Autor: Harald Wendler

  • Fünf Einbrüche am Montag

    Fünf Einbrüche am Montag

    In der Zeit von 11:00 und 20:35 Uhr gelangten bislang noch unbekannte Täter auf die rückwärtige Seite eines Einfamilienhauses auf dem Rübezahlweg in Lürrip. Vom Garten aus hebelten sie die Terrassentür auf und durchsuchten anschließend das gesamte Haus. Mit entwendetem Schmuck und Bargeld konnten sie unerkannt entkommen.

    Mit der völlig identischen Herangehensweise drangen zwischen 11:00 und 23:00 Uhr Unbekannte in ein Reihenhaus auf der Johannes-Hansen-Straße in Eicken ein. Auch hier wurde das gesamte Huas durchsucht. Ob etwas fehlt, konnten die Geschädigten noch nicht feststellen.

    In Lürrip hebelten Unbekannte in der Zeit von 15:45 und 18:00 Uhr auf der Nakatenusstraße die Balkontüre einer Wohnung in Hochparterre auf. Sie durchwühlten alle Räumlichkeiten und entkamen mit Schmuck und Bargeld.

    Am Montagmittag gegen 12:40 Uhr stellten Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Hauptstraße in der Rheydter Innenstadt fest, dass Unbekannte versucht hatten die Hauseingangstür aufzuhebeln. Die Täter waren an der Türsicherung gescheitert.

    Ebenso scheiterte ein Einbruchsversuch auf der Straße Am Römerlager in Rheydt-Mülfort. Am frühen Montagnachmittag gegen 14:15 Uhr stellten die Bewohner eines Reihenhauses fest, dass Unbekannte versucht hatten, die Hauseingangstür aufzuhebeln. Sie scheiterten aber an der Türsicherung.

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  • Aufgepasst: 14 Einbrüche im Stadtgebiet

    Aufgepasst: 14 Einbrüche im Stadtgebiet

    Am 30.12.2015:
    Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Mehrfamilienhaus auf der Burgfreiheit. Hier hebelten sie zwei Wohnungen im ersten Obergeschoß auf, durchsuchten sie und stahlen Schmuck und Bargeld.

    In der Zeit zwischen 16.10 und 17.15 Uhr wurden ebenfalls zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus auf der Giesenkirchener Straße durch Einbrecher heimgesucht. Diese gelangten ins dritte Obergeschoß, brachen die Wohnungstüren auf und entwendeten nach Durchsuchung Bargeld und Schmuck.

    Am Nachmittag brach ein unbekannter Täter eine Wohnung im 1. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses auf dem Bahnhofsplatz auf.
    Nachdem er die Wohnungstüre aufgehebelt hatte, entwendete er Bargeld und Unterhaltungselektronik.

    In der Nacht zum 31.12.2015 wurde in eine Bäckerei auf der Hansastraße eingebrochen. Unbekannte gelangten durch einen gemeinsamen Keller mit dem nebenan gelegenen Mehrfamilienhaus an eine Türe zu den Räumen der Bäckerei. Hier wurden u.a. Spinde der Mitarbeiter aufgebrochen. Erbeutet wurde mindestens Bargeld.

    Am 31.12.2015:
    In der Zeit zwischen 16.20 und 20.50 Uhr gelangten unbekannte Täter über den umzäunten Garten an die Rückseite eines Einfamilienhauses am Schwarzbach. Hier drückten sie die Terrassentüre gewaltsam auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Es wurde Schmuck entwendet.

    Etwa im gleichen Zeitraum kletterten Einbrecher über den Zaun eines Reihenhauses auf der von-Groote-Straße.
    Hier schlugen sie einen Glaseinsatz der Terrassenschiebetüre ein, konnten diese jedoch nicht öffnen, da die Türe zusätzlich gesichert war. Die Täter scheiterten in der Folge noch an einem Kellerfenster, bis sie schließlich das an der Front des Hauses gelegene Fenster des Gäste WCs aufhebeln und so ins Haus gelangen konnten.
    Nach Durchsuchung des Hauses stahlen die Täter zumindest Schmuck und verließen das Haus über die Kellertreppe.

    Am 01.01.2016:
    In der Silvesternacht brachen Unbekannte in eine Doppelhaushälfte auf der Elisabethstraße ein. Nachdem sie zunächst vergeblich versucht hatten, durch Hebeln und Brechen in den Wintergarten zu gelangen, stiegen sie über eine angrenzende Garage auf das Dach des Eingangsbereiches. Da es ihnen nicht gelang, die Verschraubung einer Lichtkuppel zu lösen, schlugen sie diese ein und verschafften sich so Zutritt ins Haus. Nachdem sie dieses grob durchsucht hatten, entkamen sie mit ein wenig Modeschmuck.

    Ebenfalls in der Silvesternacht wurde eine Wohnung in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses auf der Aachener Straße aufgebrochen.
    Durch Aufhebeln der Wohnungstüre gelangte man in die Räumlichkeiten, durchsuchte sie und entwendete Bargeld und Schmuck.

    Am 02.01.2016:
    In der Nacht zum 02.01.2016 nutzten unbekannte Täter die Urlaubsabwesenheit der Bewohner, um in ein Reiheneinfamilienhaus auf dem Bendstieg einzubrechen. Sie hebelten ein Schlafzimmerfenster auf, stiegen ein und durchsuchten das Haus. Das Diebesgut steht noch nicht fest.

    In der Zeit zwischen 15.00 und 20.00 Uhr überkletterten Einbrecher ein Gartentörchen auf dem Grötekenweg und erreichten so die Terrassentüre, die sie aufhebelten. Nach einer groben Durchsuchung der Räumlichkeiten stahlen sie Schmuck und entfernten sich auf dem gleichen Weg.

    Etwa zur gleichen Zeit gelangten Unbekannte nach Übersteigen einer ca. 1.20 Meter hohen Umzäunung auf das Grundstück eines Einfamilienhauses auf der Straße Voosen. Die sichtgeschützt gelegene und auf Kipp stehende Terrassentüre wurde nach Durchgreifen geöffnet.
    Bei der Durchsuchung der Räume fanden die Täter Schmuck und Bargeld.

    Wiederum in der Zeit zwischen Nachmittag und Abend überstiegen unbekannte Täter die Grundstückseinfriedung eines Hauses auf der Engelblecker Straße. Nach Aufhebeln der Terrassentüre gelangten sie ins Innere und entwendeten nach Durchsuchung des Hauses ein Handy aus dem Dachgeschoß.

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  • Kleidung aus Müll und Butterbrotdosen statt Tüten  Preisträger beim Wettbewerb „Saubere Schule in Mönchengladbach“ ausgezeichnet

    Kleidung aus Müll und Butterbrotdosen statt Tüten
    Preisträger beim Wettbewerb „Saubere Schule in Mönchengladbach“ ausgezeichnet

    Für ihre Ideen zum Thema Sauberkeit haben bereits im Dezember 7 Schulen Preisgelder und eine Urkunde aus der Hand der Schauspielerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Mirja Boes erhalten.

    Mülldienst auf dem Schulhof, das kennen sicherlich die meisten noch aus ihrer eigenen Schulzeit.
    Die sieben teilnehmenden Schulen beim Wettbewerb der GEM „Saubere Schule in Mönchengladbach“ waren da noch deutlich kreativer und vor allem engagierter. Ihre Ideen hat sich die Jury bestehend aus Gudrun Gehl (Radio 90,1), Ralf Jüngermann (Rheinische Post), Thomas Manglitz (CityVision), Fred Hendricks (CDU), Felix Heinrichs (SPD), Eugen Viehof (Clean-up-MG e.V.) und Harald Weuthen (Fachbereich Schule und Sport) mit Begeisterung angesehen und mit Preisen zwischen 500 Euro und 4.000 Euro belohnt.

    Bei der Preisverleihung lobte auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das Engagement aller Schulen und äußerte gegenüber den rund 160 Schülern im Raum zwei Wünsche: „Ich wünsche mir, dass der Wettbewerb fortgesetzt wird und dann noch mehr Schulen teilnehmen. Außerdem wünsche ich mir, dass ihr alle am Ball bleibt, eure Projekte fortsetzt und weiter an einer sauberen Stadt Mönchengladbach mitwirkt.“

    Bei der Platzierung unten angefangen steht symbolisch für das Projekt ein Hundekotbeutel.
    Bei der Katholischen Grundschule Uedding haben Schüler die Patenschaft für eine Bello-Box übernommen, in der sich solche Beutel befinden. Außerdem haben die Schüler ihrem Unmut über Hundekot auf Gehwegen mit einer Protestaktion Ausdruck verliehen.

    Unter dem Motto „Sauberhaftes Gymga“ steht die Idee des Gymnasiums Gartenstraße, die mit 1.000 Euro und dem 6. Platz belohnt wurde. Von der Mülltrennung bis zu Schülern, die als Umweltscouts einen besonderen Blick auf die Sauberkeit in der Schule haben, hat sich die Schule für Sauberkeit breit aufgestellt. Die sauberste Klasse bekommt bei einem schulinternen Wettbewerb außerdem als Gewinn einen zusätzlichen Wandertag.

    Den ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten 5. Platz hat das Gymnasium am Geroweiher gemacht. Die Schule wurde für eine Woche in Sachen Sauberkeit für eine Woche quasi komplett auf den Kopf gestellt. Klassenräume, Aula, aber auch die Außenanlagen wurden gesäubert und es wurden Konzepte erdacht, wie das auch in Zukunft so bleiben soll. Müll gesammelt hat auch die Förderschule Dahlener Straße auf Platz 4. Doch der Müll wurde hier auch besonders kreativ wieder genutzt für Kunstwerke oder sogar für den Bau von Möbeln.

    Die Schule auf dem mit 2500 Euro dotierten Platz 3, die Gemeinschaftsgrundschule Hockstein, kümmert sich um ein breites Spektrum an Umweltthemen. Einige Schüler sind als Umweltfüchse auch mit dem NABU unterwegs und berichten anschließend in der Schule von ihren Erfahrungen. Im Mai ist die Schule für ihre Entwicklung eines Brettspiels zu den Themen Sauberkeit und Umweltschutz auch mit der Auszeichnung „Schule der Zukunft“ geehrt worden.

    Für den zweiten Platz hat die Annaschule 3.000 Euro erhalten. Die Teilnahme am Frühjahrsputz in der Stadt gehört hier schon lange dazu. Im Kunstunterricht haben die Schüler sogar aus Müll Kleidung kreiert. Einwegflaschen gibt es dort nicht und die „Müllpolizei“ achtet in den Klassen auf Sauberkeit. Daneben achten auch alle darauf, dass nicht zu lange die Fenster geöffnet sind, um keine Energie zu verschwenden und vieles mehr.

    Eine Schule, die so gut wie keinen Restmüll hat, das klingt nach einer fast unmöglichen Sache.
    Doch die Gemeinschaftsgrundschule Beckrath schafft das und hat laut Jury damit den ersten Platz und 4.000 Euro verdient. Vom Pausenfrühstück bis zu Grillveranstaltungen einzelner Klassen findet alles ohne Plastikgeschirr und Co. statt. Geschirr wird selber mitgebracht oder alles in Butterbrotdosen verpackt. Servietten werden nicht gebraucht, schließlich kann man die Wurst auch mit einem Brötchen festhalten. Und Korken, Papierrollen und Co. sammelt der Hausmeister im Keller, denn zum Basteln kann man die immer noch gut gebrauchen.

    Jutta Schmitz von der GEM lobte neben den Schülern, das Engagement aller Beteiligten, von den Lehrern, über die Hausmeister bis hin zu Eltern. Die Urkunden bekamen die Schüler der jeweiligen Schulen von der Schauspielerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Mirja Boes überreicht. Auch sie zeigte sich begeistert vom Engagement: „Da zeigt sich wirklich, jeder kann jeden Tag etwas für mehr Sauberkeit und für die Umwelt tun.“
    (pmg)

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  • Gesucht: ca. 10 Traktoren mit Fahrern

    Gesucht: ca. 10 Traktoren mit Fahrern

    Dem MKV fehlen für den Veilchendienstagszug noch ca. 10 Traktoren mit Fahrern.

    Die Anmeldung ist unter www.veilchendienstagszug.de in der Rubrik Traktoren zu erhalten.
    Der Einsatz für Traktor und Fahrer wird mit 140,00 Euro vergütet.
    Fahrer die sich anmelden, müssen mindestens 18 Jahre alt sein (bei FS-Klasse L oder T).

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  • Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    Wie könnte Karneval klingen, wenn es ihn in fernen Ländern wie China, Ägypten, Usbekistan, der Türkei, Arabien oder Persien gegeben hätte?

    Um dies zu ergründen veranstaltet der Mönchengladbacher Karnevalsverband das Karnevalskonzert

    Karneval einmal klassisch – ex oriente Jux!

    mit: Burkhard Sondermeier und Camarata Carneval.

    Am 14.01.2016 um 19:00 Uhr in der Evangelischen Hauptkirche Rheydt.
    Einzelheiten sind zu lesen auf dem Flyer: hier

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  • Unangefochtener Tabellenführer

    Unangefochtener Tabellenführer

    Die männliche U 16 des TuS Wickrath schaffte beim Faustball – Heimspieltag am Samstag, den 12.12.2015
    gleich 3 Tagessiege und belegt nun unangefochten die Tabellenspitze der RTB – Verbandsliga.
    Am letzten Spieltag in Leverkusen, in der lfd. Hallenmeisterschaft, genügt nun schon ein Punkt, um die diesjährige Rheinische Meisterschaft einzufahren.

    Auf dem Mannschaftsbild sind die Spieler der jungen erfolgreichen Jugendmannschaft des TuS Wickrath zu sehen:
    stehend von links nach rechts : Jan Kellers (12 Jahre) Lukas Schiffer (12 Jahre) Florian Kummer (13 Jahre)
    hockend von links nach rechts : Maximilian Leppert (14 Jahre) Maximilian Hoverath (14 Jahre) Lukas Kellers (15 Jahre) Tobias Schaper (15 Jahre).

    Von dieser Wickrather U 16 Jugendmannschaft, mit einem sehr jungen Durchschnittsalter, kann man daher in den beiden nächsten Jahren, in dieser U 16- er Klasse, noch einiges erwarten.

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  • „Saubere Stadt“ vs. Vermüllung: Nichts dazugelernt!

    Am 3. Januar des vergangenen Jahres hatte ich in einem Beitrag auf den Böllerdreck aus der Silvesternacht hingewiesen. Darauf, dass die Menschen dieser Stadt, natürlich wieder einmal nicht alle, auch am dritten Tag des Jahres nicht in der Lage sind, ihren Eventdreck vor der Haustüre wegzuräumen.
    Das ist auch aktuell nicht anders.
    Anders scheint mir zu sein: die Reinigungstrupps der neuen Stadttochter SBMG waren möglicherweise schneller am Werk.
    So entsteht für die Bürger der Eindruck, als gebe es den Müll der Silvesternacht nicht, ein fataler Eindruck.

    Kein Mensch wird sich demnächst schneller oder intensiver um die Müllbeseitigung des eigenen Silvesterdrecks bemühen.
    Die Stadt macht´s schon. Wir können weiter ´rumsauen.

    War es das, was Dr. Schlegelmilch (CDU) meinte als er noch im Dezember 2015 sagte:“ 2020 wollen und werden unsere Bürger in der saubersten Großstadt in NRW wohnen, sie werden 2020 mehr Baukräne sehen als heute und mit Stolz werden sie ihren Verwandten und Gästen zeigen können, auf welchen Plätzen Mönchengladbach bei Städterankings abschneidet?

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: Zum Jahreswechsel

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: Zum Jahreswechsel

    Liebe Mönchengladbacherinnen,
    liebe Mönchengladbacher,

    zum Jahreswechsel möchte ich den Blick auf zwei tief greifende Entwicklungen werfen, welche die Welt und auch uns vor Ort in Atem halten und beschäftigen:
    Mit Entsetzen habe ich – wie sicherlich auch Sie – die jüngsten Terroranschläge verfolgt und mich gefragt, wie Menschen zu diesem Ausmaß von Hass und Gewalt fähig sein können. Eine Antwort weiß ich nicht.

    Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der Opfer dieser irrsinnigen Gräueltaten, ohne deren Leid ermessen zu können. Ich weiß aber, dass wir uns diesem Terror nicht beugen dürfen und uns mit allem, was wir haben, für eine menschliche Gesellschaft einsetzen müssen.
    Demokratien sind verwundbar, Terroristen wissen das. Gerade deshalb sollten wir nicht sprachlos bleiben, nicht in Angst erstarren, sondern mit Offenheit, Vernunft und Freundlichkeit antworten und Widerstand zeigen: Das formt unseren Alltag, unsere Beziehungen und unsere Zivilgesellschaft, in der es keinen Nährboden für Hass und Hetze geben darf. Was wir brauchen, sind Toleranz und der Wille zum Miteinander.

    Integration der Flüchtlinge ist eine große Aufgabe.
    Dieses Miteinander, das unsere Wertegesellschaft gerade ausmacht, spüre ich in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und machen sich um das Gemeinwohl verdient. Jedes ehrenamtliche Engagement hat einen hohen Wert für unsere Gesellschaft, und dennoch möchte ich die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer hervorheben, die sich in der Bewältigung der Flüchtlingssituation einsetzen.

    Die Hilfsbereitschaft in Mönchengladbach gegenüber Flüchtlingen, die unter Krieg und Terror schwere Schicksale erlitten, ist groß. Der dramatische Anstieg der Flüchtlingszahlen ist – wie in allen Kommunen auch – für uns eine Herausforderung, der sich die Stadt nicht nur durch die Bereitstellung von geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten stellt.

    Die Menschen, die als Bürgerkriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte zu uns kommen und eine Bleibeperspektive haben, müssen vor allem in das Alltagsleben integriert werden. Die Stadt muss sich beim Thema Integration gut aufstellen, wollen wir die Flüchtlinge nicht nur willkommen heißen, sondern sie auch in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt eingliedern. Hierzu gibt es inzwischen zahlreiche Aktivitäten unterschiedlicher Akteure, die zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
    Wohnraum schaffen und Aufnahme in Kitas, Schulen und Arbeitsmarkt unterstützen sind die wesentlichen Aufgaben, die wir nicht aus eigener Kraft leisten können. Die Städte erwarten und benötigen eine erheblich stärkere Unterstützung ihrer Integrationsleistungen durch Bund und Länder. Das machte der Deutsche Städtetag vor kurzem noch einmal deutlich. Den Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten ist eine große Aufgabe und Chance zugleich, die wir nicht nur unter dem Aspekt eines Zugewinns an kultureller Vielfalt, sondern angesichts der positiven Entwicklung unserer Stadt nutzen sollten.

    Eine wachsende Stadt
    Wir dürfen allerdings neben den Flüchtlingen diejenigen nicht vergessen, die schon lange unter schwierigen persönlichen Bedingungen in unserer Stadt leben. Auch Sie müssen die Chance haben, etwas von dem Aufwärtstrend, wie wir ihn lange nicht erlebt haben, zu spüren. Dass Mönchengladbach derzeit den Eindruck vermittelt, eine Stadt mit großen Chancen zu sein, habe ich zuletzt noch auf der internationalen Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München deutlich gespürt, als Projektentwickler und Investoren mit großem Interesse auf die aktuellen Entwicklungen in Mönchengladbach blickten. Die Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnimmobilien hat weiter deutlich angezogen, die Leerstandsquote bei Büroflächen befindet sich auf niedrigem Niveau und mit dem städtebaulichen Masterplan, den die Initiative MG3.0 der Stadt geschenkt hat und der nun in die Umsetzung kommt, haben wir eine langfristige Strategie, welche die Stadtentwicklung zusätzlich ankurbelt.
    Die Stadt ist im Aufschwung. Beispiele dafür gibt es genug, sei es das Projekt Soziale Stadt Rheydt und das Innenstadtkonzept Rheydt mit der Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes als herausragende Maßnahme, die deutliche Attraktivierung der Mönchengladbacher Innenstadt mit dem neuen Einkaufszentrum Minto, vor dem derzeit der neue Cityplatz entsteht, die Neuaufstellung der Bäderlandschaft in den vergangenen Jahren, die überaus positive Entwicklung des Regioparks und des Nordparks, der gerade mit der Inbetriebnahme des zweiten Neubaus für die Santander Bank einen weiteren Schritt nach vorne gemacht hat.

    Projekte, von denen alle Bürgerinnen und Bürger etwas haben.
    Weitere Beispiele für eine positive Entwicklung sind das vor kurzem eröffnete High-Tech-Gebäude „Blauhaus“, ein Innovationsprojekt von NEW und Hochschule, aber auch die Eröffnung des TextilTechnikums im Monforts Quartier und des Hugo-Junkers-Hangars am Flughafen Mönchengladbach.
    Und mit dem Ankauf des Vitus-Centers in Mönchengladbach und des Karstadt-Gebäudes in Rheydt sollen die beiden Innenstadt-Standorte auf Dauer gestärkt werden.
    Weitere wichtige Projekte der Stadtentwicklung wie der Rahmenplan für die City Ost, die Entwicklung der Hochschulachse mit der Nachfolgenutzung für das Polizeipräsidium und die Planung für den Sportpark um den Borussiapark befinden sich aktuell im Planverfahren.
    Darüber hinaus bemüht sich die Stadt um Fördermittel in zweistelliger Millionenhöhe für Mönchengladbach aus dem Projekt Soziale Stadt, und durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz erwartet die Stadt mehr als 26 Millionen Euro für wichtige Projekte, die unsere Stadt nach vorne bringen.

    Mönchengladbach ist zudem eine wachsende Stadt mit leicht positiver Entwicklung in der Einwohnerzahl. Entgegen eines vor Jahren noch prognostizierten Einwohnerrückgangs gibt es einen positiven Trend, der als Chance für die zukünftige Ausrichtung genutzt werden muss.

    Doch Wachstum ist nicht alles. Auch die Qualität muss stimmen. Die Stadt hat sich vorgenommen, besser zu werden. Dies erfordert Investitionen, von denen alle Bürgerinnen und Bürger etwas haben.
    So zum Beispiel im Bereich der Sauberkeit. Denn zu einer positiven Stadtentwicklung und Steigerung der Aufenthaltsqualität zählt auch ein sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild der Stadt.
    Das Thema Saubere Stadt steht obenan auf der Agenda von Politik und Verwaltung, und mit der Bildung einer neuen Anstalt öffentlichen Rechts, die ab Januar 2016 an den Start geht, werden die Bereiche Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und -unterhaltung sowie Pflege des öffentlichen Grüns unter einem Dach gebündelt.

    Jetzt haben wir die große Chance, Mönchengladbach als attraktive Stadt zu positionieren und vor allem auch für die zukünftigen Generationen attraktiv und lebenswert zu machen.
    Dazu zählt auch die Förderung der freien Kulturszene, für die sich der Rat jetzt wieder ausgesprochen hat, in Ergänzung zu den etablierten städtischen Kultureinrichtungen wie unter anderem den beiden Museen und dem Theater, dessen Finanzierung durch den Theaterpakt „Theater der Zukunft“ bis 2020 gesichert ist.
    Mit der lebendigen Kreativszene verfügt Mönchengladbach über ein Potenzial und ein wichtiges Gut, das es auszuschöpfen gilt. Ohne die Kreativen wäre die Stadt ein Stück ärmer.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2016 viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

    Ihr
    Hans Wilhelm Reiners
    Oberbürgermeister

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  • Flüchtlingssituation bleibt auch zum Jahreswechsel angespannt  Hotels wurden angemietet  Krahnendonkhalle zur Sportnutzung frei

    Flüchtlingssituation bleibt auch zum Jahreswechsel angespannt
    Hotels wurden angemietet
    Krahnendonkhalle zur Sportnutzung frei

    Zur Jahreswende 2015/2016 wird die Stadt Mönchengladbach 2360 Flüchtlinge in ihrer unmittelbaren Obhut haben. Etwa 1200 von ihnen leben in Wohnungen, die Übrigen in den zentralen Übergangseinrichtungen der Stadt.
    Zu den 2360 Flüchtlingen in unmittelbarer städtischer Obhut sind die 1140 Plätze zu addieren, die das Land Nordrhein-Westfalen in Mönchengladbach mit Unterstützung der Stadt vorhält.
    Damit ergibt sich eine Zahl von rund 3500, was bedeutet, dass in Mönchengladbach auf 100 Einwohner rund 1,4 Flüchtlinge kommen.
    Die Stadt liegt damit im Landesdurchschnitt.

    Nachdem der Stadt im Verlauf des Monats Dezember 302 Flüchtlinge zugewiesen wurden, gilt seit dem 23. Dezember ein vorübergehendes Moratorium: Das Land Nordrhein-Westfalen verzichtet bis zum 4. Januar 2016 darauf, den Kommunen weitere Flüchtlinge zuzuweisen. Die während dieses Zeitraums ankommenden Menschen werden in Landeseinrichtungen – zum Beispiel in der 740 Plätze umfassenden Einrichtung „Am Nordpark“ – untergebracht.
    Ab Anfang Januar 2016 werden sie dann an die Kommunen weitergeleitet.

    „Diese Atempause ist willkommen, sie darf aber nicht den Blick darauf verstellen, dass die Situation nach wie vor dramatisch ist“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer – verantwortlich für die Schaffung von Unterkünften für Flüchtlinge. „Während der letzten Wochen sind immer noch so viele Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen, dass wir damit rechnen müssen, dass Mönchengladbach in jedem der nächsten Monate für mehr als 400 Menschen zusätzlich Vorsorge zu treffen hat“.

    Entsprechend unternimmt die Stadt weiterhin große Anstrengungen.
    Zwischen Anfang Januar und Mitte März werden insgesamt rund 750 zusätzliche Plätze geschaffen.
    Sie entstehen durch die Anmietung des ehemaligen Hotels zur Post am Hauptbahnhof Rheydt, durch die Anmietung des Hotels Amadeo in der Waldhausener Straße, durch die Belegung der ehemaligen Förderschule Hardt und durch die Schaffung von zwei winterfesten Leichtbauhallen auf dem Gelände am Gathersweg, auf dem bis vor kurzem 200 Flüchtlinge in Zelten untergebracht waren.

    Das neue Konzept am Gathersweg bringt eine Verbesserung der Unterbringungsqualität und erlaubt es, auf eine weitere Nutzung der Krahnendonkhalle zu verzichten. Sie steht somit wieder in vollem Umfang für den Schul- und Vereinssport sowie für Veranstaltungen zur Verfügung.

    Beigeordneter Dr. Fischer: „Ich befürchte, dass das alles noch nicht reicht. Wir warten ab, was das Land uns zu Beginn des neuen Jahres mitteilen wird und werden dann sicherlich noch einmal nachlegen müssen.“

    Durch die rasch wachsende Zahl an Plätzen stößt die Stadtverwaltung an ihre Leistungsgrenzen. Sozialdezernentin Dörte Schall: „Die Schaffung von zusätzlichen Plätzen ist das Eine, aber sie müssen ja auch betrieben werden. In jeder Einrichtung brauchen wir Menschen, die sie instand halten und die den Betrieb organisieren. Wir benötigen Sicherheitskräfte und auch ein Minimum an sozialer Betreuung. All das können wir nur schwer sicherstellen, denn wir können die Mitarbeiter gar nicht so schnell einstellen, wie wir sie brauchen. Entsprechend wichtig bleiben die ehrenamtlichen Helfer.“

    Das sieht auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners so: „Die Bewältigung dieser schweren Aufgabe kann uns ohne die Unterstützung der Nachbarn und das Engagement der zahllosen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht gelingen. Als Stadt tun wir was wir können, aber ohne die Hilfe breiter Kreise unserer Gesellschaft werden wir scheitern. Deshalb bin ich allen dankbar, die ihren Teil zum Gelingen beitragen. Ich bitte Sie herzlich, diesen Weg auch 2016 gemeinsam mit uns zu gehen.“

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  • Politik hat Investitionen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro beschlossen

    Politik hat Investitionen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro beschlossen

    Fördermittel des Bundes in Höhe von rund 26,4 Millionen Euro werden nach aktuellem Beschluss des Stadtrates für zahlreiche Investitionsvorhaben im Stadtgebiet, insbesondere für energetische Sanierung bei der Bildungsinfrastruktur sowie Lärmschutzmaßnahmen, Luftreinhaltungsmaßnahmen oder energetische Sanierung im Bereich der sonstigen Infrastruktur verwendet werden.

    Mit dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz unterstützt der Bund die Länder bei der Stärkung der Investitionstätigkeit von finanzschwachen Kommunen mit einem Investitionsprogramm von insgesamt 3,5 Milliarden Euro.

    Das Land Nordrhein-Westfalen erhält hiervon Mittel in Höhe von rund 1,126 Milliarden Euro.
    Nach den Verteilungskriterien des Landes, die sich an die Schlüsselzuweisungen der letzten Jahre anlehnen, erhält die Stadt Mönchengladbach hiervon pauschal eine Förderung von rund 26,4 Millionen Euro für die Umsetzung dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur.

    Zu diesem Förderbetrag muss noch der vorgeschriebene Eigenanteil der Kommune in Höhe von zehn Prozent an den förderfähigen Kosten erbracht werden. Insgesamt werden somit Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 29,35 Millionen Euro ermöglicht.

    Alle Maßnahmen des Investitionsprogramms, das zusätzlich zum jährlichen Investitionsvolumen zur Verfügung gestellt wird, müssen bis spätestens 31. Dezember 2018 fertig gestellt und abgenommen sein. Der Rat hat beschlossen, dass 58 Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gefördert werden sollen. Im Fokus stehen dabei die energetische Sanierung von Bildungseinrichtungen und der Lärmschutz an Straßen durch den Einbau von lärmminderndem Asphalt.

    Konkret werden etwa 7,51 Millionen Euro für Kinder und Bildung investiert.
    Dadurch ist es möglich, insgesamt 15 Schulgebäude durch den Einbau neuer Kesselanlagen sowie Fenster energetisch zu sanieren (Erich-Kästner-Grundschule, Anne-Frank-Schule, Förderschule Dahlener Straße, Förderschule Frankfurter Straße, Realschule Wickrath, Realschule Volksgarten, Gymnasium am Geroweiher, Franz-Meyers-Gymnasium, Gymnasium Math. Nat., Gesamtschule Dülkenerstraße im Rahmen der 6. Gesamtschule, Gesamtschule Espenstraße, Gesamtschule Neuwerk, Gesamtschule Stadtmitte, Gesamtschule Volksgarten, Berufskolleg Volksgarten) und die Kindertageseinrichtung „Hülserkamp“, dessen Erweiterung auf eine 5-gruppige Einrichtung im Rahmen der Kindergartenbedarfsplanung dringend erforderlich ist, entsprechend erweitert neuzubauen.

    Gleichzeitig sollen auch das Gebäude der VHS und die städtische Musikschule von den Geldern aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz profitieren und ebenfalls energetisch saniert werden.

    Ein weiterer deutlicher Akzent ist neben Investitionen in die Bildungsinfrastruktur der Lärmschutz.
    Demnach werden 5,65 Millionen Euro für den Einbau von lärmoptimiertem Asphalt auf der Limitenstraße bzw. Gartenstraße, auf der Theodor-Heuss-Straße, auf der Rheindahlener Straße und auf der Wickrather Straße eingesetzt.

    Zusätzlich soll auch die Lärmvorsorge in Sasserath durch Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert werden.
    Im Bereich Straßen sind außerdem Mittel zur Verbesserung der Radwege sowie die Finanzierung der Maßnahmen im Rahmen der Lärmaktionsplanung veranschlagt. Dadurch soll eine Verstetigung des Verkehrs erzielt werden und dauerhaft zur Luftreinhaltung beigetragen werden.

    Zusätzlich soll der barrierefreie Ausbau des Stadtgebietes gefördert werden. Hierfür sollen unter anderem weitere Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei umgebaut, diverse Lichtzeichenanlagen durch Vibrationstaster oder Blindenakkustiken für ältere und sehbehinderte Bürger ausgestattet und Gehwegabsenkungen beziehungsweise Blindenplatten angebracht werden.

    Daneben sollen die Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz dazu beitragen, Energie- und Betriebskosten sonstiger Infrastruktureinrichtungen einzusparen und dadurch einen Beitrag zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes leisten. Daher sind auch Vorhaben zur energetischen Sanierung sonstiger Infrastruktureinrichtungen geplant. Hierzu zählt beispielsweise die Umrüstung von Straßenbeleuchtungsanlagen auf energiesparende LED-Technik, eine verkehrsabhängige Beleuchtungssteuerung, die energetische Sanierung des Rathauses Abtei und anderer städtischer Gebäude oder beispielsweise die Erneuerung der Flutlichtanlage der Bezirkssportanlage Lürrip-Uedding im Bereich Sport.

    Weiteres städtebauliches Highlight wird der Abbruch und die Altlastensanierung der ehemaligen Gewerbeimmobilie REME sein.

    Die Sanierung der Fußgängerbrücke der Theodor-Heuss-Straße, das Jugendheim an der Kleinenbroicherstraße in Giesenkirchen, die Gestaltung des Eingangsbereichs der VHS oder insbesondere die Ersatzbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen werden gefördert.

    Die Auswahl aller Maßnahmen ermöglicht eine Verbesserung der städtischen Infrastruktur in allen Stadtteilen sowie eine Entlastung des städtischen Haushaltes.
    (pmg)

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  • Hochschule Niederrhein kooperiert mit Universität in Tunesien

    Hochschule Niederrhein kooperiert mit Universität in Tunesien

    Anfang Dezember war eine Delegation aus Mönchengladbach und Krefeld an der École Nationale d’Ingénieurs de Monastir (ENIM) in Tunesien zu Gast. Gemeinsam mit dem Industriepartner Gardeur GmbH wurde eine mögliche Kooperation besprochen. Zuvor waren Vertreter der tunesischen Bildungseinrichtung bereits an den Niederrhein gereist.

    Tunesien ist eine attraktive Produktionsstätte für die Textilindustrie. Transportwege für Rohmaterialen und Fertigprodukte sind kurz, daher können die euröpäischen Märkte sehr schnell beliefert werden, weiterhin können eigene Produktionsstätten betrieben werden. Allerdings besteht ein Mangel an qualifizierten Hochschulabsolventen, die Ausbildung ist in der Regel sehr technikorientiert. Dabei kommen Management- und Planungskompetenzen häufig zu kurz.

    Mithilfe der langjährigen Erfahrung des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein wurden während des Besuchs Maßnahmen besprochen, die Verbesserungen herbeiführen können. So könnte das Curriculum der ENIM auf der Grundlage einer Situationsanalyse aktualisiert und erweitert werden.

    Gefördert wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.
    Inhaltliche Schwerpunkte sind planerisches und betriebswirtschaftliches Denken und Handeln. Hierfür sollen Studierende aus Monastir sowohl in Tunesien als auch in Deutschland Betriebserfahrungen (Praktika, Projekte, Abschlussarbeiten) machen und dadurch die gewünschten Kompetenzen erwerben können.

    Weiterhin sind der Austausch von Studierenden und akademischem Personal beider Hochschulen sowie Exkursionen zu weiteren Unternehmen und Organisationen vorgesehen.
    Langfristig sind ein gemeinsames Masterstudienprogramm und gemeinsame Forschungsaktivitäten geplant. Regelmäßige Tagungen mit der Industrie sowie die Einbindung von Alumni sollen dazu beitragen, die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig zu fördern.

    Aus der Industrie unterstützen die Gardeur GmbH, ein renommiertes Mönchengladbacher Unternehmen mit eigenen Produktionsstätten in Tunesien, sowie die Auslandshandelskammer in Tunis das Projekt.
    Weitere Industriepartner sollen hinzugezogen werden.

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  • Bewaffneter Tankstellenraub in Giesenkirchen war vorgetäuscht

    Am 04.12.2015 wurde eine Tankstelle auf der Liedberger Straße von einem bewaffneten männlichen Einzeltäter überfallen.

    Aufgrund von Zeugenaussagen kamen die Ermittler zwischenzeitlich einem 28-jährigen Tatverdächtigen aus Willich-Schiefbahn auf die Spur, der selbst Angestellter der überfallenen Tankstelle ist.
    Der 28-Jährige wurde gestern Nachmittag auf dem Tankstellengelände festgenommen, zeitgleich wurde seine Wohnung durchsucht und hierbei die wahrscheinliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, aufgefunden.

    Während sich der 28-Jährige zu dem Tatvorwurf nicht einlässt, wurde der damalige Kassierer der Tankstelle, ein 19-jähriger Mann aus Rheydt, nochmals vernommen. Hierbei räumte dieser ein, dass der Raubüberfall vorgetäuscht war und zwischen ihm und dem als Räuber fungierenden 28-Jährigen abgesprochen wurde.

    Beide Beschuldigte wurden nach dem Abschluss polizeilicher Standardmaßnahmen wieder entlassen.
    Die Ermittlungen dauern an.

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  • Geschenkementalität der GroKo in Berlin verletzt die Generationengerechtigkeit

    Geschenkementalität der GroKo in Berlin verletzt die Generationengerechtigkeit

    Kritiker finden, die Große Koalition (GroKo) habe bei der Krankenhausreform und anderen Verbesserungen allzu sehr die Spendierhosen an.

    “Gröhe ist vielleicht einer der teuersten Gesundheitsminister, die das Land je hatte”, sagt etwa der Gesundheitsökonom Boris Augurzky. Allein Gröhes Gesundheits- und Pflegereformen würden die gesetzlichen Kassen zwischen 2016 und 2019 zusätzlich 18,1 Milliarden Euro kosten.

    “Seit der vergangenen Legislaturperiode hat es nur Gesetze gegeben, die mehr Geld kosten”, beklagt auch der Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub. “Wir haben Druck im System.”

    Den Versicherten drohten in Zukunft noch höhere Beitragssprünge, warnen die Vertreter der Kassen.
    Die Bundesbank rechnet in den kommenden Jahren ebenfalls mit steigenden Pflegebeiträgen.
    Die mit der Pflegereform beschlossene Beitragsanhebung reiche nicht aus, so die Experten in ihrem Monatsbericht Dezember 2015. Quelle: www.wernerschell.de

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk kann der Kritik an der Geschenkementalität der GroKo nur zustimmen.
    Mit Rücksicht auf die demografische Entwicklung ist die Flut von zum Teil fragwürdigen Leistungsverbesserungen im gesamten Sozialsystem nahezu eine Katastrophe. Zu bedenken ist nämlich, dass sich die Ausgaben in den nächsten Jahren / Jahrzehnten auftürmen werden und die nachrückende Generation die Zeche bezahlen muss. Es wird daher seit Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass angesichts der älter werdenden Gesellschaft mit immer weniger jüngeren Menschen Schwerpunkte gesetzt werden müssen und nicht jedem Wunsch auf Leistungsverbesserungen entsprochen werden kann.

    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hält ungeachtet solcher Erwägungen weiterhin mehr Pflegepersonal für die Krankenhäuser und Heime und die Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten für dringend geboten.
    Die Forderungen nach mehr Personal, ambulant und stationär, sind im Übrigen uralt – siehe dazu: DER WEISSE ALPTRAUM – SPIEGEL-Report über den Mangel an Krankenschwestern in der Bundesrepublik. Quelle: DER SPIEGEL 29/1963 – 17.07.1963. Näheres: www.spiegel.de

    Bis zum Ende der Legislaturperiode 2017 bleibt der GroKo noch genügend Zeit für Korrekturen.
    Daher gilt: Nach der Reform ist vor der Reform!
    Dabei muss der Gestaltung von kommunalen Quartierskonzepten eine hohe Priorität zukommen.
    Nur so kann dem Grundsatz “ambulant vor stationär” dauerhaft Rechnung getragen werden.
    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat insoweit umfangreiche Vorschläge gemacht.

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  • Großes Informationsangebot bei den Wochen der Studienorientierung

    Großes Informationsangebot bei den Wochen der Studienorientierung

    Einen Überblick über das Studienangebot an der Hochschule Niederrhein gewinnen – dazu laden die Wochen der Studienorientierung ein.
    Vom 11. Januar bis 5. Februar 2016 bietet das Team der Zentralen Studienberatung ein umfangreiches Informationsprogramm an allen Standorten der Hochschule an. In rund 40 Veranstaltungen werden allgemeine Fragen zum Studieneinstieg beantwortet sowie einzelne Fachbereiche und Studiengänge vorgestellt.
    Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten des jeweiligen Fachbereichs statt.

    „Wir laden die Studieninteressierten herzlich ein, an den Workshops, Praktika und Vorträgen teilzunehmen oder sich mit Lehrenden und Studierenden auszutauschen“, erklärt Diana Bartnik von der Zentralen Studienberatung der Hochschule Niederrhein.

    Mit verlängerten Öffnungszeiten und offenen Sprechstunden bietet die Zentrale Studienberatung den Studieninteressierten weitere Möglichkeiten individuelle Fragen zu klären.

    Wie vielfältig das Angebot ist, zeigen die Themen an den Fachbereichen: Am ersten Tag erfahren Studieninteressierte wie Studierende im Rahmen ihrer Veranstaltungen einen Rennwagen bauen (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik, 12. Januar, 15 Uhr) oder „Wie findet ein Navi die beste Route?“ (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, 20. Januar, 13.15 Uhr).

    „Nach den Referaten und Workshops bieten die Fachbereiche auch Gesprächsrunden mit Studierenden sowie Rundgänge durch ihre Räumlichkeiten und in die Mensa an“, so Bartnik.
    Insbesondere das Programm neben den Fachvorträgen soll den Studieninteressierten einen realistischen Einblick in das Studienleben an den Standorten in Krefeld und Mönchengladbach gewähren.

    Zum Veranstaltungsangebot gehören zudem Vorträge und Beratungen der Agenturen für Arbeit aus Krefeld und Mönchengladbach. Diese informieren zu Themen wie „Studienfinanzierung“, „Studieren und DUAL studieren in meiner Region“ oder „Studienzulassung“.

    Für einzelne Termine ist eine vorige Anmeldung obligatorisch.

    Die entsprechenden Räumlichkeiten der Vorträge sowie weitere Informationen und die Übersicht über das Angebot finden Sie unter: www.hs-niederrhein.de/studienorientierungswochen

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  • Bisher 2.081 Anmeldungen an den Grundschulen

    Bisher 2.081 Anmeldungen an den Grundschulen

    An den 43 Mönchengladbacher Grundschulstandorten sind bis Ende vergangener Woche (18. Dezember) genau 2.081 Erstklässler für das kommende Schuljahr angemeldet worden. Damit können im Sommer 90 Eingangsklassen gebildet werden. Dass noch rund 100 Kinder, die im nächsten Jahr schulpflichtig werden, bisher noch nicht angemeldet sind, bereitet derzeit in der Mönchengladbacher Schulverwaltung niemandem Sorge. Denn theoretisch können mit der Zahl der bisher angemeldeten Schülerinnen und Schüler bis zu 93 Klassen eingerichtet werden.

    Alle Schulstandorte im Stadtgebiet werden mindestens eine Eingangsklasse bilden, die nach den geltenden rechtlichen Vorgaben mindestens 15 und höchstens 29 Schüler haben. Die Gemeinschaftsgrundschule Beckrath wird mit bisher 65 Anmeldungen über die Regelzügigkeit von zwei Klassen pro Jahrgang hinaus eine dritte Klasse bilden (Überlast). Bisher konnte alle Schülerinnen und Schüler an ihrer Wunschschule angenommen. Verweisungen an andere Schulen waren nicht notwendig.

    Die Eltern der angemeldeten Schülerinnen und Schüler werden die Aufnahmebescheide der Grundschule ab dem 11. Januar 2016 in der Post haben.

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  • Etliche Einbrüche im Stadtgebiet zu Weihnachten

    Etliche Einbrüche im Stadtgebiet zu Weihnachten

    Mittwoch 23.12.2015
    In der Zeit zwischen 07.30 und 17.50 Uhr gelangten unbekannte Täter an die Rückfront eines EFH an der Hohenzollernstraße, hebelten ein Fenster im Erdgeschoß auf und entwendeten Schmuck. Etwa zur gleichen Zeit hebelte ein unbekannter Täter die Terrassentüre einer Erdgeschoßwohnung auf der Kamillianerstraße auf, wurde aber durch einen nach Hause kommenden Bewohner gestört und flüchtete unerkannt. Gegen 22.00 Uhr wurde ein Einbruch in ein Zweifamilienhaus auf der Niersbendenallee festgestellt. Der Täter hatte mit einem Stein ein Küchenfenster eingeschlagen und war so ins Haus gelangt. Diebesgut steht noch nicht fest.

    Donnerstag 24.12.2015
    Unbekannte Täter gelangten zwischen 10.40 und 13.00 Uhr in den Flur eines Mehrfamilienhauses auf der Burggrafenstraße. Hier brachen sie zwei Wohnungstüren auf und entwendeten Bargeld und Schmuck.

    Vermutlich die gleichen Einbrecher suchten in der Zeit von 15.00 bis 21.00 Uhr mehrere Einfamilienhäuser im “Blumenviertel” in Wickrath heim, wo sie Bargeld und Schmuck entwendeten.

    So hebelten sie die Terrassentüre eines EFH am Petunienweg auf und gelangten so ins Innere. Nachdem sie die Jalousie der Terrassentüre eines EFH auf dem Geranienweg hochgeschoben hatten, hebelten sie diese ebenfalls auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Das Gleiche geschah in Einfamilienhäusern auf dem Azaleenweg und dem Irisweg.
    Außerdem hebelten Unbekannte ein Fenster eines Bungalows auf dem Rosenweg auf und gelangten so in das Haus, wo sie sämtliche Räume durchsuchten.

    Unbekannte Täter schlugen die Doppelverglasung einer Terrassentüre im Grünen Winkel in Lürrip ein und entwendeten Laptops, Smartphones und Schmuck.

    Freitag 25.12.2015
    In der Zeit zwischen 15.20 und 21.30 Uhr demontierten unbekannte Täter die Vergitterung eines Kellerfensters auf dem Metzenweg. Nachdem sie das aufgehebelt hatten, suchten sie im EFH zielgerichtet nach Wertgegenständen. Sie entwendeten Bargeld, Schmuck und Unterhaltungselektronik.

    Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen Einbrüchen machen können, werden gebeten, sich unter 02161/290 bei der Polizei Mönchengladbach zu melden.

    25.12.2015 In der Zeit zwischen 12.30 und 20.15 Uhr gelangten unbekannte Täter nach Aufhebeln und Einschlagen einer Terrassentüre in ein EFH auf dem Gartenkamp. Sie durchsuchten die Räume und entwendeten Elektrogeräte und Schmuck.

    Samstag 26.12.2015
    Ein unbekannter Täter kletterte zwischen 15.00 und 21.50 Uhr auf den Balkon einer Erdgeschoßwohnung in einem MFH auf der Windberger Allee. Nachdem er die Balkontüre aufgehebelt hatte, entwendete er Schmuck und flüchtete.

    Zwischen 14.55 und 18.15 Uhr brachen Unbekannte in ein EFH auf dem Güdderather Mühlenweg ein. Sie hebelten ein Fenster auf, durchsuchten das Haus und entwendeten Bargeld und Schmuck.

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  • Kiosk an der Mülgaustraße erneut überfallen

    Kiosk an der Mülgaustraße erneut überfallen

    Am Samstag, 26.12.2015, 18.50 Uhr, betrat ein unbekannter Mann einen Kiosk auf der Mülgaustraße und forderte unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Er griff dann selbst in die Kasse und entnahm einen geringen Bargeldbetrag. Im Anschluss flüchtete der unmaskierte Mann zu Fuß in Richtung Odenkirchen.

    Der Täter wird wie folgt beschrieben : ca. 30 bis 35 Jahre alt, 170 bis 180 cm groß und schlank, u.a. bekleidet mit Mütze und Winterjacke. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann nicht angetroffen werden.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Geschehen machen können, werden gebeten, sich unter 02161/290 bei der Polizei Mönchengladbach zu melden.

    Dieser Kiosk war bereits – wie berichtet – am 25.12.2015, gegen 17.30 Uhr, von einem mit einem Messer bewaffneten Mann überfallen worden. Ein Tatzusammenhang wird derzeit nicht ausgeschlossen.

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  • 14. Großer Plattdeutsch Abend in Hehn am 04.01.2016

    14. Großer Plattdeutsch Abend in Hehn am 04.01.2016

    Wie in jedem Jahr beginnt der Reigen der Plattdeutsch-Abende in Hehn – am 4. Januar, im Pfarrheim um 19:00 Uhr bei freiem Eintritt.
    Bereits zum 14. Mal lädt TAU (Verein für Öffentlichkeitsarbeit Hehn) ein und die Jläbäcker Mundart Autoren haben wieder ihr Kommen zugesagt.
    Wer kommt steht auf dem Programmablauf – leider kann aus familiären Gründen der “Baas” Kurt P. Gietzen diesmal nicht dabei sein.
    Freuen wir uns auf zwei (oder mehr) Stunden “möt Platt vörr Jru-et on Kleen.

    T.A.U. Hehn
    14. Großer Plattdeutsch Abend.
    Mo. 04.01.2016 – 19.00 Uhr
    im Pfarrheim Hehn hinter der Kirche

    mit dem Freundeskreis Jläbäcker Mundart Autoren.
    Platt von jeddem wat. Vörr Jru-et on Kleen,
    besennlesch, monter, on vörr öm te jrü-esele.

    Dauer der Veranstaltung: ca. 120 Min.

    Die Interpreten: Klaus Cörstges + Helmut Lenzen T.A.U. Hehn.
    Von den Jläbäcker Mundart Autoren:
    Manfred Dülpers- Windberg, Dieter Coenen – Odenkirchen,
    Käthi Herbertz – Wickath, Johannes Ohlig – Odenkirchen,
    Reiner Steppkes- Erkelenz, Irmgard van Wijk – Beckrath, Hotte Jungbluth – Dahl, Thomas Werens Gitarre – Venn,

    Begrüßung durch: Klaus Cörstges

    Je Block u. Vortrag ca. 6 – 7 Min.
    Die Vortragenden stellen sich kurz vor.

    1. Block: Besinnlich bis Heiter: Dieter Coenen – Einleitung
    Thomas Wehrens mit Gitarre
    Helmut Lenzen
    Irmgard van Wijk
    Manfred Dülpers Johannes Ohlig
    Käthi Herbertz
    Reiner Steppkes
    Hotte Jungbluth
    Danach ca. 10 Min. Pause:

    2. Block: Heiter: Reihenfolge wie 1. Block
    Schlusslied – Thomas Wehrens mit Gitarre
    Absage: Klaus Cörstges.

    Kontaktadresse:
    Freundeskreis Jläbäcker Mundart Autoren
    Kurt P. Gietzen Thomassenweg 16
    41068 Mgl. Tel. 02161- 53425
    E-Mail. Gietzenkp@online.de1

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