Autor: Harald Wendler

  • Altstadt-Flohmarkt – ein toller Erfolg

    Altstadt-Flohmarkt – ein toller Erfolg

    Wer ihn besucht und erlebt hat, hat alles richtig gemacht.
    Bei recht gutem Wetter, die Regenschauer gab es bereits am frühen Morgen während des Aufbaues der Marktstände, konnten die Besucher so richtig in aller Ruhe auf der Waldhausener Straße flanieren.

    Mehr als einhundert Flohmarktstände waren gemeldet, ein absoluter Rekord. So waren die Veranstalter denn auch mehr als zufrieden. Ingo Habscheidt, einer der Organisatoren der Altstadt-Initiative erwartete mehr als siebentausend Besucher an diesem Tag.
    Möglicherweise wurde diese Zahl übertroffen, diesen Eindruck konnte man beim Blick auf das Treiben auf dem Flohmarkt
    erhalten.
    Am 8. Oktober 2018 soll der nächste Altstadt-Flohmarkt stattfinden, Termin bitte vormerken.

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  • Den Haushalt auf Kurs gebracht: Bernd Kuckels

    Den Haushalt auf Kurs gebracht: Bernd Kuckels

    Nach 16-jähriger Tätigkeit als Stadtkämmerer ist der Jurist Bernd Kuckels heute im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Abtei durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners aus dem Dienst bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach verabschiedet worden. Bernd Kuckels, dessen Dienstzeit am 31. März endete, war seit April 2002 Stadtkämmerer der Stadt Mönchengladbach. Seit April 2006 war er darüber hinaus als Stadtdirektor allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters. Im November 2009 wurde er für weitere acht Jahre zum Stadtkämmerer und Stadtdirektor gewählt. Kuckels war für die Fachbereiche Beteiligungsmanagement, Kämmerei, Stadtkasse, Steuern und Grundbesitzabgaben zuständig. Von 2003 bis 2016 war er darüber hinaus Umweltdezernent für die Bereiche Umweltschutz und Entsorgung.

    Vor seinem Dienst bei der Stadtverwaltung war  er als Anwalt bei der Mönchengladbacher Anwaltskanzlei Kapellmann tätig, wissenschaftlicher Assistent an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre und von1998 bis 2002 Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Haan. Kommunalpolitische Erfahrungen sammelte Bernd Kuckels unter anderem in seiner jahrelangen Tätigkeit in den örtlichen Bezirksvertretungen, Ausschüssen, als Ratsmitglied und Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion.

    Zudem war er in zahlreichen Verbänden in ehrenamtlichen Funktionen tätig, unter anderem im Vorstand des Städtetages NRW, im Hauptausschuss des Deutschen Städtetages sowie im Vorstand des Fachverbandes der Kämmerer NRW.

    Seine Zeit als Kämmerer war von Beginn an geprägt von einer äußerst schwierigen Finanzsituation der Stadt und den daraus resultierenden unterfinanzierten Haushalten. Als Bernd Kuckels 2002 seinen Dienst als Kämmerer antrat, übernahm er von seinem Vorgänger mit dem vom Rat 2001 beschlossenen und der Kommunalaufsicht nicht genehmigten Doppelhaushalt 2001/2002, dem ersten Nothaushalt, ein schweres Erbe. “Die Bewältigung der dramatischen Finanzsituation stellte uns vor eine riesige Herausforderung, von der zu dieser Zeit nicht absehbar war, dass wir sie einmal schaffen werden”, betont Kuckels heute rückblickend. Die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) mit der Wende von der Kameralistik in die Doppik und die Aufstellung zahlreicher Haushaltssicherungskonzepte bildeten die Fundamente für die langjährige mit drastischen Sparmaßnahmen verbundene Sanierung des Haushaltes. Die dramatische Finanzsituation der Stadt zeichnete sich bereits 1994 ab, als das erste Haushaltssicherungskonzept von nachfolgenden 17 Konzepten mit drastischen Sparmaßnahmen vom Rat verabschiedet wurde.

    Erst durch den vom Rat 2012 beschlossenen Einstieg in den Stärkungspakt Stadtfinanzen, bei dem sich die Stadt per Ratsbeschluss gesetzlich dazu verpflichtete, ab 2018 einen ausgeglichen Haushalt mit Landeshilfe und ab 2021 ohne Landeshilfe zu erzielen, erreichte die Stadt mit dem Haushalt 2018 erstmals seit 1993 durch zahlreiche Einsparmaßnahmen, wieder eine “Schwarze Null”. “Dass wir dieses Ziel tatsächlich erreicht haben, war der Verdienst vieler Akteure, die daran mitgewirkt haben. Die heutige positive Stadtentwicklung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern erforderte mutige, weitreichende und nachhaltige Entscheidungen”, betont er mit Blick auf wichtige Schlüsselprojekte wie die Entwicklung des Nordparks mit dem Bau des Borussiaparks und Hockeyparks, die Ansiedlung der Santander Bank und den Bau des Einkaufszentrums Minto. Die positiven Entwicklungen wurden durch die Gründung der stadteigenen Tochtergesellschaft EWMG begleitet und vorangebracht.  Der Ausbau des Regioparks zum erfolgreichen Gewerbegebiet, der Ankauf des Reme-Geländes, das zum Wohngebiet entwickelt werden soll, der Ankauf der City-Ost, auf dem nun die “Seestadt MG” entstehen wird, und das Projekt Soziale Stadt Rheydt mit einer millionenschweren und von EU, Bund und Land geförderten Innenstadtentwicklung sind weitere Meilensteine in seiner Zeit als Stadtdirektor und Kämmerer. Drei wesentliche Faktoren haben aus seiner Sicht die Stadtentwicklung begünstigt: “Mit dem Stärkungspakt haben wir die notwendige Hilfe vom Land  erhalten. Die wirtschaftliche Dynamik stand im Zeichen hervorragender Steuereinnahmen und einer überaus günstigen Zinsentwicklung, und unsere eigenen Sparmaßnahmen haben schließlich zum Erfolg geführt”, führt er aus.

    Weitreichende Entscheidungen wurden auch in seiner Zeit als Umweltdezernent getroffen: die Kündigung des Entsorgungsvertrags und der Ankauf der privaten Anteile des Entsorgers EGN als wichtige Voraussetzung dafür, dass die GEM, heute mags, als hundertprozentige Stadttochter die Geschäfte im Sinne des Projektes “Saubere Stadt” fortsetzen und ausbauen konnte. In seine Zeit als Umweltdezernent fielen außerdem das vom Rat 2011 beschlossene Klimaschutzkonzept, die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Luftreinhalteplan der Bezirksregierung, der Masterplan Niers von Niersverband, NEW und Stadt sowie der Beitritt der Stadt in den informellen Planungsverband der vom Tagebau Garzweiler betroffenen Nachbargemeinden Erkelenz, Jüchen und Titz.

    Bernd Kuckels bleibt auch zukünftig der Stadt verbunden: Als Anwalt mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht macht er sich mit einem Büro in Mönchengladbach selbstständig. Als Mitglied im Aufsichtsrat der EWMG will er sich auch künftig um die Entwicklung der Stadt kümmern.
    (pmg/sp)

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  • Viersener Straße am 26. Mai gesperrt – die Patienten aus dem Krankenhaus Maria Hilf ziehen an den neuen Standort

    Viersener Straße am 26. Mai gesperrt – die Patienten aus dem Krankenhaus Maria Hilf ziehen an den neuen Standort

    Die Viersener Straße ist zwischen Parkstraße und Marienburger Straße am Samstag, 26. Mai, ab 7 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Anwohner der betroffenen Bereiche sind von dieser Regelung ausgenommen. Dies teilt das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach mit. Die Straßensperrung wird von Ordnungsamt, Polizei und Verkehrshelfern, die an den Zufahrtsstraßen postiert sind, kontrolliert. Umleitungen für den Durchgangsverkehr werden ausgeschildert. Die Stadt Mönchengladbach empfiehlt, den gesperrten Bereich weiträumig zu umfahren.

    Grund für die Sperrung ist die Verlegung des Maria Hilf Krankenhauses an den neuen Standort Viersener Straße (Franziskushaus). Am Samstag, 26. Mai, werden die Patienten, die noch im Krankenhaus Maria Hilf behandelt werden, an den neuen Standort umziehen.

    Die Transporte, die für die Patienten möglichst schonend und geordnet erfolgen sollen, machen die Straßensperrung erforderlich. Der Umzug der Patienten wird von der Klinikleitung mit Unterstützung des Rettungsdienstes der Stadt Mönchengladbach, der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und überörtlichen Kräften detailliert geplant und vorbereitet.

    Erste Informationen zu der Patientenverlegung, die von den Behörden als Evakuierungsübung genutzt wird, teilte die Stadt Mönchengladbach im Umwelt- und Feuerwehrausschuss am Mittwoch (25. April) mit. Danach sind für die Patiententransporte, die am 26. Mai gegen 7:30 Uhr beginnen, rund 165 Kräfte von Feuerwehr (50 Kräfte) und Hilfsorganisationen (115 Kräfte) im Einsatz.

    Für die Transporte werden unter anderem 16 Rettungstransportwagen (RTW) – davon 12 überörtlich -, 4 Intensiv-RTW, 1 Schwerlast-RTW, 16 Krankentransportwagen (KTW), ein Kleinbus und ein Bus der NEW eingesetzt.

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  • 40 Jahre Altenheim Eicken: Theatertruppe begeistert 250 Gäste im TIG

    40 Jahre Altenheim Eicken: Theatertruppe begeistert 250 Gäste im TIG

    Das war ein Spaß! Die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Städtischen Altenheims Eicken feierten jetzt (24. April) auf Einladung von Helmut Wallrafen (Geschäftsführer der Sozial-Holding) und Iris Hanka (Einrichtungsleiterin) mit 250 Gästen im TIG die Eröffnung des Altenheims vor 40 Jahren.

    Unterhalten wurden die Gäste der launigen Jubiläumsfeier, darunter Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Post und alte Weggefährten wie der ehemalige Sozialdezernent Prof. Dr. Günther Buhlmann oder Ex-Amtsleiter Fred Voiß von einer glänzend aufgelegten Theatertruppe. Die Schauspielerinnen im Alter zwischen 81 und 89 Jahren begeisterten mit ihren Sketchen, Liedern und lustigen Szenen aus dem Oldie-Leben das Publikum in dem proppenvollen Kleinkunst-Theater.

    Bei der von Iris Hanka und ihrem Team liebevoll vorbereiteten Feier ließen sich die BewohnerInnen des Altenheims, angeführt von ihrer Heimbeiratsvorsitzenden Elli Dausner nicht nehmen, an die Frauen und Männer, die sie täglich als haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter umsorgen, Bambis zu verleihen. “Damit haben sie sich und den Gästen bewiesen, dass sie auch im hohen Alter mitten im Leben stehen”, betonte Norbert Post, der sich bei allen Beteiligten für das gelungene Fest bedankte.

    Mitten im Leben – dies war auch das ehrgeizige und für damalige Zeiten noch ungewöhnliche Ziel, als 1978 in Eickens Zentrum, nur wenige Schritte vom Markt entfernt, das Städtische Altenheim eröffnete. Kurze Wege und eine enge Anbindung an das Leben im Quartier machen die Einrichtung bis heute zu einem wichtigen Anlaufpunkt im Stadtteil. Darin erinnerten auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der in Eicken aufgewachsen ist: “Das Altenheim Eicken, an dem ich fast täglich vorbei gekommen bin, begleitet auch mich persönlich seit vier Jahrzehnten.”

    Das Altenheim bietet 130 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause mit menschlicher Zuwendung, engagierter Betreuung und professioneller Pflege. Als Dienstleistungszentrum bietet das Haus zusätzlich im “Eickener Eck” eine abwechslungsreiche Tagespflege. Die Kurzzeitpflege rundet das pflegerische Angebot ab.

    Gleichzeitig bietet das Haus einen lebendigen Ort der Begegnung für Alt und Jung, Schüler und Senioren, Nachbarn und Besucher. Hier finden kulturelle Veranstaltungen, Kurse und Informationsabende und nicht zuletzt die Beratung zum Thema Pflege und Alter statt.

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  • 28 Jahre Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte „Krahnendonk bewegt“

    28 Jahre Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte „Krahnendonk bewegt“

    Bewegung macht Spaß und vor allem, wenn man sich gemeinsam bewegt und Dinge erlebt. Denn bei “Krahnendonk bewegt”, dem Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte, stehen neue Erfahrungen und Spaß eindeutig im Vordergrund.

    Zum 28. Mal findet das Fest in der Krahnendonkhalle in Neuwerk vom 24. bis 27. April statt. Mit dabei sind in dieser Woche Einrichtungen  aus Mönchengladbach (Herman van Veen-Schule, Förderschule Dahlener Straße, Paul-Moor-Schule, LVR-Förderschule, Karl-Barthold-Schule, Kindergarten Am Kuhbaum), aus dem Rhein-Kreis-Neuss (Sebastianus-Schule Kaarst, Förderschule Am Nordpark, Mosaik-Schule Grevenbroich), aus Viersen (Franziskus-Schule) und aus  Krefeld (Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule)

    Die Krahnendonkhalle wird eigens für das Fest eine Woche komplett für sonstige Nutzer (Vereine und Schulen) gesperrt, umgestaltet und dekoriert. Hilfe leisten Schülerinnen und Schüler der Hans Jonas Gesamtschule Neuwerk. Sie unterstützen bei der Betreuung der Stationen in der Halle sowie beim Auf- und Abbau. Der Sanitätsdienst für das Fest wird von Schülerinnen und Schülern der Bischöflichen Marienschule und der Gesamtschule Hardt übernommen.

    Finanziell wird das Fest ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Lions – Hilfswerks Mönchengladbach – Rheydt e.V.. Weitere Sponsoren für die Cafeteria sind Herr Siegfried Wiemann und die FrieslandCampina Germany GmbH.

    Das Erleben, die Bewegung bzw. das Bewegt werden, die Freude und die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln, stehen im Mittelpunkt des Festes.  Die Teilnehmer sollen grundlegende Erfahrungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen erhalten.

    Bei den Angeboten zum Erleben und Erfahren von Materialien, Objekten, Farben, Klängen und Räumen steht das sinnlich – wahrnehmende Erfahren und Lernen im Vordergrund. Insbesondere schwerstbehinderte Menschen brauchen vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken und Experimentieren, sie müssen spüren, befühlen können, müssen in Bewegung setzen können, müssen riechen und sehen können.

    Neben der Anregung zum eigenen Tun und Erleben der Materialien und Räume spielt zum anderen die Entspannung und das Wohlbefinden bei den unterschiedlichen Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten eine entscheidende Rolle

    Stationen in der Halle sind u.a.:

    Fühlraum / Trockenduschen, Diverse Schaukeln, Luftkissen und Trampolin, eine Bewegungsbaustelle, ein Klangraum, ein Erlebnisraum  mit einem Erlebnistunnel sowie ein Snoezelraum.

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  • “Falsche Wasserwerker” bestehlen Seniorin

    Die Polizei hatte in der letzten Zeit bereits vermehrt vor der Betrugsmasche “Wasserwerker-Trick” gewarnt, bei der sich die Täter als solche ausgeben, um in die Wohnung zu gelangen. Dort arbeiten sie jedoch nicht sondern bestehlen die arglosen Wohnungsinhaber – in den meisten Fällen ältere Menschen.

    Gestern haben zwei bislang unbekannte Männer eine 84jährige Frau auf diese Weise in ihrer Wohnung auf der Buscherstraße in Dahl bestohlen. Erst nachdem die beiden Männer die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Seniorin den Diebstahl einzelner Schmuckstücke und alarmierte die Polizei.

    Die 84-Jährige konnte lediglich einen der Täter beschreiben.
    Demzufolge handelte es sich hier um einen Mann mittleren Alters mit heller Hautfarbe, einem unrasierten Gesicht und einer adipösen Statur. Er soll ca. 1.70-1.80 m groß gewesen sein und akzentfreies Deutsch gesprochen haben.

    Die Polizei fragt: Wem sind dort oder in der Nähe solche Personen aufgefallen? Bei wem wurden die Männer sonst noch vorstellig?

    Hinweise bitte an die Rufnummer 02161-290.

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  • Ein Tag mit Nobelpreisträger Professor Ben Feringa

    Ein Tag mit Nobelpreisträger Professor Ben Feringa

    Ben Feringa trat gleich zweimal auf – morgens begeisterte er Studierende der Hochschule Niederrhein, er gab eine Stunde Unterricht, abends trug er vor Publikum vor.

    500 Schüler und Studenten im Bann der Chemie – das kommt zumindest außerhalb entsprechender Fakultäten sicher nicht so häufig vor. Gestern morgen erlebte man einen solchen Moment. Im überfüllten Audimax der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach feierten die jungen Leute den Mann, der 2016 für das Design und die Synthese von molekularen Maschinen den Chemienobelpreis erhielt.

    Eine Stunde lang führte der Niederländer Ben Feringa, der an der Universität Groningen lehrt und forscht, sein Publikum durch die Welt der Chemie, erklärte unterhaltsam und mit einigen persönlichen Anekdoten gewürzt, wie es zur Entwicklung der molekularen Nano-Maschinen kam. Diese kleinsten denkbaren Maschinen sollen in der Zukunft in der Medizin, der Industrie und im Alltag zum Einsatz kommen. Möglich ist all dies, weil sich die molekularen Maschinen autonom bewegen können. Angetrieben werden sie beispielsweise von Zucker, der im menschlichen Blut immer vorhanden ist. Die Maschinen transportieren damit Medikamente im Körper an die richtige Stelle. Ein weiterer Treibstoff ist Licht. So wirken lichtgesteuerte Antibiotika und Chemotherapeutika punktgenau und können unerwünschte Nebenwirkungen verhindern.

    Auf ebenso smarte Weise funktionieren molekulare Maschinen bei Lacken und Wandanstrichen – sie können sich selbst reparieren und verlängern damit ihre Haltbarkeit. Diese Nachhaltigkeit kann auch übertragen werden auf Rohstoffe. Und sogar auf die Fenster in unserem Zuhause: In etwa 15 Jahren sollen diese sich selbst reinigen können.

    Damit all dies eines Tages Wirklichkeit wird, ruft Ben Feringa die junge Generation auf, sich einzubringen. „Folgt Euren Träumen“ ist seine zentrale Botschaft: „Entdeckt, wofür Ihr Euch engagieren wollt, und habt Vertrauen in Euch selbst. Lotet Eure Grenzen aus.“

    Am Abend hatte der Initiativkreis Mönchengladbach zum zweiten Mal an diesem Tag in das Audimax der Hochschule eingeladen. Jetzt entführte Ben Feringa 500 Erwachsene in seine Forschungsarbeit. Nach seinem spannenden Vortrag stellte er aber im Gespräch mit Christoph Teuner, Chefmoderator beim Nachrichtensender n-tv, auch heraus, dass die Entwicklungen smarter Maschinen ihre Grenzen haben werden: „Wenn die Menschen ihre DNA plötzlich neu schreiben könnten, um etwa den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern oder einfach ein attraktiveres Aussehen zu erzielen, stößt das auf ethische Probleme. Als religiöser Mensch bin ich da sehr vorsichtig.“

    Ein weiteres großes Thema im Gespräch mit Christoph Teuner war die Umwelt, hier insbesondere der Klimawandel und der Kampf gegen Plastikmüll. Auch auf diesen Gebieten könne die Nanotechnologie zu Verbesserungen führen, so Ben Feringa. Funktionieren würde dies durch verstärktes Recycling. Allerdings, so der Spitzenwissenschaftler weiter, führe das Trennen der einzelnen Komponenten zu enormen Kosten.

    Zum Abschluss rief er sein Publikum auf, kritisch und wachsam zu bleiben: „Populisten sind beängstigend. Überprüfen Sie immer genau, ob man Ihnen Fiktion auftischt, oder ob es wirkliche Fakten sind. Deswegen unterrichte ich so gerne – ich möchte jeden meiner Studenten so ausbilden, dass er grundsätzlich nach fundierten Informationen sucht.“

    Ben Feringa trug sich in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Schroeren in das Goldene Buch der Stadt ein. Schirmherr beider Veranstaltungen war Professor Dr. med. Andreas Lahm, Kliniken Maria Hilf GmbH und persönliches Mitglied des Initiativkreis Mönchengladbach. Mit Ben Feringa empfing der Initiativkreis Mönchengladbach in den 15 Jahren seines Bestehens den 31. Nobelpreisträger.

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  • Ein Tag als Erzieher – Boy’s Day in drei AWO-Kindertagesstätten

    Ein Tag als Erzieher – Boy’s Day in drei AWO-Kindertagesstätten

    Spielen, trösten, Konflikte lösen sind vermutlich die ersten Verknüpfungen, wenn man an den Beruf des Erziehers denkt. Dabei steckt soviel mehr hinter dem Beruf – ein Bildungs- und Erziehungsauftrag mit viel Verantwortung. Noch immer ist der Beruf “Erzieher*in” eine Frauendomäne. Vor diesem Hintergrund und dem Wunsch, mehr männliche Erzieher zu gewinnen, nimmt daher erstmals auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) beim diesjährigen Boy’s Day am 26.04.2018 teil. In den drei Kindertagesstätten der AWO auf der Badenstraße, dem Seilerweg und dem Spielkaulenweg standen insgesamt 8 Plätze zur Verfügung, welche bereits nach wenigen Tagen der Veröffentlichung auf dem “Radar” der offiziellen Internetseite des Boys’ Days ausgebucht waren.

    Die acht Jungen im Alter von 11 – 14 Jahren haben sich freiwillig für diesen “Schnuppertag” gemeldet und können an diesem Tag einen ersten Eindruck von den Aufgaben als Erzieher gewinnen und erste Berührungspunkte mit den Kindern der Kindertagesstätte knüpfen.

    “Während andere Unternehmen stark an einer Frauenquote arbeiten, haben wir bei der AWO den umgekehrten Fall – bei vielen unserer Dienste haben wir einen deutlichen Frauenüberschuss. Gerade in dem Berufsfeld des Erziehers / der Erzieherin würden wir uns freuen, wenn sich mehr Jungen bzw. Männer für den Beruf begeistern würden.”, so AWO-Geschäftsführer Uwe Bohlen. “Natürlich sind für Kinder auch männliche Bezugspersonen in der Erziehung wichtig, was in den Kindertagesstätten oder offenen Ganztagsschulen jedoch leider(fast) nicht der Fall ist. Wir würden es sehr begrüßen, wenn wir ein wenig mehr Geschlechtergerechtigkeit herstellen könnten”.  Insgesamt arbeiten im Unternehmensverbund der AWO in Mönchengladbach nur rund 15% Männer.

    Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende, Felix Heinrichs, will sich am Boys’ Day über die Situation des Erzieher-Berufs in den Kindertagesstätten erkundigen und besucht die Betriebskindertagesstätte “Meerblick” der AWO am Seilerweg.

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  • Stadtverwaltung sucht noch Jugendschöffen

    Stadtverwaltung sucht noch Jugendschöffen

    Die Amtszeit der Schöffen für die das Landgericht Mönchengladbach und die beiden Mönchengladbacher Amtsgerichte endet am 31. Dezember 2018. Für die dann folgende fünfjährige Wahlperiode werden rund 50 Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich für das Amt des Jugendschöffeninteressieren.

    Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in Mönchengladbach wohnen und am 1. Januar 2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

    Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

    Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden sich  auf der städtischen Homepage www.moenchengladbach.de unter dem Suchbegriff “Jugendschöffe”.

    Wer den Bewerbungsbogen ausfüllt, kann ihn direkt an die Stadtverwaltung Mönchengladbach, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, Aachener Straße 2, 41050 Mönchengladbach oder per Mail an Jugendschoeffenwahl@moenchengladbach.de senden.

    Ansprechpartner für die Schöffenvorschlagsliste in Jugendstrafsachen sind Stephan Hirsch, Tel.: 02161/25-3427,
    E-Mail stephan.hirsch@moenchengladbach.de, und Katharina Müllenmeister, Tel.: 02161/25-3404,
    E-Mail katharina.muellenmeister@moenchengladbach.de .

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  • So nicht! Barrierefreiheit darf nicht zur leeren Worthülse verkommen

    So nicht! Barrierefreiheit darf nicht zur leeren Worthülse verkommen

    Die Sozialverbände VdK NRW, SoVD NRW und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben NRW e. V. griffen heute mit deutlichen Worten die mangelhaften Pläne der Landesregierung zur Barrierefreiheit in Wohngebäuden und öffentlich zugänglichen Gebäuden an.

    Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist nicht zuletzt angesichts der demografischen Entwicklung hoch und wächst zunehmend. Vor diesem Hintergrund kritisieren die Vorsitzenden Horst Vöge (VdK NRW), Franz Schrewe (SoVD NRW) und Horst Ladenberger (ISL NRW), dass die geplanten Regelungen im Entwurf für ein Baurechtsmodernisierungsgesetz statt verbesserten Grundlagen sogar Verschlechterungen mit sich bringen würden. So sollen zukünftig barrierefrei zugängliche Aufzüge, die in aller Regel den barrierefreien Zugang bei mehrgeschossigen Wohnhäusern sicherstellen, erst ab dem 6. Geschoss erforderlich sein. Damit wären zukünftig Wohngebäude mit bis zu fünf Geschossen nicht barrierefrei zugänglich. Das ist absurd! Für die dringend notwendige Schaffung von Wohnraum für Rollstuhlbenutzer sieht der Gesetzentwurf gar keine rechtlich verbindliche Lösung vor.

    Für öffentlich zugängliche Gebäude sieht der Gesetzentwurf Barrierefreiheit nur “im erforderlichen Umfang” vor. Eine solch schwammige Formulierung ist aus Sicht der Verbände völlig ungeeignet.

    VdK, SoVD und ISL fordern von den Landtagsfraktionen deutliche Veränderungen, damit Wohnungsneubauten zukünftig barrierefrei für alle Menschen (auch Rollstuhlbenutzer) auffindbar, zugänglich und nutzbar errichtet werden. Dasselbe gilt für öffentlich zugängliche Gebäude. Um all dies sicherzustellen, fordern die Verbände die vollständige Einführung der DIN-Vorschriften zum barrierefreien Bauen in NRW sowie die Einführung von wirksamen Sanktionen beim Verstoß gegen die Verpflichtung zur Herstellung von Barrierefreiheit.

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  • Grüne bitten Ditib-Gemeinde um klärendes Gespräch

    Grüne bitten Ditib-Gemeinde um klärendes Gespräch

    Die Mönchengladbacher Grünen haben sich in einem Brief an den Türkisch-Islamischen Kulturverein gewandt, um in einem gemeinsamen Gespräch über die Vorgänge in der Mönchengladbacher Zentralmoschee an der Duvenstraße „ein möglichst objektives Gesamtbild“ zu gewinnen.

    Hintergrund: In den vergangenen Tagen war ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie Kleinkinder in der Mönchengladbacher Zentralmoschee als türkische Soldaten gekleidet mit Spielzeugwaffen und türkischen Fahnen paradieren und salutieren. Dieser Vorgang war nicht nur bei den Grünen auf heftige Kritik gestoßen. Zuvor hatte ein ähnliches Video der Ditib-Moschee in Herford bereits für Ärger gesorgt.

    „Das Video von militärisch-exerzierenden Kindern in Uniform in den Räumlichkeiten der Türkisch-Islamischen Gemeinde, offensichtlich für ein Gedenken an gefallene türkische Märtyrer, löst bei vielen Menschen ein tiefes Befremden aus, auch bei uns“, schreiben Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath und Kreisverbandssprecherin Anita Parker.

    Die Grünen wollen im Gespräch mit Vertretern der Moschee-Gemeinde erfahren, wie es „zu dieser Inszenierung in den Räumlichkeiten der Gemeinde kommen konnte“ und erhoffen sich eine Klarstellung, wie sich die Ditib als Verband dazu verhält. Gleichzeitig appellieren die Grünen, „auf die Wiederholung dieser und ähnlicher Veranstaltungen zu verzichten.“

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  • Benediktpreisträgerin: “Eine Frau mit Grundsätzen, nicht nur bloßer Meinung”.

    Benediktpreisträgerin: “Eine Frau mit Grundsätzen, nicht nur bloßer Meinung”.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird alle zwei Jahre vergeben. Es werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlich-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten und/oder Taten in Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die Zukunft sind.

    Preisträger waren zuletzt 2014 Jean-Claude Juncker und 2016 Königin Silvia von Schweden.

    Neben dem Aachener Karlspreis und dem Preis des Westfälischen Friedens in Münster ist der Benediktpreis von Mönchengladbach der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit einem landesweiten Anspruch und überregionaler Bedeutung.

    Sie sticht heraus aus der bisherigen Schar der Benediktpreisträger, Dunja Hayali, Journalistin, furchtlos auch bei den heftigsten verbalen Angriffen auf sie in den sozialen Netzwerken.
    Sie polarisiert nicht nur durch ihre Haltung, sie geht auch auf ihre Kritiker zu, um mit ihnen ins klärende Gespräch zu kommen.

    Oberbürgermeister H. W. Reiners

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, gelernter Journalist, sprach über die heutige Zeit, nannte auch die negativen Themen beim Wort, vergaß die Hoffnung auf Besserung dabei nicht.

     

    Ansprache des Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners:

     

    Laudator Hans Leyendecker

    In der hörenswerten Laudatio von Hans Leyendecker zeichnet dieser ein faszinierendes Bild einer standhaften, sich selbst treu bleibenden Frau.

     

     

    Die Laudatio:

     

    Dunja Hayali

    Nach dermaßen viel Lob und Anerkennung war die Preisträgerin sichtlich bewegt, als Medienprofi fand sie schnell zurück zur Normalität und bedankte sich bei den Anwesenden und natürlich bei Kuratorium

     

    Dankesrede der Preisträgerin Dunja Hayali:

     

     Der Festakt wurde hervorragend begleitet durch das Opernstudio Niederrhein.

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  • Zum letzten Mal „Schwester von“

    Zum letzten Mal „Schwester von“

    In Lot Vekemans‘ Theaterstück erzählt Antigones Schwester Ismene, wie es ist, im Schatten von Familienmitgliedern zu leben, die sich entweder selbst oder gegenseitig das Leben nahmen.
    Als einzige Überlebende des Ödipus-Klans weiß sie, wovon sie spricht. Esther Keil spielt den 2005 in den Niederlanden uraufgeführten Monolog in der Regie von Sascha Mey.

    Karten für die letzte Vorstellung am Mittwoch, den 25. April um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • Skandalöse Panne: erst im Mai soll das NRW-Parlament informiert werden

    Skandalöse Panne: erst im Mai soll das NRW-Parlament informiert werden

    Auf Initiative des Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten und ordentlichem Mitglied im Rechtsausschuss des Landtags NRW, Hans-Willi Körfges, hat die SPD-Fraktion in der gestrigen Ausschusssitzung eine Stellungnahme der Landesregierung zu den Vorfällen rund um das Sexualdelikt im Sonderzug von München nach Mönchengladbach gefordert.

    „Leider konnte das Ministerium der Justiz in der gestrigen Sitzung des Rechtsausschusses keine befriedigende Antwort darauf geben, ob und warum ein wegen Vergewaltigung rechtskräftig verurteilter Straftäter monatelang frei herumlaufen konnte. Diese Frage ist umso dringlicher, weil diese Person jetzt verdächtigt wird, am Wochenende eine Frau in einem Zug vergewaltigt zu haben.

    Hier erwarten wir zügige und schonungslose Aufklärung von Minister Biesenbach. Wer die Parole ‚Null Toleranz gegen Straftäter‘ ausgibt, muss jetzt auch schnell liefern. Er darf sich jetzt nicht wegducken.

    Die für den 9. Mai terminierte Sitzung des Rechtsausschusses ist der spät möglichste Termin, um das Parlament umfassend über die genauen Hintergründe zu informieren. Wenn es wirklich zutreffen sollte, dass die Bearbeitung von Anwaltsgebühren Vorrang vor der Inhaftierung des rechtskräftig Verurteilten gehabt haben sollte, wäre dies keine kleine Panne, sondern ein handfester Skandal im Verantwortungsbereich von Minister Biesenbach.“

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  • Olympische Spiele 2032 sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen –Mönchengladbach will dabei sein

    Olympische Spiele 2032 sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen –
    Mönchengladbach will dabei sein

    “Es liegt auf der Hand, dass sich Mönchengladbach mit seinem modernen Hockeystadion, in dem unter anderem 2006 die Hockey-WM ausgetragen wurde, als Standort für ein eventuelles olympisches Hockeyturnier anbietet.
    Dass Mönchengladbach, zugleich Sitz des Deutschen Hockey Bundes, neben seiner Borussia sportliche Großveranstaltungen dieser Art “kann”, hat die Sportstadt erst jetzt bei der Tour de France bewiesen”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der gestern bei der Präsentation des Konzeptpapiers in Düsseldorf durch Ministerpräsident Armin Laschet und die Initiatoren um Michael Mronz gemeinsam mit den Spitzenvertretern der beteiligten Kommunen dabei war.

    Die Stadt Mönchengladbach ist eine von 14 Kommunen, in denen das größte Sportereignis der Welt nach Vorstellung der Initiatoren und der Landesregierung in 14 Jahren stattfinden soll.

    In dem 182 Seiten umfassenden Konzeptpapier werden zunächst die Sportarten und Disziplinen der Olympischen Spiele betrachtet.
    Mönchengladbach wäre, sollte es zu einer möglichen Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische und Paralympische Spiele, mit dem Sparkassenpark im Nordpark für die Sportart Hockey gesetzt.

    Ministerpräsident Armin Laschet sagte: “Fast genau neun Monate nach der ersten Vorstellung freue ich mich sehr über das nun vorliegende und ausgearbeitete Konzept der Initiative zu Rhein Ruhr City 2032. Olympische und Paralympische Spiele können für Nordrhein-Westfalen eine einmalige Chance darstellen, uns als gastfreundliches und weltoffenes Sportland zu präsentieren. Ich bin überzeugt, dass eine Bewerbung dann erfolgreich sein kann, wenn der Sport und der nachhaltige Nutzen für die Menschen im Mittelpunkt stehen, fernab jeder Gigantomanie.
    Zudem kann durch Olympische und Paralympische Spiele die Attraktivität und Aktivität in zukunftsträchtigen Wirtschaftsfeldern gesteigert werden, wie im Bereich der Mobilität oder der Digitalisierung. Wir wollen die Dynamik einer Olympia-Bewerbung zur Mobilisierung im Rahmen der Ruhr-Konferenz und beim Strukturwandel im Rheinischen Revier nutzen. Das würde am Ende dem gesamten Land nutzen.

    Über 80 Prozent der benötigten Sportstätten und Veranstaltungsorte sind heute schon an den 14 Standorten vorhanden.
    Über 640.000 Zuschauer können zeitgleich in den derzeit vorhandenen Arenen und Stadien der Region Rhein-Ruhr Platz nehmen und über 115.000 Hotelbetten können in der Region als Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden.
    Ein einmaliger Standortvorteil in Europa.

    Im Mittelpunkt steht für die Rhein Ruhr City-Initiatoren jedoch etwas Übergeordnetes: Olympische und Paralympische Spiele sollen nicht als Leuchtturmprojekt dienen. Vielmehr zeigt das Konzept Ideenansätze auf, wie Olympische Spiele in der Region mit einer ausgewogenen Kosten-Nutzen-Relation einen konkreten und zukunftsweisenden Mehrwert für die Menschen in der Region mit sich bringen, die über den Rahmen der Spiele sichtbar und erlebbar sind. Durch das Sportstättenkonzept der Rhein Ruhr City ist es laut Initiatoren bereits gelungen, unter den beteiligten Kommunen ein neues Wir-Denken zu erzeugen.

    In der Metropolregion Rhein-Ruhr leben über zehn Millionen Menschen. Sie ist damit die fünftgrößte Metropolregion Europas. Über 500.000 Studenten studieren an den hiesigen Hochschulen, das bedeutet ein Potential von 500.000 Geschäftsideen.

    “Die Region Rhein-Ruhr als Verbund zu verstehen, schafft ein Klima für Innovation und Investition wie es die Region, die heute Silicon Valley genannt wird, erfolgreich etabliert hat. Mit Olympischen Spielen als überregionalem und gemeinschaftlichem Projekt ist eine Beschleunigung von Investitionen in Kernthemen der Zukunft wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung für das Rhein-Ruhr Gebiet und ganz NRW möglich”, erklärte Mronz.

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  • Konzert für Liebhaber der klassischen Musik

    Konzert für Liebhaber der klassischen Musik

    Freunde der klassischen Musik können sich auf einen Konzertabend mit dem Kirchenmusikdirektor Udo Witt, dem Rheydter Knabenchor und der Rheydter Mädchenkurrende freuen.
    Das Konzert am Sonntag, 22. April 2018, um 17 Uhr, steht unter dem Namen „Jauchzet dem Herrn“ und bietet Besuchern Einblicke in die zauberhafte Welt der Klassikmusik. Ort ist die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40. Der Eintritt ist frei.

    Unter der Leitung von Organist und Kantor Udo Witt präsentieren der Rheydter Knabenchor und die Mädchenkurrende Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Wolfgang Amadeus Mozart. Seit einiger Zeit ist Laura Zeiger als Stimmbildnerin dabei. Sie singt in diesem Konzert den Solosopran.

    Udo Witt ist vielen Mönchengladbachern als Kantor der Hauptkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt bekannt. Vor gut zehn Jahren gründete der studierte Kirchenmusiker den Rheydter Knabenchor. Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, die Schweiz und bis nach Israel.

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  • Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Schüler pflanzten 400 Bäume im Hardter Wald

    Mit viel Schwung rammt Max den Spaten in den Boden. Er bereitet ein etwa 30 Zentimeter tiefes Loch vor, in das seine Freunde Tobias und Niklas eine kleine Douglasie, einen Nadelbaum, setzen. Hilfestellung bekommen sie dabei von mags-Forstwirt Manuel Donné.
    Neben den drei Jungs haben noch weitere 20 Schüler der Gesamtschule Hardt an der Pflanzaktion im Hardter Wald von mags teilgenommen.
    Dabei haben die Sechstklässler 400 Bäume auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern gepflanzt.
    Werner Stops, Revierförster und mags-Bereichsleiter für Forst und Baum, begrüßt die Jungen und Mädchen hinter der Forstverwaltung am Birkmannsweg und erklärt, was zu tun ist: „Jetzt ist die richtige Zeit, zu pflanzen. Ihr werdet heute in Gruppen einen Mischbestand aus zwei verschiedenen Baumarten setzen. Die robuste Douglasie, die wir als Ersatz für die Fichte nehmen. Und die Buche, die ,Mutter des Waldes’, wie wir gerne sagen.“

    In sieben Gruppen gehen die Schüler ans Werk. Jede Gruppe darf im Wechsel eine Reihe Nadel- und eine Reihe Laubbäume pflanzen. Unterstützt werden sie dabei von mags-Forstmitarbeitern. So hilft Dirk Drewenskus der Mädchen-Gruppe um Alice, Anna und Faustina. Er misst für die Mädchen den richtigen Abstand der Bäume zueinander aus und achtet darauf, dass die Schülerinnen die Wurzeln der kleinen Bäume tief genug und den Stamm grade in den Boden setzen.

    Lehrerin Barbara Ostwald, die ihre Sechstklässler bei der Pflanzaktion begleitet, ist begeistert von ihren Schülern: „Die Kinder haben sich so auf den Tag gefreut. Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß sie bei der Arbeit haben und wie eifrig sie mitanpacken.“ Sie will den Tag für ihre MINT-Klasse nutzen und das Erlernte in den naturwissenschaftlichen Fächern aufgreifen.
    Als Dankeschön nach getaner Arbeit und zur Stärkung gibt es für die Elf- und Zwölfjährigen frische Würstchen vom Holzkohlegrill mit Brötchen, Senf, Ketchup sowie Wasser und Apfelschorle.
    Beim Essen schließen die Freundinnen Anna, Diana und Emily einen Pakt: „Wenn wir Abi machen, kommen wir hier wieder hin, um zu sehen, wie groß unsere Bäume geworden sind.“ Und Anna resümiert: „Ich fand die Pflanzaktion richtig gut, weil das toll für die Umwelt ist.“
    Zum Abschluss der Pflanzaktion verspricht Werner Stops den Schülern noch, die neu aufgeforstete Fläche mit einem Zaun vor Rehwild zu schützen.

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  • 125 Jahre Trabrennbahn an der Niers – zwei Feiertage mit großem Sport und Mega-Fun-Programm für die ganze Familie

    1. und 31. Mai 2018 jeweils ab 11.00 Uhr – Jubiläumsveranstaltung „125 Jahre Trabrennbahn Mönchengladbach“ mit Doppelrenntag und PMU-Lunch-Rennen. Der Eintritt ist frei.

    Zum Jubiläum veranstaltet die älteste betriebene Trabrennbahn Deutschlands am Mittwoch, 30. Mai, gleich fünf PMU-Lunch-Rennen, die mit jeweils 4.500 Euro dotiert sind. Im Biergarten werden neben Getränken herzhafte Speisen für das Publikum angeboten.

    Tags darauf, Fronleichnam, findet als Hauptereignis des Jahres das „Norbert-Blum-Jubiläumsrennen“ statt, das mit 10.000 Euro dotiert ist. Damit ehrt man den jüngst verstorbenen Zweiten Vorsitzenden des Trabrennvereins und einen ganz großen Sportsmann in der Traberwelt. Insgesamt gibt es an Fronleichnam zehn Rennen, davon auch drei Vorläufe für das Jubiläumsrennen und ein Gästefahren mit Prominenten. Ein Amateurfahrer-Vergleichskampf mit Teilnehmern aus ganz Deutschland rundet das sportliche Angebot ab. Dieser Wettbewerb wird unterstützt von der Traber Allianz West.

    An Fronleichnam, dem Tag der offenen Tür an der Niersbrücke, dürfen sich die Besucher nicht nur auf einen Blick hinter die Kulissen dieses faszinierenden Sports freuen, sondern auch auf Musik, Speisen und Getränke. Ein buntes eigenes Programm wartet auf alle Kinder.

    Der Biergarten lockt mit deftigen Speisen und kühlen Getränken. Kinder können sich im Kids-Corner an Eis und weiteren Leckereien laben. Die Maskottchen Jünter, Bernie und Goldie treiben mit ihnen ihre Späße, Borussia kommt mit dem Fanmobil. Kennen Sie die Mini-Traber? Das sind Ponys, die vor einen Sulky gespannt werden. Und wie die ihren Job ernst nehmen! Sehen Sie selbst, am 31. Mai auf der Trabrennbahn.

    Oldtimer-Trecker-Treffen – Kinderhüpfburg – Kinderschminken – Ponyreiten – Ritterlager – Moderation mit interessanten Gesprächspartnern aus der Traberwelt – Speedwagen-Rennen mit zwei Fahrern – Mitfahren im Planwagen – Präsentation der Fahrer vor den Rennen – Live-Moderation aller Rennen – Zelt des Mönchengladbacher Karnevalsverbands

    Zum Jubiläum gibt es das Festheft zum 125-jährigen Bestehen: 40 Seiten prall gefüllt mit Infos zur legendären Bahn an der Niers.

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