Autor: Harald Wendler

  • Für ein Jahr geht es auf der Hindenburgstraße nur aufwärts –  Geänderte Buslinienführung im Bereich Hindenburgstraße und Steinmetzstraße

    Für ein Jahr geht es auf der Hindenburgstraße nur aufwärts –
    Geänderte Buslinienführung im Bereich Hindenburgstraße und Steinmetzstraße

    Zum Fahrplanwechsel am Sonntag 10.Juli wird der Busverkehr im Rahmen einer anberaumten Testphase von einem Jahr im Bereich der Hindenburgstraße neu geordnet.

    Vom Europaplatz aus in Richtung Krankenhaus Maria Hilf über den Alten Markt fahren die Busse wie bisher aufwärts über die Hindenburgstraße. In entgegengesetzter Fahrtrichtung ergeben sich die  angekündigten Änderungen im Buslinienverkehr ab Sonntag 10. Juli mit dem Fahrplanwechsel der NEW. Die Haltestelle Krankenhaus Maria Hilf wird in Richtung Europaplatz auf die Sandradstraße verlagert (Buslinien 008, 009, 010 und 019).

    Anschließend fahren die Busse nicht wie bisher über den Alten Markt und die Hindenburgstraße zum Europaplatz (Hbf.). Stattdessen wird eine Haltestelle „Stadtverwaltung  (Alter Markt)“ auf der Aachener Straße gegenüber der Stadtverwaltung eingerichtet (Buslinien 003, 007, 013, 023 und 033). Die Haltestelle ist im Verbund mit der bestehenden Haltestelle „Alter Markt“ zu sehen, da viele Umsteigebeziehungen zwischen den jeweiligen Linien an beiden Haltestellen bestehen.

    Danach biegen alle Buslinien nach rechts in die Viersener Straße ein und halten an der Haltestelle „Kapuzinerplatz (Museum Abteiberg)“. Über die Wallstraße kann man fußläufig die Haltestelle „Abteiberg“ auf der Hindenburgstraße erreichen.

    In der Folge halten die Busse an der Haltestelle „Kleiststraße (Am Minto)“. Durch den Hintereingang des Minto gelangt man direkt zur Hindenburgstraße und der Gegenhaltestelle „Am Minto“. Anschließend fahren alle Busse ohne weiteren Halt über die Sittardstraße zum Europaplatz (Hbf.).

    Für die Testphase sind die Haltestellen „Stadtverwaltung“ und „Kleiststraße“ mit höheren Buskappsteinen versehen worden. Sie ermöglichen einen leichteren Einstieg in die Busse als von der normalen Bordsteinhöhe aus. Die Ränder wurden außerdem mit taktilen Platten versehen. Sie bieten eine Orientierung für Menschen mit Sehbehinderung.

    Alle Haltestellen werden auch mit den notwendigen Fahrplaninformationen ausgestattet. Außerdem weisen Informationen jeweils auf die Änderung der Buslinienführung hin und erklären, wo sich die passende Haltestelle für die entgegengesetzte Richtung befindet.

    Nach Beschluss des Rates wird die Änderung der Buslinienführung für ein Jahr getestet und anschließend ausgewertet. Erst wenn die Ergebnisse der Testphase vorliegen, wird dann entschieden, wie die Busse in Zukunft fahren werden.
    (pmg)

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  • NEW-Musiksommer 2016 – 17. Juli 2016: Auftakt in Mönchengladbach mit den „Teletunes“ und „Plexiphones“

    NEW-Musiksommer 2016 – 17. Juli 2016: Auftakt in Mönchengladbach mit den „Teletunes“ und „Plexiphones“

    Das Eröffnungskonzert des NEW-Musiksommers in Mönchengladbach bietet dieses Jahr direkt den doppelten Musikgenuss: Die „Teletunes“ und „Plexiphones“ spielen am Sonntag, den 17. Juli in der Zeit von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Unter dem Motto „Kultur pur“ stürmen die „Teletunes“ und „Plexiphones“ die Bühne der Konzertmuschel im Bunten Garten. Bekannte Gesichter der niederrheinischen Musikszene gehören neben Bandleader Jost Kemmerling zu den „Teletunes“. Die „Plexiphones“ feierten dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum und bieten den Zuhörern beim Musiksommer Electro Rock.
    Seit seiner Premiere im Sommer 1999 ist der NEWMusiksommer zu einer traditionellen Musikveranstaltung mit jährlich mehreren tausend Besuchern geworden. Für sechs Konzerte in Mönchengladbach bildet die Konzertmuschel an der Kaiser-Friedrich-Halle die Kulisse, in Viersen für zwei Konzerte der Vorplatz der Städtischen Galerie im Park. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos. Bei allen Konzerten wird für verschiedene soziale Einrichtungen und deren Projekte gesammelt.

    „Alle Veranstaltungen des NEW-Musiksommers sind kostenlos. Stattdessen bietet die NEW jedes Jahr verschiedenen Vereinen und Institutionen aus der Region die Möglichkeit, ihre sozialen und karitativen Projekte auf der Bühne vorzustellen und die Besucher um Spenden zu bitten. Der NEW-Musiksommer 2015 erzielte auf diese Art und Weise einen Spendenerlös über 12.000 Euro für den guten Zweck“, so Daniel Pelzer, Abteilungsleiter Marketing der NEW AG.

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  • Weiterhin Vandalismus und unbefugtes Betreten am Nierssee

    Weiterhin Vandalismus und unbefugtes Betreten am Nierssee

    Alle Jahre wieder – sobald das Wetter etwas wärmer und angenehmer wird – häufen sich die Fälle von Vandalismus und unbefugtem Betreten am Nierssee, der Teil der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk ist. So wurde die Umzäunung des Sees in den letzen Wochen wiederholt zerstört, Warnhinweise ignoriert und das Gelände um den Nierssee unbefugt betreten.

    „Die Unbekannten schrecken nicht davor zurück, Teile des Zauns aufzuschneiden, um durch diese Löcher auf das Gelände um den Nierssee zu gelangen“, ärgert sich Jochen Kottmann, Betriebsleiter auf der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk. Wahrscheinlich haben es die meisten darauf abgesehen im Nierssee schwarz zu angeln. Sobald das Wetter jetzt jedoch wieder wärmer wird, sind auch Schwimmer unter den Unverbesserlichen.

    Dies ist nicht ohne Risiko: So schön und harmlos der See liegt – er birgt Gefahren. Der See hat als ehemaliger Baggersee sehr steile Böschungen, die bis zu 18 Meter abfallen – und es an vielen Rändern unmöglich machen, wieder aus dem Wasser zu steigen.

    Außerdem ist der See Teil des Betriebsgeländes der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk. Dem See wird, damit er biologisch nicht kippt, Sauerstoff zugeführt: Drei große Kreisel belüften den See, die häufig stehen – und dann plötzlich anlaufen. Was fatale Folgen haben kann: Halten sich Schwimmer im Bereich der Kreisel auf, können die Kreisel wie Schiffschrauben wirken, den Schwimmer direkt verletzen oder ihn durch den entstehenden Sog unter die Wasseroberfläche ziehen. Zusätzlich wird der See mit Reinsauerstoff aus auf dem Grund liegenden Verteilermatten begast. Dies führt dazu, dass an diesen Stellen, wo der Sauerstoff aufsteigt, Schwimmer vom Wasser nicht getragen werden und untergehen können.

    Und die so genannte „Restverkeimung“ im Wasser muss nicht lebensgefährlich sein kann aber mindestens für Magen- und Darmprobleme sorgen.

    Der Niersverband weist daher noch einmal eindringlich darauf hin, Warnschilder und Absperrungen zu beachten.
    Er wird in den nächsten Wochen die Kontrollen rund um den Nierssee intensivieren.
    Bei Antreffen von unbefugten Personen behält sich der Verband vor, Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen.

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  • „Schnäppchen“ zum Sommer – Halbjahreskarten im Tiergarten Mönchengladbach

    „Schnäppchen“ zum Sommer – Halbjahreskarten im Tiergarten Mönchengladbach

    Passend zur Ferienzeit bietet der Tiergarten Mönchengladbach auch in diesem Jahr wieder Halbjahreskarten an.

    Zum Preis von 17,50 Euro können entweder Eltern mit ihren Kinder oder Großeltern mit ihren Enkeln bis einschließlich 31. Dezember so oft wie sie möchten die Anlage am Pixbusch besuchen.

    Für seine familienfreundlichen Eintrittspreise wurde der Tiergarten im letzten Jahr mit dem „Fair Family Siegel“ des Verbandes kinderreicher Familien Deutschlands ausgezeichnet.

     

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  • Sommerloch: Wahlkamfgetöse die Erste: Frank Boss kennt sich aus

    Sommerloch: Wahlkamfgetöse die Erste:
    Frank Boss kennt sich aus

    Er hatte es bei der Aufstellungsveranstaltung der Kandidaten der CDU Mönchengladbach in der vergangenen Woche angekündigt und startet ab sofort in seinen persönlichen Landtagswahlkampf.

    Der bisherige Geschäftsführer der CDU Fraktion beim Landschaftsverband Rheinland, der Vorsitzende des Sportausschusses und Mitglied des Stadtrates, er ist der CDU Kandidat für Mönchengladbach Süd und kandidiert für den nächsten NRW Landtag.

    Frank Boss nimmt die Wiederinbetriebnahme der JVA an der Scharnhorststraße zum Anlass, der Rot/Grünen Landesregierung eklatantes Missmanagement zu bescheinigen.

    Boss persönlich hat zwar keine Ahnung worum es im Kern geht, ihm sind offenbar die Häftlinge insgesamt unwichtig. Dies dokumentiert er mit der Nichterwähnung dieser Menschen.

    Boss fordert vielmehr, die Landesregierung solle den Familien der Landesbediensteten, die nun eventuell in Mönchengladbach ihren Dienst verrichten sollen, eine Wohnung zur Verfügung zu stellen. Diese Menschen sollen ergo nach Boss’cher Lesart ihre Heimat verlassen, die vorhandenen Kinder sollen umgeschult, Freundschaften aufgegeben werden. Bisherige Arbeitsplätz der Partner scheinen Boss nicht zu interessieren. Das bisherige Soziale Umfeld würde komplett abgetrennt werden.

    Wie weit denkt dieser CDU Kandidat? Er denkt an seine Karriere, Frank Boss dokumentiert es mit dieser heutigen ersten Wahlkampf-Pressemitteilung. Diese ist hier zu lesen.

    Er liefert uns allen eine meinungsbildende Infomation.

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  • Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen in den Sommerferien nur donnerstags und freitags geöffnet

    Die Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen kann betriebsbedingt in den Sommerferien nur donnerstags und freitags öffnen. An diesen Tagen freut sie sich über Besucherinnen und Besucher zu den üblichen Zeiten: Donnerstag 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr, Freitag 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. An den vorübergehend geschlossenen Tagen Montag bis Mittwoch können die Bibliotheken in Mönchengladbach, Rheydt – dort auch Samstag und Sonntag – und Rheindahlen genutzt werden, sowie Medien an der Außen-Rückgabe der Zentralbibliothek rund um die Uhr – auch am Wochenende – zurückgegeben werden.

    Und die Bibliothek kann auch virtuell besucht werden: Auf der Homepage www.stadtbibliothek-mg.de vorbeisurfen, dort im Online-Katalog nach Medien stöbern, reservieren, verlängern oder unter www.facebook.com/stadtbibliothek.mg Neues entdecken. eBooks und andere eMedien in der onLeihe ausleihen, im online-Zeitungskiosk mehr als 5.000 Zeitungen aus aller Welt lesen ist jederzeit von zuhause und unterwegs möglich. Zum Ausleihen per Download braucht man nur einen gültigen Bibliotheksausweis. Anmelden kann man sich in den Bibliotheken oder online. Den Ausweis gibt es auch mit automatischer Verlängerung.
    Details zu Standorten und Öffnungszeiten unter www.stadtbibliothek-mg.de.

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  • Lohngerechtigkeitsgesetz: Yüksel nimmt Dr. Krings in die Pflicht – “CDU blockiert Gleichheit der Arbeitnehmer”

    Lohngerechtigkeitsgesetz: Yüksel nimmt Dr. Krings in die Pflicht –
    “CDU blockiert Gleichheit der Arbeitnehmer”

    Obwohl die Entgeltgleichheit seit über fünf Jahrzehnten geltendes Recht ist, sieht die Realität anders aus:
    Nach wie vor klafft eine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Aktuell verdienen Frauen im Durchschnitt rund 21 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als Männer. „Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran nichts ändern“, ist sich Gülistan Yüksel sicher.

    Foto: Andreas Amann
    Foto: Andreas Amann

    „Ich unterstütze deshalb Bundesministerin Manuela Schwesig in ihrem Vorhaben für das Lohngerechtigkeitsgesetz. Denn das Schließen der Lohnlücke ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Anerkennung.“

    Bereits Ende 2015 hat Bundesfrauenministerin Schwesig einen Gesetzentwurf zur Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen erarbeitet.
    Ziel des Gesetzes ist es, durch mehr Transparenz die Voraussetzung für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu schaffen. „Denn viele Frauen wissen nicht, dass sie schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen, oder sie können dies nicht nachweisen“, so Yüksel.

    Der Entwurf enthält einen individuellen Auskunftsanspruch für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Außerdem sieht er für Unternehmen ab 500 Beschäftigten eine Berichtspflicht und verbindliche betriebliche Prüfverfahren zur Entlohnungspraxis vor.
    Ziel ist es, ungleiche Bezahlung aufzudecken und zu beseitigen.
    Dieser Entwurf wird allerdings seit Monaten von der Union blockiert.
    Yüksel hat dafür kein Verständnis: „Die Union würde mit ihren Forderungen nach einer Einschränkung des Auskunftsanspruchs 25 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von dem individuellen Auskunftsrecht ausnehmen. Das können wir nicht akzeptieren.“
    Yüksel sieht in dieser Sache auch den CDU-Abgeordneten aus Mönchengladbach Dr. Günter Krings in der Pflicht: „Helfen Sie mit, dass CDU und CSU endlich ihre Blockade aufgeben und lassen Sie uns konstruktiv an einem Lohngerechtigkeitsgesetz arbeiten, das seinem Namen gerecht wird – Frauen verdienen 100 Prozent!“

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  • Volkshochschule MG sucht Lehrerinnen und Lehrer

    Volkshochschule MG sucht Lehrerinnen und Lehrer

    Der Programmbereich Schulabschlüsse der Volkshochschule Mönchengladbach bietet im Rahmen des Zweiten Bildungsweges berufstätigen und arbeitslosen Jugendlichen sowie Erwachsenen die Chance, Abschlüsse aus dem Bereich der Regelschule zu verbessern oder zu erweitern. Es werden die Schulabschlüsse Hauptschulabschuss 9, Hauptschulabschluss 10a und Mittlerer Schulabschluss angeboten.

    Das Dozententeam besteht aus ausgebildete Lehrerinnen und Lehrern – und soll für das kommende Semester weiter verstärkt werden. Die VHS sucht deshalb für Vormittags- und Abendlehrgänge Lehrerinnen und Lehrer für die Fächer Englisch, Mathematik, Wirtschaftslehre sowie Geschichte/Politik auf Honorarbasis.

    Nähere Auskunft dazu erteilt: Corinna Eßer-Peschke, Volkshochschule Mönchengladbach, Tel: 02161.256406, corinna.esser-peschke@moenchengladbach.de

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  • 28 und frustiert? – “CDU-Jugendlicher” blamiert seine politische Heimat

    Ja, er möchte gehört werden, der Vorsitzende der Mönchengladbacher Jungen Union.
    Das ist die sogenannte Jugendorganisation der CDU. Aus ihr sollen einmal gestandene Politiker hervorgehen.
    Wenn sie denn mal ihre Pubertät hinter sich gelassen haben werden. Also ist nicht alle Hoffnung verloren.
    Ob das auch bei Simon Schmitz, immerhin schon 28 Jahre alt, so sein wird? Bestimmt.

    Auf die hier hinterlegte Pressemitteilung von Bündnis90/Grüne reagierte Simon Schmitz auf nachfolgende Art und Weise:

    Schmitz: „Comeback der Umerziehungs- und Bevormundungspartei“

    Zu der an den Oberbürgermeister gerichteten Forderung der Mönchengladbacher Grünen, angesichts des NRW-Landesgesundheitsberichtes 2015 einen „Masterplan Gesundheit“ für die Stadt auf den Weg zu bringen, bemerkt der Vorsitzende der Jungen Union Simon Schmitz:

    „Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath schießt wieder schneller als sein Schatten. Und blamiert sich erneut. Während Funktionsträger der Grünen landauf, landab noch immer bemüht sind, die Scherben aufzulesen und das Bild der Ideologie-, Verbots- und Tugendwächterpartei notdürftig zu kaschieren, bewirbt sich seine Mönchengladbacher Fraktion mit diesem Vorstoß als Mitarbeiterin des Monats anno Vorgestern. Wie ein Masterplan Gesundheit nach Vorstellung der Mönchengladbacher Grünen auszusehen hat, scheint ebenso klar wie gruselig: flächendeckende Veggie Days an Schulen, in Kitas und Kantinen, Kakaoverbot für Kinder, Solarienverbot für Jugendliche, Rauchverbot im Biergarten, Sonntagsfahrverbot, Lichtverschmutzungsverbot, Verbot für günstiges Fleisch in der Grillsaison und Mineralwasser-Aktionstage an Karneval. Sollte die Umerziehungs- und Bevormundungspartei jemals von der Bühne verschwunden gewesen sein, jetzt erlebt sie in Mönchengladbach ihr erschreckendes Comeback. Noch immer scheinen manche Grüne nicht verstanden zu haben, was verfassungsrechtlich garantierte Freiheit und Selbstbestimmung in einem Rechtsstaat bedeuten. Noch immer scheinen sie nicht auf das Verantwortungsbewusstsein freier Bürger vertrauen zu können. Der heilige Wahn der Besserwisserei und erziehungsdiktatorischen Zwangsbeglückung sitzt den Grünen offenbar unausrottbar in der DNA.“

    Die CDU selber äußerte sich übrigens bisher nicht zu dieser Topmeldung ihres Nachwuchses.
    Bleibt ein mögliches Facit: Ausrutscher eines Jugendlichen (28). Ganz sicher.

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  • Hochwertiger Wohnungsbau auf ehemaligem Schulgelände

    Hochwertiger Wohnungsbau auf ehemaligem Schulgelände

    Das Grundstück der ehemaligen Hauptschule Regentenstraße, die im Sommer 2014 geschlossen wurde, wird nach dem Abriss der Gebäude in 2017 neu bebaut werden.

    Auf dem etwa 8.400 Quadratmeter großen Areal will der Düsseldorfer Projektentwickler, die CODIC Development GmbH mit den Kölner Architekten msm, fünf Wohnhäuser mit insgesamt 58 Wohnungen in hoher Qualität erstellen.
    Insgesamt bietet das Projekt, das vorrangig auf Familien abzielt, rund 60 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe von der Zwei-Zimmer-Wohnung mit 68 Quadratmetern bis zur Vier-Zimmer-Einheit mit bis zu 115 Quadratmetern.
    Die Verlagerung der Parkflächen in eine Tiefgarage (91 Stellplätze und 150 Fahrradstellplätze) ermöglicht einen autofreien Innenhof, in dem der alte Baumbestand erhalten bleiben soll. Fertigstellung wird Ende 2019 sein.

    Mit diesem Projekt wird ein Paradigmenwechsel eingeläutet, so formuliert es Baudezernent Dr. Bonin, der gleichzeitig Geschäftsführer der EWMG ist. Gemeint ist eine neue Schnelligkeit und Verbindlichkeit zwischen Politik, Verwaltung und Investoren in der Umsetzung solcher Bauvorhaben in Mönchengladbach.
    “Es geht es nicht nur um wirtschaftliche Aspekte, sondern vor allem um Qualität, auf die wir in der wachsenden Stadt setzen“, erläutert Bonin.

     

    Horst Peter Vennen, Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG betont: „Wir haben mit dem städtebaulichen Gebotsverfahren ein beispielhaftes Modell entwickelt, das in Zukunft auch an anderer Stelle praktiziert werden soll. Diese Vorgehensweise bei diesem Projekt, dieses gemeinsame Arbeiten, dass wünsche ich mir demnächst bei allen Projekten, bei den großen Aufgaben in dieser Stadt”. Wichtig ist es Vennen, dass viele Leute mitgenommen werden konnten und dadurch das gemeinsame Verständnis für die Sache gesteigert wurde.

     

    Dr. Ulrich Schückhaus „Die EWMG als Grundstücksvermarkter und die Stadt als Planer haben das Projekt gemeinsam auf den Markt gebracht und in dem Gebotsverfahren die Eckpunkte klar definiert und mit den interessierten Investoren kommuniziert“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung. “Wir haben nicht nur auf den höchstmöglichen zu erzielenden Preis geachtet, sondern vorrangig auf die städtebauliche Qualität. Insofern sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir erhalten eine gute Qualität und auch einen guten Preis”.

    Als nächste Verfahrensschritte stehen nun noch der städtebauliche Vertrag, der Kaufvertrag und ein Ratsbeschluss zum Bauvorhaben im Herbst an.

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  • 8. Mönchengladbacher Taschenlampenkonzert am 17. September

    8. Mönchengladbacher Taschenlampenkonzert am 17. September

    Wenn im Spätsommer Tausende von Lichtern am Abendhimmel glühen und alle Parkbesucher begeistert die rockig-swingenden Rumpelstil-Lieder mitsingen, dann ist wieder Taschenlampenkonzertzeit.

    In Mönchengladbach tritt die Band mit ihren Mitmach-Songs nun schon zum achten Mal auf, in den vergangenen Jahren gab es mit 1.800 Besuchern immer ein proppevolles Haus – oder richtig einen total vollen Park. „Diese Besucherzahl werden wir auch jetzt wieder empfangen dürfen“, sagt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach, die alle Veranstaltungen für den Initiativkreis organisiert und durchführt. Mit Sicherheit käme der Initiativkreis beim Taschenlampenkonzert auch auf noch mehr Besucher, dies ist aber aus Sicherheitsgründen im Park nicht möglich.

    WICHTIG: Taschenlampen nicht vergessen!!!
    Spannende Alternativen: Knicklichter können am Veranstaltungsabend zu familienfreundlichen Preisen gekauft werden. An verschiedenen Imbissständen können Speisen und Getränke erworben werden.

    Schirmherr der Veranstaltung ist Franz Dierk Meurers, Vorstand der Volksbank Mönchengladbach eG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    Wann: 17. September, Einlass 18.30 Uhr. Beginn 19.30 Uhr. Ende etwa 21.30 Uhr

    Wo: Park der Volksbank Mönchengladbach-Neuwerk, Senefelderstraße 25, 41066 Mönchengladbach

    Kosten: Familienkarten kosten 25 Euro (zwei Erwachsene und drei Kinder). Daneben gibt’s Einzeltickets für 5 Euro (Kinder) und 10 Euro (Erwachsene). Jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Freie Platzwahl.

    Parken: Ausgeschilderte Parkmöglichkeiten: auf dem Real-Parkplatz, Krefelder Straße, gegenüber McDonald‘s. Von dort beträgt der Gehweg zum Park fünf Minuten.

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  • Wasserleitungen in Rheydt werden erneuert – Stau auf der Limitenstraße bis Ende Oktober zu erwarten

    Ab Montag, 11.Juli erneuert die NEW in Mönchengladbach-Rheydt auf der Limitenstraße die Trinkwasserleitungen. Die Arbeiten finden in zwei Bauabschnitten im Bereich Stresemannstraße bis Hugo-Preuß-Straße und Moses-Stern-Straße bis Keplerstraße statt.

    Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Ende Oktober 2016 andauern.

    Der Auto- und Busverkehr wird während dieser Zeit einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Anwohner wurden bereits mit einem Informationsschreiben über die Maßnahme informiert.

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  • Willkommen zum Nachbarschaftsfest!

    Willkommen zum Nachbarschaftsfest!

    Am Donnerstag, den 14. Juli, wird rund um die Flüchtlingsunterkünfte im Luisental in der Zeit von 14.00 Uhr – 16:00 Uhr ein Nachbarschaftsfest und ein Fest der Begegnung stattfinden.

    Der Volksverein Mönchengladbach, die Kath. Jugendarbeit Mönchengladbach, der Caritasverband Mönchengladbach und die Steyler Missionsschwestern mit dem Projekt „MissionarInnen auf Zeit“ und vor allem die Flüchtlingsfamilien selbst laden herzlich ein.

    Die Gäste erwartet ein Fest mit selbstgebackenem Kuchen, Getränken und für die Kinder gibt es zahlreiche Spielangebote.

    Die erwachsenen Besucher erwartet weiter die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und Lebenssituationen von den dort lebenden Flüchtlingen, die Ihre und unsere Nachbarn sind, kennenzulernen! Vielleicht wird auch wie im letzten Jahr viel getanzt.

    Seit dem letzten Fest im Jahr 2015 gibt es verschiedene praktische Angebote des Austauschs und der Begegnung. So treffen sich regelmäßig Frauen in der Küche des Volksvereins und ein Kinderkochangebot wird mit dem TaK der Stiftung Volksverein Mönchengladbach angeboten.

    Interessenten, Nachbarn, Freunde sind HERZLICH WILLKOMMEN zu Austausch und Begegnung, damit die Welt rund, bunt und für alle da ist!

    Infos und Kontakt unter www.volksverein.de

     

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  • Hohe und zu hohe Erwartungen

    Hohe und zu hohe Erwartungen

    Unter den Glückwunsch-Schreiben, die ich erhielt, fehlten nicht mahnende Stimmen. Ein Mit-Student, der ein halbes Jahr früher als ich geweiht worden war, schickte mir einen Glückwunsch, der sich von anderen Segenswünschen unterschied:

    „Zu Deiner Priesterweihe möchte ich Dir herzlich gratulieren. Vor wenigen Tagen wurde ich gefragt, ob sich meine Erwartungen erfüllt hätten. Ich habe geantwortet, dass ich mich seit Beginn der Seminar-Zeit bemüht habe, alle Vorstellungen von dem, was auf mich zukommen könnte, zu unterdrücken, um mich unbelastet dem stellen zu können, was mich erwarten würde.

    Wenn ich die ersten Monate rückschauend betrachte, war meine Einstellung richtig. Es haben sich schöne Momente ergeben und andere, die mich niederdrückten. Den positiven Erfahrungen folgten negative und umgekehrt.

    Das bewahrte mich vor Selbstsicherheit bzw. Niedergeschlagenheit. Dabei ging der feurige Idealismus des Anfangs allerdings verloren. Für diese Nüchternheit in der Einschätzung wirst auch Du etwas übrig haben, wie ich weiß. Darum wünsche ich sie Dir besonders dann, wenn sie nicht leicht fällt.

    Was ich Dir zur Nüchternheit, geboren aus der mit ihr verbundenen  Unbefangenheit, auch noch wünsche, ist eine Portion Fröhlichkeit. Was kann einen dann noch erschüttern? Die Freude am Dienst wird wachsen.“

    Über „Gott und die Welt“ hatten wir uns bei vielen Gelegenheiten ausgetauscht. Daher verstand ich seine Botschaft und ihre Mahnung. Sie war und blieb bedenkenswert.

    Sein Brief liegt immer noch in der obersten Schublade meines Schreibtischs. Kein anderes Schreiben habe ich  öfter gelesen als dieses. Seine Mahnungen habe ich nicht überhört.  

     

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  • Elf Multiplikatoren zum Thema “Fahrradfahren” für Zuwanderer

    Elf Multiplikatoren zum Thema “Fahrradfahren” für Zuwanderer

    Nachdem an die Verkehrssicherheitsberater der Mönchengladbacher Polizei aus den verschiedensten Bereichen der Stadt die Bitte herangetragen wurde, ein Fahrradtraining für Zuwanderer anzubieten, fand am vergangenen Samstag im Polizeipräsidium eine entsprechende Veranstaltung statt.

    fluechtlinge_radfahren_gruppenbildNeben den Verkehrssicherheitsberatern fanden sich am Samstag 11 Teilnehmer ein, die von den verschiedensten caritativen, sozialen und kirchlichen Institutionen sowie in der Flüchtlingshilfe engagierten Bürgerzusammenschlüssen entsandt waren und als Multiplikatoren unterrichtet wurden.

    Vorteile der Multiplikatoren: Sie sind bei Bedarf vor Ort und den Zuwanderern persönlich bekannt. Es gibt bei der Unterrichtung durch sie keine Hemmschwelle, wie es bei einem Polizisten in Uniform durchaus denkbar wäre. Ein erforderliches Training kann somit von ihnen bei Bedarf kurzfristig angeboten werden, was bei einem häufigen Wechsel der Zuwanderer zusätzlich von Vorteil ist.

    Nach der mehrstündigen Veranstaltung sind die Multiplikatoren nun nicht nur in der Lage, mit Zuwanderern praktische Fahrradübungen durchzuführen, sie können ihnen auch strukturiert die rechtlichen Bestimmungen und Verkehrsregeln vermitteln und die Bedeutung eines verkehrssicheren Fahrrades näher bringen.

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  • Gaspreis: Sanierung zu Lasten der Kunden?

    Gaspreis: Sanierung zu Lasten der Kunden?

    Wie es aktuell aussieht, steht für viele NEW-Kunden ein Anbieter-/Lieferantenwechsel an. Überall im Lande sinken die Gaspreise, auch die NEW könnte günstigere Gaspreise anbieten. Tut sie aber nicht.
    Möglicher und wahrscheinlicher Grund ist eine falsche Einkaufspolitik.
    Das sagt sie natürlich nicht. Die NEW sagt garnichts zur Entwicklung der Angebotspreise. Sie verweist lediglich auf “Lanfristige Verträge”. Andere Anbieter sind da wesentlich besser aufgestellt, für ihre Kunden.
    Fast täglich erklärt die NEW in Pressemeldungen wie toll sich dieser Konzern entwickelt. Bei der Veröffentlichung zu Preisentwicklungen, ebenfalls ein interessantes Thema für die NEW-Kunden, ausgerechnet hier findet die NEW Führung als Verantwortliche, Vorstandsvorsitzender Frank Kindervatter und Aufsichtsratvorsitzender Dr. Schlegelmilch CDU), keine Worte.
    Stillschweigende Sanierung oder plumpe Abzocke? Die Konsequenz liegt beim Kunden.

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  • Neuer Beigeordneter Matthias Engel tritt heute seinen Dienst an

    Neuer Beigeordneter Matthias Engel tritt heute seinen Dienst an

    Heute (1. Juli) wird Matthias Engel seinen Dienst bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach antreten.
    Vorgestern überreichte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners dem neuen Beigeordneten für das Dezernat III die Ernennungsurkunde.

    Matthias Engel wurde im April vom Rat für acht Jahre zum neuen Beigeordneten der Stadt Mönchengladbach für das Dezernat III gewählt. Er ist zuständig für das Dezernat III (Personal, Organisation und IT, Bürgerservice, Ordnungsamt und Feuerwehr) und tritt die Nachfolge von Hans-Jürgen Schnaß an, der als Vorstandsvorsitzender in die Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR (mags) wechselte. Seinen Dienstsitz hat er im Rathaus Rheydt.

    Matthias Engel (45) wurde 1970 in Münster/Westfalen geboren, ist in Mettmann im Bergischen Land aufgewachsen und legte 2005 seine zweite juristische Staatsprüfung mit dem Schwerpunkt Staats- und Verwaltungsrecht ab. Er war unter anderem in einer Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei und als Leiter Immobilien einer Immobiliengesellschaft aus dem Ruhrgebiet tätig.
    Zuletzt war er alleiniger Beigeordneter der Stadt Horn-Bad Meinberg. „Mönchengladbach ist eine sympathische Stadt. Ich freue mich darauf, sie als meine neue Heimat weiter kennenlernen zu dürfen“, sagte Matthias Engel bei der Begrüßung durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
    (pmg)

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  • Neue Bürgerservicestelle im Vitus-Center geht am 6. Juli in Betrieb

    Neue Bürgerservicestelle im Vitus-Center geht am 6. Juli in Betrieb

    Auch wenn es derzeit noch nicht so aussieht und die Handwerker sich gegenseitig die Klinke in die Hand geben: Am kommenden Mittwoch, 6. Juli, geht die neue barrierefreie Bürgerservicestelle der Verwaltung im Vitus-Center am Europaplatz in Betrieb.

    „Der zentrale Standort unmittelbar am Europaplatz bietet eine hervorragende Anbindung an das ÖPNV-Netz und an die Bahn durch den gegenüber liegenden Hauptbahnhof Mönchengladbach. Außerdem wird der Bürgerservice ein Frequenzbringer und ist daher an dieser Stelle genau richtig“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Das sieht auch Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planung, Bauen, Mobilität und Umwelt, so: „Der Standort ist einfach optimal und städtebaulich in der Verzahnung mit dem Minto im mittleren Bereich der Hindenburgstraße zu betrachten. Jetzt geht es noch darum, auch den oberen Bereich der Hindenburgstraße zu verbessern“.

    Eigentümerin des Vitus-Centers ist die städtische Entwicklungsgesellschaft EWMG, die das Gebäude angekauft und in nur zwölf Wochen umgebaut hat. „Wir sind froh, dass wir das Haus in so kurzer Zeit serviceorientiert haben umbauen und wieder mit Leben füllen können. Ich bin zuversichtlich, dass auch schon bald die restlichen freien Flächen vermarktet werden können“, so EWMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus.
    Rund zwei Millionen Euro hat die EWMG in Umbau und Sanierung des mit drei behindertengerechten Aufzügen ausgestatteten Gebäudes investiert. Die Stadt mietet etwa 2.600 der insgesamt 3.000 Quadratmeter großen Bürofläche von der EWMG an, darunter allein 600 Quadratmeter für den mit Glaswänden transparent geöffneten Bürgerservice im Erdgeschoss, das Herzstück des neuen Verwaltungsstandortes.
    Auch die oberen Etagen des Gebäudes haben einen komplett neuen Innenausbau mit Bodenbelägen, Anstrichen und Sanitäranlagen erhalten.
    Und technisch betrachtet ist das Vitus-Center zum Hotspot ausgebaut und mit dem städtischen Vitus-Net verknüpft. Insgesamt 19 Kilometer Kabel und weitere 30 Kilometer Datenkabel wurden verlegt.

    Service unter einem Dach mit neuem Trauzimmer
    „Dafür finden die Bürgerinnen und Bürger jede Menge Verwaltungsservice unter einem Dach“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer. „Wir zentralisieren die Verwaltung ohne Verlust an Servicequalität“, betont er bei einem ersten Rundgang für die Medienvertreter. Neben den Abteilungen Melde- und Ausweisangelegenheiten, Ausländerangelegenheiten und dem Standesamt sind die Migrationserstberatung sowie die Bezirksvertretung Nord und die Abteilung Wahlen im Vitus-Center untergebracht. „Dabei wurden die beiden Standesämter Rheydt und Mönchengladbach zusammengefasst. Bis zum Jahresende muss die Urkundenstelle des Standesamtes noch an der Rathausstraße verbleiben und wird nachgelagert umziehen. Die beiden Trauzimmer im Rathaus Rheydt und im Rathaus Abtei bleiben weiterhin bestehen und werden nun durch ein drittes Trauzimmer im Vitus-Center ergänzt“, erläutert Hardy Drews, Leiter des Bürgerservices.

    Auch die Bezirksverwaltungsstelle Nord und Teile der Abteilung Meldeangelegenheiten sind von der Fliethstraße und die Abteilungen Wahlen, Standesamt sowie weitere Teile der Abteilung Meldeangelegenheiten wie die Passstelle sind vom Rathaus Rheydt in das Vitus-Center umgezogen.
    Die Servicestelle für das Melde- und Ausweisangelegenheiten bleibt dagegen weiterhin im Rathaus Rheydt (u.a. Beantragung von Ausweisen).

    Bürgerservice: moderner und bedienungsfreundlicher „Darüber hinaus bietet das Vitus-center zukünftig jede Menge Serviceleistungen auch für andere Verwaltungseinheiten an“, fährt Hardy Drews fort. Wer also demnächst Kfz-Stilllegungen und Änderungen vornehmen möchte, einen Anwohnerparkschein für den Bereich Mönchengladbach oder einen Behindertenausweis beantragt sowie Hunde an- oder ummelden möchte, kann dies im neuen Bürgerservice tun, der außerdem große mit freiem WLAN und Aufrufanlage ausgestattete Wartezonen aufweist. Bedienungsfreundliche Kassenautomaten, ein Self-Terminal der Bundesdruckerei zur Beantragung von Ausweisen und eine übersichtliche Wegweisung ergänzen den Service. „In einem weiteren Schritt ist die Einführung einer Terminvergabe geplant, die auch online zur Verfügung stehen soll“, kündigt Hardy Drews noch für dieses Jahr an.

    Insgesamt 80 Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter werden zukünftig im neuen Verwaltungsstandort arbeiten. Im Fachbereich Bürgerservice werden jährlich rund 38.000 Ausweisdokumente erstellt, 53.000 An-, Um- und Abmeldungen vorgenommen und 95.000 Melderegisterauskünfte erteilt. Das Standesamt zählt jährlich 1.000 Eheschließungen, bearbeitet 4.000 Geburtsanzeigen und 3.700 Sterbebeurkundungen.
    (pmg)

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