Autor: Harald Wendler

  • Großzügige Spende der Stadtsparkasse Mönchengladbach an die Arbeiterwohlfahrt

    Großzügige Spende der Stadtsparkasse Mönchengladbach an die Arbeiterwohlfahrt

    Am Mittwoch, 17.06.2015, überreichten Herr Joachim Schlösser und Herr Oliver Bähren von der Sta dtsparkasse Mönchengladbach Herrn Norbert Bude (Vorsitzender des Präsidiums) und Herrn Uwe Bohlen (Vorstand) – Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach – die Zuwendung (15.000Euro)aus dem PS-Zweckertrag.

    Das Gebäude der Arbeiterwohlfahrt auf der Brandenberger Straße in Mönchengladbach wurde im Jahre 1987 errichtet.
    Die meisten der damals angeschafften Einrichtungsgegenstände werden heute noch genutzt. Dabei wurden viele Büros unter Weiternutzung der vorhandenen Einrichtungsgegenstände in der Vergangenheit etliche Male umorganisiert, weil die Nutzungen der jeweiligen Räume an die sich verändernden Anforderungen angepasst werden mussten und somit das vorhandene Mobiliar mehrmals auf die vorhandenen Räumlichkeiten neu aufgeteilt wurde.
    Auch zahlreiche der heute sich in Nutzung befindlichen Büro- und Besprechungsstühle stammen noch aus dieser Zeit.
    Selbst im Verlauf der Zeit getätigte Ersatzbeschaffungen sind aktuell schon etliche Jahre in Nutzung.

    Das Gebäude der Seniorenakademie an der Landwehr in Mönchengladbach wurde im Jahre 1996 errichtet.
    Alle der damals angeschafften Einrichtungsgegenstände werden heute noch genutzt. Fast alle der heute sich in Nutzung befindlichen Büro- und Besprechungsstühle stammen ebenfalls noch aus dieser Zeit.

    Der zur Verfügung gestellte Betrag wird verschiedenen Arbeitsfeldern der Arbeiterwohlfahrt zu Gute kommen, so werden im Bereich der Seniorenakademie e. V., die gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mönchengladbach e. V. Eigentümer der Bildungswerk der Generationen gGmbH ist, sowie in der Geschäftsstelle des Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Mönchengladbach e.V. auf der Brandenberger Straße neue Büro und Besprechungsstühle sowie Besprechungs- und Ablagetische angeschafft werden, um somit eine zweckdienliche Arbeitsplatz- und Besucherausstattung zu gewährleisten.
    Die geplante Erneuerung des Sitzmobiliars unterstützt somit eine vernünftige Beratung unserer Kunden, so dass auch weiterhin eine professionelle Arbeit mit den uns besuchenden sowie bei uns hilfesuchenden Menschen gewährleistet werden kann.
    Die bereitgestellten Spenden seitens der Stadtsparkasse Mönchengladbach beinhalten für den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt 10.000,00 Euro und für die Seniorenakademie e. V. 5.000,00 Euro.
    In den vergangenen Jahren hat die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen insgesamt Spenden in Höhe von:
    für 2011: 23.000 Euro,
    für 2012: 22.500 Euro,
    für 2013: 18.000 Euro
    und jetzt für 2014: 15.000 Euro aus dem Bereich PS-Zweckertrag erhalten.

    Erkennbar ist, dass das PS-Sparen bei der Stadtsparkasse zurückgegangen ist. Dabei stellt der Dreiklang aus
    „Sparen – Gewinnen – Helfen“ eine interessante Sache dar, wodurch Projekte, Institutionen und Vereine in der Region unterstützt werden.
    Norbert Bude und Uwe Bohlen dankten der Stadtsparkasse Mönchengladbach für ihre freundliche Unterstützung ganz herzlich.
    Sie freuen sich, dass die Stadtsparkasse Mönchengladbach sie bei ihren Vorhaben und Aufgaben durch den zur Verfügung gestellten Betrag aus dem Bereich „PS-Zweckertrag“ zur Seite steht.

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  • U12 -Faustball – Jugendmannschaft aus Wickrath gewinnt Silber

    U12 -Faustball – Jugendmannschaft aus Wickrath gewinnt Silber

    Bei der RTB – Endrunde am Samstag, 13.06.2015 in Wuppertal gewann die U12 -Faustball – Jugendmannschaft aus Wickrath die Vizemeisterschaft und damit die Silbermedaille.
    Rheinischer Meister wurde der Leichlinger TV, der das Finale gegen die bravourös kämpfenden Wickrather Jungs in zwei Sätzen mit 11:8 und 11:7 gewann.
    Gratulation an die Wickrather.

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  • SPD, Grüne und Piraten wollen Freifunk-W-Lan-Netze in NRW

    SPD, Grüne und Piraten wollen Freifunk-W-Lan-Netze in NRW

    Kostenloser Internetzugang für alle und überall – dafür wollen sich die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und Piraten in NRW durch die Unterstützung von Freifunk-Netzen einsetzen. Sie haben gestern in ihren Fraktionen dem gemeinsamen Antrag „Freifunk in Nordrhein-Westfalen: Bürgernetze ausbauen und weiter stärken!“ zugestimmt.
    Rechtssicherheit für Freifunk-Anbieter soll hergestellt sowie freie und offene Bürgernetze flächendeckend etabliert werden. Nächste Woche wird der Antrag im Plenum debattiert. Dazu erklären Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Matthi Bolte, netzpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, und Lukas Lamla, kulturpolitischer Sprecher der Piraten:

    Alexander Vogt: „Wir müssen den Ausbau öffentlicher WLAN-Netze in unseren Kommunen vorantreiben. Das ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung in NRW. Außerdem bietet frei verfügbares Internet ein nicht zu unterschätzendes Entwicklungspotenzial für bürgerschaftliches Engagement und neue kreative Ideen. Diese wollen wir stärken. Darüber hinaus fordern wir, dass der Bund Rechtssicherheit für private Betreiberinnen und Betreiber offener WLAN-Netze schafft. Nur so können die freien Bürgernetze weiter wachsen.“

    Matthi Bolte: „Digitale Teilhabe ist die Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit. Freifunk ist eine basisdemokratische Bürgerbewegung, mit der wir WLAN für alle schaffen können – ohne Überwachung und Abzocke. Als GRÜNE Fraktion konnten wir uns noch vor Kurzem überzeugen, welch eine faszinierende digitale Gesellschaft in Estland unter dem Motto „Fresh Air and Free Wifi“ entstanden ist. Einen entsprechenden Rahmen wollen wir auch in NRW bereiten, beispielsweise durch Zugang zu landeseigenen Liegenschaften für die Aufstellung von Freifunk-Routern“.

    Lukas Lamla: „Freifunk wird in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Internetgrundversorgung frei von kommerziellen oder staatlichen Interessen spielen. Darauf müssen wir uns in NRW einstellen – diesen Trend müssen wir unterstützen. Eine Internetinfrastruktur fest in den Händen der Allgemeinheit ist unerlässlich für unsere Demokratie. Ich freue mich, dass sich Nordrhein-Westfalen so eindeutig zu Bürgerdatennetzen bekennt.“

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  • Fest am See: Anmeldungen sind noch möglich

    Fest am See: Anmeldungen sind noch möglich

    Am letzten Juli-Wochenende (25./26. Juli 2015) lockt das Fest am See, Mönchengladbachs großes Sommerfest für die ganze Familie, zum 40. Mal wieder Tausende von Besuchern nach Wickrath. Ein attraktiver Höhepunkt im vielseitigen Jubiläums-Programm ist erneut das beliebte Oldtimer-Trecker-Treffen.
    Als Sponsor für den Programmpunkt hilft auch in diesem Jahr die Firma „Gather Formulare“. Treckerfreunde aus Nah und Fern sind eingeladen, ihre Schmuckstücke im Schlosspark Wickrath zur Schau zu stellen.
    Sämtliche Typen von Traktoren, Unimogs, Geräten, Standmotoren usw. bis Baujahr 1975 sind möglich.

    Rund um die Ausstellungsmöglichkeit wird für alle Schrauber, Ölfinger, Bulldogtreiber, Trecker- Unimog- und Oldiefreunde ein buntes Rahmenprogramm angeboten. Bei schönem Wetter spielt sich alles im Freien ab, bei Regen gibt es genügend Ausweichmöglichkeiten. Zum krönenden Finale zieht am Sonntagnachmittag um 14 Uhr der Trecker-Korso durch die Wickrather Innenstadt. Weitere Informationen und Anmeldung zum Oldtimer-Trecker-Treffen unter www.festamsee.de.

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  • Für Kurzentschlossene: Hochschule Niederrhein bietet Lange Nacht der Studienberatung

    Für Kurzentschlossene: Hochschule Niederrhein bietet Lange Nacht der Studienberatung

    Noch bis zum 15. Juli können sich Studieninteressierte für ein Studium bewerben. Die Hochschule Niederrhein bietet Kurzentschlossenen eine lange Nacht der Studienberatung. Am Donnerstag, 25. Juni, können sich Studieninteressierte am Campus Krefeld Süd zwischen 17 und 22 Uhr bei Keksen und Getränken umfassend informieren. Die Bewerbungsfrist für einen Studienplatz mit Zulassungsbeschränkung endet am 15. Juli. Bis dahin müssen alle Bewerbungen für ein Studium zum Wintersemester eingegangen sein.
    Es gibt einen Vortrag zum Thema „Studieren an der Hochschule Niederrhein – Infos zu Zulassungsvoraussetzungen, NC, Studiengänge, Bewerbung, etc.“, zudem stehen fachspezifische Berater und Studierende zur Verfügung. Doch auch bei der Suche nach dem richtigen Studiengang sind die Studienberater der Hochschule Niederrhein gerne behilflich: „Manchmal wird aus dem Namen des Studiengangs nicht sofort klar, worum es sich dabei handelt. Wir erklären das“, sagt Kirsten Möller, Leiterin der Zentralen Studienberatung.
    So wissen viele nicht so richtig, was sich hinter „eHealth – IT im Gesundheitswesen“ verbirgt. „Das ist ein toller Studiengang am Fachbereich Gesundheitswesen, in dem die Studierenden nicht nur medizinische Grundlagen sondern auch betriebswirtschaftliche Qualifikationen und technisches Wissen erwerben.“ Oder den trialen Studiengang Handwerksmanagement, der zum Wintersemester erstmals angeboten wird. Er richtet sich an Handwerksgesellen, die neben ihrer Ausbildung in einem Betrieb BWL studieren möchten. Am Ende des zehnsemestrigen Studiums am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften stehen drei Abschlüsse: Geselle, Meister und Bachelor.
    Die spätabendliche Beratung richtet sich auch an Berufstätige, die sich über Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitende Studiengänge informieren möchten. Die lange Nacht der Studienberatung findet landesweit an zahlreichen Fachhochschulen und Universitäten Nordrhein-Westfalens statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Weitere Informationen zur langen Nacht der Studienberatung finden Sie hier: www.hs-niederrhein.de/lange-nacht
    Oder bei Diana Bartnik, Zentrale Studienberatung, Tel.: 02161 186-2711 oder per E-Mail: diana.bartnik@hs-niederrhein.de

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  • Vielfalt willkommen  SPD Mönchengladbach gründet drei neue Arbeitsgemeinschaften

    Vielfalt willkommen
    SPD Mönchengladbach gründet drei neue Arbeitsgemeinschaften

    Im Rahmen eines „Tages der Arbeitsgemeinschaften“ hat die SPD MG am vergangenen Wochenende ihr Angebot um die Arbeitsgemeinschaften (AG) „Migration und Vielfalt“, „QueerSozis“ und „selbst aktiv“ erweitert. Damit schafft die SPD MG neue Partizipationsmöglichkeiten.
    Tag der AG'en Bild 2Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach und Bundestagsabgeordnete, eröffnete die Gründungsversammlungen in der Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße. In ihrer Begrüßungsrede machte sie klar: „Wir entsprechen mit diesen Gründungen gerne dem Wunsch unserer Mitglieder. Die Neugründungen sind eine gute Ergänzung zu den bestehenden Arbeitsgemeinschaften. Jusos, AfA (Arbeitnehmer/innen) und AG 60plus leisten bereits seit langem wichtige Arbeit im Unterbezirk.“
    In der AG „Migration und Vielfalt“ engagieren sich Mitglieder mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen. Bei der Gründungsversammlung kandidierten gleich acht Mitglieder für den Vorstand.
    Emrah Bektas, Mitglied des Integrationsausschusses der IG Metall und neuer Vorsitzender der AG nach seiner Wahl: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Versammlung. Der breite Zuspruch zeigt, dass die Gründung eine absolut richtige Entscheidung war.“

    Peter Steier (Migration und Vielfalt), Ute Marie Wolf (QueerSozis) und Peter Gabor (Selbst aktiv) waren es, die die Gründung beim Unterbezirksvorstand vorschlugen.
    Wolf ist bereits bei den „NRWSchwusos“ als stellvertretende Vorsitzende auf Landesebene aktiv. Nun sitzt sie dem Mönchengladbacher Pendant, den „QueerSozis“, vor. „Die Thematik könnte aktueller nicht sein. Die Debatte um die „Ehe für alle“ ist in aller Munde. Wir setzten uns für die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. Groß sind die Ängste vor möglichen Konsequenzen im Alltag: Angst vor schiefen Blicken aus der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz, Verlust der Arbeitsstelle oder Wohnung, Verlust von Freundschaften, Angst vor gewalttätigen Übergriffen.“ so Wolf in Ihrer Vorstellung.

    Tag der AG'en Bild 4Auch das Angebot der AG „selbst aktiv“ richtet sich nicht nur an Menschen mit Behinderung. Auch hier gilt selbstverständlich: Vielfalt willkommen! Gabor, ebenfalls auf Landesebene aktiv, ist Experte in eigener Sache: „Für mich ist Inklusion ein tagtägliches Thema, da liegt doch nichts näher, als mich selbst für die Belange behinderter Menschen einzusetzen.

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  • Stadt warnt vor Greifvögel in Gerkerathwinkel  Im Naturschutzgebiet brütet vermutlich ein Bussard: Waldwege meiden

    Stadt warnt vor Greifvögel in Gerkerathwinkel
    Im Naturschutzgebiet brütet vermutlich ein Bussard: Waldwege meiden

    Spaziergänger und Radfahrer in der Straße Gerkerathwinkel sollten derzeit besonders achtsam sein.
    Im Naturschutzgebiet Gerkerather Busch brüten Greifvögel, die naturgemäß während der Brut- und Aufzuchtzeit ihr Brutgebiet verteidigen.
    Da von den Elternvögeln eine Gefahr ausgeht, bringt die Stadt heute an Bäumen, Laternen und an der Bushaltestelle entsprechende Warnhinweise an. Die Stadt bittet um Vorsicht und Beachtung der Greife aus der Luft.

    „Vermutlich handelt es sich um Bussarde, die nicht selten Menschen von hinten angreifen. Die Wege im Gerkerather Busch sollten vorerst gemieden werden“, betont Werner Stops von der Abteilung Kommunaler Forst. Der Stadt liegen Hinweise von Joggern über Angriffe eines Greifvogels in Gerkerathwinkel kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Koch vor.
    (pmg)

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  • 450.000 Euro zur Bildungsförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien

    450.000 Euro zur Bildungsförderung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien

    Die gemeinnützige Wübben Stiftung ermöglicht, dass in den kommenden drei Schuljahren an drei Grundschulen sozialpädagogische Fachkräfte zur Bildungsförderung eingesetzt werden und fördert das Projekt HOME+ mit zunächst 450.000 Euro.
    Heute haben Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und der Geschäftsführer der Wübben Stiftung Herr Dr. Markus Warnke die entsprechende Fördervereinbarung unterzeichnet.

    Die Wübben-Stiftung richtet sich an Kinder und Jugendliche, die es aufgrund ihrer sozialen Herkunft schwer haben, den Herausforderungen der Schule und im Alltag zu begegnen. Dazu fördert die Stiftung Akteure des Bildungssystems bei der Entwicklung, Verbreitung und Verbesserung wirksamer Angebote durch Fördermittel, Beratung und Vernetzung. Möglichst viele Kinder und Jugendliche sollen die Kompetenzen erwerben, die sie benötigen, um den Anforderungen der Schule und später der Berufswelt gewachsen zu sein.

    Das Projekt HOME+ baut auf dem seit 2010 erfolgreich durchgeführten Projekt HOME – Hilfe und Orientierung für Mönchengladbacher Eltern – auf und wird in Grundschulen in den HOME-Stadtteilen Eicken, Mülfort und Rheydt etabliert. Während mit HOME über Elternberatung und -unterstützung allgemein die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern verbessert werden, geht HOME+ darüber hinaus und nimmt gezielt die Bildungsförderung in den Blick. HOME+ möchte, dass jeder Schüler die schulische Leistung zeigen kann, die seinen kognitiven Fähigkeiten entspricht. In Kooperation mit Lehrern, Schulsozialarbeit und Vertretern des Offenen Ganztags sollen daher alle Schüler in ihren Fähigkeiten und Talenten positiv verstärkt werden. Kernbestandteil von HOME+ ist aber auch die individuelle Beratung von Eltern zum Thema Bildung, wobei deren eigene Bildungsbiografie, sozialer und kultureller Hintergrund und persönliche Belastungsfaktoren berücksichtigt werden. Die HOME+-Fachkräfte informieren über Zusammenhänge zwischen schulischer Bildung und Lebenszufriedenheit im Erwachsenenalter und werben bei Eltern dafür, die Leistung ihrer Kinder bestmöglich zu fördern und ihnen Freude am Lernen zu vermitteln.

    Der Erfolg des Projektes wird fortlaufend evaluiert. Ebenso werden zur Sicherung dieser Erfolge Schüler, die an weiterführende Schulen gewechselt sind, in den ersten Jahren weiterhin begleitet. Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist eine sensible und bedeutsame Phase in der Bildungsbiographie eines jeden Kindes. Bei erfolgreichem Verlauf des Projektes wird es für zwei weitere Schuljahre eine Verlängerung geben, wofür die Wübben Stiftung nochmals 300.000 Euro Fördermittel zur Verfügung stellen wird.

    Seit Jahren intensiviert die Stadt Mönchengladbach ihre Bemühungen zur Verbesserung der Entwicklungsbedingungen sozioökonomisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Darin sieht die Wübben Stiftung eine gute Grundlage, um gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach das Projekt HOME+ an den Grundschulen zu installieren.
    Mit dem Programm Home+ fördert die Wübben Stiftung den präventiven Ansatz der Stadt Mönchengladbach, über eine ganzheitliche Beratung zu Bildungsthemen Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken. Durch die Unterstützungsleistung in den Familien setzt Home+ früh an und stellt sich Bildungsungerechtigkeiten entgegen.
    (pmg)

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  • Bürger wünschen sich Sauberkeit – eine saubere Information gehört dazu – warum die politischen Machthaber in Mönchengladbach unsauber informieren.

    Möglicherweise geht es einigen von Ihnen genauso bei der Erkenntnis, dass die Öffentlichkeit bewusst falsch informiert wurde. Die Nichtinformation über ein bereits seit 2007 erstelltes/vorliegendes Gutachten zu der aktuellen Fragestellung, ob ein Fachbereich der Stadtverwaltung in einen Eigenbetrieb oder eine AöG ausgelagert werden soll, hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.
    Allzu viele jetzt im Stadtrat agierenden Politiker kennen dieses Gutachten, haben dessen Nutzung noch in bester Erinnerung. Wo sind die erklärenden Hinweise der politischen Führungsriegen aus CDU und SPD aber auch FDP?
    Wer aus der Reihe der nach der letzten Wahl zurückgetretenen Ex-Führungskräften mit Gewicht melden sich jetzt zu Wort? Bisher Niemand.
    Gemeint sind ebenfalls unsere Mitglieder des Bundestages und des NRW Landtages. Auch Schweigen macht mitschuldig.

    Am Mittwoch wollen die Machthabenden den Stadtrat auffordern, den Weg zu bereiten für eine Überleitung von ca. 400 Stellen  und Mitarbeiter in eine AöG und die „GEM Verzahnung“ vorantreiben. Ein möglicher Eigenbetrieb soll nicht einmal geprüft werden.
    Macht ist eine Voraussetzung in der Politik für Erfolg.
    Dies erkennend, kann nur der Souverän, der Bürger, etwas an den momentanen Realitäten ändern. Hoffentlich ist er nicht allzu vergesslich bis zu seiner nächsten Wahlmöglichkeit. Mein Bestreben wird sein zu erinnern.

    Im Gutachten aus 2007 gibt es unter vielen anderen wichtigen Punkten den folgenden Hinweis:

    Organe der AöR sind der Vorstand und der Verwaltungsrat.
    Der Rat hat nach der Gründung – anders als beim Eigenbetrieb – keine eigenständige Funktion bei der AöR.

    Gleichwohl kann er nicht nur durch die Besetzung Einfluss auf
    die AöR nehmen, sondern auch durch Weisungen gegenüber seinen
    Vertretern im Verwaltungsrat.
    Der Vorstand ist das Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan der AöR. Der Vorstand leitet die AöR grundsätzlich in eigener Verantwortung. Er vertritt die AöR gerichtlich und außergerichtlich. Direkte Weisungen des Bürgermeisters sind nicht möglich, da der Bürgermeister nicht Dienstvorgesetzter des Vorstandes ist.

    Der Verwaltungsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands und überwacht
    dessen Geschäftsführung. Darüber hinaus entscheidet der Verwaltungsrat
    über den Wirtschaftsplan und die Feststellung des Jahresabschlusses, sowie
    die Ergebnisverwendung. Diese Tätigkeiten sind beim Eigenbetrieb dem Rat
    zugewiesen. Durch Satzung können dem Verwaltungsrat weitere
    Zuständigkeiten zugewiesen werden. Auch kann der Rat sich Entscheidungen
    von grundsätzlicher Art vorbehalten.
    Der Bürgermeister (bzw. ein anderes dafür vorgesehenes Ratsmitglied) ist
    Vorsitzender des Verwaltungsrates. Beschäftigtenvertreter sind hingegen
    nicht vorgesehen. Die Vertreter des Rates im Verwaltungsrat unterliegen
    dessen Weisungen.
    Die Gemeinde ist Träger der Anstaltslast, sodass sie unbeschränkt für
    Verbindlichkeiten der AöR haftet, soweit die AöR diese nicht erfüllen kann.
    Aus diesem Grunde stellt die eigene Kreditfähigkeit der AöR ein besonderes
    Risiko dar.

     

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  • Sprechzeiten der Bestattungsbüros eingeschränkt

    Sprechzeiten der Bestattungsbüros eingeschränkt

    Die Stadtverwaltung weist nochmals darauf hin, dass die bisherigen Sprechzeiten der Bestattungsbüros mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal nicht aufrechterhalten werden können.
    Das Bestattungsbüro auf dem städtischen Friedhof Rheydt an der Preyerstraße wurde deshalb geschlossen.
    Das Bestattungsbüro an der Totenhalle auf dem städtischen Hauptfriedhof Viersener Straße ist montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

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  • Santander-Lauf am Sonntag: Innenstadt gesperrt – Buslinien umgeleitet

    Santander-Lauf am Sonntag: Innenstadt gesperrt – Buslinien umgeleitet

    Am Sonntag, 14. Juni wird der 6. Santander-Lauf durchgeführt. Die 10 km-Strecke verläuft auch in diesem Jahr quer durch die Mönchengladbacher Innenstadt und den Bunten Garten.

    Ab 10.30 Uhr (bis 16.30 Uhr) wird der Veranstaltungsbereich daher für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt. Der gesperrte Innenstadtbereich kann über Waldnieler Straße, Hittastraße, Speicker Straße, Fliethstraße, Rathenaustraße, Bismarckstraße, Hohenzollernstraße, Hermann-Piecq-Anlage und Sternstraße umfahren werden.

    Das Gründerzeitviertel-West wird in diesem Jahr nicht gesperrt. Die Steinmetz- und Viersener Straße können bis zur Kaiserstraße befahren werden. Die Zufahrt zum Alter Markt ist nur über die Stepgesstraße und Abteistraße möglich. Zudem kann die Viersener Straße ab der Franziskaner Straße nur in Richtung Innenstadt und nur bis zur Ludwig-Weber-Straße befahren werden. Das Krankenhaus Maria Hilf kann nur über die Parkstraße erreicht werden. In Höhe der Viersener Straße wird eine so genannte Sollbruchstelle eingerichtet.

    Umleitung zahlreicher Buslinien:
    Aufgrund des Santander-Laufs müssen die Buslinien 003, 007, 009, 010, 013, 015, 017, 019, 023 und 033 eine Umleitung fahren. Alle in den Umleitungsstrecken befindlichen Haltestellen werden bedient. Weitere Informationen zur Umleitungen der Buslinien gibt es im Internet unter www.new-mobil.de.

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  • Ab Montag: Verkehrsbehinderungen in der Rheydter City

    Ab Montag: Verkehrsbehinderungen in der Rheydter City

    Am Montag, dem 15. Juni beginnen die Arbeiten im Fahrbahnbereich der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Bachstraße / Marktstraße. Bis zum 26. Juni steht hier nur ein Fahrstreifen für die Bachstraße – Marktstraße zur Verfügung. Der Verkehr in der Engstelle wird mit einer Baustellenampel geregelt. Für den gesamten Zeitraum ist die Friedrich-Ebert-Straße in diesem Bereich nicht befahrbar. Der Linienverkehr wird über die Wilhelm-Schiffer-Straße und Dahlener Straße umgeleitet.

    Gleichzeitig werden in diesem Zeitraum Pflasterarbeiten auf der Marktstraße durchgeführt, so dass der Bereich zwischen Harmoniestraße und der Zufahrt zum Parkhaus Galerie gesperrt ist. Die Zufahrt zum Parkhaus ist über die Bachstraße möglich. Der Verkehr der Marktstraße aus Richtung Stadtsparkasse wird über die Harmoniestraße und Stresemannstraße zurück zur Limitenstraße geleitet.

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ehrte Dienstjubilare

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ehrte Dienstjubilare

    Im Rittersaal des Museum Schloss Rheydt hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners am 3. Juni, 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt, die ihr Dienstjubiläum feierten.17 von Ihnen arbeiten seit 25 Jahren und drei Kollegen seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst. Zwei Kollegen können sogar auf eine 50 jährige Dienstzeit zurückblicken. Allen Jubilaren dankte Reiners für ihren langjährigen Dienst im Auftrag der Bürger. „Danke für die Arbeit, die sie für die Stadt und die Menschen, die in dieser Stadt leben, geleistet haben.

    Ihr Dienstjubiläum begingen: Gisela Abbs (Gesundheit, 25 Jahre), Thomas Armborst (Feuerwehr, 25 Jahre), Margarethe Bauder (Bibliothek und Archiv, 25 Jahre), Hanna Blum (Kinder, Jugend und Familie, 40 Jahre), Claudia Claßen (Kinder, Jugend und Familie, 25 Jahre) Heinz Geerkens (Jobcenter, 40 Jahre), Jürgen Harings (Tiefbau und Stadtgrün, 25 Jahre), Frank Heller (Geoinformationen und Grundstücksmanagement, 25 Jahre), Herbert Heynckes (Büro des Oberbürgermeisters, 25 Jahre), Markus Holter (Feuerwehr, 25 Jahre) Holger Kowallek (Feuerwehr, 25 Jahre), Petra Kupke (Schule und Sport, 25 Jahre), Birgit Lange (Gebäudereinigung, 25 Jahre), Siglinde Luecke (Schule und Sport, 25 Jahre), Stefan Lenzkes (Feuerwehr, 25 Jahre), Andrea Noe (Kinder, Jugend und Familie, 25 Jahre), Herbert Palandt (Tiefbau und Stadtgrün, 50 Jahre), Hartmut Ruschke (Tiefbau und Stadtgrün, 25 Jahre), Jürgen Spangenberg (Geoinformation und Grundstücksmanagement, 50 Jahre), Ingrid Seifert (Schule und Sport, 40 Jahre), Stefan Theißen (Schule und Sport, 25 Jahre), Christa Verlinden (Kinder, Jugend und Familie, 25 Jahre).
    (pmg)

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  • Bürgerinfoveranstaltung zu den Entwürfen der Denkmalbereichssatzung, Gestaltungsrichtlinie für Sondernutzungen und Werbeanlagensatzung

    Bürgerinfoveranstaltung zu den Entwürfen der Denkmalbereichssatzung, Gestaltungsrichtlinie für Sondernutzungen und Werbeanlagensatzung

    Am Montag, 15. Juni, findet um 19 Uhr im Ratssaal des Rathaus Rheydt eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, in der die Öffentlichkeit über die Inhalte der Entwürfe zur Denkmalbereichssatzung, Werbeanlagensatzung und Richtlinie für Sondernutzungen für die Rheydter Innenstadt informiert wird.

    Nach der Veranstaltung haben Eigentümer, Einzelhändler und betroffene oder interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bis zum 24. Juli schriftlich Anregungen und Stellungnahmen zu den Satzungsentwürfen bzw. dem Richtlinienentwurf abzugeben.
    Die Anregungen und Stellungnahmen sind einzureichen beim Fachbereich Stadtentwicklung und Planung
    (Anschrift: Rathaus Rheydt, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, E-Mail-Adresse: stadtentwicklung_und_planung@moenchengladbach.de).

    Die Entwürfe können dann ab dem 16. Juni beim Fachbereich Stadtentwicklung und Planung während der Dienstzeiten und auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach eingesehen werden (www.moenchengladbach.de unter Planen, Bauen & Umwelt – Bauleitplanung – aktuelle Planungen im Verfahren).

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  • Flüchtlingseinrichtung des Landes im ehemaligen JHQ wird wahrscheinlicher

    Flüchtlingseinrichtung des Landes im ehemaligen JHQ wird wahrscheinlicher

    Noch Ende diesen Jahres könnten die ersten hundert Flüchtlinge im JHQ untergebracht werden.
    Der Mietvertrag für eine Landeseinrichtung zwischen dem Land und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist seit Ende 2014 abgeschlossen, die Ausschreibungen für die Erschließungsmaßnahmen sind vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) auf den Weg gebracht und die ersten Bauanträge gestellt.
    Theoretisch könnten bis zu 1.400 Plätze in den vorhandenen Gebäuden im JHQ geschaffen werden. Konkret geplant und errichtet werden zunächst 800 Plätze sowie weitere 200 Plätze, die nur bei dringendem Bedarf belegt werden sollen. Im Gegenzug dazu werden die insgesamt 1.000 Plätze der Stadt auf die Aufnahmequote angerechnet. Dies führt zu einer wesentlichen Entlastung des städtischen Haushaltes.

    Das Thema Flüchtlingseinrichtung beschäftigte den Hauptausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch und den Rat später am 17. Juni.
    Folgt der Rat abschließend der Verwaltungsvorlage, dann erklärt die Stadt ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Kooperation mit dem Land beim Betrieb und der Ausgestaltung der Flüchtlingseinrichtung als „Einrichtung neuen Typs“. Damit entsteht eine Mischform zu beiden in NRW bisher getrennt voneinander arbeitenden Einrichtungstypen: „Zentrale Unterbringungseinrichtung“ (ZUE) und „Erstaufnahmeeinrichtung“ (EAE).
    Stimmt der Rat in der kommenden Woche zu, wird die Verwaltung beauftragt, bis zur dann folgenden Ratssitzung eine entsprechende vertragliche Vereinbarung mit dem Land zu verhandeln, eine Organisationsstruktur für die Erbringung der Leistungen durch die Stadt zu konzipieren, einen Zeitplan abzustimmen und in der nächsten Ratssitzung zur Beschlussfassung zu bringen.

    Das Land wäre Betreiber der Einrichtung neuen Typs und kümmert sich neben der Bewirtschaftung der Gebäude unter anderem um die Ernährung der Flüchtlinge und beispielsweise auch um soziale Dienste und Wachdienste. Ein zweiter Kooperationspartner wäre das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das in der Einrichtung eine Außenstelle unterhält.

    Die Stadt Mönchengladbach würde, sofern der Rat zustimmt, die mit der Erstaufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern anfallenden hoheitlichen Aufgaben (Aufnahme, Registrierung, Meldewesen, etc.) übernehmen.
    Für die anfallenden Personal- und Sachkosten sagt das Land eine vollständige Erstattung zu.
    Die Kommunalaufsicht sieht mit Blick auf die Einhaltung des Haushaltssanierungsplanes (HSP) keine Bedenken, dass die Stadt die Aufgaben übernimmt, vorausgesetzt, es kommt zu einer vollständigen Kostenerstattung ohne zeitliche Verzögerungen. (pmg)

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  • „Was gut ist für den Planeten, ist gut für die Ökonomie“  Vivienne Westwood – Star-Designerin und Aktivistin

    „Was gut ist für den Planeten, ist gut für die Ökonomie“
    Vivienne Westwood – Star-Designerin und Aktivistin

    Vvienne Westwood im Rahmen der Campusgespräche der Hochschule Niederrhein im Audimax der Hochschule (veranstaltet vom Initiativkreis Mönchengladbach: Pioniere der Welt in Mönchengladbach - Vortrag mit Vivienne Westwood)Am Dienstag, den 9. Juni hatte der Initiativkreis Mönchengladbach einen ganzen Tag lang die britische Stil-Ikone Vivienne Westwood zu Gast. Am Nachmittag inspirierte sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Campusgespräche“ die Studierenden des Fachbereichs Textil und Design der Hochschule Niederrhein.

    Sie unterhielt sich mit den angehenden Mode-Ingenieuren über Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, über den Stellenwert von Kultur und natürlich über die Modewelt. Das Audimax mit seinen 450 Sitzplätzen war innerhalb von Minuten nach Einlass voll besetzt – ebenso wie der angrenzende Hörsaal, in den der Auftritt live übertragen wurde. An der Diskussion nahm auch Andreas Kronthaler teil. Der Mode-Designer ist seit 23 Jahren mit Vivienne Westwood verheiratet.

    Vvienne Westwood bei der Veranstaltung: Pioniere der Welt in Mönchengladbach veranstaltet vom Initiativkreis MönchengladbachNach einem Besuch im Textil-Technikum, der Heimat einer historisch bedeutsamen Sammlung von Webstühlen und anderen Werk-Zeugen Mönchengladbacher Textil-Tradition, stellte Vivienne Westwood am Abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“ den 1.000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Kaiser-Friedrich-Halle ihre Perspektiven zu Formen des Kapitalismus, einer „grüneren Welt“ und mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft vor.
    Auch das Thema Mode kam nicht zu kurz, obwohl sich die 74-jährige Aktivistin dafür nach eigener Aussage nicht mehr ausschließlich interessiert: Im Vorprogramm präsentierten die Studierenden der Hochschule Niederrhein einige ihrer Arbeiten auf dem Laufsteg.

    Vvienne Westwood bei der Veranstaltung: Pioniere der Welt in Mönchengladbach veranstaltet vom Initiativkreis MönchengladbachFernsehmoderatorin Dunja Hayali moderierte beide Veranstaltungen.
    Schirmherr war Christian von Daniels, Geschäftsführer der van Laack GmbH und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    Mit dem Besuch von Vivienne Westwood ist der Veranstaltungszyklus 2015 des Initiativkreis, „Drei starke Frauen in Mönchengladbach“, abgeschlossen. Star-Trompeterin Alison Balsom gab im März ihr Konzert, am 5. Mai war Friedensnobelpreisträgerin Jody Williams zwei Tage zu Gast in Mönchengladbach.

    Nach der Sommerpause lädt der Initiativkreis zu seinem Veranstaltungszyklus „Pioniere des Lichts“ ein: Am 16. September begrüßt Mönchengladbach den weltbekannten Künstler und Mitbegründer der Zero-Bewegung Heinz Mack. Am 27. November besucht Stefan Hell, Nobelpreisträger für Chemie 2014, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger der Welt in Mönchengladbach die Stadt.

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  • Aktualisierung: Atommüll ohne Ende – Diskussion wegen Krankheit abgesagt

    Aktualisierung: Atommüll ohne Ende – Diskussion wegen Krankheit abgesagt

    Unter diesem Titel lädt die Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. (BAUM) in Kooperation mit diversen Initiativen und Vereinen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein und fragt:
    Wie geht die Gesellschaft mit den strahlenden Abfällen aus Atomkraftwerken um?

    Trotz Atomausstieg-Beschluss ist Deutschland noch auf Jahre zweitgrößter Atomstrom- und damit auch Atommüll-Produzent der EU. Der strahlende Abfall-Berg wächst weiter und mit dem Forschungszentrum in Jülich haben wir einen Teil davon auch direkt vor der Tür. Eine sichere Lösung für das Jahrtausendproblem Atommüll gibt es nicht. Die „Endlager“-Projekte in Gorleben, Morsleben und der Asse sind gescheitert.

    Nun hat der Bundestag das sogenannte Endlagersuchgesetz beschlossen und eine Kommission eingesetzt, die sich der Probleme annehmen soll. Doch wie sieht die Realität aus? Welche Dimensionen nimmt das Atommüll-Desaster in Deutschland inzwischen an? Was bedeutet das neue Gesetz für den Atommüll-Konflikt? Was wird aus Gorleben? Wie fällt der Vergleich von Anspruch und Wirklichkeit bei der Arbeit der Kommission aus? Und welche alternativen Möglichkeiten gibt es, zu einem gesellschaftlichen Konsens in Sachen Atommüll zu kommen?
    Darüber Auskunft gibt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und seit etwa 30 Jahren aktiv gegen Atomtransporte und unsichere Atommüll-Lagerung. Er hat die Rolle eines „ständigen Beobachters“ der Kommissions-Sitzungen eingenommen. Von den Zuschauerplätzen aus kommentiert er die Arbeit der Runde live auf Twitter und er bloggt zum Thema. Jetzt spricht er über seine Erfahrungen und Einschätzungen und macht Mut, sich in die Atommüll-Debatte aktiv einzumischen.

    Die Veranstaltung findet statt:
    am Montag 15.06.2015 um 19.30 Uhr
    im Paritätischen Zentrum Friedhofstraße 39, 41236 Mönchengladbach

    Der Eintritt ist frei.

    Veranstalter ist die Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. (BAUM)
    in Kooperation mit attac Mönchengladbach, BUND Kreisgruppe Mönchengladbach, IPPNW-Regionalgruppe Mönchengladbach und Umgebung, Strahlenzug Mönchengladbach und Transition Town Initiative Mönchengladbach

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  • Outsourcing nach Gladbacher Art  400 Mitarbeiter der Stadt Mönchengladbach verlieren ihren Arbeitgeber

    Outsourcing nach Gladbacher Art
    400 Mitarbeiter der Stadt Mönchengladbach verlieren ihren Arbeitgeber

    Sie verkaufen diesen Deal möglicherweise geschickt, sie verpacken modernes Outsourcing in das Thema Sauberkeit.
    Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, als sei ihr Vorgehen im Sinne der Bürger und vor allem eines:
    sozial ausgewogen.
    Sie, das sind die handelnden Personen um Hans-Peter Schlegelmilch (CDU-Fraktionsvorsitzender) und seinen SPD-Mitstreiter Felix Heinrichs.
    Natürlich sind Sauberkeit und die Tochter GEM in Mönchengladbach wichtige, zu regelnde Themen.
    Der vorliegende Beschlußentwurf, er scheint parteiintern schon beschlossen, läßt allerdings eine Menge Fragen offen.
    Das ficht die Handelnden jedoch nicht an, trotzdem alles über´s Knie zu brechen und schnellstmöglich unter Dach und Fach zu bringen.

    Dagegen haben heute viele Mitarbeiter der Stadt im Ratssaal währender der Hauptausschuss-Sitzung protestiert.
    Sie sind es, die zu den Verlierern der Aktion gehören werden. Sie werden einen neuen Arbeitgeber zu akzeptieren haben, ein neuer Personalrat wird sie vertreten, geschwächt durch eine wesentlich verkleinerte Belegschaft.
    Rein rechtlich wird es nichts zu beanstanden geben, selbst oberste Gerichte haben solches Gebahren anderer Städte rechtens geheißen.
    Nachfolgende städtische Bereiche sollen in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) überführt werden.

    a.) Abfallwirtschaft, einschl. Gebührenkalkulation und –erhebung
    b.) Straßenreinigung und Winterdienst, einschl. Gebührenkalkulation und -erhebung
    c.) Grünunterhaltung einschl. Friedhöfe und kommunaler Forst
    d.) Unterhaltung von Verkehrseinrichtungen und Verkehrsflächen
    e.) umweltrechtliche Genehmigung, Kontrolle, Verfolgung und Ahndung
    f.) Landschaftspflege
    g.) Sportplatzpflege unter Beibehaltung des bestehenden ausgeprägt hohen Standards
    h.) umweltbezogene Serviceaufgaben

    Wie sinnvoll das ist, wird in Zukunft auch daran zu messen sein, wieviele neue Schnittstellen geschaffen werden und somit Reibungsverluste (auch Kosten) entstehen.
    Einig scheinen sich alle Beteiligten bei dem zweitwichtigsten Aspekt zu sein: Die Mönchengladbacher Bürger müssen sich auf wiederum steigende Gebührensätze einstellen.
    Vorteil für unsere Politiker: Es stehen neue Posten als Verwaltungsrat-Mitglied zur Verfügung.

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