Autor: Harald Wendler

  • „Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach“

    „Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach“

    Im Rahmen der Reihe “Politisches Tagesgespräch” veranstaltet die Kolpingsfamilie Mönchengladbach e. V.
    am Mittwoch, 18. April 2018 ab 18.00 Uhr im ‚freiRaum’ im Kolpinghaus, Alter Markt 10, 41061 Mönchengladbach
    eine öffentliche Diskussion zum Thema “Baumpflege und –fällungen in Mönchengladbach”.

    Vertreter der mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AÖR und
    der BUND – Ortsgruppe Mönchengladbach werden Rede und Antwort stehen.
    Für die Bündnisgrünen wird Hajo Siemes an der Diskussion teilnehmen.

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  • Sensationsfund in Willich: Mitglied des Heimatvereins findet Tüllenbeil aus der Bronzezeit

    Sensationsfund in Willich: Mitglied des Heimatvereins findet Tüllenbeil aus der Bronzezeit

    Der offizielle Sondengänger Heinz-Jürgen Ruge fand vor kurzem auf einem Acker in der Nähe von Willich-Schiefbahn ein ca. 3300 Jahre altes Tüllenbeil.  Dieses Teil dürfte der bisher älteste Metallfund auf dem Gebiet der Stadt Willich und ihrer Altgemeinden sein. Die sehr gut erhaltene Beilklinge weist keinerlei Gebrauchsspuren an der Schneide auf. Durch die geringe Größe liegt es nahe, dass es sich evtl. um eine miniaturisierte Grabbeigabe handeln könnte. Dagegen spricht die relativ große Öffnung der Tülle, die eine massive Schäftung durchaus zulässt. Die Archäologen des LVR Fachamtes für Bodendenkmalpflege in Xanten, denen Ruge alle Funde regelmäßig vorlegen muss, konnten in ihren einschlägigen Bilddatenbanken kein vergleichbares Stück finden. Falls diese Beilklinge in einer sogenannten „verlorenen Form“ hergestellt wurde, handelt es sich um ein  einmaliges Stück.

    Aus dem gleichen Zeitraum (Bronzezeit) wurde auch noch das Fragment einer Speer- bzw. einer Pfeilspitze geborgen.
    Diese liegt den Archäologen in Xanten derzeit zur Begutachtung vor.

    Zu sehen ist das kleine Tüllenbeil zusammen mit anderen interessanten Bodenfunden noch bis Ende 2018 im Heimatmuseum KampsPitter in Willich-Schiefbahn. Danach geht es ebenfalls zur weiteren Erforschung an das archäologische Fachamt des LVR nach Xanten.

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  • Energieersparnis durch Smart Home-Systeme  kein NEW Angebot

    Energieersparnis durch Smart Home-Systeme
    kein NEW Angebot

    Mit modernen Smart Home-Systemen lässt sich der Gasverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren – unabhängig von der Größe des Hauses und dem Alter der Heizanlage.
    Zu diesem Ergebnis kommen das Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der TH Köln und der Kölner Energieversorger RheinEnergie in einer aktuellen Forschungsstudie.
    Dies gelingt aber nur, wenn sich die Nutzerinnen und Nutzer intensiv mit der Steuerung beschäftigen. Damit nicht nur Technikaffine Energieeinsparungen in nennenswerter Höhe realisieren können, müssen die Anbieter ihre Systeme deutlich anwenderfreundlicher gestalten, empfiehlt das Forscherteam.

    Für die Studie wurden in der Stadt Rösrath 120 Haushalte mit einer zentralen Gasheizung ausgewählt. Mitarbeiter der RheinEnergie installierten dort im Frühjahr 2016 ein marktübliches Smart Home-System. „Die von uns in die Studie aufgenommenen Einfamilienhäuser ähneln vom Alter und vom energetischen Standard her dem Gebäudebestand in vielen deutschen Städten. Daher lassen sich unsere Ergebnisse sehr gut auf den deutschen Smart Home-Markt übertragen“, sagt Projektleiterin Gülten Aydin-Multari von der RheinEnergie.

    Um die Benutzerfreundlichkeit der Systeme zu testen, wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zunächst nur die standardmäßigen Anleitungen als Hilfen an die Hand gegeben. Auch die individuelle Anpassung der Systeme sollten sie selbst durchführen. „In unseren monatlichen Befragungen zeigte sich sehr schnell, dass nur technisch versierte Nutzer mit einer hohen Eigenmotivation mit den Systemen gut zurechtkamen. Viele andere waren mit der Komplexität schnell überfordert“, erläutert Projektleiter Tobias Rehm vom CIRE der TH Köln. Daher entschied sich das Projektteam nach einem halben Jahr, die Teilnehmer durch Workshops und eigens erstellte Anleitungen bei der Nutzung der Systeme zu unterstützen.

    Fast zwei Jahre nutzten die 120 Haushalte ihre Smart Home-Systeme. Rund 14 Prozent von ihnen erzielten hohe Einsparungen von mehr als 20 bis hin zu über 30 Prozent beim Gasverbrauch für Warmwasser und Heizung. Insgesamt verbrauchten 57 Prozent im Testzeitraum weniger Energie als zuvor. Bei 43 Prozent hingegen stieg der Energiebedarf. „Die Detailanalyse hat gezeigt: Die Top-Sparer hatten sich intensiv mit dem System beschäftigt und viele Automatisierungen programmiert. In den Haushalten, die mehr Energie verbrauchten, hatten sich häufig die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner bzw. die Anwesenheitsdauer erhöht“, sagt Rehm.

    „Mit unserem Forschungsprojekt haben wir viele neue Erkenntnisse über Smart Home-Systeme aus der Kundenperspektive gewonnen und unsere Messergebnisse mit intensiven Befragungen und Einzelinterviews validiert. Jetzt ist klar: Die Nutzer wünschen sich ein einfacher und intuitiv zu nutzendes Smart Home, das sie ohne technische Vorkenntnisse auf ihre eigenen Bedürfnisse für Energieeinsparung, Komfort und mehr einstellen können. Hier sind die Hersteller gefordert. Wenn eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gelingt, könnte ein Großteil der Haushalte ihre Energiekosten deutlich senken“, sagt Prof. Dr. Thorsten Schneiders, der am CIRE das Smart Energy-Team führt. „Smart Home bietet immer mehr Möglichkeiten und noch großes Potenzial in Privathaushalten und Unternehmen.“

    Die im Projekt gewonnen Erkenntnisse werden in Folgeprojekte einfließen, die sich mit der Nutzung smarter Technologien in Privathaushalten, aber auch in mittelständischen Unternehmen befassen. Diese Projekte sind angesiedelt im von der TH Köln und der Universität Münster gegründeten Virtuellen Institut Smart Energy (VISE), dessen technischer Leiter Prof. Schneiders ist.

    Das Forschungsprojekt „SmartHome Rösrath“ wurde durch das Siebte Rahmenprogramm für Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration der Europäischen Union gefördert und ist Teil des Projektes „CELSIUS – Combined Efficient Large Scale Integrated Urban Systems“.

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  • Wilhelm-Strauß-Straße wird gesperrt

    Wilhelm-Strauß-Straße wird gesperrt

    Im Rahmen der Baumaßnahme Limitenstraße wird die Wilhelm-Strauß-Straße ab Mittwoch, 18. April bis voraussichtlich zum 7. Mai an der Einfahrt von der Limitenstraße voll gesperrt.

    Die Einbahnstraßenregelung auf der Wilhelm-Strauß-Straße wird für diesen Zeitraum aufgehoben, sodass die privaten Parkplätze an der Wilhelm-Strauß-Straße aus Richtung Dorfbroicher Straße erreichbar sind.

    Auch die Ausfahrt aus der Straße ist über die Dorfbroicher Straße möglich. Die Bauarbeiten haben darüber hinaus auch Einschränkungen im Bereich der Hauptstraße zur Folge. Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.
    Aus gleichem Grund entfällt die Haltestelle „Dorfbroicher Straße“ für die Buslinien 004, 006 und SB81.
    Als Ersatz können die Fahrgäste die Haltestelle „Bylandstraße“ nutzen.

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  • Phrasendrescherei die Zweite

    Phrasendrescherei die Zweite

    Alle haben sie uns Bürger an der Nase herumgeführt.
    Schnelles Internet sollte jeder Haushalt noch in 2018 haben. Mindestens 50 Megabit/Sekunde schnell war das angekündigte Minimum des Ex-Ministers Garrelt Duin von der SPD zu Zeiten der Landesmutter Hannelore Kraft für die Nordrheinwestfälische Bevölkerung. Das war 2015.
    Was wurde daraus? Nichts. Versprochen – gebrochen. Das war absehbar.

    Nun der widerliche Teil: Nachdem heute der aktuell zuständige Minister Andreas Pinkwart das alte Ziel als nicht umsetzbar einkassierte, den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes ankündigte, hetzt die NRW-SPD mit der Überschrift:
    „Gigabit-Pläne der Mitte-Rechts-Koalition – Schöne Worte, wenig Taten“.

    Wenn das nicht mal ein originelles Eigentor ist.
    Es hilft den Menschen im Land nun mal nicht weiter, solchen Sprachvirtuosen zu folgen. Auch dann nicht, wenn jeder weiß, dass diese horrenden Summen zur Verkabelung nicht vom Land, sondern überwiegend vom Bund kommen.
    Die Bürger selbst haben diese Milliarden eingezahlt, wer denn sonst.
    Nicht nur der FDP-Minister wird an seinen Taten gemessen, auch die SPD. Siehe oben.

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  • 2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    2. Gerontologiepreis an Paula Weyand verliehen – Sozial-Holding würdigt hervorragende Bachelorarbeit

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat Paula Weyand für ihre hervorragende Bachelorarbeit mit dem 2. Gerontologiepreis ausgezeichnet.
    Die Absolventin der Hochschule Niederrhein hat sich in ihrer von Dipl. Geront. Sigrid Verleysdonk-Simons und Prof. Dr. Claudia Kaiser betreuten Abschlussarbeit mit der Dementia Care Mapping (DCM) Methode zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen beschäftigt und dabei den Bogen von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Anwendung im Pflegealltag geschlagen.

    “Das Thema ist von der Autorin nicht nur exzellent bearbeitet worden – es ist für die Sozial-Holding auch hochaktuell und von besonderer Bedeutung. Schon heute haben rund 70 Prozent der BewohnerInnen unserer Einrichtungen eine Demenzerkrankung – und der Anteil steigt weiter an. Als Altenheimbetreiber können wir von guten wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zur Praxis einiges lernen und daraus Handlungsempfehlungen für die professionelle Pflege- und Betreuung ableiten”, betont Bernhild Birkenbeil, Geschäftsleiterin der städtischen Altenheime. “In ihrer schlüssigen und wissenschaftlich fundierten Bachalor-Arbeit gelingt es Paula Weyand, den Stand der Wissenschaft, aktuelle Forschungsergebnisse und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland mit eigenen aus Experteninterviews gewonnenen Erkenntnissen zu verknüpfen”, lobt Sigrid Verleysdonk-Simons die Preisträgerin.

    Im Jahr 2016 hatte die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach erstmalig den Gerontologiepreis für eine herausragende Bachelorarbeit im Bereich Altersarbeit/Alterswissenschaft des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein vergeben. Die Auszeichnung, die jährlich verliehen wird, ist mit 1.300 Euro dotiert.

    “Mit der Auslobung des Gerontologiepreises möchten wir Studierende des Fachbereichs Sozialwesen motivieren, sich mit der Altenarbeit zu beschäftigen und mit ihren Forschungsergebnissen Theorie und Praxis der Altenhilfe zu befruchten”, erläutert Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding. Denn gerade in der Sozialarbeit, die sich abseits der reinen Pflege ganzheitlich mit dem alten Menschen, seinem sozialen Umfeld und seinen Bedürfnissen auseinandersetzt, werden Fachkräfte dringend gesucht.

    Hintergrund zu DCM Dementia Care Mapping (DCM) ist ein Beobachtungsverfahren, mit dem die Zufriedenheit und das Wohlbefinden von an Demenz erkrankten Menschen eingeschätzt werden kann, bei denen übliche Zufriedenheitsbefragungen nicht möglich sind. Mit DCM lässt sich messen, wie zum Beispiel bestimmte Angebote bei dem demenzkranken Bewohner ankommen und ob sie sich positiv oder eher negativ auf sein Wohlbefinden auswirken. Die Methode, die von britischen Wissenschaftlern entwickelt wurde kann auch eingesetzt werden, um Ursachen für Unwohlsein, zunehmenden Rückzug oder aggressives Verhalten von Erkrankten zu ergründen.

    Dafür werden Stimmungen, Handlungen und die Tagesstruktur der Betroffenen beobachtet und dokumentiert. Wichtig ist dabei für den Beobachter, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen.

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  • Henry Ferl neuer Vorsitzender  der CDU-Bezirksfraktion Ost

    Henry Ferl neuer Vorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Ost

    Einstimmig hat die CDU-Bezirksfraktion Ost den Giesenkirchener CDU-Politiker Henry Ferl zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf Wilhelm Reiners, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat.

    Andrea Herfs

    Mit Andrea Herfs stellt der Ortsverband Neuwerk ab sofort die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Auch ihre Wahl erfolgte einstimmig. Hierzu erklärt Henry Ferl:

    „Zunächst bedanke ich mich sehr herzlich bei meinem Vorgänger Wilhelm Reiners für seine zuverlässige Arbeit in den letzten Jahren. Gleichzeitig freue ich mich über das Vertrauen meiner Kolleginnen und Kollegen sowie die neue Herausforderung. Ich werde alles daran setzen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen und die Interessen unseres Bezirkes bei den anstehenden Entscheidungen mit hohem Einsatz und Nachdruck zur Geltung zu bringen. Ebenfalls gratuliere ich der neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andrea Herfs zu ihrer einstimmigen Wahl. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“

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  • VHS im Überblick: 23. bis 29. April

    VHS im Überblick: 23. bis 29. April

    Die Volkshochschule bietet in der Woche vom 23. Bis 29. April zahlreiche Kurse, Workshops und Vorträge an. Hier erhalten Sie einen Überblick. Weitere Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

    Flamenco – Basics und Technik Anfänger Teil II

    Flamenco: Leidenschaft, Ausdruck, Eleganz. Flamenco gilt heute als Fusion aus verschiedenen Elementen mehrerer Kulturen, die sich über Jahrhunderte hinweg gebildet hat. In diesem Kurs geht es um die Basics des Flamenco, Fuß- sowie Armtechniken und insbesondere die Körperhaltung. Ausdrucksstarke Choreographien sorgen für eine eindrucksvolle Inszenierung in der Gruppe.

    23.4.2018 bis 2.7.2018, 18:15 – 19:45 Uhr MENGE-Raum, 1. Etage, Fliethstr. 67, 41061 MG

    Kurs-Nr.: 181F3741F

    Kosten: 72 Euro

     

    Forum Gesundheit: Was Zähne zeigen – oder: An jedem Zahn hängt ein Organ!

    “Damit wir auch weiterhin kraftvoll zubeißen können – und im entscheidenden Moment genug Biss haben” – Den wenigsten ist bewusst, dass die Zähne mit unseren Organen in Zusammenhang stehen: Das der kranke Zahn damit Einfluss auf das zugehörige Organ hat oder ein krankes Organ die Zähne beeinflussen kann. Die Teilnehmer erfahren bei diesem Vortrag was alles mit Zähnen zusammenhängen kann.

    23.4.2018, 19:00 – 21:10 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181F5200F

    Kosten: keine

     

    Inverted Classroom – Einführung in die digitale Fotografie Dieser Kurs verbindet flexibles Lernen im Netz mit dem Austausch und der Bildbesprechung in der Gruppe. Die grundlegenden Inhalte zu den Themen Blende und Zeit und deren Zusammenspiel werden den Teilnehmern innerhalb des Kurses als Video zur Verfügung gestellt. Bei dem ersten Präsenztreffen können offene Fragen hierzu geklärt werden. Auf der Exkursion kann das Erlernte praktisch umgesetzt werden.

    24.4.2018 bis 12.6.2018, 18:30 – 21:30 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E8004F

    Kosten: 45 Euro

     

    Figürliches Modellieren mit Beton

    In diesem Kurs werden wetterfeste Betonskulpturen nach den individuellen Vorstellungen modelliert. Von der anfänglich kompakten Skulptur bis zur künstlerischen Arbeit werden die Teilnehmer bei ihrem Projekt begleitet und Fragen geklärt.

    24.4.2018 bis 19.6.2018, 19:00 – 21:15 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E5000S

    Kosten: 72 Euro, zzgl Materialkosten

     

    Let’s cook! Gardenparty

    Die Teilnehmer erfahren alles über eine orignal englische Gartenparty. Sie erhalten Tipps, was bei der Planung und Organisation zu beachten ist. Außerdem sowie was auf hier zu Essen serviert wird.

    25.4.2018, 18:00 – 21:10 Uhr

    Volksverein MG, Geistenbecker Straße 107

    Kurs-Nr.: 181G1091S

    Kosten: 22 Euro

     

    Fotografie “Grundlagen der Portraitretusche” mit Photoshop Die notwendigen und sinnvollen Vorgehensweisen der Portraitretusche werden den Teilnehmern aus fotografischer Sicht leicht und verständlich erklärt. Zu Beginn erhalten sie einen Überblick zu den gängigsten Vorgehensweisen der Portraitretusche. Über 6 Wochen erhalten die Teilnehmer zu Wochenbeginn einen Link zum jeweiligen Video-Tutorial. Neben dem Tutorial findet wöchentliche eine Skype Sprechstunde statt.

    25.4.2018 bis 18.6.2018, 18:30 – 21:00 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181E8007F

    Kosten: 69 Euro, zzgl. 10 Euro Leihgebühr für die Tutorials

     

    Datenbankadministration mit Access – Fortgeschrittene Techniken Die Teilnehmer erwerben umfassende Kenntnisse zur Analyse ihrer Daten mittels Abfragen. Um Formulare und Berichte nach den persönlichen Wünschen erstellen zu können, lernen sie die Entwurfsansicht genau kennen. Sie automatisieren Datenbanken mit selbst erstellten Makros und tauschen Daten mit anderen Access-Datenbanken oder weiteren Anwendungsprogrammen aus.

    26.4.2018 bis 27.4.2018, 9:00 – 15:00 Uhr VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181B5512T

    Kosten: 80 Euro inkl. Lehrbuch

     

    Franzosen “ticken” anders

    In diesem Vortrag geht es um die interkulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen, die im Alltags- wie auch im Berufsleben zu weitreichenden Missverständnissen führen können. Anhand eigener Erfahrungen im Nachbarland gibt die Referentin einige Erklärungsansätze und sensibilisiert für das Erkennen und Vermeiden solcher Missverständnissen.

    26.4.2018, 19:30 – 21:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181G2001S

    Kosten: 7 Euro

     

    OneNote – das digitales Notizbuch

    OneNote ist ein digitales Notizbuch, das das Leben erleichtern kann. Ob im Büro, in der Schule oder zu Hause, mit OneNote können überall Notizen erstellt werden. Es speichert und synchronisiert die Notizen automatisch.

    27.4.2018, 9:00 – 16:00 Uhr

    VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85

    Kurs-Nr.: 181B5910T

    Kosten: 95 Euro

     

    Textverarbeitung mit Word – Fortgeschrittene Techniken Ob Formatvorlagen erstellen und bearbeiten oder mit Textfeldern und Grafiken arbeiten – Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar welche weitergehenden Gestaltungsmöglichkeiten Word 2013 bietet, um professionelle Ergebnisse zu erzielen.

    28.4.2018 bis 29.4.2018, 9:00 – 15:00 Uhr City-Haus, Mühlenstr. 2-4

    Kurs-Nr.: 181B5212T

    Kosten: 80 Euro inkl. Lehrbuch

     

    Natur und kulturhistorische Wanderung – Frühlingsexkursion um die Netteseen Die Frühlingsexkursion geht nach Breyell (Nettetalt), dabei kommen die Teilnehmer am Quellensee, der Lüthemühle und De-Wittsee mit den zahlreichen Wasservögeln vorbei. Die Nette bildet in den Talauen eine Kette von Seen und Weihern, die mit undurchdringlichem Röhricht, dunklen Erlenbruchwäldern und hohen Pappelalleen das Bild dieser Landschaft bestimmen. Wanderstrecke ca. 15 km 29.4.2018, 9:10 – 18:00 Uhr

    Treffpunkt: 9:10 Uhr Hbf Mönchengladbach Eingangshalle

    Kurs-Nr.: 181C1310F

    Kosten: 5 Euro

     

    Konzert mit dem Kammerorchester “I SEDICI ARCHI” und dem Madrigalchor der VHS Im Konzert können sich die Teilnehmer vom VHS-Ensemble unter anderem mit J.S Bach: Doppelkonzert für 2 Violinen d- moll und 5. Brandenburgisches Konzert begeistern lassen.

    29.4.2018, 17:00 – 18:30 Uhr

    St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstr. 40

    Kurs-Nr.: 181D5562S

    Eintritt: 7 Euro / 3 Euro

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  • Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt

    Daueraufregerthema Müll: Infostände der Grünen in Gladbach und Rheydt

    Ab 01. Januar 2019, wenn die von CDU und SPD beschlossene neue Abfallsatzung in Kraft tritt, sollen in Mönchengladbach große Rolltonnen eingeführt werden.

    In den vergangenen Tagen hat die in Mönchengladbach fürs Thema Müll zuständige Stadttochter mags bereits etliche Hausbesitzer in der Stadt angeschrieben und über die neue Restmülltonne informiert, die schon ab dem Herbst diesen Jahres an die Haushalte gehen soll.

    Die Hausbesitzer sind angehalten, vorab Rolltonnen für ihren Müll zu ordern.
    Das Problem, das viele Bürger dabei haben: Die neue Satzung sieht große Volumentonnen vor, die nicht gerade dazu einladen, den Müll zu trennen und zu viel Müll zu vermeiden. Dabei ist die Abfallvermeidung gesetzlich vorgeschrieben.

    „Leider gibt es hier bei uns in Mönchengladbach keine Option, für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte beispielsweise eine 35-Liter-Rolltonne in einem Abholrhythmus von zwei Wochen anzubieten“, stellt Hajo Siemes, Mitglied der Grünen im Aufsichtsrat der GEM, fest.

    Hintergrund: Viele Bürger der Stadt können nicht nachvollziehen, dass Sie nun eine zu große Mülltonne zugewiesen bekommen, obwohl sie sich umweltbewusst verhalten, den Müll trennen und möglichst wenig Abfall produzieren. „Jetzt wird ein Müllvolumen von 20 Litern pro Person und Woche per Satzung vorgegeben“, sagt Hajo Siemes. Bei Benutzung einer Biotonne oder bei Eigenkompostierung betrage das Volumen immer noch 15 Liter pro Person und Woche.

    „Die Mönchengladbacher Grünen haben sich immer für Müllvermeidung eingesetzt und möchten das auch weiterhin tun“, so Siemes. Auf ihrer Homepage haben die Grünen als Muster einen Bürgerantrag hinterlegt, für jene, die Widerspruch einlegen und fordern wollen, dass auch kleinere Rolltonne mit etwa einem 35 Liter-Volumen angeboten und die Vorgaben von 20 Litern Müll pro Person/Woche aus der Abfallsatzung gestrichen werden.

    Um alle Interessierten zu informieren, sind die Grünen an den nächsten Samstagen, 14. und 21. April, jeweils von 10-12 Uhr mit Infoständen auf dem Rheydter Markt (Brucknerallee/Hauptstr.) und in Mönchengladbach auf dem Sonnenhausplatz präsent und stehen für weitere Fragen zum Thema Restmülltonne zur Verfügung. Ansprechpartner sind in Rheydt Hajo Siemes, in Mönchengladbach Dr. Gerd Brenner.

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  • Kinder gehen mit gutem Beispiel voran bei der Müllvermeidung

    Kinder gehen mit gutem Beispiel voran bei der Müllvermeidung

    mags und GEM machen aktuell mit einer Plakatkampagne im Stadtgebiet aufmerksam auf “Eine saubere Stadt fängt bei dir selber an”.
    Zahlreiche Aktionen begleiten die Kampagne, um die Bürger für das Thema „Wilder Müll“ zu sensibilisieren.
    So sind in dieser Woche auch Kinder und Jugendliche in Sachen Sauberkeit unterwegs.

    Der Waldkindergarten „Pfifferlinge“ zum Beispiel hat am Mittwoch, 11. April, nicht nur das kostenfreie Umweltbildungsprogramm der GEM genutzt, sondern auch selbst Einsatz gezeigt. Die 7-köpfige Gruppe der Vorschulkinder hat gemeinsam mit GEM-Mitarbeiterin Sandra Knitter, 3 Erziehern und 1 Mitarbeiterin der mags im angrenzenden Volksgarten Müll eingesammelt. Von „Wahnsinn, was die Leute alles wegschmeißen!“ über „Das behalte ich!“ bis „Das machen wir jetzt öfter!“ reichten die Reaktionen der Kinder. Die meist 5-Jährigen holten Flaschen, leere Chipstüten und auch jede Menge Bonbonpapier aus der Natur. Am Ende waren innerhalb von 20 Minuten vier Müllbeutel voll.
    “Bevor die Kinder den Müll einsammelten, wurden sie darauf hingewiesen nichts mit den Händen aufzuheben, bevor die Erwachsenen nicht geguckt haben. Es gab keine Spritzenfunde,” teilte die mags auf Nachfrage mit.

    Die GEM fördert bereits seit vielen Jahren das Umweltbewusstsein von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Neben den Grundlagen der Abfalltrennung zeigen die kostenfreien Bildungsprogramme Entsorgungsmöglichkeiten in Mönchengladbach auf und geben spielerisch Impulse zur Abfallvermeidung. Besondere Aktionen wie das Papierschöpfen oder die kostenfreie Lesung des Buchs „Leo und Lina, die Mülldetektive“ runden die Programme ab.
    Interessierte Kindergärten und Schulen können sich unter 02161 49 10 50 oder per E-Mail an bildung@gem-mg.de für Aktionen anmelden.
    Alle Informationen für Erzieher und Lehrer oder interessierte Eltern gibt es im Internet unter www.mags.de.

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  • Grundlagen für seniorenfreundliche Städte werden mit dem Forschungsprojekt UrbanLife+ entwickelt

    Grundlagen für seniorenfreundliche Städte werden mit dem Forschungsprojekt UrbanLife+ entwickelt

    In Mönchengladbach entsteht ein zukunftsweisendes Projekt der Stadtplanung: Das Forschungsvorhaben UrbanLife+ wird älteren Menschen mit Hilfe von technischen Lösungen den Alltag im öffentlichen Raum erleichtern.

    Gemeinsam mit weiteren Projektpartnern arbeitet Drees & Sommer an der Realisierung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts, für das nun wichtige Vermessungsaktivitäten des öffentlichen Raums beginnen.
    Sitzbänke, die sich den Anforderungen von Seniorinnen und Senioren individuell anpassen und in wenigen Minuten erreichbar sind.
    Sogenannte Informationsstrahler, die älteren Menschen Informationen und Orientierung geben.
    Straßenlaternen, die ihre Beleuchtung dem Sehvermögen der Passanten anpassen, oder auch Sensoren, die auf Gefahren an Straßenübergängen und Kreuzungen hinweisen.

    So einfach wie genial sind die Lösungen für alltägliche Hürden, die im Forschungsprojekt UrbanLife+ für Senioren erarbeitet werden. “Wichtig ist uns, alle Gruppen der Gesellschaft in der Gestaltung der öffentlichen Stadträume zu berücksichtigen und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Dabei soll die größtmögliche Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden”, begründet Mustafa Kösebay, Associate Partner der Drees & Sommer SE, das Leitmotiv des Projekts.

    Mithilfe von Mensch-Technik-Interaktion sollen sich Senioren sicher und barrierefrei in der Stadt bewegen können. Im Forschungskonsortium von UrbanLife+ arbeiten regionale und überregionale Projektpartner aus Wissenschaft, Sozialwesen, Wirtschaft und Verwaltung Hand in Hand an der Realisierung. Dazu zählt auch das international tätige Beratungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer, das seine Expertise in Städtebau und Stadtentwicklung in das Projekt einbringt. Zwei Stadtquartiere in Mönchengladbach werden damit zum Vorreiter für die Anpassung von Stadtquartieren an den demografischen Wandel.

    Für das deutschlandweit erste Großprojekt seiner Art beginnt mit der Vermessungsfahrt des öffentlichen Raums der Stadtquartiere Rheindahlen und Hardterbroich-Pesch nun die nächste Phase der generationengerechten Stadtgestaltung. Dabei nutzen die Geodaten-Experten des Unternehmens Topcon ihre mobile Aufnahmetechnik und vermessen beide Stadtteile digital.
    “Die gewonnenen Daten werden zur Erstellung von Geländemodellen genutzt und geben wichtige Hinweise auf die Barrierefreiheit der öffentlichen Wege”, gibt Mustafa Kösebay Einblick in die Verarbeitung der Vermessungsdaten.
    Die Sicherstellung der Mobilität im Stadtquartier ist laut den Experten für Infrastruktur und Stadtentwicklung bei Drees & Sommer wesentlicher Baustein für die soziale Teilhabe. Die Erkenntnisse der Befahrungen sind wichtige Bausteine des sogenannten Safety-Atlas, den Drees & Sommer verantwortlich erstellt und zukünftig den Stadtplanern wichtige Hinweise auf die Bedürfnisse der Generation 65plus an den öffentlichen Raum liefern soll.
    Mit Abschluss des Projekts Ende 2020 sollen nach Mönchengladbach auch viele weitere Städte von dem spannenden Forschungsprojekt am Niederrhein profitieren. Viele weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter https://www.urbanlifeplus.de.

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  • Warnstreik in Bonn zeigt Entschlossenheit der Beschäftigten

    Warnstreik in Bonn zeigt Entschlossenheit der Beschäftigten

    Ihre Empörung über die bisherige Blockade der Arbeitgeber trugen mehr als 7.000 Beschäftigte am Mittwoch (11. April) auf Bonns Straßen.

    „Die Beschäftigten füllen den öffentlichen Dienst mit Leben und übernehmen Tag für Tag gesellschaftliche Verantwortung. In der dritten Runde sind jetzt die Arbeitgeber gefragt, endlich die verdiente Wertschätzung und das nötige Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu zeigen. Genau daran appellieren die tausenden Beteiligten bei diesem Warnstreik und diese Stärke nehmen wir mit an den Verhandlungstisch“, bekräftigte Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, am Rande der Demonstration durch die Bonner Innenstadt.
    Dem Streikaufruf waren Ver- und Entsorger, Kita-Beschäftigte, Feuerwehr- und Rettungskräfte, Gesundheits- und Pflegepersonal, Verwaltungsangestellte und Auszubildende der Kommunen gefolgt. Sie alle protestierten gemeinsam gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeberseite und forderten stattdessen endlich ein faires Angebot.
    „Geschlossenheit und Entschlossenheit ist das Motto der Kolleginnen und Kollegen. Wir wehren uns entschieden, dass die Beschäftigten gegeneinander ausgespielt werden. Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen setzt auf einen Mindestbetrag, während andere vor allem von einer ordentlichen linearen Komponente profitieren. Wir zeigen, dass eine Taktik des Ausspielens nicht aufgehen wird“, stellt Hemsing klar.
    Hintergrund:
    Die Kernforderungen der komba gewerkschaft nrw lauten – angesichts der starken wirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Steuereinnahmen – sechs Prozent mehr Lohn, mindestens 200 Euro. Rund 2,6 Millionen Beschäftigte in Bund und Kommunen sind vom Tarifvertrag betroffen, darunter alleine 2,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die dritte Verhandlungsrunde beginnt am 15. April in Potsdam.

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  • Längst überfällig: Mönchengladbach erhält 1,1 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen

    Längst überfällig: Mönchengladbach erhält 1,1 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen

    Die Landesregierung hat die Verteilung der 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale des Bundes konkretisiert.

    Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die Mittel anteilig nach Flüchtlingsaufnahmegesetz und Anzahl der Personen mit Wohnsitzauflage für die Kommunen berechnet werden.
    Andreas Terhaag, FDP-Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach und Mitglied im Integrationsausschuss, begrüßt den Beschluss der Landesregierung zur Entlastung der Stadt bei Integrationsmaßnahmen.

     „Die NRW-Koalition hat mit der Verabschiedung des Landeshaushalts für 2018 den Kommunen 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale zur Verfügung gestellt, die sie bei der Erfüllung der Integrationsaufgaben vor Ort unterstützen sollen. Das ist ein wichtiges Signal des Landes, dass die Kommunen mit der Aufgabe der Integration nicht allein gelassen werden“, sagt Andreas Terhaag.

    Unter der rot-grünen Vorgängerregierung wurden keine Mittel aus der Integrationspauschale an die Kommunen weitergeleitet. Die Landesregierung hat jetzt den Gesetzentwurf vorgelegt, der eine Rechtsgrundlage zur Verteilung dieser Mittel an die einzelnen Gemeinden einführt.

    Terhaag: „Die gesetzliche Regelung der Zuweisungen aus der Integrationspauschale an die Gemeinden wird mehr Verbindlichkeit bei der Integration vor Ort schaffen. Die Verteilung richtet sich nach den unterschiedlichen Belastungen der Kommunen aufgrund der tatsächlichen Flüchtlingszahlen. Mönchengladbach wird so in diesem Jahr 1,1 Millionen Euro zusätzlich für Integrationsmaßnahmen erhalten. Dies ist ein wichtiger Baustein der Integrationspolitik des Landes und sorgt für Planungssicherheit vor Ort.“
    Warum Terhaag von Zusätzlichkeit spricht, ist nicht erkennbar.

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  • Verein Kleeblätter 21 im Dialog mit Gülistan Yüksel

    Verein Kleeblätter 21 im Dialog mit Gülistan Yüksel

    „Ein offenes, sensibles und vorurteilsfreies Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist vor allem eine Frage der Einstellung und der Wahrnehmung. Daher rufe ich dazu auf, jeden Menschen mit Down-Syndrom in seiner Individualität zu akzeptieren und sein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen anzuerkennen“, so die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel nach ihrem Treffen mit Vertretern des Vereins Kleeblätter 21.

    Unter dem Motto „Kinder mit Trisomie 21 sind wie vierblättrige Kleeblätter: Sie sind selten und wer Sie bekommt, der hat Glück“, bietet der Verein Kleeblätter 21 seit 2008 als Elternselbsthilfegruppe und seit 2014 als Verein Beratung und Unterstützung für Familien.

    „Trisomie 21 ist keine Krankheit. Die Kinder entwickeln sich wie andere Kinder auch – nur langsamer. Sie sind sehr lernfähig und können durch gezielte Förderung ihre persönlichen Stärken ausbauen“, so die Vorsitzende des Vereins Hiltrud Günner.

    „Deshalb ist es wichtig, die Betroffenen Familien frühzeitig zu beraten und Ihnen die Möglichkeit eines offenen Austauschs zu bieten“, ergänzt Dirk Wieringa, der Projektleiter des durch Bundesfördermittel unterstützten Programms „Beratung von Betroffenen für Betroffene“.

    „Menschen mit Behinderungen sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Es stellt eine Bereicherung für uns alle dar, wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben, lernen und arbeiten“, führt Yüksel weiter aus.

    „Ich freue mich, dass der Verein Kleeblätter 21, der sich hauptsächlich durch Spenden finanziert, nun auch durch Bundes-Fördermittel unterstütz wird und das Beratungsangebot somit professionalisieren kann“, so Yüksel und ergänzt: „Der Verein leistet ein wertvolles Beratungs- und Unterstützungsangebot. Besonders das Augenmerk auf die Stärkung des Selbstwertgefühls und des Empowerments ist herausragend“.

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  • Mindestvolumen bei Rolltonnen führt zu erwarteten Bürgerprotesten

    Mindestvolumen bei Rolltonnen führt zu erwarteten Bürgerprotesten

    FDP-Mönchengladbach zu den Bürgerreaktionen auf die erhaltenen Mülltonnen-Informationen von der Stadt-Tochter “mags”.

    Wie zu erwarten war, sorgen die von der mags GEM verschickten Schreiben über die neuen Müllvolumen-Berechnungen für Bürgerproteste.
    „Vielen Bürgern wird durch die Info-Briefe erst richtig klar, dass Sie zukünftig nicht nur einen Platz für ihre große Rolltonne finden müssen, sondern darüber hinaus auch noch nicht mal frei in ihrer Tonnenwahl sind, sondern erheblich höhere Mindestvolumen abnehmen müssen. Dass die Bürger hiergegen protestieren, kann ich absolut verstehen“, kommentiert die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Natascha Stephan die zahlreichen Leserbriefe und Facebook Diskussionen von Mönchengladbacher Bürgern.
    „Ich kenne viele 3-köpfige Familien, die bisher bei ordentlicher Trennung von Glas, Papier und Biomüll problemlos mit 25l pro Woche (also 70l bei 14-tägiger Leerung) ausgekommen sind. Jetzt werden sie gezwungen, bei gleichzeitiger Nutzung einer Biotonne mindestens 45 l pro Woche abzunehmen. Da es nur Einheiten von 60l und 120l gibt, wird die Volumengröße für diese Familien sogar noch aufgerundet auf 120l, d.h. also 60l statt 25l wöchentlich“, beklagt die FDP Ratsfrau.
    „Wie soll man Bürger hier noch motivieren, auch weiterhin den Müll konsequent zu trennen? Der Gedanke der Müllvermeidung wird hier völlig missachtet!“, pflichtet FDP-Ratskollege Reiner Gutowski bei.
    Auch eine transparente Darstellung, wie dieses Mindestvolumen zustande kommt, fehlt bisher. So liegt Mönchengladbach mit der Mindestvolumenhöhe von 20 l (ohne Biotonne) gemeinsam mit Köln an absoluter Spitze, Städte wie Aachen, Bonn, Essen oder Münster kommen mit deutlich weniger Mindestvolumen (7,5l – 10l) pro Woche aus. „Warum geht dies in Mönchengladbach nicht?“, fragt sich Natascha Stephan, “für die Bürger sieht es so aus, als seien diese Volumen willkürlich festgelegt worden.“
    Dabei wäre es ohne weiteres möglich, mit den ohnehin vorhandenen neuen Chipsystemen die Müllmengen je nach Abfuhrhäufigkeit und damit nach tatsächlichem Müllaufkommen zu berechnen. „Leider haben wir uns mit unserer Idee, eine Grundgebühr, z.B. für 13 Abfuhren festzulegen und für jede weitere Abfuhr einen zusätzlichen Gebührenbetrag festzulegen, in den Gremien nicht durchsetzen können“, bedauert Reiner Gutowski, der die FDP im Verwaltungsrat der mags vertritt.
    „Dabei hätte die Stadt hier mit der Einführung einer APP oder eines digitalen Müllknopfs (Trash Buttons), über den eine weitere Leerung angefordert werden kann, einen weiteren großen Schritt in Richtung Digitalisierung machen können, doch dieser Vorschlag hat sich leider nicht durchgesetzt“, beklagt er.
    „Wenn die neuen Gebührenbescheide verschickt werden, wird wohl die nächste Protestwelle der Bürger auf die mags zurollen, denn dann wird sich herausstellen, dass die Behauptung, mit den neuen großen Rolltonnen werde alles günstiger, für viele Bürger eben nicht stimmt“, befürchtet Natascha Stephan.

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  • Rebecca Gablé, ein Mönchengladbacher Gesicht

    Rebecca Gablé, ein Mönchengladbacher Gesicht

    Die in Mönchengladbach geborene Schriftstellerin Rebecca Gablé stellte sich zum Beginn einer neuen Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“ im St. Kamillus-Kolumbarium vor. Ihrer Heimat ist sie verbunden. Die Beziehung zu ihrer Stadt hat sie nicht aufgegeben. Hier ist ihr Zuhause. Hier lebt sie mit ihrer Familie. Heimatliebe ist für sie nicht nur ein z. Zt. modisches Schlagwort.
    Etwa sechs Monate im Jahr lebt sie auf Mallorca, ihr zweites Zuhause. Dort findet sie die Ruhe, die sie zum Schreiben so sehr benötigt.

    Bezug nehmend auf ihren Roman „Das Lächeln der Fortuna“ mit der fiktiven Hauptfigur Robin of Walsingham, deutet sie indirekt an, was auch ihr nicht behagt: Die Eile, mit der wir uns fortbewegen und Informationen austauschen. Nicht zu vergessen auch der bedrückende Lärm um uns herum. Kirchen, die früher Häuser und Dächer überragten, seien heute kleiner als Wohnhäuser, bedauert sie. Nicht nur den Menschen in der Welt des Robin of Walsingham würde das befremdlich erscheinen. Es ist herauszuhören, dass es auch nicht in das Welt- und Heimatbild dieser Romanschreiberin passt.

    Dass ihr Name künstlerisches Pseudonym für die aus Wickrath stammende  Ingrid Krane-Müschen ist, spielte bei der Vorstellung keine Rolle. Kaspar Müller-Bringmann interviewte die als freie Schriftstellerin tätige Autorin, die ihre Fans nicht nur mit Kriminalromanen – z. B.  „Jagdfieber“ und „Das Floriansprinzip“ – bedient, sondern auch und vor allem mit mittelalterlichen Ritterromanen. Mit dem schon angesprochenen „Lächeln der Fortuna“ startete sie ihre historischen Romane.  Einige wurden ins Spanische, Niederländische, Tschechische und Italienische übersetzt.

    Das Schreiben gehört zu ihrem beruflichen Alltag. Mit etwa vierzehn Jahren habe sie regelmäßig zu schreiben begonnen, erinnert sie sich. Wenn sie jetzt ein neues Buch plane, beschäftige sie sich zunächst vor allem mit dem Lesen von Fachliteratur, oder sie recherchiere mehrere Tage oder Wochen. Sie könne sich daheim regelrecht „einmauern“ und sich vom späten Vormittag an bis in den späten Abend hinein ihrer Arbeit widmen. Bis zu zehn Seiten könne sie täglich schaffen. Wer sie dabei beobachte, würde ihren Arbeitsplatz vielleicht als heillose Unordnung deuten. Sie sehe das anders und fände sich darin meistens zurecht.

    Anfangs habe sie geglaubt, sich an Vorbildern orientieren zu müssen. Bald habe sie jedoch gemerkt, dass es auf ihre Art zu erzählen und zu schreiben ankomme und nicht auf Inspirationen von außen. Die Sprache ihrer Bücher sei keine Kunstsprache wie in mittelalterlichen Schriften, sondern eine Sprache, wie sie von Menschen der Gegenwart gesprochen werde. Es habe immer eine alltägliche Umgangssprache gegeben, auch wenn sie nicht Schriftsprache geworden sei. Daher bemühe sie sich, in zeitgemäßer Entsprechung alltägliche Laute und Redewendungen in ihre Texte einfließen zu lassen, ohne Plattitüden von sich zu geben. Wenn ein Buch fertig sei, fühle sie sich erleichtert, spüre zugleich aber eine Portion Ratlosigkeit. „Was kommt jetzt?“ frage sie, wenn sie sich von dem Text und den darin beschriebenen Personen verabschiedet habe.

    Aus der früh entdeckten Lust am Erzählen entwickelte sich ihr Wunsch, aus dem  Erzählen ein berufliches Engagement zu machen. Ein Literaturstudium weckte ihr Interesse an der Mediävistik, der Lehre vom Mittelalter. Als sie vorübergehend als Bankkauffrau auf einem Stützpunkt der Royal Air Force tätig war, entdeckte sie ihre Liebe zu England, zu seiner Sprache und zu seinen Menschen. Schon während ihres Studiums faszinierten die englischen Könige Edward III. und Richard II. sie. Das 14. Jahrhundert war eine Zeit sozialer Umwälzungen und Kriege, zugleich eine Zeit kultureller Blüte. Rebecca Gablé lernte die Vorurteile über das Mittelalter zu revidieren, und begeisterte sich für die Lebensfreude und den Ideen-Reichtum der Menschen jener Zeit.

    Auf die Frage, ob und was sie selbst lese, antwortet sie zurückhaltend. Sie bevorzuge gute Unterhaltungsliteratur, Krimis beispielsweise. Natürlich werfe sie einen Blick auf die Bücher aktueller Literatur-Nobelpreisträger. Angetan sei sie jedoch nicht immer von dem, was das Komitee als preiswürdig anerkannt habe.

    Natürlich gibt es weitere Fragen zu beantworten, Kaspar Müller-Bringmann gibt ihr ausreichend Zeit dazu.

     „Wie ist Robin of Waringham entstanden? Und warum heißt er Waringham?“

    Rebecca Gablé: Der Ursprung war die Szene, die jetzt im zweiten Kapitel der „Fortuna“ steht: Ein Junge reißt aus der Klosterschule aus. Der Tod seines Vaters und die dramatischen Begleitumstände waren mir so eingefallen, und dann habe ich mich hingesetzt und das aufgeschrieben, ohne überhaupt zu wissen, was aus der Geschichte werden sollte. Ich hatte nur diese Szene im Kopf. Da hieß der Junge Richard of Walsingham. Das war aber mein erster historischer Roman und ich habe ganz unbefangen angefangen zu schreiben und zu erzählen. Als mir dann langsam klar wurde, wie viele historische Richards es in diesem Buch geben würde, unter anderem einen König, habe ich gedacht, du musst nicht ohne Not deine fiktive Hauptfigur auch noch so nennen. Er hieß dann ein paar Stunden lang Robin of Walsingham. Und dann ist mir eingefallen, dass Walsingham ein Name ist, den es tatsächlich gibt. Von Walsingham zu Waringham war es dann nicht weit.

    „Reden wir über die Sprache. Ich finde sie sehr modern. Gibt es einen Grund dafür, dass sie diesen Eindruck erweckt?“

    Gablé: Ja. Ich bin gelernte Mediävistin. Ich habe unter anderem historische Sprachwissenschaft studiert und bin dadurch sensibilisiert für den Umstand, dass Julian Rathbone zum Beispiel lässt in seinen Romanen die Leute durchaus sowas sagen wie „Is ja voll krass, ey!“ Damit würde ich mich schwertun, aber er hat sicherlich auch gute Gründe dafür. Oder für Zitate aus der „Rocky Horror Picture Show“ in seinen Dialogen im elften Jahrhundert. Kann man machen, kann man auch rechtfertigen, aber das ist nicht mein Weg.

    Gablé erläutert dann doch noch den Grund ihres Pseudonyms: der Verlag war Schuld, er forderte etwas anderes als “Ingrid Krane-Müschen”. Gefordert-getan. Der Erfolg gab ihr irgendwann recht.

    Obwohl sie “facebook” als Datenkrake bezeichnet, ist sie auch in diesem sozialen Netzwerk gerne unterwegs. Seitdem sie keine Lesereisen mehr unternimmt, ist dies die von ihr bevorzugte Art der direkten Kommunikation mit ihren Lesern.

    Gablé bezeichnet sich als politischen Menschen. Sie ist besorgt über die Entwicklungen am rechten Rand, sagt sie.
    Borussenfan wurde sie erst vor wenigen Jahren bei einem zufälligen Spielbesuch mit Freunden im Nordpark. Sie ist sehr enttäuscht über die DFB-Entscheidung, Mönchengladbach nicht als Austragungsort der Europameisterschaft zu berücksichtigen. “Die wissen nicht, was sie verpassen”, meint sie selbstbewußt.

    Undifferentiert bezeichnet sie nachfolgendes als positiv in Mönchengladbach:
    frischer Wind weht durch die Stadt; ein großes Umweltbewußtsein; neue Dinge und Ideen.
    “Die Mauer in den Köpfen beseitigen”, bezeichnet sie als ein wünschenswertes Ziel zur Verbesserung in der Stadt.
    Ihr neues Buch spielt wieder im englischen Mittelalter, es gibt noch keinen Titel dazu. 2019 soll es erscheinen.

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  • Sonntagnachmittag  bei Nachbarn – im Museum “Kamps Pitter”

    Sonntagnachmittag bei Nachbarn – im Museum “Kamps Pitter”

    Der “Verein der Heimat.-u. Geschichtsfreunde” in Willich, hatte eingeladen, und viele kamen.

    Nach sehr herzlicher Begrüssung durch die zweite Vorsitzende, Frau Edith Max, begann der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers mit der Lesung von tiefgründig-launig-zum Nachdenken anregenden  Geschichten, aus seinem neuesten Buch. Abgelöst hat ihn Dr. Helmut Fellinger, der zusammen mit seiner Frau, mundartliche, alte Bauernregeln vortrug und erläuterte. Danach ein erneuter Wechsel zu Peter Josef Dickers und zurück zu mehr Bauernweisheiten. Den Abschluss des “offiziellen Teiles”, bildete eine Lesezugabe von Herrn Dickers, dessen Geschichten allen Anwesenden offensichtlich zusagten.

    “Das ist so schön, vorgelesen zu bekommen”, raunte es zwischen Kaffee, Kuchen und Tischnachbarn. Auch die Bauernregeln boten Stoff zum regen Austausch. Ein kurzweiliger Nachmittag ging nicht vorüber, bevor Frau Max den Protagonisten nicht mit viel Herz, Wein und Blumen, für ihr Engagement gedankt hatte.

    Foto: PJD

    Ein kurzer Gang durch die Räumlichkeiten ließ, ob der Vielfalt der zusammengetragenen Exponate, genug staunen, um wiederzukommen, in diese entspannte, heimelige Umgebung.
    Einladungen für das “1. Mai-Fest” gibt es schon.

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  • Mönchengladbach hat eine Drohne: Stadtentwicklungsstrategie “mg + Wachsende Stadt” hebt ab

    Mönchengladbach hat eine Drohne: Stadtentwicklungsstrategie “mg + Wachsende Stadt” hebt ab

    Bislang hat sich die Vermessungsabteilung der Stadt Mönchengladbach bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben durch Anwendung traditioneller Messtechnik (Tachymeter, Nivelliergeräte, Messbänder, etc.) bedient.
    Das hat sich nun mit Beschaffung eines Unmanned Aerial Vehicle (UAV) – im Volksmund auch Drohne genannt – mit dem klangvollen Namen “AIBOT X6 V2” grundlegend geändert. Die Vermessungsdrohne ist ein Hexakopter, d.h. sie verfügt über 6 Rotoren, hat einen stattlichen Durchmesser von 105 cm, wiegt 4.600 g, kann verschiedene Sensoren aufnehmen und ist speziell für professionelle Anwender entwickelt worden. Sie hat einen hochgenauen Satelliten-Empfänger mit Echtzeit-GPS an Bord, so dass es möglich ist 1 cm genaue Daten zu generieren.

    v. l.n.r. Tobias Tutko, Annemarie Reusch, Uwe Kotowski

    Um die komplexe Technik incl. Flugvorbereitung und Datenauswertung der Profi-Drohne zu beherrschen, haben 3 Vermessungsingenieure des Fachbereichs Geoinformation an einer 5-tägigen Ausbildung in Kassel mit anschließender Zertifizierung zum Drohnenpiloten teilgenommen.
    Zu den Gesamtkosten des Projektes gibt es leider (noch) keine Informationen, sie dürften sich jedoch im 5-stelligen Euro-Bereich befinden.

    Die Aufgabenfelder für den Einsatz einer Vermessungsdrohne sind weit gespannt. “Sie kann z.B. zur Visualisierung von städtischen Immobilienprojekten, Erstellung von digitalen Geländemodellen, Erstellung des 3D-Stadtmodells, Erstellung von Planungsgrundlagen, Zustandserfassungen für städtische Maßnahmen- und Unterhaltsplanungen und vielem mehr eingesetzt werden”, so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Insbesondere bei der Geodatenerfassung an schwer zugänglichen Objekten oder Liegenschaften überzeugt die Technologie in puncto Wirtschaftlichkeit, höchster Detailtreue und Präzision. “Im Hinblick auf die Projekt- und Maßnahmenumsetzungen im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg + Wachsende Stadt und der damit verbundenen Datenerhebung in allen Facetten des Planens und Bauens bietet diese innovative Technologie daher einen deutlichen Mehrwert und erhebliche Einsparungspotenziale”, so Dr. Gregor Bonin weiter. “Zukünftig wird die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) eine große Rolle spielen. Hierbei ist es für ein konsistentes Datenmodell zwingend erforderlich, alle Informationen systematisch, digital zu erheben und zu dokumentieren. Die Vermessungsdrohne ist ein wichtiger Baustein für den Aufbau dieser Datenbasis. Dreidimensionale Bestandsdatenerfassung von Gebäuden, Hallen und Bauflächen ist aus der Luft mit hoher Effizienz und Genauigkeit umsetzbar”, ergänzt der Fachbereichsleiter Geoinformation Herr Zachert.

    Die Auswertung der Flugdaten geschieht mittels sogenannter Photogrammetrie. Aus sich überlappenden Bildaufnahmen können Punktwolken erzeugt und mit Hilfe höherer Mathematik zu 3D-Objekten gerechnet werden. Vor jedem Flugeinsatz wird mit einer Flugplanungssoftware eine detaillierte Vorbereitung und Analyse für die Vermessungsmaßnahme durchgeführt. Hierbei werden die optimalen Flugparameter (Flughöhe, Fluggeschwindigkeit, geforderte Genauigkeit, Anzahl der Aufnahmen) festgelegt. So wird gewährleistet, dass einerseits die aufzunehmenden Fotos die Maßnahme optimal repräsentieren und andererseits ein Höchstmaß an Flugsicherheit garantiert ist.

    Die Vermessungsflüge verlaufen weitestgehend automatisch, weil das Fluggerät über eine Vielzahl von autonom arbeitenden Sensoren verfügt. Trotzdem müssen die Pilotinnen und Piloten jederzeit Sichtkontakt zum UAV halten, um bei unvorhergesehen Flugsituationen sofort manuell eingreifen zu können. “Für den Einsatz von UAV’s gibt es bzgl. des Datenschutzes und Flugverbotszonen eindeutige gesetzliche Richtlinien (Luftverkehrsgesetz, Luftverkehrsordnung, Drohnenverordnung) an die sich die Stadt Mönchengladbach stringent hält”, betont Herr Zachert.

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