Autor: Harald Wendler

  • Mehr als 100 Befristungen bei der Stadt abgeschafft –Kampagne: „Unbefristet ist das Ziel“

    Mehr als 100 Befristungen bei der Stadt abgeschafft –
    Kampagne: „Unbefristet ist das Ziel“

    Gute Neuigkeiten für viele befristet Beschäftigte bei der Stadt Mönchengladbach:
    Der Personalrat der Stadtverwaltung konnte mit dem Verwaltungsvorstand erreichen, dass mehr als 100 befristet beschäftigte Erzieherinnen und Erzieher bei der Stadt entfristet werden.

    Unter Beteiligung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di freuten sich die Sozialdezernentin Dörte Schall, der Personaldezernent Matthias Engel sowie Thomas Enk für den Personalrat mit Dominik Kofent, ver.di Geschäftsführer des Bezirks Linker Niederrhein, über diese Verbesserungen.
    Die Ausweitung der unbefristeten Beschäftigung bei der Stadt Mönchengladbach trägt dazu bei, die Attraktivität
    als Arbeitgeber in der Region noch weiter zu erhöhen.

    Bundesweit waren 7,1 Prozent aller Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Dienst im Jahr 2014 zeitlich befristet.
    Bei Arbeitern und Angestellten lag der Anteil sogar bei 9,3 Prozent. Der stellvertretende Personalratsvorsitzende
    Thomas Enk erklärt: „Wir haben viel für unsere Beschäftigten erreicht“. Andrea Grieco von ver.di erläutert: „ Unsere Kampagne ist ein voller Erfolg“.
    Die zuständige Sozialdezernentin Dörte Schall sagt: „Der Beruf der Erzieher und Erzieherinnen ist nicht nur sehr
    interessant, mit täglich neuen Herausforderungen und tollen Erlebnissen mit den Kindern, sondern bietet jetzt
    auch noch die Sicherheit des Arbeitsplatzes.“

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  • Fünf starke Frauen für Frieden und Freiheit

    Fünf starke Frauen für Frieden und Freiheit

    Sie gründeten vor Jahren die Vereinigung, die „Nobel Women’s Initiative“.
    Gemeinsam kämpfen diese Friedensnobelpreisträgerinnen dafür, den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken.
    Am gestrigen Abend berichteten sie in der Kaiser-Friedrich-Halle über ihre ganz persönlichen Lebenswege und die gemeinsamen Aktivitäten um ihre Ziele zu erreichen.
    Gespannt hörten die Zuschauer ihren Geschichten zu und begeisterten sich bei den vielen Aufforderungen, es ihnen gleich zu tun. Der reichlich gespendete Beifall kann ein Hinweis sein darauf, dass wir in Deutschland wohlbehütet leben, es um ein vielfaches leichter ist couragiert für seine Werte und Ziele einzutreten, als es diese fünf Preisträgerinnen in ihrer Heimat erlebt haben.

    Die Diskussionsrunde wurde professionell moderiert von Antonia Rados, die seit 30 Jahren als Krisen- und Kriegsreporterin im Einsatz ist.

    Alle zwei Jahre organisiert die Initiative der Friedensnobelpreisträgerinnen eine Konferenz, zu der sie weitere 50 starke Frauen von der ganzen Welt einladen, die ihren Teil daran leisten, eine globale Frauenfriedensbewegung auszubauen und effektiver zu machen. In diesem Jahr findet die Konferenz in Mönchengladbach statt. 

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  • Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Heute: Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einen Streich

    Fünf Friedensnobelpreisträgerinnen auf einmal – das gab es in der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ noch nie.
    Jetzt hat auch noch Rigoberta Menchú Tum aus Guatemala ihr Kommen bestätigt – nachdem schon Jody Williams aus den USA, Shirin Ebadi aus dem Iran, Mairead Maguire aus Nordirland und Tawakkol Karman aus dem Jemen zugesagt hatten. Der Auftritt des Quintetts dürfte in Deutschland einmalig sein. Die Frauen werden über ihre vielfältigen Aktivitäten berichten, aufzeigen, wofür sie kämpfen und weswegen sie ihre Nobelpreise bekamen. Sie folgen einer Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach.

    Die anschließende Diskussionsrunde moderiert RTL-Chef-Auslandskorrespondentin Antonia Rados, die seit 30 Jahren als Krisen- und Kriegsreporterin im Einsatz ist.

    Die vier Friedensnobelpreisträgerinnen, die am Abend des 15. Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ auftreten, kommen aus einem weiteren Anlass in die größte Stadt am Niederrhein: Sie sind Teil der Nobel Women’s Initiative, die hier, ebenfalls auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach, ihre diesjährige große Konferenz mit insgesamt knapp 60 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt durchführt.

    Diskutiert und untersucht wird dabei stets ein zentrales Thema. In diesem Jahr geht es um die internationale Frauenbewegung, von der zurzeit auch in Deutschland wieder viel die Rede ist. In welchen Ländern leben wir heute eigentlich in einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Ziele hat die Emanzipation erreicht, welche sollen noch erreicht werden? Welche bekannten und neuen gesellschaftspolitischen Tendenzen wirken dem Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit entgegen, und wie kann man international und erfolgreich Widerstand leisten?

    Die Nobel Women’s Initiative besteht aus den sechs Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams (Vorsitzende), Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Ihre einwöchige Anwesenheit in Mönchengladbach fest zugesagt haben Jody Williams, Shirin Ebadi, Mairead Maguire und Tawakkol Karman. Die Zusage von Leymah Gbowee steht noch aus. Rigoberta Menchú Tum musste leider aus zeitlichen Gründen absagen.

    Mit ihrer Initiative zielen die Frauen darauf ab, den Bekanntheitsgrad des Friedensnobelpreises und den der einzelnen Mitglieder zu nutzen, um den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken und ihre Anliegen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu steigern.

    15. Mai 2017, 20 Uhr, „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“. Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach.
    Die Veranstaltung wird simultan ins Englische und ins Deutsche übersetzt.
    Tickets: 20 Euro, 25 Euro. Alle Tickets unter
    www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400,
    und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

     

    Hintergrund: Nobel Women’s Initiative

    Zu den sechs Gründerinnen der Nobel Women’s Initiative zählten 2006 neben Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum und Mairead Maguire die 2011 verstorbene Wangari Muta Maathai und Betty Williams, die 2011 wegen anderer Verpflichtungen aus der Initiative ausschied. Leymah Gbowee und Tawakkol Karman stießen 2012 zur Initiative.

    Prof. Jody Williams, USA – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1997 für ihre internationale Kampagne zum Verbot von Landminen. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2015 zu Gast.

    Dr. Shirin Ebadi, Iran – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 für ihren Einsatz zur Verbesserung der Menschenrechte im Iran. Erhielt als erste Muslimin den Friedensnobelpreis. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war sie 2009 zu Gast.

    Dr. h.c. Mairead Maguire, Nordirland – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1976 für ihren Einsatz als Mitbegründerin der bisher einflussreichsten Friedensbewegung Nordirlands, der Community of Peace People. Sie erhielt den Preis gemeinsam mit Betty Williams.

    Rigoberta Menchú Tum, Guatemala – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1992. Die bis dato jüngste Preisträgerin erhielt ihre Auszeichnung für ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Maya-Völker. Sie selbst wurde als Quiché-Maya geboren, das ist die größte indigene Volksgruppe des Landes. 2007 bewarb sie sich um das Amt der Präsidenten von Guatemala, um anderen indigenen Frauen zu beweisen, dass dies möglich ist.

    Tawakkol Karman, Jemen – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011. Sie war zu diesem Zeitpunkt mit ihren 32 Jahren der jüngste Mensch, der je den Friedensnobelpreis erhielt. Sie ist zudem die erste Jemenitin, die erste Araberin und die zweite Muslimin, die den Friedensnobelpreis erhielt. Die in ihrer Heimat als “ Mutter der Revolution” bekannte Tawakkol Karman wurde für ihren jahrelangen Kampf für die Menschenrechte und der Teilnahme von Frauen am Friedensprozess in Jemen ausgezeichnet. Die gewaltlosen Proteste, die sie organisierte, wurden Teil des Arabischen Frühlings 2011. Tawakkol Karman erhielt den Friedensnobelpreis zusammen mit Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, beide aus Liberia.

    Dr. h.c. Leymah Gbowee, Liberia – Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2011 für ihren Einsatz in einer Friedensbewegung von Frauen, die den Zweiten Liberianischen Bürgerkrieg 2003 beendete. Den Preis teilt sie sich mit Ellen Johnson Sirleaf, Liberia, und Tawakkol Karman, Jemen. Leymah Gbowee ist die zweite, Ellen Johnson Sirleaf die dritte Afrikanerin, die den Friedensnobelpreis erhielten. Beim Initiativkreis Mönchengladbach war Leymah Gbowee 2012 zu Gast.

    www.nobelwomensinitiative.org

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  • Der Wähler hat entschieden

    Der Wähler hat entschieden

    Schon beim Betreten des Ratssaals am Sonntagabend war die Aufgeregtheit der anwesenden Partei-Mitglieder spürbar.
    Etliche hatten bereits Hochrechnungen im Radio gehört und schauten betroffen.

    „Ein Erdrutsch“, meinte ein SPD-Wahlkämpfer noch vor 18 Uhr, er konnte auch nicht aufgebaut werden mit der Antwort: „Die Wahllokale sind doch noch geöffnet“.

    Auch mir ist das Endergebnis nicht logisch, nach den Fakten jedoch durchaus klar und auch akzeptabel. NRW wollte den Wechsel, die Wahlbeteiligung hatte ich durchaus höher erwartet, aber mein Optimismus an dieser Stelle war schon immer grenzenlos. Aus Unverständnis. Wieso geht ein erwachsener Mensch nicht zur Urne? Er pocht doch auf seine Rechte, oder doch nicht?

    Glückwunsch den Erfolgreichen, sie werden Verantwortung tragen müssen in den nächsten fünf Jahren, die angebotenen besseren Rezepte haben sie nun zu liefern.

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  • Landtagswahl in NRW – aktuell um 22:30 Uhr Wer gewinnt in Mönchengladbach? Ergebnis: Frank Boss und Jochen Klenner gewinnen ihr Direktmandat

    Landtagswahl in NRW – aktuell um 22:30 Uhr
    Wer gewinnt in Mönchengladbach?
    Ergebnis: Frank Boss und Jochen Klenner gewinnen ihr Direktmandat

    Wahlbezirk Mönchengladbach I

    Frank Boss (CDU): 37,81%
    Stimmen: 21.367

    Hans-Willi Körfges: 33,42%
    Stimmen: 18.886

     

     

     

     

    Wahlbezirk Mönchengladbach II

    Angela Tillmann (SPD) :27,48
    Stimmen: 14.908

    Jochen Klenner (CDU) :44,05%
    Stimmen: 23897

     

     

    Wahlbeteiligung Mönchengladbach: 59,5 %

    Mönchengladbach-CDU: 40,87 %

    Mönchengladbach-SPD: 30,51 %

    Mönchengladbach-Grüne: 6,0 %

    Mönchengladbach-FDP: 9,4 %

    Mönchengladbach-Linke: 5,41 %

    Mönchengladbach-AfD: 6,18 %

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  • Brennende Fragen zu sozialen Themen Katholische Liga diskutierte mit Landtagskandidaten

    Brennende Fragen zu sozialen Themen
    Katholische Liga diskutierte mit Landtagskandidaten

    NRW kurz vor der Wahl: Wenn die politischen Karten neu gemischt werden, ist eine Podiumsdiskussion zum Thema bei der Katholischen Liga Tradition.
    „Soziale Arbeit:  Welche Wahl hat NRW?“, unter diesem Motto hatte der Zusammenschluss von neun lokalen Verbänden und Einrichtungen aus dem Sozial- und Bildungsbereich ins „Haus der Region“ geladen.

    Vier Kandidaten der bisher im Landtag vertretenen Fraktionen, drei alarmierende Präsentationen verschiedener Arbeitsgruppen der Katholischen Liga und jede Menge brennende Fragen zu kritischen Entwicklungen im sozialen Bereich garantierten von Anfang an einen spannenden, mit reichlich Zündstoff geladenen Abend.

    „Demokratie lebt vom Dialog“, gab Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Mönchengladbach, bei seiner Begrüßung der Gäste im gut gefüllten Saal zu bedenken. Er bedankte sich gleichzeitig, dass die Kandidaten Jochen Klenner (CDU), Angela Tillmann (SPD), Daniel Winkens (FDP) und Dr. Boris Wolkowski (Bündnis 90/Die Grünen) die Einladung angenommen hatten, um sich ganz kurz vor der Wahl den Fragen von Moderator Georg Maria Balsen zu brisanten Entwicklungen in den sozialen Bereichen der Stadt zu stellen.

    Susanne Antunes, Fachberaterin für Kindertagesstätten beim Caritasverband für das Bistum Aachen, wies in ihrer Präsentation auf fehlende Kita-Plätze, mangelnde monetäre Mittel und wachsende Anforderungen für Erzieherinnen und Erzieher hin.
    Die Vertreter der Parteien sahen hier übereinstimmend Handlungsbedarf. In der Frage der Finanzierung gab es allerdings deutlich unterschiedliche Auffassungen. Daniel Winkens von der FDP hält eine angedachte Beitragsfreiheit für Kindergärten für nicht praktikabel.

    Reizthema Alten- und Pflegegesetzgebung in NRW: Die sogenannte APG DVO (Alten- und Pflegegesetz – Durchführungsverordnung) hat sich nach Ansicht von Jörg Nilgen, Verwaltungsleiter des Caritasverbandes, als wahres „Bürokratiemonster“ entpuppt, während Manuela Jansen, Leiterin Alter und Pflege beim Caritasverband MG auf das Damoklesschwert Fachkräftemangel verwies.
    In puncto Gesetzgebung zeigten sich die Kandidaten einheitlich über die kontraproduktiven Auswirkungen in der Praxis betroffen. Das müsse geändert werden.
    Mehr Geld für Pflegekräfte forderte Dr. Boris Wolkowski (Bündnis 90/Die Grünen). „Am Ende des Tages muss auch das Einkommen stimmen“, resümierte er. Die körperliche und psychische Belastung in der Altenpflege sei groß, erklärte Angela Tillmann (SPD) und befürwortete flexiblere Wechselmöglichkeiten innerhalb des Berufsfeldes Pflege.

    „Es mangelt besonders an bezahlbarem Wohnraum und gerechter Lastenverteilung“, dieses Fazit zogen Wilfried Reiners vom Volksverein und Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt, in ihren Ausführungen. „Ein Riesenthema“, gab Jochen Klenner von der CDU zu. Neben der Bereitstellung von mehr günstigem Wohnraum für sozial Schwache in Mönchengladbach sei es wichtig, die Menschen in Arbeit zu bringen, „damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können“. Das sei auch ein christlicher Auftrag.

    Einheitlich galt für alle Themen und bei allen Befragten: Es muss was passieren in der Stadt und im Land, um die sozialen Missstände langfristig in den Griff zu bekommen. Davon können sich die vier Kandidaten demnächst unmittelbar ein Bild machen: Jeder von ihnen hospitiert bald in zwei Einrichtungen der in der Katholischen Liga zusammengeschlossenen Verbände.

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  • Jazzchor bringt Swing und Pop in die Grabeskirche

    Jazzchor bringt Swing und Pop in die Grabeskirche

    Beswingtes, Jazz und Pop bietet das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40. Am Sonntag, 21. Mai 2017, 17 Uhr, gibt der JazzChor Mönchengladbach zum zweiten Mal ein Konzert in der Grabeskirche. Im Gepäck haben die Sängerinnen und Sänger Nachdenkliches bis Beschwingtes – gewürzt mit viel Rhythmus, Groove und manchem jazztypischen Akkord. Die musikalische Leitung übernimmt Andrea Kaiser. Manfred Heinen begleitet am Klavier. Der Eintritt ist frei.

    Präsentiert werden moderne Chorarrangements für bis zu acht Stimmen. Der Chor erweitert beständig sein Repertoire und freut sich im aktuellen Programm besonders auf „To make you feel my love“ von Bob Dylan in der Version der Sängerin Adele. Neu ist auch ein Chart-Hit aus dem Jahr 1997: „I wanna be the only one“ der britischen R&B Girlgroup Eternal.

    Der JazzChor Mönchengladbach e.V. besetzt mit seinem facettenreichen Repertoire eine Nische in der Chormusikszene. Unter der Leitung von Jazzsängerin Andrea Kaiser haben sich die Stimmen seit 2012 weiterentwickelt. Gearbeitet wird unter anderem an verschiedenen jazz- und poptypischen Klangfarben, an rhythmischer Kraft und authentischer Textphrasierung.

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  • „NRW muss Impulsgeber sein“

    „NRW muss Impulsgeber sein“

    Unmittelbar vor der nordrhein-westfälischen Landtagswahl macht sich der BDH Bundesverband Rehabilitation für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt stark. Es liege im Interesse aller, atypische Beschäftigung zurückzudrängen und faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen, fordert die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

    „Grundsätzlich erwarten wir von der Landesregierung des größten deutschen Bundeslandes einen deutlichen Impuls zur Stärkung der Arbeitnehmerrechte im gesamten Bundesgebiet. Ein solches Bekenntnis muss unbedingt zum Leitbild der neuen Landesregierung werden und den Geist des Koalitionsvertrags ausmachen. Die hohe Quote an Minijobs, fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle sowie unbezahlte Urlaubszeiten im Minijobsegment in NRW rufen ordnungspolitische Korrekturen auf den Plan, da sie typische Merkmale strukturschwacher Regionen Deutschlands sind. So funktioniert wirtschaftlicher Abstieg per Gesetz. Das Superwahljahr 2017 bietet eine ausgezeichnete Diskussionsplattform, um die entscheidende Frage nach dem Wert von Arbeit offen zu erörtern und für sozialen Zusammenhalt und Fairness unter den verschiedenen Interessengruppen zu werben. Unterm Strich müssen mehr sozialversicherungspflichtige Jobs her. Daran sollte sich die Wirtschaftspolitik in Bund und Land messen lassen.“

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  • Andrea Nahles besuchte Mönchengladbach

    Andrea Nahles besuchte Mönchengladbach

    Abseits des großen Wahlkampfrummels gab es eine erfreuliche Begegnung mit der Bundesarbeitsministerin (SPD).

    Sie besuchte mit Mönchengladbacher Parteifreunden das Arbeitslosenzentrum an der Lüperzender Straße.
    Den gegenüberliegenden hochwertigen Wohnungsbau, die im Bau befindlichen Roermonder Höfe, konnte sie dabei gleich mitbestaunen. Sie kennt aus anderen Städten ähnliche Bauvorhaben, mit deren Hilfe Clusterbildungen besserverdienender Bürger betrieben werden, um sozial schwache Menschen aus einer Kommune zu vertreiben.
    Bedauerlich hat sie nicht die City-Ost kennenlernen können, auch dort wird es keinen bezahlbaren Wohnraum geben, geht es nach dem Willen des Baudezernenten Dr. Bonin und den Anhängern seines Vermarktungskonzeptes ohne Preisvorgaben für die Investoren.

    Gekommen war Nahles um aus erster Hand, an authentischem Ort, die Bedarfe der Arbeitslosen kennen zu lernen.
    Nahles konnte von Ihren Anstrengungen erzählen und den Blockierungen Erfolg versprechender Ideen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Es liegt zu einem großen Teil an unserem Bundesfinanzminister, er versagt seine Zustimmung zu weiteren Maßnahmen, glaubt wohl das Geld, es ist genügend vorhanden, an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt. Soziale Gerechtigkeit herzustellen ist nicht einfach, es bedarf eines langen Atems und Zähigkeit.
    Dieses Standing wünschen Ihr sicher alle Betroffenen.

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  • Boss (CDU)/Laschet (CDU) – vor Jahren Verstorbene um ihre Stimmen gebeten

    Boss (CDU)/Laschet (CDU) – vor Jahren Verstorbene um ihre Stimmen gebeten

    Makaber muten die Informationen an, die sich häufen. Doch es passiert tatsächlich in Mönchengladbach.

    Um möglichst viele Wähler für sich persönlich zu mobilisieren, greifen aktuell CDU-Landtagskandidaten zu einem letzten Mittel.

    Sie kaufen Adressen von Bürgern auf, prüfen diese nicht und schicken auf diese Art und Weise an schon vor Jahren Verstorbene Aufforderungen zur Stimmabgabe bei der Landtagswahl am Sonntag in NRW.

    Zu hoffen bleibt, dass diese Daten nicht von der Stadtverwaltung in Mönchengladbach stammen.

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  • B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    Dr. Wolkowski

    Düsseldorf ziert ein Schickimicki-Image, an dem die Landeshauptstadt zuweilen schwer zu tragen hat.
    Das ist natürlich nicht (immer) gerechtfertigt. Denn in vielen Bereichen kann man von Düsseldorf durchaus lernen, etwa, wenn es darum geht, bezahlbare Wohnungen zu bauen.

    In der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, in der es um die städtebauliche Entwicklung der City Ost ging, war genau dies ein Thema. In der Landeshauptstadt müssen nämlich nach einem Ratsbeschluss die Bau­entwickler in Projekten mit mehr als 100 neuen Wohneinheiten 20 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert und weitere 20 Prozent preisreduziert anbieten.

    „Wir dachten, dass wir an dieser Stelle mal etwas Positives aus Düsseldorf übernehmen und würden dies gern auch in Mönchengladbach umgesetzt sehen“, sagt Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Grünen-Fraktionssprecher und Mitglied im Planungs- und Bauausschuss. Damit, so der Grünen-Ratsherr, wolle man sicherstellen, dass das neu entstehende Quartier City Ost ein gemischtes Quartier für eine große Bandbreite an Bevölkerungs­schichten wird. Mit dieser Forderung wähnte sich Wolkowski einer breiten Unter­stützung sicher, denn auch die beiden CDU-Landtagskandi­daten Frank Boss und Jochen Klenner hatten sich ja öffentlich für bezahlbaren Wohnraum stark gemacht. Boss und Klenner hatten dies für das gesamte Stadtgebiet gefordert und dabei ausdrücklich die neuen Projekte von „MG+“, der wachsenden Stadt, mit einbezogen. Auch vom SPD-Fraktionsvor­sitzenden Felix Heinrichs war zuletzt noch zu hören, die SPD denke über eine Quotierung von frei finanziertem und sozialem Wohnungsbau nach, da die Stadt bezahlbaren Wohnraum benötige.

    Nach dem Motto „Andere handeln, wir reden“ stimmten CDU und SPD im Planungs- und Bauausschuss jedoch gegen den Antrag der Grünen. Unterstützt wurden die Groko-Politiker dabei von Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin (CDU).
    Der bekannte Polit-Import aus Düsseldorf sah in der Reglementierung keinen Sinn, kritisierte den Begriff „preisgedämpft“ als willkürlich und nur schwer einzuordnen. Bonin erklärte im Ausschuss, die 40-Prozent-Vorgabe der Grünen sei nicht klarer als die Verwaltungsvorlage – eine Aussage, die bei den eindeutigen Prozentansätzen unter den grünen Ausschussmitgliedern für Heiterkeit sorgte. „Es ist eben nicht so, dass das Wohnen in Mönchengladbach schon sehr günstig ist und es daher gar keinen Bedarf gibt an bezahlbaren Wohnraum“, sagt Dr. Wolkowski. Gerade weil derzeit bei niedrigen Zinsen die öffentliche Förderung nicht besonders attraktiv sei, müsse auf städtischen Grundstücken bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

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  • Ein Breitbandkoordinator für Mönchengladbach

    Ein Breitbandkoordinator für Mönchengladbach

    Um Unternehmen und Privathaushalten in der Stadt zukünftig auch modernste Internetanbindung zu bieten, hat am 1. Mai Benjamin Schmidt seine Arbeit als städtischer Breitbandkoordinator aufgenommen. Heute wurde er von  Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners im Rathaus Abtei begrüßt.

    „Als Ansprechpartner der Stadt Mönchengladbach wird Schmidt im neuen Digitalteam der WFMG eingesetzt und steht für alle Fragestellungen zum Breitbandausbau zur Verfügung, die zum Beispiel bei Unternehmen und Bürgern bestehen“, beschreibt Reiners die Aufgabe des Breitbandkoordinators.

    Zu seinen Arbeitsbereich gehört neben der Koordination des stadtweiten Ausbaus einer wettbewerbsfähigen Breitbandinfrastruktur auch die Investorenbetreuung im Rahmen der Strategie Gigabit-City Mönchengladbach. Der Einsatz des städtischen Breitbandbeauftragten wird durch eine Landesförderung in Höhe von 150.000 Euro für einen Förderzeitraum von drei Jahren ermöglicht.

    Informationen zum Breitbandausbau in Mönchengladbach gibt Benjamin Schmidt unter der Telefonnummer
    02161 – 82379-787, E-Mail schmidt@wfmg.de.

    Die Aufgaben des Breitbandkoordinators im Einzelnen:
    Erstellung, Begleitung, Umsetzung & Fortschreibung der kommunalen Gesamtstrategie zum Thema Breitband zum weiteren Infrastrukturausbau.

    Erarbeitung einer Strategie zur „Gigabit-City“ d.h. einer flächendeckenden FttH (Fiber tot he home)-Glasfaserinfrastruktur im gesamten Stadtgebiet.
    Aufnahme von Fragen & Problemstellungen zum Thema Breitband.
    Identifikation von Anwendungsfeldern der digitalen Wirtschaft.
    Vernetzung der Akteure in der Breitbandversorgung / Investorenbetreuung Telekommunikationsanbieter.
    Anwendung von Förderprogrammen, Richtlinien & Rahmenregelungen auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene und Erfüllung der hieraus erwachsenden Nachweis- und Dokumentationspflichten

     

    Öffentlichkeitsarbeit und Organisation von Veranstaltungen (Informationsveranstaltungen, Workshops)

     

    Begleitung von Ausschreibungsverfahrens zum Breitbandausbau

     

    Datenerhebung und Geodatenmanagement

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  • Spaltung Verhindern, Zusammenhalt Stärken!

    Spaltung Verhindern, Zusammenhalt Stärken!

    In seiner gestrigen 18. Sitzung hat der Integrationsrat einstimmig beschlossen, folgende Resolution der Presse und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen:

    Wir, die Mitglieder des Integrationsrates Mönchengladbach nehmen mit wachsender Sorge zur Kenntnis, dass der türkische Wahlkampf mit großen Verbal-Attacken auch in Deutschland ausgetragen wurde. Nazi-Vorwürfe gegen Deutschland sind nicht nur inakzeptabel, sondern sie schaden auch dem Zusammenleben der Menschen in Deutschland und damit auch in Mönchengladbach. Der Integrationsrat Mönchengladbach stellt sich gegen solche Vorwürfe und verteidigt unsere freiheitliche demokratische Grundordnung gegen solche Angriffe. Deutschland pflegt nach dem zweiten Weltkrieg und Holocaust eine beispielhafte Erinnerungskultur.

    Mit dem Grundgesetz hat Deutschland eine wehrhafte Demokratie mit funktionierender Gewaltenteilung eingeführt, um Diktatur zu verhindern. Daher genießen auch die Immigranten in Deutschland die Demokratie, die durch Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gewaltenteilung abgesichert ist.

    Die deutsch-türkischen Beziehungen sind historisch verwurzelt und menschlich verwoben.

    Wir werden auch diese Krise überwinden.

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  • Radtour im weiten Bogen um Mönchengladbach

    Radtour im weiten Bogen um Mönchengladbach

    Am 17. Mai, 10 bis 18 Uhr bietet die VHS der Stadt Mönchengladbach eine Radtour an. Treffpunkt ist der Parkplatz am Bahnhof Wickrath.

    Durch die Honschaft Viehstrasse am Borussiapark vorbei führt der Weg zum Wallfahrtsort Heiligenpesch. Über den Hardter Wald, zur Bockerterheide Richtung Viersen zur Bongartzmühle. Weiter geht es auf den Spuren des Nordkanals durch das Waldgebiet der Donk. Niersaufwärts am Schloss Rheydt vorbei durch die Niersaue bis Schloss Wickrath wo die Tour endet.

    Die Radstrecke beträgt ungefähr 48 km. Bitte Getränke und Verpflegung mitnehmen und einen Regenschutz nicht vergessen. Die Rückkehrzeit hängt vom Verlauf der Radtour ab.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Gebühr : 5 Euro

    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Fake News? – Wahlkampf? – Panik?

    Fake News? – Wahlkampf? – Panik?

    Mit dieser Überraschung habe ich nicht gerechnet. Frank Boss hat mir geschrieben.
    Vielen anderen Bürgern wohl auch.
    Schriftlich bittet er mich heute um Unterstützung, um meine Stimme bei der Wahl am Sonntag. Er möchte als Abgeordneter in den Landtag einziehen. Das ist völlig in Ordnung, andere wollen das auch. Sie werben ebenfalls um Wählerstimmen.

    Frank Boss (CDU) will mich glauben machen, ich könne durch seine Wahl mit bewirken, dass in Mönchengladbach mehr Kitas gebaut werden, dass in Mönchengladbach neue Straßen, neue Schulen gebaut und in Krankenhäuser investiert wird.

    Die Fakten sehen anders aus.
    Als Stadtrat hat Frank Boss seit Jahren mitentschieden, dass die Konstantinstraße in unser beider Wohnort erst jetzt grundhaft erneuert wird.
    Die Kosten tragen zu einem großen Teil die Anlieger. Geregelt ist das im Kommunalen Abgabegesetz (KAG). Kein Schlagloch in Mönchengladbach wird ausgebessert dadurch, dass Herr Boss im Landtag sitzt.

    Herr Boss kennt auch die Fakten bei den Kindergärten bestens. Er weiß, dass es alleine an fehlenden, nicht ausgewiesenen Grundstücken seitens der Stadt Mönchengladbach liegt, dass es nicht mehr Kitas gibt. Er weiß, dass Investoren bereitstehen um neue zu bauen, es fehlen die Grundstücke, die liefert nicht das Land NRW. Die sind im Besitz der Stadt. Es ist eine kommunale Entscheidung. Siehe dazu auch das vorhandene Grundstück am Franziskushaus. Ein vorhandenes Grundstück erhält keine Baugenehmigung der Stadt, weil 3 Bäume gefällt werden müßten um eine Firmenkita zu bauen. Seine CDU- Parteikollegen mußten dies erst in der vergangenen Woche schmerzhaft in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost erkennen.
    Ein Verwaltungsmitarbeiter hatte die schlechte Botschaft überbracht und die unsäglichen Zustände angeprangert.

    Er und seine CDU-Mönchengladbach kennt das Programm „Gute Schule 2020“.
    Das Land hat den Kommunen, auch Mönchengladbach, für die nächsten Jahre viele Millionen zur Verfügung gestellt um die Schulen auf Vordermann zu bringen. Auch hier ist es die Kommune, die das vorhandene Geld nicht ausgibt, auch, weil es angeblich zu geringe Planungskapazitäten in der Bauverwaltung gibt.
    Übrigens: für Schulneubauten gibt es aktuell keinen Bedarf, die Bedarfe für Erweiterungen werden zur Zeit geplant.
    Das wurde im heutigen Bauausschuss nochmals klar.

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  • So schön kann Radfahren sein – auf den Spuren künftiger Trassen

    So schön kann Radfahren sein – auf den Spuren künftiger Trassen

    40 Radfahrerinnen und Radfahrer waren der Einladung der SPD-Ortsvereine Neuwerk und Volksgarten gefolgt, ein Stück entlang des geplanten und ein Stück auf dem bestehenden Radschnellweg Mönchengladbach – Krefeld zu fahren.

    Nachdem Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer die Idee der Fortführung dieses Weges vom ehemaligen Bahnhof Neersen über die ehemalige Bahnstrecke in die Gladbacher Innenstadt vorgestellt hatte, erläuterte der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges die Förderansätze der Landesregierung zu Radschnellwegen.

    Dann ging es auf die Strecke. Organisator Robert Dreßen: „Die Teilnehmer haben eindrucksvoll den Unterschied erfahren, sich am rumpelnden Straßenrand einer Innenstadt mit drängelnden Autos auseinanderzusetzen oder komfortabel auf einer eigenen Fahrradstraße sicher und unbeschwert das Fahrrad laufen zu lassen.“

    Bei der Pause auf halber Strecke, wo die Landtagsabgeordnete Angela Tillmann und Ratsherr Ralf Horst die Teilnehmer mit Getränken versorgten, und nach der Rückkehr beim anschließenden Beisammensein in der AWO Neuwerk waren sich die Teilnehmer einig: Solche eigenständigen Fahrradtrassen sind kein überflüssiger Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des Netzes, wenn man Radverkehr auch für den Alltag attraktiv machen will.

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  • DIE LINKE: Wahlparty zur Landtagswahl

    der Kreisverband der Partei  DIE LINKE Mönchengladbach lädt alle Mitglieder  sowie interessierte Bürger/innen zu einer Wahlparty ein.

    Die Veranstaltung beginnt am Wahlsonntag 14.05. um 17:30 Uhr im Parteibüro Hauptstr. 2. Ein leckeres Buffet sowie Getränke  werden für die Anwesenden gereicht. Kleine Spenden werden gerne gesehen. Die aktuellen Ergebnisse können über eine Leinwand verfolgt werden. Außerdem werden die kommunalen Ergebnisse präsentiert.

    Die aktuellen Umfragewerte sowie die große Zustimmung an den Infoständen lassen auf ein gutes Ergebnis schließen. Der Kreisverband freut sich über viele Besucher/innen.

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  • Ein Mönchengladbacher Künstler erobert die Musical-Welt

    Ein Mönchengladbacher Künstler erobert die Musical-Welt

    David sagt über sich selbst: „Ich habe es schon als Kind geliebt Geschichten zu erzählen und habe in einer Kindertheatergruppe gespielt. Als ich mit 12 Jahren zu alt dafür war, fand meine Mutter einen kleinen Zeitungsartikel, in dem Kinderdarsteller gesucht wurden. Ich wollte unbedingt zum Casting. Und plötzlich durfte ich als Kinderdarsteller in der deutschen Erstaufführung von ” Les Miserables ” als Gassenjunge “Gavroche” auf der Bühne stehen.“

    David Jakobs (34) stammt aus Mönchengladbach, er kommt aus einer Musikerfamilie. Eigentlich ist David mit seiner Schwester im „Proberaum“ groß geworden, zwischen Gitarren und Mikrokabeln.  Als Schlaflied hörten die Geschwister abends oft durch die Kinderzimmertür ihre Eltern proben.

    2009 gewann David dann den “Jugend kulturell Förderpreis” in der Kategorie Musical. Seine Ausbildung absolvierte David an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Aktuell ist David Jakobs am Berliner Stage Theater des Westens in der Neufassung des Disney-Musicals ‘Der Glöckner von Notre Dame’  in der Titelrolle zu sehen:

    „Ich habe versucht, nichts zu kopieren, sondern meinen eigenen Glöckner “in mir” zu finden. Was so faszinierend an dieser Figur ist, ist, dass er trotz seines Handicaps, seiner Missgestalt und seines Aussehens ein Mensch wie du und ich ist. Und dass er alles zum ersten Mal erlebt, in gewisser Weise wie ein Kind. Nicht, dass er ein Kind ist, aber er ist einfach unbedarft und pur. Alle Gefühle, die er erlebt, erlebt er zum ersten Mal. Was passiert in jemanden, der 18 Jahre lang in einem Glockenturm gefangen war, wenn er zum ersten Mal eine Frau wie Esmeralda sieht? Plötzlich kommt er raus und all diese Dinge passieren und prasseln auf ihn ein. Diese Reinheit in allem, was er erlebt und diese ungefilterten Gefühle, mit denen er teilweise auch gar nicht umgehen kann, das als Schauspieler in der Figur zu erleben ist der Hammer. Und daraus entwickelt sich die Rolle. Quasimodo ist eine Figur, wo man –abgesehen von der Körperlichkeit – gar nicht so viel zu spielen hat. Weil man es einfach erleben kann. Weil man es ja zum ersten Mal erlebt.”

    Neben der Schauspielerei liebt David das Reisen: „ Vor meiner Darsteller-Ausbildung habe ich ein Projekt in Südafrika begleitet, was sich mit dem Aufbau einer Grundschule beschäftigte. Ich war für einige Wochen dort. Das war eine sehr intensive und interessante Zeit.“

    Inspiration findet David Jakobs in der darstellenden Kunst und bei Musikern wie z.B. bei Gregor Meyle: „Generell kann ich sagen, dass ich immer nach Künstlern Ausschau halte , die mich berühren und die ich authentisch erlebe. Inspiration kann so vieles sein… ein guter Film , ein Kollege, ein Regisseur, ein Buch, ein Lied oder einfach auch mal ein sehr gutes Essen.“

    David Jakobs ist in der Titelrolle des Quasimodo in der Neufassung des Disney-Musicals ‘Der Glöckner von Notre Dame’  im Theater des Westens in Berlin zu sehen.
    Zusätzlich spielt er momentan die Rolle des Judas in ‚Jesus Christ Super Star‘ am Gärtnerplatztheater in München.

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