Autor: Harald Wendler

  • FDP-Chef C. Lindner zu Gast im Haus Erholung

    FDP-Chef C. Lindner zu Gast im Haus Erholung

    Gut besetzt war der Biergarten im Haus Erholung am Samstagabend.

    Man wartete gemeinschaftlich auf den Parteivorsitzenden, der kam ziemlich pünktlich, hatte eigenen Worten zufolge schon ein paar Termine absolviert. “Die Stimme leidet”, meinte Lindner wohlgelaunt als er aus dem Auto kletterte.

    In seiner kurzen Rede, 10-15 Minuten gewährte Moderatorin Ursula Gormanns ihm, streifte er sowohl Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik in seiner lockeren Art.

    Fragen hatten die Menschen mitgebracht, auf Bierdeckeln aufgeschrieben.
    Lindner blieb keine Antwort schuldig.

    Hören sie rein ins Audio mit Bildern hier unten oder schauen sie das kpl. Video hier.

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  • Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Köln –Falscher Geschäftsführer erbeutet Bargeld

    Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Köln –
    Falscher Geschäftsführer erbeutet Bargeld

    Mit Bildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach einem derzeit noch unbekannten Betrüger.

    Dem Gesuchten wird vorgeworfen, am 3. Dezember 2019 in Mönchengladbach mit einem gefälschten Ausweis mehrere tausend Euro von einem Firmenkonto abgehoben zu haben. Am 4. und 13. Dezember versuchte der Unbekannte die gleiche Masche in Kölner Banken. In beiden Fällen scheiterte er an aufmerksamen Angestellten.

    Die Kriminalpolizei Köln fragt:
    Wer kennt den auf den Fahndungsbildern gezeigten Mann und kann Angaben zu dessen Identität sowie Aufenthaltsort machen?

    Hinweise bitte direkt an das Kriminalkommissariat 33 der Polizei Köln, Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

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  • „ANSPRECHBAR“ – Grüne des Stadtbezirks Ost am Volksgartenweiher

    „ANSPRECHBAR“ – Grüne des Stadtbezirks Ost am Volksgartenweiher

    Nicht nur der Spielplatz am Volksgartenweiher war gut besucht. Gleich nebenan hatten die Grünen aus dem Stadtbezirk Ost ihre “Ansprechbar” aufgebaut, die prompt gerne genutzt wurde.
    Bei leckerer Limo etc. diskutierte es sich leicht über aktuelle Themen in der Stadt.

    Die Spitzenkandidat*innen der Grünen für den Stadtrat, Lena Zingsheim, der grüne OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski, sowie grüne Direktkandidat*innen und die Kandidat*innen für die Bezirksvertretung Ost standen für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereit.

    Solche Gesprächsmöglichkeiten werden vor der Kommunalwahl ganz offensichtlich gerne angenommen. Der direkte Kontakt und die direkten Aussagen der Politiker sind geeignet, die Unterschiede der politischen Ziele der Parteien zu verdeutlichen.

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  • Giesenkirchen im Wahlkampf 2020

    Giesenkirchen im Wahlkampf 2020

    Nicht nur in den Zentren Rheydt und Mönchengladbach werden die Stände der Parteien aufgebaut.

    Auch in den Stadtteilen, hier Giesenkirchen, wird der Wahlkampf energisch praktiziert. Hier das Beispiel von den Grünen:

    Jasmin Saleh, Lehramtsstudentin für die Sek. 1, mit den Schwerpunkten: Parität – Rassismus – Bildung und

    Hajo Siemes, mit den Schwerpunkten: Umwelt und Naturschutz, Wald, Stadtbäume und städt. Grün, Klimaschutz, Luft und Lärm, Abfallentsorgung, Vermeidung und Verwertung, Landwirtschaft und Tierschutz, Bezirksangelegenheiten und örtlicher Verkehr, Radverkehr,
    standen den Bürgern Rede und Antwort auf dem Wochenmarkt in Giesenkirchen.

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  • Bürgerbeteiligung, Transparenz, Informationsfreiheit, Wahlkampf

    Bürgerbeteiligung, Transparenz, Informationsfreiheit, Wahlkampf

    Wieder einmal versprechen uns (dummen ?) Bürgern die eifrigen Wahlkämpfer vollständige Transparenz und größtmögliche Bürgerbeteiligung.

    Es sind die selben Personen, die diese Versprechen bereits vor Jahren bei ihren Bewerbungen fürs Rathaus oder den Landtag und Bundestag abgaben. Nicht alles wurde eingehalten, vieles nur unter anderem Mantel fortgesetzt.

    Aktuell macht es die Corona-Pandemie schwerer.
    Trotzdem darf der Bürger erwarten, dass diese Versprechen eingehalten werden und sich nicht, wie in Mönchengladbach üblich, hinter Ausreden versteckt wird.
    Ganze Hauptversammlungen, Parteitage werden digital abgehalten, dazu ist jede Verwaltung in der Lage.
    Auch Mönchengladbach schafft es, die Ratssitzungen “live” im Internet zu übertragen.
    Wichtige Sitzungen von Ausschüssen mit schwerwiegenden Entscheidungen finden jedoch weiter im kleinen Rheydter Ratssaal statt. Lediglich (zwölf) 12 Zuschauer werden (nach Anmeldung!) zur Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am Dienstag und Mittwoch eingelassen.
    Das nennt sich dann Bürgerbeteiligung!
    Das nennt sich in Mönchengladbach Bürgernähe der Politik und der Stadtverwaltung. Tatsächlich wirkt es eher wie Hinterzimmer-Politik.
    Eine flexible, mutige, bürgernahe Politik/Verwaltung wäre in einen großen Saal ausgewichen (diese gibt es in Mönchengladbach zu Hauf) und/oder die Sitzung wäre zusätzlich im Internet zu sehen. Zeit zur Planung gab es genug.
    So aber kann und will man alle Entscheidungen noch unter GroKo-Mehrheiten durchboxen. Unter quasi Ausschluß der Öffentlichkeit. Corona macht´s möglich…
    Nur Mut, lieber Planungs- und Bauausschuss, es ist ja die letzte Sitzung unter der aktuellen Sitzungsleitung.

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  • Fünf OB-Kandidaten der Stadt Mönchengladbach im Dialog mit dem Mittelstand – mit O-Ton + Video

    Fünf OB-Kandidaten der Stadt Mönchengladbach im Dialog mit dem Mittelstand – mit O-Ton + Video

    Damit die Wähler sich ein Bild der OB-Kandidaten machen können, waren am Donnerstag, den 20. August 2020, fünf von ihnen eingeladen.

    In lockerer Diskussionsrunde sollten Sie mehr über die Ambitionen und Ideen der OB-Kandidaten erfahren.
    Was möchte jeder Kandidat umsetzen, welche Themen liegen ihm am Herzen und wie werden diese realisiert. 

    Besonders interessierten die wirtschaftspolitischen Inhalte und Themen wie:

    • Die regionale Mittelstandspolitik der einzelnen Kandidaten
    • Das zukünftige Flächen- und Planungsrecht in Mönchengladbach
    • Die Entwicklung der kommunalen Infrastruktur
    • Die Zukunft der Mönchengladbacher Verkehrspolitik (Radwegenetz, ÖPNV und ggf. weitere Umwelt-Maßnahmen)
    • Die Innenstadt-Entwicklung in Mönchengladbach
    • Zukünftige Fördermaßnahmen (auch aufgrund der Corona-Krise) für den Mittelstand
    • Die Förderung von Neugründungen und StartUps
    • Und vieles mehr…


    Es gab zudem die Gelegenheit, ganz persönlichen Fragen an die OB-Kandidaten zu stellen.

    Stefan A. Wagemanns, Leiter der Wirtschaftsregion, Leiter der Kreisverbände Düsseldorf und Mönchengladbach organisierte und moderierte diese Live-Veranstaltung in der Citykirche am Alten Markt in Mönchengladbach.

    Hören Sie mal rein…

    Hier als reines Audio…

    Oder auch als unperfektes Video…

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  • Trickdiebe geben sich als Reinigungskräfte aus: Geldbörsen als Beute

    Trickdiebe geben sich als Reinigungskräfte aus: Geldbörsen als Beute

    Opfer von Trickdieben, die sich als Reinigungskräfte ausgegeben haben, ist am Montag, 17. August, eine 79-jährige Frau in Eicken geworden.

    Nach vorheriger telefonischer Ankündigung hatten am Abend gegen 19 Uhr zwei Personen – ein Mann und eine Frau – an ihrer Tür geklingelt und sich als angeblicher Reinigungsdienst ausgegeben. Die Bewohnerin ließ die Personen in die Wohnung. In einem unbeobachteten Moment müssen die Täter Geldbörsen samt Ausweispapieren und Bankkarte an sich genommen haben. Den Diebstahl stellte die Geschädigte später fest, nachdem die Unbekannten die Wohnung plötzlich verlassen hatten.

    Die Täterbeschreibungen: Der Mann ist etwa 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Die Frau ist ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und von schlanker Statur; sie hat kurze, dunkle Haare.

    Hinweise auf diese Täter sollten unter der Rufnummer 02161-290 der Polizei Mönchengladbach übermittelt werden. (ds)

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  • Schule in Mönchengladbach zu Zeiten der Corona-Pandemie

    Schule in Mönchengladbach zu Zeiten der Corona-Pandemie

    Im Rahmen des DigitalPakts Schule gewährt das Land Nordrhein-Westfalen eine digitale Sofortausstattung für bestimmte Schülerinnen und Schüler.

    Aus dem Anschreiben der Schule an die Eltern.

    Nun muß alles ganz schnell gehen. Monatelang hatte die Schulverwaltung Zeit zur Planung, nichts wurde getan. Im Gegenteil, noch im letzten Schulausschuss wurde darauf verwiesen, man müsse erst abwarten, wie die Landesregierung weiter vorgehe.

    Dieses Abwarten der Fachverwaltung, von Betroffenen als bewußte Schlafmützigkeit empfunden, erweist sich nun als falsch. Die Schulverwaltung forderte in dieser Woche die Schulleitungen in einem Schreiben (liegt der Red. vor) auf, bis zum 18.8.2020 den Bedarf an Tablets für das “Distanzlernen” zu ermitteln.

    Die Schulen sollen also ermitteln, wieviele Schülerinnen und Schüler nicht die technische Ausstattung besitzen und gefördert werden müssen. Es sollen Leihverträge geschlossen werden.

    Auch die benötigte Software soll erst jetzt benannt werden.
    Es soll ebenfalls erreicht werden, das keine Ausdrucke nötig sind, das Geld im Fördertopf reicht für Drucker nicht aus. 500 Euro sind pro Tablet geplant, das muß reichen.

    Die Schulen haben zur Erledigung der Forderung der Schulverwaltung eine schriftliche Abfrage an alle Eltern geschickt mit der dringenden Bitte, das Schreiben ausgefüllt bis zum Montag den 17.08.2020 an die Klassenleitung zurück zu geben.

    Welche Software benötigt wird, ist in dem Schreiben nicht erwähnt. Ob die Eltern die technische Ausstattung und die Software kennen, ist nicht bekannt.
    Ebenfalls unbekannt ist, wie die Kinder die Befähigung zur Nutzung der Tablets erhalten sollen. Mitgeteilt wurde die Kostenfreiheit für die Eltern.

    Ausschnitt aus dem Abfrageschreiben an die Eltern der Schüler
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  • Kommunalwahlkampf auf den Plätzen hat begonnen

    Kommunalwahlkampf auf den Plätzen hat begonnen

    Tropische Temperaturen konnten heute nicht den Besuch des Rheydter Marktplatzes verhindern.

    Fünf Parteien stellten den interessierten Bürgern ihre Wahlprogramme vor.
    MG-heute fragte nach, die Antworten sehen sie im nachfolgenden Video.
    Nicht ansprechbar für uns waren die Linke und die AfD.
    Nicht auf dem Marktplatz anzutreffen waren CDU und die PARTEI.

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  • Ach immer diese Regeln…

    Ach immer diese Regeln…

    Wir sind modern, wir leben unsere Werte, lieben unsere Freiheiten.
    Und doch benötigen wir als Gesellschaft Regeln, an die sich alle halten.

    Das gilt nicht nur in unseren Familien, nicht nur am Arbeitsplatz oder im Vereinssport.

    Regeln gelten auch für die Bürger einer Kommune. Verkehrsregeln gelten im Verkehr, Mund-Nasenschutz ist eine Regel in Zeiten der Pandemie. Die sollen wir beachten, oder?

    Nun ist zur Zeit auch Wahlkampf. Der hat ebenfalls Regeln.
    Eine dieser bestehenden Regeln bestimmen die Standorte, an denen Wahlplakate aufgehängt werden dürfen.
    Mir ist es ein Rätsel und nicht nachvollziehbar, wie sich eine Stadtgesellschaft Sorgen um den Zustand der Bäume im Stadtgebiet macht, die Bürger aufgerufen werden sie ob der herrschenden Hitze zu gießen, und gleichzeitig werden Wahlplakate mit Hilfe von scharfkantigen Kunststoffbindern an jungen Bäumen befestigt.
    Rücksicht auf die empfindliche Rinde der Bäume sieht anders aus, sie scheinen als Kollateralschäden zugunsten des nächsten Oberbürgermeisters akzeptabel zu sein.

    Auch die geregelte Mindesthöhe von 2,00 m über dem Boden scheinen nicht für den CDU-OB-Kandidaten zu gelten. Dabei möchte er doch so vieles machen.

    Bleibt zu hoffen, dass wir „normalen“ Stadtbewohner uns an geltende Regeln halten und nicht an Corona erkranken.

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  • Arbeitskreis Graffiti-Junior wird Fassade an der Blauen Route gestalten

    Arbeitskreis Graffiti-Junior wird Fassade an der Blauen Route gestalten

    Zwischen dem 27. und 30. August werden die Graffitimaler*innen des Projekts “Halls of Fame – MG” ein letztes Mal unter der Leitung von Heike Kox (SKM Rheydt e.V.) eine Fassade gestalten.

    Seit Mai vergangenen Jahres warben die jungen Graffitikünstler*innen dafür, an legalen Flächen ihrer Kunst nachgehen zu dürfen. Im Gegenzug haben sie viele unansehnliche Wände ehrenamtlich verschönert. Nun werden sie unter der künstlerischen Leitung von Niklas Merken und Hannes Delissen eine Fassade an der Buscherstraße mit Wahrzeichen Mönchengladbachs verzieren. Mit der Aktion wollen die Jugendlichen ihren Erfolg der letzten Monate krönen und ein wenig feiern.

    Die Fassade wird von der DLL Dr. Dieter Langen Liegenschaften zur Verfügung gestellt. Und natürlich darf ein Teil der Wände im Anschluss der Aktion zur freien Gestaltung genutzt werden und wird wie die anderen legalen Wände auf der Webseite “Halls of Fame – MG” veröffentlicht.

    “Wir freuen uns auf die Gestaltung unserer Flächen und sind gespannt darauf, welche künstlerischen Motive und Ideen die Nachwuchskünstler*innen auf der Buscherstraße hinterlassen.” so Dr. Langen. “Ich freue mich besonders, dass wir einen Projektabschluss an der Fahrradstraße durchführen können.” sagt Heike Kox “Haben uns doch unsere Kooperationspartner vom ADFC Mönchengladbach auf viele mögliche Wände in der Stadt aufmerksam gemacht.”

    Alle Fahrradbegeisterten Mönchengladbachs sind eingeladen, während der Aktion vorbeizufahren und die Künstler*innen per Fahrradklingel zu grüßen. Zudem wird die Aktion am Samstag foto- und videografisch durch die DLL begleitet.

    Die Online Plattform https://www.hallsoffame-mg.de/ wird zurzeit an die Stadt Mönchengladbach übergeben. Maria Jackschitz, Leiterin des Jugendbildungscafés in Rheydt (JUBICAFÈ), wird diese fortführen. Das Projekt “Graffiti 2- Halls of Fame – MG” wurde ermöglicht durch die Stadt Mönchengladbach im Rahmen der Projektreihe Wohnumfeldverbesserung bei bürgerlichem Engagement.

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  • ALLES wissen

    ALLES wissen

    Sehr befremdlich finde ich die Vorgehensweise der Rheinischen Post in Sachen OB-Kandidatencheck.

    Da werden die Bürger aufgefordert, Fragen für die Kandidaten an die RP zu schicken. Dann die Ankündigung, die mich zweifeln läßt an der politischen Korrektheit:
    “Wir laden die aussichtsreichsten Kandidaten zum Interview in die Redaktion ein und wollen dabei auch die Fragen unserer Leser stellen.”

    Wem bitteschön will man Fragen stellen?
    Denjenigen, welche die Rheinische Post für “aussichtsreich” hält. Also wenige. Das soll dann neutraler und korrekter Journalismus sein?

    MG-heute macht den Bürgern ebenfalls ein Angebot:
    Schicken sie Fragen an info@mg-heute.de, wir werden diese den Kandidaten zur Beantwortung zur Verfügung stellen. Allen.

    Die Ergebnisse werden auf MG-heute veröffentlicht.

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  • Konsequenz sieht anders aus

    Konsequenz sieht anders aus

    Noch etwa sechs Wochen sind es bis zu den Kommunalwahlen in NRW.
    Die Parteien rüsten zur Entscheidung und vergessen glatt, es gibt wichtigere Themen.

    Als ob wir hier in NRW auf einer Insel lebten, so handelt gerade unsere Landesregierung. Entweder befindet sie sich im Urlaub, auf „Schönwetterreisen“ bei der Wirtschaft, oder überbringt „Frohe Botschaften“ (Förderbescheide) in die Niederungen des Landes.

    Covid-19, es hat den Anschein, niemand denkt aktuell daran, dass es tausende Rückkehrer aus Urlaubsgebieten gibt, die möglicherweise das Virus mitbringen könnten. Auch zu uns.

    Haben sie, liebe Leser, sich den Betrieb im und am Flughafen Düsseldorf, am Hauptbahnhof in Mönchengladbach angesehen? Haben sie dabei die konsequente Beachtung der Corona-Regeln durch die Reisenden geachtet?

    Müssen wir erst wieder stark steigende Infektionszahlen lesen und hören um zu begreifen, dass wir achtsam sein sollten?

    Den Eindruck, unsere Landesregierung denkt und handelt verantwortungsbewusst, den habe ich momentan nicht. Nicht einmal Corona-Testungen aus Risiko-Gebieten sind vorgeschrieben.
    Lediglich an Flughäfen soll nun demnächst getestet werden, demnächst. Zugreisende und auch Busreisende, sie alle können aus Risikogebieten kommen, werden blindlings nicht beachtet.
    Wir haben vor Jahren unsere Vertreter in den Landtag Düsseldorf gewählt, in der aktuellen Krise können oder wollen sie uns nicht schützen, für sie gibt es andere Prioritäten. Solche Vertreter bei der Kommunalwahl in den Stadtrat zu wählen, das sollte jeder reiflich überdenken.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 22.7.2020

    Covid-19: Statusbericht vom 22.7.2020

    Aktuell sind 48 (Vortag: 47) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Mittwoch, 22. Juli (Stand: 8 Uhr), vier neue positive Nachweise.

    Leider ist auch ein weiterer Todesfall zu verzeichnen. Eine weibliche Patientin (Jahrgang 1943) mit schweren Vorerkrankungen verstarb mit Covid-19.

    Seit März wurde das Virus bei 749 Personen (Vortag: 745) aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 659 Personen (Vortag 657) bereits genesen.
    42 Patienten (34 an Covid-19, 8 mit Covid-19) sind verstorben.
    Die Zahl der beim Gesundheitsamt bekannten negativen Nachweise liegt bei 10.674 (Vortag: 10.643).
    Aktuell befinden sich 223 Personen (Vortag: 215) in Quarantäne, davon werden vier im Krankenhaus behandelt.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Personen inkl. genesene Personen): 749
    davon aktuell infizierte Personen: 48
    davon genesene Personen: 659
    davon verstorbene Personen: 42 

    Gesamtzahl in Quarantäne: 223
    davon in häuslicher angeordneter Quarantäne: 219
    davon im Krankenhaus: 4 

    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 10,7* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.454)

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  • “Erhöhung ist ein Witz.“ – BDH fordert mutigere Sozialpolitik

    “Erhöhung ist ein Witz.“ –
    BDH fordert mutigere Sozialpolitik

    Die Corona-Krise beschleunigt das Auseinanderdriften von Arm und Reich.

    Gebot der Stunde wäre ein „Wumms“ in der Sozialpolitik und eine offene Debatte über die Berechnung des Mindestlebensstandards in Deutschland, so die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

    „Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland öffnet sich. Die Pandemie-Krise hat diese bedenkliche Tendenz beschleunigt.
    Es zählt zu den vordringlichen Aufgaben der Politik, das soziale Netz engmaschiger zu knüpfen, um die Spaltung unserer Gesellschaft und den Verlust sozialer Sicherheit für große Teile der Bevölkerung zu verhindern.
    Wir begrüßen in diesem Zusammenhang die Hilfspakete der Bundesregierung sowie die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer.

    Allerdings muss uns klar sein, dass diese Schritte die strukturellen Probleme der Armutsbedrohung hierzulande auf lange Sicht nicht lösen werden.
    Ein schwerwiegendes Problem bleibt auch weiterhin die Berechnung der Hartz-IV-Regelsätze. Die derzeit ermittelten 432 Euro im Monat sind nicht geeignet, den auf unser Land abgestimmten Mindestlebensstandard abzubilden.
    Sollte der Bundesfinanzminister einen „Wumms“ in der Sozialpolitik planen, wäre er gut beraten, dieses unwürdige Feilschen um jeden Euro bei den ärmeren Mitbürgern zu beenden. Sie geraten durch deutliche inflationäre Tendenzen in die finanzielle Bedrängnis.
    Die Erhöhung um sieben Euro ist angesichts der tatsächlichen Teuerung ein Witz.“

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  • Initiative „Seniorenrat MG“ erhielt guten Zuspruch

    Initiative „Seniorenrat MG“ erhielt guten Zuspruch

    Nicht ganz einfach ist es in diesen “Wahlkampfzeiten”, die Aufmerksamkeit der Rheydter Marktbesucher zu gewinnen. Drei Parteien hatten ihre Infostände zur Kommunalwahl aufgebaut.

    Naturgemäß interessierten sich am Samstag jedoch vor allem ältere Bürger für die Belange der Initiative und informierten sich umfassend über die Absichten und Ziele.

    Zufrieden mit den Ergebnissen dieses ersten Informationstages wurden direkt die nächsten Veranstaltungen geplant.

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  • Ministerin Scharrenbach bringt Zuwendungsbescheide persönlich nach Mönchengladbachmit Vodeo

    Ministerin Scharrenbach bringt Zuwendungsbescheide persönlich nach Mönchengladbach
    mit Vodeo

    Drei Förderbescheide mit einem Volumen von rund 5,4 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt “Soziale Integration im Quartier” konnte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners durch NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, in Empfang nehmen.

    Zur großen Überraschung von OB Reiners übernimmt das Land mit Blick auf die durch Corona zusätzlich strapazierte Finanzlage der Stadt auch den kompletten Eigenanteil in Gesamthöhe von 830.000 Euro.

    “Im Corona-Jahr übernehmen wir gerne den Eigenanteil, der ansonsten von der Stadt zu leisten wäre. Zudem hat sich Mönchengladbach immer schon beim Thema soziale Integration im Quartier äußerst kreativ gezeigt und konstruktive Ideen entwickelt, die absolut förderfähig sind”, betonte Ministerin Scharrenbach bei der Übergabe der Bescheide auf dem Spielplatz am Volksgartenweiher, der zu einem familien- und generationsübergreifenden Spielpark ausgebaut werden soll und auf der Sportanlage Radrennbahn.”

    Überaus erfreut über die Überraschung zeigt sich OB Reiners: “Das ist eine tolle Nachricht. Seien sie sicher, dass wir auch weiterhin Förderanträge stellen werden.”

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