Autor: Harald Wendler

  • Viel Spass gab es beim “verrückten Obstkarren”

    Viel Spass gab es beim “verrückten Obstkarren”

    Es war ein Volltreffer, nicht nur für die Kinder, die gestern in der Eickener Mehrzweckhalle dieses lehrreiche Theaterstück für Kinder und Jugendliche erlebten.

    Es war ein Stück zum Thema Ernährung und Bewegung mit Musik, Stelzenlauf, Figurentheater, Bauchreden, Artistik und Jonglagen.

    Darum geht es: Zum Markttag ist Mellie Melone mit ihrem Obstkarren angereist. Mit dabei ist ihre lustige Gehilfin Hertha Huhn sowie frisches Obst und knackiges Gemüse. Doch bald merkt Mellie, dass sie heute zu wenig Apfelsinen dabei hat und deshalb noch einmal nach Hause muß.
    So geschieht es, dass Hertha Huhn heute den Verkauf im Obstkarren übernimmt und zum ersten Mal die Marktfrau ist. Harry Hansen, ein alter Stammkunde, traut seinen Augen nicht. Die Marktfrau Mellie Melone ist nicht da und wird von ihrem Huhn Hertha vertreten. So etwas ist sehr ungewöhnlich und Harry Hansen, ein Spezialist für allerlei Fachgebiete bietet seine Hilfe an…

    Fast 1.000 Kinder aus den Gladbacher Grundschulen und Kindergärten sahen in zwei Vorstellungen diese lustige Inszenierung.

     

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  • Erstes Feilen an der „Seestadt mg“

    Erstes Feilen an der „Seestadt mg“

    Das Rad wird wohl zum x-ten Mal neu erfunden werden?
    Investor Catella startet Kreativwerkstatt mit Architekten und Politik.

    Welche Anforderungen muss die Immobilie der Zukunft erfüllen, um den Herausforderungen zukünftiger Entwicklung der Stadt und des Marktes gewachsen zu sein?
    Unter diesem Motto trafen sich Vertreter von 21 renommierten Architekturbüros gestern (14. Mai) auf dem zukünftigen Areal des Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof auf Einladung der Catella Project Management.

    Das Format der Veranstaltung war ungewöhnlich und die Ergebnisse gerade deshalb besonders kreativ.
    Aus Mönchengladbach waren die Büros Bringsarchitekten, Hartmann, Otten und Schrammen anwesend.

    Gegenstand des Workshops waren die aktuellen Catella Projekte “Grand Central” in Düsseldorf, “Seestadt mg+” in Mönchengladbach sowie ein neuer Projektansatz in Erkrath.
    Mit spontanen Stegreif-Entwürfen wurden verschiedene Themenkreise neu definiert und vielfach Neuland betreten, um für die späteren Nutzer und Anleger der Produkte langfristig ausgerichtete Rahmenbedingungen zu schaffen.

    Entstanden ist ein einmaliger Dialog zwischen Planern, Politik, Verwaltung, Anlegern und Finanzpartnern.
    “Es war für uns ein mutiges Experiment, aber wir sind von der positiven Resonanz überwältigt” freut sich Klaus Franken, Geschäftsführer von Catella. “So viele hochkarätige Planer Seite an Seite kreativ um die beste Lösung kämpfen zu sehen und diese unmittelbar mit Vertretern der Politik und Verwaltung zu erörtern, hat unglaublich viel Spaß gemacht – so entstehen für uns Investments, die unverwechselbar und nachhaltig sein werden.”

    Auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist von dem Verfahren angetan: “Dass bereits frühzeitig vor dem Bebauungsplan die Architektenschaft eingebunden wird, ist ein gutes Zeichen. Wir stehen heute am Beginn einer Entwicklung, von der wir noch nicht wissen, was am Ende dabei herauskommt. Aber es ist jetzt schon spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Büros im Ansatz vorgehen”, betonte er auf seinem Rundgang durch die Halle.

    “Wir werden die Ideen nun dokumentieren und der Politik vorstellen. Der Start in das Verfahren ist gelungen. Schon im nächsten Jahr sollen die ersten Kräne stehen”, ergänzt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. “Junges und interdiziplinäres Workshopformat…es herrschte kreatives Chaos und geballte Kompetenz der Architektur, Politik und Verwaltung. Mehr solche frischen und kurzweiligen Formate würde unserer Planungskultur gut tun”, so Thomas Fenner, CEO der FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH.

    Catella wird die Form des Dialoges weiter fortführen, um mit seinen Projekten jeweils auf der Basis kreativster Ideen und breitem Konsens Lebensräume schaffen zu können, die Menschen begeistern und Anlegern auf Jahrzehnte Freude bereiten werden. Das börsennotierte schwedische Unternehmen Catella, das als Global Player europaweit zwischen Finnland und Spanien auf den Immobilienmärkten unterwegs ist, plant für seine Anleger auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände der City Ost, der zukünftigen “Seestadt mg”, unter anderem den Bau von etwa 1.500 neuen Wohnungen sowie diverse gewerbliche Nutzungen.

    Insgesamt investiert das Unternehmen 500 Millionen Euro am zentral gelegenen Standort, auf dem ein völlig neuer Stadtteil entstehen soll. Neben Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen sowie untergeordneten Flächen für Dienstleister, sollen vor allem bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Alters- und Einkommensklassen entstehen.

    Ein See wird das Herz und zugleich das Alleinstellungsmerkmal des Quartiers bilden und dem urbanen Ort für Leben, Arbeiten, Wohnen, Erholen, Sport, Kultur und Begegnung ein besonderes Flair verleihen.

    Die vor allem auch öffentlich zugängliche Wasserfläche wird in Anlehnung an den Gladbach angelegt und die umgebenden Grünzüge sinnvoll miteinander vernetzt. Es entsteht eine Stadtlandschaft mit hoher eigener Identität, eine attraktive Verbindung von landschaftlichem Erlebnis und urbanem Flair im Herzen der Stadt. Soziale Infrastrukturen, wie etwa Kindertagesstätten, ergänzen das Angebot.

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  • „Wahlen in der Türkei – Genug der Willkür!“

    „Wahlen in der Türkei – Genug der Willkür!“

    Die nahenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei beschäftigen auch die in Nordrhein-Westfalen lebenden Türken. Dazu erklärt Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die in Deutschland lebenden und in der Türkei wahlberechtigten Türken haben bei der Wahl am 24. Juni die Chance, über den Zustand der Demokratie, die Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei zu entscheiden. Aktuell sind die Medien gleichgeschaltet, hunderte Journalisten befinden sich in Beugehaft, hunderttausend Beamte, Lehrerinnen und Lehrer, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwälte dürfen ihren Beruf nicht mehr ausüben oder sind inhaftiert. Viele Politiker, die Präsident Erdogan kritisieren, sitzen in Haft. Das alles entspricht nicht den demokratischen Werten, die hier gelebt und geschätzt werden. Dem Wahlslogan der türkischen Opposition schließen wir uns an: #Tamam, zu Deutsch: ‚Genug‘.

    Wir bitten alle in NRW lebenden Wahlberechtigten bei den türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahl für mehr Demokratie in der Türkei zu stimmen. Ihre dort lebenden Familien oder Freunde dürfen keine Angst mehr haben, frei ihre Meinung zu äußern!“

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  • Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Demenz Inklusive: TextilTechnikum weckt Erinnerungen bei Demenzkranken

    Das TextilTechnikum der Stadt Mönchengladbach im denkmalgeschützten Monforts Quartier ist kein Museum im klassischen Sinne, sondern eine international einzigartige Sammlung von rund 150 historischen und modernen Textilmaschinen, die der Besucher in Aktion erleben kann.
    Dieser besondere Ort mit seinen für die rheinische Textilindustrie so typischen optischen Eindrücken, Geräuschen und Gerüchen bietet die ideale Plattform, um längst verschüttet geglaubte Erinnerungen auch bei an Demenz erkrankten Menschen wieder zum Leben zu erwecken.

    Seit Oktober 2017 bietet die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach deshalb individuelle Gruppenführungen für Demenzkranke und Angehörige im TextilTechnikum an – etwa zu den Schwerpunktthemen “Nähen und Stoffe”, “Maschinen und Geräte” oder “Spinnrad, Spindel und Flachs”. Betreut werden die Gäste dabei von zwei Fachleuten der Sozial-Holding und inzwischen 28 speziell geschulten ehrenamtlichen ErinnerungsbegleiterInnen.

    Möglich wird dies alles durch das Modellprojekt “Demenz Inklusive – Vernetzte Erinnerungskultur im Monforts Quartier”, das die Sozial-Holding gemeinsam mit dem TextilTechnikum durchführt.
    Wissenschaftlich evaluiert wird das Projekt durch die Hochschule Niederrhein.
    Die Kosten von 170.000 Euro für das dreijährige Projekt werden zu gleichen Teilen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Pflegekassen getragen.

    Pia Hermann, gerontopsychiatrische Fachkraft und Expertin für Validation und Demenz, Holger Hellwig, staatlich geprüfter Textiltechniker und textilpädagogische Begleitung, sowie Projektleiterin Belinda Schmitt haben gemeinsam das Konzept für die Führungen entwickelt. Die Textilregion Niederrhein beheimatet viele ehemalige TextilarbeiterInnen in verschiedenen Pflege-Einrichtungen.

    Das TextilTechnikum ist der ideale Standort für eine gelebte Erinnerungskultur:
    Der gehörte und gefühlte Takt der Webstühle, die farbigen Garne und die greifbaren Strukturen der einzelnen Gewebe, der Geruch von Arbeit und Ölen, der in den Mauern der Maschinehalle seit Jahrzehnten steckt, lassen unweigerlich eine Erinnerung bei den BesucherInnen zu.
    Speziell dementiell veränderte Menschen, die in der Textilindustrie und deren Zulieferbetriebe beschäftigt waren, sind die Zielgruppe des Projekts “Demenz Inklusive”. Für diese Zielgruppe wurden spezielle Themengebiete entwickelt, die sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Bewohner ausrichten lassen.

    Die Führungen, die Erinnerungsreisen in eine andere Zeit anregen, sind nach unterschiedlichen Themengebieten gestaltet. Zum einen, um einen großen Kreis an dementiell veränderten Menschen zu erreichen, zum anderen, um die textile Bedeutung aus der Frühzeit der Industrialisierung zu unterstreichen und für die Erinnerung zu beleben.

    Das Thema Mode ist angesagten Stoffen und Kleidern aus der Vergangenheit gewidmet. Was war in den vergangenen Zeiten “modern”? Was trug man bei der Arbeit, wenn man tanzen ging oder am Sonntag beim Spaziergang. Vieles wurde selber genäht oder gestrickt und gehäkelt. Bilder, alte Zeitschriften, original Kleidung und Stoffe, alte Schnittmuster und Garne regen zum Erzählen an.

    Im Thema Arbeitsleben kann man die Technik der Vergangenheit hautnah an laufenden Maschinen erleben. Audio-visuell, sowie olfaktorisch werden alle Sinne angesprochen. Werkzeuge aus ehemaligen Zeiten und Bildnisse von früherem Arbeitsleben erwecken die Erinnerungen und entwickeln eine eigene Dynamik.

    Das Thema Märchen lädt in einer wahrlich märchenhaften Atmosphäre ein, dem Erzählen eines Märchens zu lauschen oder es gemeinsam zu erzählen. Währenddessen wird an einem historischen Spinnrad ein Faden gesponnen. Utensilien, alte Märchenbücher, Spindeln, Stroh und Goldfaden fördern die Erinnerung an Märchen mit einem textilen Bezug wie Rumpelstilzchen, “von Stroh zu Gold spinnen”, oder Dornröschen, “die sich an einer Spindel stach”. Märchen waren Teil des Lebens in früheren Generationen. Es entstehen Gespräche über Familie, Kinder und Großeltern.

    Auch eine allgemeine Führung wird angeboten, die unter keinem festen Thema steht, so dass die TeilnehmerInnen sich ihren Weg suchen, dem die Erinnerungsbegleiter folgen Auch hier werden behutsam Impulse gesetzt.
    Der demente Besucher gibt die Richtung vor. Bei allen Führungen mit und ohne Thema, wird nur ein Rahmen gesetzt, alles bleibt offen. Die dementiell veränderten Menschen bestimmen wo die Reise und deren Erinnerungen hingehen.

    Für die einzelnen Themen-Führungen wurden spezielle Erlebniskisten zusammengestellt, die für jedes Thema die passenden Utensilien bereithalten.
    In der “Mode-Kiste” finden sich zum Beispiel alte Schnittmuster und Modezeitschriften, in der “Märchen-Kiste” zum Beispiel ein goldener Faden oder eine Tischdekoration aus Samtstoffen und Leuchtern.
    Die “Arbeitswelt-Kiste” beinhaltet dagegen Werkzeuge oder Schrauben, sowie auch Bilder aus ehemaligen Betrieben aus verschiedenen Dekaden.

    Wie kann man eine Führung für Demenzkranke buchen?

    Einrichtungen, aber auch Angehörige von Demenzkranken, die eine Führung buchen möchten, können telefonisch (02161/6866-4642) oder per Mail (demenzinklusive@sozial-holding.de) einen Termin und den Themenschwerpunkt der Führung vereinbaren.

    Das Projektteam ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr erreichbar.
    Im Vorgespräch können auch individuelle Fragen geklärt werden.

    Wie kann man ErinnerungsbegleiterIn werden?

    Für die dementen BesucherInnen, sind die Eindrücke beim Eintreffen in das TextilTechnikum oft zuerst bedrückend oder verwirrend. Damit die Erinnerungsreise zu einem bereichernden Erlebnis wird, werden sogenannte “ErinnerungsbegleiterInnen” geschult.
    Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Angehörige können in einem halbtägigen kostenlosen Workshop in die textile Geschichte eintauchen und die ausgestellten Maschinen und deren Nutzung kennenlernen. Dabei werden sie auch auf mögliche Reaktionen der dementen Menschen vorbereitet. So können sie die Besucher während der Führungen als aktive Begleiter kompetent unterstützen und  fördern.

    Die Bildungs GmbH der Sozial-Holding bietet jeden 2. Montag im Monat, von 08.30 bis 16.00 Uhr im TextilTechnikum (Monfortsquartier 31, Schwalmstraße 301, 41238 Mönchengladbach) Schulungen für Erinnerungsbegleiter an.
    Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 02161/6866-4623 oder demenzinklusiv@sozial-holding.de

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  • Stadtmeisterschaften Leichtathletik in den Einzeldisziplinen am 21.05.2018

    Stadtmeisterschaften Leichtathletik in den Einzeldisziplinen am 21.05.2018

    Im Rahmen des 33. LGM Pfingstsportfestes werden in den Disziplinen 100m-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen die diesjährigen Stadtmeisterschaften ausgetragen:

     

    Pfingstmontag, 21.05.2018

    10:30 Uhr

    Grenzlandstadion

     

    Die Ausschreibung ist im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik „Kalender 2018“ eingestellt.
    Weitere Informationen für die Presse bei unserem Fachwart Leichtathletik Dieter Wolf, Tel. 02161/633166,
    Mobil 0172/2109900.

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  • Sozialverband VdK Mönchengladbach startet durch

    Sozialverband VdK Mönchengladbach startet durch

    “Der VdK in Mönchengladbach ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Menschen, für die Politik und die Verwaltung.”
    Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber grüßte die Delegierten des Kleinen Verbandtages des VdK am Samstag in der Burggrafenhalle in Odenkirchen.

    Aus eigenem Erleben kann sie nachempfinden und darüber berichten, wie wichtig es in schweren Lebenssituationen ist, einen kompetenten Partner an seiner Seite zu wissen.
    Der Kreisverband Mönchengladbach zählt zur Zeit ca. 4.563 Mitglieder und wächst kontinuierlich weiter.

    Kreisvorsitzender Manfred Stegner gab einen Überblick über die Aufarbeitung der letzten Jahre, die Neuordnung der Ortsverbände. Alle Ortsverbände werden nun durch einen Vorstand geführt, die Mitglieder haben wieder Ansprechpartner.
    Der Kassenbericht wurde vorgelegt, diskutiert und nachdem die Kassenprüfer ihren Bericht abgegeben hatten, wurde der Vorstand eintimmig entlastet.

    Es galt anschließend einen neuen geschäftsführenden Vorstand zu wählen, zusätzliche Ergänzungswahlen standen an.
    Erfreulich war, alle Funktionen konnten besetzt werden, die Neuordnung fielen jeweils einstimmig aus.
    Der geschäftsführende Vorstand setzt sich nun zusammen aus:
    Manfred Stegner, Vorsitzender; Angela Pesch, stellv. Vorsitzende; Peter Langenberg, stellv. Vorsitzender;
    Bianka Heinze, Kassiererin; Martina Kosinski, Schriftführerin; Manfred Rieß, stellv. Kassierer.

    Bei einem leckeren Essen saßen die Anwesenden in gemütlicher Runde abschließend gut gelaunt zusammen und waren zuversichtlich, eine gute Zukunft im VdK zu erleben.

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  • Veranstaltung in Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach.

    Veranstaltung in Kooperation von RLS NRW und dem Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach.

    Mit Texten aus dem Theaterstück „Salut an Alle.
    Marx“, aus mehr als 4000 Briefen von Jenny
    Marx, Friedrich Engels und Karl Marx, stellt er sich
    und sein Lebenswerk vor. Sein Leben mit Kampf,
    Elend und Sorgen aber auch Freude, Spaß und
    Heiterkeit. Und er verrät uns einige seiner kleinen
    und großen Schwächen.
    Danach stoßen wir selbstverständlich auf seinen
    Geburtstag an.
    Er ist nicht nur „wieder da“. Er wird auf ewig
    bleiben.
    Donnerstag den 17. Mai 2018
    um 18.00 Uhr
    Ort: Galerie “Lebende Wände”
    Hauptstraße 2
    41236 Mönchengladbach

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  • Sollte Cannabis legalisiert werden, und wenn ja, warum?

    Sollte Cannabis legalisiert werden, und wenn ja, warum?

    Der Erwerb und Besitz von Cannabis ist in Deutschland bekanntlich verboten. Geht es nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), soll das auch so bleiben.
    Eine Ausnahme gibt es aber mittlerweile schon: Seit 10. März 2017 können Ärzte Cannabis-Präparate verschreiben, wenn andere Behandlungswege ausgeschöpft sind. Schwer chronisch Kranke dürfen sich seitdem auf Kassenrezept mit Medizinalhanf versorgen – der Eigenanbau durch Patienten bleibt aber ebenso noch verboten wie der Freizeitkonsum.

    Im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 23. Mai von 18 – 20 Uhr im „Haus Erholung“, Johann-Peter-Boelling-Platz 1, soll im Raum „Hitta“ nun das Thema „Cannabis“ genauer erörtert werden.
    Eine Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus den Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie dem AStA
    der Hochschule Niederrhein, hat dazu als Referenten den Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes, Georg Wurth, eingeladen.
    Moderator an diesem Abend ist der Journalist Herbert Baumann.
    Georg Wurth, unter anderem Sachverständiger zum Thema im Deutschen Bundestag, wird zunächst in einem etwa einstündigen Vortrag skizzieren, unter welchen Bedingungen Cannabis legalisiert werden könnte. Nach einer Infratest-
    Umfrage sind immerhin 52 Prozent der Befragten der Meinung, dass der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden sollte.
    Anschließend können die Gäste im Rahmen einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit dem Referenten Fragen rund um das Thema „Cannabis“ stellen.
    Der Eintritt ist frei.

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  • Landesregierung läßt Verbraucher im Regen stehen – Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal endet im Dezember

    Landesregierung läßt Verbraucher im Regen stehen –
    Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal endet im Dezember

    In der heutigen Sitzung des Rechtsausschusses im Landtag NRW stimmten die Fraktionen von CDU und FDP gegen die Einführung einer Musterfeststellungsklage.

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW: „Die Absage der Mitte-Rechts-Koalition gegen die Einführung einer Musterfeststellungsklage ist ein herber Verlust für die Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW. Die CDU konnte und wollte nicht einmal den Formulierungen aus der Koalitionsvereinbarung im Bund zur Musterfeststellungsklage zustimmen. Die CDU lässt sich damit einmal mehr in rechtspolitischen Fragen von der FDP vorführen.

    Mit der Musterfeststellungsklage soll den Menschen ein Instrument an die Hand gegeben werden, ihre Forderungen  gegenüber großen Unternehmen schneller geltend machen zu können. Deshalb sollen Verbraucherverbände in ihrem Namen gerichtlich tätig werden können.

    Wer kurz vor Auslaufen der Verjährungsfrist im VW-Dieselskandal ein kraftvolles Signal Richtung Bund senden möchte, muss sich dafür einsetzen, dass die Musterfeststellungsklage zum 1. November 2018 in Kraft tritt. Wir werden ganz genau beobachten, ob das heutige Abstimmungsverhalten von Schwarz-Gelb auch zu einer Ablehnung im Bundesrat führen wird. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher wäre das fatal.

    Die Mitte-Rechts-Koalition verfährt im Rechtsausschuss zunehmend nach dem Motto: Ihr mögt recht haben, wir haben die Mehrheit.“

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  • NEW-Vorstand Armin Marx verstorben

    NEW-Vorstand Armin Marx verstorben

    Am gestrigen Sonntag ist NEW-Vorstand Armin Marx im Alter von 57 Jahren nach schwerer Krankheit in Mönchengladbach verstorben.
    Armin Marx war Diplom-Ingenieur und von 1990 bis 2006 bei der Stadt Mönchengladbach beschäftigt. Seit 2006 war Marx bei der NEW AG in verschiedenen Funktionen tätig – unter anderem als Prokurist und Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH. Seit dem 1. Mai 2015 war Armin Marx Vorstandsmitglied der NEW AG.
    Frank Kindervatter, Vorstandvorsitzender der NEW AG: „Ich bin erschüttert über den Tod meines Kollegen. Wir haben im Vorstand der NEW drei Jahre lang sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet und uns hervorragend ergänzt. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“
    „Armin Marx hat als Vorstand der NEW wichtige Akzente für das Unternehmen und für die Stadt Mönchengladbach gesetzt“, so Dr. Hans Peter Schlegelmilch, der Aufsichtsratsvorsitzende der NEW AG. „Armin Marx hat dazu beigetragen, die NEW konsequent weiterzuentwickeln.“

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  • Europapolitik ganz nah: Erlebnisbericht von Katja Vollbach und Markus Köhn des FMG in Giesenkirchen

    Europapolitik ganz nah: Erlebnisbericht von Katja Vollbach und Markus Köhn des FMG in Giesenkirchen

    Einer Europawoche kommt an einer Europaschule eine besondere Bedeutung zu. So freute sich das Franz-Meyers-Gymnasium außerordentlich, mehrere gerade für Mönchengladbach bedeutende Politikerinnen und Politiker an der Schule begrüßen zu dürfen. Die Jahrgangsstufen 7, 9 und Q1 bereiteten hierzu mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Fragestunden, Projekte und Diskussionen vor.

    Den Anfang machten am Freitag (04.05.2018) Gülistan Yüksel (MdB, SPD) und Jochen Klenner (MdL, CDU), die sich als Interviewpartner für die 9. Klassen des Franz-Meyers-Gymnasiums zur Verfügung stellten.

    Während bei Frau Yüksel nach einem EU-Quiz vor allem Fragen zu aktueller Politik beantwortet wurden, stellte Herr Klenner die Frage in den Mittelpunkt, was Politik überhaupt ist und bedeutet.

    Beide machten mit viel Herzlichkeit deutlich, dass Politik nicht einfach nur „dort oben“ oder „weit weg“ stattfindet, sondern direkt vor Ort, mitten unter uns. Mit viel Einsatz warben sie vor allem für mehr politisches und gesellschaftliches Engagement bei der Jugend. Frau Yüksel verwies auf die Bedeutung von Wahlen, gab aber zudem ganz praktische Beispiele, wie auch Jugendliche ihre Interessen in die Politik weitertragen könnten: So gäbe es Jugendorganisationen von jeder Partei, aber Politiker und Politikerinnen seien auch immer Ansprechpartner und freuten sich über Briefe. Herr Klenner machte deutlich, dass sich viele Schülerinnen und Schüler bereits engagierten und ihnen einfach nur nicht bewusst sei, wie politisch ihre Arbeit ist. Denn, so die Quintessenz, wenn Politik die Regeln unseres Zusammenlebens gestaltet, ist dann nicht jegliches Engagement politisch?

    Das Feedback der Schülerinnen und Schüler jedenfalls war durchweg positiv und einige schienen ermutigt, schon bald Stift und Papier in die Hand zu nehmen und die eine oder andere Frage per Brief an die Politiker zu stellen.

    Petra Kammerevert (MdEP, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung

    Am Montag (07.05.2018) nahmen sich zu diesem Anlass Frau Petra Kammerevert (MdEP, SPD, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung) und Herr Dr. Günter Krings (MdB, CDU) die Zeit, an unsere Schule zu kommen.

    Moderiert vom Leistungskurs Sozialwissenschaften der Q1 stand bei Frau Kammerevert das Thema der Europäischen Identität im Mittelpunkt, beziehungsweise die Frage, wie Menschen für ein Mehr an Europa gewonnen werden können – gerade in Zeiten eines erstarkenden Nationalismus innerhalb Europas.

    Mit viel Gespür für die Interessen und Sprache der Schülerinnen und Schüler brachte Frau Kammerevert ihnen die EU näher, machte sie konkreter und greifbarer.

    Deutlich betonte sie, dass ein Heimatgefühl einerseits und ein Zugehörigkeitsgefühl zur EU andererseits keinesfalls ein Gegensatzpaar bilden, sondern vielmehr eine Symbiose, die zusammen eine Europäische Identität gestalten. Alte Identitäten zu wahren und neue zuzulassen, sich über gemeinsame Geschichte und Kultur zu definieren, ohne Unterschiede gleich zu machen, sei ihre Herangehensweise. Und so sprach sie sich auch gegen Englisch als Amtssprache im Parlament aus.

    Mit einem Herz für die Region („Natürlich war ich gestern bei der Fortuna im Stadion!“) und einer Leidenschaft für die EU („Der Reiz an EU-Politik ist, mit den unterschiedlichen Mentalitäten gemeinsam gute Lösungen für Bürgerinnen und Bürger zu finden!“) transportierte sie diesen Gedanken der Symbiose authentisch und lebendig.

    Auf die Frage, welche der Zukunftsvisionen des Kommissionspräsidenten Juncker sie selbst präferieren würde, antwortete sie mit einem eigenen Modell: Dort verstärkt EU-Politik zu betreiben, wo es notwendig ist, beispielsweise in der Steuer- und Sozialpolitik, die Regelungswut der EU in anderen Bereichen jedoch zurückzunehmen und nationalen und kommunalen Ebenen hier mehr zu vertrauen.

    Was jedoch können nun Schülerinnen und Schüler für ein starkes Europa leisten? Auch hier wusste Frau Kammerevert konkrete Lösungen: Zivilcourage zeigen gegen Rassismus und Populismus, sich in Gesprächen für eine Weiterentwicklung der EU stark machen, sich engagieren in parteilichen und überparteilichen Organisationen und die Angebote der EU, wie zum Beispiel das Erasmus Plus-Projekt, wahrnehmen.

    Nach 60 Minuten in sehr angenehmer Atmosphäre verabschiedete sich Frau Kammerevert und hinterließ Interesse, Neugier, konkrete Handlungsvorschläge und Vorfreude auf den Besuch des EU-Parlaments der Sozialwissenschaftskurse im November.

    Herr Dr. Krings verriet dem Leistungskurs Geschichte der Q1 während einer kurzen Vorstellungsrunde, dass er auch ein paar Semester Geschichte studiert hat und stellte die Nähe von Politik und Geschichte in den Vordergrund.

    Die moderierenden Schülerinnen und Schüler leiteten dann zu den inhaltlichen Schwerpunkten über: Europapolitik und europäische Geschichte. Herr Dr. Krings vermochte es, die Schülerinnen und Schüler in das Gespräch einzubinden und ging stets auf die Lebenssituation und die Interessen seiner Gesprächspartner ein. So wurde beispielsweise über den europäischen Einigungsprozess, die Bedeutung der Weltkriege, sowie über Nationalismus und Antisemitismus debattiert. Auch das Verhältnis zur Türkei und der Themenbereich Migration stellten Diskussionspunkte dar.

    Es fand ein ausgewogener und sachlicher Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre zwischen Schülerinnen und Schülern und ihrem Gastredner statt. Die Schülerinnen und Schüler waren jedenfalls begeistert.

    Am Mittwoch wird noch Herr Frank Boss (MdL. CDU) mit den siebten Klassen an einem Europaprojekt mitwirken, um zu zeigen, dass politische Bildung auch schon bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern beginnen kann.

    Die Gespräche zur Europawoche am FMG waren demnach sehr ertragreich für alle Beteiligten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung.

    Katja Vollbach und Markus Köhn

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  • Die Tafel in Mönchengladbach – wir brauchen sie, leider

    Die Tafel in Mönchengladbach – wir brauchen sie, leider

    Eine Entscheidung muß her und sie muß schnell fallen, die Tafel muß aus ihren bisherigen, mietfreien Räumen am Fleher Weg ausziehen. Warum?
    Auf dem REME-Gelände, Eigentümer EWMG vermarktet die Flächen im Auftrag der Stadt, wird in Kürze eine neue Wohnbebauung realisiert, aber erst nachdem eine Geländesanierung durch die EWMG durchgeführt wurde. Das kostet viel Zeit, je eher die Tafel umzieht, desto besser für das Wohnungsbau-Projekt.

    Ein neues mögliches Domizil ist mit dem TIN im Nordpark schon gefunden, dem ehemaligen Theater-Ersatzbau und späteren Flüchtlingsunterkunft.
    Neben Konzertveranstaltungen die dort aktuell stattfinden, soll nun auch die Tafel dort untergebracht werden. Mit Hilfe einer dauerhaften finanziellen Unterstützung durch die Stadt Mönchengladbach.
    Der Verein Mönchengladbacher Tafel e.V.  hat in einem Schreiben vom 23.03.2018 bei der Stadt die finanzielle Unterstützung in Höhe von 60.000 Euro/Jahr beantragt.
    Diese Summe soll die an die EWMG zu zahlende Miete inkl Nebenkosten decken. Der EWMG ist eine kostenlose Überlassung der Fläche an den Verein nicht möglich.
    Am Flehner Weg konnte sie das, warum auch immer. Es wird der Öffentlichkeit nicht erklärt.

    Diesen möglichen Präzedenz-Fall letztlich zu beurteilen fällt schwer, es kommen viele Fragen auf den politischen/sozialen Tisch.
    Wie wird die Stadt mit gleichartigen, ebenfalls sozialen Einrichtungen umgehen?
    Ist es den anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt zuzumuten, auf entsprechende Unterstützung zu verzichten?
    Wird hier einer ehemaligen CDU-Oberbürgermeisterin eine teure Gefälligkeit erwiesen zu Lasten einer hochverschuldeten Kommune? Es gilt für mich der Grundsatz der Gleichbehandlung.

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  • Eine neue “Sichtachse” für Odenkirchen, eine weitere für Mönchengladbach

    Eine neue “Sichtachse” für Odenkirchen, eine weitere für Mönchengladbach

    Kolumne von H. Wendler

    Diesesmal wurden die Bürger in Odenkirchen beglückt, schließlich haben sie sich für die Erneuerung des Marktplatzes in der Ortsmitte entschieden, haben an den Ideen mitgearbeitet. So die offizielle Version in der Öffentlichkeit.

    Das solch ein Umbau nicht ohne städtische Planung abläuft, versteht sich von selbst.
    Genau hier wird das Ganze interessant:
    Aus heiterem Himmel stellt jemand fest, daß eine Sichtachse sinnvoll und wünschenswert sei. Wer dieser Jemand ist, ist nicht ganz eindeutig. Mehrere Personalien drängen sich auf, die wahrscheinlichste ist im Fachbereich des Baudezernenten und “Sichtachsenfan” Dr. Bonin zu vermuten. Der Chef selbst soll es sein? Möglich, für Denkmäler ist er zu haben, für Sichtachsen ebenfalls. “Die Stadt der Sichtachsen” könnte es demnächst heißen.

    Genau deshalb sollen nun Bäume gefällt werden, für die Sichtachse, auf dem Artikelbild ist die Kirche Odenkirchens zwar klar und deutlich zu erkennen. Die Bäume stören trotzdem. Schnell werden sie krankgeschrieben, nicht heilbar wie in vielen anderen Fällen sehr gut möglich. Nein sie müssen weg. Fachleute nicken dazu. Fachleute der mags.
    Dr. Bonin hat dort Sitz und Stimme.
    Auch mags-Angestellte sind abhängig Beschäftigte, wer sollte es ihnen verübeln.
    Unabhängige Fachleute werden nicht gehört, sie könnten stören.Sie vertreten eine andere Meinung.

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  • CDU in NRW steigert den Ärztemangel weiter

    CDU in NRW steigert den Ärztemangel weiter

    Zu dem durch den Marburger Bund NRW benannten Abbau von Medizinstudienplätzen in Nordrhein-Westfalen erklärt Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Da verkündet Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann, die Landesregierung gehe engagiert gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum von NRW vor. Zeitgleich baut seine Kabinettskollegin Isabel Pfeiffer-Poensgen insgesamt bis zu 935 Medizinstudienplätze ab, indem sie die durch die SPD-geführte Vorgängerregierung initiierte Förderung dieser zusätzlichen Studienplätze auslaufen lässt. Der Marburger Bund spricht zu Recht von einer Groteske.

    Ministerin Pfeiffer-Poensgen muss in der nächsten Woche öffentlich erklären, ob das Programm fortgesetzt wird oder nicht. Nur so kommt Planungssicherheit für die medizinischen Fakultäten und Unikliniken und die jungen Studierwilligen zustande. Die SPD behält sich die weiteren parlamentarischen Maßnahmen zur Klärung der Sachlage vor.“

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  • Diskussion in Giesenkirchen: “Ich wünsche mir einen Aufbruch zu einem solidarischen Europa“

    Diskussion in Giesenkirchen: “Ich wünsche mir einen Aufbruch zu einem solidarischen Europa“

    Einen neuen Aufbruch für Europa haben SPD und Union vor kurzem in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. Und nach einem solchen Aufbruch scheinen sich auch viele Schülerinnen und Schüler des Franz-Meyers-Gymnasiums zu sehnen. Diesen Eindruck konnte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel gewinnen, als sie zum bundesweiten EU-Projekttag am 4. Mai über die Chancen und Herausforderungen der EU diskutierte. „Ich freue mich sehr, dass gerade unter den jungen Leuten die Euphorie für ein gemeinsames Europa ungebrochen ist. Wenn wir heute von den ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ träumen und darauf hinarbeiten, dann tun wir dies vor allem auch im Interesse der zukünftigen Generationen“, erklärt Yüksel.

    Neben umweltpolitischen Themen, die Zukunft der Elektromobilität und den Umgang mit der Flüchtlingssituation in Europa wurde auch über den Brexit sowie die Bedeutung der EU für den Frieden auf unserem Kontinent gesprochen. „Die EU nimmt einen immer größeren Stellenwert in unserem alltäglichen Leben ein. Deshalb ist es besonders wichtig, mit Jugendlichen über die Bedeutung unserer Gemeinschaft zu diskutieren sowie über Möglichkeiten und Chancen für junge Menschen in Europa zu sprechen“, betont Yüksel.

    Wie glücklich wir uns heute schätzen können, in einem geeinten Europa leben zu können, lässt laut Yüksel auch ein Zitat von Willy Brandt erahnen, dass dieser schon vor seiner Kanzlerschaft im August 1943 sagte: “Der Tag wird kommen, an dem der Hass, der im Krieg unvermeidlich scheint, überwunden wird. Einmal muss das Europa Wirklichkeit werden, in dem Europäer leben können.”

    Der EU-Gymnasium findet seit 2007 statt. Zwei wichtige Eckdaten bilden den Rahmen der Europawoche: Der 5. Mai ist Gründungstag des Europarates. Der 9. Mai ist der Tag, an dem der französische Außenminister Robert Schuman 1950 mit einer Regierungserklärung die Grundlage zur Montanunion – dem Vorläufer der Europäischen Union – legte.

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  • Dunja Hayali: 5.000 Euro Preisgeld gehen an Verein „Gesicht Zeigen!“

    Dunja Hayali: 5.000 Euro Preisgeld gehen an Verein „Gesicht Zeigen!“

    Schon bei der Verleihung des Benediktpreis von Mönchengladbach 2018 kündigte die Gewinnerin Dunja Hayali an, ihr Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro spenden zu wollen. Nun gab sie die Organisation bekannt: Es ist der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“, bei dem sich Hayali seit über zehn Jahren engagiert.

    „Gesicht zeigen ist wichtig, denn wer wegschaut macht sich mitschuldig. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. setzt sich gegen Rassismus, Links- und Rechtsextremismus, Homophobie und Islamophobie und Antisemitismus ein“, sagte Hayali. „Ich gehe mit ihnen dahin, wo Aufklärung meiner Meinung nach noch am meisten bewirken kann: in Schulen. Ein Verein, der in diesen Zeiten wichtiger denn je ist, braucht jeden Cent“, begründete die Preisträgerin ihre Spende.

    Hayali erhielt den Benediktpreis von Mönchengladbach aufgrund ihres couragierten und vorbildlichen Eintretens für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft und ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wurde in 2018 im 50. Jahr vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweiten Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Beispielhaftes für die Zukunft geleistet haben.

    Preisträger waren zuletzt 2014 Jean-Claude Juncker und 2016 Königin Silvia von Schweden.

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  • Ruhige Mai-Kundgebung auf dem Rheydter Marktplatz

    Ruhige Mai-Kundgebung auf dem Rheydter Marktplatz

    Es darf gerätselt werden, warum die Teilnahme am Demonstrationszug alljährlich abnimmt. Lediglich etwas mehr als 100 Gewerkschaftler zogen zur Kundgebung auf den Marktplatz in Rheydt. Denkbarer Grund könnte das verlängerte Wochenende gewesen sein, viele Arbeitnehmer nutzten es wohl zum Kurzurlaub.

    Umso intensiver waren bei windigem Wetter die Ansprachen der Gewerkschaftsredner.
    Nach den Erwähnungen der Erfolge in letzter Zeit, gute Lohnzuwächse etc. gingen sie auf die Ziele für die Zukunft ein. Besserer Mindestlohn, Abschaffung der Minijobs und mehr Personal in den Verwaltungen und Schulen waren einige der vielen Forderungen. Auch der Personalmangel in den Kitas war ein wichtiges Thema für die Rednerin der GEW.
    Die mit ihren Ständen vertretenen Parteien und Vereine hatten an diesem 1. Mai reichlich Gelegenheit zur Eigenpräsentation, so warb der Vertreter des Arbeitslosenzentrums um Unterstützung bei anwesenden CDU-Politikern.
    Oberbürgermeister Reiners stattete der Kundgebung zwar einen kurzen Anwesenheitsbesuch ab, ein Grußwort war nicht zu hören.
    Von den im Rat vertretenen Parteien waren einige Vertreter auf dem Marktplatz zu sehen. MdL Hans-Willi Körfges und MdB Gülistan Yüksel führten mit einigen Gewerkschaftlern den Demonstrationszug an.

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  • „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ – Demonstration und Kundgebung in Mönchengladbach

    Unter dem zentralen Mai-Motto des DGB „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“, fordern die Gewerkschaften

    • Keine Ausweitung von Niedriglöhnen, Mini- und Midijobs. Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet!
    • Mehr Personal im öffentlichen Dienst, statt Überstunden und Überlastung!
    • Mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
    • Investitionen in bessere Bildung und Infrastruktur!
    • Eine gleiche Bezahlung von Frauen. Die Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht!
    • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Der Gesetzgeber muss die Tarifflucht verbieten!
    • Ein gerechtes Steuersystem – Reiche müssen mehr tragen als Arme!
    • Ein soziales und solidarisches Europa!
    • Eine friedliche Lösung von Konflikten! Waffenlieferungen in Kriegsgebiete müssen sofort gestoppt werden!
    • Ein Engagement aller Bürgerinnen und Bürger gegen Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus!

    ,,Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach auf, gemeinsam mit uns am 1. Mai für diese Forderungen zu demonstrieren und sich an der Maikundgebung zu beteiligen’’, so der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Emrah Bektas.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Maiveranstaltung in Mönchengladbach treffen sich um 12:00 Uhr am DGB-Haus Mönchengladbach, Rheydter Straße 328, zur Demonstration.
    Auf der Kundgebung die um 12.30 Uhr auf dem Rheydter Markt beginnt, sprechen unter anderem der Betriebsratsvorsitzende von GE Grid, Falk Hoinkis und Peter Peskes, Betriebs-ratsvorsitzender der SMS Group.
    Im Anschluss gibt es ein Familienfest mit Live-Musik und einem attraktiven Kinderprogramm.

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