Autor: Harald Wendler

  • „Öffentlichkeit im Internet: Ja – im Rats-TV: Nein“

    „Öffentlichkeit im Internet: Ja –
    im Rats-TV: Nein“

    So oder so ähnlich mag mancher Politiker denken und auch handeln sobald er sich als Kandidat für die Landtagswahl 2017 aufstellen läßt.

    Nehmen wir unseren Giesenkirchener CDU-Ratsherrn Frank Boss als ein Musterbeispiel aus Mönchengladbach.
    Seinen interessanten Redebeitrag in der Ratssitzung vom 6. April zum Tagesordnungspunkt 10: Tour de France, Durchfahrt am 2.Juli 2017; überplanmäßige Mittelbereitstellung, diesen möchte Frank Boss zwar live im Rats-TV übertragen lassen, er möchte schließlich gesehen werden.
    In der Aufzeichnung der Sitzung, von der Stadt als Restefragment auf der städtischen Internetpräsenz für wenige Tage zu sehen, dort möchte Frank Boss dann doch lieber nicht mehr zu hören und zu sehen sein.
    Er nimmt eins seiner vielen Rechte wahr. Persönlichkeitsrechte wahren nennt man das.
    Mit ihm nehmen seine CDU-Kollegen im Stadtrat gleichermaßen dieses Recht wahr.
    Sie scheuen wie er die Öffentlichkeit bereits einen Tag nach der Live-Ausstrahlung. Obwohl sie alle für die Einführung der Testphase des Rats-TV gestimmt haben.
    Politiker anderer Parteien haben mit dieser Art der Öffentlichkeit kein Problem, sie sind auch in der Aufzeichnung zu sehen, der Bürger kann sich über sie gut informieren.

    Völlig anders geht er mit einer für die Landtagswahl 2017 werbewirksamen Videoaufzeichnung des WDR um.
    Am 10. April, drei Tage nach der Ratssitzung, strahlte der WDR einen Videoclip zum Thema: „Wie sicher sind unsere Städte?“ in der Sendung Lokalzeit aus. Frank Boss ließ sich beim Aufhängen seiner Wahlplakate durch seine CDU-Freunde in MG-Giesenkirchen filmen. Er gab zum Thema ein Interview und stellte seine Meinung dar.
    Für ihn ist das Thema Innere Sicherheit eines der wichtigsten im Landtagswahlkampf.
    Er fordert nicht mehr Stellen bei der Polizei, er will durch Umstrukturierungen  innerhalb der Polizei mehr Beamte auf die Straße bringen.
    Die Videobeobachtung ist für Frank Boss eine große Chance. „Wir sind klar dafür, dass die Videobeobachtung ausgebaut werden soll, mit Konzept“.
    Dieses öffentliche Video gibt es selbstverständlich tagelang im Internet zu sehen, ohne Widerspruch von Frank Boss, ohne Widerspruch der CDU. Selbst die Veröffentlichung seines KFZ-Kennzeichens nimmt er in Kauf.
    Eine Erklärung für dieses widersprüchliche Verhalten liefert niemand.
    Mutmaßlich ist das Persönlichkeitsrecht für Frank Boss im Landtagswahlkampf weniger wichtig.
    Der interessierte Wähler kann noch bis zum 17. April dieses Video im Internet sehen.

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  • Frohe Ostern…

    Frohe Ostern…

    …wünscht das Team von MG-Heute | Mönchengladbacher Zeitung.

     

     

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  • Ostermarsch in Düsseldorf

    Ostermarsch in Düsseldorf

    Getreu dem Motto: “Frieden ist alles – ohne Frieden ist alles nichts”, veranstaltet das Netzwerk Friedenskooperative
    einen alljährlichen Ostermarsch.
    Ostermarsch Rheinland 2017 am Samstag, 15. April 2017
    Auftakt: 14:00 Uhr, Hauptbahnhof Düsseldorf
    Redner: Felix Oekentorp (Landessprecher DFG-VK NRW)
    anschl. Demo durch die Innenstadt
    Abschluss: 15:00 Uhr mit einer Friedensveranstaltung/ Kulturfestival auf dem Marktplatz
    Grußwort des OB Thomas Geisel (SPD)
    Rednerin: Sevim Dagdelen (MdB Die Linke)
    Moderation: Detlef Peikert (Antikriegsbündnis Aachen)
    Musik: Musikandes (Musik aus lateinamerikanischem Erbe, weiterentwickelt in der Tradition Eislers, Weill und anderen)

    Quelle:
    https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-rheinland-2017

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  • „Brot und Spiele“ für das Volk – oder : Hurra, wir sind pleite, die Tour kann kommen

    „Brot und Spiele“ für das Volk – oder :
    Hurra, wir sind pleite, die Tour kann kommen

    Eine Kolumne zum Tour de France-Event in Mönchengladbach.
    Im alten Rom wurde das Volk mit Spielen unterhalten oder besser gesagt: abgelenkt.
    Ähnliche Gefühle verursachte die Diskussion zur Tour-Durchfahrt im Juli 2017 in der Sitzung des Stadtrates am 7. April diesen Jahres.
    Es ging um Kosten für die Radlerdurchfahrt durch Mönchengladbach, um Mehrkosten die aktuell bereits bekannt sind und um weitere Mehrkosten, die niemand aus der Stadtverwaltung zu benennen sich in der Lage sieht oder sich (noch) nicht traut. Auch GroKo-Politiker trauen sich nicht, konkrete Zahlen zu nennen.
    Obwohl die gesamte Ratssitzung im Rats-TV online übrertragen wurde, verlegte sich die Ratsmehrheit um Schlegelmilch, Heinrichs, Boss & Co darauf, Wahlkampfträchtig den politischen Gegner zu bearbeiten.
    So blieb lediglich Dipl.-Ök. Peter Schliepköter, Geschäftsführer der städtischen Tochter MGMG als seriöser Berichterstatter.
    Er unternahm den leider untauglichen Versuch, das Tour-Event so darzustellen, als sei die Finanzierung bereits zu größten Teilen gesichert und die Größenordnung der benötigten Mittel bekannt.
    Dem muss energisch widersprochen werden.

    Er, Schliepköter, glaubt, die ursprüngliche 3-4 km lange Strecke hätte mit „Bordmitteln“ von GEM, mags und MGMG bestritten werden können.

    „Am 14.November 2016 waren alle überrascht, dass die Strecke nicht nur 3 oder 5 km wie avisiert, sondern 20,5 km lang sein sollte“, so der Tour-Planer und weiter: „Erst vor knapp 3 Wochen, also im März 2017, gab es einen ersten Überblick über Maßnahmen an der Strecke durch die Stadt Düsseldorf als zentrale Organisationseinheit. Erst da gab es eine Übersicht über Personal, Absperrung und Sprintfestlegung“.

    Schliepköter meint ablenkend: „Wir werden es schaffen mit Mitteln in Höhe von einer halben Million Euro ein Feuerwerk der besonderen Art zu entfachen“.

    Kosten fallen an für:
    Lizenz Durchfahrt,
    Lizenz Sprint,
    Organisation, Marketing, Werbung, Design,
    Personal,
    Sicherheitskonzept,
    Streckenplanung,
    Sanitätsdienste, THW, freiwillige Feuerwehr,
    Reinigung – Transport,
    Gitter (ca. 6000 m)
    Volontärs (Einkleidung, Verpflegung),
    Transporte und Logistik, zusätzl. Mitarbeiter,
    Sonstiges usw..

    Der Medienwert der Übertragungen beträgt für Mönchengladbach nach Ansicht von Schliepköter: “mehrere Millionen!”

    CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch bemerkte in Richtung des MGMG-Chefs: „Die Mehrkosten des Events sind sehr transparent vor der Tour, danke dafür. Die Vorteile sind eindeutig höher zu bewerten im Sinne von “wachsende Stadt, MG+”.
    Wir haben erkannt: Die Sicherheit und die Gefahrenabwehr sind Grund der Kostenerhöhung“.
    Schlegelmilch übersieht und überhört die Einwände, dass es bis dato gar keine endgültige Kostenkalkulation gibt und geben kann. Peinlich.

    Sein Kontrahent, der Grünen Chef Sasserath fordert Haushaltswahrheit und -Klarheit, er schätzt die Kosten für die Sicherheit auf ca. 2 Millionen Euro.
    „Diese sind absehbar und prognostizierbar“, glaubt er.

    OB Reiners entgegnet ihm sofort:“ Wir sind mit der Polizei und Düsseldorf im Gespräch über das Sicherheitskonzept. Es wird erst noch verabschiedet und genehmigt. Ihre Zahlen sind spekulativ. Mehr als das was wir ihnen heute hier vorlegen, wissen wir nicht“.

    Kämmerer Kuckels (FDP) entschuldigend: „Wir hätten auch lieber Klarheit gehabt, aber der Prozess lief anders. Wir hätten sonst schon 100.000 Euro mehr in den städtischen Haushalt geschrieben. Wir haben nicht gesagt, dass dies der Endbetrag ist. Alles wird von uns maßvoll und mit Verstand gemacht“.

    Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender, spitzt das Ganze zu: „ Wir als Stadt tragen nur Verantwortung für die Durchfahrt, das Event und den Spurt, alles andere, wie private Veranstaltungen an der Strecke müssen die tragen, die etwas privates veranstalten. Der Name der Stadt wird im internationalen Kontext der Tour genannt.
    Wir wären nicht bereit dafür Millionen zu zahlen, können jetzt den Düsseldorfern nicht sagen, wir möchten nicht mehr mitmachen“.
    Nicole Finger, FDP, glaubt tatsächlich, es gebe bereits ein genehmigtes Sicherheitskonzept und die Kosten seien sicher, Stand heute. Sie irrt sich gewaltig.

    Torben Schultz von den Linken klärt sie kurz auf: „Es kann noch deutlich teurer werden. Viele Straßen sind ungeeignet. Gibt es eine Liste über Straßen mit Sanierungsbedarf für die Tour? Wird die Etappe übertragen? Die ARD hat nichts geplant”.

    Ulrich Elsen, SPD, ist erbost: „Wir haben den Prüfauftrag 2015 gestellt in dem Bewußtsein, es wäre toll wenn dieses Event nach Mönchengladbach käme. Außerplanmäßige Mittel sind normal, alle die Ja sagen stehen in der Verantwortung für die Finanzmittel, ansonsten müssen Sie nein sagen”.
    Frank Boss, Sportausschussvorsitzender und Landtagswahlkämpfer, CDU,: „ Dr. Brenner, sie versuchen den gesamten Vorgang in ein Licht zu stellen, das ich nicht akzeptieren kann. Es ist nicht richtig das so getan wird, als hätte es bis zum heutigen Tag kein weitere Informationen über das Projekt gegeben. Fakt ist: 100.000 Euro sind eingestellt. Sagen sie Ja oder Nein“.
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist die Strecke schon komplett mit dem Rennrad abgefahren: „Das sind nicht Straßenzüge die in schlechtem Zustand sind, sondern einzelne Stellen, es ist sinnvoll diese herzurichten, weil dann auch die Verkehrsteilnehmer in Mönchengladbach im Anschluß eine Verbesserung der Situation haben. Wir werden das dann im Laufe der normalen Unterhaltungsmaßnahmen tun“, gibt er bekannt.

    Schliepköter antwortet auf eine Nachfrage: “Das THW ist angefordert worden, 400 Leute sind zur Streckensicherung eingeplant, etwa 200 Volontiers sind eingeplant, ob wir dann weiteres Sicherheits-Personal für Stellen, an denen es sich knubbelt, ordern müssen, werden wir dann sehen. Ich kann nicht seriös mehr sagen als ich es heute getan habe”.
    Er sagt leider nichts zu den Qulifikationen der THW-Leute für einen solchen wichtigen und verantwortungsvollen Einsatz. Das THW könnte sehr schnell überfordert sein in einer denkbaren Gefahren-Situation.

    Fazit: Die Bürger der Stadt Mönchengladbach können sich einstellen auf eine Kostenübernahme in weit höherem Maße als bis heute bekannt. Dabei ist es völlig gleichgültig, wo die Kosten entstehen.
    Auch für Kosten oder Verluste der Stadttöchter, sie treten bekanntlich als Hauptsponsoren des Events auf, haftet die Stadt und damit die Bürger.

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  • Ehrenamtliche Vormunde für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gesucht

    Ehrenamtliche Vormunde für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gesucht

    Mit ihrem neuen Projekt „Vertrauenssache“ möchte die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach ehrenamtliche Vormünder an unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge vermitteln und so dazu beitragen, dass diese in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung optimal unterstützt werden.

    Junge Flüchtlinge ohne elterliche Fürsorge brauchen, so ist die AWO überzeugt, einen Menschen an ihrer Seite, der sich für ihre Interessen einsetzt.

    Die ehrenamtliche Vormundschaft für einen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtling ist eine besonders spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Vormund ist der rechtliche Vertreter seines Mündels. Unter größtmöglicher Beteiligung des jungen Menschen entscheidet der Vormund zum Beispiel, auf welche Schule dieser geht, stellt für ihn den Asylantrag oder unterschreibt gegebenenfalls einen Ausbildungsvertrag.

    Für die Tätigkeit als ehrenamtlicher Vormund bedarf es weder einer speziellen Ausbildung noch rechtlicher Vorkenntnisse. Der ehrenamtliche Vormund sollte aber bereit sein, Zeit zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und mit seinem Mündel eine vertrauensvolle Beziehung einzugehen, die auch über die Volljährigkeit hinausreichen kann.

    Um die ehrenamtlichen Vormünder in ihrer anspruchsvollen Aufgabe angemessen zu unterstützen, bietet das Projekt „Vertrauenssache“ ein umfassendes System der Qualifizierung und Beratung. Hierzu gehören u.a. Qualifizierungsveranstaltungen, Informationen über die Rechte und Pflichten eines Vormunds, monatliche Austauschtreffen und bei Bedarf individuelle Beratungsgespräche durch Fachkräfte. Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach umgesetzt und wird aus Mitteln der Aktion Mensch gefördert.

    Wer sich für eine Tätigkeit als ehrenamtlicher Vormund im Rahmen des Projektes „Vertrauenssache“ interessiert, ist herzlich eingeladen zu einer Infoveranstaltung:

    •    20. April 2017 um 19:00 Uhr
    •    Brandenbergerstraße 3-5, 41352 Mönchengladbach

    Die Veranstaltung informiert, welche Aufgaben und Pflichten auf einen Vormund zukommen, welche Voraussetzungen er mitbringen sollte und wie er dabei durch das Projekt der AWO unterstützt wird.

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  • Radübergabe an die Diakonie am HBF Mönchengladbach

    Radübergabe an die Diakonie am HBF Mönchengladbach

    Nach einer sehr erfolgreichen Mitgliederversammlung am Dienstag präsentierte der Mönchengladbacher ADFC ein weiteres Highlight in der neuen Radstation am Hauptbahnhof in Mönchengladbach.

    Für Dirk Rheydt, 1. Vorsitzender des ADFC, übergab ein Bakfiets (E-Cargobike) und ein Tandem an den Betreiber der Radstation, die Diakonie Mönchengladbach.
    Das Lastenrad wurde angeschafft mit Unterstützung der Stadtsparkasse und der Verkehrswacht Mönchengladbach.
    Die beiden hochwertigen Räder (insgesamt 7.500 Euro) sind dauerhafte Verleihfahrräder und können ab sofort von Interessierten ausgeliehen werden.
    „Wir wollen mehrere Räder zum Ausleihen anbieten“, so Dirk Rheydt, allerdings werde man vorsichtig beginnen. Die Hoffnung ist, so ein breites Interesse in der Bevölkerung zu wecken.
    Zukünftig wird ein online-Portal geschaltet, über dieses Reservierungsportal www.vitus-rad.de ist dann eine online-Reservierung möglich.
    Diakonie Geschäftsführer  Heinz Herbert Paulus und der Leiter der Mönchengladbacher Radstationen, Achim Hintzen sind natürlich hocherfreut über die Leihgaben und die Zusammenarbeit mit dem ADFC.
    So machen Radverleih und Radstation mit umfassenden Service-Angebot Freude.
    Der repräsentative Neubau tut ein Übriges dazu. Die Mitarbeiter werden diese Arbeitsplätze schätzen.
    Radfahrern bietet die Radstation neben Reparatur und Wartung von Rädern auch eine Unterstellmöglichkeit nach persönlichen Bedürfnissen zu moderaten Preisen an.
    Ein insgesamt positives Zukunftsmodell für alternative Mobilität.

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  • Grüne Bio-Eier am Ostersamstag

    Am Samstag, 15.04.2017 werden die Grünen von 10-13 Uhr auf den Wochenmärkten am Alten Markt und dem Rheydter Markt grüne Bio-Eier an die Passantinnen und Passanten verteilen. Mit der Grünen Landtagskandidatin Lena Zingsheim können die Bürgerinnen und Bürger auf dem Rheydter Markt ins Gespräch kommen, mit dem Landtagskandidaten Boris Wolkowski auf dem Alten Markt.

    Zu der Aktion am Ostersamstag erklärt Boris Wolkowski, Landtagskandidat für Bezirk Nord: „Der Eier-Genuss zu Ostern sollte auch durch den jüngsten Hennenhaltungs-Skandal nicht getrübt werden. Es wäre fatal, wenn die Betrügereien einzelner eine ganze Branche in Mithaftung nehmen würde. Die Haltungsvorschriften müssen besser überwacht werden und bei Verstößen wollen wir mehr Transparenz und die Veröffentlichung von unzuverlässigen Betrieben.“

    „Wir verschenken Bio-Eier, weil wir für eine Agrarpolitik eintreten, die das Tier nicht als reinen Produktionsfaktor begreift und die Gesundheit für Mensch und Tier im Blick behält. Schwarz-Gelb verschiebt das Verbot der Käfighaltung von Legehennen auf den Sankt Nimmerleinstag und fördert weiter die Massentierhaltung auf Kosten des Tierschutzes, unserer Gesundheit und der Umwelt. Wir Grüne wollen weg von der agrarindustriellen und zurück zu einer artgerechten Haltung von Nutztieren. Schluss mit der Massentierhaltung bei Legehennen und allen anderen Tieren. Auch deshalb verteilen wir am Ostersamstag Bio-Eier“, ergänzt Lena Zingsheim Kandidatin für den Bezirk Süd.

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  • Landtagswahl in MG: Wahlbenachrichtigungen gehen nach Ostern in die Post

    Landtagswahl in MG: Wahlbenachrichtigungen gehen nach Ostern in die Post

    Ab dem 18. April erhalten sie Post vom Fachbereich Bürgerservice: Denn nach Ostern gehen die Wahlbenachrichtigungen raus. Zum ersten Mal werden die Benachrichtigungen als Brief und nicht als Postkarte verschickt. Den Grund erklärt Hardy Drews, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice: „Die Informationen, die wir auf die Benachrichtigungen drucken müssen, werden immer ausführlicher. Dies lässt sich alles nicht mehr leserlich auf ein Postkartenformat bringen.“
    Die Wahlbenachrichtigung enthält auch einen schriftlichen Antrag für die Briefwahl. Darüber hinaus kann der Briefwahlantrag auch über das Internet gestellt werden. Alle Infos dazu finden sich auf www.moenchengladbach.de

    Auch die beiden Wahlscheinbüros für die Briefwahl öffnen am Dienstag nach Ostern. Hier gibt es eine Neuerung. Erstmals wird im Vitus-Center (Goebenstraße 4-8, Eingang D, 3. Etage, Raum 352)  statt wie früher im Verwaltungsgebäude Oberstadt ein Wahlscheinbüro eingerichtet. In Rheydt bleibt der Standort im Rathaus Rheydt (Markt 9, Eingang G, Raum 2028) unverändert.

    Die beiden Wahlscheinbüros sind vom 18. April bis 12. Mai zu folgenden Zeiten geöffnet: montags bis mittwochs von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr, donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie freitags 8:00 bis 12:30 Uhr. Am Freitag vor dem Wahlsonntag (12. Mai) sind die beiden Wahlscheinbüros von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

    Wahlberechtigt in Mönchengladbach ist, wer am Wahltag Deutscher im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, das 18. Lebensjahr vollendet hat, mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl seinen Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Mönchengladbach hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.
    Unter den Wahlberechtigten sind 2.700 Personen, die generell zum ersten Mal wahlberechtigt sind, und rund 12.500 Wähler, die erstmals an einer Landtagswahl teilnehmen dürfen.

    Gewählt werden kann in den 213 Stimmbezirken, davon 180 Urnenwahlbezirke (146 barrierefrei) an 120 Standorten sowie in den 33 Briefwahlbezirken. Die Stadt Mönchengladbach wird bei der Landtagswahl von rund 1.400 Wahlhelferinnen und –helfern unterstützt. Weitere Wahlhelfer werden nicht benötigt.

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  • Alle Menschen mit Behinderung können an der Landtagswahl teilnehmen

    Alle Menschen mit Behinderung können an der Landtagswahl teilnehmen

    Am 14. Mai 2017 findet die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen statt. Erstmals können alle Menschen mit Behinderung, die volljährig sind und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, an der Wahl teilnehmen.

    Dazu erklärt Josef Neumann, Inklusionsbeauftragter der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
    „Wir haben im Inklusionsstärkungsgesetz geregelt, dass auch die Menschen, die unter vollständiger rechtlicher Betreuung stehen, an Landtags- und Kommunalwahlen teilnehmen können. Alle Menschen mit Behinderung können daher in diesem Jahr erstmals von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und bei den Landtagswahlen am 14. Mai wählen gehen.

    Damit werden die politischen Beteiligungsrechte und Teilhabemöglichkeiten der Menschen mit Behinderung gestärkt. Im Inklusionsstärkungsgesetz ist auch festgelegt, dass Informationen zur Wahl in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt werden müssen.

    Blinden Menschen und solchen mit Sehbehinderung werden Wahlschablonen zur Verfügung gestellt, damit sie ihr Wahlrecht selbstständig und unabhängig von fremder Hilfe wahrnehmen können.“

    Hinweis:
    Alle Informationen zur Landtagswahl – auch in Leichter Sprache –  können auf der Internetseite des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden.

    www.mik.nrw.de/landtagswahl-2017/leichte-sprache.html

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  • Einladung zur Mitgliederversammlung des ADFC Mönchengladbach

    Einladung zur Mitgliederversammlung des ADFC Mönchengladbach

    Der Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Mönchengladbach lädt zu seiner jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung ein.

    Diese findet am Dienstag, den 11. April 2017 um 19.00 Uhr bei Gazelle Deutschland, Schwalmstraße 301, 41238 Mönchengladbach statt.

    Eingeladen sind neben unseren 500 Mitgliedern alle Interessierten, die mehr über unseren Verein und unsere Arbeit erfahren möchten.

    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme

    Der ADFC Vorstand

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  • Schon wieder: Falscher “Wasserwerker” bestiehlt Seniorin

    Schon wieder: Falscher “Wasserwerker” bestiehlt Seniorin

    Vergangenen Donnerstag fiel eine 81-Jährige auf einen unbekannten Trickdieb herein, der sich als angeblicher Mitarbeiter eines Wasserwerkes ausgab.

    Der Mann hatte um kurz vor 13 Uhr bei der auf der Lindenstraße in Windberg lebenden Dame geklingelt und angegeben, dass er den Wasserdruck in der Wohnung überprüfen müsse. Die 81-Jährige ließ ihn ein und ging mit ihm zusammen ins Badezimmer. Während er dort die Wasserleitungen “überprüfte”, kam höchstwahrscheinlich ein Mittäter in die Wohnung und stahl Schmuck.

    Der angebliche Wasserwerker wurde als etwa 40-45jähriger Mann von schlanker Statur und einer Größe von etwa 1.60 – 1.70 m beschrieben.

    Er sei von eher südländischem Erscheinungsbild gewesen und habe akzentfreies Deutsch gesprochen. Seine kurzen dunklen Haare seien grau meliert gewesen und er habe einen kleinen Schnäuzer getragen.

    Zur Bekleidung konnte nur angegeben werden, dass er eine beige-grünfarbene Jacke trug.

    Die Polizei fragt: wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit der Straftat in Zusammenhang stehen könnten oder wo ist der Täter ggf. sonst noch vorstellig geworden?
    Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 02161-290.
    (cw)

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  • Bis 2. Mai für kulturellen Freiwilligendienst bewerben  „Kulturweit fördert Engagement für weltoffene Gesellschaft“

    Bis 2. Mai für kulturellen Freiwilligendienst bewerben
    „Kulturweit fördert Engagement für weltoffene Gesellschaft“

    „Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den internationalen kulturellen Freiwilligendienst „kulturweit“. Noch bis zum 2. Mai können sich junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren bewerben“, informiert Gülistan Yüksel.

    Alle Freiwilligen, die an dem Programm teilnehmen, werden finanziell unterstützt, bekommen einen Reisekostenzuschuss und nehmen an begleitenden Seminaren teil.

    Seit 2009 bietet „kulturweit“ jungen Menschen die Möglichkeit, sich in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Zu ihren Aufgaben im Ausland können beispielsweise die Assistenz im Deutschunterricht an einer Partnerschule, die Organisation von Kulturveranstaltungen an einem Goethe-Institut oder die Öffentlichkeitsarbeit in einem Informationszentrum des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gehören.

    „Dabei unterstützt ‚kulturweit‘ zivilgesellschaftliches Engagement, vermittelt interkulturelle Kompetenz und setzt sich für eine weltoffene Gesellschaft ein“, so Yüksel über das vom Auswärtigen Amt geförderte Programm.
    Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung finden sich unter www.kulturweit.de.

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  • Hochschule informiert über ein Studium in Krefeld oder Mönchengladbach

    Hochschule informiert über ein Studium in Krefeld oder Mönchengladbach

    Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werfen ihre Schatten voraus. Wer noch nicht genau weiß, wie es nach der Schule weitergeht, der ist herzlich zum Studieninformationstag der Hochschule Niederrhein eingeladen.

    Interessierte erhalten am 26. April zwischen 15 und 19 Uhr einen Einblick in die zehn Fachbereiche und das umfangreiche Studienangebot.
    Der Studieninformationstag findet im Z-Gebäude am Campus Mönchengladbach (Richard-Wagner-Straße 97) statt.

    Wie finde ich das passende Studium für mich? Wie läuft eine Bewerbung ab? Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es? Dies sind nur einige Fragen, die die Studienberaterinnen und Studienberater der Hochschule Niederrhein an diesem Nachmittag beantworten werden. Neben rund 20 Informationsständen warten spannende Vorträge auf die Studieninteressierten. Dabei werden einzelne Studiengänge vorgestellt, außerdem erhalten Besucher Tipps zur Studienfinanzierung.
    Die Hochschule Niederrhein mit den Standorten in Krefeld und Mönchengladbach bietet über 80 Studiengänge. Aktuell studieren 14.600 junge Menschen in den beiden Städten am Niederrhein.
    Weitere Informationen: https://www.hs-niederrhein.de/studieninformationstag

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  • Neue Verbund-App bietet kundenfreundlichen Nahverkehrsservice

    Neue Verbund-App bietet kundenfreundlichen Nahverkehrsservice

    Mit der überarbeiteten Mobilitäts-App verbessern die NEW und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ab sofort ihren Service für die Kunden in der Region. Die App ist der neue digitale Reisebegleiter mit vielen zusätzlichen Funktionen. Von der schnellen Fahrplanauskunft bis zur Standardabfrage für regelmäßige Verbindungen sind zahlreiche Auskünfte möglich. Einer der Vorteile ist der stark vereinfachte Kauf von Tickets beispielsweise aus der Fahrplanauskunft heraus.
    Nutzer können die App personalisieren, indem sie persönliche Favoritenfunktionen einrichten.

    Durch die Auswahl von Orts-, Haltestellen- oder Linienfavoriten können wichtige Verbindungen zu gespeicherten Orten direkt angezeigt werden.
    Die Pendlerfunktion ist für tägliche Verbindungen geeignet.
    Mit dem Ticketfavoriten können Fahrgäste häufig genutzte Fahrtickets als Favoriten speichern und bei Bedarf schnell aufrufen und kaufen.
    In einigen Wochen bietet die App zusätzlich den Tarifcheck an. Damit können Nutzer die Merkmale ihres Abotickets inklusive des gewählten Geltungsbereiches in der App hinterlegen.
    Sucht sich ein Abokunde eine Verbindung aus, die seinen Geltungsbereich überschreitet, wird ihm direkt der Kauf eines Zusatztickets angeboten.
    Der Ticketkauf wird auch ohne Registrierung möglich, bei dem der Fahrgast bequem per Online-Zahlverfahren die Fahrkarte bezahlt.
    „Im ÖPNV sind Smartphones und Tablets eine der wichtigsten Kontakte zum Kunden. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit dem VRR die App kontinuierlich weiter, um Fahrplanauskunft oder Ticketkauf unter einer gemeinsamen Oberfläche zu bündeln“, so Wolfgang Opdenbusch, Geschäftsführer der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und Viersen.
    pmnew

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  • Gut für Mönchengladbach: „Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit bringen“

    Gut für Mönchengladbach: „Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit bringen“

    Andrea Nahles will Langzeitarbeitslosen neue Chancen eröffnen und ihnen die Teilhabe am Arbeitsmarkt erleichtern. Anknüpfend an das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sollen diejenigen eine langfristige Perspektive erhalten, die schon besonders lange arbeitslos sind. Gülistan Yüksel begrüßt diesen Vorstoß: „Arbeit zu haben und für sich selbst sorgen zu können ist eine Frage der Würde des Einzelnen und der Teilhabe an unserer Gesellschaft. Wer will, dass sich jeder und jede nach seinen eigenen Möglichkeiten einbringt, muss auch für Langzeitarbeitslose die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.“

    Zu den Kernpunkten des Ansatzes gehört ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt, im ersten Jahr in Höhe von 100 Prozent. Nach jedem weiteren Jahr reduziert sich der Zuschuss um je 10 Prozentpunkte. Die maximale Förderdauer liegt bei fünf Jahren und ist daran gebunden, dass Langzeitarbeitslose ein reguläres, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei Arbeitgebern der freien Wirtschaft, sozialen Einrichtungen oder Kommunen aufnehmen. Darüber hinaus ist im ersten Jahr die Teilnahme an einem Coaching obligatorisch. Profitieren sollen Personen, die seit mindestens acht Jahren Leistungen nach dem SGB II beziehen und in dieser Zeit nicht oder nur kurz selbständig oder abhängig beschäftigt waren.

    „Deutschland geht es gut und die Arbeitslosenzahlen sinken. Aber es gibt bundesweit rund eine Million Langzeitarbeitslose, in NRW etwa 300.000, die nicht am Aufschwung teilhaben. Wir wollen ihnen durch öffentlich geförderte Beschäftigung eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt bieten. Andrea Nahles zeigt mit dieser Initiative, wie soziale Gerechtigkeit ganz konkret aussieht. Seit Jahren kämpfen wir vor allem in NRW für eine Ausweitung des sozialen Arbeitsmarktes für Langzeitarbeitslose. Bislang ist der große Wurf jedoch am Widerstand des Bundesfinanzministers gescheitert“, so Yüksel abschließend.

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  • Der Überflieger:  Dr. Bertrand Piccard kommt nach Mönchengladbach

    Der Überflieger: Dr. Bertrand Piccard kommt nach Mönchengladbach

    Initiator, Macher, Pionier: Der Schweizer Dr. Bertrand Piccard ist der erste Mensch überhaupt, der die Welt in einem Ballon und in einem Solarflugzeug umrundete. Auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach spricht er im Rahmen der Serie „Pioniere der Welt“ über seine Leistungen.

    2009 war er bereits beim Initiativkreis zu Gast, damals ging es um die Erdumrundung per Heißluftballon ohne Zwischenlandung, die ihm als erster Mensch geglückt war. Am 27. Juni dieses Jahres wird er seinem Publikum vorstellen, wie es zum erneuten Weltrekord kam, seiner Erdumkreisung mit dem selbst entwickelten Solarflugzeug vom Typ Solar Impulse.

     Solar Impulse ist dabei weit mehr als ein Flugzeugtyp: Es ist ein Flugzeugprojekt, eine von Dr. Bertrand Piccard konzipierte Kommunikationsplattform für neue technische, ökologische und ökonomische Wissenschaften. Für seinen erfolgreichen Flug, für seine jahrelange Entwicklungsarbeit und für seine Innovationen wählten ihn die Leserinnen und Leser der Schweizer „Handelszeitung“ 2016 zum Unternehmer des Jahres.

    Wann: 27. Juni 2017, 19 Uhr: Presserunde. Beginn der Veranstaltung: 20 Uhr.

    Wo: Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach.

    Tickets: 20 bis 40 Euro. Alle Tickets unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

    Schirmherr des Abends ist Frank Kindervatter, Vorstand NEW AG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

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  • Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach eröffnet – Förderung durch das Land NRW

    Radstation am Hauptbahnhof Mönchengladbach eröffnet – Förderung durch das Land NRW

    Nach neunmonatiger Bauzeit haben die Stadt Mönchengladbach als Bauherr, die Diakonie als Betreiber und das Land Nordrhein Westfalen als Förderer die Radstation am Mönchengladbacher Hauptbahnhof eröffnet.

    Gut zwei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Radstation sind froh, dass der Betrieb der Station nun pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison startet.

    Die neue Radstation – mit 666 Abstellplätzen rund drei Mal so groß wie die Radstation in Rheydt – bietet wesentlich mehr als eine sichere und trockene Parkmöglichkeit. Dazu gehören Serviceleistungen rund um das Fahrrad vom Fahrrad- und E-Bike-Verleih über Reinigung, Wartung und Codierung von Rädern oder Informationen zur Radtouren.

    In dem eingeschossigen, großzügigen und hellen Bau, der sich parallel zum  Bahndamm  zwischen dem rückwärtigen Bahnhofszugang und der Heinrich-Sturm-Straße befindet, gibt es neben den Fahrradhalle eine Annahmestelle, ein Büro, eine großzügige Werkstatt, ein behindertengerechtes WC und eine kleine Teeküche für die rund zwei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Der Bau der Radstation, die mit ihrer Glasfassade die Bahnhofsrückseite auch städtebaulich aufwertet, hat rund 1.15 Millionen Euro gekostet. Das Land NRW hat das Projekt mit 750.000 Euro gefördert.

    Mit der Radstation bietet der Träger, das Diakonische Werk, nicht nur eine guten Service für Pendler, die mit dem Rad in der Stadt unterwegs sind, sondern auch 18 jungen erwerbslosen Menschen eine Chance, sich im Berufsleben zu beweisen. Ziel ist es, ihre schulische und berufliche Ausbildungsfähigkeit, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration zu fördern. Dabei werden sie von den Betriebsanleitern und Soziarbeitern unterstützt. Eine Teilfinanzierung trägt die Stadt über die Jugendsozialarbeit nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Der größere Finanzierungsanteil erfolgt über Landschaftsverband und Aktion Mensch sowie auch über Erlöse aus Stellplatzvermietungen und Reparaturen etc.

    Das Diakonische Werk betreibt bereits seit 2012 sehr erfolgreich die Radstation Rheydt, die damals vom Ev. Kirchenkreis Mönchengladbach und Neuss übernommen wurde. Für die Radstation am Mönchengladbacher Hauptbahnhof ist zwischen Stadt und Diakonischem Werk zunächst eine Leistungsvereinbarung bis Ende 2017 getroffen worden.

    Das bietet die Radstation:
    – 666 Fahrradstellplätze
    – Bewachung und Witterungsschutz
    – Pannenhilfe, Fahrradwartung und Fahrradreparatur
    – Fahrradverleih inklusive Verleih von Helmen, Kinderanhängern- und Sitzen
    – Fahrradreinigung
    – Mobilitätsinfos wie Fahrradkarten, Fahrradwanderrouten u. ä.
    – Codierung
    – Fahrrad-Recycling und Verkauf von Gebrauchträdern
    – Ladestation für E-Bikes

    Öffnungszeiten:
    – Montag bis Freitag  von  06.00 Uhr bis 20.00 Uhr
    – Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr

    Ein automatisches Schließsystem mit Videoüberwachung und Notruf ermöglicht den Inhabern von Dauerparkausweisen (Monats- oder Jahresticket) den Zugang zum Parkhaus auch außerhalb der Öffnungszeiten.

    Preise:
    Die Gebühren für das Abstellen betragen 80 Cent pro Tag, 8 Euro im Monat und 80 Euro im Jahr.
    pmg

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  • Reform der Pflegeausbildung soll die Pflegeberufe stärken

    Reform der Pflegeausbildung soll die Pflegeberufe stärken

    Der Kompromiss zwischen den Bundestagsfraktionen sieht vor, dass künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnt.
    Nach zwei Jahren entscheiden die Auszubildenden selbst, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder im Bereich der Kinderkranken- oder Altenpflege den bisherigen Abschluss als Altenpflegerin und -pfleger oder Kinderkrankenpflegerin und -pfleger wählen wollen.

    Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege wird es demnach künftig nicht mehr geben.
    Die Neuregelungen sollen erstmals für die Ausbildungsjahrgänge ab 2019 gelten. Eine Evaluation der Ausbildungsgänge erfolgt nach sechs Jahren.
    Die Finanzierung der Ausbildungswege soll unterschiedslos über einen gemeinsamen Ausbildungsfonds erfolgen.

    Die NRW-SPD erklärt dazu: „Die Verabschiedung und Umsetzung des Pflegeberufegesetzes noch in dieser Wahlperiode bedeutet eine große Chance für die Auszubildenden sowie auch die Pflegebedürftigen, weil damit der Pflegeberuf und auch die Qualität der Pflege gestärkt wird.“

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