Autor: Harald Wendler

  • Studienergebnis der Uni Bremen: „Zur Situation der Langzeitpflege in Deutschland während der Corona-Pandemie“

    Studienergebnis der Uni Bremen: „Zur Situation der Langzeitpflege in Deutschland während der Corona-Pandemie“

    Befragt wurden mehr als die Hälfte aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland.
    Auch Mönchengladbacher Einrichtungen wurden befragt, ihre Antworten sind in die Studie eingeflossen.

    Hier der Bericht der Uni Bremen:

    Ambulante Versorgung Pflegebedürftiger destabilisiert

    Pflegebedürftige gehören zu den am schwersten Betroffenen in der Corona-Krise. 60 Prozent aller Verstorbenen sind von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Menschen. Deren Anteil an infizierten Personen beträgt aber nur 8,5 Prozent. Das ist Ergebnis einer Online-Befragung der Uni Bremen.

    „Nicht nur pflegebedürftige Menschen sind bei einer Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus in besonderem Maße von schweren Krankheitsverläufen und einer hohen Sterblichkeit bedroht“, sagt  Karin Wolf-Ostermann, Professorin für Pflegewissenschaft, die die Studie geleitet hat. Gleichzeitig seien auch die sie versorgenden Pflegekräfte durch erhöhte Infektionsrisiken gefährdet. Sie könnten dabei ihre dringend notwendigen Dienstleistungen am Menschen häufig nicht unter Einhaltung der generellen Schutzmaßnahmen erbringen.

    Unter welchen Bedingungen aktuell die Pflege im häuslichen Umfeld und in stationären Einrichtungen erbracht wird und welche Folgen der Pandemie dort wirksam sind, war bislang noch unbekannt. Um die Situation zu analysieren, hat eine Forschergruppe unter Leitung von Pflegeprofessorin Karin Wolf-Ostermann vom Institut für Public Health und Pflegeforschung und Gesundheitsökonom Professor Heinz Rothgang vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik gemeinsam mit einem siebenköpfigen Team eine bundesweite Online-Befragung in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Befragungsdaten von 824 Pflegeheimen, 701 Pflegediensten und 96 teilstationären Einrichtungen wurden dabei analysiert.

    Pflegebedürftige und Pflegende häufig von COVID-19 betroffen

    Sowohl in häuslicher als auch in stationärer Versorgung gibt es laut Studie starke Auswirkungen auf Pflegebedürftige. „Werden die Befragungsergebnisse auf die Bundesrepublik hochgerechnet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent aller Verstorbenen von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Pflegebedürftige sind, wobei deren Anteil an allen infizierten Personen nur insgesamt 8,5 Prozent beträgt. Pflegeheime sind damit der wichtigste Ort in Bezug auf mit COVID-19 Verstorbenen. Hier treten die Hälfte aller Todesfälle auf, obwohl nur knapp ein Prozent der Bevölkerung in dieser Wohnform lebt. Die Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen ist somit mehr als fünfzigmal so hoch wie im Rest der Bevölkerung“, sagt Professor Heinz Rothgang.

    Hohe Infektionsraten zeigten sich auch für das Pflegepersonal. Der Anteil infizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei in ambulanten Pflegediensten doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung, in stationären Einrichtungen sogar sechsmal so hoch, so die Autoren der Studie. Dennoch hätten drei Fünftel der Pflegedienste und drei Viertel der Pflegeheime noch keinen COVID-19-Fall zu verzeichnen. Dies zeige, dass Schutzmaßnahmen bisher erfolgreich sind. Dort, wo eine erste Infektion auftrete, seien die Folgen jedoch schnell gravierend. Deshalb müssten das Einschleppen erster Infektionen konsequent vermieden werden und Schutzkonzepte die Verbreitung unter den Pflegebedürftigen und Mitarbeitenden verhindern.

    Schnelle Testungen und Schutzmaterialien nicht ausreichend verfügbar

    Dass eine Eindämmung der Infektion möglich ist, zeigen die Infektionen von Mitarbeitenden und Pflegebedürftigen: So weisen jeweils mehr als die Hälfte der Einrichtungen mit infizierten Mitarbeitenden keine infizierten Klienten oder Bewohner aus. Schlüssel hierbei sind allerdings schnelle Testergebnisse zur Identifikation von potenziellen Infektionsherden und ausreichende Schutzmaterialien zur Vorbeugung der Übertragung, mahnen die Autoren. Wenngleich die anfangs mangelnde Versorgung mit Schutzmaterialien an Bedeutung verloren hat, berichten immer noch jeder vierte Pflegedienst und jede sechste stationäre Einrichtung von diesbezüglichen Engpässen. Zudem seien Tests teilweise noch schwer zugänglich. „Die Übermittlung der Ergebnisse erfolgt erst nach drei bis vier Tagen – zu spät, um ihr Potential als Teil eines wirkungsvollen Schutzkonzeptes voll zu entfalten“, so Karin Wolf-Ostermann. Erforderlich sind daher Reihentests, deren Ergebnisse schneller zur Verfügung stehen.

    Instabile Pflegearrangements gefährden Versorgungssicherheit

    Im Hinblick auf die quantitative Versorgung berichtet knapp die Hälfte aller Pflegedienste von deutlichen Veränderungen, die dadurch entstehen, dass Leistungen von den Pflegebedürftigen nicht mehr in Anspruch genommen werden und teilstationäre Angebote oder Betreuungskräfte in den Haushalten nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies führt dazu, dass einerseits vier von zehn Pflegediensten unter wirtschaftlichen Folgen zu leiden haben und andererseits die Versorgung von Klientinnen und Klienten gefährdet, instabil oder sogar aktuell nicht sichergestellt ist. Hier besteht dringender Unterstützungsbedarf, der zu einer Stabilisierung der oft äußerst fragilen privaten Pflegearrangements und somit zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung im häuslichen Bereich erforderlich ist.

    Dauerhaftes Schutzkonzept als pflegepolitische Konsequenz

    Der Langzeitpflege durch ambulante Pflegedienste und in stationären Einrichtungen muss – auch mit Blick auf eine mögliche zweite Welle der Pandemie – eine höhere Aufmerksamkeit zukommen, so das Fazit von Professorin Wolf-Ostermann und Professor Rothgang. Richte sich der Blick von Politik und Öffentlichkeit im medizinische und pflegerischen Bereich derzeit vornehmlich auf Kapazitäten einer klinischen und intensivmedizinischen Versorgung der akut Infizierten, werde die dauerhafte Versorgung der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppe zunehmend prekärer. Während in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen sehr schnell Hotspots der Erkrankung entstehen können, da viele hochbetagte und multimorbide Menschen auf engem Raum leben, werden ambulante Versorgungssituationen destabilisiert. Damit sei die tägliche Versorgung der Pflegebedürftigen gefährdet.

    Fazit

    Und das schlussfolgern die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Um über die akute Pandemiesituation hinaus Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, muss den Forderungen der Pflegedienste und stationäre Einrichtungen nachgekommen werden. Dazu gehören bundesweite und praktikable Handlungsempfehlungen, eine dauerhafte ausreichende Bereitstellung von Schutz- und Desinfektionsmitteln, die systematische und regelmäßige Testung von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Personal, sowie eine bessere Vergütung der Pflegekräfte und eine bessere Personalausstattung.

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  • “Beethoven: Opus 111 / Dr. Faustus / Pas de deux”

    “Beethoven: Opus 111 / Dr. Faustus / Pas de deux”

    Im Rahmen des Sonderspielplans Juni präsentiert das Theater Krefeld und Mönchengladbach am 20.6. in Mönchengladbach und am 26.6. in Krefeld „Beethoven: Opus 111 / Dr. Faustus / Pas de deux“.

    Dieser Abend vereint Musik, Literatur und Tanz – und  verspricht ein ebenso geistreiches wie sinnliches Theatererlebnis.

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  • 10 Jahre Family of Peace Gospel Singers

    10 Jahre Family of Peace Gospel Singers

    Vor zehn Jahren wurde der Chor der Family of Peace Gospel Singers gegründet. Es war viel geplant für das Jubiläumsjahr 2020: Eine kleine, feine Konzertreihe, eine Chorfahrt, Unterstützung in zahlreichen Gottesdiensten und auf dem Gemeindefest, die eine oder andere Überraschung für Fans und Freunde.

    Es kam bekanntermaßen alles anders. Und so begeht der Giesenkirchener Gospelchor sein Jubiläum entgegen seiner Gewohnheit gezwungenermaßen eher still, denn an Auftritte der üblichen Art ist aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen wegen COVID-19 derzeit nicht zu denken. Selbst Proben finden bis auf weiteres online statt.
    Dennoch blickt die Family of Peace zuversichtlich in die Zukunft. Spätestens im kommenden Jahr – so die vorherrschende Überzeugung im Chor – wird nachgefeiert.
    Noch vor elf Jahren hätte es vermutlich niemand für möglich gehalten, dass in der evangelischen Kirchengemeinde in Rheydt-Giesenkirchen überhaupt einmal ein Gospelchor zur festen Einrichtung werden könnte. Damals – im Spätsommer 2009 – hatten der Pfarrer der Gemeinde, Albrecht Fischer, und der erfahrene Gospelchorleiter Gabriel Vealle die Idee, einen Projektchor zu bilden, der über einige Monate hinweg unter Vealles Leitung Gospelsongs einüben würde. Ziel war, das erlernte Repertoire im Rahmen eines Weihnachtskonzertes zu präsentieren. Damit würde das Projekt auch gleichzeitig enden. Mitsingen konnte, wer wollte – ganz gleich, ob sie oder er Chorerfahrung mitbrachte oder nicht. Der Spaß stand von Anfang an im Vordergrund, und dank Vealles unnachahmlicher Gabe, stets motivierend auf alle Sängerinnen und Sänger einzuwirken, warfen auch die Unsichersten schnell ihre Zweifel über Bord und sangen mit aller Kraft mit. Das Abschlusskonzert im Dezember wurde ein voller Erfolg; das Publikum war begeistert.

    Danach kam die große Leere. „Schade, dass schon alles vorbei ist!“, hieß es aus den Reihen des Chores. “So etwas müsste es hier öfter geben!“, hörte man aus der Gemeinde. „Gabby“ Vealle und Albrecht Fischer nahmen die positive Resonanz zum Anlass, über weitere Möglichkeiten nachzudenken. Zum Jahreswechsel präsentierten sie das erfreuliche Ergebnis: Der Chor wurde zu einer Dauereinrichtung!
    Im Januar 2010 starteten die Proben der „Family of Peace Gospel Singers“ – so der Name, den sich der Chor gegeben hatte. Im Mai 2010 – also ziemlich genau vor zehn Jahren – war die Gründungsversammlung für den Verein, der dem Ganzen den rechtlichen Rahmen gab.
    Glücklicherweise fand gleichzeitig eine kleine Band mit professionellen Musikern zusammen, die fortan die Gospelsängerinnen und -sänger musikalisch unterstützte.
    In den zehn Jahren seines Bestehens hat der Giesenkirchener Chor nicht nur zahlreiche Konzerte gegeben, sondern darüber hinaus als Chorgemeinschaft auch viel erlebt. Auf den Gospelkirchentagen, die alle zwei Jahre in unterschiedlichen Städten Deutschlands stattfinden, wurde nicht nur gesungen, sondern in Workshops gelernt. Als Teil des rund 2500
    Sängerinnen und Sänger starken Backgroundchor nahmen die Family of Peace Gospel Singers an dem großen Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ in Düsseldorf teil. Ein weiteres Highlight war die Kooperation mit den Niederrheinischen Sinfonikern im Rahmen von „Gospel goes Classic“ 2018 und 2020. Benefizkonzerte gehören ebenso zur festen Einrichtung für den Chor wie die Teilnahme am alljährlichen Konfirmationsgottesdienst, am
    Gemeindefest sowie am Weihnachtsgottesdienst am zweiten Weihnachtstag. Ob „Gospelday“ oder „Nachtmusik in der Lutherkirche“ – auch hier tritt Gabby Vealle mit „seiner Family of Peace“ immer gerne auf.
    Waren es im Sommer 2010 noch rund 30 Sängerinnen und Sänger, kamen im Laufe der Jahre immer mehr Interessierte hinzu. Rund 100 Mitglieder in der Altersspanne zwischen 19 und 80 Jahren zählt der Gospelchor heute.
    Wann die Family of Peace Gospel Singers als Ganzes endlich wieder in der Öffentlichkeit singen kann, ist derzeit noch ungewiss. Momentan werden Konzepte geprüft, nach denen vielleicht Kleingruppen im Freien auftreten können; Details werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

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  • Bürgerservice informiert: 4.500 Ausweisdokumente liegen zur Abholung bereit

    Bürgerservice informiert: 4.500 Ausweisdokumente liegen zur Abholung bereit

    Wie der Fachbereich Bürgerservice mitteilt, liegen in den Meldestellen der Stadtverwaltung rund 4.500 Ausweisdokumente zur Abholung bereit.

    Gerade jetzt im Hinblick auf die gelockerten Reisemöglichkeiten ist es wichtig, auf gültige Reisedokumente zu achten.
    Zwar hat Deutschland mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt werden sollen, damit ist jedoch keine Reisegarantie verbunden.
    Um etwaige Schwierigkeiten bei der Reise mit abgelaufenen Dokumenten zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur mit gültigen Dokumenten zu reisen.

    Zur Frage, ob und inwieweit in ausländischen Reisezielen Einreisebeschränkungen gelockert wurden, sollten die Bürgerinnen und Bürger vor Antritt der Reise Informationen einholen. Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen des Ziellandes erhalten sie zum Beispiel in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

    Durch die eingeschränkte Öffnung der Meldestellen konnte ebenfalls eine hohe Anzahl von Anmeldungen neuer Wohnsitze nicht erfolgen. Die aktuellen Meldedaten sind auch im Kontakt mit anderen öffentlichen Stellen wichtig (z.B. KFZ-Anmeldung).

    Der Fachbereich Bürgerservice weist hier besonders auf die Kommunalwahlen am 13. September hin. Das Wählerverzeichnis, das für die Stimmabgabe maßgeblich ist, wird am 09. August aus dem Melderegister erstellt. Spätestens bis dahin sollten alle noch ausstehenden Anmeldungen erfolgt sein.

    Um den Bürgerinnen und Bürgern die Abholung von Ausweisdokumenten und die Anmeldung von Umzügen innerhalb von Mönchengladbach zu erleichtern, bietet der Fachbereich Bürgerservice in der Meldestelle Vitus-Center folgende Sonderöffnungszeiten an:

    Freitag 19. Juni 2020: 13.30 – 17.30 Uhr;
    Samstag 20. Juni 2020: 09.00 – 15.00 Uhr;
    Freitag 26. Juni 2020: 13.30 – 17.30 Uhr;
    Samstag 27. Juni 2020: 09.00 – 15.00 Uhr

    Wichtiger Hinweis: Auch füt die Sonderöffnungszeiten muss telefonisch ein Termin vereinbart werden.
    Den Termin für das Abholen von Ausweisdokumenten erhält man unter der Rufnummer (02161) 25 53175, für die Anmeldung (nur Umzüge innerhalb von Mönchengladbach) gibt es unter der Rufnummer (02161) 25 53152.

    Darüber hinaus weist der Fachbereich Bürgerservice darauf hin, dass Ausweisdokumente auch weiterhin bequem und umweltfreundlich gegen eine Gebühr von 6 bis 8 Euro per Fahrradkurier an Ihren Wohnsitz oder Ihre Arbeitsstelle in Mönchengladbach zugestellt werden können. Wer den Kurierdienst nutzen möchte, kann sich unter der Telefonnummer (02161) 25 56789 melden. 

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  • Zwei Demonstrationen in der Rheydter Innenstadt verlaufen störungsfrei

    Zwei Demonstrationen in der Rheydter Innenstadt verlaufen störungsfrei

    Auf dem Marktplatz in der Rheydter Innenstadt wurden heute (14. Juni) wieder zwei Demonstrationen abgehalten (“Freiheit statt neue Normalität” und “Es bleibt dabei: Gladbach nazifrei!”).

    Zur Versammlung “Freiheit statt neue Normalität” erschienen statt der angemeldeten 250 Personen etwa 60 Teilnehmer. Die Versammlung startete gegen 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung.
    Es folgte ein Aufzug (mit Abstandsregelungen im Sinne der Coronaschutzverordnung) über eine kooperierte Strecke durch die Rheydter Innenstadt.
    Die Versammlung endete wieder mit Rede- und Musikbeiträgen auf dem Rheydter Marktplatz.

    Die Versammlung “Es bleibt dabei: Gladbach nazifrei!” hatte einen Zulauf von 120 Teilnehmern, angemeldet waren 150 Personen.

    Beide Versammlungen endeten störungsfrei gegen 17 Uhr.
    (km)

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  • Eine „kleine“ SommerMusik im Rheydter Schloss

    Eine „kleine“ SommerMusik im Rheydter Schloss

    Auch in diesem Jahr wird es einen Festivalsommer im Rheydter Schloss geben.

    Es gab viel zu tun für SommerMusik-Veranstalter Günter vom Dorp und sein Team in den vergangenen Tagen. Hygienekonzepte erarbeiten, Lagepläne zeichnen und logistische Herausforderungen lösen. Aber nun ist es amtlich. Vom 14. August bis in den September hinein werden Orchester, Comedians, Schauspieler und Bands live auf der Bühne stehen.

    “Die kleine SommerMusik wird ein großes Erlebnis sein.” ist sich auch Dr. Wiegmann, Leiter des Museum Schloss Rheydt sicher. Im malerischen Innenhof vor der Kulisse des Herrenhauses ist ausreichend Platz für jeweils 250 Besucher. An den insgesamt 11 Konzertabenden dürfen sich die Besucher auf kulturelle Vielfalt und beliebte Künstler freuen.

    Den stimmungsvollen Auftakt macht am 14.8. das Europäische Festivalorchester. Dirigent Alexander Steinitz lädt ein zu Mozartklängen mit der kleinen Nachtmusik. Kabarettist Wilfried Schmickler hat am Samstag (15.8.) in seinem neuen Programm jede Menge Redebedarf zur aktuellen Lage.

    Mit Graceland kommt am 16.08. Deutschlands erfolgreichste Simon & Garfunkel-Tribute Show nach Mönchengladbach.

    Delta Mouse sind Renè Pütz und Sängerin Chris Schmitt. Das Duo gastiert mit chilligen Pop-Balladen am 21.8. im Schloss.

    Das Theater bezaubert am 22.08. unter dem Motto “Amor y Zarzuelas” mit spanischen Klängen und macht Hoffnung auf den nächsten Urlaub am Mittelmeer.

    Der beliebte Kabarettist Jürgen B. Hausmann kommt mit seinem brandaktuellen Programm “Nix Virus” zur SommerMusik (23.08.).

    Gedichte, Geschichten und Lieder von Heinz Erhardt stehen auf dem Programm unter dem Titel “Warum der Heinz mit Erhardt lacht” (23.08.) und am Samstag, 29.08. wird FUN mit einem unplugged Konzert die Fans begeistern.

    Die Niederrheinischen Sinfoniker kommen am Sonntag, 30.08. zur “Sommernachtsklassik” ins Rheydter Schloss.

    Der Freitag (04.09.) liefert eine Hommage an Frank Sinatra. Schauspieler Michael Ophelders macht einen musikalisch-literarischen Streifzug durch die Höhen und Tiefen des Entertainers. Volker Weininger, bekannt in seiner Paraderolle als Sitzungspräsident liefert zum Abschluss der diesjährigen “kleinen” SommerMusik sein Solo-Programm ab.

    Für alle Konzerte gibt es ab sofort Tickets unter voilakonzerte.de.
    Wegen der besonderen Auflagen sind Karten nur im Vorverkauf und maximal 4 Stück pro Bestellung möglich.

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  • Mönchengladbacher Schulen sammelten erfolgreich Kupfercent gegen Kinderlähmung.

    Mönchengladbacher Schulen sammelten erfolgreich Kupfercent gegen Kinderlähmung.

    Mönchengladbacher Schulen sammelten erfolgreich Kupfercent gegen Kinderlähmung. 300.000 Impfdosen können finanziert werden.

    Anlässlich des Welt Polio Tages 2019 hat das Bündnis „Kupfercent für eine Welt ohne Kinderlähmung“ unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Mönchengladbach Hans Wilhelm Reiners den Aufruf gestartet, Kupfercent an Schulen gegen Kinderlähmung zu sammeln. Die Rotary Clubs in Mönchengladbach haben versprochen, jeden gesammelte Cent zu verdoppeln. Über Rotary Internationale und die Gates Stiftung wird die Endsumme nochmal verdreifacht.

    Diesem Aufruf wurde von vielen Grund- und weiterführenden Schulen gefolgt. Der Sammelgeist war außerordentlich hoch, auch während des Unterrichtsausfalls infolge Corona. Die Ergebnisse sind überwältigend und unterstreichen das besondere Engagement der Mönchengladbacher Schülerinnen und Schüler für Kinder anderer Länder.

    Aus knapp 200 Sammelboxen können 50.000 Impfdosen finanziert werden. Mit der Verdoppelung durch Spenden der Rotary Clubs sind es 100.000 Impfdosen. Durch die Unterstützung der Gates Stiftung können somit 300.000 Kinder einmalig geimpft werden.

    Mit dieser Aktion setzen Mönchengladbacher Schülerinnen/Schüler ein deutliches Zeichen der Verbundenheit mit Kindern auf der ganzen Welt, um Krankheit und Leiden zu mindern. Dies ist auch ein Akt des Selbstschutzes, denn Infektionskrankheiten kennen keine Grenzen und müssen weltweit bekämpft werden. Daran hat die Corona-Krise uns schmerzlich erinnert. 

    Ein vorgesehener Festakt zur Ehrung der Schülerinnen/Schüler musste verschoben werden. Die Rotary Clubs in Mönchengladbach freuen sich, in Anwesenheit des Schirmherrs Oberbürger Hans Wilhelm Reiners und der teilnehmenden Schulen symbolisch am 15. Juni, um 12 Uhr, im Innenhof des Rathaus Abtei eine Sammelbox mit Impfmaterial an Herrn Ulrich Harnacke als Vertreter des Rotary Gemeindienstes Deutschland zu überreichen.

    Die Mönchengladbacher Sammelaktion ist über die Grenze von Mönchengladbach hinaus bekannt. Die Arbeit des Bündnisses zur Aufklärung über Impfung ist wichtig und wird in Zusammenarbeit mit dem Impfbündnis gegen Masern um den Kinderarzt Köllges fortgesetzt.

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  • Verschwörungsideologien sind Gefahr für die Demokratie

    Verschwörungsideologien sind Gefahr für die Demokratie

    Reul: „Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Reifekammer für Terroristen.“

    Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen.

    Mönchengladbach wird oftmals im Verfassungschutzbericht konkret erwähnt. Der Ratsherr Dominik Roeseler spielt eine unrümliche Rolle.

    Dies geht aus dem heute (9. Juni 2020) von Minister Herbert Reul vorgestellten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 hervor. „Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Reifekammer für Terroristen. Es ist die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Hier wird Hass gesät, hier verbreitet er sich, hier werden Extremisten zu Terroristen und hier gedeihen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, so Reul.

    Ein besonderes Augenmerk legte der Minister auf den Bereich der Verschwörungsideologien, die mitverantwortlich dafür sind, dass extremistische Ansichten über das Internet in die Mitte der Gesellschaft sickern und sich sogenannte „Mischszenen“ aus ganz unterschiedlich motivierten und sozialisierten Menschen bilden. „Da finden sich dann Hooligans, Rocker, Rechtsextremisten und Wutbürger. Aber eben auch ganz normale Leute, die sich Sorgen machen, nachdem sie so viel im Netz über die vermeintlich schlimmen Verhältnisse gelesen haben“, so Reul. Aus ihren Reihen kommen dann die sogenannten Einzeltäter, die im Namen einer „höheren Sache“ handeln, eine vermeintliche Wahrheit erkennen und sich als aufrichtige Kämpfer gegen eine internationale Verschwörung sehen. Reul verwies bei der Vorstellung des Berichts beispielhaft auf den Attentäter von Halle, der sich als ein „unfreiwillig im Zölibat lebender“ Mann sah, dem sein „Recht“ auf Fortpflanzung durch den Feminismus genommen wurde. Außerdem wies er auf den Attentäter von Hanau hin, der am 19. Februar 2020 zehn Menschen tötete und in seiner Schriftensammlung beschreibt, wie er angeblich als Kind Opfer einer Chip-Einpflanzung wurde. „Wir sprechen hier von einer echten Gefahr für unsere Demokratie. Jemand, der glaubt, dass die Corona-Pandemie eine große Lüge sei, um Bürgerrechte einzuschränken, wird sich kaum mehr durch Bürgerengagement und Teilnahme an Wahlen in den demokratischen Prozess einbringen. Zumal wenn er glaubt, dass die Medien diese große Lüge kollektiv mittragen“, so Reul.

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Politisch Motivierte Kriminalität in Nordrhein-Westfalen insgesamt zurückgegangen. So wurden im Jahr 2019 6.032 Politisch Motivierte Straftaten bekannt (2018: 6.238). Das ist ein Rückgang um 206 Delikte beziehungsweise 3,3 Prozent. Die Anzahl der Straftaten im Phänomenbereich der Politisch Motivierten Kriminalität von rechts ist mit 3.661 Straftaten (2018: 3.767) im Vergleich zum Vorjahr um 106 Straftaten gesunken. Propagandadelikte und Volksverhetzungen machen mit 79,7 Prozent (2.917 von 3.661 Straftaten) den überwiegenden Anteil aus (2018: 75,1 Prozent). Die Anzahl der Gewaltdelikte durch rechtsmotivierte Tatverdächtige ist mit 158 Straftaten gegenüber dem Vorjahr um 27,2 Prozent gefallen (2018: 217 Straftaten). Überwiegend handelte es sich hierbei um Körperverletzungen (138 Straftaten bzw. 87,4 Prozent).

    Die Anzahl der Straftaten im Phänomenbereich Links ist leicht gestiegen, um rund zwei Prozent auf 1.424 (2018: 1.394). Ein starker Rückgang ist bei den linksextremistisch motivierten Gewaltdelikten zu verzeichnen, was auf die veränderte Lage im Hambacher Forst zurückzuführen ist. Alleine dort wurden 2018 rund viermal so viele Gewaltstraftaten wie im Jahr 2019 verübt. Die Anzahl der gesamten Gewaltdelikte durch Linksextremisten in Nordrhein-Westfalen hat sich auch deshalb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte verringert. Hier zählten die Verfassungsschützer im vergangenen Jahr 200 Straftaten, 2018 waren es noch 447 Straftaten gewesen. „Diese Zahlen sind gut, aber sie sind kein Grund zur Entwarnung. Denn was uns Sorgen macht, ist nicht so sehr die Quantität, sondern die Qualität. Und das bei rechts und links motivierten Straftaten. So verzeichnen wir etwa bei antisemitisch motivierten Straftaten einen Rückgang von 350 in 2018 auf 315 in 2019. Vor dem Hintergrund der Ereignisse von Halle und dem Versuch, in der Synagoge Menschen zu erschießen, wäre es aber eben fahrlässig, so zu tun, als sei hier alles im ‚grünen Bereich‘“, so der Minister.

    Für den Bereich Islamismus stellen laut des Berichtes ausländische Kämpfer, verurteilte Jihadisten, die ihre Haft verbüßt haben, und Rückkehrer weiterhin ein besonderes Risiko dar. Sie werden von der Polizei in Abstimmung mit dem Verfassungsschutz als „Gefährder“ eingestuft und mit Überwachungsmaßnahmen belegt. Die große Missionierungswelle im Bereich des Salafismus scheint derweil zu stagnieren. So verzeichnet der Verfassungsschutz 2019 nur noch einen leichten Anstieg bei der Anzahl extremistischer Salafisten um 100, von 3.100 im Jahr 2018 auf 3.200 im Jahr 2019. Allerdings befinden sich die Zahlen weiterhin auf hohem Niveau. „Wir müssen unsere repressiven wie präventiven Anstrengungen auf diesem Gebiet unvermindert fortsetzen. Dies im Übrigen nicht nur im Islamismus, sondern auch gegenüber Terrororganisationen wie der PKK“, sagte Reul.

    Der Minister nutzte die Vorstellung zudem für einen Appell. „Ich verstehe, wenn sich Bürgerinnen und Bürger angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Sorgen machen und demonstrieren wollen. Man kann auch unterschiedlicher Meinung darüber sein, welche Maßnahmen gerechtfertigt oder überzogen sind. Aber jeder sollte sich anschauen, wer links und rechts neben ihm auf dieser Demonstration steht. Und ob er sich damit gemein machen will.“

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  • Zwei Demonstrationen in Mönchengladbach – Verlauf größtenteils störungsfrei

    Zwei Demonstrationen in Mönchengladbach – Verlauf größtenteils störungsfrei

    Heute haben auf dem Marktplatz in Mönchengladbach-Rheydt zwei angemeldete Versammlungen (“Freiheit statt neuer Normalität” und “Kein Platz für Nazis”) stattgefunden.

    Der polizeiliche Einsatz verlief weitestgehend störungsfrei.

    Die Versammlung “Freiheit statt neuer Normalität” startete etwas früher als ursprünglich geplant, um 13.45 Uhr.
    Durch den Anmelder wurden 250 Teilnehmer erwartet, etwa 70 Menschen nahmen tatsächlich teil (bei der letzten Versammlung am 17. Mai 2020 waren 250 Personen angemeldet, ca. 150 nahmen teil).
    Sie bestand heute aus einer Auftaktkundgebung, einem genehmigten Aufzug (mit Abstandsregelungen im Sinne der Coronaschutzverordnung) über eine kooperierte Strecke und endete dann wieder mit weiteren Rede- und Musikbeiträgen auf dem Rheydter Marktplatz.

    Die Versammlung “Kein Platz für Nazis” war mit 300 Personen angemeldet, etwa 200 Personen nahmen daran teil.
    (Bei der letzten Versammlung am 17. Mai 2020 waren 100 Personen angemeldet, ca. 380 nahmen teil).
    Sie begann, eine Stunde später als ursprünglich angemeldet, gegen 14 Uhr und blieb den gesamten Zeitraum über stationär an der vereinbarten Fläche am Marktplatz Rheydt.

    Bei der Versammlung “Freiheit statt neuer Normalität” kam es während eines Musikbeitrages zum Einsatz von Pyrotechnik durch einen Teilnehmer.
    Ein anderer Teilnehmer der Versammlung fiel durch einen “Hitlergruß” auf, den er in Richtung der Gegendemonstranten zeigte.
    Polizisten fertigten entsprechende Strafanzeigen.

    Beide Versammlungen endeten um 17 Uhr ohne weitere Störungen.
    (cw)

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  • Neue Polizeiwache soll 2024 im Hauptbahnhof Rheydt einziehen

    Neue Polizeiwache soll 2024 im Hauptbahnhof Rheydt einziehen

    Es wurde viel spekuliert und darüber berichtet.
    Nun einigten Stadt und Polizei mit der Unterzeichnung des Mietvertrages auf den Neubau einer modernen Polizeiwache im Rheydter Hauptbahnhof. Mit dem Abriss des maroden Bahnhofsgebäude wird endlich ein täglich sichtbarer Schandfleck beseitigt.

    SPD-Fraktionschef Felix Heinrichs: “Der Kauf der Immobilie durch die städtische Entwicklungsgesellschaft von der Deutschen Bahn vor einigen Jahren war der erste wichtige Schritt für eine bessere Entwicklung in eigener Hand. Nun kommt in einem neuen Bahnhofsgebäude die Polizeiwache Rheydt an prominenter Stelle als Ankermieter neben weiteren Bahnhofsaffinen Nutzungen wie Bäcker, Zeitungsladen und Büro des Kommunalen Ordnungsdienstes unter. Damit wird ein gruseliger Angstraum endlich beseitigt und wir gewinnen mehr Sicherheit in der Rheydter Innenstadt. Die Radstation ist von den Baumaßnahmen nicht betroffen.”

    Die Polizei soll von der Wache an der Vierhausstraße ab Anfang 2024 in das neue Gebäude als Mieter einziehen. Baubeginn erfolgt Anfang 2022.
    Zur Nutzfläche mit ca. 1.700 qm kommen noch ca. 30 Tiefgaragenstellplätze und weitere Stellplätze im Freien für die Polizei hinzu.

    Infolge der komplexen Aufgabenstellung zwischen der öffentlichen Nutzung als Bahnhof, den Zugängen zum Busbahnhof und der Radstation, die an gewohnter Stelle bleiben wird, war die finale Planung schwierig. Denn diese musste auch den polizeitaktischen Vorgaben gerecht werden.

    Die Mietdauer von 20 Jahren plus weiterer Optionsrechte für eine Verlängerung machen eine nachhaltige Lösung zum Nutzen für Rheydt deutlich.

    SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters: Felix Heinrichs

    Felix Heinrichs, Oberbürgermeisterkandidat der SPD: “Wenn die DB jetzt auch noch ihre im April uns gegenüber gemachten Zusagen für neue Bahnsteige und Aufzüge einhält, wird der Rheydter Hauptbahnhof endlich auch baulich seiner Funktion als wichtiger Knotenpunkt für Pendler gerecht. Im nächsten Schritt ist dann das gesamte Ensemble des Bahnhofsvorplatzes bis zur Post auch in seiner Funktion als wichtiger Busbahnhof zu überarbeiten. Hier erwartet die SPD-Fraktion ein bürgerorientiertes Wettbewerbsverfahren. Mit der neuen Entwicklung des gesamten Umfeldes werden dann auch die wichtigen Verknüpfungen aus dem Projekt “Soziale Stadt Rheydt” Realität.”

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  • Am Montag öffnen die Kitas wieder für alle Kinder – mit Stundenreduzierungen und weiteren Einschränkungen

    Am Montag öffnen die Kitas wieder für alle Kinder – mit Stundenreduzierungen und weiteren Einschränkungen

    Für die rund 10.000 Kinder, die in Mönchengladbacher Kitas und Tagespflegestellen betreut werden, endet am kommenden Montag (8. Juni) eine lange Durststrecke.

    Seitdem am 16. März wegen der Corona-Pandemie ein landesweites Betretungsverbot für die Kitas verhängt wurde, war in den Einrichtungen nur eine Notbetreuung möglich.

    Über Wochen wurde der Kontakt zu den meisten Kindern und Eltern nur über Telefonate, elektronischer Post oder wenn nötig Hausbesuche gehalten.

    Während Ende März rund 170 Familien die Notbetreuung nutzten, können wegen der Lockerungen inzwischen wieder rund 2.500 Kinder die Einrichtungen besuchen.

    Kommenden Montag geht es dann für alle in den so genannten eingeschränkten Regelbetrieb.
    Was das bedeutet, erklärten jetzt Beigeordnete Dörte Schall, Bärbel Braun und Nathalie Schmetz vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit Barbara Bücheleres, Leiterin der Kita Güdderather Mühlenweg.

    Nach der Vorgabe des Landes NRW wird der Umfang der Betreuung zunächst noch für jedes Kind um 10 Stunden reduziert. “Wir wissen, dass das für manche berufstätigen Eltern, die in den vergangenen Wochen schon einige Herausforderungen meistern mussten, ein Problem ist, sind aber an die Vorgabe des Landes gebunden”, erläutert Mönchengladbachs Sozial- und Jugenddezernentin Dörte Schall.

    In den Kindertageseinrichtungen bedeutet das: Die Kinder kommen 15 Stunden statt vertraglich vereinbarter 25 Stunden, 25 Stunden statt 35 Stunden, 35 Stunden statt 45 Stunden.

    Für die Umsetzung dieser Betreuungszeiten hat die Stadt als Kitaträger Betreuungskorridore erarbeitet. Diese lassen sich aber wegen der unterschiedlichen personellen und räumlichen Gegebenheiten nicht starr auf alle städtischen Einrichtungen übertragen. Die einzelnen Kitas können davon abweichen, individuelle und am Bedarf der Eltern orientierte Betreuungskorridore gestalten. Gestaffelte Bring- und Abholzeiten helfen dabei, den Andrang am Morgen und Nachmittag zu entzerren. Denkbar ist aber auch, dass die Eltern ihr Kind an drei Tagen ganztags bringen und zwei Tage weiter selbst betreuen.

    Zur eingeschränkten Normalität in der Kita gehört auch, dass strenge Infektionsschutz- und Hygieneregeln eingehalten werden müssen.
    Rund 30 Seiten stark ist die “Handreichung zum eingeschränkten Regelbetrieb”, die in allen rund 170 Mönchengladbacher Kitas umgesetzt werden muss.
    So soll es die übliche offene Betreuung mit Mischung der Gruppensettings erst einmal nicht geben. Das heißt, die Kids bleiben in ihrer Gruppe und unternehmen auch nur mit ihrer Gruppe Spaziergänge oder Aktionen im Außenbereich.
    Auch in den Gemeinschaftsräumen ist einiges neu: Das gemeinsame Frühstücksbuffet fällt zunächst flach, die offenen Spielbereiche wurden zurückgebaut, in den Mehrzweck- und Bewegungsräumen gilt das “Gruppensetting” ebenso wie in Ruhe- und Waschräumen.
    Zudem wurden die Gruppen mit Spielzeug, das sich leicht reinigen und desinfizieren lässt, ausgestattet.

    Neu für die Eltern: Wenn sie ihr Kind in die Kita bringen, müssen sie unterschreiben, dass es keine für COVID-19 typische Krankheitssymptome und keinen Kontakt zu COVID-Patienten in der häuslichen Umgebung hat.

    Die Erwachsenen müssen in der Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. “Die Kinder, die regelmäßig in der Notbetreuung waren, kennen die Prozeduren schon und kommen auch gut damit zurecht. Und damit die U3-Kinder ihrer Bezugsperson auch ins Gesicht schauen können, haben wir extra für unser Team durchsichtige Gesichtsschilde angeschafft”, berichtet Barbara Bücheleres. Die Kita-Leiterin, die sich mit ihrem Team gut auf die neue Situation vorbereitet hat, freut sich schon auf die kommende Woche.

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  • Jetzt wird es ernst: Strukturwandel– SPD befürwortet weiteren Autobahnbau – BUND widerspricht

    Jetzt wird es ernst: Strukturwandel
    – SPD befürwortet weiteren Autobahnbau – BUND widerspricht

    Das Ende der Kohleförderung in Deutschland ist absehbar, schreibt die SPD. Bund, Länder und Gemeinden stehen vor einer Herkulesaufgabe. Jetzt legt der Bundeswirtschaftsminister den Entwurf für ein Strukturstärkungsgesetz vor. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich die Grundlage für Investitionen in den kommenden rund zwanzig Jahren.

    Eindeutig geklärt wird dadurch auch die regionale Koordination:
    “Im Entwurf heißt es, dass die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) für den Strukturwandel im Rheinischen Revier zuständig ist. Es war also genau richtig, dass wir uns gegen Widerstände für den Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur ZRR starkgemacht haben.”

    Für Mönchengladbach stehen auch ganz konkrete Infrastrukturprojekte im Entwurf.
    “Die S-Bahn-Verbindung Köln – Mönchengladbach und der zweigleisige Ausbau zwischen Rheydt Hbf und Rheydt Odenkirchen sowie der Neubau von drei Haltepunkten bringen uns voran.
    Dasselbe gilt für den Ausbau der A52 und der A61, den wir schon lange erwarten”, so der Fraktionschef.

    Das sieht der BUND ganz anders. In einer Stellungnahme widersprechen sie diesem Mammutbauvorhaben:
    “Der 6-streifige Ausbau der A 52 sowie der A 61 wird abgelehnt. Die entgegenstehenden Belange zum Schutz von Natur und Landschaft sind grundsätzlich nicht mit dem Vorhaben zu vereinbaren.”

    Unter dem nachfolgenden Link ist der Beitrag in seiner gesamten Länge nachlesbar.
    https://bund-mg.de/kein-beitrag-zur-verkehrswende-ausbau-der-a61-und-a52/

    Die Stellungnahme der Naturschutzverbände lesen sie hier.


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  • Junge Frau meldet Vergewaltigung – die Polizei sucht Zeugen

    Junge Frau meldet Vergewaltigung – die Polizei sucht Zeugen

    Eine 22-jährige Frau zeigte bei der Polizei eine Vergewaltigung an, die nach einem Altstadtbesuch am frühen Sonntagmorgen (31. Mai 2020) in der Unterführung am Geroweiher stattgefunden habe.

    Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Geschehnissen und / oder dem Tatverdächtigen machen können.

    Die junge Frau hatte den Bereich der Altstadt nach eigenen Angaben gegen 5 Uhr verlassen. Hierfür, so schilderte sie weiter, ging sie die Neustraße herunter, von dort in den Parkbereich am “Sonnenberg” und diesen dann herunter bis zum Geroweiher. Sie passierte den Weiher und ging in die Unterführung, die unter der Fliethstraße Straße hindurch in Richtung Turmstraße führt.

    Hier habe der Übergriff auf sie stattgefunden. Die Männer seien zwar zu zweit gewesen, einer der beiden habe aber “nur” passiv daneben gestanden. Den zweiten Unbekannten, der den sexuellen Übergriff vollzog, beschrieb sie als ca. 1.80m großen und etwa 25-30 Jahre alten Mann von südländischem Erscheinungsbild. Sein Gesicht war bartlos, die Statur schlank. Er trug eine Kappe und eine rote Jogginganzugjacke.

    Beide hätten während der Tat nicht gesprochen. Allerdings habe sie die Männer schon zuvor am Abend in einer Bar am “Alter Markt” gesehen.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen dieser suchen die Ermittler Zeugen, die Angaben zu der Tat und / oder den genannten Personen machen können. Wem sind entsprechende Personen, insbesondere im Hinblick auf die rote Trainingsjacke, im Bereich des “Alter Markt” aufgefallen? Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

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  • Der Zeppelin NT war in Mönchengladbach-mit Video

    Der Zeppelin NT war in Mönchengladbach
    -mit Video

    Die Faszination für den Mythos Zeppelin war riesig. Die Menschen kamen in Scharen zum Flughafen an der Niers. Es gab wohl keinen der vielen Rundflüge, der nicht ausgebucht war.

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  • Der Zeppelin NT vom Bodensee ist in Mönchengladbach

    Der Zeppelin NT vom Bodensee ist in Mönchengladbach

    Die wegen zu großer Windböen am Wochenende abgesagten Flugtage werden ab Dienstag nachgeholt.

    In gerade mal 300 Metern Flughöhe schwebt der Zeppelin über die vielen Highlights der Region. Seine großen Panoramafenster bieten den Passagieren einen einzigartigen Ausblick auf die rheinische Landschaft und all die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten.

    “Da der Zeppelin nur rund 60 Kilometer pro Stunde schnell fliegt, hat man ausgiebig Zeit zum Schauen und Fotografieren”, schwärmt Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Deutschen Zeppelin-Reederei, über das Zeppelin-Fluggefühl.

    “Damit sich unsere Passagiere bei Ihrem Flugerlebnis auch sicher fühlen können, haben wir ein umfassendes Hygiene- und Abstandskonzept eingeführt,” erklärt Breuer. “Dazu gehört insbesondere, dass wir vorläufig die Zahl der Passagiere an Bord auf 8 begrenzen werden – normalerweise sind es 14.”
    Auch am Boden beim Check-in, beim Boarding sowie im Passagierbus steht genügend Platz zur Verfügung, um Abstand zu halten. Darüber hinaus gilt in allen Bereichen für Gäste und Gastgeber die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Und auch Handdesinfektion steht zur Verfügung.

    Atemberaubende Momente erlebten nicht nur die Passagiere sondern auch die vielen Zuschauer am Mönchengladbacher Flughafen am Pfingstwochenende 2020. Überwiegend waren es Fahrradfahrer die den Weg bei sonnigem Wetter fanden.

    Eine ganz besondere Nutzlast hat der Zeppelin auf seinen Rheinland -Flügen auch noch an Bord: Eine wissenschaftliche Mess-Ausrüstung des Forschungszentrums Jülich.
    Bereits Anfang Mai war der Zeppelin über dem Rheinland im Einsatz, um für die Jülicher Forscher Daten zur Luftqualität im Corona-Lockdown zu ermitteln.

    Nun will das Forschungszentrum mit einigen Wochen Abstand weitere Vergleichsmessungen durchführen. Die Mess-Ausrüstung läuft dabei in
    einem automatischen Modus, ohne Bediener an Bord. So sammelt der Zeppelin auf jedem seiner Rheinland-Passagierflüge wertvolle Daten für die Klimaforschung.
    Alle Informationen rund um diese Sightseeing-Flüge sowie das Hygiene- und Abstandskonzept gibt es auf der Website der Deutschen Zeppelin-Reederei: www.zeppelinflug.de

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  • Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Wir leben in der Zeit der Covid-19-Pandemie und wir erleben gerade gleichzeitig einen ungewöhnlichen Kommunalwahlkampf in Mönchengladbach.

    Zusätzlich werfen die schulische Bildung und die Nutzung des digitalen Unterrichtes viele Fragen auf. Die Fragen werden bleiben.
    Seit der Sitzung des Schulausschusses in der vergangenen Woche ist sichtbar: Mönchengladbach ist weder konzeptionell noch strukturell in der Situation, eine durchführbare Antwort auf die digitale Herausforderung der Gegenwart zu geben. Es überwiegt Stückwerk.

    Die Frage nach dem Warum beantworte ich mit fehlendem politischen Willen.

    Darüber kann auch keine „Digitale Mittagspause und/oder Digitaler Feierabend“ des SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten hinwegtäuschen.
    Das soll er wohl auch nicht, wird jedoch dazu benutzt, über angebliche Anstrengungen zur Problemlösung zu diskutieren.
    Gravierender ist da schon die Untätigkeit der Landesregierung von CDU/FDP.
    Anders als andere Landesregierungen, dort gibt es seit vielen Jahren Programme zur Weiterbildung des Lehrpersonals, hat die NRW-Regierung weder unter SPD-Führung noch unter aktueller Laschet-Führung für entsprechende Ausbildung der Pädagogen gesorgt.
    Die Fakten sind wie sie gewollt sind. Das darf man bei gegenwärtiger Konstellation unterstellen.

    Die beiden Mönchengladbacher Pilotschulen, Gymnasien, beginnen seit einigen Monaten mit dem Aufbau einer geeigneten Unterrichtsstruktur für die digitale Zukunft. Im Schulausschuss wurde darüber berichtet.

    Herausgekommen ist für mich: bei bestem Willen der Schulen ist die Weitergabe dieses erarbeiteten Wissens erst in Monaten möglich. Da die Voraussetzungen an jeder Schulform, in jeder Schule anders gelagert sind, ist ein Überstülpen des Konzeptes eine Illusion. Ein Schüler einer Förderschule, so machte es eine berichtende Schulleitung im Ausschuss sehr deutlich, ist zumeist nicht in der Lage, einen PC etc. zu bedienen.
    Eltern, befragt nach dem Lernfleiß ihrer Kinder äußerten sich über alle Schulformen hinweg zu etwa 30% mit:
    “Die Kinder wollen zu Hause nicht lernen“.
    Sie können sie wohl nicht dazu motivieren.

    Da nutzen alle noch so gut gemeinten Hardware-Geschenke von Irgendwo nichts.

    Schauen wir auf die Aktivitäten unserer Landesregierung. Sie fördert ein Pilotprojekt. Dazu gibt sie viel Geld aus.
    Kein Geld gibt es beispielsweise für die Einstellung geeigneter Informatiker oder ähnlichen Fach-Personals (Praktiker) wie zum Beispiel bereits vor vielen Jahren in Hessen. Dort ist man um Jahre weiter, der Blick über den Tellerrand könnte auch hier hilfreich sein.

    Unsere beiden Landtagsabgeodneten in der Laschet-Regierung, Klenner und Boss, sind bei diesem Thema sehr still. Frank Boss als CDU-Oberbürgermeister-Kandidat weiß nichts anzufangen mit den Bildungsfragen, er setzt auf Sicherheit und Sport. So werte ich seine nicht vorhandene Aktivität.
    Die anwesende Lehrerschaft im Schulausschuss hinterließ einen unzufriedenen Eindruck. Zu groß sind eigene Bildungsdefizite bezüglich der Digitalisierung an den eigenen Schulen.
    Schuldezernent Dr. Fischer wird sie nicht beseitigen können.
    Wo der Wille zur Besserung in Mönchengladbach herkommen soll ist für mich nicht erkennbar. Zu unterschiedlich scheinen die Zielinteressen der Parteien.

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  • “Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“

    “Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“

    Für das Bildungsgeschäft ist dieser Satz von Kurt Schumacher von zentraler Bedeutung, beginnt Beigeordneter Dr. Gert Fischer aus Mönchengladbach.

    Er hatte im Schulausschuss den Part übernommen, über die Auswirkungen der Corona–Pandemie im Schulbereich in Mönchengladbach zu berichten.

    Es wurde eine ca. 45-minütige Darstellung seiner persönlichen Meinung über den angebrachten Umgang mit den Themen wie Schulöffnung, Formen des Unterrichtes und die Notwendigkeit von digitalem Unterricht.
    Er betont ausdrücklich, man müsse immer bedenken, aus welchen Beweggründen jemand etwas sagt. Er erlebe es oft, dass jemand sich aus der Verantwortung stehlen will. Dann solle man bedenken, welches Ziel mit einem Argument, welches richtig sein könne, verfolgt wird.

    Es war für die Sitzungsteilnehmer zumindest zeitweise sehr anstrengend, solchen unklaren Meinungsäußerungen die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken.
    Fischer gab eine Lehrstunde in Verwaltungsrecht, langatmig, um Verständnis bittend. Natürlich sieht er die Kommunikation der Stadt als „immer transparent“ an. Es dürfe allerdings nicht alles gesagt werden.
    „Die Schulen gibt es nicht“ belehrt Fischer seine Zuhörer, verweist auf ca. 38.500 Schüler, ca. 2.500 LehrerInnen an 80 Schulen in Mönchengladbach, er betont damit die Vielfältigkeit und den Differenzierungszwang.

    Unser Dezernent hasst den Begriff Zuständigkeit, verweist wiederum auf die unterschiedlichen Interessen zwischen Land und Kommune und Kommune und Schulträger.

    Diese Unterschiede sieht er auch bei den Schülern.
    Die Medien haben es schwer sagt Fischer. Es werden Einzelpunkte herausgegriffen, auf diese stürzen sich die Medien lautet seine Pauschalkritik. „Ich habe Verständnis dafür “, äußert er schwer nachvollziehbar.

    Die Frage des Abstandes von 1,5 Metern ist das Lieblingsthema unseres Dezernenten nach eigener Aussage. Die Maskenfrage solle jede Schule selber entscheiden.
    Er selber hält es lieber persönlich ohne Abstand und ohne Maske, obwohl die Sitzungsleiterin zu Beginn der Veranstaltung ausdrücklich um die Einhaltung gebeten hatte.
    Fischer trägt in der Sitzung keine Maske und spricht TeilnehmerInnen mit geringem Abstand direkt an und diskutiert mit ihnen, scheinbar passt das zu seiner Vorbildfunktion.

    Irgendwann in seiner Ausführung kommt Fischer zu digitalen Themen. Fischer: „ Es gibt sicherlich in jedem Haushalt ein Art von Endgeräten. Drucker schon nicht mehr in so vielen.“
    Niemand habe sich bis zum März mit diesem Thema beschäftigt und man dürfe sich nun darüber nicht wundern, in dieses Loch sei man jetzt hineingefallen.

    Man müsse sich auch mit dem menschlichen Faktor beschäftigen, will man daran etwas verbessern. Er meint zu wissen, dass laut Elternschaft viele Kinder zu Hause nicht lernen wollen. „Sie wollen nicht, sagen ca. 30% der Eltern, dies besagt ein Bericht in der Rheinischen Post“, so Fischer. Noch größer solle die Zahl bei den Pädagogen sein glaubt er.
    Fischer will den Lehrern eine Linksammlung zukommen lassen. Dann kann sich jeder anschauen, welche Tools es für Homeschooling gibt. Fischer betont, dass er das nicht wirklich beurteilen kann.

    Für Fischer ist die Beschaffung von Gerätschaften nur ein “Kurieren an Symptomen“, dass müsse man sich eingestehen.
    Letztendlich forderte er: „Lassen sie uns mit den Fakten beschäftigen und nicht mit Befindlichkeiten, Interessen sind nicht Fakten.“

    Seinen Bericht, der eher einer Entschuldigungsrede, Benennung von Verantwortlichkeiten Anderer und Begründung für die Verhinderung eigener Aktivitäten ist,beendete er mit dem Hinweis: „Es gibt keine einfachen Lösungen“. Der Applaus aus den Groko-Reihen war Dr. Fischer sicher.

    Ein Antrag der FDP auf Beschaffung von digitalen Endgeräten für Schüler ohne Zugriff auf solche wurde von der CDU/SPD-Mehrheit abgelehnt.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 28. Mai 2020 (Stand: 8 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 28. Mai 2020 (Stand: 8 Uhr)

    Aktuell sind 98 (Vortag: 100) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Donnerstag, 28. Mai (Stand: 8 Uhr), zwei neue positive Nachweise.
    Die Zahl der seit März nachgewiesenen Fälle liegt bei 610 (Vortag 608). Davon sind 473 Personen (Vortag 469) bereits genesen.

    Die Zahl der beim Gesundheitsamt bekannten negativen Nachweise liegt bei 5409 (Vortag: 5257).
    17 Laborergebnisse stehen derzeit aus.
    Aktuell befinden sich 411 Personen (Vortag: 411) in Quarantäne, davon werden sechs im Krankenhaus behandelt.

    Die Zahlen im Überblick:
    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 6,1* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.454)

    Bestätigte Fälle insgesamt: 610
    davon aktuell infizierte Personen: 98
    davon genesene Personen: 473
    davon verstorbene Personen: 39
    (an Covid-19 verstorben: 34, mit Covid-19 verstorben: 5)

    Aktuell in Quarantäne: 411
    davon in häuslicher angeordneter Quarantäne: 405
    davon im Krankenhaus: 6

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