Autor: Harald Wendler

  • Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten Preise für ehrenamtliches Engagement

    Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten Preise für ehrenamtliches Engagement

    Am Tag des Ehrenamtes haben die katholischen Hochschulzentren Lakum Krefeld und Mönchengladbach im Rahmen einer Feierstunde zum vierten Mal außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit dem „MitBedacht-Preis“ ausgezeichnet. Vier Studierende der Hochschule Niederrhein wurden gewürdigt und teilten sich das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.

    Das Studiensystem bietet oft nicht viel Spielraum für persönliches Engagement. Dennoch entscheiden sich einige Studierende dafür. „Das Ehrenamt ist neben dem anspruchsvollen Studium oft etwas Haltgebendes und Wertstiftendes, für das die Studierenden viel Zeit aufbringen. Dafür möchten wir ihnen heute im Namen der Gesellschaft danken“, sagt Frank Seeger-Hupperten, Leiter des Lakums Mönchengladbach.

    Insgesamt haben sich 25 Studierende der Hochschule Niederrhein beworben. Erst vor Ort wurde bekannt gegeben, wer einen Preis erhält. Der erste Preis in Höhe von 700 Euro ging an Melina Beckers. Die 26-Jährige studiert Kindheitspädagogik und möchte die Rechte von Kindern verbessern. Um das zu ermöglichen, gründete sie die Unicef-Hochschulgruppe.

    Den zweiten Preis teilten sich zwei Studierende. Julia Münks studiert Business Management im Master und ist im Kinder- und Jugendsport als Trainerin und Beisitzerin des Vereinsvorstandes aktiv. Außerdem engagiert sie sich für Präventionen gegen sexuelle Gewalt. Ihr Kommilitone Fabian Grundler studiert Medizinische Informatik. Der 27-Jährige ist ein Urgestein beim Technischen Hilfswerk mit internationalem Engagement bis Russland. Beide erhielten jeweils 500 Euro.

    Mit dem dritten Preis in Höhe von 300 Euro wurde Ajithan Annalingam geehrt. Der 22-Jährige studiert Chemieingenieurwesen und ist in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit aktiv, unter anderem für den Bildungs- und Kulturverein in Neuss.

    Neben den beiden Leitern Frank Seeger-Hupperten und Matthias Hakes bestand die Jury aus Anne Poleska-Urban, ehemalige Schwimmerin aus Krefeld (Olympia-Bronze 2004), Prof. Achim Eickmeier, Dozent an der Hochschule Niederrhein am Fachbereich Chemie, sowie Dörte Schall, Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach für die Bereiche Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz. Die Jury betrachtete bei ihrer Entscheidung den zeitlichen Einsatz, die Dauer, die emotionale Beanspruchung, die körperliche Belastung, den Grad der Verbindlichkeit oder das Maß der Verantwortung.

    Die Katholischen Hochschulzentren Lakum in Krefeld und Mönchengladbach sind Einrichtungen des Bistums Aachen, die vor allem den Studierenden der Hochschule Niederrhein in besonderen Lebenssituationen Begleitung und Beratung anbieten. Mit dem MitBedacht-Preis möchten sie diejenigen Studierenden fördern, die kreativ und verbindlich soziale Verantwortung, Mitgefühl und Tatkraft miteinander verbinden, ohne dabei ihr Studium aus den Augen zu verlieren.

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  • Ein Rederecht für Bürger überfordert die CDU/SPD?

    Ein Rederecht für Bürger überfordert die CDU/SPD?

    Am Vorabend des Tages für das Ehrenamt konterkarierte die GroKo im Hauptausschuss ihre lobenden “Schaufensterreden” auf unangenehme Weise.

    Die Menschen auch in Mönchengladbach werden und sind aufgerufen ihre Meinung zu artikulieren, sich einzubringen und mitzuwirken an der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Sie haben das verbriefte Recht Eingaben an den politischen Ausschuss für Anregungen und Beschwerden zu richten.
    In Schriftform hat dies zu erfolgen.
    Verwaltung macht den Politikern daraufhin einen Vorschlag, wie mit dem Wunsch des Petanten oder mit seiner Beschwerde umgegangen werden soll.

    Nun vertreten eine große Anzahl von Bürgern die Meinung, der Petant solle sein Anliegen in der jeweiligen Sitzung auch persönlich mündlich vortragen und begründen dürfen.

    Diese Ansicht unterstützen die Oppositionsparteien FDP, Grüne und Linke.
    Sie verweisen auf die Kommunen, in denen das Rederecht von Petanten bereits erfolgreich praktiziert wird. Bonn sei hier erwähnt.

    Die Verwaltung lehnt es grundsätzlich ab, sie glaubt, die Handlungsfähigkeit der Verwaltung könne dadurch gefährdet werden.
    CDU-Sprecher Dr. Schlegelmilch stellte fest, dass die CDU immer wieder über Neuerungen, also auch über das Rederecht von Bürgern nachdenke.
    Er wies darauf hin, die Verwaltung würde durch ein praktiziertes Rederecht zusätzlich belastet. Der Stellenplan sei nicht ausfinanziert. Darüber müsse man in diesem Zusammenhang nachdenken.
    Die GroKo möchte einsteigen in einen Prozess, der sollte allerdings klare Regeln haben.
    Als Argument wohl gegen das Rederecht führte Schlegelmilch an, seit Einführung des Rats-TV dauern die Ratssitzung erheblich länger. Er erwähnte dabei, es gäbe dadurch allerdings nicht nur negative Erfahrungen.
    Schlegelmilch präsentierte nachfolgenden 7-Punkteplan als Grundlage für den GroKo-Antrag, der letzten Endes einstimmig angenommen wurde:

    Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden beschließt, die Verwaltung wird beauftragt:

    1. Kontakt mit der Bezirksregierung aufzunehmen und zu prüfen, ob die
      Gemeindeordnung NRW aus Sicht der Bezirksregierung der Einräumung eines Rederechtes für Petenten im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden entgegensteht.
    2. darzustellen, in welchen anderen deutschen Großstädten Petenten ein Rederecht im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden bzw. dem jeweils mit Bürgereingaben befassten Gremium eingeräumt wird.
    3. die existierenden Verfahrensregeln darzustellen, die in den ermittelten Gemeinden befolgt werden, die Petenten ein Rederecht einräumen.
    4. darzustellen, ob Fälle des Missbrauchs des Rederechtes (etwa durch
      Massenpetitionen oder querulatorische Eingaben bzw. Wortbeiträge) in den betreffenden Kommunen bekannt sind.
    5. darzustellen, mit welchen Verfahrensvorgaben (Redezeitbegrenzung, Benennung einer verantwortlichen Person etc.) einer etwaigen Missbrauchsgefahr vorgebeugt werden kann.
    6. sofern möglich darzustellen, welche Auswirkungen die Einführung des Rederechtes auf die Struktur und Organisation der Ausschüsse in den ermittelten Kommunen·hatte.
    7. bei positiver Auskunft der Bezirksregierung bereits einen Entwurf für die Änderung der Geschäftsordnung des Rates bzw. der Hauptsatzung als Entscheidungsgrundlage vorzulegen, der die dargestellten Aspekte berücksichtigt.



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  • Die gelbe Tonne wird kommen – nur Zeitpunkt bleibt weiter offen

    Die gelbe Tonne wird kommen – nur Zeitpunkt bleibt weiter offen

    Mit Nachdruck arbeitet die GroKo aus CDU und SPD in der Stadt daran, die Gelbe Tonne in Mönchengladbach einzuführen.
    Grundsätzlich sind auch die Oppositionsparteien nicht abgeneigt, haben jedoch verständliche zusätzliche Wünsche.
    So plädieren Bündnis90/Grüne für die Wahlmöglichkeit der Bürger, die Tonne zu nutzen oder auch nicht.
    Die Linke möchte gar, dass geprüft wird, ob eine Wertstofftonne nicht noch sinnvoller sein könnte.
    Diese Sonderwünsche lehnen die Mehrheitsparteien rundherum ab, ohne diese Ablehnung nachvollziehbar zu erklären.
    Auch die GEM Geschäftsführung konnte in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses nicht nachvollziehbar erklären, warum die strikte Vorgehensweise so durchgezogen werden soll. So ist wieder einmal der Eindruck entstanden, dass alles bereits abgesprochen ist, ohne die Öffentlichkeit auch nur im Geringsten mit einzubeziehen.
    Eine weitere Chance wurde die Menschen mitzunehmen  wurde vertan.
    Da nutzt auch der Hinweis nichts, es sei nur eine Grundsatzentscheidung getroffen worden. In der nächsten Ratssitzung wird der Rat logischerweise wieder mit GroKo-Mehrheit diesen Beschluß mehrheitlich bestätigen, ohne Zahlen oder Kosteneinschätzungen vorzulegen. Die Bürger können wieder einmal nur akzeptieren, was „die da oben“  im Verwaltungsrat der GEM beschlossen haben.
    Information am Rande: In einem weiteren Antrag wurde seitens der Opposition beantragt, dass es eine wirtschaftliche Prüfung bei der mags geben solle, dies solle in der Satzung schriftlich fixiert werden.
    Begründung: Nur so sei eine Kontrolle durch die Parteien möglich.
    Auch diesen Antrag lehnte die GroKo mehrheitlich ab und verwahrte sich dagegen, dass der Eindruck erweckt wurde, bei der mags könne es Unkorrektheiten geben.

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  • “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    „Unsere beliebte Weihnachtsfeier ist erneut in den Räumen der Städtischen Kliniken („Eli“) in Rheydt“, sagt Karl Boland, Sprecher des Vereins Arbeitslosenzentrum (ALZ). Und er sagt es mit Dank und Anerkennung, schließlich ist das soziale Engagement u.a. der “Städtischen” nicht selbstverständlich. Den Gästen wird wieder ein reichhaltiges Programm aus Besinnlichem, Kabarett, Lyrik, Musik und das geschätzte Festessen im Casino „Villa Leise“ der Kliniken geboten.

    Damit möglichst viele Erwerbslose und ärmere Menschen teilnehmen können, wird dank Unterstützung der NEW mobil & aktiv ein kostenloser Busservice angeboten.
    Abfahrt ist um 14.45 Uhr gegenüber dem ALZ ab Haltestelle Lüpertzender Straße, Richtung Hauptbahnhof.
    Einlass im Casino „Villa Leise“, Eingang Hubertusstraße 100, ist ab 15 Uhr. Die Feier beginnt um 15.30 Uhr mit der Begrüßung bei Kaffee, Weihnachtsgebäck und dem traditionellen Anschnitt von Weckfrau, Weckmann und Weckkindern und endet gegen 19 Uhr.
    Der Bus fährt um 19:30 Uhr zurück.

    Wer am Donnerstag, 12. Dezember, mitfeiern will, meldet sich bitte an: Für die Teilnahme an der Weihnachtsfeier und die kostenlose Nutzung des Busshuttles ist eine Eintrittskarte nötig.
    Die ist montags bis freitags von 12 – 14 Uhr in der Verwaltung des Arbeitslosenzentrums kostenfrei erhältlich. Telefonische Infos dazu sind unter 02161/912648 zu bekommen.

    Wer mit öffentlichen Bussen (MöBus) anreisen will, kann in die Linien 19 (z.B. ab MG-Hbf) und Marienplatz, Rheydt (Linie 4) einsteigen. Die Linienbusse pendeln im 20-Minuten-Takt und halten an den Städtischen Kliniken an der Hubertusstraße.

    „Wir erwarten bis zu 150 Gäste“, freut sich ALZ-Leiter Karl Sasserath. Er dankt ausdrücklich den Sponsoren, die “die unbeschwerten Stunden möglich machen”.

    Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Eli, das die “Villa” zur Verfügung stellt und das leckere Catering besorgt. Hier setzt Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary das “Wir machen das” seines Vorgängers Horst Imdahl fort. Die vollwertige Weckmannfamilie steuert traditionell die Bio-Bäckerei Hans Öhmen bei.

    Bei „Weihnachten in Rheydt“ verwöhnen Team und Vorstand des ALZ die Gäste. Sie decken die Tische, schmücken den gespendeten Weihnachtsbaum und bedienen.

    Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Vitusquartett: Chisato Yamamoto und Johanna Brinkmann, Violinen, Richard Weitz, Viola und Raffaele Franchini, Violoncello. Als Gastmusiker wirken Holger Sassmanshaus, Kontrabass und Dario Portillo Gavarre, Flöte mit. Gespielt wird ein  Flötenkonzert in d-Moll von Carl Phillipp Emanuel Bach. Nicht fehlen darf danach das gemeinsame Singen von Klassikern wie “Oh, du fröhliche”.

    Die “frohstimmende Weihnachtsbotschaft” kommt ökumenisch daher: Pfarrer Manfred Riethdorf und Pastor Dietmar Jung tragen sie vor. Freuen kann man sich auch auf die Kempener Lyrikerin Ulrike Göttlich. Monika Hintsches (Kabarett) hält (uns) allen den Spiegel vor. Dietmar Micha von der Gladbacher TheaterGemeinde bringt als Geschenk 40 Theaterfreikarten mit. Sie werden verlost. Ab 18 Uhr wird dann das Abendbüffet eröffnet.

    Sasserath: „Wir möchten erwerbslosen Menschen und ihren Familienangehörigen für ein paar Stunden Freude zum Weihnachtsfest bereiten.“ Und genug zu essen und zu trinken (alkoholfrei) gibt es auch.

    Mehr unter      www.arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Studierende der Hochschule Niederrhein beeindrucken mit textilen Kreationen auf dem Bundespresseball

    Studierende der Hochschule Niederrhein beeindrucken mit textilen Kreationen auf dem Bundespresseball

    Großer Auftritt für Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein: Samstag Abend durften sie auf dem Bundespresseball exklusiv ihre eigenen Outfits zeigen.

    Acht Studentinnen und ein Student führten ihre Kreationen zum Thema Wandel vor.

    Die Studentinnen mit Professorin Ellen
    Bendt (links) im Gespräch mit
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: HN

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der traditionell den Ball eröffnet, fand am Abend Zeit für ein Gespräch mit den Studentinnen.
    Weiter Outfits wurden unter anderem von Ute Welty, Deutschlandfunk-Moderatorin und Vorstandsmitglied der Bundespressekonferenz getragen. Sie durfte das Siegerkleid aus dem hochschulinternen Wettbewerb tragen – das Kleid „Metamorphose“, das auf den Technologiewandel in der Textil- und Bekleidungsindustrie hinweist. „Die digital strukturierten Flächen des Kleides erlauben eine Adaption an die Bewegungen der Trägerin und bringen durch textile Multicoloreffekte und Farbspiele den Wandel zum Ausdruck“, sagt Marie Kuehl, die das Kleid zusammen mit Michelle Lemper entworfen hat.
    Nadja Meister, Organisationsleiterin des Bundespresseballs, trug den Blazer Liberté Ègalité Sexualitè, der von Leona Hülser als Unisex-Variante des „Machtsakkos“ entwickelt wurde, bereits auf der Pressekonferenz. „Der Blazer symbolisiert die Individualität eines jeden Menschen und den Wunsch nach Akzeptanz und Toleranz. Gleichzeitig fordert das Design den Wandel der Rollenbilder“, sagt die Studentin dazu.

    „Unsere Studierenden haben gezeigt, dass innovative Technologien einen ökosozialen Fortschritt verbunden mit einem hohen Maß an Ästhetik in der Textil- und Bekleidungswirtschaft ermöglichen“, sagte Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung, die ebenfalls in Berlin dabei war.
    Sie verwies bei ihrem Statement gegenüber der Hauptstadtpresse im Vorfeld des Balls auf die technischen Chancen der Textil- und Bekleidungsindustrie durch Digitalisierung. „Der besondere Reiz der Kleider liegt darüber hinaus in den Geschichten über den gerade stattfindenden Wandel oder dringend erforderliches Umdenken, die sie phantasievoll erzählen.“
    So fanden in den Kreationen sämtliche Megathemen der Gegenwart Ausdruck: der Strukturwandel in NRW, Gleichberechtigung, Hochwasser in Venedig, die Verschmutzung der Weltmeere und das Artensterben. Letzteres wurde in dem Kleid MEERwert von Julia Scheele symbolisiert, das schon am Mittwoch bei der Pressekonferenz gezeigt wurde.
    Dekan Professor Dr. Lutz Vossebein, dessen Frau beim Ball ebenfalls ein von einer Studentin entwickeltes Kleid trug, war ebenfalls angetan von den studentischen Arbeiten: „Ich glaube, dies ist der beste Beweis, dass wir den Wandel bereits eingeleitet haben und Nachhaltigkeit heute schon umsetzbar ist.“

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  • OB-Kandidatenwahl: Grüne wählen Dr. Boris Wolkowski

    OB-Kandidatenwahl: Grüne wählen Dr. Boris Wolkowski

    Die Mönchengladbacher Bündnisgrünen haben auf einer Mitgliederversammlung am Samstag, 30. November Dr. Boris Wolkowski einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl bestimmt. Das ist ein klarer Auftrag für den stellvertretenden Fraktionschef der Bündnisgrünen.
    Zugleich legte sich die grüne Basis auf ihr Programm für die Kommunalwahl 2020 fest.

    Zu seinen Schlüsselprojekten zählt der OB-Kandidat den Umgang mit dem Klimanotstand, ein Schlüsselprojekt, das er neben der sozialen Frage als Führungsaufgabe betrachtet.
    „Ziel meines Handelns ist es, die Weichen dafür zu stellen, dass Mönchengladbach zu einer klimaneutralen Stadt wird, die ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Verhalten der Bürger*innen belohnt“, sagte Wolkowski.

    Der 44jährige gebürtige Gladbacher hat klare Vorstellungen davon, wie Mönchengladbach wieder zu einer lebenswerten Stadt für alle werden kann.
    Als Oberbürgermeister will er dafür zu sorgen, „dass die Menschen in der Stadt wieder Vorrang haben und nicht die Autos.“ Sein erklärtes Ziel ist eine kommunale Verkehrswende, die auf die Bedürfnisse von Fußgängern und Radfahrern eingeht.
    Mönchengladbach müsse sich auf den Weg machen, CO2-neutral zu werden und klimafreundlich zu sein. „Dazu zählen Bäume statt Sichtachsen und Grün statt Beton oder Plastik“, betonte Wolkowski. Ein ganz entscheidender Meilenstein werden aus seiner Sicht autofreie Stadtzentren in Gladbach und Rheydt sein, die er im Dialog mit Anwohner*innen und Gewerbetreibenden bis 2030 in Mönchengladbach umsetzen will.

    Als zweites großes Schlüsselprojekt hat der grüne OB-Spitzenkandidat die soziale Frage im Fokus. „Wir müssen auch Menschen mit geringem Einkommen Wohnungen anbieten können, das heißt in Mönchengladbach müssen wir künftig viel mehr sozialer bauen“, sagte Boris Wolkowski.

    Weiter gelte es in der Wirtschaft zukunftsfähige Jobs zu fördern und nicht die buchstäblich grüne Wiese zuzubetonieren.

    Den Rathausneubau in seiner jetzigen Form lehnte Wolkowski ab, da er keinen Beitrag zur permanenten dauerhaften städtebaulichen und dringend nötigen Belebung der Rheydter Innenstadt liefere.

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  • Fahndung nach einem Vermissten ist beendet – er wurde wohlauf aufgegriffen

    Fahndung nach einem Vermissten ist beendet – er wurde wohlauf aufgegriffen

    Seit Donnerstag (28.11.19) wurde der 39-jährige Thomas S. vermisst. Der 39-Jährige lebt in Mönchengladbach-Giesenkirchen in einer Wohngruppe.

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  • „SVEN“ erreicht jetzt auch den Landtag

    „SVEN“ erreicht jetzt auch den Landtag

    Die Diskussion über das widerrechtliche Investment der NEW in das Elektroauto „SVEN“ hat jetzt auch den Düsseldorfer Landtag erreicht. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Mehrdad Mostofizadeh, stellvertretender Fraktionsvor­sitzender der Grünen im Landtag, machte den Vorgang zum Gegenstand einer kleinen Anfrage an die Landesregierung. „Nachdem ich mich auf Hinweis der Fraktion der Grünen im Mönchengladbacher Rat mit dem kommunalaufsichtlichen Verfahren um „SVEN“ beschäftigt habe, tun sich viele Fragen auf. Die offensichtlichste: Wie lange will Ministerin Scharrenbach diesem Treiben noch  zusehen?“

    Diese Frage stellt sich auch Torben Schultz, Vorsitzender der Linksfraktion in Mönchengladbach, der vor über einem Jahr den strittigen Vorgang bei der Bezirksregierung angezeigt und damit das kommunalaufsichtliche Verfahren angestoßen hatte. „Ich begrüße, dass Mehrdad Mostofizadeh sich des Themas annimmt. Immerhin droht nach Paragraf 123 der Gemeindeordnung NRW eine Rückabwicklung, die möglicher­weise auf Kosten der Stadt vollzogen werden könnte.“

    Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt, interessiert vor allem die Antwort auf die Frage, welche Möglichkeiten Fraktionen und Bürgerschaft haben, einen Haftungsanspruch für einen anzunehmenden Schaden durchzusetzen. „Bislang haben wir hauptsächlich über die politische Verantwortung diskutiert – im Falle eines wirtschaftlichen Schadens, der immer wahrscheinlicher zu werden scheint, ist aber eben auch die Frage nach der Haftung zu stellen.“

    Auch die Fraktionsvorsitzende der FDP, Nicole Finger, kann der kleinen Anfrage durchaus etwas abgewinnen: „Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Beteiligten das Ganze einfach aussitzen wollen. Vielleicht kommt so wieder die dringend notwendige Bewegung in den Vorgang. In der Dezember-Ratssitzung steht eine Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder der NEW AG an. Es wäre ein fatales Zeichen, wenn der Rat der Stadt ohne vorherige Aufklärung des Vorgangs die amtierenden Aufsichtsratsmitglieder erneut bestellt oder stillschweigend aus der Verantwortung entlässt.“

    Auch auf die in Kürze anstehende und vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) bereits öffentlich vor Monaten als „Formsache“ deklarierte Vertragsverlängerung des NEW-Vorstandsvorsitzenden Frank Kindervatter würde dies aus Sicht der Oppositionsfraktionen kein gutes Licht werfen.

    Mit einer Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage ist innerhalb von vier Wochen zu rechnen.

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-7955.pdf

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  • Fridays for Future in Mönchengladbach

    Fridays for Future in Mönchengladbach

    Auch bei uns in Mönchengladbach wurde heute wieder im Rahmen eines weiteren weltweiten Klimastreiks demonstriert.

    Um 12:00 Uhr trafen sich etwa 400-500 Demonstranten am Mönchengladbach Hauptbahnhof und hielten eine Kundgebung ab.

    Zu Beginn hielt Franjo Schiller eine Ansprache.
    Er forderte die Demonstranten auf, nicht nachzulassen mit ihrem Protest.
    Gegen 13:00 Uhr setzte sich der Demo-Zug in Richtung Abteiberg in Bewegung.
    Entsprechend dem gewaltfreien Thema waren keine starken Polizeikräfte notwendig. Die Bevölkerung auf der Hindenburgstraße, aufgrund des besonderen Einkauftages “Black Friday” in der Überzahl, begegnete dem Demonstrationszug freundlich zugewandt.
    Auffallend war die äußerst geringe Anwesenheit der sonst teilnehmenden Schülergruppen.

    Leider wurde die Demo aus techn. Gründen nur teilweise aufgezeichnet
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  • Verkehrsausschuss gibt grünes Licht für Rad-/ Fußwegebrücke Bettrather Straße

    Verkehrsausschuss gibt grünes Licht für Rad-/ Fußwegebrücke Bettrather Straße

    Eine erfreuliche Nachricht kann Michael Hildemann aus dem Verkehrsausschuss des Regionalrates aus Düsseldorf mitbringen: „Die Rad- und Fußwegebrücke über die Bettrather Straße soll mit 1.978.000 Euro bezuschusst werden. Damit ist der Weg für den Ersatzneubau frei, sofern das Land die Mittel auch in den Haushalt einstellt!“ Das SPD-Mitglied im Regionalrat freut sich über die Zuwendung, die 75 Prozent der förderfähigen Kosten ausmacht.

    Nachdem die Verwaltung 2017 vorgeschlagen hatte, die bisherige Brücke Bettrather Straße abzureißen und auch den Fahrrad- und Fußgängerverkehr über die Brücke Viersener Straße zu lenken, hatte sich die Bürgerschaft vor Ort für eine separate Brücke stark gemacht.

    „Für die SPD war klar, dass wir alle alternativen Optionen für einen Ersatzbau als Fuß- und Radwegeverbindung prüfen wollten. Nun kann der Wunsch aus der Bürgerschaft für eine direkte Verbindung zwischen Oberstadt und Bunter Garten realisiert werden. Die Lösung über die Brücke Viersener Straße wäre immer die mit Abstand zweitbeste Variante gewesen. Im Planungs- und Bauausschuss haben wir uns für die Prüfung von Fördermitteln stark gemacht. Schön, dass es jetzt geklappt hat“, kommentiert Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD Fraktion Mönchengladbach die Mittelbereitstellung.
    Neben dem Geld für die Brücke Bettrather Straße stehen aus dem Förderprogramm des Landes auch noch 479.000 Euro für den ersten Bauabschnitt des Radwegs Rheindahlen-Nordpark bereit.

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  • Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus

    Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus

    Die EU sollte sich auf der UN-Konferenz dazu verpflichten, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken, so das Parlament.

    Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid vom 2. bis 13. Dezember verabschiedete das Parlament am Donnerstag eine Resolution, mit der es den Klima- und Umweltnotstand ausruft. Es fordert die Kommission zudem auf, dafür zu sorgen, dass alle relevanten Gesetzes- und Haushaltsvorschläge vollständig mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf unter 1,5°C zu begrenzen.

    In einer getrennten Entschließung fordert das Parlament die EU nachdrücklich auf, ihre Strategie zur Klimaneutralität im Rahmen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über den Klimawandel vorzulegen, die aufzeigen soll, wie die EU Klimaneutralität so bald wie möglich, spätestens aber bis 2050, erreichen will. Die Abgeordneten fordern die neue Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen auf, in den von ihr angekündigten „Green Deal für Europa“ eine Vorgabe von 55% Emissionsreduzierung bis 2030 aufzunehmen.

    Stärkerer und schnellerer Rückgang der Emissionen im Schiffs- und Luftverkehr
    Die derzeitigen Maßnahmen zur Emissionsreduzierung im Schiffs- und Luftverkehr sind nicht ehrgeizig genug, so die Abgeordneten. Alle Länder sollten die Emissionen des internationalen Schiffs- und Luftverkehrs in ihre national festgelegten Beiträge (Nationally Determined Contribution, NDC) aufnehmen, fordern sie, und verlangen von der Kommission, vorzuschlagen, dass der Seeverkehr in das Emissionshandelssystem (ETS) der EU einbezogen werden soll.

    Mehr Geld für die Bekämpfung des Klimawandels
    Das Parlament hebt die große Bedeutung der Auffüllung des globalen Klimaschutzfonds hervor und hält die Mitgliedstaaten dazu an, ihre Beiträge mindestens zu verdoppeln. Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind die größten öffentlichen Geber von Finanzmitteln für den Klimaschutz, so der Text der Entschließung, und der Haushalt der EU sollte mit ihren internationalen Verpflichtungen in diesem Bereich im Einklang stehen. Die Abgeordneten stellen ebenfalls fest, dass die tatsächlichen Zusagen der Industrieländer immer noch weit hinter dem gemeinsamen Ziel von 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr ab 2020 zurückbleiben.

    Schließlich fordern sie alle Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, alle direkten und indirekten Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2020 abzuschaffen.

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  • Zukunft des Lieferverkehrs: Mikro-Depots Stadtlogistik im Wandel

    Zukunft des Lieferverkehrs: Mikro-Depots
    Stadtlogistik im Wandel

    Der Online-Handel und die damit verbundenen Lieferverkehre stellen auch die hiesigen Stadtplaner und Verkehrsexperten vor neue Herausforderungen.
    In der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses wurden die Erkenntnisse der IHK-Mobilitätsstudie zu der Entwicklung von Mikro-Depots vorgestellt.

    Der Verkehr durch Paketdienste in den Städten nimmt kontinuierlich zu. Das führt zu Problemen in der Verkehrsabwicklung und zu einer erheblichen Schadstoff- und Lärmbelastung. Im Mobilitätsplan der Stadt Mönchengladbach spielt die Organisation von Lieferverkehren eine wichtige Rolle. “Die Zukunft der Innenstädte hängt entscheidend davon ab, welches Logistiksystem entwickelt wird. Denn klar ist, dass nur ein in sich schlüssiges System erfolgreich ist, dass alle Ansprüche von Versendern und Empfängern mit einer sinnvollen Verkehrsplanung zusammenbringt”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Schlussendlich gehe es um eine effektive und zielführende Organisation und Verkehrslenkung, die das Verkehrsaufkommen reduziert und Umweltbelastungen minimiert.
    “Eine Herausforderung ist, den richtigen Standort für Mikro-Depots zu finden und verkehrsinfrastrukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen. Wer sich für mehr Lastenräder auf der letzten Meile einsetzt, muss auch dem Radverkehr Priorität einräumen”, so Bonin weiter.

    Im Rahmen der Studie wurde darüber hinaus deutlich, dass Städte in Vorleistung gehen müssen, wenn es um die Einrichtung von Mikro-Depots geht. Nach einer IHK-Umfrage unter Paketdienstleistern ist feststellbar, dass für mittelgroße Großstädte keine ausreichende Frequenz erzielt wird, um eigene firmengebundene Depots zu unterhalten. Ein hohes Interesse der Dienstleister an alternativen Transportmitteln besteht allerdings. Vorstellbar ist, dass nach einer kommunalen Startphase Mikro-Depots in eine spätere Privatisierung durch Immobilieneigentümer oder durch einen Dienstleister vor Ort überführt werden kann.

    Im nächsten Schritt soll nun eine Strategie ausgearbeitet werden.
    2020 soll ein vollständiges Umsetzungskonzept vorliegen.
    Danach kann eine konkrete Standort- und Betreibersuche beginnen.
    Das Handbuch steht als Download auf der Seite der IHK unter https://www.ihk-krefeld.de/de/verkehr-mobilitaet/city-logistik.html zur Verfügung.

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  • Thomas Gottschalk – Der Fernsehunterhalter der Nation in Mönchengladbach

    Thomas Gottschalk – Der Fernsehunterhalter der Nation in Mönchengladbach

    Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag ist Deutschlands berühmtester Talkmaster am 26. März auf Einladung des Initiativkreises in der Reihe „Pioniere der Welt“ in Mönchengladbach zu Gast.
    Dunja Hayali interviewt ihn.

    Thomas Gottschalk ist in Deutschland bekannter als die Bundeskanzlerin. Wenn er sein Sunnyboy-Lächeln anknipst, strahlt die ganze Republik. Mit seiner großen Klappe und seinen Paradiesvogel-Outfits erobert der Gigant der deutschen Fernsehunterhaltung seit Jahrzehnten die Herzen der Zuschauer. Eine ganze Nation vom Opa bis zum Enkel saß am Samstagabend auf der Fernsehcouch, wenn im ZDF Gottschalks Show „Wetten, dass….?“ ausgestrahlt wurde – und freute sich, dass es immer deutlich länger dauerte als in der Programmzeitschrift angekündigt.
    Legendär war, wenn der 1,92 Meter große Schlacks mit blonder Lockenmähne mal wieder bei einem Weltstar im Interview nicht so ganz genau zuhörte. 151-mal moderierte er „Wetten, dass…“ und fegte damit am Samstagabend die Straßen leer – bis zu dem tragischen Unfall des Wettkandidaten
    Samuel Koch 2010. Anlässlich seines 70. Geburtstags am 7. November 2020 hat Gottschalk ein „Wetten, dass…“-Revival angekündigt: Noch einmal wird er eine Sonderausgabe der bekanntesten deutschen Samstagabendshow moderieren. Influencer und Blogger werden dann nicht bei ihm auf dem Sofa sitzen, sondern genau wie früher Stars und Sternchen. Und selbstverständlich wird es eine Baggerwette geben.

    Aufgewachsen ist Gottschalk im fränkischen Kulmbach. Als Kind war er Messdiener. Er studierte auf Lehramt, landete aber nicht in der Schule, sondern erst beim Radio, dann beim Fernsehen.
    Deutschlandweit bekannt wurde er durch die ZDF-Sendung „Na sowas!“. 1987 übernahm Gottschalk von Frank Elstner die Moderation von „Wetten, dass…“. Nach 22 Jahren übergab Gottschalk die Sendung an Markus Lanz. Wegen miserabler Quoten wurde sie Ende 2014 eingestellt.

    Am 26. März 2020 um 20 Uhr sitzt Thomas Gottschalk auf dem Sofa in der Kaiser-Friedrich-Halle. Mit Dunja Hayali hat er an diesem Abend die ideale Gesprächspartnerin. Die Zuschauer dürfen sich auf einen intelligenten und humorvollen Schlagabtausch freuen.
    Karten gibt es ab sofort bei www.adticket.de, Telefon 0180 6050400.
    Die Karten kosten zwischen 25 und 45 Euro plus Vorverkaufsgebühr.

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  • Peter Josef Dickers im Erzählcafe: “Es geht nicht um weniger Zölibat”

    Peter Josef Dickers im Erzählcafe: “Es geht nicht um weniger Zölibat”

    Die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium war die Location für das Erzählcafe am heutigen Nachmittag.

    Der Buchautor, pensionierter Lehrer und laiisierter Priester, Peter Josef Dickers aus Mönchengladbach, las Texte aus: „Die Pendeluhr“, autobiographische Szenen aus seinem Leben.

    Es war sehr still im großen Raum, als Dickers über einige seiner Erlebnisse mit der Institution Kirche sprach. Was die ca. 60 Zuhörer mit am Meisten bewegte, war wohl auch das Gespräch, das Dickers mit seinem Bischof führte, als er diesem seinen Wunsch nach Laiisierung vortrug. Die erste Frage des hohen Herrn:“ Wann kommt das Kind? Wir werden uns um das Kind kümmern, wenn es da ist.“ Die eigentlichen Beweggründe waren sekundär. Im weiteren Verlauf hob Dickers hervor, dass die knapp 30 bei der Amazonas Synode anwesenden Frauen ( Ordensfrauen) kein Stimmrecht hatten. Auch über Zölibat und den generellen Umgang mit Sexualität in der Amtskirche, äußerte sich Dickers und bezog klar Stellung dazu. Einen Brief las er vor, den er an Kardinal, Erzbischof Marx geschrieben hat und auf den er keinerlei Reaktion erhielt. In einer 10minütigen Pause, kamen viele der Anwesenden miteinander in einen Austausch über eigenes Erleben und ihre Betroffenheit ob des Gehörten. Peter Josef Dickers ist es ein Herzensanliegen zu betonen, dass seine Schilderungen keine Anklage sind, sondern ein Bild der Amtskirche zeichnen, wie er sie als junger Priester erlebt hat, und wie es heute unverändert noch immer ist. Bewegung ist nicht erkennbar. Trotzdem, und das ist ihm wichtig zu sagen, gehören er und seine Frau dieser Glaubensgemeinschaft nach wie vor an. Und er macht Mut, dass jeder an seinem Platz, nach seinen Möglichkeiten wirken kann und dass nichts und niemandes Tun vergeblich ist.

    Peter Josef Dickers‘ Ausführungen wurden auf angenehme Weise umrahmt und umspielt von einem Mann, der vielen kein Unbekannter war. Dem Organisten im Ruhestand, Heinz-Jakob Quast, und an der Querflöte, seine Tochter Angela Zabel.
    Hochverdient erhielt das Duo begeisterten Beifall.

    Frau Verleysdonk-Simons, vom Vorstand des Erzählcafés, hatte sensibel einen besonderen Nachmittag moderiert.     

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  • Das Theater trauert um Joachim L. Bähr

    Das Theater trauert um Joachim L. Bähr

    Joachim L. Bähr kam 1991 mit Intendant Wolfgang Gropper an den
    Niederrhein und war zuerst als Regieassistent und Regisseur, später viele Jahre als Inspizient im Musiktheater tätig.

    Joachim L. Bähr und Katharina Ihlefeld: Dada
    Foto: Jörg Knappe hat es freundlicherweise zur Verfügung gestellt

    Er sorgte nicht nur hinter den Kulissen für den reibungslosen Ablauf der Vorstellungen, sondern stand ab und zu auch selbst auf der Bühne.
    Neben seiner mit großer Leidenschaft ausgeübten Tätigkeit als Inspizient verwirklichte er immer wieder sehr ambitionierte Literaturprojekte, die ihm am Herzen lagen. So auch einen Abend über den Künstler Hugo Ball mit dem Titel „In der Anarchie lauert die Religion“, den er 2016 anlässlich des 100. Geburtstages der Dada-Bewegung erarbeitete.

    Joachim L. Bähr begeisterte sich nicht nur für das Musiktheater, sondern interessierte sich auch für die anderen Sparten des Hauses und besuchte vor allem Inszenierungen im Schauspiel.
    Auch für die Kinderkonzerte war Joachim Bähr lange Jahre ein verlässlicher Partner, der Lichtkonzeptionen mitentwickelte und sich mit vielen weiteren kreativen Ideen einbrachte.
    Am 24. November 2019 verstarb Joachim L. Bähr im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit.
    Viele Theatermitarbeiter*innen werden seine kollegiale, äußerst engagierte Art sehr vermissen.

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.

    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben.
    Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf.
    Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben. Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.
    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

    Repair Cafè
    Sonntag, 01.12.2019, 12.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

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  • Jugendamt und Tatort-Verein suchen Unterstützer

    Jugendamt und Tatort-Verein suchen Unterstützer

    Kölner Tatort-Crew will Mönchengladbacher Kindern zu einem guten Schulstart verhelfen

    Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, doch leben auch hier viele Kinder in Armut. Das will die Crew des Kölner Tatorts um die Hauptdarsteller Dietmar Bär, Klaus J. Behrendt und Joe Bausch nicht auf sich sitzen lassen. Mit ihrem Verein “Tatort – Straßen der Welt e.V.”, der sich für die Rechte von Kindern im In- und Ausland einsetzt, sorgen sie seit 2012 dafür, dass möglichst viele Kinder aus finanziell besonders benachteiligten Familien in Deutschland am ersten Schultag mit einem wertigen Ranzenset ins Schulleben starten können.

    Das Tatort-Projekt “Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen!” hat inzwischen in elf deutschen Städten mit Spendengeldern mehr als 7.350 Schulranzensets verteilt. Zu Beginn des laufenden Schuljahrs sind durch eine Zusammenarbeit zwischen den Tatort-Schauspielern und der Stadt Mönchengladbach erstmalig auch 200 Sets an I-Dötzchen in unserer Stadt verteilt worden. Dies war durch 15.000 Euro aus einer Erbschaft möglich, die der Stadt für soziale Zwecke zugegangen ist.

    Die Kooperation von Tatort-Verein und Jugendamt soll – auch mit Spenden aus Stadt und Region – fortgesetzt und ausgeweitet werden. 250 hochwertige Schulranzensets möchten die Initiatoren im nächsten Jahr für Mönchengladbacher Erstklässler bereitstellen. “Die werden nicht mit großem PR-Tamtam verteilt, sondern ganz diskret und ohne jemanden bloßzustellen. Das funktioniert zum Beispiel über die Kindergärten sehr gut”, sagt Joe Bausch, der im Kölner Tatort den Gerichtsmediziner Dr. Roth spielt, und das Projekt jetzt gemeinsam mit Ulrike Thönniges, vom Tatort-Verein vorstellte.

    Für die Aktion haben Stadt und Tatort-Verein ein Spendenkonto eingerichtet (Wir starten gleich – Mönchengladbach, Sparda Bank West, IBAN: DE 37 3706 0590 0000 6666 66).

    Jeder Euro, der hier eingezahlt wird, geht an Kinder in Mönchengladbach, deren Eltern sich keinen guten Schultornister leisten können. “Bildung ist in Deutschland immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängig. Erstklässler aus finanziell schwachen Familien sollen zum Schulstart nicht schlechter gestellt sein als ihre Klassenkameraden. Dafür wollen wir sorgen”, betont Sozialdezernentin Dörte Schall.

    Andre Hardcastle, Mitarbeiter des Fachbereichs Soziales und Wohnen, hat die Koordination des Projektes vor Ort übernommen. Er ist auch Ansprechpartner für alle Fragen von potentiellen Spendern und unter der Rufnummer 02161-25 33 42 oder per E-Mail andre.hardcastle@moenchengladbach.de erreichbar.

    Weitere Infos zum Tatortverein und zum Projekt “Wir starten gleich”: www.tatort-verein.org

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  • Kostenloser Gepäckbus an Hindenburgstraße und Stresemannstraße

    Kostenloser Gepäckbus an Hindenburgstraße und Stresemannstraße

    Der NEW-Gepäckbus ist an allen Adventssamstagen von 10 bis 18 Uhr auf Höhe der Hindenburgstraße 106 zu finden. Ein zweiter Bus steht an der Stresemannstraße in Rheydt vor Karstadt. Im NEW-Gepäckbus werden Einkäufe sicher und kostenlos aufbewahrt. Der Weihnachtseinkauf kann auch ganz bequem mit den ÖPNV erfolgen. Die SchnellBus-Linien „SB1“ und „SB4“ verbinden die Stadtzentren Mönchengladbach und Rheydt in weniger als zehn Minuten.

    Wer in der Woche shoppen möchte, der nimmt am besten die Linie 002, die den Hauptbahnhof Mönchengladbach und den Marienplatz von montags bis freitags zwischen 06:00 und 18:00 Uhr im Zehn-Minuten-Takt verbindet. Kombiniert mit einem günstigen Tagesticket, wird der Einkauf zum Vergnügen.

    Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 € pro Anruf), im Internet unter www.new-mobil.de oder im KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach.

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