Autor: Harald Wendler

  • Dave Davis – Afrodisiaka – schwarzer Humor im Kunstwerk

    Dave Davis – Afrodisiaka – schwarzer Humor im Kunstwerk

    Das neue Programm erstmals in Wickrath. (jetzt mit Fotostrecke)

    Fans von schwarzem Humor erleben am Donnerstag, 21. Mai, im Kunstwerk Wickrath seine nagelneue Show.
    Dann nämlich serviert Dave Davis mit „Afrodisiaka“ sein drittes Soloprogramm und AUSVERKAUFT! zugleich sein anregendstes Gebräu. Und darin geht es überaus erregend und heilsam zugleich zu. Denn der doppelte Prix-Pantheon-Preisträger und Gewinner des Deutschen Comedypreises 2010 weiß: „Lachen ist der beste Medizin, Mann!“ Bestens gelaunt, äußerst lustvoll und vor allem gnadenlos knöpft sich der Comedian in seinen Paraderollen als weiser Toilettenmann Motombo Umbokko oder grantelnder CSU-Kassenwart Gustl Weißmüller wieder spezielle Klischees und Vorurteile der Germanen und die deutschen Befindlichkeiten im Allgemeinen vor. „War Angela Merkels Beckenbruch wirklich ein Ski-Unfall, oder hatte auch da der alte Brie- und Baguette-Bieger François Hollande seine Finger im Spiel? Sind wir Deutschen konservativ, oder ist Homophobie schon längst total schwul?“, will der Schamane des ganzheitlichen Humors wissen. Und wenn die Zeugen Seehofers propagieren: „Wer betrügt, der fliegt!“, dann hakt Dave Davis nach: „Welche Passagiere sind denn damit gemeint? Etwa christlich-soziale Volkszertreter mit einem Hang zum heidnisch-asozialen Lebenswandel?!?“ Man merkt sofort: In „Afrodisiaka“ lauert immer der doppelbödige Spaß. In allen Pointen blitzt Dave Davis’ hintersinniger Schalk auf – egal, ob er gerade in die Rolle von Motombo schlüpft oder als er selbst auf der Bühne steht. Black und kecker denn je vermengt er geistreiche Comedy und hintersinniges Kabarett zu einer schwarzrotgoldenen Medizin. In köstlichen Dosen und verblüffend spontan verabreicht er seine lustvolle Sicht auf unser geliebtes Germany und den Rest der Welt. Nur das Beste aus der Frucht und garantiert mit Nebenwirkungen!

    Beginn 20:30 Uhr | Einlass 19:00 Uhr | Freie Sitzplatzwahl |  Ausverkauft
    Veranstaltungsort: KUNSTWERK Rotes Krokodil / Halle

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  • Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Fahrer flüchtig

    Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Fahrer flüchtig

    Gestern, gegen 15:35 Uhr, wurde ein 6-jähriger Junge bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Odenkirchener Straße/ Schlachthofstraße/Duvenstraße in
    Mönchengladbach-Mülfort verletzt.

    Das Kind wurde beim Überqueren der  Schlachthofstraße von einem aus Richtung Duvenstraße kommenden weißen Kastenwagen erfasst. Er wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.
    Der Fahrer kümmerte sich kurz um den Jungen, fuhr aber dann aber in
    Richtung Brückenstraße davon. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise
    auf den flüchtigen Klein-LKW geben können, sich unter Tel. 02161-290
    zu melden.

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  • Open Session im TiG – Manni Schmelzer & Die Jazzbones

    Open Session im TiG – Manni Schmelzer & Die Jazzbones

    OPEN JAZZ SESSION Manni Schmelzer & Die Jazzbones
    Eine Veranstaltung der Music Community der Stadt Mönchengladbach. Eine Headlinerband zieht jeweils das jazz- interessierte Publikum in seinen Bann und motiviert das Publikum, das sein Instrument mitbringen kann, zum Improvisieren “on stage”…

    EINTRITT frei
    Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 20:00 Uhr

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  • NEW und Politik: Schwimmbäder haben sich positiv entwickelt  Das Wirtschaftsergebnis der Bäder hat sich von Jahr zu Jahr verbessert

    NEW und Politik: Schwimmbäder haben sich positiv entwickelt
    Das Wirtschaftsergebnis der Bäder hat sich von Jahr zu Jahr verbessert

    Nach der offensichtlich unkorrekten Darstellung in den Printmedien der Mönchengladbacher Presse warteten die Bürger und  möglicherweise die verantwortlichen Politiker erwartungsvoll auf die Veröffentlichung des Bäderberichtes, den die Bäderbetreiberin NEW jedes Jahr der Politik vorlegt.
    Gestern war es soweit, im Sportausschuss erläuterte Armin Marx, neuer Vorstand der NEW AG, den Bäderbericht.
    Er widerlegte dabei den in der RP zu lesenden Bericht, wonach die Kosten ständig steigen und die Besucherzahlen laufend sinken.

    besucher-baeder-2015Dr. Gert Fischer, verantwortlicher Dezernent für dieses Ressort, bezeichnete die diesbezügliche Berichterstattung der Rheinischen Post als “schräg“.
    Für ihn wie auch für alle anwesenden Mitglieder des Sport- und Bäderausschusses ist die Entwicklung insgesamt “erfreulich positiv”.
    Der Bäderbericht läßt auch keine andere Deutung zu.

    Ein erschreckendes Detail wurde ebenfalls thematisiert, etwa 21 Prozent der Mönchengladbacher Grundschüler können nicht schwimmen.
    Sowohl Stadt, NEW Sportbund und Schulamt arbeiten an Konzepten, die eine wesentliche Steigerung der Schwimmerzahlen bewirken sollen.
    In den Sommerferien wollen NEW und Sportamt Intensiv-Kurse anbieten.
    In diesen könnten 180 Grundschüler das Schwimmen erlernen.
    Die Gründe für diesen Zustand sind vielfältig, Untersuchungen haben ergeben, dass es nicht an sozialen Punkten festgemacht werden kann. Auch in der Lehrerschaft sind Verbesserungen notwendig. Dies bestätigte der Vertreter des Schulamtes aus eigenen Erfahrungen heraus.

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  • NAFTA – Blaupause für TTIP und Co?

    NAFTA – Blaupause für TTIP und Co?

    Was uns mit CETA, TTIP und TiSA blühen kann

    Am Freitag möchte die Mönchengladbacher CDU einen Beitrag leisten zum Verständnis des umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP.

    Ein ansehenswertes Video der ARD verdeutlicht ebenfalls die auf uns zukommenden Risiken.
    Schauen Sie selbst.
    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Wohlstand-f%C3%BCr-alle-/Das-Erste/Video?documentId=28374536&bcastId=799280

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  • „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    „So etwas darf nie wieder geschehen!“ – Gedenken an Euthanasieopfer

    Zu einer Gedenkstunde, in deren Mittelpunkt Menschen standen, die aufgrund einer Behinderung in der Zeit des Nationalsozialismus getötet wurden, trafen sich heute rund 100 Bürgerinnen und Bürger auf dem Alten Markt.

    Sozialdezernentin Dörte Schall begrüßte sie als Schirmherrin im Namen des Aktionskomitees, das diese erste Gedenkveranstaltung für Euthanasieopfer in Mönchengladbach vorbereitet und gestaltet hat. „Erinnerung wach halten, Zukunft bauen – dies soll die Essenz des heutigen Tages sein. Wir müssen die Erinnerung wach halten an ein Ideologie, die Menschen nach Gesundheitszustand, Herkunft, Glauben oder Gesinnung sortierte und darüber entschied, wer leben durfte oder sterben sollte. Gleichzeitig müssen wir wachsam sein: Denn auch heute werden wieder Stimmen laut, die Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder aus anderen Gründen herabwürdigen. Dagegen müssen wir uns wehren. Denn so etwas darf nie wieder geschehen“, mahnte Dörte Schall.

    Der Alte Markt wurde als Ort des Gedenkens gewählt, weil dort ein so genannter „Stolperstein“ an Karl-Heinz Moerders erinnert, der im Alter von nur sechs Jahren ermordet wurde. Der Junge wurde am 25.7.1936 in Mönchengladbach geboren, lebte im Haus Alter Markt 21, wurde am 17. Mai 1943 aus Mönchengladbach verschleppt und in der „Landesanstalt für Geisteskranke“ in Kulparkow bei Lemberg in der Ukraine ermordet.

    Bürgermeister Ulrich Elsen wies in seiner Ansprache darauf hin, mit welcher perversen Gründlichkeit die Nationalsozialisten ihre Euthanasie-Politik umsetzten: „Die Gesundheits- und Rassenpolitik funktionierte. Wer nicht in einer Euthanasie-Anstalt durch Gift oder Gas umgebracht wurde, wurde Teil von Massenerschießungen. Andere wiederum wurden ermordet, indem man sie gezielt vernachlässigte, sie verhungern oder verdursten ließ. Wer mit dem Leben davon kam, wurde zwangssterilisiert. Auch Mönchengladbach war kein weißer Fleck auf einer braunen Landkarte.“

    Dazu, dass dies nicht in Vergessenheit gerät, haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Odenkirchen beigetragen: Mit Unterstützung ihrer Lehrer haben sie eine Ausstellung zum Thema erarbeitet. Sie ist vom 19. bis 29. Mai in der City-Kirche Alter Markt zu sehen. (Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 10.00 bis 16.00 Uhr – ausgenommen dienstags 12.00 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 21.5.)

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  • Querfeldein – Das etwas andere Radroutenheft für Mönchengladbach ist da

    Querfeldein – Das etwas andere Radroutenheft für Mönchengladbach ist da

    Das Mönchengladbacher Radverkehrsnetz ist nicht das Beste.
    Doch auch wenn das Problem bekannt ist und nun erstmals mit Hilfe des „Masterplan Nahmobilität“ flächendeckend angegangen wird, so wird es noch einige Zeit dauern bis aus Plänen tatsächliche Wege werden.
    Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur benötigen Zeit. Das ist in Mönchengladbach leider nicht anders als in anderen Städten.
    Aber was tun in der Zwischenzeit? Rumschmollen und mit dem Auto fahren?
    Nein, dachte sich das Projekt „200 Tage Fahrradstadt“ um Initiator Norbert Krause, und beschloss: Wenn sich die Infrastruktur schon nicht binnen kurzer Zeit ändern lässt, dann wohl doch der Umgang mit dieser.

    wegenetzDenn es gibt sie ja, die guten Fahrradwege durch die Stadt.
    Teils offensichtlich, meist aber etwas versteckt, haben sie oft eins gemein: Sie sind nicht identisch mit den typischen Routen, die mit dem Auto zurückgelegt werden. Wer viel in der Stadt mit dem Rad unterwegs ist, weiß zwar, welche Straßen man am Besten auf dem Weg von A nach B wählt, doch wer nur hin und wieder das Velo aus dem Keller holt, fährt oft eben jene Strecken, die man auch mit dem Auto zurück legt und ist schnell frustriert.

    Das private Wissen der „Profialltagsradfahrer“ sollte öffentlich gemacht werden. Im Herbst letzten Jahres schlug „200 Tage Fahrradstadt“ auf den städtischen Wochenmärkten mit einem kleinen Wohnwagen und einer großen Stadtkarte auf und sammelte von den Radfahrer/innen Wegvorschläge durch die Stadt. Die Strecken wurden im Anschluss gesichtet und abgefahren und in zwölf Routen überführt, die aus den Stadtteilen entweder zum Rheydter Markt oder zum Alten Markt führen. Alle Strecken finden sich in dem von der Illustratorin Ruth Zadow gestalteten und in einer Erstauflage von 5000 Stück gedruckten Routenheft „Querfeldein“. Das Werk ist in den Verwaltungsstellen der Stadt gratis erhältlich. Weitere Orte fahrradaffine Orte folgen. Genauere Informationen hierzu finden sich auf der Projekthomepage www.200Tage.de, wo das Heft auch zum Download bereit steht.

    Das Routenheft soll einerseits Radfahrern gute Strecken in Stadtteilen zeigen, in denen sie sich nicht so gut auskennen, aber vor allem auch Autofahrern an schönen Tagen das spontane Aufsteigen aufs Rad erleichtern. Denn meist ist das Rad bei innerstädtischen Wegen dem Auto überlegen. An sonnigen Tagen sowieso.

    Fotos: Norbert Krause, Illustration: Ruth Zadow

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  • Abbiegeunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer in  Engelbleck

    Abbiegeunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer in Engelbleck

    Ein 25jähriger PKW-Fahrer aus Uedding befuhr am gestrigen Feiertag kurz vor 20:00 Uhr mit seinem PKW von der Krefelder Straße kommend den Nordring in Fahrtrichtung Willicher Damm.

    An der Einmündung zum Lehmkuhlenweg beabsichtigte er nach links  abzubiegen. Zur selben Zeit befuhr ein 19jähriger aus Hardterbroich-Pesch mit seinem Kraftrad ebenfalls den Nordring in derselben Fahrtrichtung. Er befand sich hinter dem PKW des Ueddingers. Dieser bog nach links in den Lehmkuhlenweg ab und übersah dabei offensichtlich den von hinten kommenden Kradfahrer, der zu diesem Zeitpunkt gerade zum Überholen angesetzt hatte. Der Kradfahrer hatte seinerseits anscheinend übersehen, dass der PKW-Fahrer nach
    links abbiegen wollte.

    Das Krad kollidierte mit der linken Fahrzeugseite des PKW. Durch  den Aufprall wurde das Kraftrad auf den rechten Gehweg des Nordringes geschleudert. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges suchen die  Ermittler der Verkehrsinspektion noch Zeugen. Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • „Jede Veränderung ist auch eine neue Chance“

    Soll etwas verbessert werden, ob es sich um Verkehrssituationen, Platzgestaltung, Bausünden-Reparatur oder Renaturierungen handelt, in allen Fällen muß auch etwas weichen.
    So war und ist es im Projekt „Soziale Stadt Rheydt“ und beim Masterplan 3.0 oder beim “Minto“. So wird es sein beim Rahmenplan Abteiberg.
    Es ist auch Aufgabe der Stadt und damit der Politiker, solche Prozesse zu unterstützen und zu begleiten.
    Es ist eine Frage von Mehrheiten, nicht eine Frage von Einzelinteressen wie im Falle des Arbeitslosenzentrums an der Lüpertzender Straße. Plakative Aussagen wie: “Ich stehe an der Seite der Menschen, die keine Arbeit haben”, haben absolut nichts mit der Qualität der Unterbringungs-Immobilie zu tun. Diese Mitleidsschiene ist von den Arbeitslosen selbst sicher nicht gewollt.
    Eine Verbesserung der Unterbringung wird auch von den Betreibern des Zentrums gefordert, zu Recht.
    Das bedeutet aber nicht, dass aus persönlichen Erwägungen der Zentrums-Leitung das Recht der Stadt Mönchengladbach zur Nutzung des Grundstückes eingeschränkt werden sollte.
    Dieser stellvertretende “Machtkampf“ von Interessen-Gruppierungen/politisch Handelnden/Ehrenamt´lern kann nur Verlierer hervorbringen und ist vergleichbar mit Zündeln und Verunglimpfen.
    Das dient nicht der Sache und dem berechtigten Anliegen der Arbeitslosen.
    Die Suche nach einem besseren Unterbringungs-Ort zu verbesserten Bedingungen sollte in den anberaumten Gesprächen forciert werden.

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  • Aktualisierung: Versuchter Mord im Nordpark – Tatverdächtiger stellte sich in Rheydt

    Aktualisierung: Versuchter Mord im Nordpark – Tatverdächtiger stellte sich in Rheydt

    Der 24Jährige, nach dem seit Freitag gefahndet wurde, hat sich am frühen Samstagmorgen auf der Polizeiwache in Mönchengladbach-Rheydt selbst gestellt.

    Der junge Mann steht im dringenden Tatverdacht, am Donnerstagabend im Nordpark einen 22Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.

    Gegen den Mann liegt mittlerweile ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes vor. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Gewalttat dauern weiter an.

     

    Ursprünglicher Bericht:

    Am Donnerstagabend gegen 21:50 Uhr griff ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im Nordpark zwei Radfahrer an.
    Die beiden jungen Männer, die ebenfalls dort untergebracht sind, waren mit Rädern auf der Straße Am Nordpark unterwegs.

    Der Tatverdächtige hat nach bisherigem Erkenntnisstand ohne erkennbaren Grund unvermittelt mit einem Messer auf die Beiden eingestochen. Anwesende Zeugen gingen dazwischen und konnten weitere Angriffe verhindern.
    Der 24jährige Tatverdächtige flüchtete daraufhin zu Fuß.

    Ein 22Jähriger erlitt durch die Attacke lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort konnten die Ärzte seinen Zustand stabilisieren. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

    Die Hintergründe, die zu dieser Tat führten, sind noch völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet.

    Nach dem Tatverdächtigen wird gefahndet. Es handelt sich um den 24jährigen GEEDI XIRSI, Vorname: Nuur aus Somalia.
    Er ist 184cm groß und schlank. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten an Telefon: 02161-290 oder über Notruf 110.

    Vorsicht! Der Mann könnte bewaffnet sein!

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  • Polizei sucht  Zeugen nach Verkehrsunfallflucht auf der Winkelner Straße

    Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht auf der Winkelner Straße

    Am vergangenen Mittwochnachmittag, gegen 17:05 Uhr, ereignete sich auf der Winkelner Straße zwischen Winkeln und Hardt ein Verkehrsunfall mit Flucht.

    Ein 20jähriger Pkw-Fahrer aus Windberg befuhr zu dieser Zeit die Allee in Richtung Winkeln. Auf diesem recht schmalen Streckenabschnitt gilt ein Überholverbot.

    Trotz dieses Verbotes wurde er von einem 74Jährigen, ebenfalls aus Windberg, mit seinem Pkw überholt. Da den beiden Fahrzeugen ein blauer Transporter entgegenkam, musste der Überholende nach rechts ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Dadurch wurde der 20Jährige mit seinem Pkw nach rechts auf den Grünstreifen abgedrängt. Dabei wurde sein Fahrzeug im Frontbereich beschädigt.

    Der Überholer setzte seine Fahrt in Richtung Venn fort, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern. Dem Geschädigten gelang es jedoch, ihm nachzufahren und den Flüchtigen bei einem Stopp auf der Annakirchstraße anzusprechen. Er erhielt von ihm die Antwort, dass
    ihm das nichts abgehe, wenn er das Überholverbot missachte und er mit seinem Schaden nichts zu tun hätte.

    Um den Sachverhalt genau zu klären, sucht die Verkehrsinspektion jetzt den Fahrer des blauen Transporters als Zeugen. Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Sieben Verletzte bei Verkehrsunfall mit Linienbusbeteiligung

    Sieben Verletzte bei Verkehrsunfall mit Linienbusbeteiligung

    Am Freitagabend, gegen 22:00 Uhr, wurden in Mönchengladbach-Bettrath bei einem Verkehrsunfall insgesamt sieben Personen verletzt.

    Die 18 jährige Fahrerin eines Renault Twingo missachtete an der Einmündung Hovener Straße/Von-Groote-Straße beim Linksabbiegen die Vorfahrt eines Linienbusses der NEW, welcher die Hovener Straße in Richtung Nelkenstraße befuhr.

    Durch den Zusammenstoß wurden im Bus zwei Fahrgäste schwer verletzt. Der 52-jährige Busfahrer und ein weiterer Passagier erlitten leichte
    Blessuren. Die PKW Fahrerin und ihre beiden Insassen wurden ebenfalls
    leicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt nach
    ersten Schätzungen 23000 Euro.

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  • Mönchengladbach im Wandel e.V. gegründet

    Mönchengladbach im Wandel e.V. gegründet

    Die Transition Town Initiative Mönchengladbach hat nach fast drei Jahren Tätigkeit den Weg zum eingetragenen und gemeinnützigen Verein beschritten. Am Donnerstag, 13. Mai, hat im sozio-kulturellen Zentrum LADENLOKAL die Gründungsversammlung des Vereins „Mönchengladbach im Wandel“ stattgefunden.

    In seiner Gründungserklärung betont der Verein die Zugehörigkeit zum internationalen und bundesweiten Netzwerk der Transition Town-Initiativen. Sein Ziel ist eine nachhaltige ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Entwicklung in Mönchengladbach und der Region zwischen Rhein und Maas am Niederrhein und dem niederländischen Grenzland.

    Gewählt wurde ein gleichberechtigter fünfköpfiger Vorstand, dem Sabine Cremer, Yonca Ilbay, Walter Jost, Marion Jüttges und Frank Krupka angehören, alle aus Mönchengladbach.

    Beschlossen wurde von der Gründungsversammlung ein Antrag zur Schaffung von Bürgergärten in jedem Stadtteil Mönchengladbachs. „Projekt 44“ wurde hier als Überschrift gewählt, weil die Stadt offiziell statistisch in 44 Stadtteile gegliedert ist. „An diese wichtige Aufgabe wollen wir aber nicht schematisch herangehen“, erklärt Vorstandsmitglied Walter Jost. „Gemeinschaftsgärten sind vor allem dort notwendig, wo es keine Kleingartenanlagen und wenig Privatgärten gibt, also in den zentralen Lagen der Stadt. Die Idee der Bürgergärten ist inzwischen auch Thema unserer Stadtplaner geworden.“ Der Verein setzt die Trägerschaft für den Bürgergarten BergGartenOase an der Lüpertzender Straße 85 in Kooperation mit der Volkshochschule Mönchengladbach fort.

    Verabschiedet wurde eine Vereinbarung zur Kooperation mit der Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach. Vorstandsmitglied Sabine Cremer, die auch stellvertretende Vorsitzende der BAUM ist, betrachtet das als konsequenten Schritt. „Es hat bereits häufiger gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen gegeben. Der Beschluss schafft den Rahmen für eine weitere enge Zusammenarbeit.“ Ein gemeinsames Projekt ist der Bürgertreff ETAGE ZWO in Rheydt-Mitte zusammen mit dem Quartiersmanagement Innenstadt Rheydt und dem SKM.

    Mönchengladbach im Wandel wird weiter im Aktionsbündnis Verkehrswende und in der städtischen Arbeitsgruppe Nahmobilität mitarbeiten. Fortgesetzt wird auch die Mitwirkung im städtischen Runden Tisch zur Reduzierung von Plastikmüll, im Aktionsbündnis „TTIP und CETA stoppen“, in der Stadtteilkonferenz Rheydt-Mitte und die Zusammenarbeit mit dem Verein Waldhaus 12.

    Der Verein ist offen für alle, die sich mit Hirn, Herz und Hand für eine Energie- und Kulturwende in Mönchengladbach einsetzen wollen. Vor allem zur Mitarbeit in den Projekten des Vereins sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

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  • CDU zur Messerattacke beim TiN: keine Hassparolen in Internetforen

    CDU zur Messerattacke beim TiN: keine Hassparolen in Internetforen

    Angesichts der Messerattacke eines mutmaßlichen Flüchtlings beim TiN im Nordpark warnt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Ralf Kremer, vor dem Schüren von Vorurteilen und hetzerischen Kommentaren insbesondere in Internetforen.

    „Wer die mutmaßliche Tat eines Einzeltäters nun als Aufhänger für pauschalisierende Hassparolen nimmt, schürt Rassismus und gibt Wasser auf die Mühlen all derer, die ein offenes und tolerantes Deutschland bekämpfen“, mahnt der CDU-Politiker.

    „Der absolute Großteil der Flüchtlinge, die teils mit alptraumhaften Erfahrungen in unser Land kommen, hat unsere uneingeschränkte Solidarität und Hilfe verdient.”
    Der CDU-Ratsherr stellt aber auch klar: „Jeder in unserem Land hat sich selbstverständlich an Recht und Gesetz zu halten. Es liegt jetzt an den Ermittlungsbehörden, die Hintergründe der Einzeltat so schnell wie möglich aufzuklären und die notwendigen Konsequenzen einzuleiten.“

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  • Abfallumladestellen Luisental und Heidgesberg werden in diesem Jahr umgebaut

    Abfallumladestellen Luisental und Heidgesberg werden in diesem Jahr umgebaut

    Einstellung der GEM-Geschäftsführerin Teufel zur Gebührenfinanzierung der Projekte mehr als fragwürdig.
    Um den Ablauf des Genehmigungsprozesses für die Abfallumladestellen Luisental und Heidgesberg zu beschleunigen war eine Sondersitzung des Planungs- und Bauausschusses angesetzt. Genehmigen muß das Gesamtprojekt die Bezirksregierung in Dsseldorf.
    Doch bevor diese Genehmigung erreicht ist, muß ein Menge an Kleinarbeit seitens der GEM und der Verwaltung erledigt werden.

    Grafik: Stadt
    Grafik: Stadt

    So zum Beispiel die Abstimmung mit dem Konzern RWE zum Thema Rheindahlener Sprung, ein Graben, der sich seit jeher jährlich um einige Millimeter senkt und in die Verantwortung von RWE gegeben wurde.
    Er verläuft quer durch die Luisentaler Anlage, eine Großwaage für LKW muß ausgerechnet an dieser Stelle gebaut und betrieben werden.
    Grund für die Senkung sind die Tagebauarbeiten südlich von Wanlo. So gräbt Garzweiler II den Südgladbachern den Boden unter den Füßen ab. „Der Grundwasserspiegel sinkt und so indirekt auch das Gelände”, erklärt Barbara Weinthal, Geografin im städtischen Fachbereich Umweltschutz.
    Horst-Peter Vennen, SPD-Ratsmitglied und seit mehr als 30 Jahren im Bauausschuss fordert deshalb seit Jahren, dass die “letzte Meile”, die Kanäle zwischen Hausanschluss und Straße, wieder in die Zuständigkeit der NVV fällt. „Es kann nicht sein, dass der Bürger dafür verantwortlich ist.”
    Dieser Umstand führt auch dazu, dass mit hohem Aufwand in Luisental ein Entwässerungskonzept erstellt, geplant und umgesetzt werden muß. Das kostet und muß mit RWE verhandelt werden, schließlich muß alle 3 Jahre eine Nachjustierung der Waage im Rheindahlener Graben erfolgen.
    3000 Euro zusätzliche Kosten kommen so jedesmal auf die Stadt zu.

    Zu den Kosten insgesamt gab es naturgemäß Kritik, so explizit von Bündnis90/Grüne.
    Die Kostenaufstellung für das Projekt ist tatsächlich nicht vorhanden, es werden lediglich Gesamtkosten in Höhe von 5,4 Mio. Euro dargestellt, das ist intransparent und nicht überprüfbar.
    Auf Nachfragen nannte GEM-Geschäftsführerin Teufel dann auch die beteiligten externen Planungsunternehmen: Squadro für die Verkehrsfragen, Büro Besten für Entwässerung, Büro Schrammen für die gesamte Projektkoordination und das Büro Remmelmann für die notwendige Statik.
    Entgegen einer falschen Darstellung in einem anderen WEB-Medium war Teufel umgehend bereit diese Planungsunternehmen zu nennen.
    Teufel äußerte sich zu Ausschreibungsthemen nicht, sie sagte auf Nachfrage des Grünen Weber: „nach HOI sind die Fachingenieure beauftragt worden“.
    Nicht besonders sensibel war jedoch die Reaktion der Geschäftsführerin im Hinblick auf die Frage, wer das ganze Projekt denn bezahle.
    Sie glaubt offensichtlich, es genüge wenn „die Stadt“ nichts draufzahle, da ja alles Gebührenfinanziert sei.
    Frau Teufel sollte sich vergegenwärtigen, das auch ihr Gehalt von den Bürgern dieser Stadt bezahlt wird, sie ergo von Steuer- und Gebührengeldern lebt.
    Sollte sie das nicht erkennen können, so sollten ihr „Fachleute“ aus dem Umfeld dabei behilflich sein.

    Sobald eine Genehmigung der Bezirksregierung vorliegt, soll mit den Arbeiten , auch parallel an beiden Standorten, begonnen werden.
    Eine Fertigstellung bis zum Jahresende ist möglich und wird angestrebt.
    Für die Bürger wird es eine wesentliche Verbesserung bedeuten, für die Mitarbeiter vor Ort gibt es endlich die notwendigen Sozialräume, ordentliche Duschen und Toilettenanlagen.
    Einstimmig, also ausdrücklich mit den Stimmen der Grünen, wurde die Planung angenommen.

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  • Die Gladbacher Innenstadt soll attraktiver werden – Zwischenbericht Rahmenplan Abteiberg

    Die Gladbacher Innenstadt soll attraktiver werden – Zwischenbericht Rahmenplan Abteiberg

    Nachdem der Rat der Stadt in 2014 einen Auftrag erteilt hatte, hat die Verwaltung einen ersten Entwurf zum Rahmenplan Abteiberg erarbeitet und setzt einen kreativen Diskussionsprozess in Gang.
    Ziel ist, das Stadtbild aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

    Alter Markt Südseite - BestandAlter Markt Südseite - VisualisierungAlter Markt Südseite -1898Der historische Stadtkern von Mönchengladbach hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die mal mehr, mal weniger gut in Szene gesetzt sind. Dazu zählen das Gladbacher Münster, das Rathaus Abtei, die Citykirche, der Alte Markt und Teile der Altstadt. Doch nicht in jedem Fall ist der Blick frei auf die baulichen Schätze, die die Vitusstadt zu bieten hat.

    Eingeschossige Nachkriegsbauten am Alten Markt wirken wie Zahnlücken und lassen das historische Ambiente kaum erahnen. Das soll sich in Zukunft ändern.

    „Auch wenn wir erst am Anfang eines längeren Prozesses stehen, hat die Stadt mit dem Hindenburgstraße - VisualisierungRahmenplan, der zunächst nur im Entwurf vorliegt und gemeinsam mit der Politik weiter zu entwickeln ist, eine große Chance, den Innenstadtkern von Mönchengladbach deutlich aufzuwerten und ihm eine ganz besondere Identität zu verleihen. Wir haben in dem nun vorliegenden Rahmenplan aufgezeigt, in welche Richtung sich die Stadt entwickeln könnte“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Es muss irgendwann einen politischen Beschluss für den gemeinsam zu erarbeitenden Rahmenplan geben, der als Leitbild für Investoren und Architektenschaft dienen soll. Der nun vorliegende Zwischenbericht zum Rahmenplan ist ein erster Impuls in diese Richtung“, ergänzt der Verwaltungschef.

    Rahmenplan Abteiberg - Plan

    In die Politik eingebracht wird der Rahmenplan in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord am Mittwoch, 20. Mai, und am 2. Juni im Planungs- und Bauausschuss.

    „Die Rekonstruktion historischer Gebäuden zusammen mit Neubauten, die die historische Struktur aufnehmen und modern interpretieren,führt zu einem ansprechenden Gesamtensemble, das an die Wurzeln der Stadtgeschichte erinnert“, so Sebastian Lieser, einer der beiden Fachplanert des Rahmenplanes. Gleiches gilt für die neue Markthalle auf dem Kapuzinerplatz, die derzeit im Rahmen der Masterplan-Diskussion eine Rolle spielt.
    Sein Kollege Taco de Marie ergänzt: „Denkbar wäre aber auch die Fortsetzung der Häuserzeile vom Alten Markt aus in Richtung Kapuzinerplatz. Dieser Bereich war früher einmal bebaut“.

    Der Rahmenplan soll zukünftig ein Gerüst darstellen für Investoren und Archtekten. An diesem Orientierungswerk entlang kann eine behutsame Reparatur von Bausünden der Vergangenheit durchaus gelingen. In vergleichbaren Städten wurde ähnliches bereits erfolgreich umgesetzt. Mitentscheidend wird sein, ob und wie ein Anreiz zur Gestaltung möglich wird.

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  • SPD und CDU fordern den Rückbau des REME-Geländes

    SPD und CDU fordern den Rückbau des REME-Geländes

    Seit etlichen Jahren verursacht es ausschließlich negative Schlagzeilen. Genau so lange wird darüber in regelmäßigen Abständen in politischen Gremien und Ausschüssen diskutiert. Bisher ohne greifbares Ergebnis.
    Das REME-Gelände an der Lürriper Straße liegt ungenutzt und unsaniert brach, es wird Zeit für ein neues Konzept zur neuen Nutzung.
    Frank Eibenberger, Mitglied der CDU-Ratsfraktion und Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD) nehmen die jüngsten Brände auf dem Gelände zum Anlass und fordern eindringlich Politik und Verwaltung zum Handeln auf.
    Entwicklungsideen gibt es bei der städtischen EWMG genug, neben einem gehobenen Wohnungsbau ist auch die Ansiedlung von passendem Gewerbe sehr gut denkbar, das Masterplankonzept tut sein übrige dazu. Das Gladbachtal liegt unmittelbar angrenzend in der Nachbarschaft.
    Bleibt die Erwartung, dass in der nächsten Bezirksvertretungssitzung des Ost-Bezirkes entsprechende Anträge formuliert und von allen Parteien mitgetragen werden.

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  • Alternative zur Schließung des Karstadt-Kaufhauses im Blick

    Alternative zur Schließung des Karstadt-Kaufhauses im Blick

    Um den Standort zu halten, wird über den Erwerb der Immobilie durch die EWMG und die Vermietung an Karstadt nachgedacht.

    Mit großem Bedauern nimmt die Stadt Mönchengladbach die vom Kaufhauskonzern Karstadt für Mitte 2016 angekündigte Schließung des Standortes in Rheydt zur Kenntnis. „Karstadt zählt zu den Frequenzbringern in der Rheydter City. Dort haben wir in den vergangenen Jahren mit EU-, Bundes- und Landesmitteln mehr als 24 Millionen Euro für städtebauliche Maßnahmen investiert, nicht zuletzt auch in den komplett umgebauten Marktplatz. Probleme bei Karstadt können demnach in ihrer Ursache nicht im Standort begründet sein, der durch die Umsetzung des Innenstadtkonzeptes und das Projekt ‚Soziale Stadt Rheydt‘ spürbar aufgewertet wurde“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zur aktuellen Entwicklung. Da die Probleme in jüngster Vergangenheit erkennbar wurden, hat die Stadt über die EWMG bereits intensive Gespräche zum Beispiel über eine Nutzung von Teilflächen aufgenommen, um eine mögliche Alternative zur Schließung des Standortes zu finden.

    Ende 2010 hatte der Rat die Bemühungen des Karstadt-Insolvenzverwalters Nicolas Berggruen zur Sanierung des Konzerns unterstützt, indem auf die fiktiven Gewerbesteuereinnahmen auf den Sanierungsgewinn verzichtet wurde. Damit signalisierten Verwaltung und Politik ein großes Interesse, den Standort Rheydt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten.

    Etwa 100 Mitarbeiter sind von der aktuellen Mitteilung betroffen. Solange die Karstadt AG die Verhandlungen nicht als gescheitert erklärt, besteht jedoch noch Hoffnung für den Erhalt der Filiale am Rheydter Marktplatz. Für den Stadtteil Rheydt dürfte eine Schließung erhebliche Konsequenzen haben. Nach der Fertigstellung des Marktplatzes wäre ein Leerstand in dieser Größenordnung wenig wünschenswert.

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