Am kommenden Sonntag, 1. Dezember, lädt das Museum
Abteiberg wieder Jung und Alt zu einem eintrittsfreien Besuch in das berühmte
Gebäude auf dem Abteiberg ein. Neben stündlichen, kostenlosen Führungen durch
die Sammlung und die Sonderausstellung gibt es auch wieder Kinderaktionen in
der Malklasse für Kinder von 5 – 13 Jahren. Diesmal lautet das Motto ”
Alles dreht sich, alles bewegt sich – optische Täuschungen”.
Vor den kinetischen Objekten aus der Sammlung und
Exponaten aus dem Umfeld der OpArt Künstler, wird man staunen, lässt sich
verzaubern und sammelt Inspirationen, die in der Malklasse umgesetzt werden.
Der Eintritt ist – wie für alle Angebote am Ersten
Sonntag – frei.
Der Erste Sonntag am Abteiberg wird ermöglicht durch die
Stadtsparkasse Mönchengladbach.
Das Museumscafé ist mit Unterstützung des Museumsvereins
geöffnet.
Christof Wellens bleibt Vorsitzender des Mönchengladbacher Verbandes
Vorsitzender
Dr. Christof Wellens wurde in der konstituierenden Sitzung des Caritasrates
ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Christoph Habrich (2. Vorsitzender) und
Volker Großheim. Außerdem gehören wie bisher Pastor
Heinz-Josef Biste (vom Regionaldekan entsandt) und der hauptamtliche
Geschäftsführer Frank Polixa dem Vorstand an.
Der
Rechtsanwalt Christof Wellens (57) engagiert sich seit 2011 als ehrenamtlicher
Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes. Für die kommenden Jahre habe sich
die Caritas einige neue Projekte vorgenommen, kündigt er an: „Wir wollen in der
entwidmeten Kirche St. Johannes in Rheydt eine Tagespflege sowie
Seniorenwohnungen einrichten, und wir planen eine neue inklusive
Kindertagesstätte mit Frühförderung.“ Außerdem werde der Caritasverband das
Beratungsangebot für Senioren in der letzten Lebensphase ausbauen und gemeinsam
mit vier Gemeinschaften der Gemeinden die Sozialberatung weiterentwickeln. „Wir
möchten weiter in die verschiedenen Quartiere hineinwirken, die sozialen
Bedürfnisse aufnehmen und für die Menschen vor Ort da sein“, sagt Wellens.
Der
Vorsitzende zog ebenso wie Geschäftsführer Frank Polixa ein positives Fazit der
vergangenen Amtsperiode. So sei in den vergangenen vier Jahren die Zahl der
hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im regionalen Caritasverband
von etwa 650 auf rund 720 gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden wuchs von 25
auf 45. Der Caritasverband habe sein Engagement für die Menschen in der Region
weiter verstärkt, bilanzieren Wellens und Polixa. Als Beispiele nennen sie die
Flüchtlings- und Integrationsarbeit, das neue Caritas-Haus in Korschenbroich,
die Erweiterung der Angebote für ältere Menschen in Holt und die Gründung des
Altenhilfenetzwerkes „Katharina“. Ein Meilenstein sei auch das 100-jährige
Jubiläum gewesen, das der regionale Caritasverband 2017 feierte.
Zuvor war in der
Vertreterversammlung der Caritasrat – er ist das Aufsichtsgremium des Caritasverbandes – neu gewählt worden.
Vorsitzender bleibt Claus Altenkamp, sein Stellvertreter ist auch künftig Frank Seeger-Hupperten. Die weiteren stimmberechtigten
Mitglieder sind Birgit Kaatz (SkF), Brigitte Mackes, Iris Nordlohne, Norbert
Schoeller (SKM) und Ralf Zanders (vom Regionalpastoralrat entsandt).
Seit dem 25. November steht er festlich geschmückt im Minto: der Weihnachtsbaum. Aber nicht nur bunte Kugeln und viele Lichter zieren den 6 m großen Baum im Shoppingcenter. Er erfüllt schon zum fünften Mal in Folge eine besondere Funktion: Botschafter für Weihnachtswünsche zu sein. Denn nicht alle Familien in Mönchengladbach können sich Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder leisten. 359 Wunschkarten, auf denen Mönchengladbacher Kinder ihre Weihnachtswünsche geschrieben oder gemalt haben, hängen vom 25. November bis zum 16. Dezember 2019 an dem prachtvollen Weihnachtsbaum im Minto auf Ebene 1. Wer etwas Gutes tun und diesen Kindern ein kleines bisschen Freude schenken möchte, wählt einfach eine der Kinderwunsch-Kärtchen aus, kauft das Geschenk und gibt es an der Rezeption im Minto ab. Dort werden alle Weihnachtsüberraschungen gesammelt.
„Uns liegt es sehr am Herzen, zur Weihnachtszeit auch an Familien und Kinder in Mönchengladbach zu denken, für die Geschenke an Heiligabend nicht selbstverständlich sind“, sagt Laura Schwarz, Centermanagerin im Minto. „Deshalb darf die Wunschbaum-Aktion in diesen Wochen im Minto nicht fehlen! Wir hoffen, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele großzügige Schenker finden!“ Partner der diesjährigen Wunschbaum-Aktion ist PAENZ (Potenziale an Grundschulen nutzen), ein Projekt des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Übergang in weiterführende Schulformen für Grundschüler zu erleichtern. PAENZ hat die Wunschkarten gesammelt und wird die Geschenke kurz vor Heiligabend zusammen mit einigen Mitarbeitern des Jugendamts an die Familien verteilen. Auch die Mitarbeiter des Shoppingcenters bringen sich ein und sind wie jedes Jahr unter den Spendern. Und wenn am Ende der Aktion noch Wunschkarten übrig bleiben, organisiert das Minto diese Geschenke auf eigene Kosten. „Weil wirwirklich alle Kinderaugen zum Leuchten bringen wollen“, so Laura Schwarz.
Sozialdezernentin Dörte Schall, die auch dieses Jahr wieder dabei war, als es darum ging, die vielen Wunschkarten an den Weihnachtsbaum zu hängen. „Uns als Stadt Mönchengladbach ist es ein großes Anliegen, finanziell benachteiligten Familien und Kindern ein kleines Stück Weihnachtsfreude zu schenken. Wie einfach das ist, zeigt die Wunschbaum-Aktion im Minto, die Jahr für Jahr viele Kinderaugen leuchten lässt.“
Er war schon ein wenig in die Jahre gekommen, der Kinderspielplatz an der Ringstraße in Herrath. Um ihn zu sanieren und aufzuwerten, wurde der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Herrath e.V. bereits 2017 aktiv. Schnell war klar, dass eine Spielplatzerneuerung aus Vereinsmitteln alleine nicht gestemmt werden konnte. Spenden zur Finanzierung neuer Spielgeräte und anstehenden Arbeiten wurden gesammelt. Zusätzlich beantragte der Verein Fördergelder aus dem städtischen Programm zur Wohnumfeldverbesserung bei bürgerlichem Engagement, die Anfang 2019 bewilligt wurden.
Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungsphase ging es im Herbst dann endlich in die Umsetzung: der Vorstand und 20 weitere Mitglieder des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege ebneten in Handarbeit zum Schutz des dichten Baumbestands den Fallschutzbereich für die zwei neuen Spielgeräte und die versetzte alte Schaukel. mags begleitete die Arbeiten, demontierte einen alten Spielturm und überarbeitete für ein schöneres Gesamtbild auch die alten Spielgeräte. Das Drehkarussell und die Doppelschaukel lackierte mags neu, um beides später auf dem Spielplatz wieder aufzubauen. Der Backsandbereich für die Kleinkinder wurde neu gebaut; viele Spielgeräte wurden neu arrangiert. Schließlich montierte mags noch zwei nagelneue Bänke und zwei Mülleimer, um die neue Spielanlage zu komplettieren. Glückliche Gesichter in Herrath: Ende Oktober weihten die Herrather Kinder ihren schönen neuen Spielplatz schon mal ein. Eine offizielle Einweihungsfeier ist für April 2020 geplant.
Karl Sasserath, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach erklärt:
„Wer den Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für den Rathausneubau als
neuen Verwaltungsstandort in Rheydt favorisiert, muss sich zunächst einmal
fragen lassen, was denn dieser Entwurf an Verbesserungen für Rheydt bringt. Ist
ein geschlossener gläserner Verwaltungsriegel mit einer Länge von zweihundert
Metern, der sich von der Limitenstraße bis zur Harmoniestr. zieht,
architektonisch, städtebaulich und wirtschaftlich ein Gewinn für Rheydt?
Ein Entwurf für einen Rathausneubau, der 160 Millionen Euro kosten soll, als
Siegerentwurf zu küren, der sich in den funktionalen Bedürfnissen der
Stadtverwaltung erschöpft, halte ich nicht für akzeptabel. Kann ein Entwurf,
der für die städtebaulichen Erfordernisse in Rheydt keine nachhaltige
Qualitätsverbesserung bringt, meine Unterstützung als Ratsmitglied oder die der
grünen Fraktion finden? Um es vorab zu sagen: Nein, das kann er nicht!
Hier die Gründe für die Ablehnung und wesentliche Kritikpunkte am Entwurf:
1.) Bisher existieren mit der Straße am Neumarkt und der Marktstraße zwei
Straßenräume, die in einem akzeptablen stadträumlichen Abstand eine
barrierefreie Durchlässigkeit von der Stresemannstraße zum Marktplatz und zur
Marktstraße sicherstellen. Sollte der Siegerentwurf in der jetzigen Form
verwirklicht werden, tritt an die Stelle der heutigen Durchlässigkeit ein
geschlossener Verwaltungsriegel mit einer Länge von zweihundert Metern, der
sich von der Stresemannstr. bis zur Marktstraße undurchlässig hinzieht. Wenn
heute in Rheydt noch etwas stimmt, dann sind es die gegebenen Bewegungsflüsse im
innerstädtischen Raum. Bewegungsfreiheit und Barrierefreiheit sind zwei
wesentliche Qualitäten im heutigen Stadtraum, die der Siegerentwurf zerstört.
2.) Mit großem politischen Einsatz konnten das Karstadt-Warenhaus am
Rheydter Marktplatz und die Arbeitsplätze bei Karstadt Rheydt mit Hilfe der
Stadt und der Stadttochter EWMG gerettet werden. Zwischen Karstadt und der
städtischen Immobiliengesellschaft EWMG als Eigentümerin besteht ein
langfristiger Mietvertrag. Dieser Mietvertrag garantiert der Firma Karstadt den
Betrieb des Warenhauses in dem Kaufhaus mit seinen Abmessungen und allen
gegebenen Funktionalitäten.
Der jetzige Siegerentwurf greift massiv in die räumlichen Zuschnitte des
heutigen Karstadt-Warenhauses ein. So wird ein großer Teil der heutigen
Geschäftsfläche benötigt, die sich in der Parterre bzw. im ersten Obergeschoss
des Karstadt-Warenhauses entlang der Front am Marktplatz Rheydt befindet, um
den Neubau des Verwaltungsrathauses zu verwirklichen.
Der Wegfall dieser heutigen Verkaufsflächen bei Karstadt Rheydt für den
Verwaltungsneubau soll kompensiert werden durch den Wegfall der Straße Am
Neumarkt bzw. deren Überbauung bzw. der kompletten Schließung der heutigen
Durchgangsfläche für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen usw.. Gleiches gilt auch für
die Schließung des Teilstückes der Marktstraße zwischen Limitenstraße und
Marktplatz Rheydt. Die Schließung dieses Teilstückes greift zudem massiv in die
heutige Anlieferungsstruktur von Waren für Karstadt durch Lieferanten über die
heutige Markstraße ein.
3.) Der Siegerentwurf erschöpft sich autistisch in den funktionalen
Bedürfnissen einer Verwaltung. Bekanntlich sind die Nutzungszeiten einer
Verwaltung auf die Geschäftszeiten tagsüber von montags bis freitagsmittags
beschränkt. Sollte der Verwaltungskörper von einer Länge mit zweihundert Meter,
wie es der jetzige Siegerentwurf vorsieht, verwirklicht werden, steht ein
riesiger Verwaltungskörper über große Zeitstrecken und an den Wochenenden im
Zentrum der Rheydter Innenstadt unbelebt und funktionslos herum.
Was die Innenstadt Rheydt braucht, ist aber eine starke städtebauliche und
kulturelle Belebung. Diese zwingenden Erfordernisse bleibt der jetzige
Siegerentwurf auf ganzer Strecke schuldig. Weder versucht der gekürte
Siegerentwurf über die Integration von Flächen noch durch die Verbindung von
kulturell/künstlerischen, sozialen, gastronomischen, sportlichen und
ökologischen Nutzungen oder Wohnzwecken dienend, einen Beitrag zur nachhaltigen
städtebaulichen und dringend nötigen Belebung der Rheydter Innenstadt zu
leisten.
Selbstverständlich wird die Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen Mönchengladbach sich immer konstruktiv für die Verbesserung der
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Stadtverwaltung einsetzen. Nur ist
aber ein Siegerentwurf, der anstelle von Qualität auf Maße setzt, alles andere
als ein Gewinn für Rheydt und damit für die Gesamtstadt. Ein Entwurf, der sich
für 160 Millionen Euro in der zeitweiligen zentralen Konzentration von 1.400
Verwaltungsmitarbeiter*innen erschöpft, kann von unserer Fraktion nicht
unterstützt werden. Wir Grüne setzen uns vielmehr für ein politisches Verfahren
ein, das der Öffentlichkeit alle Entwürfe präsentiert, das die Bürger*innen der
Stadt in der nötigen Breite informiert und deren Bedürfnisse bei Planung und Umsetzung
angemessen berücksichtigt.“
Es ist schon toll wie gut es gerade in Mönchengladbach läuft. Zumindest möchten uns bestimmte Kreise aus Medien, Politik und Wirtschaft diesen Unsinn einreden. Schauen wir mal auf Detailthemen, die die Menschen neben Fußball-Ergebnissen auch noch bewegen. Es wird gebaut in Mönchengladbach, nein, ich meine nicht dieses Vorzeigeprojekt mit dem abgedroschenen + im Namen. Nein, ich meine auch nicht die vielen Straßenaufbrüche, die über Jahre liegengebliebenes reparieren sollen. Die so positiv angekündigte Straßenbaumaßnahme für ein Wirtschaftsunternehmen, das aus Düsseldorf nach Mönchengladbach umsiedeln möchte mitsamt der fast 2000 Mitarbeiter. Das ist gemeint. Das neue Hauptquartier von SMS soll ein Highlight werden. Wie so vieles in unserer Stadt. Neue Arbeitsplätze sind dadurch nicht zu erwarten, weder einfache noch anspruchsvolle. Die Stadt, das sind wir alle, will als Bonbon für SMS die notwendigen Straßen bauen, der ÖPNV wird nach Bedarf direkt frei Haus mitgeliefert. Bezahlt werden diese Kosten aus Steuermitteln der Stadt, möglicherweise kann die Stadt ja deshalb nicht auf die Millionen aus den Straßenbaubeiträgen der Bürger an der Giesenkirchener Konstantinstraße verzichten. Die müssen die grundhafte Erneuerung aus eigener Tasche mitbezahlen. Irgendwoher muss das Geld für die neue “SMS-Straße” in Ohler schließlich kommen.
Wie in nahezu jeder Stadt gibt es auch in Mönchengladbach
räumliche Brennpunkte, an denen ein erhöhtes Maß an Kriminalität und
Verwahrlosung festgestellt wird. Nach der Mönchengladbacher Altstadt ist das
Bahnhofsumfeld der mit Straftaten am stärksten belastete Ort in unserer Stadt.
Der hinter dem Bahnhof liegende Platz der Republik hat
sich erneut zum Anziehungspunkt für Drogen-, Gewalt- und Straßenkriminalität
entwickelt. Das hat nicht nur negative Auswirkungen für Reisende, Pendler und
Passanten. Auch die Anlieger rund um den Platz der Republik – Dienstleister und
Einzelhändler, öffentliche Einrichtungen, Berufskolleg oder Vitusbad – werden
hierdurch belastet. Bürgerinnen und Bürger meiden diesen Bereich teilweise,
insbesondere bei Dunkelheit, gänzlich.
Um diesen Zustand auf lange Sicht zu beenden, haben
Polizei und Ordnungsamt auf Initiative von Oberbürgermeister Hans Wilhelm
Reiners und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann schon vor einiger Zeit die
Sicherheitskooperation Vitus ins Leben gerufen. Denn obwohl die Polizei
Mönchengladbach in den Jahren 2017 und 2018 mit ihrem Interventionskonzept
“Europaplatz” gute Erfolge erzielen konnte und der KOS des
Ordnungsamtes alleine von März bis Dezember vergangenen Jahres mehr als 140
Kontrollen durchgeführt hat, zeigte es sich, dass die Präsenz dieser Behörden
nicht ausreicht, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erzielen.
Die Sicherheitskooperation Vitus verfolgt deshalb einen
breiten Ansatz mit zahlreichen Partnern, die in den Bereichen tätig werden
können, in denen der Polizei und dem Ordnungsamt die Zuständigkeit und
Handlungsmöglichkeiten fehlen. In dem Netzwerk, das sich in den vergangenen
Monaten zusammengefunden hat, arbeiten mehr als 30 Institutionen zusammen.
Trotz ganz unterschiedlicher Ansätze und Aufgaben haben alle ein gemeinsames
Ziel: Der Verwahrlosung und Kriminalität im Umfeld des Hauptbahnhofs
Mönchengladbach konsequent entgegenzuwirken und die Etikettierung dieses
Bereichs als Angstraum aufzulösen.
Ideen und Konzepte, wie dies gelingen kann, wurden und
werden in den fünf Arbeitsgruppen (Soziales, Sicherheit,
Sauberkeit/Grünflächen, Belebung des Platzes und Gestaltung) erarbeitet.
So werden in der AG Sicherheit unter anderem eine
mögliche Videobeobachtung und eine etwaige gemeinsame Wache von Polizei
Mönchengladbach und Bundespolizei ebenso betrachtet wie die bisherigen
Prozessabläufe bei Störungen und deren mögliche Optimierung.
“Soziales” richtet den Blick auf
Personengruppen, die störend auftreten und / oder Hilfe benötigen und
erarbeitet Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensbedingungen und
Alternativen.
Wie können wir den Platz wieder beleben und für die
Bürgerinnen und Bürger wieder attraktiv machen? Diese Frage stellt sich
ebenfalls eine AG und beschäftigt sich mit dem Themenfeld “kulturelle
Angebote und Veranstaltungen”.
Für ein gepflegtes Äußeres des Platzes zeichnet sich die
AG Sauberkeit verantwortlich.
Nicht zuletzt werden in der AG Gestaltung Möglichkeiten
und Pläne zur umfassenden baulichen Neugestaltung des Platzes im Rahmen des
Förderprojektes IHEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) erarbeitet.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den unterschiedlichen Bedürfnissen der
jeweiligen Generationen und Bevölkerungsgruppen unter Berücksichtigung der
Anrainer. Hier greifen die Arbeit der Sicherheitskooperation und das
Stadterneuerungsprojekt “Soziale Stadt Gladbach & Westend”, das
eine Neugestaltung des “Platz der Republik” und die Vorbereitung zum
Umbau des Europaplatzes vorsieht, schon jetzt effektiv ineinander.
Die Sicherheitskooperation Vitus will und kann aber auch
schon weit im Vorfeld der Baumaßnahmen etwas an der Situation verändern. Eine
der ersten sichtbaren Maßnahmen sind gemeinsame Streifen von Polizei,
Bundespolizei und Ordnungsamt, die in dieser Woche gestartet sind. Diese
Streifen werden von nun an zusätzlich im Bereich des Hauptbahnhofs
durchgeführt. Über die weiteren Fortschritte, beschlossenen Maßnahmen und deren
Umsetzung wird die Sicherheitskooperation Vitus zu gegebener Zeit wieder
berichten.
In dem Projekt arbeiten unter anderem folgende Institutionen mit:
Polizei / Bundespolizei / mags / GEM / NEW / Deutsche Bahn / EWMG/ zahlreiche Stellen und Fachbereiche der Stadtverwaltung / Diakonisches Werk MG / Verein Wohlfahrt / SKM / Drogenberatung / Arbeitsagentur Mönchengladbach / Jobcenter / projektWert GmbH / Gladbach Center / Berufskolleg Platz der Republik / Deutsche Rentenversicherung Service- Zentrum Mönchengladbach / und weitere Partner
Schulausstattung, Klassenfahrten, Nachhilfe, Mittagsverpflegung, Beiträge für Sportvereine oder Musikunterricht: Das Bildungspaket der Bundesregierung unterstützt seit über acht Jahren bedürftige Familien dabei, dass ihre Kinder gleiche Chancen in der Schule und bei anderen Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten haben. Mit dem im August in Kraft getretenen “Starke Familiengesetz” haben sich einige Leistungen im Bereich der Bildung und Teilhabe noch einmal verbessert. Auf die Unterstützung, die das Bildungs- und Teilhabepakt im Sport- und Musikbereich bietet, soll eine Plakatserie hinweisen, die demnächst an Schulen, Musikschulen und Sportvereinen zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs Gestaltungstechnik am Berufskolleg Platz der Republik haben die Plakate in einer Projektarbeit für die Stadtverwaltung entworfen.
Beim Tag der offen Tür des Berufskollegs am Samstag, 23.
November, werden die Entwürfe von 9 bis 14 Uhr in Raum B100 von den
Schülerinnen und Schülern präsentiert. Um 11 Uhr werden die Plakate an die
Auftraggeber (Fachbereich Soziales und Wohnen, Fachbereich Schule und Sport,
Stadtsportbund MG) übergeben. Außerdem bieten Mitarbeiter der Stadtverwaltung an
dem Tag eine Beratungssprechstunde zum Bildungspaket in der Schule an.
Im Gebiet der NEW Netz GmbH wird ab 2022 in allen Gasleitungen in weiten Teilen von Mönchengladbach und Korschenbroich energiereicheres H-Gas strömen. Etwa 65.000 Gasgeräte, die jetzt noch mit L-Gas beliefert werden, werden schrittweise auf die neue Gasqualität umgestellt. Dazu hat der Netzbetreiber das Gebiet in insgesamt fünf Umstellbezirke mit unterschiedlichen Schaltterminen aufgeteilt. Als vorbereitende Maßnahme findet dazu ab Januar eine Erhebung der bei den Kunden installierten Gasgeräte durch Fachunternehmen im Auftrag der NEW Netz statt. Diese wird voraussichtlich bis Mitte 2021 dauern. Die Erhebung ist erforderlich, um die unterschiedlichen Gerätetypen zu erfassen und das richtige Anpassungsmaterial bereits im Vorfeld zu bestellen. So kann die spätere technische Anpassung der Gasgeräte erfolgen. In etwa zehn Prozent der Haushalte und Betriebe erfolgt nach der Erhebung und der Anpassung noch ein Besuch zur Qualitätskontrolle durch die Firma LPR Energy GmbH. Für die Erhebung arbeitet die NEW Netz mit diesen zertifizierten Umstellungsdienstleistern zusammen: ELTEL Infranet GmbH, SGW Metering, SPIE Gastechnischer Service GmbH und der Veolia Industrie Deutschland GmbH.
Beim zweiten Termin werden alle Geräte, soweit technisch möglich, auf den Betrieb mit H-Gas angepasst. Damit die Erdgasumstellung reibungslos erfolgen kann, ist es wichtig, dass den Mitarbeitern der Partnerunternehmen Zutritt zu den privaten und geschäftlichen Räumlichkeiten gewährt wird. Die Mitarbeiter der Dienstleister werden sich mit einem Lichtbildausweis der NEW Netz ausweisen.
Ursache der Erdgasumstellung sind rückläufige Fördermengen von Erdgas mit geringerem Energiegehalt (L-Gas) aus den Niederlanden. Dieses wird künftig durch Erdgas mit einem höheren Energiegehalt (H-Gas) ersetzt. Die mit der Umstellung verbundenen Kosten werden über die Netzentgelte bundesweit auf alle Gaskunden verteilt. Davon ausgenommen sind Kosten für Gerätewartung, Reparatur und Geräteaustausch, die durch den Geräteeigentümer zu tragen sind. Informationen zur Erdgasumstellung finden Interessierte unter www.h-gas-kommt.de.
Auf Bundesebene wird derzeit die Grundsteuer reformiert. Die Änderungen im Modell von Bundesfinanzminister Olaf Scholz haben dabei gravierende Konsequenzen auch für die Bürger vor Ort und die Stadt Mönchengladbach. Starke Kostensteigerungen, eine massive Zunahme von Bürokratie und damit verbundene Rechtsunsicherheiten sind aktuell zu befürchten.
Über die Länderöffnungsklausel hat die FDP bessere Alternativen für die neue Grundsteuer ermöglicht. An diesem Abend möchte die FDP ihre liberalen Anliegen für eine zukunftsfeste Grundsteuer vorstellen, die einfach, aufkommensneutral und gerecht ist.
Dienstag, 03. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Ernst Christoffel Haus
Rheydt, Wilhelm-Strauß-Straße 34, 41236 Mönchengladbach
Am Freitag, den 29.11 um 12:00 Uhr ist von Fridays For Future eine Versammlung angemeldet, die auf dem Europaplatz startet, die Hindenburgstrasse hinauf führt und mit einer Abschlusskundgebung auf dem Alter Markt endet.
Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die beiden CDU- Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters, das in 2020 zur Wahl steht, Petra Heinen-Dauber und Frank Boss, sie baten in ihren Reden um das Vertrauen von 389 anwesenden CDU-Mitgliedern. Der Saal im Stadttheater in Reydt war so voll, dass etliche Mitglieder auf die Empore ausweichen mußten.
Frank Boss betonte die Themen Sicherheit, Wirtschaft und Heimat ganz beonders. Mit 191 Stimmen gewann er die Abstimmung knapp aber eindeutig. Das sind etwa 52 % der gültig abgegebenen Stimmen. (380) In den angefügten Videaufzeichnungen kann sich der interessierte Leser ein Eindruck verschaffen.
Ansprache Frank Boss
Petra Heinen Dauber legte ihr Augenmerk auf Bildung, Familie, Digitalisierung und das Projekt mg+ Wachsende Stadt. Sie unterschied sich damit um Modernität und Fortschritt. Petra Heinen Daubner wurde anschließend im Bezirk Odenkirchen als Ratskandidatin wieder gewählt.
Ansprache Petra Heinen Dauber
Bei den anschließend stattfindenden Wahlen zur Aufstellung für den Stadtrat war erkennbar: es stellten sich nur wenige “Junge Kandidaten” zur Wahl. Selbst auf Michael Schroeren, Dieter Breymann und Norbert Post will oder kann die CDU nicht verzichten.
Über
stolze 327, 94 Euro aus dem Erlös der Tombola während des diesjährigen
Sommerfestes der SPD Giesenkirchen kann sich jetzt der Waldkindergarten „Die
Kaulquappen“ auf dem Gelände des ehemaligen Giesenkirchener Freibades
freuen.
Gemeinsam
mit seinen Vorstandskollegen Jutta Kamp, Andrea Hoeveler, Volker Küppers und
Rainer Missy übergab der Giesenkirchener SPD-Vorsitzende und Ratsherr Oliver
Büschgens die Spende an den Leiter des Waldkindergartens, Pascal Dohmen.
„Der
guten Tradition folgend, unterstützt die SPD Giesenkirchen in jedem Jahr mit
dem Erlös aus der Tombola eine soziale Einrichtung in Giesenkirchen in ihrer
ehrenamtlichen Arbeit. „Die Kaulquappen“ liegen uns ganz besonders am Herzen“,
so Oliver Büschgens. „Wir freuen uns sehr, dass sich der Waldkindergarten in
Giesenkirchen so gut eingelebt hat und so großen Zuspruch erlebt.“ Mit der
Spende soll für die 40 Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher eine mobile
Musikanlage angeschafft werden.
Die Hindenburgstraße ist als Einkaufsstraße der zentrale Anlaufpunkt in der Stadt, weist aber nicht nur in puncto Aufenthaltsqualität erhebliche Defizite auf.
Im Auftrag der Stadt haben die renommierten Planungsteams clubL94, Auböck + Kárász und Karres en Brands aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden ihre Konzeptstudien vorgestellt, wie die Hindenburgstraße wieder belebt und so Antworten auf den Leerstand gefunden werden können. Die Konzepte wurden jetzt in der Bezirksvertretung Nord vorgestellt. Anfang Oktober fand in der Citykirche im Rahmen einer Bürgerveranstaltung ein Ideenaustausch mit der Bürgerschaft statt.
“Wir haben mit mehr als 150 interessierten Besuchern viele konstruktive Ideen und Anregungen sammeln können, wie sich die Bürger-, Anwohner- und Unternehmerschaft die Zukunft der Hindenburgstraße vorstellen”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Jetzt gehe es darum, auf Grundlage der vorgestellten Konzepte einen Entwurf auszuarbeiten. Die Entwürfe im Überblick:
Das Planungsteam Club L94 macht aus der Hindenburgstraße im Bereich zwischen Bahnhof und Minto eine Allee. Bestehende Bäume werden mit weiteren Bäumen ergänzt. Der Straßenraum wird auf die minimale Breite von 5,5 Meter verkleinert, sodass der Bus problemlos fahren kann. Vor den Geschäftsgebäuden werden Gehwege von drei bis vier Metern Breite angelegt, sodass ausreichend Bewegungsfläche zur Verfügung steht. Zwischen Fahrbahn und Gehwege werden Sitzmöglichkeiten für den kurzen Aufenthalt angeboten. Der Bereich der Hindenburgstraße zwischen Minto und Altem Markt wird mit Gärten bespielt, die sich terrassenartig in die starke, bestehende Topografie einfügen und diese gleichzeitig betonen. Die Gärten sollen dazu dienen, neue Freiräume für Passanten, Anwohner und Touristen zu schaffen. Um ein vielfältiges Angebot zu entwickeln, wird eine Toolbox erarbeitet, die die unterschiedlichen Nutzungen der einzelnen Gärten veranschaulicht. Vorstellbar sind Bühnen, Fahrradstellplätze, Ruhezonen, Spielbereiche für Kinder und Außenbereiche für Gastronomie.
Auböck + Kárász aus Wien sieht eine zeitlose Gestaltung der Hindenburgstraße vor, die dialogfähig ist. Im ersten Schritt werden in der Hindenburgstraße alle bisherigen Möblierungen entfernt. In einem zweiten Schritt erhält die Hindenburgstraße durch die gezielte Wegnahme und Ergänzung von Bäumen einen anderen Rhythmus, der eine Auflockerung des traditionellen Alleen-Charakters bewirkt. In der Einkaufsstraße in flacher Lage zwischen Bahnhof und Bismarckstraße sollen Sitzlandschaften entstehen. In der Einkaufsstraße in Hanglage zwischen Bismarckstraße und Sonnenhausplatz sowie in der “Hindenburg-Lounge” zwischen Sonnenhausplatz und An der Stadtmauer sollen unter Ausnutzung des Höhenunterschiedes ebene Stadtplateaus eingerichtet werden, die sich über Stufen abtreppen und rollstuhlgerecht zugänglich sind. Es entstehen präzise definierte markante Podien, die unterschiedlich genutzt werden können: als Gastgarten, mit Pergolen, Rankgerüsten mit Sprühnebel, Mikrogärten, Glashäusern, Kiosken, Wasserterrassen, Sitzlandschaften oder schaukelnden Sitzbänken. So entwickelt sich insbesondere in der Hindenburg-Lounge eine besondere Zone des langsamen Verweilens.
Am Alten Markt werden die bestehenden Bäume (mit Gleditschien) so komplettiert, dass sich eine klare räumliche Fassung ergibt. Der Brunnen wird Richtung Westen versetzt, in seinem Umfeld werden zwei vielfältig nutzbare Sitzlinien errichtet, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Im Stadtgelenk östlich des Alten Marktes wird eine Verdichtung durch Großbäume und kleinere mehrstämmige Gehölze vorgenommen, die sich in die neu geschaffene Museumsschneise hineinziehen und diesen Bereich zu einer attraktiven Stadtlandschaft machen.
Bart Brands aus den Niederlanden sieht “Distrikte für das Stadtleben” vor. Er teilt die Bereiche der Hindenburgstraße in die Areale Freizeit, Wohnen, Kultur und Kommerz auf. Die Strategie sieht vor, die Hindenburgstraße mit den angrenzenden Nachbarschaften zu vernetzen. Hiermit wird ein neues Zentrum geschaffen, das sich aus drei unterschiedlich geprägten Quartieren zusammensetzt. Die Straße wird zur Stadt. Das Quartier um den Alten Markt, das “Stadtherz”, mit der Verbindung zum Bunten Garten bekommt einen grünen Charakter. Der Straßenraum wird begrünt. Ein Wadi bietet die Möglichkeit, das anfallende Oberflächenwasser aufzufangen. Der Alte Markt erhält durch die Anpflanzung von Bäumen eine grüne Ausstrahlung und bietet einen attraktiven Ort für Gastronomie.
Der mittlere Teil der Hindenburgstraße, der “Stadtbalkon” bietet ein besonderes Potenzial durch den angrenzenden Hans-Jonas-Park, den Geropark und den Abteigarten. Die Gebäudekante der Hindenburgstraße wird an einigen strategischen Stellen “perforiert”. “Grüne Finger” schaffen eine direkte Verbindung zum Park und lassen die Topografie sichtbar werden. Rückseiten der Wohngebäude werden zu Vorderseiten mit Ausrichtung zum Park. Die bestehende Topografie wird durch die Schaffung von grünen Terrassen mit Stauden und Bäumen verstärkt. In die dadurch entstehenden Ränder werden robuste Sitzbänke aufgenommen.
In seiner Funktion als Einkaufsstraße bleibt der untere Teil der Hindenburgstraße, das “Stadtquartier”, im Wesentlichen erhalten. Bestehende Wohnblöcke werden ergänzt und verdichtet, wie beispielsweise die aktuelle Entwicklung im direkten Umfeld des Bahnhofes. Die bestehende Baumstruktur wird in diesem Bereich großzügig ergänzt.
Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener
Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes
lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden,
um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und
Klängen der Musik zu lauschen.
Zum 20. Mal am Freitag, 22. November 2019 um 15.30
Uhr in
St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Gemeindereferent
Markus Heib spricht Texte zum Thema „Anvertraut“ – Reinhold
Richter, Orgel.
Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de
Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute über einen gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, FDP und Grünen mit dem Titel „Olympische und Paralympische Spiele nach Nordrhein-Westfalen holen: Gemeinsam für eine Bewerbung der Städteregion Rhein Ruhr City 2032“ beraten. Dazu erklärt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW zur heutigen Abstimmung des gemeinsamen Antrags im Plenum:
„Mit
dem vorliegenden Antrag machen wir den ersten Schritt zu einer ernsthaften
Bemühung um die Bewerbung für die olympischen Spiele 2032 in der Region Rhein
Ruhr. Ich bin froh, dass wir diesen Kompromiss gefunden haben und hoffe, dass
konsequente Schritte der Landesregierung und der regierungstragenden Parteien
in den kommenden Wochen und Monaten folgen werden.
Eine
große Chance hat man in der jüngsten Sportausschusssitzung vertan. Die SPD
hatte einen Haushaltsänderungsantrag zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie
gestellt. Dieser wurde lapidar mit den Worten abgelehnt, diese Initiative käme
zu früh. Ich stelle mir da eher die Frage, wann soll der richtige Zeitpunkt
sein? 2034?
Ich
bin dankbar, dass wir dem vorliegenden Antrag heute gemeinsam auf den Weg
gebracht haben und damit ein erstes Bekenntnis zu Olympia erbringen konnten.
Wenn
wir es ernst meinen mit der Bewerbung, müssen wir nun die Zügel etwas mehr
anziehen. Ich bin davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Bewerbung um die
olympischen Spiele 2032 für alle Menschen in NRW eine Bereicherung wäre. Wir
haben gesehen, dass eine gute Planung der olympischen Spiele einen Mehrwert für
die Bevölkerung bringen kann, sei es in der Frage der Wohnungspolitik, des
Strukturwandels oder der Verkehrsinfrastruktur.
Für
uns gehört dazu aber eine frühe Beteiligung der Bevölkerung. Für uns heißen
Olympische Spiele: Wir laden für einige Tage die Welt zu uns ein und
profitieren als Bundesland dauerhaft von zusätzlichem Wohnraum, einer besseren
Infrastruktur und einem gestärkten Sportland.“
Gestern ist eine Autofahrerin im Kreuzungsbereich
“Odenkirchener Straße / Unterheydener Straße” von der Fahrbahn
abgekommen und frontal mit einem Pkw zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden
zwei Personen leicht und eine schwangere Frau schwer verletzt. Das Kind wurde
mittlerweile tot geboren.
Die 79-jährige Frau befuhr um 12.50 Uhr die Odenkirchener
Straße mit einem Pkw des Herstellers Hyundai in Richtung Mülgaustraße, als sie
im genannten Kreuzungsbereich von der Fahrbahn abkam und in den Gegenverkehr
geriet.
Dort waren zu diesem Zeitpunkt zwei Frauen in einem Mini
unterwegs, die Fahrzeuge prallten frontal gegeneinander. Der hinter dem Mini
fahrende 31-jährige Fahrer eines VW Golf konnte noch rechtzeitig bremsen,
allerdings wurde der Mini durch die Wucht des Aufpralls rückwärts gegen sein
Fahrzeug geschoben.
Die 79-Jährige und die 23-jährige Fahrerin des Mini
wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die 31-jährige Beifahrerin befand sich
bereits in fortgeschrittener Schwangerschaft und wurde stationär in einem
Krankenhaus aufgenommen. Gersten Nachmittag ist das Kind leblos zur Welt
gekommen. Der Fahrer des Golf wurde bei dem Unfall nicht verletzt.
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten
abgeschleppt werden.
Warum genau die 79-Jährige mit ihrem Pkw von der Fahrbahn
abkam ist noch nicht abschließend geklärt.
Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme und
Arbeiten vor Ort gesperrt.
Die Feuerwehr streute den Kreuzungsbereich ab und räumte
sie von Trümmerteilen frei.
Die Verbindungsstraße zwischen Mönchengladbach und Korschenbroich soll ab der Kreuzung Volksbadstraße bis nach Korschenbroich mit Landesmitteln vierspurig ausgebaut werden. Diesen Ausbau, der von der CDU und ihrem Landtagsabgeordneten Frank Boss freudig verkündet und als ein Erfolg gefeiert wird, sehen Mönchengladbachs Bündnisgrüne allerdings sehr kritisch.
„Die Christdemokraten reden zwar immer wieder viel über den Klimawandel, fördern hier aber einmal mehr in großem Umfang den Autoverkehr“, stellt Hajo Siemes, Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, fest. Seiner Meinung nach ist der vierspurige Ausbau an dieser Stelle überflüssig. Es gebe an dieser Stelle keine verkehrliche Notwendigkeit für den Bau einer vierspurigen Straße. Für den Grünenpolitiker ist dieser Straßenbau „rausgeschmissenes Geld“, zumal der Ausbau von Straßen bekanntlich nur noch mehr Individualverkehr in die jetzt schon verdichteten Innenstädte bringe.
Was den
Grünen besonders missfällt: Dem vierspurigen Ausbau dieser Landstraße müssen zu
allem Überfluss hunderte von gesunden Bäumen zum Opfer fallen. „Auch das
angrenzende Waldgebiet würde erheblich beeinträchtigt“, sagt Siemes. Das
Abholzen von Wäldern widerspreche jeglichen Vorhaben, die notwendigen
Klimaziele zu erreichen. „Gerade zwischen Mönchengladbach und Korschenbroich
gibt es eine gute Bahnverbindung“, betont Siemes. Solch relativ kurze
Verbindungen zwischen den Städten sollten seiner Ansicht nach möglichst wenig
mit dem Auto zurückgelegt werden. Um das Straßennetz vom Individualverkehr zu
entlasten, sei dringend ein Umstieg vom Auto auf die Bahn oder aufs Rad
notwendig und möglich. Als Anreiz dafür müsste jedoch, so Siemes, die Anbindung
von Bahn und Bus etwa am S-Bahn-Haltepunkt in Lürrip verbessert und ein guter
sowie beleuchteter Radweg entlang der gesamten Landstraße angelegt werden.
Angesichts der Klimakatastrophe hatten dieser Tage 11.000 Wissenschaftler einen Appell unterzeichnet, der die Menschheit vor den zu erwartenden Katastrophen durch den Klimanotstand warnt. Die Wissenschaftler fordern dringend mehr und konsequente Veränderungen, vor allem bei der Reduzierung des Ausstoßes von Stoffen wie etwa Ruß und CO2. Insbesondere der Verkehrssektor liegt in Nordrhein-Westfalen aber weit hinter den angestrebten Klimazielen zurück. „Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher“, sagt deshalb der grüne Ratsherr und designierte OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski. Anstatt nach wie vor neue Straßen zu bauen und damit einseitig den Automobilverkehr zu fördern, müsse die Politik dringend andere Möglichkeiten der Fortbewegung finanziell stärken, fordert der Grünen-Politiker.
„Der Bau
einer nicht notwendigen vierspurigen Schnellstraße ist da jedenfalls das
falsche Zeichen“, so Boris Wolkowski. „Wer dies auch noch bejubelt, zeigt klar,
dass er Politik von vorgestern macht, das ist altes Denken wie vor fünfzehn
Jahren.“