Auf einem Feldweg an der Mönchengladbacher Stadtgrenze zu Viersen zwischen der Rheindahlener Straße und der A61 ist am Donnerstag, 10. Januar, eine illegale Altreifenablagerung gemeldet worden.
Am Fundort in der Nähe von Rasseln wurde ein großer Haufen mit ca. 280 Altreifen vorgefunden. Vor Ort hat die Polizei Reifenspuren gesichert, um Rückschlüsse auf das Fahrzeug ziehen zu können, womit die Altreifen zum Ablageort gefahren wurden.
Die mags-Mülldetektive haben bereits erste Ermittlungsansätze. Denn Anfang der Woche gab es eine Altreifenablagerung ähnlichen Ausmaßes in Grevenbroich. Sowohl dort als auch am Fundort in Mönchengladbach waren einzelne Altreifen mit Kennzeichen aus dem Kreis Viersen beschriftet.
„Die Spuren deuten bislang darauf hin, dass beide Fälle in einem Zusammenhang stehen und vielleicht zu ein und demselben Täter führen“, sagt Jörg Wilms, Leiter der mags-Mülldetektive. Nach einer Zeugenaussage wurden die Reifen am Dienstag, 8. Januar, zwischen 10 und 16.30 Uhr abgekippt. Jeder, der etwas zur Herkunft der Reifen sagen kann oder vor Ort etwas beobachtet hat, kann sich gerne bei mags melden – entweder am Servicetelefon unter 02161 49 10 10 oder per Mail an muelldetektive@mags.de
– Aus den 55 Mayerschen Buchhandlungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie den rund 300 von Thalia im deutschsprachigen Raum wird Europas größter familiengeführter Sortimentsbuchhändler
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– Hartmut Falter, Inhaber und Geschäftsführer der
Mayerschen Buchhandlung, wird geschäftsführender Mitgesellschafter bei Thalia
Die Aachener Familie Falter verstärkt den bisherigen
Thalia-Gesellschafterkreis, der aus den Familien Herder, Kreke, Busch und
Göritz besteht. “Die beiden Unternehmen werden voneinander lernen und die
jeweiligen Stärken zum Nutzen der Kunden einbringen”, erklärt Dr. Hartmut
Falter, Inhaber und Geschäftsführer der traditionsreichen Mayerschen
Buchhandlung und künftig zweiter geschäftsführender Gesellschafter bei Thalia.
“So werden die Kompetenzen der Mayerschen und von Thalia zu einer
komplementären und neuen Qualität zusammengeführt.”
Die veränderten Rahmenbedingungen im Buchhandel erfordern
zukunftsweisende Konzepte und Allianzen. “Thalia und die Mayersche
verschmelzen zu einem innovativen Buchhändler, der nicht nur für eine hohe
Marktpräsenz steht, sondern auch für das im internationalen Vergleich
erfolgreichste Omni-Channel-Buchhandelsunternehmen”, sagt Michael Busch,
CEO und geschäftsführender Gesellschafter von Thalia. Der Zusammenschluss sei
auch ein klares Signal für die Branche. Busch: “Der deutschsprachige
Buchhandel braucht beständige Allianzen. Denn wir sind erfolgreicher, wenn wir
gemeinsam handeln”.
Manuel Herder, Verleger aus Freiburg und
Mehrheitsgesellschafter bei Thalia, freut sich über den Zusammenschluss der
beiden Häuser. “Für Unternehmerfamilien im Buchhandel ist das genau der
richtige Schritt. Damit setzen wir ein Zeichen des Aufbruchs gegen die
Marktmacht globaler Online-Händler und für die innerstädtische
Lesekultur.”
Über die Modalitäten des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Fusionskontrollbehörden.
Über die Mayersche
Die Mayersche Buchhandlung wurde im Jahr 1817 von Jacob Anton Mayer in Aachen gegründet. 2017 feierte sie ihr 200-jähriges Bestehen. Seit der Gründung ist die Mayersche in Familienbesitz. Heute wird das Traditionsunternehmen von der Familie Falter geführt und ist derzeit an insgesamt 55 Standorten im Westen Deutschlands vertreten. Zum Unternehmen gehört der Shop-in-Shop-Anbieter Best of Books. Insgesamt werden rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter knapp 120 Auszubildende, beschäftigt.
Über Thalia
Thalia wurde 1919 in Hamburg gegründet und ist heute der größte Sortimentsbuchhändler im deutschen Sprachraum. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Familien Herder, Kreke, Busch und Göritz. Zu Thalia gehören rund 300 Buchhandlungen in Deutschland und Österreich, inklusive 50% der Anteile an den mehr als 30 Buchhandlungen der Orell Füssli Thalia AG in der Schweiz. Thalia verbindet buchhändlerische Tradition und innovative digitale Services, die das Einkaufserlebnis persönlich, inspirierend und zugleich spielerisch einfach machen. Der erfolgreiche Omni-Channel-Ansatz des Unternehmens ermöglicht den Kunden den Zugang zu Angeboten über alle denkbaren Kanäle hinweg. Mit rund 3.000 Veranstaltungen im Jahr ist Thalia einer der großen Lese- und Literaturförderer in Deutschland. Für das Unternehmen sind 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Der Hauptsitz der Verwaltung befindet sich in Hagen.
„Wir wollen nicht, dass von CDU und SPD immer weiter Politik über die Köpfe der Bürger hinaus gemacht wird“, sagt Jost Fünfstück, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen den Verkauf von Haus Erholung, „Deshalb wollen wir mit dem Bürgerbegehren gegen den Verkauf der Erholung deutlich machen, dass das Maß voll ist.“
Nachdem der Rat im Oktober beschlossen hatte, das denkmalgeschützte Bürgerhaus an den Investor eines Luxushotels zu verkaufen, hatte sich der gelernte KFZ-Meister Fünfstück mit dem Unternehmer Robert Bückmann und der Studentin Laura Steeger zu-sammengetan und ein Bürgerbegehren gegen den Verkauf von Haus Erholung angemeldet. Ca. 8.400 Stimmen sind nötig, um zu erreichen, dass erneut über den Verkauf abgestimmt wird. Diesmal nicht nur von den Politikern, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. „Über 3.000 Unterschriften haben wir schon gesammelt“, erklärt Robert Bückmann, „Und das gegen viele widrige Umstände. Der Oberbürgermeister hatte uns Ende November mit der Inkraftsetzung der Frist für die Sammlung kurzfristig überrascht – ein Start in der Adventszeit war denkbar ungünstig. Das Wetter bei allen Unterschriftssammlungen an den Wochenenden war konstant schlecht und der Marketingapparat der städtischen Entwicklungsgesellschaft arbeitet gegen uns. Das wundert mich allerdings nicht – ist doch Stadtdirektor Gregor Bonin hier einer der Geschäftsführer.“ Mit Dr. Gregor Bonin hätte auch erst die Idee in die Stadt Einzug gehalten, das Haus Erholung zu verkaufen. „Vor seinem Amtsantritt hier war davon auch im Zusammenhang mit einem möglichen Hotelbau auf dem benachbarten Grundstück nie die Rede“, konstatiert Bückmann. Laura Steeger findet, dass die Stadt mit dem Verkauf einen großen Fehler macht. „Ein Haus wie die Erholung könnte auch für viele junge Menschen identitätsstiftend für die Stadt Mönchengladbach wirken. Ich wünsche mir zum Beispiel eine stärkere Öffnung des Hauses für Jugend- und Kulturarbeit oder für Schulabschlussbälle. Die Erholung ist ein Haus der Möglichkeiten. Das sollten alle Bürgerinnen und Bürger nutzen können – nicht nur die Gäste eines Luxushotels.“ Die Sammlung der Unterschriften dauert noch bis Mitte Februar an. Das Formular und eine Liste der Sammelstellen finden sich unter www.keinverkaufvonhauserholung.de.
Für die Bürgerinitiative „Kein Verkauf von Haus Erholung! – #Not for sale“
Die diesjährige Aktion Sternsingen steht unter dem Motto “Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit” und richtet ihren Fokus auf Kinder mit Behinderungen.
“Yancana Huasy” ist ein Zentrum für Kinder mit Behinderungen im Außenbezirk der peruanischen Millionenstadt Lima. Dort werden etwa tausend Kinder und ihre Familien betreut. Sie gehen zur Schule und können eine Tätigkeit in der Näherei oder Werkstatt erlernen. Zu den Fördermaßnahmen gehören Früherkennung, Physio-, Sprach- und Ergotherapie sowie Rehabilitation und Beschäftigung. Dieses Projekt ist wie viele andere auch auf Hilfe angewiesen.
Die mehr als 50 Sternsinger aus der Stadt besuchten traditionell den Oberbürgermeister im Rathaus Abtei. Jugendseelsorger Achim Köhler und der Jugendbeauftragten in der Region Mönchengladbach, Christian Heinrichs, organisierten diesjährig die Aktion und baten stellvertretend um eine großzügige Spende des ersten Bürgers der Stadt.
Mit vollem Einsatz wurde gemeinsam gesungen, ehe OB Reiners die Sternsinger entließ mit dem Hinweis, die Süßigkeiten aus Fairem Handel als kleines Dankeschön mitzunehmen. Natürlich bedankte sich Reiners nicht nur bei den Kindern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, auch die Eltern und Begleiter schloss er in diesen Dank ein.
Seit dem 1. Januar gibt es keine Sammlung von Papierbündeln oder losen Kartonagen mehr. Leider ist diese Änderung noch nicht überall angekommen. Im Stadtgebiet stehen vermehrt Papierbündel am Straßenrand. Es wird darum gebeten, an der Straße bereitgestellte Papierbündel und lose Kartons über die Papiertonne, auf den beiden Wertstoffhöfen oder über einen der rund 160 Papiercontainer in der Stadt zu entsorgen.
Vermieter oder Grundstückseigentümer können über ein Online-Formular ganz einfach eine Papiertonne (120 oder 240 Liter, oder bei größeren Objekten auch Container) bestellen: www.mags.de/gem-services. Auch per Mail an behaelter@mags.de oder per Brief an mags – Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR, Am Nordpark 400, 41068 Mönchengladbach können Eigentümer einer Papiertonne ordern. Auch besteht die Möglichkeit, Altpapier und Kartons kostenfrei an den Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental abzugeben.
Der Wertstoffhof Heidgesberg ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag von 8 bis 14.30 Uhr und am Freitag von 7 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Wertstoffhof Luisental ist Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag von 8 bis 14.30 Uhr geöffnet.
Jeder Gründer gelangt irgendwann an den Punkt, an der er Geld benötigt – und oft greifen die klassischen Finanzierungsformen dann nicht. Wie man auch der üblichen Pfade zum Ziel kommen kann, wollen wir beim ersten #meetupMG des neuen Jahres besprechen. Am Donnerstag, 17. Januar, 18.30 Uhr, wird im CO21, Hindenburgstraße 92 (1.Etage), zunächst der „Seed Fonds III für die Region Aachen und Mönchengladbach“ vorgestellt – einer von elf regionalen Gründerfonds, die die NRW.BANK mit regionalen Beteiligungspartnern in NRW umsetzt und der jungen Unternehmen in der Gründungsphase das notwendige Eigenkapital langfristig zur Verfügung stellt. Anschließend berichtet Cagdas Yüksel (Cocktailfilms) von seinen Erfahrungen mit dem Thema Crowdfunding: Der junge Gründer aus dem CO21 hat seinen ausgezeichneten Kino-Dokumentarfilm „Asyland“ auf diese Weise und über die Plattform Startnext finanziert. Heute entwickelt und produziert sein Team hochwertige Formate – unter anderem für 1LIVE, den WDR, aber auch fürs Kino. Zu guter Letzt wird Dirk Stens, der hochwertige Drums produzieren möchte und dafür Kapital benötigt, sich vorstellen – er ist auf der Suche nach einem anderen Weg, um an eine Finanzierung zu gelangen. Wir freuen uns über rege Teilnahme! Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung nicht notwendig.
Am Donnerstag, 17. Januar, können die Bürgerinnen und Bürger von 8 bis 13 Uhr in einem Zelt auf dem Wochenmarkt Wickrath, Wickrather Markt, mitdiskutieren, wenn es um die Zukunft ihres Stadtteils geht.
Im Rahmen des Masterplans Stadtbezirke sammelt das Projektteam, bestehend aus den Unternehmen KOKONSULT und polidia GmbH in Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Mönchengladbach, erstmals direkt vor Ort Ideen und Anregungen: Was kann im Stadtteil verbessert werden? Wie lässt sich die Attraktivität des Stadtteils weiter steigern?
“Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv am
Gestaltungsprozess ihrer Wohn- und Lebensräume zu beteiligen”, so
Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
Weitere Termine sind der Wochenmarkt Odenkirchen, Martin-Luther-Platz (Freitag, 18. Januar, 8 bis 13 Uhr), der Wochenmarkt Holt, St.-Michael-Platz (Donnerstag, 24. Januar, 8 bis 13 Uhr) sowie der Wochenmarkt Rheindahlen, Mühlentorplatz (Freitag, 25. Januar, 13 bis 18 Uhr). Bei den vier Vor-Ort-Terminen können Bürgerinnen und Bürger auch Ideen und Anregungen zu den anderen peripheren Stadtteilen der beiden Bezirke West und Süd abgeben.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben bereits die Möglichkeit genutzt, ihre Ideen und Anregungen unter der Online-Beteiligungsplattform www.mitgestalten.mgplus.online einzureichen. Themen sind unter anderem die Fahrrad- und Gehwege, die Straßenbeleuchtung und Ideen zum Lärmschutz. Weitere Anlaufstellen zur schriftlichen Beteiligung mittels vor Ort ausliegender Ideenkarten, die ausgefüllt werden können, sind das Foyer der Bezirksverwaltungsstelle Rheindahlen (Plektrudisstraße 25 – 27, 41179 Mönchengladbach) sowie die Meldestelle der Bezirksverwaltungsstelle Odenkirchen (Wingertsplatz 1, 41199 Mönchengladbach).
Das Beteiligungsverfahren bezieht sich im Bezirk West auf die Stadtteile Hehn, Holt, Rheindahlen-Land und –Mitte, Wickrath-Mitte und -West, Wickrathberg und Wanlo. Im Bezirk Süd werden die Stadtteile Schloss Rheydt, Odenkirchen-West und –Mitte sowie Sasserath fokussiert. Die Öffentlichkeitsbeteiligung läuft bis zum 27. Januar 2019. Der Masterplan Stadtbezirke ist ein Projekt der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt und wird derzeit durch das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt erarbeitet. Ziel dieses Masterplans ist die dauerhafte Stärkung der äußeren Stadtteile Mönchengladbachs. Unterstützung erhält das Projektteam durch das Autohaus Coenen, das für die Vor-Ort-Beteiligung ein Fahrzeug aus der Carsharing-Flotte mit mg+ Branding zur Verfügung stellt. Die Ergebnisse aus Online- und Vor-Ort-Beteiligung werden im Nachgang ausgewertet und Maßnahmenvorschläge abgeleitet. Im Anschluss daran soll auch eine Bürgerbeteiligung für die peripheren Stadtteile der Bezirke Nord und Ost durchgeführt werden.
Im Schuljahr 2019/2020 werden an den 36 Mönchengladbacher Grundschulen verteilt auf 43 Standorte insgesamt 87 neue Eingangsklassen gebildet. Das sind weniger als in den letzten Jahren und bedeuten eine größere Schülerzahl je Eingangsklasse.
Bis Anfang Januar sind 2.188 Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen angemeldet worden. Die Anmeldungen von ca. 80 Kindern, die schulpflichtig werden, fehlen noch. Alle Schulstandorte im Stadtgebiet werden mindestens eine Eingangsklasse bilden. Die Aufnahmebescheide der Grundschulen erhalten die Eltern schriftlich in den nächsten Tagen.
Ist ein Ziel erreicht, sobald es ein in die Richtung weisendes Gesetz gibt? So jedenfalls möchte die Bundes-SPD es den Bürgern in den sozialen Netzwerken, vor allen Dingen den Eltern betroffener Kinder, vormachen, umsetzen kann Politik es nicht. Noch nicht? Fest steht, jedes Kind hat seit dem 1.1.2019 ein Recht auf Fremdbetreuung. Das bedeutet: es muss ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden. Das ist Sache der Kommune. Für Mönchengladbach gilt: es fehlen viele Betreuungsplätze trotz weiterer eingerichteter Plätze in 2018.
Es ist eines der Resultate von Fehlentscheidungen städtischer Politiker und der ihnen folgenden Verwaltung. Nun hat der Bund für diese Legislatur weiteres Geld zugesagt. 3,5 Milliarden Euro erhalten die Länder zur Verbesserung der fatalen Situation in den Kita´s und zur Abschaffung der Elternbeiträge. Auch die Qualität der BetreuerInnen soll verbessert werden. So fordern die Fachleute unisono eine wesentliche Erhöhung der Ausbildungsstunden für BetreuerInnen auf mindestens 300 Stunden. Nicht einmal das Wickeln eines Klein-Kindes wird ihnen nach Informationen von MG-Heute zur Zeit beigebracht. Wie soll dann eine 8-stündige Betreuung wohl aussehen?
Eltern die eine Betreuungsstelle suchen, kann nur empfohlen werden ganz genau hinzuschauen, wem sie ihr Kind anvertrauen wollen.
Was geschieht mit den Milliarden des Bundes in den Ländern? Aktuell ist nicht erkennbar, dass die Landesregierung (CDU/FDP) auch nur einen Euro den Kommunen zur Verfügung stellen wird. Wo versickert es? Dabei gibt es reichlich Arbeit innerhalb der Stadt. Neben Neubauten für Kita´s müssen ErzieherInnen dringend gefunden werden. Dies kann nur bei besserer Bezahlung als bisher erfolgreich sein.
Jeder Landesvater erhebt diese Forderung nach Besserstellung zum Credo seiner Sonntagsreden. Aktuell will kein Finanzminister etwas davon hören.
Fertiggestellte Kita-Gebäude ohne Personal nutzen den Kindern nichts. Wie will Mönchengladbach ob solcher Fakten, das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhalten? Gute Kita – schaffen wir es nicht?
…zumindest für den geschabten Kappes, der seit Oktober 2018 in den Döppen (Tontöpfe) bei den Heimatfreunden im KampsPitter schlummert.
Frisch geschabt, gestampft und gewürzt durfte er während des Gärprozesses ruhen. Jetzt ist seine Zeit: er darf roh verzehrt oder zu Sauerkraut verarbeitet werden. Alles steht im Sitterhof zur Zubereitung für den Kappes-Sonntag bereit.
Die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich laden Sie herzlich ein, am Sonntag, 20. Januar 2019, ab 12 Uhr, im Museum im Oetkerpark des St.-Bernhard-Gymnasiums ihr Gast zu sein. Auch roh abgepacktes Kraut kann dann dort erworben werden.
Unter dem Titel „Theatermenschen persönlich“ stellen die Freunde des Theaters in Mönchengladbach e. V. am 15. Januar bereits zum neunzehnten Mal Persönlichkeiten des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vor.
In der neuen Ausgabe erzählen Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner und Konzertdramaturgin Eva Ziegelhöfer im Gespräch mit Reinhold Richter von ihren bisherigen Lebenswegen sowie von ihrer Arbeit am Gemeinschaftstheater.
Dienstag, 15. Januar 2019, 19.30 Uhr Theater Mönchengladbach, Studio
Der Eintritt ist frei! Freiwillige Spenden für die Freunde des Theaters sind willkommen.
An vielen Stellen im Stadtgebiet, an Straßenrandstreifen, Verkehrsinseln und kleineren Grünflächen im Stadtgebiet konnte man in den letzten Monaten umfangreiche Erdarbeiten beobachten. Der z.T. schwere, lehmige und verfestigte Boden incl. Grasnarben wurde gegen leichteren, humosen Boden ausgetauscht. Hier sollen in diesem Frühjahr Gräser, Stauden und Blumenzwiebeln in bunter Pracht wachsen. Die Stadt, speziell die für die Pflege städtischen Grüns zuständige Stadttochter mags verspricht sich davon nicht nur eine optische Aufwertung der bis dahin recht eintönigen und artenarmen Grasflächen, sondern auch eine ökologische Aufwertung durch Verwendung etlicher Stauden, deren Pollen und Nektar Bienen und anderen Insekten als Nahrung dienen können. Daneben rechnet die mags auch mit einer Reduzierung des Pflegeaufwandes, was aber angesichts der Pflege-Empfehlung für die verwendete Gräser- und Staudenmischung „Tanz der Gräser“ eine Fehlspekulation werden könnte. Wir sind gespannt, wie sich diese Flächen in das Stadtbild einfügen und vor allem, wie Insekten und unsere BürgerInnen damit umgehen werden. Werden Insekten diese Flächen trotz z.T. vorbeirauschendem Autoverkehr annehmen können und werden die BürgerInnen diese Aufwertung zu schätzen wissen? Werden die Flächen nicht vermüllt, als kostenlosen Vasenschmuck missbraucht oder gedankenlos platt getreten? Stauden sind auf jeden Fall weniger trittfest als eine Grasnarbe, so viel ist sicher. Davon hängt entscheidend ab, wie erfolgreich und pflegeintensiv der Wechsel wird. Wir hoffen, dass das Vorbild den Modetrend zum alpinen Schotterfeld, das immer mehr Vorgärten „ziert“, stoppt, zum Nachdenken, zum Vergleich und zum Umdenken anregt. Auch das Angebot der mags, Patenschaften für Grünflächen und Baumscheiben zu übernehmen, wird zeigen, wie ernst die BürgerInnen das Motto nehmen: „Natur- und Klimaschutz fängt vor der Haustüre an.“
Medienfans kommen beim großen Medienflohmarkt in der Stadtteilbibliothek Rheydt voll auf ihre Kosten. Musik-CDs, Hörbücher, Spielfilme auf DVD und Blu-ray warten zu günstigen Preisen auf neue Besitzer. Großen Spaß für kleines Geld versprechen auch Konsolenspiele.
Und wer doch lieber liest, hat die Qual der Wahl aus einer breiten Palette unterschiedlichster Bücher: von unterhaltsamen Romanen über informative Sachbücher, Ratgeber und Reiseführer bis zu Bildbänden und Kinderbüchern. Mit dem Erlös werden neue Medien gekauft.
Schnäppchenjäger können von Dienstag, 8. Januar bis Freitag, 11. Januar von 10 bis 18 Uhr und am Samstag, 12. Januar von 10 bis 14 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rheydt (Karstadthaus), Am Neumarkt 8, 41236 Mönchengladbach auf die Jagd gehen. Informationen unter 0 21 61 25 – 8283 oder www.stadtbibliothek-mg.de.
Bei einem Fuchs aus Viersen ist das das Staupe-Virus
festgestellt worden. Ein Jäger hatte das erkrankte Tier vor Weihnachten
geschossen. Besonders Hunde sind von dem Virus bedroht. Darauf weist das Veterinäramt
des Kreises Viersen hin. Das Virus überträgt sich als Tröpfcheninfektion oder
durch direkten Kontakt zu erkrankten Tieren. Hunde können sich auch an
Ausscheidungen erkrankter Tiere infizieren. Bereits im vergangenen Jahr gab es
mehrere Staupe-Fälle bei Füchsen in der Grenzregion.
“Ist ein Fuchs bereits geschwächt, kann ein
freilaufender Hund ihn leicht aufstöbern und sich anstecken”, warnt
Kreisveterinär Dr. Helmut Theißen. Die Krankheit führt in vielen Fällen bei
Fuchs und Hund zum Tod. Füchse, bei denen die Krankheit ausgebrochen ist,
verlieren meist die Scheu vor Menschen und wirken orientierungslos. Die Tiere
bekommen unter anderem Fieber mit Symptomen eines Magen-Darm- oder
Atemwegsinfekts.
Meist findet man die Füchse verendet auf freiem Feld,
weitab von ihrer natürlichen Deckung. Das Verbreitungsgebiet muss nicht auf die
Fundorte oder den Westkreis beschränkt sein. Ein Fuchs kann durchaus 20
Kilometer in einer Nacht zurücklegen.
Für Menschen und Katzen ist der Staupevirus ungefährlich.
Neben Füchsen und Hunden sind Marder, Dachse und Waschbären extrem gefährdet.
Bei Spaziergängen im Wald sollten Hunde unbedingt an der kurzen Leine gehalten
und von erkrankten oder toten Tieren ferngehalten werden.
Besitzer sollten umgehend den Impfschutz ihres Hundes
überprüfen und gegebenenfalls erneuern lassen. “Üblicherweise besteht ein
Impfschutz gegen Staupe rund ein Jahr, dann sollte die Impfung aufgefrischt
werden”, rät Dr. Theißen. Nach der Impfung dauert es zwei Wochen, bis der
Schutz wirkt. Welpen sollten ab der achten Woche eine Grundimmunisierung
erhalten.
Die Staupe-Krankheit ist nach Einführung der Impfung vor
rund 50 Jahren weitgehend eingedämmt worden. Allerdings bricht sie ab und an
dennoch aus.
Die Bescheide werden ab Mittwoch, 9. Januar, an alle
Haus- und Grundstückseigentümer verschickt.
Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer bleiben in 2019 im dritten Jahr unverändert.
Seit 2016 beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A (zum Beispiel Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) beträgt der Hebesatz 240 von Hundert des Steuermessbetrages und bei der Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 vom Hundert des Steuermessbetrages.
Die Grundsteuer ist grundsätzlich in Teilbeträgen jeweils am 15. in den Monaten Februar, Mai, August und November zu zahlen. Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt. Dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 1. Juli fällig. Sofern der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer bereits ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, braucht der Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.
Ein Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats kann auf der Internetseite der Stadt unter www.stadtmg.de/sepamandat heruntergeladen werden. Weitere Zahlungshinweise befinden sich auch auf dem Steuerbescheid. Zu beachten ist, dass Änderungsmitteilungen zum Grundstückseigentum, die ab Anfang Dezember 2018 der Stadtverwaltung zugegangen sind, nicht mehr im Jahresbescheid 2019 berücksichtigt werden konnten. Diese werden in den nächsten Wochen abgearbeitet. Bis Ende Januar folgt ein Änderungsbescheid, der die aktuellen Daten berücksichtigt.
Im Zusammenhang mit der Grundsteuerfestsetzung für das Jahr 2019 weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften zur Einheitsbewertung von Grundvermögen in den alten Bundesländern für die Bemessung der Grundsteuer zwar für verfassungswidrig hält. Das Gericht hat in seiner Entscheidung vom 10.04.2018 jedoch auch ausgeführt, dass die für verfassungswidrig befundenen gesetzlichen Regelungen über die Einheitsbewertung zunächst bis zum 31.12.2019 weiter angewandt werden dürfen. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der Gesetzgeber eine Neuregelung zu treffen. Insoweit hätten Einwendungen und Widersprüche gegen die städtischen Grundsteuerbescheide keine Aussicht auf Erfolg und müssten rechtlich als unbegründet zurückgewiesen werden. Alle Fragen zum Grundsteuer-Bescheid beantwortet der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben gerne. Die städtischen Bediensteten sind unter der Telefonnummer 02161 / 25-52299 sowie unter der E-Mail-Adresse steuern@moenchengladbach.de zu erreichen. Wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen in den ersten Wochen nach Bekanntgabe derJahresbescheide 2019 kann die telefonische Erreichbarkeit der städtischen Mitarbeiter einschränkt sein. Auch kann es bei der persönlichen Kontaktaufnahme zu Wartezeiten kommen und sich längere Bearbeitungszeiten ergeben. Daher bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.
Die Feuerwehr führt jeden ersten Samstag im Monat einen
Probealarm durch. An 24 Standorten gehören die Sirenentests schon zur Routine.
Am Samstag, 5. Januar, “heulen” nun auch zum ersten Mal 9 neue
Sirenenanlagen los. Sie befinden sich an folgenden Standorten:
Am Sternenfeld (Grundschule)
Katzenbauerstraße (Förderschule)
Luisental (Übergangsheim)
Klosterstraße (Verwaltungsgebäude)
Malmedyer Straße (Unternehmensgebäude)
Viersener Straße (Kliniken Maria Hilf)
Am Mevissenhof (Verwaltungsgebäude)
Höfgenweg (Grundschule)
An der Kirche (ehemaliges Schulgebäude Wanlo) Auch bei diesen neuen Anlagen führt die Feuerwehr zukünftig jeden ersten Samstag im Monat einen Sirenentest durch. Insgesamt sind jetzt 33 Sirenenanlagen installiert. Der Sirenentest beginnt planmäßig um 12 Uhr mit dem Signal “Entwarnung” und einem einminütigen Dauerton. Um 12.06 Uhr folgt das Signal “Warnung”, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Mönchengladbacher im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Probealarm wird um 12.12 Uhr mit einer erneuten “Entwarnung” beendet. Einen Überblick über die bereits installierten Sirenen und Hinweise zum Verhalten bei Notfällen gibt es auch auf der städtischen Webseite www.notfallMG.de.
Geht es Ihnen auch so beim Lesen der „Botschaft“ unseres OB´s zum Jahreswechsel?
Ernsthaft frage ich mich, hat er die Reden seiner Parteifreunde von der CDU verdrängt, wenn es um mehr Schulklassen, um mehr Kindergartenplätze, um mehr U3 Betreuung ging? Gewünschte Vergrößerungen wurden generell als unseriöse Forderungen gegeißelt in den entsprechenden politischen Ausschüssen, Verkleinerungen und Schließungen lauteten die Forderungen der CDU unisono. „Die Mönchengladbacher Bevölkerung nimmt ab, es werden weniger Kinder geboren, zu viele Menschen verlassen die Stadt “, dies waren Begründungen noch vor kurzer Zeit. Nun die Kehrtwende: Entgegen aller Demografie-Schwarzmalereien wächst unsere Stadt. Sagt OB Reiners, CDU-Mitglied. Meint er seine Partei, so liegt er goldrichtig. Dann sollte er es auch so darstellen. Konkret, nicht kryptisch. Stattdessen lese ich fast ausschließlich Lobeshymnen über Bebauung, Förderung, mögliche wirtschaftliche Erfolge kommender Jahre. Vergißt er die Verschuldung in Milliarden-Höhe?
Lese ich etwas über die Menschen in Mönchengladbach? Geht unser gewählter Oberbürgermeister auf die Sorgen und tatsächlichen Nöte von unterversorgten Bürgern ein? Macht er diesen irgendwie Mut, gibt er ihnen Hoffnung auf Besserung der unzureichenden Lebenssituation in unserer Stadt? Nein.
Solche Sonntagsreden habe ich zu viele gehört und gelesen, mich erreichen sie nicht.
Befremden bei der FDP-Fraktion hat die jüngste Aussage des Geschäftsführers der EWMG bezüglich der neuen Gestaltung des Johann-Peter-Bölling-Platzes durch Verlegung des Eingangs der Tiefgarage erzeugt. Ulrich Schückhaus hatte ausgeführt, die Maßnahme ließe sich aus dem Verkauf von Haus Erholung für das geplante Hotel finanzieren. „Die Umgestaltung des Platzes vor der Erholung gehört zum Maßnahmenkatalog des IHEKs – die konkrete Beantragung der Förderung hat der Rat sogar schon auf den Weg gebracht,“ so Nicole Finger, Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion. „Dass auch diese Maßnahme nun aber zur Argumentation für den Verkauf der Erholung herhalten muss, passt ins Bild.“
Dr.-Ing. Gregor Bonin
Eine Werbesendung bei Radio 90,1 und ein als Faktencheck deklariertes hochwertiges Printmedium zur einseitigen Darstellung der Verkaufsargumente seien auch bereits von den Stadttöchtern WFMG und EWMG gegen das laufende Bürgerbegehren ins Feld geführt worden. Finger: „Von CDU und SPD hingegen hört man seit der umstrittenen Ratsentscheidung zum Verkauf der Erholung nichts mehr – da wird wohl ganz auf den vom Steuerzahler finanzierten Marketingapparat der städtischen Gesellschaften gesetzt.“ Aus Sicht der FDP ist die Umgestaltung der Tiefgarage auch kein dringendes Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. „Es ist eher eins von Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin“, so Finger, „Die Maßnahme „Umgestaltung Johann-Peter-Boelling-Platz, obere Abteistraße und Krichelstraße“ (M9) ist aus dem Dezernat VI neu hinzugekommen“, zitiert sie aus der Beratungsvorlage der Ratssitzung im Februar. Die Kosten der Maßnahme werden in gleicher Vorlage mit 1.029 Millionen Euro beziffert, eine Städtebauförderung bis zu 90% in Aussicht gestellt und als Ausführungszeitraum 2022-2024 geplant. Wohin der Eingang der Tiefgarage jedoch verlegt werden soll, muss laut Stadtverwaltung „noch untersucht werden“. „Kein Wunder, denn Richtung Sonnenhausplatz ist die Breite der Abteistraße nicht ausreichend, um beidseitigen Autoverkehr und eine Ein- und Ausfahrt anzulegen“, meint FDP-Verkehrsfachmann Herbert Hölters, „Zu beiden Seiten kann auch nicht einfach verbreitert werden – auf der einen Seite liegt das Haus Erholung bzw. dessen Garten, die andere Seite wird durch private Bebauung begrenzt.“ Mit welcher Planung der Platz deutlich attraktiver werden kann, ist für die FDP ebenfalls noch nicht nachvollziehbar.
Nicole Finger Fraktionsvorsitzende der FDP Ratsfraktion Mönchenglabdach
„Da auch die zu P & C gehörige Tiefgarage weiter für Autos erreichbar sein muss und das Stiftisch Humanistische Gymnasium mit rund 850 Schülern eine leistungsstarke Rettungszufahrt braucht, ist der Handlungsspielraum begrenzt “, so Finger, „Wir fordern Dr. Bonin auf, hier unverzüglich die konkrete Planung vorzulegen.“