Autor: Harald Wendler

  • MdL Jochen Klenner beklagt Streichung der Landesmittel für obdachlose Frauen

    MdL Jochen Klenner beklagt Streichung der Landesmittel für obdachlose Frauen

    In einer Pressemitteilung suggeriert unser Landtagsabgeordneter, auf Initiative der Ampelkoalition werde, Zitat: “ausgerechnet ein erfolgreiches und sinnvolles Hilfsprojekt für obdachlose Frauen in Mönchengladbach von SPD, FDP und Grünen gestrichen”. Zitat Ende.

    Er bagatellisiert, aus welchen Gründen weiß nur er selber: Das Land hatte das Pilotprojekt finanziert, um gemeinsam mit der Diakonie herauszufinden, wie insbesondere obdachlose Frauen mit den Hilfsangeboten für Wohnungslose besser erreicht werden können.

    Keine Ideen entwickelte Klenner offensichtlich zur Weiterfinanzierung durch das Land NRW. Es ist keine solche bekannt.
    Selbst einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung im städtischen Haushalt vermag die CDU wohl nicht vorzulegen. Möglicherweise will sie dies in der Ratssitzung in der kommenden Woche vortragen?
    Dann würde die klagenschwangere Pressemeldung ad absurdum geführt.

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  • Mönchengladbach hat einen Seniorenrat gewählt

    Mönchengladbach hat einen Seniorenrat gewählt

    “Es ist für die Stadt Mönchengladbach eine Premiere”, konstantierte der Leiter des Fachbereiches Altenhilfe in Mönchengladbach, Stephan Küppers, gleich zu Beginn der Seniorenratswahl im Rheydter Rathaus.

    Durch die Veranstaltung führte souverän Dezernatsleiterin Dörte Schall, Beigeordnete des Dezernat VI, Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit, Verbraucherschutz.

    Nach zahlreichen Vorgesprächen und Vorbereitungen hatte sich im November 2019 in Mönchengladbach ein parteiübergreifender „Arbeitskreis Seniorenbeirat“ gegründet. Zweck dieses Zusammenschlusses, so Anita Hoffmann, zusammen mit Rainer Missy Initiatorin und Sprecherin des Arbeitskreises, sei die Vorbereitung zur Einrichtung eines Seniorenbeirats in Mönchengladbach. Ziel des Seniorenrates ist, einen politisch neutralen Beirat als beratendes Gremium für die Ausschüsse und den Rat der Stadt zu bilden.

    Es gab etliche Hürden zu überwinden, noch im Oktober diesen Jahres erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion:

    „Aus unserer Sicht haben Senioren, genau wie alle anderen Bürger in Mönchengladbach, die Möglichkeit sich politisch oder auf andere Weise ins Stadtleben einzubringen. Schaut man sich den Altersdurchschnitt der Fraktionen im Rat an, spricht das für sich. Der Seniorenrat, so wie er von SPD, Grünen und FDP verabschiedet wurde, ist aus unserer Sicht kein Gremium, das tatsächlich alle in Mönchengladbach lebenden Seniorinnen und Senioren vertreten soll, sondern lediglich Seniorinnen und Senioren aus vorab festgelegten Interessenverbänden. Würde man das Thema ernsthaft umsetzen wollen, müsste der Seniorenrat, genau wie der Integrationsrat demokratisch von allen Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt gewählt werden können.
    Mönchengladbach ist eine finanziell schlecht aufgestellte Kommune. Hier sollte jeder freibleibende Euro für eine gute Bildung unserer Kinder und somit für die Zukunft aller Mönchengladbacher eingesetzt werden!“, so Schlegelmilch.

    Pressemeldung der CDU

    Diese Widerstände aus der CDU-Seniorenunion wurden ebenso überwunden, wie die offensichtliche Verzögerungstaktik innerhalb der Stadtverwaltung.

    Heute war es soweit, die Delegierten hatten sich beworben, sie erfüllten die Anforderungen zur Wahl und waren deshalb auf Einladung der Stadt Mönchengladbach im Ratssaal zur Wahl erschienen.

    Es gab 43 Delegierte , davon stellten sich29 zur Wahl. Die 43 wählten also den Seniorenrat.
    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der 29 Bewerber für den Seniorenrat wurden in namentlicher Abstimmung die untenstehenden 9 Bewerber in den Seniorenrat gewählt:

    Gerd Lippold; Brigitte Brouns; Birgit Weber; Roland Heerstraß; Gisela Lüpertz; Margret Munterkamp; Hartmut Wellssow;
    Dr. Herbert Look; und Frau Ulrike Frings.

    Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

    Im anschließenden zweiten Wahlgang wurden die 9 Stellvertreter gewählt. Auch diese nahmen die Wahl an. Die nichtgewäglten Bewerber haben den Status eines Ersatzmitgliedes. Sie rücken automatisch nach, sobald jemand ausfällt.

    Stellvertretende stimmberechtigte Mitglieder des Seniorenrats sind:

    Norbert Jansen
    Beate Fränken
    Monika Bernhardt
    Herbert Hoffacker
    Gabriele Greiner
    Hubert Finken
    Marianne Godoj-Wendler
    Arne Vogt
    Axel Friese

    In zwei Jahren wird der gesamte Seniorenrat zeitgleich mit der nächsten Kommunalwahl gewählt.
    Bemerkenswert an der heutigen Wahl: EX-Oberbürgermeister Norbert Bude wurde nicht gewählt.
    Der gewählte Dr. Herbert Look erklärte selber, er sei Mitglied in der CDU-Senioren-Union.
    Die konstituierende Sitzung mit der Wahl des Seniorenrats-Vorsitzen ist lt. Verwaltung im Januar 2023 geplant.

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  • “Digital Mindset”-Stiftung mit NEW-Kapital?

    “Digital Mindset”-Stiftung mit NEW-Kapital?

    CDU-Mönchengladbach möchte Gewinnteile der Stadttochter in eine sogenannte Bürgerstiftung einlegen. Nutznießer wohl überwiegend die Wirtschaft.

    Obwohl der Finanzausschuss nicht kompetent ist über eine solche Millioneneinlage zu entscheiden, ließ der CDU-Wirtschaftslobbyist Dr. Schlegelmilch seine ganze Kreativität in der Sitzung aufblitzen, um sein Ziel doch noch durchzusetzen.
    “Die NEW erwirtschaft ein außergewöhnliches, überplanmäßiges Ergebnis in 2022”, meint der Fraktionsvorsitzende der CDU. Von diesem Gewinn möchte er eine Summe abzweigen und damit eine Stiftung gründen. Diese Summe fehlt dann in den Rücklagen der Stadttochter.
    Die Summe von einer Million steht im Raume.
    “Das tut doch Niemandem weh”, ist ein Argument aus CDU-Reihen.

    Unternehmen, die es gut mit unserer Stadt meinen, könnten sich an dieser Bürgerstiftung mit Kapitaleinlagen beteiligen, meint Dr. Schlegelmilch. Die Richtung ist damit geklärt: Die Stiftung finanziert aus ihren Erträgen die digitale Transformation, das digitale Mindset der Mönchengladbacher Wirtschaftsunternehmen.
    Es ist davon auszugehen, wer in eine solche Stiftung sein Kapital einlegt, erwartet etwas für sein Unternehmen. Nicht die Stadt Mönchengladbach wird alleiniger Nutznießer im Sinne des Mindsets sein.
    Der Einfluß der Wirtschaft (Kapital) wird entscheiden, wer die Richtung zur Zielerreichung vorgibt.
    Nachgelagert wurde nichts darüber bekannt, wer die Leitungsfunktionen übernehmen soll.
    Der CDU-Antrag wurde nach intensiver Diskussion mit den Stimmen der Ampelmehrheit abgelehnt.
    Ein möglicher Nutzen für die Bürger der Stadt wurde nicht mit einem Wort erwähnt.

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  • Nur Politiker-Vergeßlichkeit?

    Nur Politiker-Vergeßlichkeit?

    “Die Hovener Straße besitzt derzeit keine Radverkehrsanlagen und stellt somit eine Netzlücke im Radwegenetz dar. Mit der Markierung von Schutzstreifen kann diese Lücke nun geschlossen und die Erschließungsfunktion dieser Straße sichergestellt werden. Durch die Einrichtung von Querungsstellen verbessern wir zudem die Qualität für den Fußverkehr.”

    PM vom 15. Dezember 2021

    Obiges Zitat stammt aus der Meldung der Stadt vom Ausschuss für Umwelt und Mobilität mit dem Stadtdirektor und Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin (CDU) aus 2021.

    Nun, ein ganzes Jahr ist inzwischen vergangen, erklärt Herr Baues von der CDU Neuwerk: wie bereits berichtet, sorgt die Anfang des Jahres erst über die Medien bekannt gewordene Umgestaltung der Hovener Straße für Kritik und Ärger bei der Bürgerschaft in Bettrath. Durch die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen und einer zusätzlichen Querungshilfe müssen lt. Verwaltung insgesamt 38 Parkplätze verschwinden.

    „Die als Vertreter für die jeweiligen Stadtteile gewählten CDU-Politikerinnen und Politiker werden immer öfter von der Verwaltung nicht mitgenommen oder sogar teilweise bewusst durch eine zunehmend  ideologisch geprägte „Ampel“-Politik von SPD, Grünen und FDP (siehe Schließung der Katholischen Hauptschule Neuwerk) vor vollendete Tatsachen gestellt. Den vormals reibungslos funktionierenden Informationsfluss gibt es nicht mehr“, ärgert sich Ratsherr Robert Baues.

    „Auch die CDU ist selbstverständlich für eine nachhaltige Verkehrswende, jedoch darf man bei derartigen Planungen vor der Haustüre unserer Bürgerinnen und Bürger nicht die betroffenen Anlieger ignorieren bzw. bewusst vergessen. Umsomehr begrüße ich es jetzt, dass auf meine Initiative hin eine Info-Veranstaltung zur Umgestaltung der Hovener Straße am Dienstag, den 13.12.22 ab 17.00 Uhr im Karl-Immer-Haus an der Ehrenstraße in Bettrath stattfinden wird!“, so Baues weiter.

    Für mich ist dies eine etwas anstrengende Bemühung um Öffentlichkeit.
    Der Ratsherr könnte ganz einfach seinen Parteifreund fragen, Dr. Bonin kann ihm sicher ‘auf die Sprünge’ helfen.

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  • Gegensätzliche Sichtweisen zum Katastrophenschutz in Mönchengladbach

    Gegensätzliche Sichtweisen zum Katastrophenschutz in Mönchengladbach

    Offensichtlich sieht der Oppositionsführer in Mönchengladbach seine Aufgabe auch darin, mit Effekthascherei und triefender Polemik Aufmerksamkeit für sich und die CDU-MG zu generieren.

    Diesen Eindruck untermauerte Dr. Schlegelmilch (CDU) in der Sitzung des Finanzausschusses ein ums andere Mal.
    “Die Versorgung der Mönchengladbacher Bevölkerung im Krisenfall ist absolut sichergestellt und erfährt im Aufgabenkatalog der Verwaltung oberste Priorität”, betonen Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Beigeordneter Matthias Engel, zugleich Leiter des Krisenstabs, ausdrücklich auf die in der gestrigen (01.12.2022) Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft aufgetretenen Fragen im Rahmen der Haushaltsberatungen zur Bereitstellung von Finanzmitteln für die Einrichtung eines Katastrophenschutzlagers.
    Die gleiche Sachlage formulierte der CDU-Sprecher wie folgt:
    „Bei der Errichtung eines Katastrophenschutzlagers handelt es sich um Gefahrenabwehr und -prävention. Diese sollten in einem Haushalt oberste Priorität haben. Bei unseren gezielten Nachfragen im Finanzausschuss entstand der Eindruck, dass die Verwaltung  – und hier vor allem der Oberbürgermeister und sein Ordnungsdezernent –   weder einen Plan haben noch Vorbereitungen für ein solch wichtiges Lager getroffen wurden. Oder weshalb müssen die Mehrheitsfraktionen erst jetzt dafür sorgen, dass dieses wichtige Millionen-Projekt, das das Leben von Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbachern schützen soll, im Haushalt verankert wird? Die Aufgabe, auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein, sehen wir eindeutig bei den dafür gewählten und gut bezahlten obersten Beamten in der Stadt. Wir erwarten, dass die Verwaltung ihre Arbeit gewissenhaft macht und gerade in dieser durch Krisen belasteten Zeit vorrausschauend handelt.“.

    Derzeit läuft die Suche nach einem möglichen Standort und einer Umsetzungsperspektive für die geplante zentrale Lagerung und den zukunftsfesten Ausbau.

    “Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird den politischen Gremien ein entsprechender Beschlussentwurf vorgelegt. Selbst ohne politischen Haushaltsantrag der Ampel hätte die Verwaltung in der entsprechenden Vorlage einen Weg zur Finanzierung vorgelegt – wenn notwendig natürlich auch im laufenden Haushaltsjahr”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs gegenüber dem Fachgremium.

    Auch ohne einen zentralen Lagerort sei eine Versorgung der Bevölkerung natürlich sichergestellt. “Das hat die Stadt in diesem Jahr mit der Belegung von Turnhallen für die Unterbringung von Geflüchteten, der erfolgreichen Evakuierung bei Bombenentschärfungen und den aktuell vorgelegten Plänen rund um eine mögliche Energiemangellage erneut unter Beweis gestellt”, ergänzt Matthias Engel.

    “Der Katastrophenschutz wird gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse ganz besonders gestärkt. Das Vorgehen der Stadt verdeutlicht die herausragende Bedeutung dieses Themas”, so Engel weiter.

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  • In Kinderarztpraxen wird jetzt geimpft

    In Kinderarztpraxen wird jetzt geimpft

    Täglich kommen 150 bis 200 Kinder allen Alters in Mönchengladbach und in den umliegenden Kreisen in die Praxen für Kinder- und Jugendmedizin.

    Sie alle leiden vor allem an Infekten der oberen Atemwege. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche sind täglich sogar so schwer erkrankt, dass sie in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach aufgenommen werden müssen. Nur wenige von ihnen sind am Coronavirus erkrankt. Führend sind derzeit vielmehr Infekte mit dem Grippe- und dem sogenannten RS-Virus (Respiratorische Synzytial-Virus).

    Stellvertretend für die Kinder- und Jugendärzte aus Mönchengladbach informierten einige niedergelassene- und Klinikärzt:innen jetzt gemeinsam über die schwer verlaufende Viruserkrankung, die damit verbundene immense Belastung des Kinder-Gesundheitssystems und die Hoffnungen, die mit dem neuen Impfstoff verbunden sind. Das RS-Virus verursacht beim Erwachsenen meist nicht mehr als eine banale Erkältung. Neugeborene und kleine Kinder können dahingegen aber so schwer betroffen sein, dass sogar eine Beatmung erforderlich wird. Das Virus verbreitet sich vor allem in den Wintermonaten.

    „Ein wesentlicher Grund für die massive Anhäufung von Infekten in diesem Jahr ist die Isolation der Kinder durch die Corona-Maßnahmen in den Vorjahren, weil Atemwegsinfektionen durch das Tragen von Masken ausgeblieben sind“, erklärt Oliver Schneider, Leiter des Gesundheitsamtes Mönchengladbach. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sind die durch Covid-19 vertrauten Hygienemaßnahmen wie ein gründliches Händewaschen vor einem Kontakt mit dem Säugling oder Kleinkind hilfreich.

    Die Kinderärzte in den Praxen und auch die Ärzte und Pflegenden in der Klinik sind derzeit tagtäglich an ihrer Belastungsgrenze. „Umso mehr hoffen wir, dass der Impfstoff gegen das RS-Virus, der nun für Kinder im 1. Lebensjahr verfügbar ist, die Kinder vor schweren Infektionen schützt und ihnen künftig einen Krankenhausaufenthalt erspart“, so Dr. Sabine Keiser, Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach. „Insbesondere für Säuglinge kann das RS-Virus lebensbedrohlich sein. Das Ziel der Impfung ist, dass wir die Kinder älter bekommen, um schweren Verläufen damit entgegenzuwirken“, ergänzt Dr. Ingo Kern, Kinderpneumologe und Oberarzt in der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach. 

    Ralph Köllges, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Präventionsbeauftragter Impfen des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein, und Dr. Martin Lüchtrath, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Obmann der Kinder- und Jugendärzte MG, nehmen mit ihren Praxen an einer Studie teil und verimpfen Nirsevimab (Handelsname Beyfortus), seit diesem Herbst bereits. Die Impflinge werden dabei per Zufallsgenerator ausgewählt, 50 Prozent werden geimpft. „RSV ist derzeit eine erhebliche Belastung für alle ambulanten und stationären Einrichtungen. Wir brauchen nach ersten Erkenntnissen 50 bis 60 geimpfte Kinder, um den stationären Aufenthalt eines Kindes zu verhindern“, so Dr. Martin Lüchtrath.

    „Das RS-Virus ist die Ursache für zwei Drittel aller Atemwegserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern weltweit. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Zulassung des Antikörpers zur Vorbeugung von RSV-Infektionen bei Neugeborenen und Säuglingen empfohlen. Diese Impfung ist eine Chance für uns alle“, erläutert Ralph Köllges. Eine einmalige Dosis sei in der Regel ausreichend und der Schutz soll bis zu sechs Monate vorhalten. Eltern, die Interesse an der Beobachtungsstudie haben, können sich bis zum Ende der RSV-Saison vertrauensvoll an die sie betreuenden Kinderärztinnen und Kinderärzte wenden.

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  • Raubzugs-Begleiterscheinungen

    Raubzugs-Begleiterscheinungen

    Normalerweise schaut der Bürger nach, ob in Haus und Garten alles an seinem Platz ist.
    Wenn etwas fehlt, hatte er ungebetenen Besuch.

    In Teilen Giesenkirchens, wo ruhige Wohnbereiche und große Gärten liegen, beobachten Bewohner derzeit, daß aus Garten und Schuppen,  kupferne Pflanzgefäße gestohlen werden. Ebenso Kabelmaterial.

    Eine neue Entdeckung: Im hintersten Teil des Gartens liegen z.B. leere Kabeltrommeln, beiliegend abgeschnittene Stecker. Die Kabeltrommeln stammten nicht aus  dem  Findergarten.

    Sinn und Zweck dieser Zeilen: Wer einen Diebstahl der o.g. Art feststellt, oder entsprechende Funde macht, sollte alles lassen, wie er es vorfindet und sich bitte melden bei der Polizei, unter der Tel. Nr.: 02161 29-0

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  • Kein geplantes Bier,keine geplante Armbinde,fahrt nach Hause

    Kein geplantes Bier,
    keine geplante Armbinde,
    fahrt nach Hause

    Natürlich bin ich Fußball-Fan, natürlich bin ich gegen die WM in Katar, natürlich schaue ich diesmal keine WM-Spiele. Und selbstverständlich ist es für mich unzumutbar, dass die FIFA, gesteuert durch Katar, die aktuelle Zensur ohne Konsequenz durchziehen kann.

    Natürlich würde ich meine Koffer packen und nach Hause fahren. Was denn sonst?

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  • Das sollte Herr Scholz erklären!

    Das sollte Herr Scholz erklären!

    Fassungslosigkeit hat mich erfasst, gegen alle Warnungen drückt unser Bundeskanzler seine persönliche Ansicht durch.
    Ergebnis: Cosco (ein Staatskonzern aus Cina) darf sich an einem Terminal im Hamburger Hafen beteiligen.

    Ja, nur eine Minderheitsbeteiligung soll es ab nächster Woche sein.
    Die Erfahrungen zeigen mir, China wird es nicht dabei belassen, wird seinen Einfluß weiter ausbauen wollen und hat nun den ersten Teilerfolg erreicht.
    Steht seine Partei (SPD) noch hinter ihm? Kann unsere SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel eine zufriedenstellende Erklärung liefern? Ich hoffe darauf.

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  • 727 Jahre jüdisches Leben in Mönchengladbach

    727 Jahre jüdisches Leben in Mönchengladbach

    Das Judentum ist eine Religion, die auf Traditionen aus einer Geschichte von mehreren tausend Jahren zurückblicken kann.

    Jüdinnen und Juden sehen sich teilweise als religiös, teilweise nicht, manche identifizieren sich stark mit dem Judentum, andere kaum. Das war auch in den vergangenen Jahrhunderten so.

    2021 wurde das Jubiläum ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland’ gefeiert.
    Quellen belegen per Dekret aus dem Jahr 321 erstmalig die Anwesenheit eines Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. In Mönchengladbach reichen die Belege nicht so weit zurück. Aber wie weit genau? Wer war der erste belegte Jude und welche folgten?
    In diesem Vortrag am Sonntag, 30. Oktober 2022, um 11.30 Uhr, im Rittersaal von Schloss Rheydt   begegnen die Zuhörenden einer Zeitreise durch das jüdische Mönchengladbach und umliegende Gebiete des Niederrheins bis in die heutige Zeit.
    Referentin ist Annabel Prey von der NS-Dokumentationsstelle Krefeld.

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  • Was wünschen wir uns für die Innenstädte?  – kein “Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus”

    Was wünschen wir uns für die Innenstädte?
    – kein “Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus”

    Wir können bald nicht mehr aufzählen, wie oft die Bürger in Mönchengladbach und Rheydt danach befragt wurden, wie denn die zukünftige Innenstadt aussehen solle.

    Am gestrigen Samstag stand diesmal die Mobile Redaktion der RP auf dem Rheydter Marktplatz und ließ die interessierten Menschen ihre Fragen und Meinungen formulieren.

    Antworten geben wollten sowohl der erste Bürger der Stadt, Felix Heinrichs, und Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband NRW.

    Neu war für mich lediglich die Formulierung einer RP-Redakteurin. Sie bezeichnete den geplanten Rathaus Neubau als Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus.

    Einige Passagen möchte ich trotz schlechter Audio-Qualität zur Kenntnis geben:

    Erwähnenswert ist zusätzlich: Unser OB wird sich einsetzen gegen Schottergärten und für die Dachbegrünung bei Neubauten.

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  • Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Sie geben nicht auf. Sie werden weiter ihr erklärtes Ziel verfolgen: der Erhalt von Lützerath.

    Bis zu 35 Teilnehmer aller Altersklassen kamen auf den Sonnenhausplatz und demonstrierten gegen die Abbaggerung der Kohle, die aus ihrer Sicht nicht gebraucht wird, auch nicht in der aktuellen Krisensituation.
    Aufgerufen zur Demo hatte die Grünen Jugend Mönchengladbach. Sie verlief absolut friedlich ohne Zwischenfälle.

    Die unterschiedlichen Sichtweisen konnten deutlich aus den vorgetragenen Wortbeiträgen erkannt werden.

    Nachstehend einige Reden der Teilnehmer:

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  • Kultige DDR-Mopeds der Marke Simson Schwalbe – ein Erfolg auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Kultige DDR-Mopeds der Marke Simson Schwalbe – ein Erfolg auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Die historischen Fahrzeuge konnten am Samstag bestaunt werden.

    Dank des schönen Wetters kamen viele Begeisterte zum Markt und wurden nicht enttäuscht.
    Die Besitzer der Mopeds, sie kamen aus der Region um Mönchengladbach, gaben gerne und lange Auskunft über die alten Maschinen. Bei einem leckeren Kaffee konnte jeder viel Neues erfahren.
    Solche Highlights dürfen gerne eine Fortsetzung finden.

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  • Dr. Krings: Nichts Neues bei der Union

    Dr. Krings: Nichts Neues bei der Union

    Er ledert ab wo es möglich ist. So wie gestern im Deutschen Bundestag. Sein aktuelles Lieblingsthema ist und bleibt die Datenspeicherung aller Deutschen.

    Dabei geht es um den Schutz unserer Kinder vor sexuellem Mißbrauch.

    Unser amtierender Justizminister hat dazu einen Gesetzentwurf eingebracht, der die anlassbezogene Datenspeicherung, wie vom Europäischen Gericht gefordert, vorsieht.
    Dr. Krings, der Mann in Berlin aus Mönchengladbach, er möchte eine anlasslose Datenspeicherung aller Menschen ins Gesetz schreiben und weiß doch schon heute, dies wird kein Verfassungsgericht gutheißen. Wie bereits seit vielen Jahren unter CDU-Regierungen erlebt. Er möchte wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand, mit seinem eigenen, bitteschön, aber nicht in meinem Namen und zu meinen Lasten.
    Seine unsägliche Argumentation ist zu hören unter: Rede Dr. Krings
    Der von Dr. Krings vorgetragene und begründete Antrag seiner Bundestagsfraktion ist hier nachzulesen.

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  • Mahnwache des Thomas Waselewski für einen höheren Regelsatz

    Mahnwache des Thomas Waselewski für einen höheren Regelsatz

    Seit Monaten wird das Wahlkreisbüro der Grünen Bundestagsabgeordneten Kathrin Henneberger unter der Adresse: 41236 Mönchengladbach, Hugo-Preuß-Straße 37 geführt und veröffentlicht.

    Zu erreichen ist sie jedoch nicht, nicht an dieser Adresse. Kein Schild weist auf ein Wahlkreisbüro einer Grünen Abgeordneten hin.
    Aktuell wird dort noch immer gewerkelt, eingerichtet, von Mitarbeitern und Helfern, diese informieren auf Nachfrage entsprechend.
    Thomas Wasilewski wachte also vor einem Wahlkreisbüro in Spe. Ob es wann benutzt werden wird, kann wohl niemand sagen.

    Wasilewski hielt mehrere Stunden aus, er kämpft für einen Regelsatz von mindestens 600 Euro.
    Unterstützung erhält er heute lediglich von zwei Gleichgesinnten.
    “In anderen Städten der Umgebung ist die Unterstützung bei solchen Mahnwachen um ein vielfaches größer”, sagt er im Gespräch. Entmutigen lässt er sich von diesen Unzulänglichkeiten in Mönchengladbach nicht.

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  • Platz der Republik offiziell eröffnet

    Platz der Republik offiziell eröffnet


    Dr. Gregor Bonin

    „… ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Platz ein lebenswerter und liebenswerter Platz in dieser Stadt sein wird… “

    – Stadtdirektor und Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Nach kurzen Ansprachen von OB Felix Heinrichs, Dr. Gregor Bonin, Polizeipräsident Mathis Wiesselmann und dem Vertreter der Bundespolizei am Mönchengladbacher Hbf, wurde der neu gestaltete Platz der Öffentlichkeit übergeben.

    Das stilgebende Element ist wohl die imposante Skateranlage. Sie wurde auch unverzüglich von den Skatern in Beschlag genommen.
    Ihr kommt sicher eine große Bedeutung bei der sozialen Entwicklung des gesamten Areals zu.
    Zu hören waren neben vielen positiven Anmerkungen auch skeptische Bemerkungen. Sie bezogen sich auf die hohen Umbaukosten von 5 Millionen Euro, aber auch auf fehlendes Grün, fehlende ,Unterstellmöglichkeiten bei Schlechtwetter und Regen, sowie die Erwärmung des Platzes durch die Pflasterungen bei Hitze wie in diesem Jahr.

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  • …und was macht NRW konkret ?

    …und was macht NRW konkret ?

    Der wöchentlich erscheinende KringsBrief erreichte mich soeben per Mail.
    Seit Dr. Krings, unser CDU-Mann in Berlin Oppositionspolitiker wurde, taugen selbst diejenigen Politkollegen nichts mehr, mit denen er zu Regierungszeiten höchst zufrieden schien. Zumindest erweckte er diesen Eindruck. Aktuell haut er drauf, wo immer er eine Gelegenheit sieht.
    Wer die Haushaltsdebatte im Bundestag verfolgen konnte, sah, wann er für welchen Beigtrag applaudierte. Na ja, es gehört wohl zum Geschäft. Beispiel Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Dr. Krings ist also Gegner wenn es darum geht, alte Menschen in unseren Einichtungen den bestmöglichen Schutz gegen eine Infektion zu gewährleisten und auch die Beschäftigten vor schweren Erkrankungen zu schützen.

    Natürlich nimmt Dr. Krings den Wirtschaftsminister aufs Korn, nicht den in unserem Bundesland NRW, nein, den Robert Harbeck, über den schreibt er beispielsweise:

    “Jede Kilowattstunde zählt” – unter diesem Motto gibt Robert Habeck Dusch-Empfehlungen. Nur für ihn und seine Partei zählt das nicht: 4.000.000 Kilowatt Leistung sollen mitten in der Krise vom Netz – während Verbraucher und Wirtschaft unter Höchstpreisen leiden.

    aus KringsBrief vom 9. September 2022

    Ich frage mich was dieses Polemisieren soll und wem es etwas bringt, das ist doch billiges Lamentieren.
    Schauen wir auf unser Bundesland NRW, so frage ich mich, was wurde bisher hier bei uns eigentlich getan um die aktuelle Energiekriese zu lindern?
    Erkennen kann ich leider nicht viel, es sei denn, der Aktionsplan „Krisenfestes Energiesystem für Nordrhein-Westfalen“, aus dem NRW Wirtschaftsministerium wird nicht nur im Internet veröffentlicht, sondern auch unverzüglich umgesetzt.

    Bisher kann ich nichts von alledem erkennen. Wer sieht das anders?

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  • Wenn Post von der mags kommt…

    Wenn Post von der mags kommt…

    …geht es möglicherweise um Gehwegpflege durch den Bürger.

    In der Satzung sind die Pflichten genau beschrieben:

    § 2 Abs. 1 Satz 1 der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung regelt die Übertragung der Reinigungsverpflichtung auf den Eigentümer:

    ,,Die Reinigung der im anliegenden Straßenverzeichnis besonders kenntlich gemachten Fahrbahnen und Gehwege wird in dem darin festgelegten Umfange den Eigentümern der an sie angrenzenden und durch sie erschlossenen Grundstücke auferlegt.‘‘

    Der Anhang der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung stellt das Straßenverzeichnis dar, welchem die genauen Reinigungsverpflichtungen der Eigentümer zu entnehmen sind. Die Reinigungsklassen der Straßen werden nach § 3 Abs. 1 der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung im Straßenverzeichnis festgelegt.

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