Autor: Harald Wendler

  • Schelsen: General Hans Peter Hamacher seit 10 Jahren im Amt

    Schelsen: General Hans Peter Hamacher seit 10 Jahren im Amt

    Zum Schützenfest 2015 bekleidet mit Hans Peter Hamacher ein Schelsener Original das Amt des Generals seit nunmehr 10 Jahren.

    Um sich herum weiß er eine Mannschaft auf die er sich jederzeit verlassen kann.
    Neben Oberst Uwe Hoeveler, als 1. Geschäftsführer ebenso im Vorstand aktiv wie Hans Peter als 2. Brudermeister,
    Major Heiner Winzen und Adjutant Tim Theuerzeit, die alle hoch zu Ross unterwegs sind, sind dies Reinhard Joepen, 1. Hauptmann, Michael Kerkhoff, 2. Hauptmann und, wie soll es auch anders sein, Schwiegersohn des 1. Hauptmanns, Premierleutnant Stephan Zitzen, der nach ebenfalls 10 Jahren in der Generalität zugunsten des Amtes des 1. Kassierers die Generalität verlassen hat und mit Markus Monen einen ebenfalls eifrigen Ehrenamtler als Nachfolger hat, Werner Palmen (1. Spieß) und Josef Pape (2. Spieß).

    Mit Hans Peter Hamacher hat das Regiment einen General an der Spitze, der immer sagt was er denkt und auf den man sich zu einhundert Prozent verlassen kann. Die Schützen sind froh, dass sie ein solches Alpha-Tier in ihren Reihen haben und hoffen sehr, dass sich Hans Peter auch noch viele Jahre weiter für die Sache einsetzen wird. Die Unterstützung seiner Mannschaft und der Schützen ist ihm Gewiss.

    Der Vorstand der St. Josef Bruderschaft gratuliert Hans Peter herzlich zu den 10 Jahren im Amt des Generals und wünscht ihm und seiner Truppe für die Zukunft alles Gute.

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  • i-Dötzchen erobern die Straßen

    Bald ist es so weit: In nur wenigen Tagen beginnt für mehr als 150.000 Kinder in Nordrhein-Westfalen der Start in einen neuen Lebensabschnitt – der erste Schultag steht vor der Tür.
    Doch nicht nur der neue Unterricht bedeutet für die i-Dötzchen eine Herausforderung. Für viele heißt es nun auch erstmals, sich morgens zu Fuß auf den Weg zur Schule machen.
    Insbesondere für die jüngsten Verkehrsteilnehmer birgt die Strecke nicht unerhebliche Gefahren: Nach der Verkehrsunfallstatistik des Landes Nordrhein-Westfalen 2014 waren im vergangenen Jahr 1.212 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren auf dem Weg zur Schule in Unfälle verwickelt.

    Noch ist Zeit, den Kleinen das richtige Verhalten im Straßenverkehr näher zu bringen: „Grundsätzlich gilt: Eltern sollten mit ihren Kindern den Weg zur Schule mehrfach üben, bevor sie sich als Grundschüler erstmals alleine auf den Weg machen“, erklärt Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Um auf die alltäglichen Gefahren für neue Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen, engagiert sich Bridgestone – wie auch andere Sponsoren – gemeinsam mit der Verkehrswacht auch in diesem Jahr im Rahmen der Initiative „Sicher zur Schule“. Die gemeinsame Aktion verfolgt das Ziel, Vorschüler rechtzeitig mit dem richtigen Verhalten im Straßenverkehr vertraut zu machen.

    Um die Kinder an das Thema heranzuführen, werden mit Unterstützung des Reifenherstellers bereits seit diesem Frühjahr in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, Stuttgart sowie am Firmensitz in Bad Homburg Broschüren an Kindergärten, Eltern und Vorschulkinder verteilt, die dem spielerischen Erlernen der Verkehrsregeln dienen: „Als Reifenhersteller liegt uns die Sicherheit im Straßenverkehr sehr am Herzen. Insbesondere für die unerfahrensten Verkehrsteilnehmer bedeutet der Schulweg jedes Jahr eine große Herausforderung. Wir freuen uns sehr, einen Beitrag zu ihrer Sicherheit leisten zu können,“ sagt Alexandra Kimmich von Bridgestone zu dem Engagement. „Sicher zur Schule“ ist die bundesweit einzige Initiative, die Kindergärten, Eltern und Kindern kostenlos Lernmaterialien für einen sicheren Schulweg zur Verfügung stellt. Durch die Partnerschaft von Bridgestone und der Deutschen Verkehrswacht wurden in den vergangenen Jahren deutschlandweit bereits mehr als 100.000 Exemplare des Lernmaterials verteilt.

    Die Broschüren können über die Online-Plattform www.sicher-mit-lenni.de bestellt werden. Hier haben Kinder zudem die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Eltern das richtige Verhalten im Straßenverkehr mithilfe eines kindgerechten Verkehrstests auch virtuell zu üben.

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  • Hindenburgstraße: Busse fahren schon ab Freitag

    Schneller als noch Anfang der Woche erwartet, sind die Straßenbauarbeiten auf der Hindenburgstraße zwischen Europaplatz und Sonnenhaus abgeschlossen.
    Deshalb können die Linienbusse bereits am Freitag (7. August) wieder über die Hindenburgstraße bis zum Alten Markt fahren. Die Umleitung über die Steinmetzstraße und Viersener Straße wird deshalb schon am Freitag (und nicht wie angekündigt am Samstag) aufgehoben.

    (pmg)

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  • AStA der Hochschule Niederrhein unterstützt die Freifunk-Idee

    AStA der Hochschule Niederrhein unterstützt die Freifunk-Idee

    Mit einem Antrag im Studierendenparlament konnten die beiden Studenten Florian Scholz und Ulas Sazi Zabci den AStA der Hochschule Niederrhein dazu bewegen, die Freifunk-Idee zu stärken.
    Insgesamt wurden 22 Router und 5 Richtfunkantennen angeschafft.
    An den Hochschulcampi Mönchengladbach und Krefeld West hat der AStA bereits Freifunk-Knoten aufgebaut.

    Von den angeschafften Routern werden 20 an die Studierendenschaft ausgegeben.
    Jeweils zehn Router werden an Studierende in Mönchengladbach und Krefeld ausgegeben.
    Vorrang haben hierbei Wohngemeinschaften in der Nähe der Campi oder in Vierteln, indenen viele Studierende wohnen.
    Bei zu vielen Bewerbungen entscheidet dasLos!

    Ulas Sazi Zabci: “Es freut uns sehr, dass die Vertreter*innen der Studierendenschaft hinter der Idee des Freifunk stehen. Wir wollen unseren Beitrag zu einem freien Netz leisten und hoffen, damit einen Impuls zum mitmachen, in die Studierendenschaft zu senden.”

    Florian Scholz:”In Deutschland entwickelt sich das mobile Internet immer mehr zu einem kommerzialisierten Luxusgut.
    Die Preise für Hot-Spots stehen längst nicht mehr im Verhältnis zu den entstehenden Kosten und Angebote der Mobilfunkbetreiber werben mit Kennzahlen, die man zuletzt vor mehr als 10 Jahren las.
    So kann es nicht weiter gehen!

    Deswegen möchten wir die Studis dabei unterstützen, ein alternatives und flächendeckenes WLAN-Netz zu erschaffen. Selbst WG’s, die über keinen Internetanschluss verfügen, können unter Umständen mithelfen und selbst davon profitieren!”

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  • Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen am Mittwoch erst ab 14 Uhr geöffnet

    Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen am Mittwoch erst ab 14 Uhr geöffnet

    Am Mittwoch, dem 5. August, müssen vormittags an der Trafoanlage des Schulzentrums Giesenkirchen Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

    Dafür muss die Stromversorgung in den Gebäuden abgeschaltet werden, wovon auch die Schul- und Stadtteilbibliothek am Asternweg betroffen ist.
    Deshalb kann die Bibliothek am Mittwoch erst um 14 Uhr öffnen.
    Als Alternative können die Bibliotheken in Mönchengladbach, Rheydt und Rheindahlen besucht oder die Online-Services unter www.stadtbibliothek-mg.de genutzt werden.

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  • Vorsicht! Wieder falsche Wasserwerker unterwegs!

    Vorsicht! Wieder falsche Wasserwerker unterwegs!

    Gestern waren wieder falsche Wasserwerker in der Stadt unterwegs. Und wieder haben sie sich Senioren als Opfer ausgesucht.

    Kurz nach 10:00 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer bei einer 78-jährigen Frau auf der Alleestraße. Sie gaben vor, vom örtlichen Wasserwerk zu kommen und müssten im Keller eine Wasserprobe nehmen.

    Die 78-Jährige verwehrte ihnen aber den Zutritt, sodass die Männer von ihrem Vorhaben abließen und sich in unbekannte Richtung entfernten.

    Mit der gleichen Masche, nämlich dem Vorwand, eine Wasserprobe nehmen zu müssen, kam ein Unbekannter gegen 12:30 Uhr in die Wohnung einer 79-Jährigen auf der Friedhofstraße. Dort lenkte er die Frau in der Küche ab. Als diese durch ein Fenster einen zweiten Mann bemerkte, der für sie offensichtlich vor ihrer Wohnung “Schmiere stand”, wurde die Seniorin misstrauisch und verwies den vermeintlichen Wasserwerker sofort aus ihrer Wohnung.

    Der Mann folgte der Aufforderung. Allerdings stellte die Seniorin anschließend fest, dass ihr Portemonnaie, welches auf dem Tisch lag, gestohlen wurde.

    Es wurde später von Passanten in der Nähe gefunden, allerdings ohne Bargeld.

    Die Polizei rät, sollte jemand als Wasserwerker oder Mitarbeiter einer anderen Firma/Institution in ihre Wohnung wollen, grundsätzlich zu äußerster Vorsicht und zu Misstrauen. Lassen sie sich nicht überrumpeln und die betreffende Person zunächst nicht in ihre Wohnung! Hier ist ganz klar derjenige im Vorteil, der seine Türe mit einer Kette oder einem Bügelschloss gesichert hat.

    Sollten sie sich nicht sicher sein, ob die betreffende Person mit einem berechtigten Anliegen in ihre Wohnung möchte, rufen sie die beauftragende Firma an und fragen dort nach, ob diese einen Mitarbeiter zu ihnen geschickt hat. Bleiben ihre Zweifel allerdings bestehen, verweigern sie ruhig den Zutritt in ihre Wohnung. Seriöse Firmen können einen Besuchstermin auch schriftlich ankündigen.

    Grundsätzlich gilt: Sollte jemand unter einem Vorwand versuchen, in Ihre Wohnung zu gelangen und Sie sind misstrauisch, haben aber keine Möglichkeit, dies auf Richtigkeit zu prüfen, dann rufen Sie die Polizei über den Notruf 110. Haben Sie keine Scheu vor dem Notruf!
    Die Polizisten können vor Ort abklären, ob ein berechtigtes Anliegen vorliegt. Schließlich kommt die Polizei lieber einmal vergebens als einmal zu spät!

    Hinweise zu den falschen Wasserwerkern bitte an Telefon 02161-290.

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  • Aufmerksamer Nachbar beobachtet Einbruch – Zwei Festnahmen

    Aufmerksamer Nachbar beobachtet Einbruch – Zwei Festnahmen

    Ein aufmerksamer Nachbar stellt eine der Säulen der Aktion gegen Einbrecher “Riegel vor! Sicher ist sicherer” dar.

    Solch ein aufmerksamer Nachbar, einer der hinguckt und nicht wegschaut, beobachtete heute kurz nach 02:00 Uhr auf der Ernst-Brasse-Straße zwei Männer, die durch ein Kellerfenster in ein Haus einstiegen.
    Folgerichtig alarmierte er anschließend die Polizei.

    Diese umstellte das Haus und konnte die beiden Einbrecher beim Verlassen desselben festnehmen.

    Die beiden Einbrecher im Alter von 24 und 38 Jahren hatten Schmuck erbeutet. Dieser wurde zunächst sichergestellt, ebenso wie ihr Fahrzeug und ihr Tatwerkzeug, ein Brecheisen.

    Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

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  • Räuber nach umfangreicher Fahndung gestellt

    Räuber nach umfangreicher Fahndung gestellt

    Heute gegen 14:20 Uhr kam es zu einem Raub auf die Filiale eines Discounters auf der Bahnhofstraße.
    Ein Mann mit Motorradhelm bedrohte die Kassiererin mit einem großen Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld.

    Als die Kassiererin schrie, flüchtete der Täter ohne Beute mit einem Motorroller in Richtung HBF Rheydt.
    Ein zufällig in der Nähe befindlicher Polizeibeamter des Bezirksdienstes sah den Flüchtenden und nahm die Verfolgung auf.
    Nach kurzer Fahrt durch die Rheydter Innenstadt verschwand der Täter auf einem Schulgelände in der Nähe der Brucknerallee. Mit starken Polizeikräften wurde das Gebiet umstellt.
    Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft.
    Der Räuber hatte mittlerweile seinen Roller abgestellt und seine Bekleidung gewechselt. Er konnte auf der Brucknerallee festgenommen werden.
    Es handelte sich um einen 33-jährigen Mann aus Odenkirchen. Der Mann wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.

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  • 16. Wickrather Ladies Night

    16. Wickrather Ladies Night

    Bereits 15 Ladies Night Veranstaltungen wurden in MG-Wickrath unter der Organisation von Angela Rode-Zander (like a woman Studio), Ulrike Busch (Immobilien Busch) und Heike Runkehl (feine Kost) durchgeführt.

    Ende August steht nun die 16. Ladies Night von Frau für Frau an. Mit dem Busunternehmen Lüngen aus Geistenbeck starten die Damen am Mittwoch, 26.08.2015 um 13.00 Uhr von Wickrath aus nach Köln. Hier werden sowohl das Schokoladenmuseum als auch ein Weinmuseum besichtigt.

    Einem Schiff aus Glas und Metall gleich, liegt das Schokoladenmuseum im Rheinauhafen direkt vor der Altstadt in der Nähe des Kölner Doms. Das weltweit einzigartige Museum präsentiert facettenreich die Geschichte und Gegenwart des Kakaos und der Schokolade.

    Das Weinmuseum stellt eine hochwertige kulturelle Ergänzung der Kölner Museumslandschaft dar. Die bauliche Anlage hat die Form eines Weinberges. Das vollständig begrünte Dach wird mit den 40 bedeutendsten Rebsorten der Welt bepflanzt. Insgesamt 720 Rebstöcke.

    Nach der Rückkehr in Wickrath gegen, 19.00 Uhr wird das Thema Schokolade und Wein im like a woman Studio vertieft. Es gibt ein genüssliches Beisammensein mit kleinen Köstlichkeiten, Schokolade und Wein.

    Preis pro Person incl. Busfahrt, Eintrittsgelder und Gebühren für die Führungen, sowie Sektempfang, kleine Köstlichkeiten und Getränke am Abend: € 34,50, zahlbar bei Anmeldung.

    Anmeldung möglich bei:
    Angela Rode-Zander, 0172 566 4069, like a woman Studio, Quadtstr. 30, Wickrath
    Heike Runkehl, 02166 9750388, feine Kost, Quadtstr. 21, Wickrath

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  • “Obergärig” erzielt die Rekordsumme von 4.200 Euro für die Tafel bei 4.000 Besuchern

    “Obergärig” erzielt die Rekordsumme von 4.200 Euro für die Tafel bei 4.000 Besuchern

    Die Mönchengladbacher Oldie-Band „Obergärig“ spielte am Sonntag bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Bunten Garten. Vor rund 4.000 Besuchern performten sie Oldies aus den 60ern und 70ern.
    Die Band spielt bereits seit 20 Jahren in klassischer Rockbesetzung und ist zum zehnten Mal beim NEW-Musiksommer dabei.

    Im Zuge des vierten Konzerts des diesjährigen NEW-Musiksommers wurde für die Tafel Mönchengladbach eine Spendensumme in Höhe von rund 4.200,00 Euro erzielt. Die Tafel verteilt Lebensmittel an Bedürftige und bietet Kochkurse für Kinder an.

    Seit 17 Jahren findet der NEW-Musiksommer statt und gehört von diesem Zeitpunkt an zum Event-Kalender von Mönchengladbach. Jedes Jahr locken die Freiluftkonzerte tausende von Zuschauern in den Bunten Garten hinter der Kaiser-Friedrich-Halle. Nach den sechs Konzerten in Mönchengladbach lädt der Vorplatz der Städtischen Galerie im Park in Viersen zu zwei weiteren ein. Damit für jeden Geschmack etwas dabei ist, bietet jedes Sonntagskonzert eine andere Stilrichtung. Für die Besucher sind die Veranstaltungen kostenfrei. Traditionell wird bei jedem der acht Konzerte für verschiedene soziale Einrichtungen aus der Region gesammelt, welche sich kurz auf den Bühnen vorstellen.

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  • Ab Montag, 3. August, Baumfällungen im Zoppenbroicher Park  Niersverband: aus Gründen der Verkehrssicherung

    Ab Montag, 3. August, Baumfällungen im Zoppenbroicher Park
    Niersverband: aus Gründen der Verkehrssicherung

    “Diese Maßnahme ist keine Folge des schrecklichen Unfalles durch einen herabstürzenden dicken Ast in Odenkirchen, sie ist seit langer Zeit gelant” erklärte Prof. Dietmar Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes bei einem Ortstermin.

    Ab Montag, 3. August, ist der Zoppenbroicher Park im Bereich zwischen der Römerstraße/Am Torfbend und der Straße Zoppenbroich komplett gesperrt. Im Auftrag des Niersverbandes werden auf der rechten Niersseite aus Gründen der Verkehrssicherung an die 300 Bäume, darunter bis zu 35 Meter hohe Pappeln mit einer Spannweite im Kronenbereich von zwölf Metern gefällt.
    15-07-30-niersverb-zoppenbroich-0012Seitdem Ende 2013 der Niersverband den Zoppenbroicher Park von der Familie Bresges käuflich erworben hat, ist er verantwortlich für die Sicherheit der Parknutzer auf den Wegen. Ein beauftragter Fachmann hat den Park auf zu fällende Bäume begutachtet, seinen Vorgaben folgend wird der Forstbetrieb die Maßnahme umsetzen.
    Die Bäume sind wegen ihres Alters und Gesundheitszustandes nicht mehr standsicher und weisen im Kronenbereich einen erheblichen Totholzanteil auf. „Von diesen Bäumen würde zunehmend eine erhebliche Gefahr für Waldbesucher und Fahrradfahrer ausgehen“, begründet der Niersverband die notwendige Maßnahme, die mehrere Monate dauern wird.

    15-07-30-niersverb-zoppenbroich-0015Die Sperrung der Wanderwege erfolgt im Wesentlichen werktags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr. „Auch können Wegeabschnitte durch den Einsatz von schweren Forstmaschinen vorübergehend stark beschädigt werden. Die Wege werden nach Abschluss der Baumfällungen wieder instandgesetzt“, so der Niersverband weiter. Die Maßnahme ist mit dem Landesbetrieb Wald und Holz und der Stadt Mönchengladbach abgestimmt und genehmigt.
    Der Niersverband bittet Waldbesucher in diesem Bereich um ihr Verständnis.

     

    Im nächsten Jahr soll mit der Renaturierung der Niers im Zoppenbroicher Park begonnen werden. Die Gestaltung des Flußbettes wird eine Verlängerung um das Dreifache ergeben, bedingt durch den Wegfall von Wehren und dem deshalb notwendigen großen Höhenausgleich im Gelände.

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  • 2.200 Kinder kommen in den Kindergarten  Neues Kindergartenjahr ab 1. August

    2.200 Kinder kommen in den Kindergarten
    Neues Kindergartenjahr ab 1. August

    Insgesamt 7.909 Kinder im Alter zwischen 0 und sechs Jahren können in unterschiedlichen Einrichtungen betreut werden; U3 Betreuung bei 39,4 Prozent

    Etwa 2.200 Kinder in Mönchengladbach werden ab August erstmals eine Tagesstätte für Kinder besuchen. Für die meisten dieser Kinder bedeutet dies, auch erstmalig in ihrem Leben regelmäßig den für sie gewohnten Rahmen zu Hause zu verlassen und eine andere Welt voller neuer Erfahrungen, Lerninhalte und sozialer Kontakte kennenzulernen. Ungefähr gleich groß ist die Zahl der Kinder, die in diesem Jahr die Tageseinrichtungen für Kinder verlassen. Diese Kinder haben zu diesem Zeitpunkt bereits eine umfangreiche Förderung erfahren können, die ihnen bei dem bevorstehenden Schulbesuch als Fundament für ein weiteres Lernen dient.

    Innerhalb des Stadtgebietes gibt es derzeit insgesamt 131 Kindertageseinrichtungen verschiedener Träger mit 386 Gruppen. Hiervon werden von der Stadt Mönchengladbach 38 Kindertageseinrichtungen mit 142,5 Gruppen betrieben.

    Allein in den städtischen Tageseinrichtungen stehen für den Betrieb der Kindertageseinrichtungen rund 464 Stellen als Leiterinnen, Erzieher/innen, Kinderpfleger/innen, Therapeuten/innen, und Praktikanten/innen zur Verfügung. Da viele Stellen mit Teilzeitkräften besetzt sind, ist die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter/innen dementsprechend höher. Auch zum 1. August 2015 ist es gelungen, so gut wie alle Stellen zu besetzen. Allerdings bleibt es aufgrund des weiter steigenden Bedarfes für alle Träger schwierig, ausreichendes und qualifiziertes Personal zu gewinnen.

    Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sieht folgende Betreuungsformen vor:

    Gruppe I für Kinder von 2 – 6 Jahren (20 Kinder, wovon mindestens 4 und höchstens 6 Kinder 2 Jahre alt sind) Gruppe II für Kinder unter 3 Jahren (10 Kinder unter 3 Jahren) Gruppe III für Kinder von 3 – 6 Jahren (20 bzw. 25 Kinder je nach Betreuungsdauer)
    In jeder Gruppenform können wöchentliche Betreuungszeiten von 25, 35 oder 45 Stunden angeboten werden. Obwohl die Veränderungen der Gruppenformen zu kleineren Gruppen und einer Verringerung der Platzzahlen führte, konnte durch eine Reihe von Erweiterungsbauten die Platzzahl insgesamt gesteigert werden.

    Die insgesamt 7.909 Plätze (bisher 7.820) verteilten sich auf die Betreuungsumfänge wie folgt:

    25 Betreuungsstunden – 437 Plätze (539)
    35 Betreuungsstunden – 3.438 Plätze (3.410)
    45 Betreuungsstunden – 4.034 Plätze (3.871)
    Das darin enthaltene Platzangebot für unter Dreijährige in Kindertagesstätten konnte von 1.585 auf 1.606 Plätze ausgeweitet werden. Gegenüber dem vergangenen Kindergartenjahr, haben sich also deutliche Veränderungen ergeben. Aufgrund der starken Nachfrage wurde die Anzahl der Plätze in den Gruppenformen mit unter Dreijährigen und mit 45 Betreuungsstunden entsprechend erhöht.

    Neben den zuvor genannten 1.606 Plätzen für Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen stehen weitere 236 Plätze innerhalb der Tagespflege und 234 Plätze in LENA-Gruppen zur Verfügung. Insgesamt sind somit 2.076 Plätze für Kinder unter drei Jahren vorhanden. Bei 5.270 zu versorgenden Kindern im Alter von unter drei Jahren wird eine Versorgungsquote von 39,4 Prozent erreicht.

    Kindertagespflege
    Die Kindertagespflege erfährt bei der Stadt Mönchengladbach einen hohen Stellenwert. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung eines Betreuungsplatzes für ein U3 Kind und somit den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr. Außerdem können die Eltern in dieser Form individuell und bedarfsorientiert an ihren Arbeitszeiten eine Betreuung buchen. Der Betreuungsschwerpunkt in der Kindertagespflege ist eindeutig die Altersgruppe unter drei Jahren. Zunehmend fragen aber auch Eltern nach, die für ihr Kita Kind eine Randzeitenbetreuung benötigen (vor und nach der Kita) und in einigen – zunehmenden Fällen – auch Eltern von Schulkindern, die keine Nachmittags- oder Ferienbetreuung für ihr Kind gefunden haben.

    Die Betreuung der Kinder im Rahmen der Kindertagespflege findet schwerpunktmäßig in den privaten Räumlichkeiten der Tagespflegepersonen (Tagesmütter) statt. Dies betont die Familienähnlichkeit der Kindertagespflege und wird von vielen Eltern insbesondere von Kleinkindern als angenehm und kindgerechter erlebt.

    Die Tagespflegepersonen zeichnen sich durch ihre unterschiedlichen Profile und Konzepte aus; es eint sie aber die Bereitschaft und der Anspruch, den zu betreuenden Kindern liebevolle Bezugsperson zu sein mit dem fachlichen Anspruch, das Kind adäquat zu fördern. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft ist für alle Tagespflegepersonen selbstverständlich. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Elternschaft und die steigenden Fallzahlen in der Kindertagespflege bestätigen dies. Der Rückgriff auf die Kindertagespflege bei U3 Kindern ist bei den meisten Eltern eine bewusste Entscheidung für diese Betreuungsform und keineswegs nur auf das Fehlen eines Kita-Platzes zurückzuführen.

    Die Tagespflegepersonen absolvieren eine Qualifizierungsmaßnahme von 160 Stunden, die Aspekte der Kinderbetreuung, rechtliche Grundlagen und natürlich auch die Finanzierung der Kindertagespflege beinhaltet. Derzeit werden 236 Kinder im Rahmen der Kindertagespflege betreut. Die Tagespflegepersonen erhalten über den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie eine Geldleistung, die als monatliche Pauschale direkt an die Tagespflegeperson ausgezahlt wird.

    Von den Eltern sind – wie bei den Plätzen in Kindertageseinrichtungen – je nach Einkommen Elternbeiträge zu entrichten. Im Einzelfall ist auch ein Beitrag für das Mittagessen direkt an die Tagespflegeperson zu leisten. Den Eltern entstehen somit grundsätzlich nicht mehr Kosten, als durch die Nutzung eines Betreuungsplatzes in einer Kindertageseinrichtung.
    (pmg/sp)

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  • Hajo Siemes fordert: Grünflächen am Flughafenzaun besser mähen als Gift einzusetzen

    In seiner aktuellen Pressemitteilung erklärt der Bündnis/Grüne aus Giesenkirchen sein Anliegen:

    Seit Jahren verwendet die Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH für die so genannte Vegetationskontrolle am Zaun des Mönchengladbacher Flughafengeländes Pflanzenvernichtungsmittel, um das dortige Grün niedrig gehalten. Häufig werden zur Bekämpfung von „Unkräutern“ fortpflanzungsschädigende Breitbandherbizide wie Glyphosat, Glufosinat und Flumioxazin, aber auch nicht nachhaltige Pelargonsäure-Präparate eingesetzt.
    Die erstgenannten Gifte stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

    Der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH liegt eine bis zum 31.12.2015 befristete Ausnahmegenehmigung für das Ausbringen der Pflanzenvernichtungsmittel vor, die jederzeit erneut beantragt werden kann.
    Zuständig für die Erteilung der Genehmigung ist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

    Besonders bei Starkregenereignissen besteht aus Sicht von Hajo Siemes, Sprecher der Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, nun die Gefahr, dass durch Überflutungen die Gifte in die angrenzenden Gewässer gelangen.
    Immerhin verläuft der Trietbach direkt am Flughafengelände und ganz in der Nähe die Niers.
    Siemes befürchtet, dass durch das Ausbringen der Giftstoffe vor allem das Wasser im Trietbach und in der Niers verseucht werden könnten.

    In einem Schreiben an Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, verlangen die Grünen nun die Beendigung der Sondergenehmigung für das Ausbringen von Pflanzenvernichtungsmitteln um das Flughafengelände am Verkehrslandeplatz Mönchengladbach. Die Landwirtschaftskammer prüft noch den vorgetragenen Sachverhalt, um ihn bei ihrer Ermessensentscheidung zu berücksichtigen.

    „Wir erwarten von der Landwirtschaftskammer NRW, von einer weiteren Ausnahmegenehmigung für das Ausbringen von Pflanzenschutzmittel in diesem Bereich des Flughafens dringend Abstand zu nehmen und statt dessen den Flughafenbetreiber anzuweisen, die Flächen entlang des Zaunes mechanisch zu bearbeiten, falls es die Umstände verlangen“, sagt Hajo Siemes. „Dies wäre eine Lösung, die Mensch und Umwelt hilft.“

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  • Barmer GEK bietet Massage auf Musikfestival in Wacken  Werden Krankenkassenbeiträge bewußt mibraucht?  Open Air Marketingaktion für neue Mitglieder

    Barmer GEK bietet Massage auf Musikfestival in Wacken
    Werden Krankenkassenbeiträge bewußt mibraucht?
    Open Air Marketingaktion für neue Mitglieder

    Die Ärztezeitung meldet aktuell:

    Beim Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air ist erstmals die Barmer GEK vor Ort. Im “Moshpital” können Besucher sich an drei Festivaltagen von 10 bis 23 Uhr eine Nackenmassage geben lassen. Dadurch sollen Beschwerden durch wildes Tanzen gemildert werden.
    “Wir wollen Menschen da erreichen, wo sie Spaß haben und offen sind für ungewöhnliche Angebote wie das Moshpital”, erklärt Jürgen Rothmaier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK, die Idee. (aze)

    Bevor der werte Leser urteilt, sollte er unbedingt die Pressemitteilung der Barmer GEK zu diesem Angebot in Wacken lesen.

    Die Bürger Initiative Gesundheit e.V. fordert:
    Der Gesetzgeber muss solche Fehlverwendung von Beiträgen der Versicherten verbieten, da solche Tatbestände einer gesetzlichen Krankenkasse nicht den Verpflichtungen der Sozialgesetzbücher zur Versorgung/Behandlung/Betreuung der Bürger durch die Pflichtbeiträge entsprechen.
    Ein unkontrollierter Missbrauch der Beiträge der Versicherten muss im Sinne der Versicherten unterbunden werden. Dies gilt auch für den damit bewiesenen falschen Wettbewerb zwischen den ca. 130 gesetzlichen Krankenkassen.
    Die missbräuchlich eingesetzten Finanzmittel fehlen dann letztendlich bei der Versorgung der Patienten oder bei der Vergütung für die ambulant und stationär tätigen Berufsgruppen und Institutionen.

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  • Gartenparty für die Senioren – Volksbank-Vorstand warf den Grill an

    Gartenparty für die Senioren – Volksbank-Vorstand warf den Grill an

    Die drei Vorstände der Volksbank Mönchengladbach hatten an jenem Abend ihre Rechenschieber gegen Grillzangen ausgetauscht. Sie hatten nämlich die ehemaligen Mitarbeiter zum traditionellen Grillabend eingeladen.

    Insgesamt waren 45 ehemalige Banker gekommen, um frühere Kollegen zu treffen und sich verwöhnen zu lassen.
    Das Ganze hatte etwas von lockerer und gemütlicher Gartenfete. Es wurde viel erzählt, aber noch mehr gelacht.

    Aber selbst im Ruhestand und ihrer Freizeit lässt die früheren Volksbanker das Finanz- und Wirtschaftsleben in der Region und in der Welt nicht los. Es wurde heftig gefachsimpelt über die kleinen und großen Krisen, denn der Erfahrungsschatz der Altgedienten ist groß.
    Im Vordergrund stand aber die Herzlichkeit, mit der sich die pensionierten Volksbanker begegnen.
    Viele sind über die Jahre Freunde fürs Leben geworden.

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  • Mülforter Schützen feierten 3 Tage  Mit Slideshow

    Mülforter Schützen feierten 3 Tage
    Mit Slideshow

    Das Mülforter Schützenfest der St. Paulus Schützenbruderschaft Mülfort e. V. fand vom 25. bis 27. Juli statt.

    Leider konnte am Freitag der Auftakt des Schützenfestes nicht wie geplant mit Michael Wendler beginnen, da der Schlagersänger nach einem Unfall seinen Auftritte absagen musste, jedoch war der Abend mit Discjockey trotzdem ein gelungener Auftakt.

    Die am Samstag und Montag geplanten und durchgeführten Veranstaltungen verliefen wie geplant.

    Auch in diesem Jahr war der Höhepunkt der Sonntag mit dem Umzug und der Parade am Nachmittag auf der Bruchstraße. Die morgendlichen Ereignisse vollzogen sich in der gewohnten Art und Weise. Am Nachmittag begann der Umzug durch den Ort pünktlich am Festzelt.
    Neben den Schützen der St. Paulus Bruderschaft waren verschiedene Gastbruderschaften, unbedingt zu erwähnen auch eine aus den benachbarten Niederlanden aus Altweert, mit aufgezogen und sorgten für einen beachtlichen Schützenzug.
    Zur Parade stellte sich dann das Regiment auf der Bachstraße auf und paradierte an den angetretenen Würdenträger der verschiedenen Bruderschaften vorbei. Die Parade endete, wie es bereits gute Tradition in Mülfort ist, mit dem „Großen Zapfenstreich“ zu dem alle Schützen und Würdenträger sich in angemessener Manier versammelten.

    Für den König Johann-Peter Kügele und seine Minister Josè Silva und Frank Seekircher, sowie Jungkönig Kevin Wolter war das Schützenfest ein tolles Ereignis an das sie noch lange denken und in guter Erinnerung behalten werden.

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  • Pharisäer unter Uns:  Sasserath fragt nach Glyphosat-Verwendung im Mönchengladbacher Stadtgebiet

    Pharisäer unter Uns:
    Sasserath fragt nach Glyphosat-Verwendung im Mönchengladbacher Stadtgebiet

    Jahrelang bestimmte er die Geschicke der Stadt als wichtiges Teil der Ampelkoalition in Mönchengladbach mit.
    Nie hat er das nachstehende Thema öffentlich gemacht:
    Glyphosat ist das Unkrautbekämpfungsmittel, das weltweit am meisten eingesetzt wird.

    Allein in Deutschland wurden in den letzten Jahren über 5000 Tonnen Glyphosat-Wirkstoff abgesetzt. Das Mittel wird in der Landwirtschaft sowie auf Kommunalflächen und von Privatanwendern eingesetzt.

    Es ist bekannt, dass das Totalherbizid die pflanzliche Artenvielfalt auf den Feldern reduziert. Dadurch fehlen den Insekten (bes. Bienen) und Vögeln Nahrung und Lebensraum.

    Glyphosat wird auch für das weltweite Amphibiensterben mitverantwortlich gemacht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Glyphosat im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft und damit der Gefahrenklasse zugeordnet, in der man auch Acrylamid, Nitrosamine und Blei findet. Bereits 2013 hat sich der Bundesrat daher für ein Verbot glyphosathaltiger Herbizide für den Haus- und Kleingartenbereich sowie ein Verbot der Anwendung zur Vorerntebehandlung ausgesprochen.

    „Es ist so, dass insbesondere die Anwendungen in öffentlichen Grünanlagen sowie im Umfeld von Spiel- oder Sportplätzen das Risiko eines direkten Kontakts mit dem Wirkstoff auf behandelten Flächen bergen, etwa für spielende Kinder und Haustiere“, sagt Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach. Sasserath will vor diesem Hintergrund nun wissen, wie es mit der Glyphosat-Verwendung im Mönchengladbacher Stadtgebiet aussieht und hat sich mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU) gerichtet. Der OB soll nun klären, wieviel Unkrautbekämpfungs¬mittel, die Glyphosath enthalten, seit 2013 im Auftrag der Stadt auf Grünflächen, Sport- und Spielflächen, Verkehrsbereichsflächen oder auf anderen kommunalen Flächen in öffentlicher Nutzung insgesamt ausgebracht wurden. „Ich hätte auch gern gewusst, welche Mengen an Pflanzenschutzmitteln insgesamt seit 2013 im Auftrag der Stadt ausgebracht worden sind und welche Maßnahmen die Verwaltung durchführt, um die ausgebrachten Pestizidmengen zu reduzieren“, sagt Sasserath. Eine weitere Frage des Grünen gilt der Umstellung auf alternative Maßnahmen zum Glyphosateinsatz seitens der Verwaltung. „Immerhin“, so Sasserath, „erteilt das Land NRW ja grundsätzlich keine Genehmigungen mehr für die Anwendung glyphosathaltiger Herbizide auf Nichtkulturland – und damit auch öffentlichen kommunalen Flächen.“

    Das Beispiel der westfälischen Stadt Münster zeige, wie eine pestizidfreie Grünflächenpflege funktionieren könne, so der Grünen-Fraktionschef. Sasserath: „Das sollte doch auch in Mönchengladbach möglich sein.“

    Wie schon einmal gesagt: Solange er den Glyphosateinsatz maßgeblich hätte beeinflussen können, hat Sasserath das Thema nicht öffentlich diskutiert.

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  • Hochwasserrückhaltebecken Geneicken: Absperrungen dringend beachten!

    Hochwasserrückhaltebecken Geneicken: Absperrungen dringend beachten!

    Die Arbeiten auf der Baustelle des Niersverbandes für das neue Hochwasserrückhaltebecken Geneicken schreiten gut voran. Derzeit werden noch Arbeiten an der Bautechnik, am Bau des neuen Wehres und der Ein- und Auslaufschwelle zum Becken ausgeführt.

    Niersverband und Stadt weisen darauf hin, dass die gesperrte Wegeverbindung frühestens im Herbst wieder freigegeben wird. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.

    Bis dahin gilt weiterhin die komplette Sperrung der Wander- und Radwege zwischen Zoppenbroich und Schloss Rheydt.

    Immer wieder kommt es vor, dass Spaziergänger und Radfahrer die Sperren beiseite räumen und die gesperrten Wege nutzen.

    „Sowohl durch die Baustelle als auch durch das Becken selber drohen nicht eingewiesenen Personen unkalkulierbare Gefahren. Deshalb weisen wir noch einmal dringend darauf hin, bis zur offiziellen Freigabe der Wege die Absperrungen zu berücksichtigen und die Baustelle nicht zu betreten“, warnt Stephan Schruttke, Bauleiter beim Niersverband.
    (pmg)

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