Autor: Harald Wendler

  • AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    AWO Mönchengladbach hat „rückenwind+“

    Gerade für Branchen, mit vielen systemrelevanten Berufsgruppen und Kundinnen und Kunden, die zur so genannten Risikogruppe gehören, ist diese Zeit herausfordernd. Eigene Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden müssen zwingend geschützt werden – gleichzeitig sieht sich die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach in besonderem Maße dafür verantwortlich, dennoch die Menschen weiterhin zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

    Vor einigen Jahren hat die AWO Mönchengladbach bereits die digitale Transformation gewagt und die so genannte agile Arbeitsweise in der Verwaltung des Unternehmens eingeführt. Der Wohlfahrtsverband möchte weg vom klassischen, hierarchisch-organisierten System, bei dem der Chef seinen Mitarbeitenden Anweisungen gibt. „Agiles Arbeiten“ bedeutet Arbeiten als „Team“. Die Teams und deren Mitglieder bekommen und übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln. Während die Mitarbeitenden also mehr Verantwortung bekommen, gibt der Chef des Unternehmens welche ab. „Das ist ein Prozess der Geduld erfordert,“ sagt der AWO-Geschäftsführer Thomas Schulitz, „AWO-Vorstand Uwe Bohlen und ich halten uns aus dem Tagesgeschäft aber inzwischen weitgehend heraus und kümmern uns um strategische Entscheidungen.“ Und Uwe
    Bohlen ergänzt: „Das Ziel agilen Arbeitens ist, dass ein Unternehmen und seine Teams schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren können. So wie gerade, während der Corona Pandemie und den Maßnahmen, die es einzuhalten gilt.“ Über 100 AWO Mitarbeitende treffen sich seitdem regelmäßig in Videokonferenzen und tauschen sich über den Stand der aktuellen Lage aus.
    Weil der Wohlfahrtsverband und seine Beschäftigten darin geübt sind – sie nicht erst in der Krise lernen mussten, wie digitale Kommunikation funktioniert und auch die Infrastruktur dafür bereits geschaffen war – läuft der Betrieb auch jetzt fast wie gewohnt weiter.
    Das Projekt „Agil ist besser! Moderne Organisation für soziale Dienstleistungen.“ wird im Rahmen des „rückenwind+“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP: Sportwelt erleidet massive Einbußen durch Corona-Krise

    FDP: Sportwelt erleidet massive Einbußen durch Corona-Krise

    Um den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorzubeugen, hat die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Rettungsschirm für Wirtschaft und Gesellschaft vergangene Woche beschlossen.

    Besonders hart trifft die Krise Sportvereine und Menschen, die im Sport tätig sind, da aufgrund der Kontaktsperre sämtlicher Sportbetrieb seit dem 16. März bis mindestens zum 20. April eingestellt bleibt.

    „Etliche unserer knapp 18.300 Sportvereine sind trotz Gemeinnützigkeit auch unternehmerisch tätig. Ebenso stellt für viele freiberufliche Übungsleiterinnen und -leiter sowie Trainerinnen und Trainer ihre Tätigkeit im Sport der finanzielle Haupterwerb dar. Damit fallen sowohl die Vereine, als auch die soloselbstständigen Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen als antragsberechtigt unter den Rettungsschirm“, sagt Andreas Terhaag, sportpolitischer Sprecher der Freien Demokraten im Landtag.
    „Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind von zentraler Bedeutung für die Sportvereine. Sie sind die Garanten für ein qualitativ hochwertiges Angebot, gerade im Gesundheitssport, für Sportler aller Altersstufen. Die Trainer/innen und Übungsleiter/innen bieten meist in mehreren Vereinen Kurse an. Durch die Schließung sämtlicher Freizeit-, Spiel- und Sportanlagen sind deren Einnahmemöglichkeiten schlagartig weggefallen. Dieses Rückgrat unseres Sportsystems dürfen wir keineswegs fallen lassen”, betont Terhaag.

    Ein Wegfall dieser Berufsgruppen würde dem Breitensport in Nordrhein-Westfalen einen herben Schlag versetzen und auch hinsichtlich der allgemeinen gesellschaftlichen Gesundheit schwer schaden.
    „Nicht weniger entscheidend sind natürlich unsere Sportvereine. Viele der gemeinnützigen Vereine hierzulande sind unternehmerisch tätig, etwa durch Verpachtung in voll steuerpflichtigen Geschäftsbetrieben.
    Dies dient meist dazu, den eigentlichen Zweck des Vereins mitzufinanzieren. Da der Betrieb nicht stattfindet, aber die Fixkosten wie Miete und Personal weiterlaufen, entsteht hier eine große Einnahmenlücke.
    Gemeinnützige Vereine dürfen zudem nur in begrenztem Rahmen Rücklagen bilden und geraten deshalb bei diesen Lücken schnell in Insolvenzgefahr. Daher ist es wichtig und richtig, dass die Vereine vom Rettungsschirm aufgefangen werden. Auch können sie Kurzarbeitergeld beantragen, um ihre Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit zu schützen. Unsere Sportvereine sind ein hohes Gut, das gilt es in dieser schwierigen Zeit zu schützen, um unser Sportsystem langfristig zu erhalten“, erläutert der Landtagsabgeordnete Terhaag.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Giesenkirchen hilft

    Giesenkirchen hilft

    Unzählige Hilfsangebote gibt es mittlerweile im gesamten Stadtgebiet von Mönchengladbach.

    Nun hat sich Giesenkirchen eingereiht und die Messdiener sowie die Schützen machen ein Hilfsangebot.

    Wer Hilfe benötigt ruft bitte im Pfarrbüro an unter der Tel. Nr.: 02166 / 9702670

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Covid-19: Statusbericht vom 2. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 2. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Aktuell sind 152 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Donnerstag, 2. April (Stand: 10 Uhr) 18 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 235 (Vortag: 217) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1393 (Vortag: 1351) erhöht. 29 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 474 Personen (Vortag: 456) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 82 (Vortag: 80) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 235
    aktuell infizierte Personen: 152
    genesene Personen: 82
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 474
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 434 
    in freiwilliger Quarantäne: 6
    im Krankenhaus: 34

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Versagen und Sklaventum?

    Versagen und Sklaventum?

    Erinnern wir uns: Seit vielen Jahren weiß unsere Gesellschaft um den miserablen Zustand der Pflege, um deren unzureichende Ausstattung.
    In etlichen öffentlichen Sonntagsreden unserer Politiker jedweder Coleur hörten wir von angeblichen Anstrengungen zur Verbesserung der Situation.
    Nun haben wir wieder eine dramatische Notsituation im gesamten medizinischen Bereich. Deutschland erkennt den tatsächlichen Wert unseres Gesundheitssystems.
    Öffentlich werden Loblieder auf Ärzteschaft, Pflegerinnen und Pfleger gesungen, es wird Beifall geklatscht und gedankt für die Einsatzbereitschaft dieser Menschen, noch in der vergangenen Woche durch unseren Ministerpräsidenten und sein Gefolge.
    Vereinzelt wird schon wieder eine Verbesserung der Situation für das Pflegepersonal in Aussicht gestellt.

    Nun die Kehrtwende?
    Es soll per NRW-Epidemiegesetz eine Dienstverpflichtung eingeführt werden.
    Soll das die richtige Antwort auf Notwendigkeiten des Ausbaues und der Verbesserung in der Pflege sein?
    Ist das die versprochene Wertschätzung unserer Gesellschaft?
    Die öffentliche Beklatschung im Düsseldorfer Landtag bei der Einführung der Vorlage durch die CDU/FDP-Koalition am heutigen Tag ist eine Ohrfeige für jeden Pflegedienstler.

    Ich nenne das die versuchte Einführung des Sklaventums.

    Nein, solche Zwänge sind in unserer Demokratie nicht denkbar.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    In Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V. fertigt die Schneiderei des Theaters Mundschutze. 700 Stück sind schon entstanden.

    „Helfen wo man helfen kann. Gemeinschaftlich unterwegs sein. Das sind einige Gebote der Stunde. Unser Theater steht mitten in der Stadt und wir verorten uns auch in der Mitte der Gesellschaft. Wenn wir dieser Stadt und dieser Gesellschaft in der jetzigen Lage etwas zurückgeben können, ist dies gut für alle“, sagt Generalintendant Michael Grosse.

    Foto: Matthias Stutte

    Deshalb hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V., dessen Schirmherrin Schlagersängerin Andrea Berg ist, die Produktion von Atemschutzmasken aus Stoff begonnen.
    Dort, wo sonst die Kostüme für die Inszenierungen gefertigt werden, nähen die Schneiderinnen und Schneider jetzt aus den hauseigenen Stoffvorräten, aber auch aus vielen Stoffspenden von Krefelder Bürgerinnen und Bürgern Mundschutze.

    Foto: Matthias Stutte

    Sie kommen vor allem Pflegeeinrichtungen zugute, die sich mit den Stoffmasken behelfen können.
    „700 Stück konnten bereits verteilt werden und täglich kommen etwa 150 dazu“, erläutert die Leiterin der Kostümabteilung Ina Schotes.

    Außerhalb des Theaters sitzen etliche Hobbynäherinnen unermüdlich an ihren Maschinen und unterstützen die Herstellung. Karin Meincke aus dem Vorstand des Vereins Die Wiege e.V. organisiert die Stoffspenden und liefert dem Theater täglich Nachschub.
    Kontakt: info@karinmeincke.de

    Ab sofort näht die Schneiderei des Theaters auch für alle Einrichtungen in Mönchengladbach, die von der Stadt betreut werden.

    Stepahn Küppers, Leiter des
    Fachbereichs Altenhilfe der Stadt
    Mönchengladbach;
    Foto: Matthias Stutte

    Stepahn Küppers, Leiter des Fachbereichs Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach organisiert die Verteilung der Stoffmasken in Mönchengladbach.
    “Heute wurden bereits 30 Stoffmasken zu uns gebracht. Wir haben sie sofort an Jugendliche weitergegeben, die ältere Menschen durch Besorgungen unterstützen”.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    350 Atemschutzmasken, einige Schutzbrillen und Einweghandschuhe hat Racing-Team der Hochschule Niederrhein hat an Krankenhäuser gespendet.

    Die Ausrüstung ging an das Krankenhaus St. Josef in Moers sowie an das Bethesda Krankenhaus in Duisburg.
    „Wir haben uns gefragt, was wir jetzt in dieser schwierigen Zeit als Hilfe beitragen können. In den Medien wurde gehäuft von knappen Beständen von Atemschutzmasken berichtet. Eine Krankenschwester, die mit einem Teammitglied befreundet ist, teilte ihre Suche nach Masken auf Instagram. Es schien uns sinnvoll, die Masken, Schutzbrillen und Handschuhe weiterzugeben. Dort werden sie jetzt dringender gebraucht als bei uns“, sagt Sven Wollny vom HSNR-Racing-Team.

    Foto:HN: Der Rennwagen des
    HSNR-Racing-Teams
    beim Rennen in Tschechien.

    Das HSNR-Racing-Team verwendet die Atemschutzmasken und Handschuhe bei den Arbeiten an ihrem Rennwagen. Insbesondere bei der Fertigung der Verkleidung und des Aerodynamikpakets aus Carbon laminieren, schleifen und polieren die Studierenden verschiedene Bauteile, um diese in bestmöglicher Qualität herzustellen. Beim Schleifen entsteht durch den Spachtel und das Carbon (CFK) Staub, vor dem die Team-Mitglieder sich schützen müssen.

    Die Studierenden der Hochschule Niederrhein sind seit 2011 bei internationalen Rennen aktiv. Seitdem bauen sie jedes Jahr ein neues Fahrzeug. Rund 60 Studierende, vorwiegend aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik, gehören zum Team.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Als Deutschlands erster Online-Supermarkt startet Picnic mit der Lebensmittellieferung am Sonntag.

    Das Unternehmen aus Düsseldorf, das in 30 Städten in Nordrhein-Westfalen vertreten ist, möchte den zusätzlichen Liefertag dazu nutzen, mehr Haushalte beliefern zu können. Um vor allem Ärzte und Pflegekräfte unterstützen zu können, wird diesen an dem zusätzlichen Liefertag Priorität über eine “Special Care Liste” eingeräumt. Ab dem 5. April beginnt Picnic mit einem Piloten, bei dem sie die Möglichkeit haben, auch sonntags mit frischen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs beliefert zu werden. 

    „Es ist jetzt besonders wichtig, diejenigen zu unterstützen, die jeden Tag an vorderster Front im Einsatz sind in Krankenhäusern, Altenheimen oder als mobile Pflegekräfte”, sagt Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland. „Einige unserer Kunden berichten uns aus eigener Erfahrung, wie stark das Pflegepersonal aktuell beansprucht wird. Daraus entstand die Idee, den Sonntag als zusätzlichen Liefertag einzuführen und dieser Gruppe zu widmen. Unser Team ist hochmotiviert, die Menschen mit diesem Service ein wenig zu entlasten – ganz nach dem Motto: Ihr bleibt für uns da – wir liefern für euch nach Hause.“

    Im Zuge der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland, wurde die Sonntagsöffnung für Supermärkte ermöglicht. Picnic kann hierdurch die Kapazitäten für die Zustellung auf einen weiteren Tag verteilen und somit mehr Haushalte in NRW beliefern. 

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Covid-19: Statusbericht vom 30. März 2020 (Stand: 10:00 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 30. März 2020 (Stand: 10:00 Uhr)

    Aktuell sind 119 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Montag, 30. März (Stand: 10 Uhr) 4 neue positive Nachweise. Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 178 (Vortag: 174) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1103 (Vortag: 1101) erhöht. 39 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 408 Personen (Vortag: 423) in Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 58 (Vortag: 47) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 178
    aktuell infizierte Personen: 119
    genesene Personen: 58
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 408
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 389
    in freiwilliger Quarantäne: 4 im Krankenhaus: 15

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rentenpolitik: Regierung legt Reform weitgehend auf Eis

    Rentenpolitik: Regierung legt Reform weitgehend auf Eis

    Die Rentenkommission bleibt konkrete Ideen zu einer tragenden Rentenreform weitgehend schuldig.

    Immerhin werde darüber nachgedacht, die Versichertenbasis um Selbständige und Beamte zu erweitern, so Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation:

    „Die Große Koalition lässt uns weiterhin im Unklaren über die Zukunft der Rente. Dass die von der Koalition eingesetzte Kommission nach zwei Jahren nicht liefert, ist ein herber Rückschlag. Der Blick ins Ausland zeigt: Es sprechen fundamentale Fakten gegen den deutschen Rentenkurs, das bei unseren österreichischen Nachbarn beträgt netto und inflationsbereinigt beispielsweise 90 Prozent des durchschnittlichen Arbeitseinkommens. Wir liegen nach Angaben der OECD bei gerade einmal 52 Prozent, während der globale Wert bei 59 Prozent spürbar höher liegt. Die demografische Situation ist bekannt. Daher ist es unverständlich, weshalb die Politik die entscheidenden rentenpolitischen Schritte, wie die Planung des zukünftigen Renteneintrittsalters bis zum Jahr 2026, auf Eis legt. Wir müssen feststellen: Es waren zwei verlorene Jahre, die Bundesregierung zeigt sich weiterhin handlungsunfähig, die gesetzliche Rente auf ein sicheres Fundament zu stellen, um Altersarmut einzudämmen.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • EZB-Bankenaufsicht verfügt europaweiten Dividendenstopp: Banken sollen sich mit Rücklagen gegen Corona-Krise wappnen

    EZB-Bankenaufsicht verfügt europaweiten Dividendenstopp: Banken sollen sich mit Rücklagen gegen Corona-Krise wappnen

    Die europäische Bankenaufsicht (SSM) hat in einer Eilsitzung am gestrigen Freitag den knapp 120 größten Instituten der Eurozone die Ausschüttung von Dividenden sowie Aktienrückkäufe vorübergehend untersagt.

    Das Aufsichtsgremium (Supervisory Board) entschied, dass die von der EZB direkt beaufsichtigten Banken bei den jetzt im Frühjahr anstehenden Hauptversammlungen Beschlüsse zur Gewinnverwendung auf Oktober verschieben müssen.

    Der SSM ist damit die erste Aufsichtsbehörde, die verbindliche Beschränkungen erlässt. Anfang dieser Woche hatte die deutsche Finanzaufsicht BaFin lediglich empfohlen, von Aktienrückkäufen abzusehen und vor der Zahlung von Dividenden und Boni zweimal nachzudenken.

    Wegen der Corona-Pandemie werden voraussichtlich zahlreiche Unternehmen und Privathaushalte in den nächsten Wochen Insolvenz anmelden. Die Banken müssen vergebene Kredite dann abschreiben, was ihr Eigenkapital schmälert. 
    Noch am 20. März hatte der SSM Kapitalentlastungen in Höhe von rund 120 Milliarden Euro beschlossen und dabei die Banken angehalten “die positiven Auswirkungen dieser Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft zu nutzen und nicht zur Erhöhung der Dividendenausschüttungen oder der variablen Vergütung”.
    Dessen ungeachtet hatten mehrere Geldhäuser signalisiert, dass sie an Ausschüttungen festhalten wollen. Daraufhin hatten EU-Parlamentarier wie die Grünen öffentlich und im Europaparlament gefordert, Banken die Ausschüttung von Dividenden und den Rückkauf von eigenen Aktien einstweilen zu verbieten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Brunnen in Mönchengladbach werden angeschaltet

    Brunnen in Mönchengladbach werden angeschaltet

    Nach der Winterpause gehen die Brunnenanlagen im Stadtgebiet nach und nach wieder in Betrieb.

    Den Anfang machen zunächst fünf Brunnen: Dazu zählen die Anlagen auf dem Alten Markt, am Schloss Wickrath, am Geroweiher, im Volksgarten und der Talerbrunnen auf dem Rheydter Markt.

    Sie werden ab dem 1. April wieder sprudeln. Zwei Wochen später, ab dem 16. April, folgen sukzessive die restlichen Brunnen, darunter der Bylandtbrunnen und die Anlagen am Kreuzweiher, auf dem Bismarckplatz und am Museum Abteiberg.
    mags bedankt sich auf diesem Weg herzlich bei allen Brunnenpaten. Ob Initiativen oder Privatpersonen – erneut helfen engagierte Bürger bei dem Betrieb der Anlagen in Mönchengladbach. So sprudelten im vergangenen Jahr der Pferdebrunnen auf dem Lindenplatz in Wickrath (Heimatverein Wickrath), der Regenbaumbrunnen auf dem Marktplatz in Odenkirchen (Heinrich Schmidt) und der Rosenbrunnen auf dem Eickener Marktplatz (FPGM Supporters Club e.V.) mit großer Unterstützung durch die Patenschaften.

    In der Regel werden mit einer Patenschaft Unterhaltungskosten für Wasser, Strom, Reinigung und Wartung in Höhe von 2.500 Euro pro Jahr übernommen.
    Zudem gibt es Brunnenanlagen im Stadtgebiet, die komplett eigenverantwortlich von ihren Paten betrieben werden. Dazu gehören der Spinnerbrunnen auf dem Hardter Marktplatz (GKG Spönnradsbeen 1857 e.V.), die Wasserrinne am Vitusbad (NEW AG), der Handwerker auf dem Friedensplatz (IG Friedensplatz) und der Brunnen auf dem Giesenkirchener Marktplatz (Gewerbekreis Giesenkirchen).
    Hier legen die Paten auch eigenständig den Einschalttermin fest. Auch in diesem Jahr können noch für verschiedene Brunnenanlagen im Stadtgebiet Patenschaften vergeben werden; zum Beispiel für den Brunnen auf dem Rheydter Markt oder auf dem Bismarckplatz.

    Interessierte Mönchengladbacher können sich gerne über das mags-Servicetelefon unter 02161 – 49 10 10 melden oder eine Mail an service@mags.de schreiben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Erweiterte telefonische Erreichbarkeit der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

    Die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Freien Wohlfahrtsverbände teilt mit, dass die Beratungsstelle in der Odenkirchener Str. 14-16, 41236 MG für Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen ist.

    Die telefonische Erreichbarkeit wurde daher erweitert:
    unter 02166 / 254 681 oder 02166 / 99 77 18 sind die Beratungskräfte von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr erreichbar.

    Zusätzlich werden für den Nachmittag Telefontermine vereinbart.

    Die E-Mail-Adresse der Schuldnerberatungsstelle:
    post@schuldnerberatung-mg.de

    Homepage: www.schuldnerberatung-mg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Hilfsangebote für Kulturschaffende

    Viele Menschen und Bereiche des öffentlichen Lebens sind schwer betroffen von der #Corona-Krise.

    Für die Kulturschaffenden ist heute eine neue Unterstützung in #NRW vorgestellt worden:

    – Soforthilfe (5 Mio. Euro) für freischaffende, professionelle Künstler*innen mit einer existenzsichernde Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro (Beantragung bei der Bezirksregierung)

    – Genehmigte oder in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von 120 Mio. Euro, auch wenn die Veranstaltungen abgesagt werden müssen, werden ausgezahlt

    – Weiterbildungsangebote werden weiterhin finanziert, auch wenn die Angebote aufgrund von Corona nicht stattfinden können

    Antrag Sofortprogramm

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Städtische Kitas erweitern Betreuungsangebot für Kinder von unverzichtbaren Schlüsselpersonen

    Die städtischen Kindertageseinrichtungen erweitern am kommenden Montag (23. März) das Betreuungsangebot für Eltern, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind.

    Diese Notbetreuung wird zudem bei Bedarf auf das Wochenende ausgeweitet. Darüber hinaus können Eltern, auch alleinerziehende, nun auch unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung nutzen, wenn sie eine eigene Betreuung nicht gewährleisten können.

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie folgt damit einem neuen Erlass des Landes NRW, den auch die Schulen sowie die anderen Träger von Kindertageseinrichtungen umsetzen müssen.

    Eltern, die diese neue Regelung nutzen möchten, wenden sich
    – an den Kita-Träger, mit dem sie einen Betreuungsvertrag haben,
    – wenn das Kind eine städtische Kita besucht, an die Rufnummer 02161 / 25 3408
    – oder an die Schule, die ihr Kind besucht.

    Die Regelung gilt auch für Schlüsselpersonen, die bisher keine Betreuung in Anspruch genommen haben, jetzt aber dringend auf Hilfe angewiesen sind.

    Sofern Eltern Fragen zur Anerkennung als Schlüsselpersonen haben, können sich diese gerne unter der Rufnummer 02161 / 253408 am Montag (23. März) ab 8 Uhr beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familien melden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Yüksel appelliert an Solidarität

    Yüksel appelliert an Solidarität

    Derzeit sind in Mönchengladbach nachgewiesenermaßen 100 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 21. März, 10:00 Uhr).

    Viele weitere befinden sich in Quarantäne. Angesichts der steigenden Fallzahlen appelliert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel erneut, jetzt Verantwortung zu zeigen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, muss jede und jeder Einzelne das Risiko verringern, andere anzustecken. Auch wer selbst keine Symptome hat, kann das Virus übertragen. Deshalb müssen wir alle Verantwortung übernehmen und den aktuellen Verhaltensregeln Folge leisten“, betont Yüksel. Zu den allgemeinen Schutzmaßnahmen gehören: Kein Handschlag, gründliches und regelmäßiges Händewaschen und mindestens eineinhalb Meter Abstand zu Anderen. Weiterhin gilt es, möglichst zu Hause zu bleiben, sofern nicht anders dringend erforderlich.

    Expertinnen und Experten warnen eindringlich, dass eine zu schnelle Ausbreitung des Virus das Gesundheitssystem überlasten würde. In diesem Fall könnte nicht allen Erkrankten die notwendige, lebenserhaltende medizinische Intensivbehandlung geboten werden. „Bitte unterschätzen Sie die Situation nicht. Wir entscheiden mit unserem Handeln heute, wie hoch die Anzahl der Todesfälle sein wird“, sagt Yüksel.

    Alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Daher sollten Kontakte zu Ihnen daher in nächster Zeit möglichst vermieden werden. „Ich weiß, dass Einschränkungen dieser Art nicht einfach sind, aber sie sind entscheidend. Gerade besonders gefährdete Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität. Diese Solidarität zeigen wir, wenn wir uns an die Verhaltensvorschriften halten und damit die Ansteckungsrate bremsen. Konkret können wir zudem Einkaufsgänge für diese Menschen übernehmen, sodass sie in ihrer Wohnung vor Ansteckung geschützt sind“, betont Yüksel und fügt hinzu: „Ich danke allen, die dies jetzt schon tun und Solidarität leben“.

    „Bitte halten Sie sich an die Verhaltensregeln. Um unsere Nächsten zu schützen, müssen wir jetzt solidarisch sein und uns verantwortungsvoll verhalten. Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung bremsen“, appelliert Yüksel abschließend.

    Ausführliche Informationen zum Virus, zur Ausbreitung und zur Prävention publiziert das Robert Koch-Institut unter: https://www.rki.de/…/Inf…/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

    Auf www.spdfraktion.de/Corona-Pandemie und https://www.spd.de/aktuelles/corona/ findet sich eine Übersicht an politischen Maßnahmen zur Unterstützung von Beschäftigen, Unternehmen und Familien. Die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Wegen Coronavirus persönliche Kontakte reduzieren: Polizei Mönchengladbach richtet Anzeigen-Hotline ein

    Die Polizei Mönchengladbach bietet ab Freitag, 20. März 2020, unter der Telefonnummer 02161-2911025 eine Anzeigen-Hotline an.

    Über diese ist von montags bis freitags, jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr, eine telefonische Anzeigenerstattung möglich.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann:

    “Aufgrund der durch die Corona-Pandemie gebotenen Vorsichtsmaßnahmen müssen wir alle persönlichen Kontakte so weit wie möglich reduzieren. Deshalb richten wir an alle Bürgerinnen und Bürger den Appell, in geeigneten Fällen Anzeigen telefonisch zu erstatten und in diesen Fällen nicht zu einer Polizeidienststelle zu kommen. Das ist geboten, um uns alle gegenseitig zu schützen. Es geht um den Schutz der Anzeigenerstatter aber auch der Polizeibeamten.”

    Anrufer werden über die eingerichtete Hotline zum Anzeigendienst weitergeleitet. In Einzelfällen vereinbaren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Termin oder einen Rückruf.

    Nicht geeignet für eine telefonische Anzeigenerstattung sind Anzeigen wegen schwerer Straftaten. Es können auch individuelle Gründe dagegen sprechen, die Anzeige telefonisch zu erstatten, so dass es erforderlich ist, eine Polizeidienststelle aufzusuchen. Dafür stehen Ihnen die Polizeidienststellen auf der Vierhausstraße in Rheydt und auf der Krefelder Str. in Mönchengladbach zur Verfügung.

    Die Polizei Mönchengladbach ist weiterhin unter der allgemeinen Telefonnummer 02161-290 erreichbar sowie in Notfällen unter dem Notruf 110.

    Die in kommunalen Dienstgebäuden untergebrachten Dienststellen des polizeilichen Bezirksdienstes sind für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich, da die Stadt Mönchengladbach die Gebäude aufgrund der aktuellen Lage für den Publikumsverkehr geschlossen hat. Deshalb ist es erforderlich, auch zu den gewohnten Sprechzeiten die Bezirksdienstbeamten zunächst telefonisch zu kontaktieren.
    Vor Ort informiert ein Aushang über Sprechzeiten und Erreichbarkeit. Aufgrund der aktuellen Lage gilt für die Polizeiwache Alter Markt die gleiche Regelung wie bei den bereits angesprochenen Bezirksdienststellen.
    (wr)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Schließung der Arbeitslosenzentren und Erwerbslosenzentren für den Publikumsverkehr angeordnet

    Für die Zeit vom 19. März 2020 bis zum 19. April 2020 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen heute mit Erlass vom 18. März 2020 im Zusammenhang mit der Vermeidung von Sozialkontakten im Zusammenhang mit der Verlangsamung der Verbreitung der Coronavirus-Pandemie die Schließung verfügt.

    Das bedeutet Beratungen sind ab sofort persönlich nicht mehr möglich.

    Ratsuchende können ab sofort die Erwerbslosenberatungsstelle Mönchengladbach und die Sozialberatung nur telefonisch und per Email wie folgt erreichen:

    Erwerbslosenberatungsstelle: Tel.: 02161 20195
    Email: info@arbeitslosenzentrum-mg.de

    Sozialberatung:                      Tel.: 02161 20194
    Email: julian.strzalla@arbeitslosenzentrum-mg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!