Autor: Harald Wendler

  • Richtiges Verhalten bei Hitze – Das städtische Gesundheitsamt informiert

    Für gesunde Erwachsene gibt es in Deutschland auch bei längeren Hitzeperioden bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und angepasster Nahrungsaufnahme keine gesundheitlichen Gefahren. Ältere Personen und kranke Menschen können aber durch Hitze in Gefahrensituationen geraten. Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach rät deshalb, sich bei Hitzewarnungen entsprechend zu verhalten – vor allem, wenn ein erhöhtes persönliches Risiko besteht.

    Welche Gesundheitsrisiken entstehen bei großer Hitze?
    Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folge sein.

    Diese Warnzeichen des Körpers sollten Sie daher ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, ein ungewohntes Unruhegefühl.

    Ein erhöhtes Risiko besteht für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Krankheit, behinderte Menschen oder chronisch kranke Personen, besonders bei Herzkrankheit oder Bluthochdruck, und vor allem für ältere, pflegebedürftige Menschen.

    Hitzschlag – eine ernste Gefahr
    Ein Hitzschlag entsteht, wenn der Organismus wegen der hohen Außentemperaturen mehr Wärme aufnimmt als er wieder an die Umgebung abgeben kann. So gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Zeichen eines Hitzschlags sind:

    Eine ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, sowie eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich! Verständigen Sie sofort einen Arzt! Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort. Wenn noch keine Bewusstseinseintrübung vorliegt, geben Sie ihr zu trinken. Lockern Sie enge Bekleidung, machen Sie kühle und feuchte Umschläge, sorgen Sie für Luftzug!

    Was können Sie bei hohen Temperaturen tun?
    – Passen Sie den Tagesablauf der Hitze an: Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden.

    – Vermeiden Sie körperliche Belastungen und auch Sport. Wenn Sie körperlich arbeiten müssen, trinken Sie pro Stunde zwei bis vier Glas eines kühlen, alkoholfreien Getränks.

    – Bleiben Sie draußen nach Möglichkeit im Schatten.

    – Tragen Sie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.

    – Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher.

    – Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit.

    – Trinken Sie reichlich alkoholfreie Getränke – auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft, Früchtetee.

    – Meiden Sie Getränke mit Alkohol, Koffein oder viel Zucker – sie können den Körper austrocknen.

    – Meiden Sie sehr kalte Getränke – sie können zu Magenbeschwerden führen.

    – Essen Sie möglichst verteilt über den Tag mehrere kleine, leichte Mahlzeiten.

    – Bleiben Sie in einem möglichst kühlen Raum.

    – Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie die Räume tagsüber mit Rollläden und Vorhängen ab.

    – Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad.

    – Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle).

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  • Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    Parlamentarisches Stipendium ermöglicht Austauschjahr in den USA

    „Ich bin unglaublich dankbar für die Gelegenheit, hier in Amerika zu sein“, schreibt die Mönchengladbacher Schülerin Paula Brocher über ihr Austauschjahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP). „Auch jetzt besteht wieder die Möglichkeit, sich für dieses gemeinsame Programm vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress zu bewerben. Neben Schülerinnen und Schülern können auch junge Berufstätige an dem einjährigen Austausch teilnehmen“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    „Idee des Programms ist es, ein Netzwerk persönlicher Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland zu festigen und unterschiedliche Lebensweisen im anderen Land kennenzulernen. Mitbetreut werden sie dabei von den Abgeordneten“, sagt Yüksel, die selbst die Patenschaft für Austauschschülerin Paula übernommen hat.

    „Es ist gut und wichtig, dass die Möglichkeit zur Teilnahme nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Denn wer mit seiner Bewerbung erfolgreich ist, erhält ein Stipendium, das neben den Reise- und Programmkosten auch die notwendigen Versicherungskosten übernimmt“, betont Yüksel.

    Schülerinnen und Schüler müssen zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige und Auszubildende müssen ihre Ausbildung abgeschlossen haben und höchstens 24 Jahre alt sein (Stichtag: 31. Juli 2018). Bewerbungsschluss ist der 15. September 2017.
    Weitere Informationen zum Programm und der Bewerbung finden sich unter: www.bundestag.de/ppp.

    Amerikanische Stipendiatinnen und Stipendiaten verbringen gleichzeitig ihr Auslandsjahr in Gastfamilien in Deutschland und besuchen ebenfalls Schulen oder leisten ein Praktikum in einem deutschen Betrieb.
    Wer sich dafür als Gastfamilie bewerben möchte, findet weitere Informationen unter: www.bundestag.de/ppp.

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  • Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Mönchengladbach, Krefeld/Viersen und dem Rhein-Kreis Neuss von Altersarmut bedroht

    Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Mönchengladbach, Krefeld/Viersen und dem Rhein-Kreis Neuss von Altersarmut bedroht

    Kann unsere Gesellschaft sich das leisten?
    40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Düsseldorf (u. auch der Rhein-Kreis Neuss/Mönchengladbach/Krefeld/Viersen) beziehen ein Bruttoeinkommen von unter 2.500 Euro. Bundesweit sind es 44 Prozent.
    Das geht aus einer Datenauswertung des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hervor.
    Rechnet man zu den Gesamtzahlen auch noch die 190.000 Minijobber in der Region Düsseldorf hinzu, verdienen rund 46% Prozent aller Beschäftigten weniger als 2.500 Euro brutto. Darunter fallen auch alle diejenigen, die nicht mehr als den gesetzlichen Mindestlohn und damit nur 1.450 Euro brutto im Monat verdienen. Sie erzielen damit keinen eigenen Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung.
    „Vor allem der wachsende Niedriglohnsektor hat eine negative Wirkung auf das Lohnniveau und folglich auf die Rentenerwartung“, sagte Dominik Kofent, Bezirksgeschäftsführer im ver.di Bezirk Linker Niederrhein .

    Bei einem bereits heute umgesetzten Rentenniveau von nur noch 43 Prozent, das 2030 gesetzlich droht, würden weite Teile der Verdienstgruppe unterhalb von 2.500 Euro bei der Rente auf oder nah an das Grundsicherungsniveau kommen, trotz 45 Beitragsjahren. „Diese Rentenerwartungen sind armutsgefährdend für weite Teile der Bevölkerung, auch der Mittelschichten. Diejenigen, die nur auf 40 oder gar 30 Beitragsjahre kommen, und das sind wegen der Erziehungszeiten vor allem Frauen, rutschen definitiv auf Hartz-IV-Niveau“, warnt Dominik Kofent.

    In der Region Düsseldorf bedeutet das für Rentnerinnen und Rentner im Jahr 2030 nach beispielsweise 40 Beitragsjahren, dass 337Tsd. Menschen (oder 21,9% der Rentenbezieher) mit unter 600€ Rente rechnen müssen. Auf 39% steigt die Zahl der Rentnerinnen und Rentner, die unter 800€ beziehen werden und 18,1% kommen dann aus der Gruppe 800 bis 1000€ hinzu. Nur eine Minderheit von ca. 17,8% der Rentnerinnen und Rentner kann 2030 nach heutigem Wert mit einer Rente von 1500€ und mehr rechnen.

    Aus den bundesweit ermittelten Zahlen geht hervor, dass 62 Prozent der Frauen im Westen und 68 Prozent der Frauen im Osten weniger als 27.500 Euro im Jahr verdienen und damit, auch wenn sie 45 Jahre lang einzahlen, nah an oder unter die Grundsicherungsgrenze rutschen würden. „Da droht millionenfache Altersarmut, wenn es keinen Kurswechsel in der Rentenpolitik gibt“, so der Vorwurf des Gewerkschafters. Dass eine andere Politik möglich sei, zeige ein Blick über die Grenze: Österreich habe in den 2000er Jahren die Teilprivatisierung der Rente nicht mitgemacht. „Statt die Bevölkerung zum Riestern aufzufordern, hat die österreichische Politik die gesetzliche Rente ausgebaut“, sagt Kofent. Das Ergebnis: Die gesetzliche Rente ist im Durchschnitt über 500 Euro höher als in Deutschland. „Eine andere Rentenpolitik ist möglich. Auch bei uns. Es braucht aber den politischen Willen dazu“.

    Während SPD, GRÜNE und Linke Änderungen des Rentenkurses vorsähen, gehe die Union mit einem „Weiter so!“ in die neue Legislaturperiode. „Die Union nimmt damit billigend in Kauf, dass das Rentenniveau auf 43 Prozent sinkt, bei freiem Fall nach 2030“, so Kofent weiter. „Das ist verantwortungslos! Mit einem „Weiter so!“ in der Rentenpolitik droht eine Delegitimierung des gesetzlichen Rentensystems. Deshalb brauchen wir einen Kurswechsel“.

    Nötig seien die Stabilisierung der Rente auf dem jetzigen Niveau von 48 Prozent und eine schrittweise Anhebung auf etwa 50 Prozent. Wer nicht wolle, dass das Rentensystem zerbreche, müsse zudem den Bundeszuschuss in die Rentenkasse erhöhen und die Tarifbindung in Deutschland stärken. „Langfristig führen nur auskömmliche Löhne zu auskömmlichen Renten. Deshalb muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass die Tarifflucht der letzten Jahre aufhört. Sie darf sich für Unternehmen nicht mehr rechnen“, forderte Kofent.

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  • Repair Cafe 2017 im Paritätischen Zentrum – sinnvolle Alternative zur Tour-Durchfahrt

    Repair Cafe 2017 im Paritätischen Zentrum – sinnvolle Alternative zur Tour-Durchfahrt

    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Wegwerfen? Denkste!

    Sinead J. Kleikamp und Verena Kell vom Nachbarschaftsprojekt PariSozial und Ehrenamtliche organisieren am Sonntag den 2. Juli das erste Repair Café in Mönchengladbach Rheydt.

    Im Paritätischen in der Friedhofstraße 39 dreht sich am 2. Juli alles ums Reparieren.
    Zwischen 12.00 – 16.00 Uhr stehen verschiedene ehrenamtliche Reparateur/-innen zur Verfügung, um kostenlos bei allen möglichen Reparaturen zu helfen. Zudem sind verschiedene Werkzeuge und Materialien vorhanden.

    Besucher des Repair Cafés bringen ihre kaputten oder funktionsuntüchtigen Gegenstände von Zuhause mit. Toaster, Lampen, Föhne, Fahrräder, Spielzeug, … alles, was nicht mehr funktioniert, kaputt oder beschädigt ist, kann mitgebracht werden. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Reparatur gelingt! Die Fachleute im Repair Café kennen fast immer eine Lösung.
    Indem sie Werbung fürs Reparieren macht, möchte das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zur Reduzierung des Müllbergs beitragen. “Das ist sehr notwendig”, findet Sinead Kleikamp, “in Deutschland werfen wir unfassbar viel weg. Auch Gegenstände, denen fast nichts fehlt und die nach einer einfachen Reparatur wieder ordentlich zu gebrauchen wären. Leider ist das Reparieren für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich. Mit dem Repair Café wollen wir neue Möglichkeiten eröffnen.“
    Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder miteinander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Sinead Kleikamp „Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen. Es werden auch noch Helfer/-innen und Werkzeug gesucht.“
    Sinead Kleikamp weist ebenfalls darauf hin, dass eine Reparatur auch Geld und kostbare Grundstoffe einspart und zudem zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes beiträgt. „Aber wir wollen mit dem Repair Café vor allem zeigen, dass Reparieren Spaß macht und oft ganz einfach ist.“

    Das Konzept Repair Café ist 2009 in Amsterdam entstanden. Es ist eine Initiative von Martine Postma, damals
    Journalistin und Publizistin. Sie gründete 2010 die Stiftung “Stichting Repair Café” (siehe Repaircafe.org). Diese
    Stiftung unterstützt örtliche Gruppen weltweit, die ihr eigenes Repair Café beginnen wollen. Vor drei Jahren wurde
    das Repair Café MG auf Initiative des AStAs der Hochschule im LAKUM an der Richard-Wagner-Straße eröffnet. In
    diesem Sommer erfolgte der Orts- und Trägerwechsel zum Paritätischen Zentrum an der Friedhofstraße 39 in
    Rheydt.
    Das Nachbarschaftsprojekt will nach dem 2.Juli regelmäßig mit Ehrenamtlichen ein Repair Café in MG-Rheydt organisieren. Die nächsten Termine sind 3.9 und 5.11 von 12-16. Uhr

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  • GroKo-Berlin: 85.000 behinderte Menschen dürfen weiterhin nicht wählen

    GroKo-Berlin: 85.000 behinderte Menschen dürfen weiterhin nicht wählen

    Union und SPD haben heute im Innenausschuss die Debatte und Beschlussfassung über den gemeinsamen Gesetzentwurf der Opposition zur „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht“ von der Tagesordnung abgesetzt.

    Dazu erklärt Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

    “Der Bundestag befasst sich seit mehr als fünf Jahren mit den willkürlichen Wahlrechtsausschlüssen behinderter Menschen. Es wurde eine Studie zum Thema durchgeführt, mit deutlichen Ergebnissen. Die Bundesregierung hat öffentliche Veranstaltungen zum Wahlrechtsausschluss gemacht. Die Behindertenbeauftragte setzt sich dafür ein, dass alle behinderten Menschen wählen dürfen. In zwei Bundesländern gibt es bereits Erfahrungen mit einer entsprechenden Wahlrechtsänderung. Und jetzt verhindern Union und SPD die Abstimmung zum Thema im Bundestag, weil sie angeblich noch Beratungsbedarf haben. Eine schlechtere Ausrede habe ich selten gehört!”

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  • Informationsangebot zum Polizeiberuf

    Informationsangebot zum Polizeiberuf

    Am kommenden Montag wird die Einstellungsberaterin der Polizei Mönchengladbach, PHK`in Tina Giunta, im Rahmen der Berufsmesse “Check In Berufsweg 2017” über den Polizeiberuf aufklären.

    Interessierte junge Leute haben die Möglichkeit, sich in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr an einem Informationsstand in den Räumen des BIZ bei der Agentur für Arbeit auf der Lürriper Straße 56 in 41065 Mönchengladbach über die Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildung und Werdegang bei der Polizei NRW zu informieren.

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  • Sonder-Kinderkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker

    Sonder-Kinderkonzert der Niederrheinischen Sinfoniker

    „Höher, schneller, weiter … – Was Sportler können, das können meine Niederrheinischen Sinfoniker schon lange“, denkt sich Kobold Kiko im Sonder-Kinderkonzert am Samstag, 1. Juli um 14 Uhr im Theater Mönchengladbach und ruft sogleich zu den Orchesterwettspielen 2017 auf. Einen Sportplatz mit Tartanbahn, Weitsprungkasten und Hürden braucht er dazu nicht. Den Musikern und ihm reichen der Theatersaal und ihre Instrumente vollkommen aus.

    Welche Wettkampfdisziplinen sich Kiko wohl ausgedacht hat? Schiedsrichter des Spektakels ist Gast-Dirigent Francesco Savignano, der reichlich Medaillen für die Sieger in seiner Notentasche mitgebracht hat. Und auch das Publikum ist immer wieder gefordert: als Jury bei kniffligen Entscheidungen.

    Dieses Kinderkonzert wird außerhalb der Abo-Reihe gespielt. Alle Karten sind im freien Verkauf erhältlich. Im Anschluss an das Konzert findet der zweite Mönchengladbacher Kulturmarkt statt, so dass es nach dem Konzert noch viel im Theater und um das Theater herum zu erleben gibt.

    Das Kinderkonzert richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren.

    Konzertkarten sind erhältlich: an der Theaterkasse, Tel.: 02166/6151-100, theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de, online unter www.theater-kr-mg.de sowie am Konzerttag an der Tageskasse.

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  • Ensemblia 2017: Lesung im Haus Erholung

    Ensemblia 2017: Lesung im Haus Erholung

    Am Finaltag lädt die Ensemblia 2017 noch einmal zu einer Lesung ein: Am Sonntag, dem 25. Juni um 16 Uhr werden Dagmar Geppert und Rupert Seidl im Gewölbekeller des Haus Erholung, (Johann-Peter-Boelling-Platz 1, 41061 Mönchengladbach) aus Gedichten von William Carlos Williams lesen.

    Der amerikanische Lyriker und Erzähler (1883-1963) verbrachte fast sein ganzes Leben in seiner Geburtsstadt Rutherford, einer Kleinstadt in unmittelbarer Nähe von New York. Befreundet mit Ezra Pound, T. S. Eliot und James Joyce, bekannt mit Gertrude Stein und vielen großen Poeten seiner Zeit lebte er ein äußerlich zurückgezogenes Leben als praktizierender Arzt und Familienvater in seiner Geburtsstadt. Von seinen Zeitgenossen erst sehr spät anerkannt, wurde er zum geistigen Vater der Dichter der Beat Generation. Dagmar Geppert und Rupert Seidl, Schauspieler im Ensemble des Theaters an der Ruhr, lesen auf Deutsch und Englisch aus seinen Gedichten.

     

    Der Eintritt ist frei.

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  • In diesem Jahr fehlen mehr als 1.000 Kitaplätze

    In diesem Jahr fehlen mehr als 1.000 Kitaplätze

    Die Versorgungslage bei Kitaplätzen hat sich dramatisch zugespitzt – zum Nachteil von Tausenden junger Familien in der Stadt.

    Dazu erklärte Dr. Gerd Brenner, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses:
    “Da ist es ein Lichtblick, dass die Verwaltung erstmals ein Ausbaukonzept mit einem Planungshorizont von fünf Jahren vorlegt. Bisher wurde immer auf Sicht gefahren: Jahrelang wurden der Politik nur Planungsdaten für das jeweilige Folgejahr vorgelegt. Jetzt hat die Verwaltung dankenswerterweise Pflöcke eingeschlagen, um die die Politik nun nicht mehr herumkommt:
    Die Prognosedaten sind – bei allen unvermeidlichen Unwägbarkeiten – solide gerechnet und machen klar, dass in Mönchengladbach im Planungszeitraum von fünf Jahren über 30 Kitas neu gebaut oder ausgebaut werden müssen.

    Es gibt einen weiteren Knackpunkt beim Zubau von Kitas: die fehlenden Grundstücksflächen vor allem in den Stadtkernen. Hier halten die Grünen schnelle Schwerpunktsetzungen zugunsten von Kitas für notwendig.
    Ddazu müssten auch der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung und die EWMG Kitas als Priorität der Stadt anerkennen und schnell planerisch umsetzen.

    Eine Alternative gibt es nicht: Die Eltern haben einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für ihr Kind. Und ich füge hinzu: Kitas sind als Stätten frühkindlicher Bildung ein sehr wichtiger erster Baustein in der Bildungskette. Da geht es keineswegs nur ums Geld, sondern in erster Linie um die Zukunft unserer Stadtgesellschaft.

    Aber ohne Finanzmittel lässt sich das System nun mal nicht ausbauen. Alle Fraktionen stehen bei den Haushaltsberatungen in diesem und in den kommenden Jahren vor ganz großen Herausforderungen. Denn die laufenden Kosten von Kitas, z.B. die Kosten für Personal oder Transfers an die Freien Träger, müssen etwa zur Hälfte aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. In der Endausbaustufe werden pro Jahr mehr als 16 Mio. Euro zusätzlich aufzubringen sein.

    Das wird der Groko, die mit dem vielen Geld eigentlich anderes vorhat, nicht leicht fallen. Allerdings sind die Fraktionen im Rat und seinen Ausschüssen in der politischen Verantwortung für die Prioritäten, die sie setzen. Und wer wollte argumentieren, dass der Kita-Ausbau angesichts der vorgelegten Planungsdaten keine Priorität haben sollte?”

    Die Einschätzung der Grünen ist: Die von der Verwaltung vorgelegte Ausbauplanung für den Zeitraum von fünf Jahren ist insgesamt solide, aber viel zu zögerlich. Tausende von Eltern brauchen den Kitaplatz für ihr Kind jetzt und nicht erst in fünf Jahren.

    Deshalb beantragte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die Schwerpunkte des Ausbaus nicht erst in vier oder fünf Jahren vorzusehen, sondern zeitnah. Sonst muten wir immer mehr jungen Familien in der Stadt jahrelange Hängepartien zu, die ihre beruflichen Tätigkeiten und auch ihre finanzielle Basis gefährden.

    Außer zur Sicherstellung des Rechtsanspruchs der Eltern ist ein möglichst zügiger Ausbau der Kitas auch deswegen notwendig, weil die starken Überbelegungen der Einrichtungen mit allen negativen Folgen für Kinder und Personal endlich zurückgeführt werden müssen. Die Grünen beantragten außerdem, dass die Stadt – neben den Freien Trägern – auch selbst in die Verantwortung geht und für einige der neu zu errichtenden Kitas die Trägerschaft selbst übernimmt.

    Ein schneller Ausbau ist nach Meinung der Grünen nur mit vereinten Kräften zu schaffen. Für den Fall, dass die Freien Träger in der Stadt das Risiko der Trägerschaft nicht für alle neuen Kitas übernehmen wollen, soll die Stadt nach dem Antrag der Grünen außerdem verpflichtet werden, auch diese Trägerschaften zu übernehmen, damit der Ausbau nicht verzögert wird.

    Es gibt einen weiteren Knackpunkt beim Zubau von Kitas: die fehlenden Gemeinbedarfsflächen vor allem in den Stadtkernen. Auch hier halten die Grünen schnelle Schwerpunktsetzungen zugunsten von Kitas für notwendig; dazu müssten auch der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung und die EWMG Kitas als Priorität der Stadt anerkennen und schnell planerisch umsetzen.

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  • Nur mit Genehmigung

    Nur mit Genehmigung

    “Veröffentlichungen, auch auszugsweise, sind nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.”

    Diesen Rechtsgrundsatz sollten sich unsere Politiker aller Parteien  merken, sobald sie über den Rahmenplan Abteiberg sprechen, aus ihm berichten oder in eigenen Publikationen daraus zitieren möchten.
    Sie, die Politiker haben diesen Rahmenplan zwar per Ratsbeschluss in 2014 bei der Verwaltung beauftragt, der Oberbürgermeister, Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt, sehen das “Werk” als umfassend schützenswert an.
    Wohl deshalb ist der obige Satz in das Impressum des Rahmenplanes Abteiberg aufgenommen worden.
    Nun gut, betrachten wir es als ein weiteres theoretisches Kunstwerk, als Basis für das zukünftige Denkmal Abteiberg.

    Übrigens: der Bauausschuss wird sich am Dienstag, 20.06.2017, in seiner Sitzung ausführlich damit befassen. Diese Sitzung ist so öffentlich wie der Rahmenplan Abteiberg.

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  • 2. Aktualisierung:
    Schwerer Verkehrsunfall – Fußgänger bei illegalem Autorennen tödlich verletzt

    Die richterliche Vorführung der drei Beschuldigten hat stattgefunden.

    Für den 28jährigen Unfallfahrer wurde die Untersuchungshaft wegen Mordes angeordnet.
    Die beiden 22 und 25 Jahre alten Beschuldigten wurden wieder entlassen, wobei Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen sie weiter geführt werden.

    Bisheriger Informationsstand:

    Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass neben dem gesuchten Seat ein weiteres Fahrzeug, nämlich ein VW Golf, an dem mutmaßlichen Rennen beteiligt war.

    Der Fahrer des gesuchten silbernen Seat sowie der Fahrer des VW Golf konnten ermittelt werden.

    Gestern Abend wurden der 28jährige Unfallfahrer sowie die beiden anderen, 22 und 25 Jahre alten Fahrer festgenommen.

    Die Tat wird als Mord bewertet.

    Es wird derzeit geprüft, ob die drei Beschuldigten noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

    Aufgrund der noch andauernden umfangreichen Ermittlungen ist heute mit keiner weiteren Information zu rechnen.

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    Am Freitagabend, gegen 23:00 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in der Mönchengladbacher Innenstadt.

    Nach Zeugenaussagen lieferten sich zwei Fahrzeuge auf der vierspurigen Fliehtstraße ein Rennen, wobei der Fahrer eines schwarzen Seat mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geriet und einen Fußgänger, der die Fahrbahn überqueren wollte, überfuhr und dabei tödlich verletzte.

    Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 28-jährigen Mann aus Schwalmtal. Der Fahrer des zweiten Pkw flüchtete von der Unfallstelle. Bei diesem Fahrzeug soll es sich um einen silbernen Seat mit MG-Kennzeichen gehandelt haben.

    Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 38-jährigen Mann, der in Mönchengladbach wohnt. Die Geschwindigkeit ist an dieser Stelle auf 40 km/h reduziert. Die Ermittlungen dauern an. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.

    Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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  • Eindrücke vom 40. Turmfest Rheydt und dem 3. Sparkassen-Triathlon

    Eindrücke vom 40. Turmfest Rheydt und dem 3. Sparkassen-Triathlon

    Natürlich lockte das diesjährige Turmfest wieder Tausende Besucher nach Rheydt, zumal der 3. Triathlon hochkarätig besetzt war und außerdem am Sonntag die Einzelhändler die Geschäfte öffneten.
    Über das Wetter muß man nicht sonderlich reden, es war prächtig, die richtige Mischung für Zuschauer und Sportler.
    Fast, denn der Sonntag war schon recht heiß mit fast 30°C.

    So hatte unser OB Reiners am Samstag leichtes Spiel bei der offiziellen Eröffnung des Turmfestes.
    Auf die Frage, ob er schon einmal daran gedacht habe selber auch beim Triathlon mit zu laufen, antwortete er nachvollziehbar:” Ja tatsächlich, ich habe daran gedacht die Kurzdistanz mit zu laufen”.
    Er meinte damit sicher die sogenannte Schnupperdistanz,  (Schnupperdistanz 0,2 – 8 – 2,5 km) 200 m Schwimmen, 8 km Radfahren und ein 2,5 km Lauf.
    Wer weiß, vielleicht schafft es der OB ja im nächsten Jahr?

     

     

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  • Entscheidungsstarker Schulausschuss – Fehlanzeige

    Entscheidungsstarker Schulausschuss – Fehlanzeige

    Politiker der GroKo im Schulausschuss debattierten  endlos und hatten Schlussendlich nur weiteren internen Beratungsbedarf zu bieten.

    Die Stadt Mönchengladbach denkt nicht im Traum daran, benötigte weitere Schulräume bauen zu lassen und dadurch die schulische (Raum-) Situation zu entkrampfen.
    Geld ist in zweistelliger Millionenhöhe vorhanden, durch das NRW-Programm „Gute Schule 2020“. Doch dieses Geld wird für „Sonstiges“ benötigt, die hoheitliche Aufgabe der ordentlichen Unterbringung „unserer Zukunft“, als solche werden unsere Kinder gerne in Schaufensterreden bezeichnet, hat zu warten.
    Dies ist das Fazit der Erklärungen des Schuldezernenten in der Sitzung des Schulausschusses in der Aula des Franz-Meyers-Gymnasiums am vergangenen Mittwoch in Giesenkirchen.

    Undurchsichtig für die anwesenden interessierten Bürger, die hatten Mühe ein Wort zu verstehen ob der nicht vorhandenen Mikrofone, stellte Dr. Fischer die Bemühungen der Schulverwaltung dar, die höheren Anmeldezahlen von Kindern derart in diversen Schulräumen unterzubringen, dass es keine Erweiterungsbauten/Aufwendungen geben muss. Schulkinder werden nach Bedarf hin und hergeschoben.
    Erst im Herbst will die Schulverwaltung nach eigenen Angaben einen sogenannten Rahmenplan zur Übermittagsbetreuung der Kinder in den Schulen vorlegen. Plötzlich merkt man auch in Mönchengladbach, es gibt einen wachsenden Bedarf. Warum dieser zusätzliche Plan nicht bereits im aktuell vorgestellten Schulentwicklungsplan als ein Teil davon enthalten ist, bleibt das Geheimnis des Dezernenten, man kann es getrost auch Zeitschinden nennen.

     Gänzlich makaber wurde die Diskussion bei der Frage nach der Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften. Jeder im Lande ist informiert darüber: es gibt zu wenig Personal an unseren Schulen, sehr wenig (viel zu wenig) Lehrkräfte mit der Befähigung zur Sonderpädagogik.
    Alle bemühten sich verbal zu betonen, dass dies nicht als Kritik an den vorhandenen engagierten Lehrerinnen und Lehrern zu verstehen ist, es gibt einfach nicht genügend Personal am Lehrermarkt.
    Fakt ist aber auch: Politik hat diese Situation bisher verschlafen, nichts zur Verbesserung unternommen und läßt den Zug vor die Wand fahren.
    Die aktuelle Erklärung der Gewerkschaft GEW schlug in diese Sitzung ein wie eine Bombe, Verunsicherung auf allen Seiten. Man habe die GEW bisher immer an der Seite der Politik gesehen, versuchte SPD-Mitglied Elsen eine Erklärung der offensichtlichen Schocksituation.
    Ohne Abstimmung im Schulausschuss soll nun der Hauptausschuss diesen existentiellen Punkt für Schüler, Lehrer und Bildung in Mönchengladbach entscheiden. Die so hoch selbstgewerteten Fachpolitiker können dann jedoch keine Stimme mehr erheben.
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  • Erstmals Wasser im neuen Hochwasserrückhaltebecken Geneicken – Starkregen führte zum Teileinstau

    Erstmals Wasser im neuen Hochwasserrückhaltebecken Geneicken –
    Starkregen führte zum Teileinstau

    Das Starkregenereignis, das am späten Donnerstag Nachmittag über Mönchengladbach hinweg zog, führte zum ersten Teileinstau des neuen Hochwasserrückhaltebeckens in Geneicken.
    Die Niederschläge verursachten eine Hochwasserwelle, die am neuen Nierswehr die automatische Steuerung anspringen und die Wehröffnungen in der Niers teilweise verschließen ließ. Rund 30.000 m³ Hochwasser flossen in das seitlich gelegene Hochwasserrückhaltebecken. Der Einstau dauerte nur kurz und am nächsten Tag war bis auf einige Tümpel und flach gespülten Uferbewuchs an der Niers nicht mehr viel zu sehen.

    Foto: Niersverband

    Wäre das Zentrum des Starkregens mit ca. 50 mm Niederschlag innerhalb einer Stunde etwas weiter südlich, also im direkten Einzugsgebiet des Hochwasserrückhaltebeckens gefallen, so wäre der Einstau deutlich größer und länger gewesen.

    Im Becken können bis zu 220.000 m³ Wasser zwischen gespeichert werden.

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  • Mönchengladbach fährt zur Menschenkette – Aufruf zur Mitfahrt!

    Mönchengladbach fährt zur Menschenkette – Aufruf zur Mitfahrt!

    Ein großes Bündnis aus BAUM, BUND, Grüne, IPPNW, Linke, NABU und Transition Town ruft die Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher zur Teilnahme an der Protestaktion gegen die belgischen Schrott-Atommeiler auf.
    Am 25.06.2017 soll sich von Aachen bis Belgien eine 90 km lange Menschenkette bilden.
    Beinahe täglich gibt es neue Meldungen über Risse an den Druckbehältern der belgischen Atomreaktoren Tihange und Doel. Doch dies veranlasst die Betreiber und Behörden nicht dazu, diese aus Sicherheitsgründen stillzulegen. Das ist im höchsten Maße besorgniserregend und im Falle eines GAU’s würde Mönchengladbach nicht von den Auswirkungen verschont bleiben.
    Daher wurden Busse organisiert, damit möglichst viele Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher an der Menschenkette teilnehmen können. Die Kreisverbände der Linken und der Grünen haben je einen Bus gechartert und gemeinsam mit den Umweltverbänden wird für die Mitfahrt geworben.

    Die Abfahrtzeiten der Busse am Sonntag 25.06.2017 sind:
    Überlandbahnhof Mönchengladbach, 11.30 Uhr
    Reisebusspur, Rheydt HBF, 12.00 Uhr
    Die Rückfahrt ab Belgien ist geplant für ca. 16.30 Uhr, geschätzte Ankunft in
    Mönchengladbach ist 18.00/18.30 Uhr.
    Es werden keine Fahrpreise erhoben, ein freiwilliger Beitrag zur Refinanzierung während der
    Fahrt ist wünschenswert, aber keine Pflicht.
    Plätze müssen zwingend unter info@baum-mg.de reserviert werden.
    Hier der Link zur Webseite der Protestaktion:
    www.chain-reaction-tihange.eu/de/

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  • Gymnasium an der Gartenstraße und ITZ Rhein/Maas GmbH kooperieren im Rahmen der Berufsorientierung

    Gymnasium an der Gartenstraße und ITZ Rhein/Maas GmbH kooperieren im Rahmen der Berufsorientierung

    Bereits am Montag unterzeichneten ITZ Geschäftsführerin Heike Grünert und Michael Meyer, Schulleiter des Gymnasiums an der Gartenstraße, sowie Frau Dr. Myung Hee Guderian und Christian Tröger, an der Schule für die Studien- und Berufsorientierung zuständig, eine Schulpartnerschaftsvereinbarung für das kommende Schuljahr.

    In Zusammenarbeit mit Gabriele Götze vom Schulkontaktmanagement der IHK Mönchengladbach hatten das Gymnasium und das IT-Systemhaus Punkte definiert, bei denen sowohl Schule als auch Unternehmen voneinander profitieren können.
    So stellt die ITZ Rhein/Maas GmbH einerseits Praktikumsplätze im Rahmen der Berufsorientierung der 10. Klasse sowohl im kauf-männischen als auch im technischen Bereich zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Berufsfelderkundungen (KAoA) für die 8. Klasse an.

    Außerdem führt das ITZ Bewerbungstrainings durch und gibt dabei für die Bewerbung wichtige Tipps. Am Berufsorientierungs-Tag der Schule nimmt die ITZ Rhein/Maas GmbH mit ihren Ausbildungsbotschaftern teil und wird vor Ort über die verschiedenen IT-Ausbildungsangebote Aus-kunft geben.

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  • Yüksel: „Politik und Wirtschaft müssen Chancengleichheit erreichen“

    Yüksel: „Politik und Wirtschaft müssen Chancengleichheit erreichen“

    „Unser Ziel ist, dass jeder Jugendliche in unserem Land eine Chance auf eine gute Ausbildung bekommt“, betont Yüksel. „Dazu ist es wichtig, dass es engagierte Unternehmen und Initiativen gibt, die sich mit Leidenschaft und Herzblut dafür einsetzen. Das Ausbildungs-Ass ist eine gute Möglichkeit, dieses Engagement zu würdigen.“ Gleichzeitig betont Yüksel die entscheidende Rolle der Politik: „Die soziale Herkunft darf nicht mehr über den Bildungserfolg eines Menschen entscheiden. Das ist in Deutschland noch immer viel zu oft der Fall – und schädlich für unsere Wirtschaft. Die Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni oder zum Meister ist eine wichtige Forderung für mehr Gerechtigkeit.“

    Unternehmen und Initiativen, Institutionen und Schulen können sich ab sofort wieder um die Auszeichnung „Ausbildungs-Ass“ bewerben. Darauf weist Gülistan Yüksel hin.

    Mit dem Preis der Wirtschaftsjunioren Deutschland wird das besondere Engagement in der Ausbildung ausgezeichnet. „Hier in der Region gibt es spannende Unternehmen und Initiativen, die den Titel Ausbildungs-Ass 2017 verdienen“, so Yüksel. „Ich kann deshalb nur dazu ermutigen, die Chance zu nutzen und sich um diese Auszeichnung zu bewerben.“
    Bereits zum 21. Mal wird das Ausbildungs-Ass vergeben und ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmen und Handwerksbetriebe, die sich in hohem Maße für die Ausbildung einsetzen, sowie Schulen, Initiativen und Institutionen in Deutschland, die an außer-, überbetrieblichen oder schulischen Initiativen mitwirken.
    Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries. Das Ausbildungs-Ass wird am 23. Oktober 2017 im Bundeswirtschaftsministerium verliehen. Bewerbungen sind online bis zum 31. Juli möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.ausbildungsass.de.

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  • Trickdiebe in Windberg unterwegs

    Trickdiebe in Windberg unterwegs

    Gestern verschafften sich abermals, diesmal in Windberg, Trickdiebe als angebliche Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens Zugang zu der Wohnung einer 81-Jährigen auf der Lochnerallee.

    Gegen 12.00 Uhr klingelte eine Frau an der Tür und gab an, dass es im Umfeld Störungen im Fernsehempfang gäbe. Da dies bei der Seniorin teilweise zutraf, ließ sie die Frau ein. In der Wohnung verständigte die Unbekannte einen angeblichen Techniker, der kurz darauf auch erschien. Während die Frau die Seniorin durchgängig beschäftigte, hielt sich der “Techniker” teilweise alleine in einer Etage auf und ließ sich u.a. einen verschlossenen Raum öffnen.

    Nachdem die beiden Personen die Wohnung verlassen hatten, stellte die 81-Jährige fest, dass Schubladen offen standen und Schränke durchsucht worden waren. Ob etwas gestohlen wurde ist derzeit noch unklar.

    Die Unbekannte wurde als etwa 25-jährige, schlanke und ca. 1.75 m große Frau beschrieben. Sie hatte schulterlanges schwarzes Haar und der Seniorin zufolge “deutsches Aussehen”. Der angebliche Techniker soll ca. 30-35 Jahre alt, schlank und etwa 1.70-.175 m groß gewesen sein. Er hatte schwarze Haare, ein südländisches Erscheinungsbild und sprach mit einem Akzent, den die Dame nicht näher zuordnen konnte.

    Die Polizei fragt: wem sind entsprechende Personen aufgefallen und / oder wo sind die beiden sonst ggf. noch vorstellig geworden?

    Hinweise bitte unter 02161-290.

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