Organisatorin Charlotte Lorenz hat am Montag, den 17.12.2018 um 18 Uhr die Scheckübergabe an die neun Institutionen der Behindertenhilfe vorgenommen.
Wie viel hat der Christkindlmarkt eingebracht? „Es wurden 95.631,10 Euro eingenommen, und dass trotz des Regens ab halb vier! Wir können den beteiligten Organisationen also Schecks im Wert von je 10.000 Euro (für die beiden Empfänger des 9. Teils je 5.000 Euro) ausstellen.“
„Wir können glücklich und zufrieden sein, dass wir es wieder geschafft haben, viele Menschen zusammenzubringen und den acht plus zwei Organisationen für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, frei über eine große Summe Geldes zu verfügen. Damit werden Dinge für Menschen mit Benachteiligungen ermöglicht, die das Leben schöner machen“, so Charlotte Lorenz.
Die Evangelische Stiftung Hephata wird das Geld für das neue Social Media Projekt einsetzen, bei dem Menschen mit Lernschwierigkeiten in den neuen Medien geschult werden. Die Paul-Moor-Schule wird das Geld für einen neuen Schulbus einsetzen, eine neue Küche soll es für den RehaVerein geben und Schulleiter Thomas Herrmann von der LVR Förderschule setzt das Geld für Klassenfahrten ein. Die Lebenshilfe baut eine inklusive Kita, das Förderzentrum Nord schafft mit Auszeit-Klassen eine Möglichkeit für Kinder, den Vormittag ohne Stress zu überstehen.
Der große Dank ging an das Organisationsteam um Charlotte Lorenz, die im unermüdlichen Einsatz für den guten Zweck sind.
Der jetzt veröffentlichte Armutsbericht 2018 des “Paritätischen” bestätigt aus Sicht des Sozialverbands VdK NRW, dass sich die Ungleichheit in unserer Gesellschaft verfestigt hat.
Der Vorsitzende Horst Vöge macht deutlich: “Obwohl es der Wirtschaft gut geht, konzentriert sich der Reichtum nur auf wenige. Auf der anderen Seite lebt in NRW mittlerweile mehr als jeder Sechste in armen Verhältnissen. Vor allem Alleinerziehende und deren Kinder, Rentner sowie Niedriglohnbezieher sind häufig auf soziale Sicherungsleistungen angewiesen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Wenn wir die soziale Spaltung nicht entschlossen bekämpfen, gefährden wir langfristig nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch unsere Demokratie.”
Der NRW-SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty hat im Namen der ganzen SPD-Landtagsfraktion Hannelore Kraft zur Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schloss Bellevue in Berlin gratuliert.
Hannelore Kraft erhielt eine der höchsten Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland zu vergeben hat, für ihre Verdienste als Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, für das Gemeinwohl.
Kutschaty: „Hannelore Kraft hat sich um Nordrhein-Westfalen verdient gemacht. Sie hat in ihren sieben Jahren als Ministerpräsidentin eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes geschaffen. In ihrer Regierungszeit entwickelte NRW als erstes Bundesland eine umfassende Strategie zur Gestaltung des digitalen Wandels. Die von Hannelore Kraft angestoßene vorbeugende Politik des ‚Kein Kind zurücklassen’ hat wissenschaftliche Anerkennung erfahren und hat zu einer nachweisbar besseren Unterstützung von Kindern und Familien in den beteiligten Kommunen geführt. In ihre Regierungsverantwortung fiel die Neufestlegung des Länderfinanzausgleichs, der Nordrhein-Westfalen allein in den nächsten zehn Jahren über 14 Milliarden Euro zusätzlich an Einnahmen bringen wird.“
Der SPD-Fraktionsvorsitzende erinnerte auch daran, dass in die Amtszeit von Kraft die Loveparade-Katastrophe und der Germanwings-Absturz fielen: „In diesen ganz schweren Stunden für unser Land hat Hannelore Kraft mit ihrem Mitgefühl vielen Menschen Trost gespendet und Halt gegeben. Nordrhein-Westfalen hat Hannelore Kraft viel zu verdanken.“
In NRW wächst die Zahl derer, die eine Beibehaltung der Stichwahl bei Bürgermeister- und Landratswahlen fordern. Neben SPD und Grünen haben sich auch Linke, Piraten, Freie Wähler und die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) einem entsprechenden Aufruf der Initiative „Mehr Demokratie“ angeschlossen.
CDU und FDP wollen die Stichwahl aus Kostengründen und wegen der oft im zweiten Wahlgang niedrigeren Beteiligung abschaffen.
„Mit der Abschaffung der Stichwahlen geht es der CDU erkennbar darum, mit einem gleichermaßen durchsichtigen wie undemokratischen Taschenspielertrick bei den nächsten Kommunalwahlen angesichts der Schwäche der SPD möglichst viele Bürgermeister- und Landratsämter zu besetzen, obwohl ihre jeweiligen Kandidaten keine demokratische Mehrheit bei der Wahl erzielen konnten. Die Stimmen für Kandidatinnen und Kandidaten der kleinen Parteien sollen erst gar keine Rolle spielen“, sagt Hans Decruppe, kommunalpolitischer Sprecher der Linken in NRW.
Auch die Piraten üben Kritik. “Wahlverfahren so zu gestalten, dass sich durch die Abstimmung möglichst wenige Veränderungen ergeben, ist in höchstem Maße undemokratisch. Die Wahlstimme der Menschen ist wertvoll und muss auch wirksam sein“, begründet Piraten-Chef Frank Herrmann die Unterstützung seiner Partei. Die Abschaffung der Stichwahl sei zudem gleichbedeutend mit der Abschaffung des demokratischen Mehrheitsprinzips.
Die Freien Wähler setzen sich ebenfalls für die Beibehaltung der Stichwahlen ein. „Wichtig ist uns einerseits die Basisdemokratie und andererseits eine entsprechende Beteiligung der Bürger“, so Landesvorsitzender Sascha Mattern. „Die Stichwahlen abzuschaffen ist der falsche Weg, vielmehr muss die Politik dafür sorgen, dass die Bürger mehr Interesse für diese Wahlen entwickeln.“
Martin Schauerte von der ÖDP sieht in der Abschaffung der Stichwahl einen „Frontalangriff auf die Demokratie“. Zwar werde mit einer Kostenersparnis argumentiert, in Wirklichkeit gehe es aber um parteipolitisches Kalkül. Die ÖDP sage Nein zu einem Bürgermeister, der möglicherweise nur ein Drittel der Wähler hinter sich vereine.
Mit dem Aufruf „Stichwahl bleibt!“ werden CDU und FDP im Landtag aufgefordert, die Stichwahl nicht abzuschaffen. Die Unterschriften, die derzeit hierfür gesammelt werden, sollen im Frühjahr an die beiden Fraktionen übergeben werden. Interessierte können den Aufruf im Internet unter www.stichwahl.nrw unterstützen.
Kein Kabarett sondern vergnügliche und kritische Kurzgeschichten, begleitet von Orgelmusik der feineren Art, das wurde den zahlreichen Besuchern im St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach geboten.
Der Mönchengladbacher Autor, Peter Josef Dickers und der 18-jährige Orgelstipendiat der Musikschule Simon Nolte, ebenfalls aus Mönchengladbach und Schüler des Kantors in St. Helena in Rheindahlen, Reinhold Richter, beide zogen alle Register ihres Könnens.
Bei Dickers Lesungen geht es um Menschen, die aus jedem gewöhnlichen Denk-Schema fallen, um herzhaft verhasste Lieblingsfeinde, die womöglich doch nicht so übel sind und um die Ermutigung, das manch andere vielleicht doch einen positiven Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben leisten.
“Es kommt ein Schiff geladen“ wurde von Nolte auf der Orgel neu und frei interpretiert in einer faszinierenden Art, die nach mehr verlangte. Nolte gab mehr und erntete wie auch Dickers den verdienten Beifall aller Anwesenden.
Die Kombination aus Erzählungen und Musik war es, die die Menschen im Kolumbarium in ihren Bann zogen.
Grundsätzliches: keine der im heutigen Hauptausschuss vertretenen Parteien lehnt einen Neubau der Verwaltung in Mönchengladbach ab.
Oberbürgermeister Reiners vertritt die Auffassung, die Zeit vom 27. November bis zur Entscheidung in der Ratssitzung am 19. Dezember reicht aus, sich mit dem Thema Neubau zu beschäftigen und sachkundig entscheiden zu können.
“4 Wochen reichen aus” meint er zu der Aufgabe, ca. 800 Seiten Dokumentation zu lesen, zu begreifen, alle auftretenden Fragen fundiert zu klären und dann am 19. Dezember zu entscheiden.
Dieses Vorgehen der gesamten GroKo wurde mit keinem Wort einer nachvollziehbaren Begründung unterfüttert.
Polemische Einwände waren da sicher nicht hilfreich, zeichnen aber ein Bild des Zustandes innerhalb der Mönchengladbacher Politik.
In dem Bewußtsein der absoluten Stimmenmehrheit der GroKo ist es ein einfaches, auch ohne Argumente seine Ziele durchzusetzen.
Fragen zur Wirtschaftlichkeit wurden nicht und konnten wohl auch nicht befriedigend beantwortet werden.
Emotional meinte CDU-Mann Dr. Schlegelmilch:”Wir müssen den Mut aufbringen, jetzt diesen Schritt zu gehen auch ohne jede Frage beantwortet zu haben”.
Auch sein Mitstreiter in der GroKo Felix Heinrichs (SPD) ist dieser Meinung, läßt Skepsis durchaus zu und begreift nicht die Unzulänglichkeit des Zahlenwerkes in der gesamten Dokumentation der Wirtschaftslichkeitsbetrachtung.
Begrifflichkeiten wie Modellrechnung, Gutachten, Basisdaten werden in den Raum geworfen, wirklich klärend darstellen will dieses Tohuwabohu seitens der Verwaltung niemand. Nicht der Planungsdezernent Dr. Bonin und ebenfalls nicht der vortragende Fachmann Axel Bussmann von der beauftragten gpaNRW (Gemeindeprüfungsanstalt).
In einem weitschweifenden Vortrag, er wurde durch OB Reiners gestoppt mit dem Hinweis auf die umfangreiche Tagesordnung, versuchte er zu verdeutlichen, dass auch vage Annahmen in der Projektplanung geeignet sind, fundierte Entscheidungen zu treffen. Dies ist natürlich unter redlichen Kaufleuten nicht akzeptabel.
Ein Kompromissvorschlag wurde leider nicht durch die GroKo akzeptiert: man setzt sich mit 1-2 Mitgliedern jeder Fraktion an einen Tisch und bearbeitet die gesamten Fragen aus der Dokumentation gemeinsam, um ein einheitliches Verständnis zu erzeugen. Leider wurde auch dies vehement abgelehnt mit dem Hinweis, es wurde allen Fraktionen viele derartige Angebote zur Information gemacht. Von solchen angeblichen Angeboten ist in den Fraktionen der Opposition nichts bekannt.
Grundschulen sind heute nicht mehr nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern vielmehr ein großer Teil der Lebenswelt unserer Kinder. Den jeweiligen Akteuren an den Grundschulen wird so eine immer größer werdende Verantwortung zugeschrieben, die weit über die bisherigen Aufgaben der Lehrkräfte hinausgeht.
Um Lehrkräfte bei der wachsenden Belastung zeitlich zu entlasten und inhaltlich zu unterstützen, bietet das Projekt “HOME-PLUS – Bildungsförderung an Grundschulen nun einen “Sozialraumordner an Grundschulen” an.
Der “Sozialraumordner an Grundschulen” beinhaltet alle Informationen zu grundschulrelevanten außerschulischen Einrichtungen, wie Beratungs-, Unterstützungs-, Sprachförder-, Sport-, Musik- oder Freizeitangebote in der Stadt Mönchengladbach. Er bietet für Lehrkräfte ein einheitliches, anwenderfreundliches Nachschlagewerk, welcher zusätzlich online-unterstützt nutzbar ist. Projektziel von HOME-PLUS ist es, Schülerinnen und Schülern ihren Potentialen entsprechend zu fördern und ihnen einen bruchlosen Übergang von der Grund- auf die weiterführende Schule zu ermöglichen. Eltern sollen aktiv ihre Rolle als Bildungsbegleiter ihres Kindes einnehmen, das Schulsystem sicher kennen und Bildungs- und Unterstützungsangebote in ihrem Stadtteil passgenau für ihr Kind in Anspruch nehmen können. HOME-PLUS unterstützt die Grundschulen in ihrer Zusammenarbeit mit anderen Schulformen und außerschulischen Einrichtungen vor Ort.
Ab Januar 2019 haben bisher die fünf mit HOME-PLUS kooperierenden Grundschulen ihre Nutzung dieses Sozialraumordners der Verwaltung über Kooperationsvereinbarungen erklärt: Gemeinschaftsgrundschulen Eicken, Erich-Kästner, Mülfort-Dohr und Waisenhausstraße sowie Katholische Grundschule Untereicken der Stadtteile Bonnenbroich-Geneicken, Eicken, Mülfort und Rheydt. Genutzt werden kann diese Wissensdatenbank ab Januar 2019 aber von allen Grundschulen im Stadtgebiet. Etliche Angebote die der Ordner aufführt, beziehen sich auf das gesamte Stadtgebiet, d. h. nicht nur auf die vier Projektstadtteile von HOME-PLUS.
Möglich gemacht hat all dies ein Beschluss der Landesregierung, NRW-Kommunen in 2018 zusätzliche Landesmittel bereitzustellen, um Lücken der Mönchengladbacher Präventionsangebote zu schließen. Mönchengladbach ist diesem Projektaufruf mit der Projektidee gefolgt, einen “Sozialraumordner an Grundschulen” zu erstellen und wurde mit insgesamt 20.000 Euro durch das Land NRW und die Wübben-Stiftung unterstützt. Die Verwaltung freut sich, dass Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber die Schirmherrschaft für den Sozialraumordner übernommen hat.
Beim Landesprojekt “NRW bekämpft Energiearmut” hat das Arbeitslosenzentrum (ALZ) 1000 Euro gewonnen. Die Summe soll in dringenden Fällen als Kleinkredite an Personen verteilt werden, die Energieschulden haben. Deren Zahl steigt nicht nur in Gladbach.
Dennoch hat sich Großversorger NEW soeben aus der Mitfinanzierung der Energie-Schulden-Beratung bei Gladbachs Verbraucherberatung zurückgezogen. Die jährlich 45 000 Euro seien zu viel und stünden “in keinem Verhältnis” zum Aufwand.
Gemeint: Die Anzahl der hilfreichen Beratungen sei zu gering, so eine NEW-Sprecherin.
Karl Sasserath, Leiter Arbeitslosenzentrum MG e. V.
Doch erst die gute Nachricht.
ALZ-Leiter Karl Sasserath reagierte spontan, als er die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs, den die Verbraucherzentrale NRW ausgelobt hatte, in Händen hielt. Zur Bewerbung gehörte die Frage, was das Stadtmitte-Zentrum im Gewinn-Fall mit den 1000 Euro machen würde. Sasserath erklärte, man wolle einen Fonds für Kleinkredite damit einrichten. Daraus könnten Familien bzw. Alleinerziehende etc. Beträge erhalten, um ihre Strom-, Gas- und/oder Wasser-Schulden teilweise abzustottern. Die Antwort aus Düsseldorf war dann ebenso überraschend wie kurz: Sie haben bei der Verlosung unter den teilnehmenden Gruppen und Einrichtungen gewonnen.
Die Geldübergabe jetzt – während einer Fachkonferenz, die das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Düsseldorf unter dem Titel “Status quo Energiearmut; Fortschritte, Herausforderungen und Perspektiven” durchführte. Gerade mit Blick auf weiter steigende Preise – ob bei Strom, Gas oder Heizöl – setzte die Runde im Düsseldorfer “Malkasten” auf ein auch weiterhin wichtiges Thema. Neben dem Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach konnte sich ziuma – Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit e.V. aus Duisburg über ein Preisgeld in gleicher Höhe freuen.
Für Sasserath steht jetzt schon fest, dass die Zahl unter den Geringverdienern, die Rechnungen des Grundversorgers NEW oder der „yellows” nicht oder nur teilweise begleichen können, auch wegen der Kostenerhöhungen für das kommende Jahr steigen wird. Bei den Beratungen Hilfesuchender im ALZ seien die “Strom-Verbindlichkeiten” ein Dauerthema. Deshalb verstehen Sasserath und viele andere in sozialen Projekten nicht, dass die NEW Ende 2018 aus dem landesweit anerkannten “Strom-Projekt” aussteigt. Seit Beginn des Programms 2013 habe man in knapp 600 “Fällen” helfen können. Konkret: Sperrungen wurden aufgehoben, weil Ratenzahlungen möglich wurden, es ging um Energiesparen etc.
Laut NEW wurden 2017 rund 12 000 Mahnungen (u.a. Strom) verhängt. Tatsächlich kam es in dem Jahr zu annähernd 5000 Kappungen (Strom, Gas, Wasser). 71 Prozent der Betroffenen hatten ein Einkommen von unter 1500 Euro. Gut 50 Prozent der Menschen ohne Licht und warmes Wasser waren Hartz-IV-Bezieher. Künftig sollen unter anderem “Prepaid-Produkte” wie beim Handy möglich sein. Der Zähler wird vom Verbraucher mit Barem gefüttert – und das Licht geht an. Anderenorts herrschen Zweifel, ob dies tatsächlich die Zahl der Energiearmen verringert. Vielmehr befürchten andere Grundversorger, die im Landesprojekt Energiearmut verblieben sind, dass diese Strategie dazu führt, Menschen ohne Strom dauerhaft als Kunden aus den Augen zu verlieren, – mit all den damit verbundenen negativen Folgen.
Mit den 1000 Euro löse man nicht das eigentliche Problem, betont Sasserath. “Doch wir können jetzt in Härtefällen ein wenig mehr tun”, sagt er.
Gleich zwei Führungskräfte der städtischen Sozial-Holding GmbH sind im November in Köln in die Vorstände des Verbandes der kommunalen Senioren und Behinderteneinrichtungen gewählt worden.
Bernhild Birkenbeil, Fachbereichsleiterin der städtischen Altenheime und Prokuristin der Sozial-Holding, wurde zur stellv. Vorsitzenden des BKSB – Bundesverband der kommunalen Senioren und Behinderteneinrichtungen e.V. berufen.
Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, wurde zum Vorsitzenden des Landesverbandes VKSB Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW gewählt.
Der Bundesverband des kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) vertritt die Interessen von 240 Pflegeeinrichtungen mit 18.000 Plätzen in ganz Deutschland.
Im NRW-Landesverband VKSB sind Einrichtungen mit rund 10.000 Plätzen organisiert.
Die Stadt Mönchengladbach gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes, der sich seit 1995 für eine gut entwickelte kommunale Infrastruktur im Pflegebereich einsetzt.
Der Aufsichtsrat der Kreisbau AG hat in seiner vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen, zum 1. Januar 2019 Christian Heinen (40) zum weiteren Vorstand zu bestellen, Hans-Jürgen Meisen (64) zum Vorsitzenden des Vorstandes zu ernennen und Susanne Reiss (52) zur Prokuristin zu bestellen.
Alle drei sind seit Jahren in verantwortlicher Position für die Gesellschaft tätig und verfügen über langjährige Erfahrung in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft.
Christian Heinen und Hans- Jürgen Meisen sind auch weiterhin als Geschäftsführer für die GWSG bestellt.
Welchen Sinn diese Veränderungen machen oder ob es sich lediglich um Beförderungen zur Erlangung höherer Einkünfte handelt, wurde leider nicht mitgeteilt.
Möglicherweise könnte sich ergeben, dass nun durch diese personelle Änderung der soziale Wohnungsbau in Mönchengladbach einen nicht gekannten Boom erlangt?
Der Aufsichtsrat der Kreisbau AG besteht seit April 2018 aus:
Nach dem bereits Parkanlagen wie die im Rheydter Stadtwald oder der Volksgarten von der mags-Grünunterhaltung überarbeitet wurden, folgen jetzt über die Wintermonate umfangreiche Sanierungsarbeiten im Beller-Mühle-Park in Odenkirchen.
Im Eingangsbereich zur Einruhrstraße wird die Rasen- und Gehölzfläche durch eine neue Staudenmischpflanzung ersetzt.
Am Ufer des Weihers sorgen demnächst neue Wasserbausteine für eine Befestigung und schöne Optik.
Eine in die Jahre gekommene Pergola wird zurückgebaut. Hier entsteht ein völlig neuer Sitzbereich mit den verbleibenden Natursteinen, mit Trockenmauer als Abgrenzung des Sitzbereiches, neuen Bänken und Mülleimern, fester Verfugung zum Schutz vor Unkraut.
Auf dem bestehenden Wegenetz findet ein Austausch der Deckschicht statt. Auch die Sitzgelegenheiten im Beller-Mühle-Park sollen überarbeitet werden. Insgesamt entstehen ca. 18 neue Bankplätze, die auf einem plattierten Untergrund stehen und mit Mülleimern kombiniert sind.
Im Eingangsbereich zur Duvenstraße werden Bäume und Sträucher gepflanzt, um die Parkbesucher von dem Straßenverkehr abzuschirmen.
Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.
Zum elften Mal am Freitag, 14. Dezember 2018 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Gemeindereferent Markus Heib rezitiert Texte zu dem Thema „In Erwartung“.
Reinhold Richter (Orgel) spielt dazu adventliche Orgelmusik.
Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de
Zwei Altenheime im Evakuierungsbereich mit insgesamt mehr als 100 Bewohnern mussten geräumt werden.
Im 300-Meter-Radius, der evakuiert werden musste, leben rund 12.500 Personen Bei der für den Einsatz eingerichtet Bürgerhotline meldeten sich am Samstag und heute rund 1.200 Personen, die Auskünfte zum Einsatz benötigten.
Insgesamt waren insgesamt rund 600 Kräfte von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, dem Stab Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach, und Hilfsorganisationen ein Einsatz.
Kolumne.
Worum es geht? “Nur” um den gewünschten und geplanten Rathaus-Neubau in Rheydt.
Eine tolle Planungsunterlage und Entscheidungsvorlage haben die Mönchengladbacher Stadtplaner unter Leitung von Dr. Bonin, Planungsdezernent, erarbeitet.
Nur, welcher ehrenamtlich tätige Freizeitpolitiker soll dieses Mammutwerk in der gesetzten Frist von 14 Tagen bis zum 19. Dezember lesen, verstehen, mit Parteifreunden zwecks Meinungsbildung debattieren, Fragen formulieren oder auch Stellungnahmen abgeben?
Darüber machen sich offensichtlich weder Planungsdezernent Bonin noch sein Parteifreund OB Reiners ernsthaft Gedanken. Nach dem Motto: das ist nicht unser Problem, haben sie das hochwertige Dokument an die Fraktionen verschickt, es auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 19. Dezember gesetzt und erwarten dort eine politische Entscheidung.
“Mit dem Kopf durch die Wand”, so würde man vergleichbares Vorgehen von Erstklässlern bezeichnen.
Oder ist “nach mir die Sintflut” die eigentliche Triebfeder für dieses unqualifizierte Handeln?
Ein gutes Projekt, für viele Bürger ein sinnvoller Neubau, wird unnötigerweise bereits im Ansatz beschädigt.
Durch unsere Verwaltungsspitze. Schade.
Eine Reaktion der Verantwortlichen zum Schreiben an den OB Reiners und Dr. Bonin ist nicht bekannt.
Die Signalanlage an der Kreuzung Hohenzollernstraße/ Bismarckstraße ist aufgrund eines Steuergeräteschadens seit vorgestern außer Betrieb. Leider dauert die Reparatur des Schadens länger als zunächst gehofft. Das Steuergerät muss komplett ersetzt werden.
Inzwischen hat die Wartungsfirma die Hoffnung, bereits am Samstag ein neues Steuergerät für die Ampelanlage zu bekommen und installieren zu können.
Außerdem hat das Ordnungsamt heute Vormittag nach einer Ortsbesichtigung entschieden, den Verkehr aus Richtung Hohenzollernstraße und Hermann-Piecq-Anlage wieder frei zu geben. Hier kann nach entsprechender Änderung der Absperrmaßnahmen, die im Laufe des Tages ausgeführt wird, wieder geradeaus gefahren und auch links abgebogen werden.
Grafik: Stadt Mönchengladbach
Für den Verkehr aus Richtung Bismarckstraße und Kaldenkirchener Straße gilt weiter, dass nur rechts abgebogen werden kann.
Nachdem die Ampelanlage am Dienstagvormittag zum ersten Mal gestört war, hat das beauftrage Wartungsunternehmen versucht, die Anlage durch Installation von Ersatzteilen wieder in Betrieb zu nehmen.
Nachdem dies zeitweise gelungen war, fiel die Steuerung gestern am späten Nachmittag erneut aus.
Die Autofahrer werden an der Kreuzung weiterhin um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit gebeten.
Wie das Ordnungsamt mitteilt, fallen die Wochenmärkte am Montag, den 24. Dezember, Donnerstag, den 27. Dezember, Montag, den 31. Dezember und Mittwoch, den 2. Januar aus.
Am Freitag, 28. Dezember, und Samstag, 29. Dezember sind die Märkte planmäßig geöffnet.
Am 4. Dezember hat Bürgermeister Ulrich Elsen im Ratskeller des Rathaus Abtei Gäste eines Erasmus – Projekts empfangen. Der Name des Erasmus-Projekts lautet “Digital Tourist via ICT”. Der Besuch der circa 20 Lehrer aus der Türkei, Portugal, Litauen, Polen und Italien ist die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt, bei der festgelegt wird, welche Themenschwerpunkte während des gesamten Projekts bearbeitet werden sollen.
Die Gäste aus der Türkei werden während ihres Besuchs hierzu einige digitale Tools vorstellen, mit denen man Schülern im Sprachunterricht sowie in Fächern wie Geografie, Politik und Sozialwissenschaft andere Länder und deren Kulturen nahebringen kann. Diese digitalen Tools sollen den Unterricht bereichern und zeigen, dass Schule den Weg ins digitale Zeitalter mitbeschreitet.
Im Anschluss hat Elsen dann Schüler aus Frankreich im Rahmen eines Austauschs mit dem Math.-Nat.-Gymnasium begrüßt.
Die neun Gastschüler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren kommen aus der Partnerschule Lycée Catholique Notre Dame des Anges. Sie liegt in Saint-Amand-les Eaux, einer kleinen Stadt im Nordosten Frankreichs nahe der Stadt Lille.
Die Kontakte zur Partnerschule bestehen schon seit den 60er Jahren, da diese Schule Teil des sog. “Fünfländertreffens” ist, das alljährlich im Wechsel hier im Gymnasium bzw. einer der vier Partnerschulen stattfindet. Der aktuell bestehende Austausch wird seit dem Schuljahr 2011/2012 durchgeführt. Das Programm sieht in diesem Jahr – neben der Erkundung der Stadt Mönchengladbach – Ausflüge nach Aachen (mit Besichtigung des Doms und der Schatzkammer), Schlittschuhlaufen in Grefrath und den Besuch des Unterrichts der Gastgeber vor. Der Gegenbesuch in Frankreich erfolgt dann im März nächsten Jahres.
Der Kreis Viersen ist auf der Suche nach Familien, die Pflegekinder aufnehmen möchten. Ein unverbindlicher Informationsabend zu Voraussetzungen und Rahmenbedingungen findet am Donnerstag, 13. Dezember, statt.
Beginn ist um 19.30 Uhr in den Konferenzräumen 1 und 2 im Erdgeschoss des Forums am Kreishaus, Rathausmarkt 3 in Viersen.
Der Kreis Viersen sucht Unterstützung für zwei Szenarien, erklärt Werner Thiel, stellvertretender Leiter des Amtes für Schulen, Jugend und Familie:
“Pflegefamilien werden nötig, wenn ein Kind in einer akuten Notsituation für eine befristete Zeit aus der Familie genommen werden muss oder wenn ein Kind auf Dauer nicht in seiner Herkunftsfamilie leben kann.” Eine längerfristige Unterbringung ist nötig, wenn die Eltern die Erziehung und Versorgung des Kindes nicht sicherstellen können. Die Kinder wachsen in Pflegefamilien auf und nehmen die pädagogischen Angebote der Region wie Kindergärten und Schulen wahr. “Eine längerfristige Unterbringung wird im Vorfeld auf jeden Fall mit der Pflegefamilie geklärt.”
Pflegefamilien suchen die Mitarbeiter für alle Kommunen des Kreisjugendamt-Bereichs: in Brüggen, Grefrath, Niederkrüchten, Schwalmtal und Tönisvorst.
Voraussetzungen sind Freude am Umgang mit Kindern, ausreichend Zeit und Wohnraum und gesicherte finanzielle Verhältnisse. Ebenso wichtig sind Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Lebensstilen und Kulturen, Einfühlungsvermögen und Geduld, Belastbarkeit und Flexibilität und die Bereitschaft, mit dem Kreisjugendamt zusammenzuarbeiten.
Das Pflegekinder-Team des Kreis Viersen unterstützt, berät und begleitet die Pflegefamilien vor, während und nach der Aufnahme des Kindes. Bei Interesse werden Supervision, Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Pflegeeltern, Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte und soziale Gruppenarbeit für Pflegekinder vermittelt.
Zudem informiert der Kreis Viersen über Pflegegeld und soziale Absicherung im Rahmen der Jugendhilfe wie etwa die Beiträge zur Altersvorsorge.