Autor: Harald Wendler

  • Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten – Fehlanzeige Dezernent Dr. Bonin plant lediglich für “arbeitende” Menschen

    Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten – Fehlanzeige
    Dezernent Dr. Bonin plant lediglich für “arbeitende” Menschen

    Es ist eine wirklich gute und aussagekräftige Karte die durch den Planungsdezernenten vorgestellt wurde. Dementsprechend positiv aüßerten sich die anwesenden Politiker gestern im Planungs- und Bauausschuss.
    Keinen Raum gab Dr. Bonin (CDU) zum wiederholten Male dem Thema Sozialer Wohnungsbau.
    Für ihn und damit für die Stadt Mönchengladbach gibt es neben dem Projekt MG+ wachsende Stadt keinen Gedanken an Menschen, die sich den “hochwertigen Wohnungsbau” der aktuellen Bauwelle nicht leisten können. Ganz offensichtlich möchte man für diese Bürger vorerst nichts tun. So ist auch die Stellungnahme der SPD zu verstehen. Sie verweist darauf, dass zuerst die beiden städtischen Baufirmen GWSG und Kreisbau AG zusammengeführt werden müssten, erst dann könnte mit einem schlagkräftigen Bauunternehmen auch das Thema Sozialer Wohnungsbau angegangen werden.
    Eine lange Wartezeit ohne aktive Unterstützung für Wohnungssuchende mit kleinem Geldbeutel scheint in unserer Stadt mittelfristig nicht zu enden.

    Wohnungsbauprojekte Gesamtplan A2

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  • Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Nach dem Rettungsdienstbedarfsplan ist vor dem Plan

    Insgesamt 45.436 Einsätze, davon 33.251 im Rettungsdienst und 551 Brände verzeichnet die Feuerwehr Mönchengladbach für das Jahr 2016.
    Damit gibt es in fast allen Fällen ein Anstieg der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr (2015: insgesamt 44.957 Einsätze, 32.376 davon im Rettungsdienst, 440 Brände).

    „Das wir bei der Einsatzlage so gut aufgestellt sind, hängt unter anderem auch damit zusammen, dass hier in der Stadt Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr gut ineinandergreifen.“ Doch auch die vorausschauenden Planungen helfen dabei, steigenden Einsatzzahlen besser begegnen zu können, erklärt Feuerwehrchef Jörg Lampe: „Wir versuchen mit dem Rettungsdienstbedarfsplan uns schon frühzeitig  so aufzustellen, dass wir nicht auf neue Situationen reagieren müssen, sondern schon gewappnet sind, zum Beispiel was Rettungsfahrzeuge angeht. Und so schaffen wir es bisher auch einen guten Standard zu halten.“

    Das bedeutet unter anderem, dass Mönchengladbach die Maßgabe, in 90 Prozent der Einsätze in acht Minuten am Einsatzort zu sein, auch einhalten kann. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist nach dem Rettungsdienstbedarfsplan vor dem Rettungsdienstbedarfsplan.“ Und so stehen erste Überlegungen an, wie Wachen und Einsatzfahrzeuge so auf dem Stadtgebiet in Zukunft verteilt werden könnten, um eben diesen Standard weiter zu halten.
    Da Verlegungen auch ein immer größeres Thema für die Feuerwehr sind, unter anderem weil sie notärztlich betreut sein müssen, geht es auch hier darum, keine Lücken entstehen zu lassen. Dabei handelt es sich dann auch häufiger um eine zeitintensivere Aufgabe, erklärt Lampe: „Durch die immer stärkere Spezialisierung von Kliniken gehen die Verlegungen eben nach Aachen, Düsseldorf, Krefeld. In diesem Bereich sind wir auch sieben Tage die Woche im Einsatz.“
    Ausgebaut werden auf dem Stadtgebiet auch weiter die Sirenenanlagen. Bis 2019 sollen sie flächendeckend installiert sein. „Bisher hat es mit jedem Probealarm gut funktioniert. Natürlich muss hier und da noch nachjustiert werden. Aber ansonsten läuft es schon ganz gut.“

    Auch die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) findet laut Matthias Engel, als Beigeordneter bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach zuständig für die Bereiche Organisation, Personal, Ordnung und Feuerwehr, großen Zuspruch: „Schon relativ schnell hatten rund 20.000 Mönchengladbacher sich die App runtergeladen und die Zahl dürfte mittlerweile noch deutliche höher liegen.“ Doch auch abgesehen von der App ist alles so eingerichtet, dass jeder Mönchengladbacher in seinem Zuhause bei einem Alarm schnell an Informationen kommen wird.

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  • Kennenlerntag in der Tagespflege Kamillus

    Kennenlerntag in der Tagespflege Kamillus

    Die Sozial-Holding lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum Kennenlerntag in die Tagespflege Kamillus am Samstag, den 25. März, von 11 bis 16 Uhr an der Kamillianerstraße 44 ein.

    Das Team der Tagespflege stellt sein vielfältiges Angebot vor, gibt Informationen zur Pflege älterer Menschen und berät bei der Finanzierung von Leistungen durch die Pflegeversicherung.

    Dazu gibt es ein buntes Programm mit Fitness- und Gesundheitsinfos unter dem Motto „Fit und entspannt ins Frühjahr!“. Denn gerade pflegende Angehörige müssen immer mal wieder daran erinnert werden, sich selbst etwas Gutes zu tun. Das Frühjahrsprogramm beim Kennenlerntag gibt hier wertvolle Anregungen.

    Der Eintritt ist frei.

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  • Vortrag im Rittersaal: Pilgern als besondere Art des Reisens

    Vortrag im Rittersaal: Pilgern als besondere Art des Reisens

    Die Sonderausstellung „Aufbruch in die Ferne – mit Gladbacher Reisenden durch die Jahrhunderte“  im Städtischen Museum Schloss Rheydt beleuchtet die Veränderungen und Entwicklungen des Reisens vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

    Pilgern ist eine der ältesten Gründe, sich auf den Weg zu machen. Passend dazu stellt der Benediktinerpater Hubert Wachendorf am kommenden Sonntag, 26. März, um 11:30 Uhr, im Rittersaal von Schloss Rheydt das Pilgern als besondere Art des Reisens vor.

    Hubert Wachendorf von der Abtei St. Matthias in Trier war mehr als zwei Jahrzehnte Matthiasbruderschaften betreut, die zum Apostelgrab des Hl. Matthias nach Trier pilgern. Er kennt die Pilgergruppen aus dem Mönchengladbacher Raum gut. Bei seinem Vortrag auf Einladung der Otto-von-Bylandt-Gesellschaft wird er darüber berichten.

    Der Museumseintritt (5 Euro, ermäßigt 2,50 Uhr) berechtigt zur Teilnahme am Vortrag.

    Weitere Infos: www.schlossrheydt.de

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  • Mit Angela Tillmann zum Gasometer in Oberhausen

    Mit Angela Tillmann zum Gasometer in Oberhausen

    • Die SPD Landtagsabgeordnete Angela Tillmann lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 08.04.2017 ein zu einem Besuch in den Gasometer in Oberhausen. Die Abfahrt ist um 11:00 Uhr am Mönchengladbacher Überlandbahnhof.
    • Um 13:15 Uhr ist eine Führung im Gasometer geplant. Die derzeitige Ausstellung steht unter dem Motto „Wunder der Natur“. Anschließend besuchen Sie das Oberhausener CentrO. Geschäfte, Restaurants, Cafés und ein Park laden zum Verweilen ein.
    • Die Rückfahrt ist für ca. 18:00 Uhr geplant. Für die Busfahrt und für den Besuch im Gasometer mit Führung wird ein Kostenbeitrag von 17,00 Euro erhoben.
    • Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet Angela Tillmann um eine Anmeldung. Dazu kann man anrufen unter 02166 924900. Auch per Mail ist eine Anmeldung möglich: moenchengladbach.nrw@spd.de.

     

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  • Gute Jobs – gute Pflege: Sozial-Holding setzt sich in Berlin für bessere Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege ein

    Gute Jobs – gute Pflege: Sozial-Holding setzt sich in Berlin für bessere Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege ein

    Bei einer Tagung unter dem Titel „Gute Jobs. Gute Pflege“ mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat das Demographie-Netzwerk (ddn) heute (20. März) in Berlin ihre Empfehlungen für ein erfolgreiche Personalpolitik in der Langzeitpflege präsentiert und zur Diskussion gestellt. Auf dem Podium mit dabei war Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Wallrafen gehörte zum Experten-Team, das die „14 Schlüsselfaktoren erfolgreicher Personalarbeit in der Langzeitpflege“ formuliert hat.

    Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Pflege zu gewinnen, ihnen eine berufliche Perspektive mit vernünftigem Einkommen zu geben und sie trotz der hohen Belastungen langfristig zu halten: Dies ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem wachsenden Fachkräftemangel in der Pflege eine der zentralen Aufgaben für Arbeitgeber und Politik.

    Dabei ist die Langzeitpflege schon heute einer der wichtigsten Jobmotoren auf dem Arbeitsmarkt: Jede sechste Stelle, die neu geschaffen wird, entsteht im Bereich Pflege und Soziales. Keine andere Branche schafft in absoluten Zahlen mehr Jobs. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen: Bis zum Jahr 2030 fehlen in Deutschland rund 500.000 Fachkräfte in der Langzeitpflege.

    „Um die wachsende Zahl Pflegebedürftiger Menschen in Zukunft gut versorgen zu können, müssen wir heute aktiv werden. Denn schon jetzt sind rund 20 Prozent der Einwohner Mönchengladbachs älter als 65 Jahre – und rund 17 Prozent der Beschäftigten in unserer Stadt arbeiten bereits im Sozial- und Gesundheitssektor.

    Dass die Schere zwischen dem Bedarf an Pflegepersonal und den Menschen, die Unterstützung benötigen in den nächsten Jahren weiter auseinandergehen wird, gilt als sicher.

    Um weiter und mehr geeignete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Langzeitpflege zu gewinnen muss nach der Einschätzung des Demographie-Netzwerks „auf Führungsetagen und in Personalabteilungen der Träger von Pflegeeinrichtungen der Schalter umgelegt werden“. Das Ziel, die ambulante wie stationäre Langzeitpflege zu einem für Frauen und Männer attraktiven Berufsfeld mit Aufstiegschancen und verlässlichen Arbeitsbedingungen zu machen, ließe sich nur dann erreichen, wenn der Personalarbeit deutlich mehr Aufmerksamkeit als bislang bekommt.

    „Die Langzeitpflege muss sich zu einem Arbeitsfeld entwickeln, in dem sich die mit der Berufswahl verbundenen Werthaltungen und Anliegen auch verwirklichen lassen. Für die Zufriedenheit und den Verbleib am Arbeitsplatz sind viele Einflussfaktoren ausschlaggebend: anspruchsvolle Entwicklungs-, Einfluss- und Lernmöglichkeiten, gute soziale Beziehungen, angemessene Anforderungsprofile und ein Einkommen, das nicht nur existenzsichernd ist, sondern auch in einem als gerecht empfundenen Verhältnis zur eigenen Leistung steht“, formuliert die Arbeitsgruppe, der Helmut Wallrafen angehörte.

    Die heute in Berlin vorgestellten „14 Schlüsselfaktoren erfolgreicher Personalarbeit in der Langzeitpflege“ sind hier als PDF-Datei beigefügt.

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  • Rheydt: Bürger-Wunschbaum trägt erstes „Grün“

    Rheydt: Bürger-Wunschbaum trägt erstes „Grün“

    Wönsch desch jett vör di Rheedt – dieser Aufforderung sind am Samstag, 18. März, bereits viele Rheydter gefolgt. Das Quartiersmanagement und Hey!Rheydt freuen sich aber auf noch jede Menge mehr Begrünung.

    Seit Samstag, 18. März, können alle ihre Wünsche für Rheydt an einen symbolischen Wunschbaum kleben.

    Der ist am Eingang zur Tiefgarage auf dem Rheydter Marktplatz zu finden. Und bereits am ersten Tag haben viele die Gelegenheit genutzt, um ihre Anregungen, Ideen und eben Wünsche für Rheydt anzubringen. Die reichen von mehr 30er Zonen, ein Angebot für Skat Board –  und BMX-Sport, einer veganen Eisdiele bis hin zu mehr Begrünung.  Die Wünsche können ganz konkret oder auch abstrakt formuliert sein, sie können sich auf eine gelingende Nachbarschaft beziehen oder auch auf Konkretes für das Quartier.

    Danach werden sie im Quartiersbüro dokumentiert und ausgestellt. Dort sollen sie in die weitere Arbeit auch mit einfließen, sagt Quartiersmanger Markus Offermann: „Klar, kann sich nicht jeder Wunsch erfüllen, aber die Wünsche sollen auf jeden Fall nach Möglichkeit Berücksichtigung finden. Und gerne kann sich der Wünschende ja auch persönlich an uns wenden, denn oft genug lassen sich manche Dinge auch einfach mit unserer Unterstützung und vielleicht sogar der des Wünschenden umsetzen.“

    Der Wunschbaum wird noch bis einschließlich Sonntag, 9. April dort angebracht sein.
    Wunschaufkleber liegen in teilnehmenden Geschäften, bei den umliegenden Gastronomen und im Quartiersbüro in der Passage am Ring zum Mitnehmen aus.

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  • Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus Mönchengladbach-Süd

    Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus Mönchengladbach-Süd

    Die Bürgerinitiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ veranstaltet mit den Landtagskandidaten aus dem Wahlbezirk MG-Süd eine Podiumsdiskussion zum Thema Fluglärm sowie zum Antrag des Flughafens Düsseldorf zur Kapazitätserweiterung des Flughafens.

    Die Veranstaltung findet statt am:
    Dienstag, 28.3. um 19 Uhr, im Marienheim, Giesenkirchen-Meerkamp, Nesselroderstr. 81.

    „Das Erörterungsverfahren ist abgeschlossen, die betroffenen Städte, Kommunen und Initiativen haben sich in einer Abschlusserklärung eindeutig gegen die Erweiterung des Flugbetriebs aus gesprochen. Nun müssen das Verkehrsministerium NRW und letztlich die Politik entscheiden, ob mit einer Erweiterung der Start und Landebahn, zukünftig die Lärmbelastung für die Bevölkerung von Mönchengladbach-Ost noch größer wird,“ so Hajo Siemes, der Sprecher der Initiative.

    Auf der Podiumsveranstaltung, die von dem Vorsitzenden der Initiative, Frederick Skupin moderiert wird, sollen nun die Politiker aus dem Wahlkreis MG-Süd, der im Landtag vertretenden Parteien, Stellung zu den Fragen der Initiative und der anwesenden Bürgerinnen und Bürger nehmen.

    Eingeladen und im Podium vertreten, sind die örtlich Kandidaten Hans-Willi Körfges SPD, Frank Boss CDU, Daniel Winkens FDP und die Kandidatin der Grünen Lena Zingsheim.

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  • Waldbestattungen auch in Mönchengladbach?!

    Waldbestattungen auch in Mönchengladbach?!

    Die Bestattungskultur befindet sich in einem Wandel. Der Anteil der Feuerbestattungen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen und liegt mittlerweile landesweit bei 60 %. Ein Grund dafür ist die gesellschaftliche Entwicklung.

    Viele junge Menschen verlassen nach der Ausbildung das Elternhaus und leben in einer anderen Stadt. Sie haben kaum mehr die Möglichkeit, die Gräber ihrer Angehörigen angemessen zu pflegen. Daher wünschen sich immer mehr Menschen eine pflegefreie Grabstätte in der Natur, an einem Ort an dem sie sich auch schon zu Lebzeiten wohlgefühlt haben.
    FriedWald® ist eine Alternative zu den traditionellen Formen der Bestattung, die den Ansprüchen der gesellschaftlichen Veränderungen und Bedürfnissen Rechnung trägt. Hierbei soll der Wald auch weiterhin Wald bleiben. Es wird jedoch keine Holzwirtschaft mehr betrieben, ganz im Gegenteil, der Baumbestand wird für mind. 99 Jahre erhalten, gepflegt und geschützt.

    Zudem ist die Bestattung in einem FriedWald konfessionsübergreifend und wäre demnach auf für die Mitbürger anderer Religionszugehörigkeiten eine interessante Bestattungsalternative.

    Hierüber sprechen die Grünen mit Frau Dr. Knauf von der Friedwald GmbH bei ihrem nächsten „Offenen Grünen Büro“ am Donnerstag, 23.3.2017 um 18 Uhr auf der Brandenberger Str. 36.

     

    Interessierte sind herzlich willkommen.

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  • Alles Wahlkampf? Foulspiel vor der KFH- Aktualisiert

    Alles Wahlkampf? Foulspiel vor der KFH- Aktualisiert

    Es war an Peinlichkeit und Unverschämtheit nicht zu überbieten was sich gestern im Untersuchungsausschuss der Stadt Mönchengladbach abspielte.
    Gestandene Politiker und Politikerinnen waren nicht in der Lage zu klären, ob ein Baum vor der Kaiser-Friedrich-Halle mit oder ohne politischen Auftrag gefällt wurde.

    Die Grünen vertraten die Ansicht, in der maßgebenden Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 15. November des vergangenen Jahres im Casino der GEM habe es explizit kein Votum zu einer Baumfällung gegeben.

    Dem widersprachen CDU-Politiker vehement. Ihrer Meinung nach sei allen Beteiligten klar gewesen, der Nußbaum vor der KFH sollte gefällt werden, damit das Ziel des FDP-Antrages auf Wiederherstellung der Sichtachse erreicht werden könnte.
    Leider gibt es bis dato das schriftliche Protokoll diese Sitzung nicht, warum auch immer.
    Wird es bewußt zurückgehalten über derart lange Wochen und Monate? Warum?
    Darin hätte jeder nachlesen können, dass der vortragende Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Planung, Jürgen Beckmann bei seiner Vorstellung der geplanten Vorgehensweise der Verwaltung von: „die Bäume die da sind, fachgerecht zu beschneiden, um einen weiteren positiven Effekt zur Inszenierung diesen wunderbaren Bauwerks zu leisten“ gesprochen hatte. Das Wort Baumfällung oder Fällung fiel in keinem Wortbeitrag, auch nicht annähernd sinngemäß.

    Selbst die teilnehmende CDU-Fachfrau Bonin konnte sich dessen jedoch nicht erinnern, sie sprach lieber von Wahlkampfmanieren der Grünen. Sie verteidigte die Fällung und versuchte mit Unterstützung ihres Parteikollegen, Ratsherr Markus Heynckes, die beiden Grünen Politiker in Mißkredit zu bringen.

    Bleibt die Hoffnung auf ordentlicher Klärung des Sachverhaltes in der nächsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am kommenden Dienstag.

    NACHTRAG!
    Kaum veröffentlicht, schon liefert mir die Öffentlichkeit dankenswerter Weise entscheidende Details:
    Die oben genannte Vorstellung von Fachbereichsleiter Jürgen Beckmann kann nun untermauert werden mit den von ihm gezeigten Visualisierungen. Damit kann der werte Leser sich ein noch wesentlich genaueres Bild machen.
    Es zeigt die Situation vor und nach dem Beschnitt.

    Auch das Protokoll ist nun online erreichbar. Die Textungenauigkeiten wirken allerdings gravierend verfälschend.

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  • Politik reagiert: Konstantinstraße in Giesenkirchen soll weiter verkehrsberuhigt werden.

    Politik reagiert: Konstantinstraße in Giesenkirchen soll weiter verkehrsberuhigt werden.

    Die Giesenkirchener Gestaltungsmehrheit aus CDU und SPD war angetreten zur Gestaltung und mußte doch erst durch Bürger-Protestschreiben zum Handeln aufgefordert werden.
    „Zahlreiche Schreiben von Bürgern ob der unzumutbaren Entwicklung auf der Konstantinstraße zeigen die große Dringlichkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation in Giesenkirchen“, erläuterte Frank Boss (CDU-Landtagskandidat) den Dringlichkeitsantrag der GroKo-Ost in der Bezirksvertretung Ost am vergangenen Donnerstag. Zum einen hat der LKW-Verkehr seit Jahren stark zugenommen, zum anderen ist die Park- und Haltesituation vor der neuen Postfiliale für alle Verkehrsteilnehmer mittlerweile unzumutbar geworden.
    Außerdem ist die zu eng gestaltete Kurve im Bereich der Bäckerei Tetz ein Hindernis nicht nur für entgegenkommende LKW und/oder ÖPNV-Busse. Fußgänger haben kaum eine Chance, die Straße dort ungefährdet zu überqueren.
    Nun also soll alles ganz schnell besser werden. Die Bezirksvertretung Ost beschloss einstimmig einen Prüfauftrag an die Verwaltung.

    Hierzu erklärt der CDU-Ratsherr für Giesenkirchen-Nord, Frank Boss:
    „Bereits seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass der LKW-Verkehr auf dem entsprechenden Teilstück der Konstantinstraße massiv zugenommen hat. Insbesondere der Anlieferverkehr führt zu einer permanenten, inzwischen nicht mehr hinnehmbaren Belastung für die Anwohner. Entsprechende Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung nehmen wir äußerst ernst und bitten die Verwaltung daher, der Bezirksvertretung zeitnah Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Um das Schutzbedürfnis der Anwohner umfassend zu berücksichtigen, werden unseres Erachtens neue Lenkungsmaßnahmen für den Wirtschaftsverkehr ebenso notwendig sein wie kombinierte Lärmschutzvorkehrungen.“

    Volker Küppers, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Ost, betont: „Bereits in der letzten Sitzung hat die Bezirksvertretung für den gesamten Straßenverlauf von der Kreuzung Zoppenbroicher Straße, Kleinenbroicher Straße, Am Alten Friedhof eine Verkehrsberuhigung beschlossen. Hierzu steht unser Antrag in unmittelbaren Zusammenhang. Das in Rede stehende Teilstück von der Kreuzung Brüderstraße/Am Sternenfeld bis zur Höhe Bäckerei Tetz auf der Konstantinstraße soll darüber hinaus in absehbarer Zeit mit lärmoptimierten Asphalt ausgebaut werden. Deshalb ist aus unserer Sicht eine Fortsetzung des Deckenüberzugs im gleichen Ausbaustand bis zum Asternweg sinnvoll und folgerichtig.“

    Bleibt für die Menschen die Hoffnung auf Umsetzung von echten Verbesserungen und das es sich nicht nur um Wahlkampfgeplänkel handelt.

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  • Grüne pflanzen Esche an der KFH – mags entfernte sie schon wieder…

    Grüne pflanzen Esche an der KFH – mags entfernte sie schon wieder…

    https://mg-podcast.de/2017/03/09/erstes-tour-opfer-kaukasischer-nussbaum-grundlos-durch-mags-gefaellt/

    Nachdem die Stadttochter mags über Karneval aus nicht ersichtlichen Gründen einen gesunden Nussbaum vor der Kaiser-Friedrich-Halle beseitigt hatte, wurden Mönchengladbachs Grüne aktiv:

    An just jener Stelle, an der die Flügelnuss stand, haben die Grünen jetzt eine Eberesche gepflanzt. „Wir setzen damit ein deutliches Zeichen gegen die teils doch sehr radikalen Abholzungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet und damit gegen die Zerstörung von Lebensräumen vor allem der heimischen Vogelwelt“, sagt Ratsherr Dr. Boris Wolkowski, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss und zugleich Landtagskandidat.

    Zusammen mit Dr. Wolkowski hatten Landtagskandidatin Lena Zingsheim, Fraktionssprecher Karl Sasserath sowie Hajo Siemes und Gerd Schaeben an der Pflanzaktion teilgenommen. „Wir haben uns für eine Eberesche entschieden, weil ihre Früchte für Insekten und Vögel eine wertvolle Futterpflanze ist“, so Boris Wolkowski.

    Das Thema Flügelnuss wird übrigens Gegenstand einer Anfrage der Grünen in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses werden – es soll geklärt werden, warum und auf welcher Grundlage nun dieser Baum gefällt wurde, obwohl dafür weder die Notwendigkeit bestand noch ein klarer Auftrag.
    Bisher war niemand der mags-Mitarbeiter bereit, MG-Heute Auskunft über den Grund zu erteilen. Selbst die Pressestelle der mags will keine Auskunft erteilen. “Der Baum wurde im Auftrag der Stadt Mönchengladbach gefällt”, so die Pressesprecherin der mags. Es wurde auf die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach verwiesen. Stadtsprecher Wolfgang Speen erklärte auf Nachfrage, es gebe einen Beschluss des Planungs- und Bauausschusses, die Sichtachse zur Kaiser-Friedrich-Halle freizustellen. Dazu gehöre das Abnehmen der störenden Werbebanner, das Freischneiden der Sträucher und Bäume und weitere baulische Maßnahmen auf der Bismarkstraße.

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  • FDP fordert Innenstadtspielplatz am Adenauer-Platz

    FDP fordert Innenstadtspielplatz am Adenauer-Platz

    Im Rahmen des Innenstadt-Dialogs zum Integrierten Handlungskonzept Mönchengladbach-Innenstadt  fodert die FDP die Einrichtung eines „Innenstadtspielplatzes auf dem Adenauer-Platz in die Bürgerbeteiligung einzubringen.

    „Im Rahmen der ersten Beratung des Spielplatzbedarfsplans wurde deutlich, dass mit dem bereits erfolgten Abbau des Spielplatzes am Schillerplatz und einer geplanten Aufgabe des Spielplatzes am Step kein Spielplatz mehr in der Mönchengladbacher Innenstadt vorhanden sein würde. Als ein möglicher neuer Standort für einen Spielplatz in der Innenstadt wurde am Rande der Vorlage der Adenauer-Platz benannt“, erläutert Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

    Dabei sollte nach Meinung der Liberalen nicht der gesamte Adenauer-Platz als Spielfläche verplant werden. Teile des Platzes sollten auch weiterhin für kleinere Veranstaltungen und andere Verweilmöglichkeiten nutzbar sein.

    Folgende Aspekte sprechen aus Sicht der FDP für diesen Standort: Der Platz liegt sehr nahe an der Hindenburgstraße und bietet somit nicht nur den Anwohnern, sondern auch den Innenstadtbesuchern eine Anlaufstelle. Er ist fußläufig erreichbar für mindestens vier Kitas und die Grundschule Regentenstraße und so im Rahmen der Betreuungszeiten der Kitas und auch der Ferienbetreuung der Ogata nutzbar.

    „Und last but not least kann der Spielplatz eine Brücke zwischen Hindenburgstraße und Stadtbibliothek schlagen und so neue Besucherströme Richtung Bibliothek ziehen“, hofft Finger.

    Die Konzeption des gesamten Platzes inklusive der Spielflächen sollte aus Sicht der FDP möglichst in einem Werkstattverfahren mit Kindern, Eltern, Erziehern und Lehrern sowie möglichen weiteren Akteuren z. B. der Jugendkirche JIM, der Stadtbibliothek und der Initiative Gründerzeitviertel erarbeitet werden.

    Finanziert werden könne dieser Prozess aus Fördermitteln aus dem Programm der „Sozialen Stadt“. Ebenfalls könne aus diesen Fördermitteln auf dem Spielplatz pädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche gemacht werden. Die Bedarfe und Angebote dazu seien ebenfalls im Werkstattverfahren zu erarbeiten.

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  • Reuter baut neue Unternehmenszentrale im Nordpark – ca. 450 Arbeitsplätze

    Reuter baut neue Unternehmenszentrale im Nordpark – ca. 450 Arbeitsplätze

    Der deutsche Multichannel-Fachhändler für Bad- und Wohnkultur, reuter.de, siedelt seine Zentrale endgültig in Mönchengladbach an.
    In dem künftigen Reuter Campus, der 2019 fertiggestellt sein soll, werden bis zu 450 Verwaltungsmitarbeiter ein neues Kapitel der Reuter-Erfolgsstory aufschlagen. Der Aufsichtsrat der WFMG hat dem Verkauf des rund 25.000 qm Grundstücks im Nordpark zugestimmt.

    reuter.de-Geschäftsführer Bernd Reuter, der das Unternehmen 1986 als Sanitär-Handwerksbetrieb gründete und zu den deutschen Pionieren im Onlinehandel für Badeinrichtung, Leuchten und Wohnen zählt, nennt für die Nordpark-Entscheidung zwei wesentliche Gründe: „Erstens stammen viele unserer Mitarbeiter aus der Region. Die Erreichbarkeit und die Autobahnanbindung sind für unsere Mitarbeiter ideal. Zweitens haben wir von der Stadt ein sehr attraktives Areal an der Ecklage Aachener Straße / Liverpooler Allee angeboten bekommen, auf dem wir unsere Campus-Vision verwirklichen können. Die hervorragenden Standortbedingungen passen bestens zu unserer Reputation als junges Technologie-Unternehmen. Zudem erhöhen wir unsere Sichtbarkeit, da unser Campus einer der ersten Bürokomplexe ist, den man von der Autobahnabfahrt Holt aus im Nordpark erreicht.“

    „Die Ansiedlung der Firmenzentrale in unserer Stadt spricht für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach und ist ein weiterer Baustein in der Erfolgsstory des Nordparks. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass mit dem Unternehmen 450 qualifizierte Fachkräfte ihren Arbeitsplatz und hoffentlich auch ihren Wohnort in Mönchengladbach finden“, sagt Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach hatte reuter.de bei der Suche nach dem neuen Standort eng begleitet. „Wir sind extrem froh“, so WFMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus, „dass wir einen der herausragenden deutschen Player im Onlinehandel und dessen hochattraktive Arbeitsplätze in unsere Stadt holen konnten. reuter.de ist zurecht als Leuchtturm-Unternehmen für den digitalen Wandel ausgezeichnet worden, das den vielfältigen und zukunftsstarken Wirtschaftsstandort NRW in vorbildlicher Weise symbolisiert.“

    Der zukünftige Reuter Campus besteht aus zwei Gebäuden und interpretiert den Spirit des Unternehmens mit einer markanten Architektur, die im Büro des Mönchengladbacher Architekten Dr. Burkhard Schrammen entworfen wurde. Ein 14.500 qm großes, viergeschossiges, gläsern-transparentes Atrium-Gebäude schafft auf den oberen drei Etagen moderne, anpassungsfähige Arbeits- und Aufenthaltswelten für die künftig rund 450 qualifizierten Fachkräfte, darunter IT- und Internet-Spezialisten, Marketingexperten, Web- und Grafikdesigner, Fachberater im Bereich der Ausstellung, Hotline sowie Kundenservice, Einkaufs- und Controlling-Teams sowie die Buchhaltung und die Unternehmensleitung.

    Kommunikativer Treffpunkt wird im Atrium-Gebäude die beliebte Kantine sein. Das Thema Gesundheitsmanagement ist Reuter wichtig. Dies spiegelt sich auch im Bereich der Ernährung wider. Daher gibt es bereits heute am aktuellen Standort kostenlos tägliches Frühstücksbuffet, Obst und Getränke. Ein hochwertiges, gesundes Mittagessen finanziert Reuter zum größten Teil.

    reuter.de investiert rund 50 Millionen Euro in den neuen Campus am Nordpark. Dort entstehen in den kommenden Jahren zu den derzeit bereits 230 Mitarbeitern weitere 220 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte, meist junge Menschen (derzeitiges Mitarbeiter-Durchschnittsalter: 36 Jahre). „In gut zwei Jahren“, so Daniel Goertz, „sind wir dann bestens gerüstet, um als attraktives Technologie-Unternehmen weitere Wachstumsziele anzugehen. Mit dem zugewonnenen Arbeitsraum wollen wir zusätzliche qualifizierte Fachkräfte sowie Young Professionals, die gerade ihr Studium absolviert haben und mit Dynamik ins Berufsleben starten wollen, nach Mönchengladbach holen.“

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  • Musikschule erweitert Angebot in Rheindahlen

    Musikschule erweitert Angebot in Rheindahlen

    Die Nachfrage nach qualifiziertem Musikunterricht im Stadtteil Rheindahlen steigt – und die städtische Musikschule reagiert auf die Wünsche der Kunden: So ist das seit Jahren bestehende Angebot im Gebäude der Hauptschule in Kooperation mit dem Gymnasium bereits ausgeweitet worden. Die Musikschule plant, das Angebot im Bereich Instrumentalunterricht im Stadtteil Rheindahlen ab Mai 2017 weiter auszubauen. Neben dem bereits angebotenen Klavierunterricht soll es in Zukunft auch möglich auch, Streichinstrumente (Violine, Viola, Violoncello) in Räumen des Gymnasiums Rheindahlen zu erlernen. Die Musikschule will Schülerinnen und Schülern damit das wohnortnahe Erlernen ihrer Wunschinstrumente ermöglichen.

    Neben dem regulären wöchentlichen Unterricht bietet die Musikschule „Schnupperkurse“ mit vier Unterrichtsstunden zum Gesamtpreis von 85 Euro an.

    Anmeldungen für das neue Schuljahr, das im Mai beginnt, werden ab sofort entgegengenommen. Weitere Informationen dazu gibt es unter der Rufnummer 02161/25 64 33
    und auf der Webseite www.musikschule-moenchengladbach.de.

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  • Nordring: Bürger werden mit 2,50 Meter hoher Lärmschutzwand geschützt

    Nordring: Bürger werden mit 2,50 Meter hoher Lärmschutzwand geschützt

    Mit großem Wohlwollen nahmen die Vertreter der Bezirksvertretung Nord und die Bürgerinnen und Bürger im Publikum zur Kenntnis, dass die Stadtverwaltung plant, im Bereich des gerade im Bau befindlichen Nordrings zwischen Eickener und Süchtelner Straße eine Schallschutzwand zu errichten. Sie soll Anwohner vor der Lärmbelastung durch die neue Straße schützen. Frank Gauch vom Fachbereich Straßenbau und Verkehrstechnik stellte die neuen Pläne jetzt in der Bezirksvertretung vor. Die endgültige Entscheidung fällt im Planungs- und Bauausschuss am 21. März.

    Dass die Bauverwaltung von dem vor drei Jahren gefassten Beschluss abweicht und nun doch eine Schallschutzwand zusätzlich zum ohnehin geplanten Lärmoptimierten Asphalt errichten möchte, wurde in der Sitzung erläutert. Frank Gauch: „Das Gebiet im Bereich der Untereickener Straße hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich von einem Mischgebiet zu einem allgemeinen Wohngebiet entwickelt. Diese Veränderung, und die dadurch geänderte Gebietseinstufung, erfordert, gemeinsam mit der veränderten Verkehrsprognose, eine Aktualisierung der ehemaligen Lärmberechnungen.“

    Im Abschnitt von der Eickener Straße bis zur Süchtelner Straße wird sich durch die Verlängerung des Nordringes die Verkehrsbelastung etwa verdreifachen, was zu einer spürbaren Erhöhung der Lärmimmissionen führen wird.

    Die Lärmschutzwand wird 468.000 Euro kosten, die allerdings den städtischen Haushalt nicht zusätzlich belasten, weil Lärmschutzmaßnahmen bereits in der ursprünglichen Kostenberechnung enthalten waren und auch durch die Landesförderung für den Neubau der Straße gedeckt sind.

    Damit die Anlieger nicht demnächst vor eine kahle Wand schauen wird der Straßendamm hinter der Lärmschutzwand mit Bäumen und Sträuchern intensiv begrünt. Die Baumallee in der Hohenzollernstraße wird mit dieser Maßnahme bis zur Straßenüberführung über die Eisenbahntrasse fortgeführt und bildet damit ein grünes Eingangstor zur Stadtmitte. Die Bäume werden über die Lärmschutzwände hinausragen und auch von der Straße gut zu sehen sein, da die Wände lediglich 2,50 m hoch sind. Fenster in Obergeschossen, die Wand nicht ausreichend geschützt werden, sollen Schallschutzfenster erhalten.

    Im Bereich der Kleingartenanlage von der Eisenbahnbrücke bis zur Süchtelner Straße sind neben dem Einbau des lärmoptimierten Fahrbahnbelages keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Dies gilt auch im Bereich der Gewerbegebiete von der Süchtelner Straße bis zur Engelblecker Straße, da auch hier die berechneten Lärmimmissionswerte unter den Grenzwerten liegen.

     

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  • Mein Gesicht für Mönchengladbach – „Wochen gegen Rassismus”

    Rassismus ist der Nährboden für Rechtspopulismus und Gewalt. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die Wahrung der Menschenwürde und gegen Rassismus zusammen einzustehen.
    Mönchengladbach beteiligt sich an den Wochen mit der Facebook-Aktion „Mein Gesicht für MG“.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners startet die Aktion. Er sagt: „Die Menschen, die in unserer Stadt leben, bilden alle gemeinsam Mönchengladbach. Das, was die Stadt ausmacht, was sie im Kern zusammenhält und nach außen ein lebendiges Bild abgibt, besteht aus vielen einzelnen Teilen, die ein großes Ganzes ergeben. Zu einer vitalen, sich entwickelnden Stadt benötigt man die Tatkraft, Impulse und Ideen von denjenigen, die hier geboren wurden, ebenso wie von denjenigen, deren Wurzeln in anderen Ländern und Kontinenten liegen. Ein Mann wie Efe Efehosa, der 2013 aus Ghana in unsere Stadt gekommen ist, und sich immer wieder für ein friedliches Zusammenleben engagiert, ist ein tolles Beispiel dafür. Für mich ist er – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – ein Mönchengladbacher.“

    Vom 13. bis 26. März wird täglich ein anderes Gesicht für Mönchengladbach Stellung gegen Rassismus beziehen.

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  • Die Welt ist in Bewegung…  und mit ihr FammFatall

    Die Welt ist in Bewegung… und mit ihr FammFatall

    Vier gestandene Frauen, die die Welt mit ihren Augen sehen, egal ob lokal oder global. Kein Thema ist vor ihnen sicher. Postfaktisch, humorvoll, satirisch, giftig, mal mit, mal gegen den Strom aber stets am Puls der Zeit beleuchten sie städtische Sauberkeit, europäische und transatlantische Befindlichkeiten, und „Willkommene“ aus allen Teilen der Welt.

    Von A wie Alter Markt bis Z wie Zuwanderung- nichts lassen sie aus. Von Kommunalpolitik bis Weltpolitik wird alles, mitunter bitterböse, auf den Punkt gebracht.

    Die SPD Frauenkabarettgruppe FammFatall ist mit ihrem Programm „Die Welt ist in Bewegung“  am 18. März 2017 um 20 Uhr  im BIS-Zentrum auf der Bismarckstr. 99.

    Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

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