Autor: Harald Wendler

  • Sport – Fussball-Bundesliga – No go Area für einen Tag

    Sport – Fussball-Bundesliga – No go Area für einen Tag

    Selbstverständlich sind diese Zeilen eine Zuspitzung.

    Der Begriff No-go-Area entstammt der Militärterminologie.
    Kriegsähnliche Zustände werden, vertraut man auf die bisher zutreffenden Prognosen unserer Polizei, am Sonntag in Mönchengladbach anzutreffen sein.

    Borussia Mönchengladbach erwartet am Sonntag den Liga-Konkurenten 1. FC Köln.
    Für viele Fussballfans bedeutet dieses Spiel ein Highlight der Fussball-Saison.
    Es wird jedoch nicht gefeiert wie ein solches Event.

    Für andere Fans bedeutet dieses Aufeinandertreffen zweier Sportmannschaften leider einen Gruppenkampf, aus dem Verletzte und Verletzungen hervorgehen.
    Diese zu minimieren, das versuchen etliche Hundertschaften der Polizei.
    Hubschrauber werden eingesetzt zur Luftüberwachung, Wasserwerfer stehen bereit, um möglichst gefährliches Aufeinandertreffen der rivalisierenden Krawallmacher zu vermeiden.
    Möglichst auch auf den Zu- und Abreisewegen.
    Für diesen Tag gilt für die Mönchengladbacher Polizei Urlaubssperre.
    Jeder Polizist ist im Dienst und einsatzbereit.
    Bier darf nicht mehr aus Gläsern getrunken werden, starke Kontrollen an den Zuwegen und Eingängen zum Stadion im Nordpark sind angekündigt. Alkohol darf selbstverständlich bis zum Umfallen konsumiert werden, nur nicht aus Glasbehältnissen. Tolle Idee, obwohl Alkohol bekanntlich zur Enthemmung beiträgt.

    Die Kosten für diese “Veranstaltung” tragen nicht die Fussballfans.
    Die Gewinne aus den Einnahmen erhalten nicht die Zahlenden.
    Bezahlen muss alles die Steuer-Gemeinschaft, auch wenn sie es nicht bestellt hat.
    Der Begriff No go Area scheint zutreffend. Ein Aushängeschild für unsere Stadt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Marienplatz – Rheydt : Polizei analysiert eingehend die Kriminalitätsbelastung

    Marienplatz – Rheydt : Polizei analysiert eingehend die Kriminalitätsbelastung

    – Ausgehend von Anregungen aus dem politischen Raum wird derzeit die Frage einer Videobeobachtung im Bereich des Marienplatzes in Mönchengladbach-Rheydt kontrovers diskutiert. An diesem Ort begangene Straftaten, hier insbesondere Raub- und Gewaltdelikte aus den zurückliegenden Wochen, beunruhigen nachvollziehbar das Sicherheitsgefühl von Bürgerinnen und Bürgern. Dies nimmt die Polizei Mönchengladbach sehr ernst. Auf die aktuelle Entwicklung hat die Polizei Mönchengladbach bereits mit verstärkter Polizeipräsenz reagiert. Außerdem werden Einsatzkonzeptionen angepasst.

    Eine im Herbst 2019 erfolgte Analyse der Kriminalitätsbelastung des Bereiches Marienplatz hatte ergeben, dass dieser Raum nicht besonders auffällig, also kein Kriminalitätsbrennpunkt war. Somit war aus rechtlichen Gründen auch keine Videobeobachtung zulässig. Die Kriminalitätsentwicklung wird  aufgrund der aktuellen Entwicklungen erneut genau analysiert.

    Die neue Analyse wird zeigen, ob sich der Marienplatz zwischenzeitlich zum Kriminalitätsbrennpunkt im Sinne des Polizeigesetzes entwickelt hat. Darüber hinaus wird zur Zeit eingehend geprüft, ob eine Videobeobachtung aus rechtlichen und tatsächlichen Gründen zulässig, erforderlich und aus polizeilicher Sicht zweckmäßig ist. Dabei ist auch zu betrachten, ob die Videobeobachtung zu einer Verdrängung von Straftaten in nicht beobachte Bereiche führen würde. Dann wäre sie nicht hilfreich und rechtlich auch nicht zulässig. Polizeipräsident

    Wiesselmann: “Wir wollen als Polizei Mönchengladbachbach nicht, dass Kriminalität durch Videobeobachtung nur verdrängt wird und sich Probleme räumlich verlagern. Wir brauchen eine umfassendere Sichtweise.”

    Bei der nächsten Sitzung des Polizeibeirates steht das Thema Videobeobachtung des Marienplatzes bereits auf der Tagesordnung. Zu dieser im März terminierten Sitzung werden die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen und erörtert werden.
    (wr)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • BUND fordert “Stop” der bisherigen ZOB-Planung

    BUND fordert “Stop” der bisherigen ZOB-Planung

    In einem “Offenen Brief” an Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners und die Ratsfraktionen fordert die BUND-Kreisgruppe Mönchengladbach die Planung und den Grundstücksverkauf sofort zu stoppen.

    Schildbürgerstreich in Mönchengladbach:
    Stadt zäumt das Pferd von hinten auf.


    Der Bahnhofsvorplatz, Eingangstor zur Stadt für Besucher, zentraler Knotenpunkt für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) soll neu gestaltet werden und dann auch zukünftigen Erfordernissen gerecht werden.

    Dann müssten die Planungsschritte wohl so aussehen:

    1. Konzeption und Planung für den ÖPNV-Knotenpunkt im Hinblick auf die wahrscheinliche Entwicklung
    in den nächsten 10 – 20 Jahren.

    2. Konzept für die Gestaltung eines attraktiven Vorplatzes, der Platz bietet zum Verweilen und Warten im
    kühlen Schatten, also mit Bäume gestaltet. Der aber auch noch Platz bietet für Taxis, Leihfahrräder,
    Fahrradständer, Infotafeln und mehr.

    3. Konzeptionen der Öffentlichkeit vorstellen, diskutieren, ggf. modifizieren und schließlich beschließen.

    4. Sehen, was übrig bleibt für eine Bebauung. Dafür Vorgaben machen, Wettbewerb ausschreiben, prämieren,
    beschließen. Bebauungsplan erstellen, der Öffentlichkeit vorstellen, diskutieren, ggf. modifizieren
    und schließlich beschließen.

    5. Investor finden, der das Konzept umsetzt.

    Diese Vorgehensweise ist nicht nur sachlich zwingend geboten, sondern respektiert auch angemessen den Bürgerwillen.
    Bei der Bebauung Europaplatz läuft es genau umgekehrt. Schlimmer noch: was auf dem Bahnhofvor “plätzchen“ noch möglich sein soll und kann, wie der Busknotenpunkt in Zukunft aussehen soll – weitgehend
    unbekannt. Weder auf der homepage der Stadt, noch der EWMG, weder in Ratssitzungen noch auf Bürgeranhörungen erfährt man dazu Näheres.

    Schon 2016 wurde die Konzeption für eine Bebauung des Europaplatzes
    ausgeschrieben, 2017 der Sieger gekürt. 2018 war ein Investor gefunden. Ein beachtliches Tempo.

    Dann wird bekannt, dass die städtische Grundstücksentwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft (EWMG) durch den Verkauf der städtischen Grundstücke Fakten schaffen will. Am 11. März soll der Stadtrat über den
    Grundstücksverkauf entscheiden und damit die unausgegorene Planungskonzeption absegnen, noch bevor zu diesem Zeitpunkt über den Bebauungsplan und die zahlreichen Bürgereinwände entschieden worden ist.

    Das alles ist derart skurril, dass man unweigerlich auf die Idee kommen muss: da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Wir haben so etwas in den letzten 30 Jahren noch nicht erlebt in Mönchengladbach – und das will etwas heißen!

    Der BUND fordert/erwartet von der Politik ein Stopp für die bisherige Planung und den Verkauf der städtischen Grundstücke und stattdessen eine Neuausrichtung an den Erfordernissen für einen zukunftsorientierten effektiven ÖPNV, der damit auch den berechtigten Erwartungen der Bürgerschaft gerecht wird.

    S. Rütten
    Vorsitzende

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • GroKo: Bürgerbeteiligung, nein danke!

    GroKo: Bürgerbeteiligung, nein danke!

    Seit Jahren wirbt die GroKo für das 19-Häuser-Projekt am Europaplatz. Ein Investor will dort das Areal abreißen und neu bebauen. Das häßliche Haus Westland soll verschwinden. Die dazugehörenden Grundstücke werden an diesen Investor verkauft. Soweit, so gut.

    Der Investor beansprucht jedoch zusätzlich einen Grundstücksanteil des heutigen Busbahnhofes, das der Stadt gehört.
    Felix Heinrichs, SPD, spricht von lediglich 10% der Busbahnhofsfläche (ZOB), die verkauft werden soll.

    ” Viele Menschen müssen sich neu orientieren. Aber wer Veränderungen will, darf nicht stehen bleiben”.
    (O-Ton Felix Heinrichs, OB-Kandidat der SPD.)

    Warum eigentlich muss ich mich verändern wollen? Die Situation in der Stadt soll sich verändern. Sie soll besser werden. Dazu gehört nicht zwingend, dass die Stadt die wenigen noch verbliebenen Superimmobilien verschleudert, damit ein Investor Kasse machen kann.
    Wie der dann neue Busbahnhof später aussehen soll, wie der ÖPNV in der Stadt organisiert werden wird, alles dies sagen Heinrichs und auch die CDU nicht. Können sie es möglicherweise noch garnicht? Oder halten sie es unter Verschluss, warum wohl?

    Dieses ganze Theater wird verstärkt durch die Vorgehensweise der Stadt.
    Sie will Grundstücke verkaufen, ohne die Einwände der Bürger endgültig in die Entscheidungen einzubeziehen. Das ist wieder einmal eine Vorgehensweise nach Gutsherrenart. Wie beim Skandal der Sven-Beteiligung der NEW vor Monaten. Auch dort wurde zu Unrecht gehandelt.
    Frei nach dem Motto: Wir machen das jetzt, was stört uns der Bürger.
    Deshalb ist es gut und richtig: Am kommenden Montag wird es auf Antrag der Bündnis/Grünen eine Sondersitzung des Stadtrates geben.
    Die Parteien sollten alle Karten auf den Tisch legen, Dr. Bonin und die übrige Verwaltungsspitze ebenfalls. Die Verantwortung obliegt ihnen allein.
    Dort wird es hoffentlich eine Klärung im Sinne der Mönchengladbacher Bürger geben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU / MdL Frank Boss: Videoüberwachung am Marienplatz – Eine Absage

    CDU / MdL Frank Boss: Videoüberwachung am Marienplatz –
    Eine Absage

    Diese Schlagzeilen im RP-Interview kann ein OB-Kandidat wie Frank Boss aus Giesenkirchen ohne sein Dazutun nicht auslassen.

    Es ist Wahlkampf, jedes auch noch so kleine Thema, die Sicherheit betreffend, wird von seinem Wahlkampfteam aufbereitet und durch ihn veröffentlicht.
    Boss nennt seit Jahren das Thema Ordnung und Sicherheit, wenn er gefragt wird, wo seine politischen Interessen liegen. Er will sich seit Jahren dafür einsetzen, dass die Bürger in Mönchengladbach sicherer als bisher in ihrer Heimat leben können.
    Als Vorsitzender des Polizeibeirates, darauf weist er immerzu hin, nimmt er größtmöglichen Einfluss auf die Entwicklung der Mönchengladbacher Polizei.
    Als Mitglied des Landtages in Düsseldorf konnte er allerdings bis dato keine Besserung der Situation vorweisen.

    Videoüberwachung?

    Da kommt die aktuelle Situation in Rheydt ganz gelegen, Boss fordert vehement eine Videoüberwachung für den Marienplatz. Er will wohl nicht akzeptieren, dass die Gesetzeslage eine solche Maßnahme von vielen Faktoren abhängig ist. Seine Äußerungen im Interview lassen den Schluss zu, Boss weiß nicht, welche Bedingungen zu erfüllen sind.
    Anders sein Parteifreund und aktueller Oberbürgermeister der Stadt. Hans Wilhelm Reiners fordert besonnen, man solle nachdenken. Gut so, Schnellschüsse bringen keine Sicherheit.
    Als sinnvoll scheint die Verstärkung der Polizeipräsenz auf der Straße. Polizeichef Wiesselmann ist nun gefordert.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP: Reiner Gutowski ab 1. Februar neuer Fraktions- und Parteigeschäftsführer

    FDP: Reiner Gutowski ab 1. Februar neuer Fraktions- und Parteigeschäftsführer

    Sylvia Laufenberg, bisherige Geschäftsführerin verläßt Mönchengladbach und übergibt an Rainer Gutowski.
    Dies gaben heute die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger und Kreisvorsitzender Jörg Buer bekannt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mackie Messer stellt sich vor

    Mackie Messer stellt sich vor

    Einblicke in Brechts Klassiker „Die Dreigroschenoper”

    „Und der Haifisch, der hat Zähne…“ – Macheath, genannt Mackie Messer,
    skrupelloser Chef eines Londoner Gangsterunternehmens, und Jonathan Peachum, Besitzer der Firma Bettlers Freund, für den Not und Armut der anderen ein florierendes Geschäft ist, stehen sich in Brechts
    Dreigroschenoper als Konkurrenten gegenüber.

    Als Peachum erfährt, dass seine Tochter Polly heimlich den Gangsterboss geheiratet hat, tobt er und will ihn an den Galgen bringen. Trotz Pollys Warnung verlässt der frischgebackene Ehemann die Stadt jedoch nicht, sondern besucht wieder einmal die Huren von Turnbridge, die ihn prompt ans Messer liefern. Seine Hinrichtung scheint unabwendbar…

    Foto: Theater MG/KR

    Auch die von Kurt Weill komponierte Musik, in die er Stilelemente von Blues, Jazz, Tango und Jahrmarktsmusik aufnahm, trug zum phänomenalen Erfolg dieser legendären Kapitalismuskritik bei.
    Gleichzeitig Provokation und Spektakel mit eingängigen Songs wie Die Moritat von Mackie Messer, Die Seeräuber-Jenny oder dem Kanonen-Song, wurde „Die Dreigroschenoper“ von 1928 zum erfolgreichsten deutschen Bühnenwerk des 20. Jahrhunderts.
    Für das Theater Krefeld und Mönchengladbach wurde Brechts Klassiker von Helen Malkowsky inszeniert, die am Gemeinschaftstheater bislang u.a. bei den Opern „Hamlet“ und „Katja Kabanowa“ Regie geführt hatte.
    Nach einer erfolgreichen Vorstellungsreihe in Krefeld feiert „Die Dreigroschenoper“ am Freitag, den 21. Februar um 19.30 Uhr Premiere in Mönchengladbach.
    Bei einer Soiree am Sonntag, den 16. Februar um 17 Uhr in der Theaterbar erfahren Interessierte Wissenswertes über das Stück und bekommen erste Kostproben. Regisseurin Helen Malkowsky, der musikalische Leiter Willi Haselbek, Dramaturg Thomas Blockhaus und die Schauspieler Jannike Schubert (Spelunken-Jenny) und Michael Ophelders (Mackie Messer) geben spannende Einblicke.
    Karten für die „Die Dreigroschenoper“ sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-krmg.de.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Für die nächste Spielzeit vergibt das Gemeinschaftstheater FSJ-Stellen in der Schauspieldramaturgie, Pressearbeit, Theaterpädagogik und Fotografie.

    Seit einigen Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit, ihr Freiwilliges
    Soziales Jahr am Theater Krefeld und Mönchengladbach zu absolvieren. In der kommenden Spielzeit 2020/21 ist in der Schauspieldramaturgie, Pressearbeit, Theaterpädagogik und Fotografie jeweils ein Platz frei.
    Wer ausgiebig Theaterluft schnuppern, den Alltag an einem Mehr-Sparten-Haus kennenlernen und in die vielfältigen Aufgaben eines großen Kulturbetriebs eingebunden werden möchte, kann sich unter www.fsjkultur-nrw.de bewerben oder sich direkt an die Ansprechpartner am Theater Krefeld und Mönchengladbach wenden:

    Pressearbeit: sabine.mund@theater-kr-mg.de
    Schauspieldramaturgie: martin.voehringer@theater-kr-mg.de
    Theaterpädagogik: maren.gambusch@theater-kr-mg.de
    Fotografie: matthias.stutte@theater-kr-mg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • MKV veranstaltet zusammen mit dem Amt für Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach zwei Seniorensitzungen

    MKV veranstaltet zusammen mit dem Amt für Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach zwei Seniorensitzungen

    Karten zum Preis von 7.-€ gibt es an folgenden Vorverkaufsstellen:

    – Fachbereich Altenhilfe, Fliethstr. 86-88,
    – Kiosk Treff Ensan, Eickener Str. 156a, MG-Eicken ,
    – die Bezirksverwaltungsstellen und
    – die Brunnen-Apotheke in Rheydt Mitte.

    Ab einer Bestellung von vier Karten gibt es die Möglichkeit der Platzreservierung über das Amt für Altenhilfe.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Brüssel: Sie feiern und sie trauern

    Brüssel: Sie feiern und sie trauern

    Unvergesslich, diesen historischen Tag im Europaparlament wird wohl kein Teilnehmer an der Sitzung des 29. Januar 2020 in seinem Leben je vergessen.

    Die Stimmung im Parlament war so unterschiedlich, wie die Meinung der Nationen vielfältig. Ganz überwiegend jedoch die Hoffnung, das “UK”, das Vereinigte Königreich möge einen Weg der Rückkehr in die EU finden.

    Nehmt Abschied, Brüder…

    Stundenlang wurden in dieser Sitzung noch einmal mit Inbrunst die Argumente ausgetauscht, wissend, dass es nichts mehr zu ändern gab.
    Nicht nur die scheidenden Mitglieder werden ihren Platz in Brüssel / Strassburg verlieren. Auch viel Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.
    Dies führte zu spontanen Demonstationen im EU-Viertel von Brüssel.

    Nach 47 Jahren Zugehörigkeit ein geschichtsträchtiger Tag.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Warum hält unsere Landesregierung uns zustehende Gelder zurück?

    Warum hält unsere Landesregierung uns zustehende Gelder zurück?

    „Das Land steht mit über 700 Millionen Euro bei den Kommunen in der Kreide für die Unterbringung und Versorgung von geflüchteten Menschen.”

    Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat jetzt den vorläufigen Haushaltsabschluss für das Jahr 2019 veröffentlicht.
    Demnach schließt das Jahr 2019 mit einem Haushaltsüberschuss in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ab.
    Davon ergeben sich knapp 300 Millionen alleine aus Minderausgaben im Kapitel 07 090 „Landesmaßnahmen und Zuweisungen und Zuschüsse für Asylbewerber und Bürgerkriegsflüchtlinge“.

    “Seit über einem Jahr setzt man die Schlussfolgerungen des Gutachtens nicht um, das die tatsächlichen Kosten der Kommunen im Bereich der Geflüchtetenversorgung ermittelt hat. Das Land häuft spätestens seit Vorliegen des Gutachtens monatlich Schulden bei den Kommunen an.

    Ursprünglich hatte die Landesregierung den Kommunen zugesagt, dass man die Kostenpauschalen für zugewiesene Geflüchtete nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz zum 1. Januar 2018 auf die tatsächlichen Kosten anpasst. Wir haben jetzt den 1. Januar 2020 hinter uns.

    Aber damit nicht genug. Auch bei den Geduldeten lässt die Landesregierung die Kommunen im Regen stehen. Drei Monate nach dem ablehnenden Asylbescheid bleiben die Kommunen alleine auf den Kosten für diese Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zurückgeführt werden können, sitzen.

    Und schließlich bekommt die Landesregierung vom Bund für 2020 151 Millionen Euro für die Integration von Geflüchteten. Entgegen dem eigenen Versprechen sieht der Haushalt der schwarz-gelben Landesregierung für 2020 aber gar keine Weiterleitung dieser Mittel vor.

    All das wäre eigentlich schon schlimm genug, und die Tatsache, dass Armin Laschet und Co. die Kommunen auf 70 % ihrer Kosten hängen lässt, schon jede Kritik wert. Aber jetzt schließt der Haushalt 2019 mit einem Überschuss ab, der auch durch geringere Ausgaben des Landes gerade in diesem Bereich zustande kommt. Das ist an Perfidie kaum zu überbieten. Denn anstatt diese Minderausgaben zu nutzen, um den Kommunen unter die Arme zu greifen, legt sich die Landesregierung ein schönes Polster an, auf Kosten der Kommunen.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das Mönchengladbacher Kupfercent-Aktionsbündnis meldet erfolgreichen Zwischenstand

    Das Mönchengladbacher Kupfercent-Aktionsbündnis meldet erfolgreichen Zwischenstand

    Die Welt-Gesundheit-Organisation (WHO) erklärt die Ausrottung von zwei der drei Kinderlähmung-Virustypen. Die Gefahr besteht aber weiter, weil Polioviren wieder importiert werden können. Aktuelle Vorkommnisse unterstreichen diese Gefahr.

    Das Kupfercent-Aktionsbündnis startet die Kampagne zur Aufklärung über Impfung und Infektionsprävention.
    Im Kampf gegen die heimtückische Krankheit Kinderlähmung brachte das Jahr 2019 historische Momente. Im August 2019 wurde Afrika mit Nigeria als letztes Land für Poliofrei erklärt.
    Im Oktober 2019 wurde der zweite von drei Poliovirus-Wildtypen – der Typ 3 -von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) offiziell für ausgerottet erklärt .
    Der Poliovirus-Wildtyp 1 wurde bereits 1999 ausgerottet.
    18 Millionen Menschen können heute laufen, die sonst gelähmt wären, so die niedergelassenen Ärztinnen Dr. Renate Harnacke und Dr. Helma Siebers-Nguyen.
    Die Gefahr besteht aber weiter, weil Polioviren wieder importiert werden können.
    Denn es gibt noch einen Poliovirus-Typ 2, der in Pakistan und Afghanistan
    vorkommt. Die Aufrechterhaltung eines globalen Impfschutzes bis zur
    vollständigen Ausrottung ist erforderlich. Dafür sollen jährlich bis zu 450 Millionen Kinder weiter geimpft werden. Dies ist besonders anspruchsvoll, so die Präsidenten der Rotary Clubs in Mönchengladbach Prof. Huan Nguyen, Dr. Andreas Meyer und Peter Schlipköter. Finanzielle Mittel werden weiterhin benötigt.

    Bei diesen historischen letzten Bemühungen stehen Deutsche Rotarier an der Vorderfront. Das Mönchengladbacher Kupfercent-Aktionsbündnis leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Die Rotary Stiftung verlieh ein Zertifikat für dieses Engagement, so Dr. Johannes Grossmann und Dr. Patrick Weidle.
    Ein Schwerpunkt des Projektes ist das Sammeln von Kupfercent-Münzen durch Schüler(Innen) der Grund- und weiterführenden Schulen in Mönchengladbach.

    Zahlreiche Betriebe und Privatpersonen haben Spenden geleistet und die stolze Summe von 10.000 Euro erreicht. Zum jetzigen Zeitpunkt können damit mindestens 100.000 Impfdosen finanziert werden, so Franz Meurers von der Volksbank und Stefan Rauschen von der Wach und Schließgesellschaft. Sammel bzw. Abgabenstellen für Kupfercent-Münzen wurden eingerichtet.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aufklärung über die soziale und medizinische Bedeutung von Impfung und Infektionsprävention, so Ralph Köllges und Ilka von der Stein. Dieser Aspekt ist durch die aktuellen Vorkommnisse mit der neuen Lungenkrankheit besonders bedeutsam.
    Aus diesem Grunde fanden sich die Ärzte des Aktionsbündnisses zusammen, um dies Kampagne einzuläuten.


    Nächste Infoveranstaltung mit Möglichkeit zu Abgabe von Kupfercent-Münzen ist Samstag der 08.02.2020 von 11.00 bis 13.00 im Minto.

    Mehr Informationen unter www.info-endpolio-mg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wer braucht ein teures WFMG-Magazin zum Mönchengladbacher Wirtschaftsstandort?

    Wer braucht ein teures WFMG-Magazin zum Mönchengladbacher Wirtschaftsstandort?

    Wie haben sich die wichtigen Kennzahlen der Mönchengladbacher Wirtschaft entwickelt? Welche Großprojekte werden wann fertig?

    Wie blicken Macher von außerhalb auf Mönchengladbach?

    Diese Fragen beantwortet „HUGO – Business in Mönchengladbach“ auf 150 Seiten.
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners stellte das erstmalig erschienene Magazin beim Neujahrsempfang von Entwicklungsgesellschaft (EWMG) und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) im Hugo-Junkers-Hangar vor.

    David Bongartz, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, hatte die Idee zu dem Magazin. „Wir wollen all die guten Geschichten, die es zum Standort Mönchengladbach im Moment gibt, gebündelt erzählen“, erklärt Bongartz.

    Aufwändige Grafiken, Hintergrundgeschichten und opulente Bildstrecken erklären die Besonderheiten des Wirtschaftsstandorts. Zu denen gehören nicht nur harte wirtschaftliche Zahlen, sondern auch die weichen Standortfaktoren. „Wir zeigen zum Beispiel, dass man von Gladbach aus an einem einzigen Tag surfen, Ski fahren und klettern kann“, berichtet Bongartz.

    Damit ist HUGO – benannt nach dem Rheydter Luftfahrtpionier Hugo Junkers – nicht nur interessant für Menschen, die den Standort noch nicht kennen, sondern auch für die Mönchengladbacher selbst. „Die Gladbacher haben allen Grund, selbstbewusst zu sein. Auf diese Stadt blicken gerade auch internationale Investoren sehr interessiert“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG.

    Das ist auch der Grund, warum HUGO zweisprachig in Deutsch und Englisch erscheint.
    HUGO gibt es für 9,50 Euro unter anderem bei der Buchhandlung Degenhardt an der Friedrichstraße zu kaufen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Der Deutsche Städtetag war Gast in Mönchengladbach

    Der Deutsche Städtetag war Gast in Mönchengladbach

    Das Präsidium und der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages tagten gestern (28. +29. Januar) auf Einladung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in Mönchengladbach.

    Unter der Leitung von Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, und Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy fanden am Dienstag Gruppensitzungen im Haus Erholung sowie die Präsidiumssitzung im Ratssaal des Rathauses Abtei statt.

    Dabei geht es unter anderem um die Zukunft der kommunalen Krankenhäuser, die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen in der Bildung sowie um das Thema Eintrittspreis Politik in Museen. Der Tag klang mit einer Abendveranstaltung im Hugo Junkers-Hangar aus.

    Der Hauptausschuss, der heute im Haus Erholung tagt, befasst sich unter anderem mit den Themen Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr und dem gesamtdeutschen Fördersystem für strukturschwache Regionen.

    Vorbereitende Gespräche für die zweitägigen Sitzungen fanden in den Räumen des Mönchengladbacher Unternehmens Media Central im Quartier Kühlen an der Neuhofstraße statt.

    Der Deutsche Städtetag ist der kommunale Spitzenverband der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. In ihm haben sich rund 3400 Städte und Gemeinden mit fast 53 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zum Gedenken der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945

    Zum Gedenken der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945

    Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Rheydt reinigten am 21.01.2020 in Giesenkirchen und am 24.01.2020 in Rheydt-Mitte Stolpersteine des bekannten Künstlers Gunter Demnig.

    Die Stolpersteinputz-Aktion der ev. Kirchengemeinde Rheydt und ev. Jugendkirche Rheydt ist ebenfalls von Pulse of Europe angeregt worden.

    Foto: Kirchengemeinde Rheydt

    Unter dem Straßenschmutz erschienen allmählich wieder die Namen der jüdischen Mitbürger, welche in Rheydt ihre letzte frei gewählte Wohnung hatten, bevor sie unter der nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft vertrieben, verfolgt und ermordet wurden: Hermann und Selma Harf, Amalie und Margarete Buchholz und ein paar Schritte weiter: eine ganze Familie, die in Auschwitz ermordet wurde.
    Und auf den nächsten Straßen: Adele und Karoline Aron, die Familien Frenkel und Heymann, Amalie Hänsel, Siegried Isaac, Joseph Josef, Rosa Kanter, die Familien Kaufmann und Levy, Hermine Lenneberg, die Familie Nussbaum, Herman Michelson, die Familien Rosenberg, Schnitzler und Schnook, Ilse und Walter Simons, Rosa und Simon Spier, Emma Struch, Gustav und Johanna Wallach.

    Am Gedenkstein der in der „Reichspogromnacht“ zerstörten Synagoge kamen Fragen auf: „Wo war Gott?“ –  „Wo ist Gott?“ – „Wo waren die Nachbarn?“

    Bei anschließender Andacht und Diskussion in der evangelischen Jugendkirche Rheydt fiel ein bemerkenswerter Satz:

    „Wir müssen und können gemeinsam mutiger sein als unsere Vorfahren – für Menschenrecht und Menschenwert in unserer kleinen Stadt in Europa!“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Coronaviren: DAK-Gesundheit in NRW schaltet Hotline

    Coronaviren: DAK-Gesundheit in NRW schaltet Hotline

    In Deutschland gibt es erste bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus.

    Das Virus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der im Hauptverbreitungsland China bereits viele Menschen gestorben sind.
    Zur Aufklärung über mögliche Gefahren schaltet die DAK-Gesundheit in Nordrhein-Westfalen am 31. Januar eine Beratungshotline.
    Zwischen 8 und 20 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen.
    Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Brand vor CDU-Geschäftsstelle – Zufall?

    Brand vor CDU-Geschäftsstelle – Zufall?

    In der Nacht zum Montag hat es vor der Geschäftsstelle der Mönchengladbacher CDU einen Brand gegeben.

    Kurz vor Mitternacht war die Meldung über den Brand an der Regentenstraße eingegangen.
    Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr vor Ort war das Feuer bereits erloschen. Ermittlungen ergaben, dass ein unbekannter Täter zwei im Eingangsbereich des Hauses liegende Zeitungen angezündet hatte.

    Es entstand weder an der Eingangstür noch an der Hauswand Sachschaden. Dennoch kam es zu einer Rauchentwicklung mit Auswirkungen auf das Gebäudeinnere. Die Feuerwehr setzte Ventilatoren ein.
    Personen wurden nicht verletzt.

    Fahndungsmaßnahmen unmittelbar nach dem Geschehen sowie im Rahmen der nächtlichen Bestreifung führten weder auf die Spur der Täter noch zu weiteren Feststellungen.

    Die Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach laufen. Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die für ein politisch motiviertes Handeln sprechen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Brauchen wir ein weiteres Regelwerk? –  CDU und SPD fordern Betreiberkonzept für Grillplätze

    Brauchen wir ein weiteres Regelwerk? –
    CDU und SPD fordern Betreiberkonzept für Grillplätze

    Insbesondere am Wochenende und an Feiertagen häuften sich im vergangenen Sommer die Beschwerden von Anwohnern und Parknutzern über die Zustände im Rheydter Stadtwald.

    „Eine derartige Situation darf sich in diesem Jahr unter keinen Umständen wiederholen. Störendes Freizeitverhalten muss konsequent in geordnete Bahnen gelenkt werden“, sind sich die Vorsitzenden der Bezirksfraktionen Süd von CDU und SPD, Joachim Roeske und Horst Schnitzler, einig.

    Für die kommenden Sitzungen der Bezirksvertretung Süd und des Umwelt- und Feuerwehrausschusses haben die GroKo-Partner daher einen Antrag eingebracht, in dem sie ein Betreiberkonzept für die konfliktfreie Nutzung des Stadtwaldes beantragen.

    „Seit dem vergangenen Sommer haben wir zahlreiche Gespräche mit der Initiative Rheydter Stadtwald geführt. Sicherheit, Ordnung sowie der Schutz der Natur müssen im Stadtwald dauerhaft und ohne Ausnahme gewährleistet und durchgesetzt werden. Nach unserer Überzeugung gelingt das nur mit klaren Zuständigkeiten und einer festen Personalpräsenz an sensiblen Tagen. Hierfür soll das Betreiberkonzept den Weg weisen“, erklärt Joachim Roeske.

    Parplatz zu klein?

    Horst Schnitzler ergänzt: „Der Rheydter Stadtwald ist gerade in den warmen Monaten ein beliebtes Naherholungsziel für viele Bürgerinnen und Bürger. Allerdings gelten auch hier Spielregeln, an die sich jeder Parkbesucher zu halten hat. Das gilt insbesondere für die Nutzung der Grillflächen, die nicht in Konflikt zu anderen Erholungssuchenden treten darf. Mit dem Betreiberkonzept fordern wir daher mehr Moderation durch die Stadt und ihre Gesellschaften.
    Jeder, der das harmonische und geordnete Zusammenleben im und um den Stadtwald stört, muss wissen, dass er mit spürbaren Konsequenzen zu rechnen hat.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!