Autor: Harald Wendler

  • Drei Kochmützen für Zentralküche: TÜV und HN zeichnen Verpflegung der Sozial-Holding mit Bestnote aus

    Drei Kochmützen für Zentralküche: TÜV und HN zeichnen Verpflegung der Sozial-Holding mit Bestnote aus

    Gütesiegel für das Essen in Hotels und Restaurants werden bereits seit vielen Jahren vergeben. Deren Kriterien sind jedoch für eine umfassende Bewertung von Gemeinschaftsgastronomie nicht ausreichend.
    Deshalb bietet der TÜV Rheinland das von Wissenschaftlern der Hochschule Niederrhein entwickelte Kochmützenkonzept zur Zertifizierung von Gemeinschaftsküchen an.

    Die Zentralküche der städtischen Sozial-Holding, die das Essen unter anderem für die sieben städtischen Altenheime und 200 Kunden des Essens auf Rädern produziert, hat sich jetzt der strengen Prüfung durch TÜV und Hochschule unterzogen – und dabei Bestnoten erzielt: Drei (von drei möglichen) Kochmützen vergaben die Prüfer in den Bereichen Hygiene, Prozessgestaltung, Ernährungsphysiologie, Angebotsgestaltung, Ökologie, Kommunikation und Service.

    Mehrere Monate lang hat Manuel Potthoff vom TÜV Rheinland mit Unterstützung von Professor Dr. Volker Peinelt vom Fachbereich Oecotrophologie die Verpflegung der Sozial-Holding genauestens unter die Lupe genommen und den Weg des Essens von der modernen Zentralküche an der August-Monforts-Straße bis auf die Teller der Kunden in den Altenheimen verfolgt.
    Im Vorfeld mussten Marion Stroemer, Betriebsleiterin der Zentralküche, und Gisela Bausch-Weis, die für das Qualitätsmanagement in den Altenheimen verantwortlich ist, rund 350 Fragen rund um die Verpflegung, von Vollwertigkeit über Hygiene bis hin zu Abwechslung und Nachhaltigkeit des Angebots beantworten. Anschließend hat der TÜV Rheinland alle Angaben auf Basis von Belegen, Dokumenten und bei Vor-Ort-Terminen überprüft.

    „Kontrolliert wird neben Hygiene und Nährwert die gesamte Lieferkette vom Einkauf über die Verarbeitung der Lebensmittel bis hin zu deren Aus- und Weitergabe. Für die Bestnote, drei Kochmützen, muss der Betrieb zunächst mehr als 90 Prozent aller möglichen Punkte erreichen und darüber hinaus zusätzliche Kriterien wie zum Beispiel kurze Warmhaltezeiten und eine hohe Kundenzufriedenheit erfüllen“, berichtet Professor Peinelt.

    In der Zentralküche der Sozial-Holding werden die Mittagessen – jeden Tag gibt es drei Gerichte zur Auswahl – nach dem besonders nährstoffschonenden Cook & Chill Verfahren produziert. “Dabei gibt es keinen langen Warmhaltezeiten, weil das Essen in der Zentralküche hergestellt, dann schockgekühlt in die Heime transportiert und erst kurz vor dem Verzehr in den Wohnküchen fertig zubereitet wird. So kommt es frisch auf den Teller, verliert keine Nährstoffe und Vitamine und – was genauso wichtig ist – es schmeckt gut“, erklärt Marion Stroemer.

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  • MG ZIEHT AN 2015: Richard-Wagner-Straße wird zum Catwalk – Mit Slideshow

    MG ZIEHT AN 2015: Richard-Wagner-Straße wird zum Catwalk – Mit Slideshow

    Der Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein stand heute ganz im Zeichen der Recruiting- und Innovationsmesse MG ZIEHT AN – GO TEXTILE: Über 100 zum Teil namhafte Aussteller, mehrere tausend Besucher, dazu eine Modenschau mit Live-Musik mitten auf der Allee der Richard-Wagner-Straße – die bundesweit größte textile Nachwuchsmesse erlebte heute Vormittag einen Auftakt nach Maß. Heute und morgen (28./29. Mai) werden insgesamt bis zu 7000 Besucher auf dem Campus der Hochschule Niederrhein erwartet.

    “Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren in Mönchengladbach in einzigartiger Art und Weise – auf der MG zieht an kommt das zum Ausdruck“, sagte Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners auf der Pressekonferenz heute Vormittag zum Start der Messe.
    In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. So sind einige Aussteller im neuen Multifunktionsgebäude Z an der Richard-Wagner-Straße 97 untergebracht, andere stellen in geräumigen naheliegenden Zelten auf dem Campus aus. Die Wege sind kürzer, der Messe-Charakter wird verstärkt.
    „Die MG zieht an ist bundesweit für die Textilbranche von Bedeutung und für die Studierenden hochinteressant, um Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen“, sagte Prof. Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident der Hochschule Niederrhein.
    Rolf Königs, Präsident des Verbandes der Rheinischen Textilindustrie und Schirmherr der Veranstaltung, sieht den Erfolg der MG zieht an auch als Beleg für die Renaissance der Textilindustrie in der Region. „Wir sind hier auf dem richtigen Weg, die Innovationskraft der jungen Menschen mit der qualitativ hochwertigen Arbeit der Firmen zu vernetzen“, sagte Königs.
    Diesen Aspekt hob auch Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus hervor, der sich über viele neue namhafte Unternehmen unter den Ausstellern freute. „Die Anziehungskraft der Messe ist enorm gewachsen, die Firmen treten verstärkt in einen Wettkampf um die besten Talente im Textilwesen. Sie merken jetzt, dass ihnen Chancen entgehen, wenn sie hier keine Stände aufbauen und teilnehmen“, so Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach WFMG.
    Für die Zukunft der Messe sind eine intensivere Einbeziehung der Studierenden sowie ein besonderes Programm für Schüler vorgesehen.

    „Wir wollen den Wissensdialog zwischen Studierenden und Firmen künftig noch weiter ausbauen. Auch wollen wir die Chance nutzen, schon den Schülern die Begeisterung für die Branche und den Fachbereich nahezubringen“, sagte Prof. Dr. Rudolf Voller, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik.
    Veranstalter der MG ZIEHT AN – GO TEXTILE! sind die WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach sowie der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Die alle zwei Jahre stattfindende Messe endet am Freitagabend.
    Highlight des ersten Tags: Die Modenschau von und mit Studierenden der Hochschule Niederrhein. Dieses Jahr fand diese erstmals auf der Allee der Richard-Wagner-Straße statt. Diese wurde zwischen 11:30 und 13 Uhr für den Verkehr gesperrt.

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  • Besichtigungen des NEW-Wassererlebnispfads Helenabrunn und des Wasserturms an der Viersener Straße möglich

    Besichtigungen des NEW-Wassererlebnispfads Helenabrunn und des Wasserturms an der Viersener Straße möglich

    Jeden Samstag von April bis September sind am Wassererlebnispfad Helenabrunn interessierte Besucher aller Altersklassen von 11:00 bis 16:00 Uhr herzlich willkommen. Bei einem Gang über den Trinkwasserpfad erfährt man anhand von anschaulichen Informationstafeln und Modellen Wissenswertes über die Wassergewinnung, -aufbereitung bis hin zur Bereitstellung von Trinkwasser und Gewässerschutz.
    Auch Schulklassen können sich nach vorheriger Anmeldung durch das Trinkwasserinformationszentrum der NEW führen lassen. Die Ansprechpartnerin Renate Gluth ist erreichbar unter Telefon 02166 688-2406 oder renate.gluth@new.de. Der vor dem Gelände liegende Natur- und Steingarten ist jederzeit zugänglich.
    Für alle, die sich den im Jugendstil erbauten Wasserturm an der Viersener Straße aus der Nähe anschauen wollen, bietet sich ein Besuch am 06. Juni an. Der Wasserturm kann von März bis August an jedem ersten Samstag im Monat um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr besichtigt werden. Nach 234 Stufen erwartet die Besucher ein herrlicher Ausblick über die Vitusstadt.
    Ebenfalls am 06. Juni kann man die seit 1997 im Wasserturm Rheindahlen beherbergte Dauerausstellung „400.000 Jahre Vergangenheit Rheindahlen“ besuchen. Die Ausstellung steht regelmäßig von März bis November an jedem ersten Samstag im Monat in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr für Besucher offen.

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  • Die BSV legt richtig los

    Die BSV legt richtig los

    Am 23. Mai 2015 wurde ein neuer Vorstand der BezirkschülerInnenvertretung gewählt!

    Nach einigen Monaten der Reorganisation tagte die dritte Bezirksdelegiertenkonferenz der
    BezirksschülerInnenvertretung Mönchengladbach und Umfeld.
    Diese Konferenz ist die Basis der BezirksschülerInnenvertretung und jede Schule entsendet pro angefangene 250 Schülerinnen und Schüler an einer Schule eine/-n Delegierte/-n. Dabei wird jährlich ein neuer Vorstand gewählt, der die Geschicke der BSV leitet. Er konstituiert sich aus zehn ordentlichen Mitglieder sowie bis zu zehn Vertretern.

    Für die Legislaturperiode 2015/2016 besteht der Vorstand aus: Janann John Safi, Dennis Ritter, Max Riedel, Charlotte Klinger, Melvin Lehner (Finanzreferent), Djalila Kerime, Paul Quassdorff, Arian Ludorf und Rick Duman.
    Aus dem Votum ging Janann Safi als neuer BezirkschülerInnensprecher hervor.

    „Nach einer unauffälligen Phase der internen Organisation im Zuge derer formale, rechtliche und organisatorische Faktoren definiert wurden, kann die BezirksschülerInnenvertetung nun auf Grundlage eines strukturierten Fundamentes, richtig loslegen, um die politische Meinung der Schülerinnen und Schüler endlich einfließen zu lassen.“, so der neue BezirksschülerInnensprecher Janann John Safi.

    Gemeinsam hat sich der Vorstand vorgenommen die Schülervertretungen an den Schulen zu stärken und unterstützen sowie inter- und überschulische Projekte wieder zu initiieren.
    Dazu wurde auch ein neues Gremium, der Hauptausschuss, vorgestellt. Er besteht aus den SchülerInnensprecher/-innen und dem Bezirksvorstand und generiert einen individuellen Erfahrungstausch sowie eine verbesserte Vernetzung.

    „Wir haben sehr gute Voraussetzungen, um unsere Vorhaben zu realisieren und Schülerinnen und Schülern direkter am Schulleben sowie an der Schulpolitik partizipieren zu lassen, sodass die politische Meinungsbildung und Teilnahme der jüngeren Generation gefördert werden kann, denn sie ist das höchste Gut unserer Gesellschaft“, so Janann weiter, der sich auf damit auf das Grundsatzpapier der BSV bezieht.

    Die seit Februar 2014 reaktivierte BSV hat es sich zur Aufgabe gemacht den Schülerinnen und Schülern im Bezirk Mönchengladbach eine Stimme zu verleihen. Dafür sieht sie es als notwendig die Schulen einerseits untereinander besser zu vernetzen, um das Potenzial der Schülerinnen und Schüler dieser Stadt zu bündeln und andererseits erfordert die politische Mitgestaltung durch Jugendliche die Integration in kommunalpolitische Gremien, um die hier lebenden Schülerinnen und
    Schüler in die Politik einzubinden.
    „Es ist wichtig die Schülerinnen und Schüler ihre Möglichkeit der Mitwirkung aufzuzeigen und wahrnehmen zu lassen.“, so Dennis Ritter aus dem Vorstand der BSV.

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  • BV Ost erklärt sich eindeutig gegen Bau der Regio-Bahn S28 durch die Donk

    BV Ost erklärt sich eindeutig gegen Bau der Regio-Bahn S28 durch die Donk

    Termine 001Das Votum der Politiker gegen den Bau der Bahn-Strecken-Verlängerung von Kaarst nach Viersen durch den Bereich Donk in Mönchengladbach fiel einstimmig gegen das Vorhaben der Bahn aus.
    Bereits vor Beginn der Sitzung der Bezirksvertretung Ost protestierten etwa 4o Donker Bürger gegen eine denkbare Umsetzung der Pläne.

     

    Termine 011Nach dem eindeutigen Vortrag der Verwaltung war schnell erkennbar, so wird es nichts mit dem Wunsch der Viersener auf diese zusätzliche Strecke.
    Die von der Bahn vorgelegten Daten waren z.T. undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Ein wirklicher Bedarf war nicht erkennbar, dargestellte Werte waren durch eigene Zahlen der Verwaltung leicht zu widerlegen.

     

    Termine 012Auch der kurz vor der Sitzung scheinbar verzweifelte Versuch des Viersener Bürgermeister, er versandte Mails mit der Bitte den Vertrag zu unterschreiben, hatte keinen Erfolg.
    Ohne plausiblere Daten wird kein Ausschuss und auch der Rat der Stadt keine Zustimmung zu einer Beitrittserklärung erteilen.

     

     

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  • Kompetenzzentrum Sauberkeit – GEM – Gebührenzahler – Verwaltungsratsposten

    Diese merkwürdige aber nicht minder logische Konstellation zeigte sich gestern bei der Vorstellung des Projektes “ Kompetenzzentrum Sauberkeit“ in der Sitzung des Umweltausschusses.
    Mitglieder der Projektgruppe innerhalb der Verwaltung, die unter Leitung des Oberbürgermeisters arbeitet, präsentierten einen ersten Wurf ihrer Arbeit.
    Noch ist nichts entschieden!

    Jedoch: Erkennen lässt sich bereits in diesem Stadium wohin der Weg führen wird.
    Unter dem Mantel Sauberkeit lässt sich eine Umverteilung von Kompetenzen und Einkommens-Möglichkeiten genüsslich angehen.
    Die GEM wird nicht wie ursprünglich geplant und öffentlich kommuniziert in einen Eigenbetrieb überführt und so in die Verwaltung integriert.
    Es wird eine selbstständige Körperschaft geschaffen, d.h., es entsteht eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR), diese wird durch Satzung befähigt, die ihr durch die Verwaltung übertragenen Aufgaben (hier: Sauberkeit in MG) eigenverantwortlich zu erledigen.
    Dieser AöR wird die GEM als GmbH angegliedert und durch sie gesteuert. Die AöR ist also Arbeitgeber, sie wird geleitet durch einen hauptamtlichen Vorstand, der durch einen Verwaltungsrat, wie bei der SSK, kontrolliert wird.
    Der AR Vorsitzende ist üblicherweise der OB.

    Fazit:
    – das Ganze kostet Geld, viel Geld, Vorstand und AR leisten schließlich teure Arbeit.
    – diese Mehrkosten werden innerhalb der aktuellen Verwaltung nicht eingespart.
    – die Gebührensätze der Bürger werden sich dadurch zusätzlich erhöhen,
    – es werden neue (Versorgungs-) Posten für Politiker in Vorstand, Verwaltungsrat und evtl. Beirat geschaffen,
    – die vor der Kommunalwahl versprochene Gebührensenkung wird zu den Akten gelegt.
    – die Verwaltungsumstrukturierung geht bis dato ohne öffentliche Beteiligung vonstatten.
    – die teure Geschäftsführung der GEM bleibt erhalten,
    – Mitarbeiterversetzungen in die AöR sind geplant, mit ungewissem Ausgang.

    Lesenswert ist die Berichts-Vorlage der Verwaltung: Vorlagen-Nr.831/IX

     

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  • Zeugen gesucht – Raubüberfall auf Senior – Täter lauerte ihm am Geldinstitut auf

    Zeugen gesucht – Raubüberfall auf Senior – Täter lauerte ihm am Geldinstitut auf

    Am Mittwochnachmittag gegen 14:20 Uhr ging ein 80jähriger Wickrather zu seiner Hausbank auf der Odenkirchener Straße in Rheydt. Dort hob er einen größeren Bargeldbetrag ab.

    Dabei wurde er offensichtlich beobachtet. Als er die Bank verließ, sprach hin ein Unbekannter an und fragte nach der Uhrzeit. Als er anschließend das Treppenhaus eines angrenzenden Ärztehauses betrat, folgte ihm der Unbekannte. Er trat dem Senior den Gehstock weg und raubte ihm die Brieftasche mit einem hohen vierstelligen Betrag.

    Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 170 – 175 groß, schlank, ungepflegter kurzer Ziegenbart, südländisches Aussehen. Er sprach deutsch mit leichtem Akzent. Er war bekleidet mit grau/blauer Hose, olivfarbenem Parka, weiß- grauem Shirt mit einem Brückenmotiv.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die weitere Angaben insbesondere zum Fluchtweg des Unbekannten machen können. Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Wird Politik aus Fairness zugunsten der Eltern entscheiden?Kita-Streik belastet Eltern mehrfach

    Wird Politik aus Fairness zugunsten der Eltern entscheiden?
    Kita-Streik belastet Eltern mehrfach

    Zur möglichen Rückerstattung von Kindergartenbeiträgen schlägt die FDP eine Resolution des Stadtrates an NRW-Innenminister Ralf Jäger vor.
    Fraktionsvorsitzende Nicole Finger: „Angesichts der Probleme vieler Eltern einerseits und der verzwickten rechtlichen Situation der Stadt andererseits halten wir es für den richtigen Weg, wenn der Minister für Inneres und Kommunales es den Kommunen im Stärkungspakt ermöglichen würde, Beiträge an die Eltern zurückführen zu können. Dazu kann der Rat ihn mit der vorgelegten Resolution auffordern.“
    Auch Bündnis90/Grüne haben ähnliches gefordert und so dürfen die Betroffen hoffen, zumindest einen Teil der Kindergartenbeiträge erstattet zu bekommen. Die Kommune wird dadurch finanziell nicht belastet.

    Die Freien Demokraten haben feststellen müssen, dass Mönchengladbach als Stärkungspaktkommune eine Zustimmung der Aufsichtsbehörde benötigt, um Beiträge erstatten zu können. Dabei sei der jetzige Zustand nicht fair, meint Nicole Finger: „Denn die Eltern müssen momentan neben der geschlossenen Kita oft auch noch für eine selbstorganisierte Ersatzbetreuung zahlen, während die Stadt die Vergütung für die Streikenden ersetzt bekommt. Unter der Situation leiden vor allem die Eltern, aber auch viele Kinder. Nicht alle kommen in sogenannten „Notgruppen“ unter; viele Kinder haben auch Angst davor, was die Eltern oft vor große Probleme stellt.“
    Bereits in der nächsten Woche könnten im Finanzausschuss die Weichen pro Eltern gestellt werden.
    Die dazu notwendigen Anträge liegen den politischen Gremien bereits vor.

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  • MG ZIEHT AN – GO TEXTILE!

    MG ZIEHT AN – GO TEXTILE!

    Zum neunten Mal ist die alle zwei Jahre stattfindende „MG ZIEHT AN – GO TEXTILE!“ am 28. und 29. Mai zu Gast an der Hochschule Niederrhein. Die vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik und von der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) ausgerichtete Fachmesse ist die größte Recruiting- und Nachwuchsmesse im deutschsprachigen Raum und Aushängeschild der textilen Kompetenzregion Mönchengladbach. An zwei Tagen können Studierende und Interessierte mit namhaften und weltweit aktiven Unternehmen der Textil- und Bekleidungsbranche auf Tuchfühlung gehen und wertvolle Kontakte knüpfen. Wegen der Neugestaltung des Mönchengladbacher Campus gibt es in diesem Jahr einige spannende Neuerungen.

     

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  • Marmeladentauschbörse in Rheydt-Mitte erfolgreich gestartet

    Marmeladentauschbörse in Rheydt-Mitte erfolgreich gestartet

    Am Dienstag, 26. Mai,hatte die Transition Town Initiative Mönchengladbach zu einer Marmeladentauschbörse eingeladen.

    Viele Früchte und Obstsorten aus Handel und eigenem Garten sind eine ideale Grundlage für die Herstellung wohlschmeckender Marmeladen. Die Marmeladentauschbörse bietet die Möglichkeit, selbst gemachte Marmeladen zu verkosten und sich über Rezepte, Herstellungsgeheimnisse und Methoden zur Haltbarmachung auszutauschen. Und nicht zuletzt können natürlich Marmeladen getauscht werden.

    Die Veranstaltung fand statt im Bürgertreff ETAGE ZWO, Waisenhausstraße 16 in Rheydt-Mitte.
    Der Eintritt war selbstverständlich frei.
    Der Erfolg gibt Hoffnung auf Wiederholung.

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  • Schützenfest in Giesenkirchen – die Prunk 2015

    Schützenfest in Giesenkirchen – die Prunk 2015

    Mit Slideshow
    Vom 16. bis 19. Mai war in Giesenkirchen wieder Schützenfestzeit, von der St. Sebastianus Bruderschaft veranstaltete.
    Am Samstag um 16:30 Uhr begann das Fest mit dem beabsichtigten Programm außer, dass der 1. Brudermeister Ralf Kremer, wie wir erfahren konnten, nicht an der Siep abgeholt wurde.
    Im Festzelt konnte der Brudermeister die Majestäten und einige Abordnungen befreundeter Bruderschaften und Politiker aus Rat und Bezirksvertretung begrüßen. Der sich anschließende Tanzabend endete in bester Atmosphäre in den frühen Morgenstunden.
    Am Sonntag mussten die Schützen schon um 8:00 Uhr an der Gaststätte Haus Ambour antreten um Brudermeister, Majestäten und Ehrengäste abzuholen, und sie zum Totengedenken zum Friedhof zu geleiten.
    Dort ergriff Ralf Kremer das Wort und hielt eine zum Nachdenken anregende Rede. In der Rede machte er deutlich was im vergangenen Jahrhundert alles in Europa an schrecklichen Dingen passierte und wies auf die aktuellen Umstände hin, die, wenn wir nicht alle für den Fortbestand des Friedens zu kämpfen, wieder in verheerende Ereignisse münden könnten.
    Er schloss mit Worten: „Lassen sie uns ein Schützenfest im Geist des Miteinander und Füreinander feiern.“

    Bei der Feierstunde und der sich anschließenden Schützenmesse wirkten traditionell die Vereinigte Spielleute Giesenkirchen 1906, die NEW Musikkapelle und der Männerchor Giesenkirchen 1873/1904 mit.

    Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des großen Festumzuges und der Parade, bevor im Festzelt Schützen für besondere Verdienst um die Bruderschaft von Bezirksbundesmeister Horst Thoren ausgezeichnet wurden.

    Mit dem St. Sebastianus Orden in Bronze wurden Patrick Goertz (Lostige Jonges) und Jörg Zimmermann (Gereonsschützen) ausgezeichnet.
    Den St. Sebastianus Orden in Silber erhielten Sigfried Peters (Lostige Jonges) und Jungkönig Joshua Jennes (Blaue Husaren).

    Mit dem St. Sebastianus Orden in Gold ehrte die Bruderschaft Hans-Jürgen Kortnacker (Rue Jonges).
    Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Norbert Wallraff (Lostige Jonges) und Ingo Buschhüter (Gereonsschützen) ausgezeichnet.
    Den Hohen Bruderschaftsorden erhielt Heinz Hoeveler (Sappeure 71).
    Das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz erhielt Albert Kremer (Böhmerwald Schützen).
    Allen mit hohen Orden ausgezeichneten verdienten Schützen möchten wir von dieser Stelle herzlich gratulieren.
    Der anschließende Tanz war wie immer eine fröhliche, harmonische Veranstaltung.

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    Am Montag hatte Bezirksvertreter Hermann-Josef Krichel-Mäurer zu Ehren der Majestäten in den Rathausgarten eingeladen. Nachdem er alle Anwesenden und vor allen Dingen die Majestäten begrüßt hatte, ehrte er einen Schützen für seine langjährige ehrenamtliche und aufopfernde Funktion in der Bruderschaft.
    Er überreichte den Ehrenstock des Bezirksvorstehers an Hans-Günter (Schöppe) Moll.
    Es schloss sich der Klompenumzug durch den Ortskern und die Klompenparade auf dem Konstantinplatz an.
    Der Klompenball im Festzelt fand bei bester Stimmung statt.

    Am späten Dienstagnachmittag zog zum letzten Mal der Schützenzug los um Majestäten und Brudermeister abzuholen. Es schloss sich die Abschlussparade auf dem Konstantinplatz an, bevor es zum letzten Tanzabend des Schützenfestes ins Festzelt ging. Dort hatten Mitglieder verschiedener Schützenzüge eine tolle Playback-Show vorbereitet, die das Publikum zu nicht enden wollendem Applaus veranlasste. Die aktiven Mitwirkender dieser Show hatten einige Darbietungen einstudiert und führten diese gekonnt vor.
    Das Königspaar Frank und Ute John mit den Ministerpaaren Rainer Esser und Margret Lamertz sowie Herbert und Marlene Esser, nebst dem Jungkönighaus Jungkönig Joshua Jennes und den Ministern Pascal Wirtz und Silvan Schaefer und Schülerprinzessin Angelina Hermes neben ihren Rittern Summer Braterschofzky und Dana Peters können auf ein gelungenes Schützenfest 2015 zurück blicken und sich hoffentlich an viele schöne Ereignisse während ihrer Regentschaft erinnern.

     

     

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  • Schriefersmühle von den Bürgern angenommen

    Schriefersmühle von den Bürgern angenommen

    15-05-25-schriefers-m-003915-05-25-schriefers-m-0047Erwartungsvoll und sehr neugierig haben sich mehr als 150 Besucher am Pfingstmontag auf den Weg nach Rheindahlen gemacht und die frisch sanierte Mühle besichtigt.

     

    Der Förderverein Schriefersmühle e.V. hatte zum Mühlentag eine schier unmögliche Leistung möglich gemacht und ein Kleinod der Rheindahlener Geschichte wiederbelebt.

     

    15-05-25-schriefers-m-0040Dem im August 2011 gegründeten Verein war es gelungen, bis heute rund 120.000 Euro Spenden- und Fördergelder für die Rettung des 1747 erbauten Mühlenturms, der zu den ältesten Denkmalen in Mönchengladbach gehört, einzuwerben.

     

     

     

    Eine stolze Summe, die sich aus privaten Spenden, Erlösen verschiedener Aktionen wie zum Beispiel dem Verkauf von Apfelkraut, sowie hohen fünfstelligen Zuschüssen der Sparkassenstiftung und des Landschaftsverbandes Rheinland zusammensetzt.

    Mit dem Geld wurde zunächst das Außenmauerwerk des Mühlenturms vor dem Verfall gerettet und denkmalgerecht saniert. Im zweiten Bauabschnitt ist ein Teil des aufgeschütteten Mühlenberges abgetragen und arrondiert worden. Auch die einsturzgefährderte Stützmauer des Mühlenbergs wurde entfernt.

    15-05-25-schriefers-m-0048Nun stand der Innenausbau der Mühle bevor: Auch hier mussten Mauerwerk, Fugen und Träger saniert werden. Die maroden Zwischendecken wurden entfernt und durch zwei neue Holzdecken mit Treppenaufgängen ersetzt. Der Mühlenturm erhielt einen neuen Fußboden, Fenster, Türen und Tore, um ihn als Versammlungs- oder Ausstellungsraum nutzbar zu machen.

     

     

     

    15-05-25-schriefers-m-0050Die Rheindahlener nahmen dieses Geschenk an, es gab ausschließlich Lob zu hören. Die beiden Stunden der ersten Besichtigungsmöglichkeit für die Öffentlichkeit waren kurzweilig gehalten und mit vielen Informationsmöglichkeiten gefüllt.
    Die Jazzband ERKATOWN sorgte mit fetziger Musik für hervorragende Stimmung.
    Mehr Informationen zur Mühle sind unter http://www.schriefersmuehle.de zu finden.

     

     

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  • Fohlenjagd in Rheydt mit acht Streifenwagen der Polizei

    Fohlenjagd in Rheydt mit acht Streifenwagen der Polizei

    Woher kamen diese Fohlen?
    Am Sonntagmorgen hielten drei Fohlen die Mönchengladbacher Polizei in Atem.
    Um kurz vor 7 Uhr waren die drei Tiere zum ersten Mal im Bereich Schloss Rheydt gesichtet worden.
    Von dort aus liefen sie über innerstädtische Straßen in die Rheydter City. Mit acht Streifenwagen versuchte anschließend die Polizei zunächst vergeblich, die Pferde einzufangen.

    Die wilde Jagd ging kreuz und quer durch die Stadt. Hierbei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern.
    Schließlich liefen die Tiere in Richtung Giesenkirchen und konnten dort auf eine Weide getrieben werden.
    Mit tatkräftiger Unterstützung der alarmierten Feuerwehr und Mitarbeitern eines Reiterhofes wurden die Tiere dann eingefangen. Wohin die Pferde gehören, wurde bisher nicht geklärt. Bilanz der Verfolgung : eine durch ein Pferd verletzte Polizeibeamtin, zwei leicht beschädigte Streifenwagen und mehrere abgerissene Außenspiegel. Auch die Pferde erlitten leichte Verletzungen.

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  • Restaurant Four Senses: Benefizveranstaltung am 04. Juni für Philipp Wolf

    Restaurant Four Senses: Benefizveranstaltung am 04. Juni für Philipp Wolf

    Gutes tun und dabei den eigenen Gaumen verwöhnen lassen. Dazu haben Gäste und Freunde des Gladbacher Restaurants „Four Senses“ und natürlich alle Interessierten am Donnerstag, den 04. Juni 2015, Gelegenheit.
    Denn dann veranstaltet das „Four Senses“ ab 11 Uhr eine Benefizveranstaltung zu Gunsten einer Delphintherapie für den schwerstbehinderten Philipp Wolf.
    Gegen eine Spende von 25 Euro können Gäste an diesem Tag so viel essen und trinken, wie sie mögen, die kompletten Erlöse spendet das „Four Senses“ anschließend der Familie Wolf.
    „Unser Freund Phillip ist bereits mit einer sehr schweren Behinderung zur Welt gekommen“, schildert Gisela Hüsges Schnabel, Geschäftsführerin des „Four Senses“, das Schicksal des kleinen Jungen. „Er leidet an einer Vielzahl unterschiedlichster Symptome, unter anderem an Epilepsie, einer angeborenen Sehschwäche, einer Gehirnblutung 1.Grades sowie einer taktilen, sensorischen Störung“, so Hüsges Schnabel weiter. „Eine Delphintherapie würde ihm helfen, seine Körperwahrnehmung, aber auch seine sprachliche, körperliche und geistige Entwicklung weiterhin zu verbessern, um eventuell eines Tages alleine laufen zu können“, führt Hüsges Schnabel aus.

    Philipp Wolf ist 5 Jahre alt, kommt aus Korschenbroich und geht in einen integrativen Kindergarten.
    Dank aktueller Medikation leidet er zurzeit unter 3-5 Epilepsie-Anfällen statt 30-50 Epilepsie-Anfällen pro Stunde.
    Er ist zudem auf vielerlei Hilfsmittel angewiesen, die ihm das alltägliche Leben erleichtern. Philipp entwickelt sich sehr langsam, aber stetig weiter – auch dank verschiedener tierunterstützter Therapien. Philipps Eltern setzen ihre Hoffnungen daher jetzt auf die von dem amerikanischen Neuropsychologen und Verhaltensforscher Dr. David E. Nathanson entwickelte Delphintherapie. „Wir sind sehr glücklich, dass das „Four Senses“ uns so großartig unterstützt“, bringt Yvonne Wolf, Philipps Mutter, ihre Freude zum Ausdruck. „Je mehr Gäste am 04. Juni in das „Four Senses“ kommen, desto größer stehen Philipps Chancen, eine Delphintherapie machen zu können“, so Wolf weiter. „Um möglichst große Erfolge zu erzielen, sollte die Therapie mindestens 2 Wochen dauern, dies ist natürlich mit erheblichen Kosten verbunden.“

    Für das Team des „Four Senses“ ist das Engagement selbstverständlich und eine große Freude dazu. Engagiert sich das Spitzenrestaurant doch selbst seit seiner Eröffnung 2012 für Menschen mit Handicap. Als anerkanntes Integrationsunternehmen ist das „Four Senses“ nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Heimat für Sehbehinderte und Blinde.

    „Es erfüllt uns mit großer Freude, mit dieser Benefizveranstaltung helfen zu können“, unterstreicht Hüsges Schnabel ihre Unterstützung. „Neben Speisen und Getränken wird es am 04. Juni auch viele Aktionen geben, wie eine Hüpfburg und Kinderschminken“, so Hüsges Schnabel weiter. „Zudem werden wir einige lukrative Preise versteigern, die von Gönnern gespendet wurden – es lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht zu kommen“!
    Karten für die Benefizveranstaltung am 04. Juni 2015 sind im „Four Senses“ erhältlich:
    Telefon 02161 – 967 77 26, info@four-senses.de

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  • Wie wird Wasser wieder sauber?  Blick hinter die Kulissen der Kläranlage

    Wie wird Wasser wieder sauber? Blick hinter die Kulissen der Kläranlage

    Der Niersverband bietet wieder Führungen für Interessierte.

    Jeder von uns spült täglich ca. 120 Liter schmutziges Wasser den Abfluss hinunter. Wo läuft dieses Abwasser hin und wie wird es wieder sauber? Das und vieles mehr erfahren Sie anschaulich bei einem Rundgang über die Kläranlage des Niersverbandes in Mönchengladbach-Neuwerk .
    Nächster Termin: Samstag, 30. Mai 2015, 10:00 – 12:00 Uhr
    Treffpunkt: Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk, Niersdonker Str. 10, 41066 Mönchengladbach
    Bitte festes Schuhwerk anziehen. Die Führungen sind kostenlos.
    Anmeldung bis 27. Mai 2015 unbedingt erforderlich unter niersinfo@niersverband.de oder Tel. 02162/3704-102.

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  • Bezirksvertretung West: Bürgersprechstunde wird getestetBezirksvertretung Nord: Bürgersprechstunde abgelehnt

    Bezirksvertretung West: Bürgersprechstunde wird getestet
    Bezirksvertretung Nord: Bürgersprechstunde abgelehnt

    Nach langer, kontroverser Diskussion in der Sitzung der Bezirksvertretung West am 19.05.2015 konnte zunächst ein parteiübergreifender Kompromiss zum Antrag der Fraktion die Linke bzgl. einer dauerhaften Einrichtung von BürgerInnenfragestunden zum Anfang jeder Sitzung der Bezirksvertretung gefunden werden.
    So hat sich die Bezirksvertretung darauf geeinigt, dass zur übernächsten Sitzung am 20.10.2015 zum Test ob ein solches Angebot überhaupt von den Menschen im Bezirk angenommen werde, eine Probefragestunde durchgeführt wird.

    Daher sind die Bürger im Bezirk West ausdrücklich aufgerufen, von Ihrer Möglichkeit Gebrauch zu machen, sich mit Ihren Anliegen, Fragen und Anregungen als Bürgerder Stadt in die kommunale Politik einzubringen, damit gemeinsam das Beste für den Bezirk und für Mönchengladbach getan wird.

    Im zweitgrößten Bezirk der Stadt, in Mönchengladbach-Nord, interessierte das gleiche Anliegen die CDU und SPD allerdings nicht. Sie wollten noch nicht mal darüber abstimmen lassen.
    Ein Armutszeugnis für die GroKo, wollte sie doch in der neuen Legislatur vor allem mit Transparenz und Bürgerbeteiligung punkten.
    Pustekuchen! Bereits vor Einbringung des Antrages durch den Antragsteller die Linke, stellte die SPD mit Unterstützung der CDU einen Geschäftsordnungsantrag auf „Nichtbehandlung“ des Tagesordnungspunktes wegen angeblichen Widerspruches zur  bestehenden Geschäftsordnung der Stadt.

    Diese exklusive Sicht der Argumentation kann man durchaus als ein Alleinstellungsmerkmal der GroKo in der BV-Nord sehen, da in den anderen Bezirksvertretungen diese Sichtweise keine Rolle spielte bzw. nicht existent ist.

    Im Westen und Osten der Gesamtstadt jedenfalls nicht. Die Bürgerfragestunde wird im Bezirk Ost schon praktiziert.

    Diese Art der Vorgehensweise mag der geneigte Bürger  selber bewerten.

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  • MG ZIEHT AN – Go Textile

    MG ZIEHT AN – Go Textile

    Neben der Borussia gibt es einen zweiten Champions-League-Teilnehmer aus Mönchengladbach: die Textilwirtschaft. So sehen es die Veranstalter und Teilnehmer der inzwischen größten deutschen textilen Nachwuchs- und Rekrutierungsmesse, MG ZIEHT AN – Go Textile, die in der neunten Auflage am Donnerstag, und Freitag, 28. Und 29. Mai, auf dem Campus der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik, stattfindet. „Mönchengladbach ist europa- und weltweit im Bereich der Textilwirtschaft mit zahlreichen Unternehmen und der Hochschule Niederrhein als Flaggschiff bestens aufgestellt“, betont Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, die erneut als Hauptsponsor die Messe unterstützt und am Vortag, 27. Mai, das Pre-Opening in der Geschäftsstelle am Bismarckplatz ausrichtet. „Wir erleben derzeit bundesweit eine Renaissance im Segment der technischen Textilien und verspüren diese positive Entwicklung auch seit Jahren bei MG zieht an“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG), die gemeinsam mit dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein die Messe veranstaltet.

    An diesen zwei Tagen können Studierende und Interessierte mit namhaften und weltweit tätigen Unternehmen aus der Textil- und Bekleidungsbranche wieder auf Tuchfühlung gehen. Unterschiedliche Firmen entlang der textilen Wertschöpfungskette sind vertreten, vom Textilmaschinenbau über technische Textilien, Bekleidung und Mode bis hin zum Handel. Unter anderem auf dem Programm stehen Matching-Gespräche, in denen die Studierenden direkten Kontakt zu den Unternehmen aufnehmen, Bewerbungsfoto-Shootings und sogenannte „Mappen-Checks” für Textildesigner.

    Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Events, Foren und Vorträgen über textile Innovationen in der Mode- und Textilmaschinenbaubranche runden das Angebot ab. So gibt es erstmals auch Modenschauen an beiden Tagen jeweils um 12 Uhr auf der gesperrten Richard-Wagner-Straße. Auf dem Catwalk präsentieren die Studierenden und Absolventinnen ihre Entwürfe. Es ist bereits die neunte Auflage der bekannten Recruiting- und Innovationsmesse der Textil- und Bekleidungsindustrie. Sie wird alle zwei Jahre durchgeführt. Insgesamt 102 Aussteller von A wie Alberto und Adidas bis z wie Zalando und Zara sind auf der diesjährigen Messe vertreten, zu der wieder 7.000 Besucher erwartet werden: Studierende der relevanten Fachbereiche, Young Professionals, Fachpublikum, Schüler und die interessierte Öffentlichkeit. Die Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach gilt in Fachkreisen als das Studienzentrum für die textilen Wirtschaftszweige. Im Gegensatz zu vergleichbaren anderen Instituten erleben die Studierenden hier die gesamte textile Bandbreite von der Faser bis zum Endprodukt. Darüber hinaus ist die Hochschule Niederrhein weltweit anerkannt für Transfer und Innovation im Bereich Forschung und Entwicklung. Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in Mönchengladbach gehört zu den größten Studienorten für den textilen Ingenieurnachwuchs in Europa und umfasst derzeit 2.000 Studierende. 31 Professorinnen und Professoren, rund 25 Lehrbeauftragte und etwa 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Fachbereich beschäftigt. Auf www.go-textile.de finden Interessierte Informationen zu textilen Ausbildungs-möglichkeiten und Praktika, zu Studiengängen, zu Berufsfeldern und zu Karrieremöglichkeiten in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Mehr Infos unter www.mgziehtan.de

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  • Der Werbeflut Einhalt gebieten  Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten im Innenstadtkern Rheydt

    Der Werbeflut Einhalt gebieten
    Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten im Innenstadtkern Rheydt

    Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.
    In den vergangenen Jahrzehnten hat in der Innenstadt von Rheydt die Dominanz von Werbeanlagen an Einzelhandels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben stark zugenommen und das historische Stadtbild sichtbar verändert.

    Mit der Absicht, auf die Ladenlokale aufmerksam zu machen und die Wirkung anderer Werbeanlagen zu überbieten, sind die gestalterischen Ansprüche an Werbeanlagen in den Hintergrund gerückt. Die Anzahl und Dimensionierung der Werbeanlagen ist hingegen gestiegen. Werbeanlagen variieren hinsichtlich Art, Größe, Form, Werkstoff, Farbgebung und Anbringungsort stark und verursachen ein sehr heterogenes Bild.
    Das Stadtbild wird von Werbeanlagen dominiert und überprägt – zu Lasten des charakteristischen Erscheinungsbildes des Ortskerns, seiner Aufenthaltsqualität und der architektonischen und individuellen Gestaltung vorhandener und künftiger Gebäude.

    Vor diesem Hintergrund ist vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung der Stadt der Entwurf einer Werbeanlagensatzung erarbeitet worden. Ziel dieser Satzung ist die Aufwertung der Rheydter Innenstadt und die Förderung der Stadtbildqualität durch eine an die Architektur und ihre Gliederung angepasste, stadtbildverträgliche und nach einheitlichen Kriterien gestaltete Werbung. Unter Berücksichtigung der marktwirtschaftlichen Notwendigkeit von Werbeanlagen wird ein verträgliches Miteinander von Baukörpern und Werbeanlagen bzw. eine angemessene Balance zwischen Stadtbild und Außenwerbung angestrebt.

    Dazu werden im Rahmen der Werbeanlagensatzung verbindliche Regelungen über die Zulässigkeit von Werbeanlagen und Warenautomaten sowie zum Anbringungsort und zur Gestaltung, das heißt zu Schriftart, Farbgebung und Größe von Werbeanlagen getroffen. Werbeanlagen und Warenautomaten sollen zukünftig nur noch am Ort der Leistung zulässig sein. Darüber hinaus werden unter anderem ausgewählte Fassadenbereiche, wie z.B. der Brüstungsbereich des 1. Obergeschosses oder über mehrere Geschosse reichende, geschlossene Wandbereiche für die Montage von Werbeanlagen bestimmt.

    Der Entwurf der Werbeanlagensatzung wurde in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd und in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 2. Juni vorgestellt. Danach soll ein Beteiligungsverfahren durchgeführt werden, in dem die Öffentlichkeit informiert wird und unter anderem Bürger und Einzelhändler Stellung zum Satzungsentwurf nehmen können. Über die genauen Termine informiert die Stadtverwaltung nach der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses.

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