Autor: Harald Wendler

  • Verhüllt Christo die Textilakademie? Antwort: Nein!

    Verhüllt Christo die Textilakademie? Antwort: Nein!

    Mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Programm setzt der Initiativkreis Mönchengladbach im nächsten Jahr sein Veranstaltungsreihen “Pioniere der Welt”, Nobelpreisträger, Künstler der Welt und Chöre der Welt fort.

    Im Frühjahr 2003 gegründet, ist der Initiativkreis inzwischen zu einem lokalen Zusammenschluss von 32 führenden Unternehmern gewachsen.
    “Das zum Start selbst gesteckte Ziel, durch diese Top-Events dem Bekanntheitsgrad und damit die Zukunft und Chancen von Region und Stadt zu steigern, wurde erreicht”, so Initiativkreis-Sprecher Rolf Königs. “Mönchengladbach ist weit über die Grenzen hinaus als Veranstaltungsstadt dieser hochkarätigen Top-Events, die von den Unternehmern alleine finanziert werden, im Gespräch”, sagt er.

    Das Programm 2018:

    Spektakulär dürfte wohl der Besuch des international renommierten Verhüllungs-Künstlers Christo sein, der in der Reihe der “Pioniere der Welt” im Herbst 2018 (Datum steht noch nicht fest) auf Einladung des Initiativkreises nach Mönchengladbach kommt.
    Läuft alles nach den Wünschen von Rolf Königs und MGMG-Chef Peter Schlipköter, verhüllt Christo die neue Textilakademie NRW an der Ecke Rheydter-, Breite Straße. Sie soll im Herbst 2018 eröffnet werden.
    “Wie das Programm genau aussieht, steht noch nicht fest. Es wird jedenfalls spannend”, verspricht Peter Schlipköter.

    Foto:  Harriet Krijgh: Nancy Horowitz
    SIGNUM Saxophone Quartet: Nadine Targiel, ©Nadine-Targiel

    Den Auftakt des Jahresprogramms macht am 20. Februar (20 Uhr) in der Kaiser-Friedrich-Halle die 25-jährige niederländische Cellistin Harriet Krijgh mit dem SIGNUM saxophone quartet in der Reihe Solisten & Orchester der Welt. Konzerte führten die Künstlerin in die bedeutendsten Säle Europas.
    Mit überzeugendem Talent und ausgefallenen Ideen bringt das SIGNUM saxophone quartet seit einigen Jahren frischen Wind in die europäischen Konzertsäle und Festivals. Ob an der Carnegie Hall in New York oder auf den schneebedeckten Berggipfeln der Dolomiten: Die Experimentierfreude und Vielseitigkeit der SIGNUMs spiegelt sich sicherlich nicht nur in ihren originellen Programmen wider. Die vier jungen Musiker sind in klassischen Quartett-Formationen zu hören und kreieren gleichzeitig immer wieder spannende Kollaborationen und Klänge. Das Programm: Johann Sebastian Bach (1685-1750): Orchester Suite Nr. 1 in C-Dur BWV 1066, Heitor Villa-Lobos (1887-1959): Bachianas Brasileiras No. 5, Astor Piazzolla (1921-1992): Four, for Tango, Göran Fröst (1970): Little Ruben Rhapsody, Johann Sebastian Bach: Cello Suite Nr. 3 sowie Italienisches Konzert, BWV 971 , Astor Piazzolla (1921-1992): Le Grand Tango.

    FOTO: Stijntje de Olde

    Die Reihe der Nobelpreisträger wird am 25. April (20 Uhr) im Audimax der Hochschule Niederrhein, Webschulstraße 41-43, mit dem Chemienobelpreisträger 2016, Prof. Bernard Feringa, fortgesetzt.
    2016 erhielt der Niederländer Bernard Feringa gemeinsam mit dem Franzosen Jean-Pierre Sauvage und dem gebürtigen Briten Fraser Stoddart den Nobelpreis für Chemie für “das Design und die Synthese von molekularen Maschinen”. Die molekularen Maschinen sollen in der Zukunft im Körper Medikamente an den Ort bringen, an dem sie benötigt werden, oder gar Krebszellen aufspüren. “Die diesjährigen Preisträger haben extrem kleine Maschinen gebaut und sind in eine neue Dimension der Chemie vorgedrungen”, hieß es von den Juroren. “Sie haben Moleküle entwickelt, deren Bewegungen man kontrollieren kann und die eine Aufgabe erfüllen, wenn sie die dafür nötige Energie bekommen.” Jean-Pierre Sauvage forscht an der Universität von Straßburg, Fraser Stoddart an der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und der Niederländer Feringa an der Universität von Groningen.

    FOTO: Die Kleine Weltbühne

    Am 15. Mai führt “Die Kleine Weltbühne” das Theaterstück für Kinder “Der verrückte Obstkarren” in der Mehrzweckhalle Eicken, Eickener Straße 165, auf (8.30 Uhr, 10 Uhr und 11.30 Uhr). Aufgeführt wird ein Theaterstück zum Thema Ernährung und Bewegung mit Musik, Stelzenlauf, Figurentheater, Bauchreden, Artistik und Jonglagen. Die Kleine Weltbühne konnte zuletzt 2015 mit “Freddy Fuchs” mehr als 1.000 Kinder in der Kaiser-Friedrich-Halle begeisterten. Ende des Jahres werden die Mönchengladbacher Kindergärten und Grundschulen angeschrieben und erhalten so die Möglichkeit, sich für die Vorstellungen anzumelden: Vorstellungen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr für die Grundschüler, 10 Uhr für die Kindergartenkinder.

     

     

    FOTO: Mayer de Rothschild

    In der Reihe “Pioniere der Welt” ist am 12. Juni (20 Uhr) David Mayer Rothschild im Kunstwerk, Wickrathberger Straße 188, zu Gast. Der britische Abenteurer und Umweltaktivist macht mit Expeditionen auf den Klimawandel aufmerksam. 2010 wurde die “Plastiki” fertiggestellt, ein aus 12.500 PET-Flaschen konstruierter Segelkatamaran. Mit der Plastiki-Expedition wollten Rothschild und sein Team auf die Gefährdung der Meere durch Plastikmüll aufmerksam machen. 2007 erhielt David Mayer de Rothschild den GQ Award als Mann des Jahres in der Kategorie Engagement. 2011 wurde er mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitpreises ausgezeichnet.

     

     

    FOTO: MGMG/Coscia

    Eine neunte Auflage des erfolgreichen Taschenlampenkozertes findet am 15. September (19.30 Uhr) im Park der Volksbank Mönchengladbach, Sennefelderstraße 25, statt.. Alle zwei Jahre lädt der Initiativkreis zum beliebten Taschenlampenkonzert der Berliner Band Rumpelstil ein. Dann erleben die kleinen und großen Besucher swingende und rockende Abendkonzerte im geheimnisvoll dunklen Park der Volksbank. Ganze Familien singen mit, tanzen und leuchten mit ihren Taschenlampen kunstvolle Gebilde in den Abendhimmel. 2.000 Kinder besuchten mit ihren Eltern das letzte Konzert im Jahr 2016.

    FOTO: Mlla Pavan

    In der Reihe “Chöre der Welt” ist am 3. Dezember 2018 (20 Uhr) der Windsbacher Knabenchor in der Pfarrkirche St. Marien, Odenkirchener Straße 3, zu Gast in Mönchengladbach. Der Windsbacher Knabenchor gilt heute als eines der führenden Ensembles seiner Art. Der musikalische Schwerpunkt liegt auf der geistlichen Musik, wobei das Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne reicht. Neben A-cappella-Werken aller Epochen umfasst es auch die großen Oratorien von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.

    Tickets zu allen Initiativkreis-Veranstaltungen sind unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen unter www.ik-mg.de / http://www.mgmg.de

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  • Besinnlicher und kritischer Blick auf die Adventszeit

    Besinnlicher und kritischer Blick auf die Adventszeit

    Vorweihnachtliche Lesung im St. Kamillus Kolumbarium

    Vergnügliche, skurrile und kritische Kurzgeschichten präsentiert der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers bei seiner Lesung „Du lieber Himmel – Nicht alltägliche Geschichten“ im St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, in Mönchengladbach.
    Am zweiten Adventsonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, unterhält Dickers mit seinen genauen Beobachtungen des Alltags und besonders der Vorweihnachtszeit. Der Eintritt ist frei.

    90 Kurzgeschichten hat er auf 356 Seiten in seinem neuen Buch „Du lieber Himmel“ gesammelt. Im Kolumbarium präsentiert er eine Auswahl. Manche Geschichten lenken den Blick dabei zurück in die Vergangenheit – wie Erinnerungen an seine Familie und Kindheit – manche beschäftigen sich mit dem Hier und Jetzt. Auch wird Dickers erläutern, warum Esel seiner Meinung nach keine Lobby haben.

    Peter Josef Dickers, Jahrgang 1938, studierte katholische Theologie und war von 1966 bis 1977 als Priester in der Erzdiözese Köln tätig. Danach studierte er Pädagogik und arbeitete als Studienrat an den Beruflichen Schulen in Kempen. Seit 1977 lebt er in Mönchengladbach. Seit seinem Ruhestand ist er als Schriftsteller tätig.

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  • Stadt verweist auf Satzung, oder gibt es noch weitere Gründe – wen stört diese Werbung wirklich?

    Stadt verweist auf Satzung, oder gibt es noch weitere Gründe – wen stört diese Werbung wirklich?

    Seit dem 1.1.2016 gibt es auch in der Innenstadt Rheydt eine Werbeanlagensatzung. Sie regelt das ordentliche Nebeneinander unterschiedlicher Werbeinteressen der ortsansässigen Einzelhändler, sollte man annehmen.
    Die Praxis hält jedoch die eine oder andere Überraschung bereit.
    So auch für Erika Kick, die Modeeinzelhändlerin führt ihr Geschäft „être en vogue“ an der Marktstraße 14, ist seit ca. 8 Jahren vor Ort und vor kurzer Zeit aus beengten Räumlichkeiten in der Nachbarschaft in das jetzige Ladenlokal umgezogen.
    Mit großem Aufwand hat sie die Kennzeichnung des Geschäftes hergestellt und glaubte sich auf der sicheren genehmigten Seite, Umbauten außerhalb der Räume gab es keine.
    Doch nun meldete sich die Stadt und forderte, die Werbung (Namenszug des Geschäftes) und der Ausleger sollen weg, sollen gemäß eben dieser angesprochenen Werbeanlagensatzung geändert werden.
    Nach Durchsicht dieser Satzung erhärtet sich für MG-heute der Verdacht, soll hier ein Händler verdrängt werden? Nicht in Mönchengladbach sagen wir uns sofort, sind wir doch froh um jeden aushaltenden Einzelhändler.
    Wir können keinen Verstoß gegen die Satzung erkennen und halten eine Händler freundliche Lösung für denkbar, guter Wille vorausgesetzt.

    genehmigtes Beispiel
    Stein des Anstoßes
    wen kann das stören?
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  • Kids der Kontaktstelle SKY organisieren einen Spendenlauf

    Kids der Kontaktstelle SKY organisieren einen Spendenlauf

    Während des Herbstferienprogramms in der Kontaktstelle SKY  fragte ein junger Teilnehmer, was es denn mit den Tagespaten im Schaufenster der Kontaktstelle SKY der Ökumenischen Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE) auf sich hätte.

    Die Sache war schnell erklärt: Da die ÖJE jährlich auf rund 40.000 € an Spenden angewiesen ist, um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Eicken aufrechterhalten zu können, wurde vor Jahren die Möglichkeit für BürgerInnen und Firmen geschaffen, die Arbeit für einen Tag zu sponsern.

    Daraufhin hatte der junge Teilnehmer  die Idee, dass man doch mit allen Kindern und Jugendlichen vom SKY einen Spendenlauf organisieren könnte. Die Idee fand großen Anklang und ein Organisationsteam, bestehend aus drei jungen Besuchern des SKYs unterstützt durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin, war schnell gegründet.

    Und so findet am Samstag, dem 2.12.17, um 14.30 Uhr in der Eickener Fußgängerzone (Eickener Str. 110) der erste Spendenlauf zugunsten der Ökumenischen Jugendarbeit Eicken statt.

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  • Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Das Pflanzengift Glyphosat bleibt weitere fünf Jahre erlaubt – und das, obwohl es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. „Dass der geschäftsführende Landwirtschaftsminister von der CSU, Christan Schmidt, für die Verlängerung gestimmt hat, ist politisch unverantwortlich und zudem ein klarer Vertrauensbruch“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Entscheidung auf EU-Ebene.
    Ihre Parteikollegin, die geschäftsführende Umweltministerin Barbara Hendricks, hatte noch am Montag gegenüber Minister Schmidt erneut erklärt, dass sie mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat nicht einverstanden sei. „Deutschland hätte also nicht zustimmen dürfen“, so Yüksel.

    Wegen der Uneinigkeit innerhalb der Großen Koalition, hatte sich Deutschland bei den bisherigen Abstimmungen immer der Stimme enthalten. So ist es bei Uneinigkeiten in der Geschäftsordnung der Bundesregierung geregelt. „Wer an Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert ist, kann sich nicht so verhalten“, kritisiert Yüksel die eigenmächtige Entscheidung des unionsgeführten Ministeriums – gerade mit Blick auf die Gespräche der Parteispitzen von Union und SPD.
    „Es ist ebenfalls ein Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung, die Glyphosat mit großer Mehrheit ablehnt“, befindet Yüksel.
    Milch, Getreide, Bier – Glyphosat wird immer wieder in Lebensmitteln nachgewiesen. „Aus vorsorgenden Gesundheitsgründen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt muss Glyphosat schnellstmöglich vom Markt verschwinden. Es gilt, einen umweltverträglicheren und nachhaltigen Pflanzenschutz zu schaffen“, fordert Yüksel, die vor allem auch das Insektensterben als deutliche Warnung versteht. „Bundeskanzlerin Merkel und ihr Kanzleramtschef Peter Altmaier müssen das Zustandekommen des deutschen Votums schnellstmöglich aufklären“, so Yüksel abschließend.

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  • Regeln – Für wen gelten sie? Mit welcher Konsequenz?

    Regeln – Für wen gelten sie? Mit welcher Konsequenz?

    Kolumne von Harald Wendler

    „So ist er halt, der Schmidt“. Mit diesem kecken Spruch rechtfertigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Montag vor laufender Kamera sein „Ja“ in Brüssel zu Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichters Glyphosat.

    Ihn interessieren nicht die Gesundheitsgefahren für die Menschen, die er laut seinem Amtseid doch schützen will.
    Ihn interessieren nicht die Regeln, die für alle in der Bundesregierung agierenden Bundesminister gelten.
    Ihn interessieren auch nicht die Signale, die durch solches verantwortungsloses Handeln an alle Menschen, vor allem an die Jugend und die Neubürger gesendet werden.
    Schwamm drüber, „the show must go on“?
    Nein, so einfach kann es nicht gehen. Wir alle, nicht nur die Bayern, nicht nur die Politiker in Berlin oder in den Kommunen sind durch Schmidt´s „Ja“ verletzt.
    Es sind die Werte, das Vertrauen in Partner, in Politik verletzt worden.

    Es kann nur eine Konsequenz der Kanzlerin geben: Landwirtschaftsminister Christian Schmidt verläßt die „geschäftsführende Bundesregierung“ mit sofortiger Wirkung.
    Alles andere beschädigt die Führungskompetenz Merkels.

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  • Besondere Geschenkideen aus dem Tiergarten –
    Jahreskarte 2018 unter dem Weihnachtsbaum

    Weihnachten steht vor der Tür und jedes Jahr dieselbe Frage: Was verschenke ich nur an meine Liebsten?

    Wie wäre es mit einer ganz besonderen Überraschung aus dem Tiergarten Mönchengladbach?
    Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst hat einige Geschenktipps zusammengestellt: “Was halten Sie zum Beispiel von einer tierischen Begegnung oder einer Patenschaft für das Lieblingstier? Oder verschenken Sie gleich 365 Tage Zoo-Erlebnis mit einer Jahreskarte. Bei uns finden Sie tolle Geschenkideen für Groß und Klein”, macht Ernst neugierig.

    Die neuen Jahreskarten für 2018 sind ab sofort an der Tiergartenkasse erhältlich, ebenso wie viele verschiedene tierische Kuscheltiere und weitere Souvenirs.
    Die Jahreskarten zum Preis von 45 Euro gelten entweder für ein Elternpaar mit seinen Kindern oder für Großeltern und ihre Enkel.
    “Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit”, betont Ernst.

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  • Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Die Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH ist mit dem Gütesiegel “Demografie aktiv” ausgezeichnet worden.

    Dem Tochterunternehmen der Sozial-Holding wird mit dem Siegel, das unter anderem von NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verliehen wird, besonderes Engagement und hohe Kompetenz in der betrieblichen Gestaltung des demografischen Wandels bescheinigt.

    “Wir freuen uns über diese Anerkennung. Mein Dank gilt dabei besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Altenheime, der Personalabteilung und dem Betriebsrat, die durch intensive Vorarbeit die Voraussetzungen für den Erhalt des Gütesiegels geschafften haben”, betont Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Die Initiative “Demografie aktiv” richtet sich an Unternehmen, Interessenvertretungen und Beschäftigte, die die Vorteile einer demografiebewussten Unternehmensstrategie nutzen wollen. Träger der bundesweit einzigartigen Initiative sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, die Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW.

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  • Grundsteinlegung für einen Hindu-Tempel

    Grundsteinlegung für einen Hindu-Tempel

    Seit 20 Jahren besteht die hinduistische Gemeinde Mönchengladbach e.V. mit dem Ganesha- Tempel  in einem Mietobjekt, sie hat Anfang diesen Jahres in Mönchengladbach-Odenkirchen ein Grundstück mit einer Halle erworben. In dieser Halle möchte sie nun einen Hindu-Tempel errichten.
    Sie möchte den Grundstein mit Ehrengästen, wie Oberbürgermeister Reiners und Gästen aus dem politischem, religiösem und gesellschaftlichen Bereich, legen.
    Es soll ein Tempel für Hinduisten aus ganz NRW werden.
    Die traditionell religiöse Zeremonie fängt um 6 Uhr an, jedoch werden die Ehrengäste erst um 9 Uhr eintreffen, die Veranstaltung mit den Ehrengästen wird zwischen 9 Uhr und 10 Uhr morgens stattfinden.

    Datum: 02.12.17
    Uhrzeit: 9 Uhr
    Ort: Klosterhofweg 94, 41199 Mönchengladbach

    Der hinduistische Brauch ist es, vor einem Tempelbesuch auf Fleisch, Fisch und Eier zu verzichten.
    Daher würde sich die hinduistische Gemeinde sehr darüber freuen, wenn Gäste sich diesem Brauch anschließen würden.

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  • Neue Visitenkarte für 400.000 Euro

    Neue Visitenkarte für 400.000 Euro

    Es wird ganz sicher ein hübscher Platz, er wird mir gefallen. Der neue Edmund-Erlemann-Platz.
    Anderen wird außerdem gefallen, dass auch dort die Bagger baggern, die Tiefbauer ausreichend beschäftigt sind in unserer Stadt, die Visionen Einzelner endlich Realität werden.
    Der Nutzen ist zweitrangig, Sichtkanten von Gebäuden haben Priorität, plant unsere Verwaltung, findet die Groko gut. Wie überall in der Kommunalpolitik Mönchengladbachs sind sich CDU und SPD auch hier einig. Da unterscheiden sich die beiden nicht von den bundesweiten Müttern und Vätern.
    Die haben aktuell allerdings erkannt, sie sind einen unsäglich falschen, gleichgeschalteten Weg miteinander gegangen. Siehe Wahlergebnis.
    Zurück zur Visitenkarte Citykirche.
    Bäume stehen im Weg, müssen weg. Stattdessen werden Schirme aufgestellt, undurchsichtige Großschirme. Mehr Schirme als zur Zeit möglich. Sie werden der Sicht im Wege stehen.
    Die Aufenthaltsqualität wird wesentlich erhöht sagt Verwaltung, das Sicherheitsgefühl wird erhöht, meint sie, wodurch sagt sie nicht.
    Dieser neue Bereich soll eine große Ausstrahlungskraft entfalten und damit ein Anziehungspunkt für Familien mit Kindern werden, sagt der Planer.
    Die Planunterlagen hingegen zeigen keinerlei Mobilar für Kinder, es wird auch nicht erklärt, wo die Familien mit Kindern sich aufhalten könnten. Der neue Platz wird nämlich ausschließlich von vorhandener Gastronomie bespielt. Ergo müssen Familien mit Kindern dort konsumieren, das scheint ein weiteres Ziel.
    Ein Plus für die Wirtschaft, ja. Für die Menschen? Das wird sich zeigen müssen.
    Apropos Wirtschaft, wer bezahlt das Ganze?
    330.000 Euro stehen im Haushalt, weitere 70.000 Euro sollen die Anlieger beisteuern. Wer sind diese? Die Gastronomie kann das nur über zusätzlichen Umsatz auf größerer Kundenfläche realisieren, bleibt die Stadtsparkasse. Als städtisches Geldinstitut kann sie es sich gut leisten, der an die Stadt zu überweisende Jahres-Gewinn wird zwar kleiner, was soll´s wir haben ja einen ausgeglichenen Haushalt 2018. Da fallen Pflegekosten-Erhöhungen von geschätzten 15.500 Euro/pa. fast nicht ins Gewicht, die werden bei der mags gebucht, der neuen Stadttochter für zusätzliche Kosten außerhalb des Stadthaushaltes.
    Die mags kann das sicher kompensieren mit Einsparungen bei der Pflege von Grün auf Verkehrsinseln, die werden z.Z. asphaltiert. Das dortige Grün mußte ebenfalls weg. Auch das ist eine neue Visitenkarte Mönchengladbachs.

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  • Kolumbarium: Lesung mit Peter Josef Dickers

    Kolumbarium: Lesung mit Peter Josef Dickers

    Am Sonntag, 10. Dezember, liest der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers aus seinem aktuelle Buch.
    Der Eintritt ist frei.

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  • Sozialticket finanziert den Straßenbau in NRW?Minister Wüst verkündet Abbau des Sozialtickets zugunsten des Straßenbaus

    Sozialticket finanziert den Straßenbau in NRW?
    Minister Wüst verkündet Abbau des Sozialtickets zugunsten des Straßenbaus

    Es wird wohl nicht der einzige Angriff dieser neuen Landesregierung auf unser Sozialwesen bleiben.
    Die Koalition aus FDP und CDU zeigt die häßliche Seite ihrer Vorstellung von Gemeinwohl.
    Das Sozialticket wurde 2011/2012 im Verkehrsverbund Rhein – Ruhr (VRR) mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW eingeführt und seitdem Personen mit geringem Einkommen eine größere Mobilität und damit eine stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Zurzeit wird es durchschnittlich von 170.000 Menschen im VRR genutzt.

    Bislang zahlt das Land jährlich 40 Millionen Euro, um das Sozialticket zu finanzieren. Nun aber plant NRW- Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU), die Summe im nächsten Jahr auf 35 Millionen Euro zu reduzieren, um stattdessen in den Neubau von Straßen zu investieren. Bis zum Jahr 2020 will die schwarz-gelbe Landesregierung die Förderung schrittweise auf null reduzieren.

    “In Mönchengladbach verkauft MöBus jeden Monat rund 5.000 Sozialtickets. Mobilität ist heute mehr denn je ein Schlüssel zur Teilhabe. Vor allem Geringverdiener, die mit dem Bus zur Arbeit müssen, werden durch die Abschaffung des Sozialtickets hart getroffen. Gerade jetzt, wo wir immer mehr über umweltfreundliche Verkehrsarten sprechen, macht die Landesregierung einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind in den letzten Jahren weiter gestiegen, weil Personal- und Materialkosten immer teurer werden. Ein reguläres Ticket wird für die bisherigen Nutzer des Sozialtickets kaum bezahlbar sein, da sie hauptsächlich oder zumindest teilweise auf Sozialleistungen angewiesen sind. Damit werden diese Menschen vom öffentlichen Leben wieder ein Stück mehr abgeschnitten. Der Hinweis der Landesregierung, die Kommunen oder die Verkehrsverbünde könnten das Ticket ja auf eigene Rechnung weiterfinanzieren, ist dreist und unverschämt. Ohne Not löst Schwarz/Gelb einen sozialpolitischen Konflikt aus“, so der Mönchengladbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

    Eine Stellungnahme der Mönchegladbacher Landtagsabgeordneten von CDU und FDP (siehe Artikelbild)  zu diesem unglaublichen Vorgang gibt es z.Z. nicht.

    Hans-Willi Körfges, Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordneter nimmt Stellung:

    „Das ist ein Skandal! Das Sozialticket ist die Chance für gut zwei Millionen Menschen in NRW, subventioniert den Nahverkehr nutzen zu können. 2011 haben wir das Sozialticket eingeführt und zuletzt als Land mit 40 Mio. Euro pro Jahr unterstützt. Das Sozialticket bedeutet Teilhabe durch Mobilität für alle Menschen in NRW und nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können. Hier zeigt die neue Landesregierung ihr altes Gesicht, das wir schon aus den Jahren 2005 bis 2010 kennen. Besonders skandalös ist der Kommentar von Minister Wüst, man wolle das Geld lieber in den Straßenbau stecken. Hier werden das Recht auf Mobilität von Menschen und das Asphaltieren von Straßen gegeneinander aufgewogen. Als SPD sagen wir ganz klar: Finger weg vom Sozialticket!“

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  • Beispiel einer effizienten Verwaltung ?

    Beispiel einer effizienten Verwaltung ?

    Es kam keine Freude auf in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost gestern in Giesenkirchen.
    Obwohl, die Verwaltung verkündete die Aufstellung der abschließbaren Fahrradboxen am S-Bahnhof in Lürrip. Sie waren seit langer Zeit genehmigt.
    Fast fünf Jahre dauerte der Umsetzung-Prozess von der Antragstellung durch die Grünen in der BV-Ost.
    Im Frühjahr 2018 soll es nun endlich soweit sein.

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  • Buslinienkonzept am Bedarf vorbei geplant? – Politik sucht Antworten

    Buslinienkonzept am Bedarf vorbei geplant? – Politik sucht Antworten

    Elternschaft macht mobil: Busverkehre für Schüler vollkommen unzureichend.

    Mit sehr breiter Mehrheit wurde das Linienkonzept im September 2016 im Rat beschlossen.
    Schrittweise wurden einige Verbesserungen, aber auch wenige Kürzungen im Angebot, durchgeführt.

    Mit dem Fahrplanwechsel im Juli und dem Schuljahresbeginn wurden durch Beschwerden von Eltern, Schüler und betroffenen Bürgern Probleme in der Umsetzung des neuen Linienkonzepts dargestellt.
    CDU und SPD wollen nun bis zum Frühjahr 2018 einen Erfahrungs- und Sachstandsbericht zur Umsetzung des Linienkonzepts erhalten und spätestens bis zum nächsten Fahrplanwechsel mögliche Verbesserungen beauftragen.

    Das neue Linienkonzept ist Bestandteil des Nahverkehrsplans und eine wichtige Grundlage zur angestrebten Direktvergabe an die NEW. Mit der ersten Umsetzungsphase wurden bereits in vielen Bereichen Verbesserungen im Busnetz durchgeführt. Hierzu gehören unter anderem die Angebotsverdichtung auf nachgefragten Achsen, die moderate Anpassung des Schnellbusangebots, die Ausweitung der Bedienungszeiträume, die verbesserte Verknüpfung von Bus/Bahn und die verbesserte Erschließung von Einzelzielen (z.B. 019 Krankenhäuser). Für die Umsetzung wurden zur Gegenfinanzierung auch im Hinblick auf die Sparvorgaben des Haushaltssanierungsplans an anderer Stelle Angebote nach gutachterlicher Empfehlung (Linien 024 und 026) wegen der geringeren Nachfrage gekürzt.
    Offensichtlich erfüllt das Konzept nicht den tatsächlichen Bedarf der Fahrgäste, eine Überarbeitung sollte daher nicht unnörig hinausgezögert werden. Gerade für den Schülerverkehr ist höchste Eile geboten.

    Faktenlink zu Linienkonzept: https://www.itk-rheinland.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?single=1&o=1&order=DESC&pvid=12532#current

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  • Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt

    Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt

    Der 25. November ist von den Vereinten Nationen zum Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen deklariert.
    Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei (zusammengeschlossen im Arbeitskreis Gegen Gewalt in Beziehungen) an einer internationalen Kampagne von terres des femmes.

    In unserer Stadt wird an städtischen Verwaltungsgebäuden, bei der Polizei, an der Hochschule und am Gewerkschaftshaus Fahnen mit der Aufschrift: “Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt” gehisst.
    Es geht darum, Flagge zu zeigen und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu ächten. “Gewalt gegen Frauen ist leider ständig ein aktuelles Thema”, sagt Silvia Henke von der Frauenberatungsstelle und führt weiter aus: “Es gibt Erfolge, wie das im Juli 2016 in Deutschland neu verabschiedete Sexualstrafrecht.

    Die Kampagne ‚Nein heißt Nein!‘, zu der sich bundesweit Frauen, Verbände und Institutionen über Parteigrenzen hinweg zusammengeschlossen haben, hat zu einem Erfolg geführt. Somit wird erstmals der sexuellen Selbstbestimmung der Frau in einem Gesetz Rechnung getragen. Es geht jetzt darum zu sehen, wie die Gesetzesänderung in den Alltag wirkt und ob die Situation sich für die betroffen Frauen verbessert.”

    Monika Hensen-Busch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, ergänzt: “Der Arbeitskreis GGIB fordert zum Aktionstag die dauerhafte Absicherung der Arbeit von Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern. Der Arbeitskreis macht es sich zur Aufgabe für die besondere Situation von Gewalt betroffenen Frauen in unserer Stadt zu sensibilisieren, das bestehende Unterstützungsangebot zu vernetzen sowie die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.”

    Der Arbeitskreis gegen Gewalt in Beziehungen engagiert sich seit 2001 in Mönchengladbach für die Rechte und den Schutz von Frauen und Kindern, die von Gewalt betroffen sind. Im Arbeitskreis haben sich die Frauenberatungsstelle, das SkF-Frauenhaus, das Frauenhaus Rheydt, die Polizei und die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach zusammengeschlossen.

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  • Themenabend im Altenheim Hardterbroich

    Themenabend im Altenheim Hardterbroich

    Das im Oktober neu in Betrieb genommene Städtische Altenheim Hardterbroich (August-Monforts-Straße 14, 41065 Mönchengladbach) bietet einen Vortrag zum Thema Demenz an.

    Pflegeexperte Friedhelm Rink berichtet am Montag, 27. November, um 18 Uhr über seine Erfahrungen im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

    Rink wird fachkundig durch den Abend führen, unterschiedliche Formen von Demenz erläutern und praktische Beispiele aufzeigen, wie betroffene Angehörige oder nahe Bekannte damit umgehen können.
    Menschen mit Demenz werden häufig aus Unsicherheit im Umgang mit ihnen gesellschaftlich ausgegrenzt. An diesem Abend können Sie erfahren, wie Sie unterschiedlichste Situationen für sich und den betroffenen Erkrankten gut und entspannt meistern können.
    In lockerer Vortragsatmosphäre gibt es viele Möglichkeiten, währenddessen und im Anschluss ins Gespräch zu kommen.
    Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter der Rufnummer (021619) 6983-190 wird gebeten.

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  • NRW-Sperrklausel gescheitert: Verfassungsgericht kippt 2,5% Wahlhürde

    NRW-Sperrklausel gescheitert: Verfassungsgericht kippt 2,5% Wahlhürde

    Die Richter in Münster haben heute die im Juni 2016 von SPD, CDU und Grünen beschlossene 2,5-Prozent-Sperrklausel als mit der Landesverfassung nicht vereinbar bewertet.

    Das Verfassungsgericht begründete seine Entscheidung damit, dass die im Grundgesetz verankerten Wahlrechtsgrundsätze auch für die kommunale Ebene gälten. Deshalb müssten alle bei Kommunalwahlen abgegebenen Stimmen die gleiche Erfolgschance haben. Diese Chancengleichheit sei mit einer Sperrklausel nicht mehr gegeben.

    „Die Landtagsmehrheit hat aus den vorangegangenen Urteilen des Verfassungsgerichts nichts gelernt. Die Richter haben immer den Nachweis der Funktionsunfähigkeit von Räten als Voraussetzung für eine Sperrklausel benannt. Diesen Nachweis konnten die Sperrklausel-Befürworter trotz aller Bemühungen auch diesmal nicht erbringen“, erklärt Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser von der Initiative „Mehr Demokratie“
    . In der Verhandlung über die Klagen von acht Parteien habe der Rechtsvertreter von SPD, CDU und Grünen deshalb versucht, die Wahlrechtsgrundsätze selber infrage zu stellen. „Der Versuch, dabei das Prinzip der Gleichheit aller Stimmen für NRW zu relativieren, ist heute aber krachend gescheitert“, stellt Trennheuser fest.

    Mehr Demokratie hatte von Beginn an vor der Wiedereinführung einer Kommunalwahl-Sperrklausel gewarnt. Jetzt fordert die Initiative, aus dem Urteil des Verfassungsgerichtshofs endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen. „Probleme wie etwa die mitunter lange Dauer von Ratssitzungen lassen sich sehr einfach mit der Geschäftsordnung lösen“, erläutert Trennheuser.

    „…wir wussten es halt schon immer besser!“, so Michele Marsching, ehemaliger Fraktionsvorsitzender und Vertreter der PIRATEN im Organstreitverfahren. „Zumindest was die Sperrklausel angeht: Sie ist undemokratisch, sie schließt Bürger aus, sie ist vor allem verfassungswidrig – und jetzt ist sie abermals weg!“
    Allein die nordrhein-westfälische Piratenpartei hatte seinerzeit gegen das sogenannte Kommunalvertretungsstärkungsgesetz gestimmt.
    Dennis Deutschkämer, Landesvorsitzender der PIRATEN NRW, ergänzt: „Sperrklauseln sind keine Garantie für stabile Regierungen. Kleine Parteien stören den Politikbetrieb nicht, sondern bereichern ihn. Ich bin froh, dass das Gericht unserem Antrag gefolgt ist und wir so den weiteren Abbau demokratischer Grundsätze und politischer Beteiligung verhindern konnten.“

    Aus der SPD-Landtagsfraktion war zu hören: „Wir bedauern sehr, dass der Verfassungsgerichtshof unser Gesetz nicht in der Form bestätigt hat, wie wir es uns gewünscht haben. Uns war bewusst, dass wir mit dem Versuch, die Sperrklausel direkt in die Landesverfassung aufzunehmen, verfassungsrechtliches Neuland betreten haben. Dass die Sperrklausel gerade für Stadträte und Kreistage nicht bestätigt wurde, ist höchst bedauerlich und schwer nachvollziehbar.

    SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben dieses Gesetz sorgfältig vorbereitet. Wir wollten nichts unversucht lassen, um die Funktionsfähigkeit unserer kommunalen Vertretungen weiterhin sicherzustellen. Das ist auch unser Verfassungsauftrag.

    Seit Aufhebung der Sperrklausel im Jahr 1999 hat die Zersplitterung der Räte von Wahl zu Wahl zugenommen. Wir gehen davon aus, dass dies bei den nächsten Kommunalwahlen weiter zunehmen und damit die Arbeits- und Funktionsfähigkeit der Stadträte und Kreistage weiter beeinträchtigen wird.
    Diese negative Entwicklung wird sich weiter fortsetzen”, erklärt Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW.

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  • #copypaste  Ein Theater- & Foto-Event eines Indoor-Projekts der Hochschule Niederrhein

    #copypaste
    Ein Theater- & Foto-Event eines Indoor-Projekts der Hochschule Niederrhein

    Studierende der Kulturpädagogik der Hochschule Niederrhein präsentieren am 29. und 30. November jeweils ab 18:30 Uhr das Theater- und Foto-Event #copypaste im BIS Zentrum für offene Kulturarbeit.

    Die Aufführung sowie die Ausstellung mit dem Titel #copypaste sind das Ergebnis eines Indoor-Projekts der Hochschule Niederrhein. Hierbei setzten sich 21 Studierende der Kulturpädagogik im zweiten und dritten Semester mit den Kunstformen von Theater und Fotografie sowie möglichen Wechselwirkungen zwischen beiden Medien theoretisch und praktisch auseinander. Sie wurden dabei von den beiden Professoren Prof. Dr. Theodor Bardmann und Prof. Dr. Jürgen Weintz begleitet.

    Indoor-Projekte sind das Herzstück des Studiengangs Kulturpädagogik. Sie greifen auf die Projektmethode zurück, einer pädagogischen Arbeitsweise, bei der die Teilnehmenden das Thema, die Ziele, die konkrete Umsetzung, das Endresultat des künstlerischen Prozesses sowie die Organisation der gesamten Veranstaltung weitgehend selbst bestimmen. Nach einem grundlegenden Einstieg in beide Medien wurde in Fotosessions und einer Schreibwerkstatt Material gesammelt, aus dem sich dann Stück für Stück die Grundlinien der Theater-Inszenierung und der Foto-Ausstellung formten. Es wurde ausprobiert, weitergedacht, Neues eingeworfen, Altes verworfen und neu interpretiert.

    Als Ausgangsidee diente dem Projekt dabei die These Erving Goffmans „Wir alle spielen Theater“. Die Studierenden beschäftigten sich mit den verschiedenen Rollenerwartungen und -klischees, mit denen wir sowohl im öffentlichen als auch im privaten Leben tagtäglich konfrontiert werden. Der Titel #copypaste spielt dabei auch auf die Frage an, ob wir nicht alle Kopien vorgegebener Rollenbilder sind bzw. umgekehrt, ob es eigentlich noch Individualität gibt. Auch die Besucher sind eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen, die Bilder und Szenen auf sich wirken zu lassen und davon ausgehend weiterzudenken.

    Ab 18:30 Uhr können an den beiden Präsentationstagen die Fotografien der Ausstellung betrachtet werden. Anschließend folgt die Theateraufführung. Karten kosten 7€ beziehungsweise 5€ mit Ermäßigung und können im Voraus unter copypaste@gmx.net reserviert oder direkt an der Abendkasse erworben werden.

    Wann: 29./30. November 2017, 18:30 Uhr
    Wo: BIS Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstraße
    97–99 41061 Mönchengladbach
    Veranstalter: Indoor-Projekt Hochschule Niederrhein Fachbereich Sozialwesen
    Preis: 7€, 5€ ermäßigt

    Karten: Reservierung unter copypaste@gmx.net oder an der Abendkasse
    Kontakt/Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Jürgen Weintz (Dozent):
    juergen.weintz@hs-niederrhein.de / 0151-21276040
    Viona Schramm (Studentin):
    vionaschramm@gmail.com / 0152 21823518

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