Autor: PMG

  • Dank für langjährigen Einsatz: Feuerwehrehrenzeichen verliehen

    Dank für langjährigen Einsatz: Feuerwehrehrenzeichen verliehen

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Beigeordnete Silke Wehmhörner haben jetzt den Feuerwehrleuten, die seit 25 oder 35 Jahren Dienst für die Feuerwehr leisten, im Rathaus Abtei mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber oder Gold des Landes NRW ausgezeichnet und sich bei ihnen für ihren jahrelangen Einsatz bedankt.

    Die Feuerwehren gehören zu den wichtigsten Einrichtungen unserer Stadt. Bei Bränden, Unglücken und Unfällen können sich die Bürger:innen auf die Leistungsfähigkeit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Einheiten verlassen. Feuerwehrleute sind nicht nur Brandbekämpfer und Retter, sondern auch Techniker, Katastrophenexperten, Sicherheitsfachleute, Berater im vorbeugenden Brandschutz, Helfer in höchster Not und manchmal auch psychologischer Beistand für Betroffene und deren Angehörigen.

    Feuerwehr Ehrenzeichen-Detail
    Stadt MG

    Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber erhielten:

    Daniel Croon (FF Einheit Wickrathberg), Michael Kames (FF Einheit Broich), Oliver Kirchhoff (FF Einheit Odenkirchen), Carsten Kommer (Berufskolleg), Judith Küppers (FF Einheit Wickrath), Wilfried Lenz (FF Einheit Rheindahlen), Markus Magoley (FF Einheit Günhoven/Kothausen), Marc Pelzer (FF Odenkirchen). Cüneyt Sadet (FF Einheit Wickrath), Peter Schmitz (FF Einheit Broich), Stephan Johannes Strauß (FF Einheit Hardt), Kai-Niklas Turin (FF Einheit Giesenkirchen), Tom Benjamin Wolff (FF Einheit Stadtmitte)

    Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold erhielten:

    Markus Corres (Berufsfeuerwehr), Ralf Eßer (FF Einheit Hardt), Holger Hoppen (FF Einheit Schelsen), Heinz-Josef Hütten (FF Einheit Schelsen), Marco Jennißen (Berufsfeuerwehr und FF Einheit Woof), Hubert Knur (Berufsfeuerwehr), Christian Küppers (Berufsfeuerwehr und FF Einheit Woof), Andreas Mehlich (FF Einheit Giesenkirchen), Andreas Müller (FF Einheit Wickrath), Ralf Müller (Berufsfeuerwehr), Reiner Quack (Berufsfeuerwehr), Andre Weyers (FF Einheit Wickrath).

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  • Mönchengladbach hat gewählt: Vorläufiges Endergebnis der Bundestagswahl

    Mönchengladbach hat gewählt: Vorläufiges Endergebnis der Bundestagswahl

    Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr haben heute (23.02.2025) mehr als 2.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Erst- und Zweitstimmen zur Bundestagswahl in 179 Urnenwahl- und 70 Briefwahlbezirken ausgezählt. Um 22:22 Uhr ging auch das letzte Ergebnis im Wahlamt ein und Kreiswahlleiterin Silke Wehmhörner konnte das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 108 bekanntgeben.

    Dr. Günter Krings (CDU) erhielt die meisten Erststimmen und entschied damit die Wahl der Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag für sich.

    Die Ergebnisse im Einzelnen

    Erststimmen:

    Günter Krings, CDU, 36,25 %
    Gülistan Yüksel, SPD, 26,29 %
    Michael Hans-Joachim Immel, AfD, 18,27 %
    athrin Henneberger, GRÜNE, 9,86 %
    Dirk Hansen, FDP, 3,29 %
    Ulas Sazi Zabci, Die PARTEI, 2,49 %
    Martina Nolte, Volt, 1,57 %
    Stephan Wilms, FREIE WÄHLER, 1,07 %
    Corina Bülow, BÜNDNIS DEUTSCHLAND, 0,66 %
    Dominique Fietze, WerteUnion, 0,26 %

    Zweitstimmen:

    CDU: 30,57 %
    SPD: 18,72 %
    AfD: 18,06 %
    GRÜNE: 9,95 %
    Die Linke: 9,49 %
    BSW: 4,58 %
    FDP: 4,55 %

    Der Rest der Zweitstimmen entfiel auf die sonstigen Parteien.

    Insgesamt 181.209 Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Davon Gebrauch machten 140.093 Wählerinnen und Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,3 Prozent (2021: 70,1 Prozent). Genau 46911 Wahlberechtigte hatten bis Freitag, 18 Uhr Briefwahl beantragt (2021: 58.372).

    Die detaillierten Ergebnisse mit Gewinn- und Verlustrechnung sind auf der Webseite https://stadt.mg/wahlergebnisse abrufbar.

    Der Kreiswahlausschuss der Stadt Mönchengladbach für die Bundestagswahl tagt am Freitag, 28.02.2025, 11:00 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Abtei, um das endgültige Ergebnis festzustellen.

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  • „Wir stehen weiterhin an der Seite der Menschen aus der Ukraine“

    „Wir stehen weiterhin an der Seite der Menschen aus der Ukraine“

    Mehr als 4.000 Menschen aus der Ukraine leben in Mönchengladbach.

    Derweil ist ein gespendetes Löschfahrzeug in der Partnerstadt Poltawa angekommen.
    Am 24. Februar jährt sich der Kriegsbeginn in der Ukraine zum dritten Mal. Auch drei Jahre nach seinem Beginn wirkt sich der Krieg auf Mönchengladbach aus.
    Viele Ukrainerinnen und Ukrainer wohnen in der Vitusstadt und sind inzwischen ein Teil des Mönchengladbacher Alltags geworden. Derweil nimmt die Hilfe aus der Stadt für das angegriffene Land immer festere Formen an. Erst vor wenigen Tagen ist ein ausrangiertes, aber gut erhaltenes Löschfahrzeug der Feuerwehr in Richtung Ukraine aufgebrochen.
    Sein Ziel: Mönchengladbachs ukrainische Partnerstadt Poltawa.

    “Drei Jahre nach dem schrecklichen Überfall Russlands steht Mönchengladbach weiterhin entschlossen an der Seite der Menschen aus der Ukraine. Ich freue mich insbesondere, dass wir dank unserer Solidaritätspartnerschaft mit Poltawa nun zielgerichtet Hilfe leisten können – und dies auch erfolgreich tun. Ein großes Dankeschön gilt allen Unternehmen, die sich großzügig und tatkräftig beteiligen”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    Neben dem Löschfahrzeug der Mönchengladbacher Feuerwehr sind bei einer gemeinsam mit der Industrie und Handelskammer gestarteten Hilfsaktion bislang Unternehmens- und Privatspenden in Höhe von 53.600 Euro gesammelt worden. Damit sollen weitere benötigte Hilfsgüter wie Stromgeneratoren angeschafft werden.

    Von links: Miguel Diaz-Wirth und Marcus Hans von der Feuerwehr Mönchengladbach übergeben das Fahrzeug an Linda Mai vom Verein Blau-Gelbes Kreuz, der den Wagen in die Ukraine überführt hat. (© Blau-Gelbes Kreuz Deutsch-Ukrainischer Verein e.V.)

    Die Koordination der Hilfsaktion übernimmt der deutsch-ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz, der auch das Löschfahrzeug nach Poltawa überführt hat. Es handelt sich dabei um ein Modell der Marke Mercedes-Benz/Metz aus dem Baujahr 1995. Das Fahrzeug ist sowohl für den Brandeinsatz als auch die technische Hilfeleistung ausgestattet, wurde vor der Spende frisch geprüft und vollständig beladen übergeben. Zuvor hatte das 2021 von der Einheit Wickrath ausrangierte Fahrzeug bereits an anderer Stelle geholfen. Infolge der Hochwasserkatastrophe nach Unwetter Bernd 2021 leistete das Fahrzeug in der Eifel-Stadt Schleiden gute Dienste.

    Während die Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Großstadt Poltawa erst seit Ende 2024 besteht und langsam Formen annimmt, sind deutsche und ukrainische Biographien in Mönchengladbach schon seit Kriegsbeginn tausendfach miteinander verwoben. Während vor Kriegsbeginn rund 650 ukrainische Staatsbürger in der Vitusstadt wohnten, stieg ihre Zahl im Jahr des Kriegsbeginns auf rund 3.300. Stand Dezember 2024 waren rund 4.200 Ukrainerinnen und Ukrainer in Mönchengladbach registriert.

    Über den Verteilungsschlüssel des Landes kommen derweil kaum neue Geflüchtete aus der Ukraine in die Vitusstadt. 2024 waren es 39 Personen.
    Der Grund dafür ist, dass Mönchengladbach die Aufnahmequote des Landes übererfüllt.
    Das liegt auch daran, dass der Stadt die in der Landeserstaufnahmeeinrichtung im JHQ untergebrachten Menschen angerechnet werden. In den städtischen Unterbringungseinrichtungen sind ukrainische Staatsbürger die Ausnahme. Nur 84 von ihnen sind aktuell hier untergebracht. Der weit überwiegende Teil der Menschen aus der Ukraine ist auf dem privaten Wohnungsmarkt untergekommen.

    Neue Kontakte und Freundschaften zu Menschen aus der Ukraine sind insbesondere für die jungen Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher alltäglich. Denn in den Schulen der Vitusstadt werden aktuell auch 354 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine unterrichtet. Spezielle Einstiegsklassen gibt es dabei nur vereinzelt.
    In der Regel lernen die Kinder von Anfang an in der Regelklasse zusammen mit ihren Mitschülern und erhalten zusätzlich in separaten Gruppen eine Sprachförderung.

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  • KOS bereitet sich auf Karnevalseinsätze vor

    KOS bereitet sich auf Karnevalseinsätze vor

    Verstärkte Jugendschutzkontrollen I Glasverbot an Altweiber in Giesenkirchen I Glasverbot für aktive Teilnehmer*innen von Karnevalsumzügen.

    Der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst der Stadtverwaltung (KOS) bereitet sich auf die Einsätze im Straßenkarneval vor.
    Der Jugendschutz, insbesondere im Bereich Alkohol-, Tabakkonsum, wird bei der Kontrolltätigkeit im Vordergrund stehen. Schwerpunkteinsätze gibt es an Altweiber in Giesenkirchen, am Tulpensonntag in Rheindahlen und am Veilchendienstag in der Mönchengladbacher Innenstadt, so das Ordnungsamt. Glasverbot am Altweiberdonnerstag in Giesenkirchen.

    Im Zentrum von Giesenkirchen gilt beim Altweibertreffen am 27. Februar von 11 bis 22 Uhr wieder ein Glasverbot, das konsequent überwacht und durchgesetzt wird. In dieser Zeit sind das Mitführen und die Benutzung von Glasflaschen und Gläsern verboten.

    Die Verbote gelten für folgende Straßen / Bereiche: Am Alten Friedhof – von Fliederweg bis Kleinenbroicher Straße Borrengasse – von Vikarienweg bis Konstantinplatz Dömgesstraße – von Konstantinplatz bis Kleinenbroicher Straße Dominikus-Vraetz Straße – von Mohnweg bis Konstantinstraße Fliederweg – von Am Alten Friedhof bis Mohnweg Heukenstraße – von Konstantinstraße bis Vikarienweg einschließlich des Parkplatzes im Einmündungsbereich Vikarienweg / Heukenstraße Kleinenbroicher Straße – von Konstantinplatz bis Dömgesstraße Konstantinplatz – vollständig Konstantinstraße – von Verbindungsweg Am Alten Friedhof / Konstantinstraße bis Kleinenbroicher Straße Mohnweg – von Fliederweg bis Dominikus-Vraetz-Straße Vikarienweg – vollständig inkl. des Parkplatzes Vikarienweg / Heukenstraße Park zwischen Mohnweg und Am Alten Friedhof inkl. Skateranlage, Spielwiese und des angrenzenden Parkplatzes Park zwischen Dominikus-Vraetz-Straße und Kleinenbroicher Straße inkl. aller angrenzenden Wege Verbindungsweg zwischen Am Alten Friedhof und Konstantinstraße Verbindungsweg zwischen Kleinenbroicher Straße und Dominikus-Vraetz-Straße

    Das Verbot erstreckt sich jeweils auf beide Straßenseiten. Von dem Verbot ausgenommen sind die Anlieger der oben genannten Bereiche, die sich auf dem Weg zu ihrer Wohnung oder ihrem Grundstück befinden. Das heißt: Wer zum Beispiel vom Einkauf nach Hause kommt, und Glasflaschen dabeihat, ist nicht vom Verbot betroffen. Auch die konzessionierten Außenflächen der im Verbotsbereich liegenden Gaststätten unterliegen nicht dem Glasverbot. Den Betreibern ist es innerhalb der konzessionierten Flächen auch weiterhin gestattet, Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle in Glasbehältnissen abzugeben.

    Glasverbot für aktive Teilnehmer*innen an Karnevalsumzügen:
    Wie bereits in vergangenen Jahren erfolgreich erprobt und mit den Karnevalsgesellschaften abgestimmt, ist den aktiven Zugteilnehmer*innen (nicht den Besucher*innen) bei allen Karnevalsumzügen im Stadtgebiet das Mitführen und die Benutzung von Glasbehältnissen für die Dauer des Umzugs untersagt.

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  • 50 Jahre eine Stadt: Festakt mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, viel Kultur und mehr als 200 Gästen im Haus Erholung als Start ins Jubiläumsjahr

    50 Jahre eine Stadt: Festakt mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, viel Kultur und mehr als 200 Gästen im Haus Erholung als Start ins Jubiläumsjahr

    Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise vom 10. September 1974 beschloss der Landtag auch die Vereinigung von Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath.

    Am 1. Januar 1975 wurde aus den drei Gebietskörperschaften eine Stadt Mönchengladbach. Bereits am 29. März 1974 hatten die drei Kommunen dafür den Grundstein gelegt, als sie den Gebietsänderungsvertrag unterzeichneten. In ihm legten sie Ziele für eine gemeinsame Stadtentwicklung fest.

    Mit einem Festakt im Haus Erholung, zu dem Oberbürgermeister Felix Heinrichs am Dienstag mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirchen, Sport, Kultur und Ehrenamt begrüßen konnte, startete die Stadt Mönchengladbach nun auch offiziell ins Jubiläumsjahr, das unter dem Motto “50 Jahre miteinander eine Stadt” die Menschen in den 44 Stadtteilen miteinander verbinden möchte. Zu den Gästen gehörte auch Swen Wagner, der als erstes Baby der neuen Großstadt mit heute mehr als 270.000 Einwohner*innen am 1. Januar 1975 geboren wurde.

    ©Stadt MG

    Festredner und einer der Ehrengäste des Abends war Ministerpräsident Hendrik Wüst: “Mönchengladbach ist jung und hat zugleich tiefe Wurzeln – manche Stadtteile sind über tausend Jahre alt. Durch die Neustrukturierung vor 50 Jahren hatte Mönchengladbach die Chance, Stadtteilgrenzen zu überwinden und neu zusammenzuwachsen. Welch vielfältige Gemeinschaft dabei entstanden ist, macht das Motto des Jubiläumsjahres deutlich: 44 Stadtteile, 150 Nationen. So eine Gemeinschaft entsteht nur, wenn Menschen sich einbringen und sich füreinander, für die Stadt und ihre Heimat engagieren. Die Stadt und die Menschen, die hier leben, haben allen Grund zu feiern, was sie hier in den vergangenen 50 Jahren gemeinsam vorangebracht haben.”

    Schon in seiner Eröffnungsansprache hatte Felix Heinrichs die Vielfalt der Stadt hervorgehoben: “Mönchengladbach ist eine Stadt mit ganz unterschiedlichen Menschen und Stadtteilen. Das wollen wir feiern und damit ein klares Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft setzen. Aus dieser Vielfalt ziehen wir Kraft für die Zukunft.”

    Ministerpräsident Hendrik Wüst hielt die Festrede und trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.©Stadt MG

    Auch dass ein halbes Jahrhundert nach der Kommunalreform über Vor- und Nachteile der Städtefusion mitunter leidenschaftlich diskutiert wird, sprach Heinrichs in seiner Rede an: “Teile der Bevölkerung mit hoher lokaler Verbundenheit haben das als Verlust erlebt. Und für einige scheint die Einheit auch nach 50 Jahren keine Selbstverständlichkeit zu sein.” Aber, so Heinrichs weiter: “Letztlich wurde durch den Zusammenschluss zusammengefügt, was infrastrukturell und wirtschaftlich bereits verschmolzen war. Ohne den Zusammenschluss wären alle drei Kommunen schlechter dran als sie es heute sind.”

    Yolanda Hoogtanders, Bürgermeisterin von Roermond betonte die Freundschaft über Grenzen hinweg.©Stadt MG

    Yolanda Hoogtanders, Bürgermeisterin von Mönchengladbachs niederländischer Partnerstadt Roermond, machte ihre Ansprache zu einem Plädoyer für grenzüberschreitende Zusammenhalt und Freundschaft: “Die Staatsgrenzen, die in den letzten Monaten von einigen Politikern in unseren Ländern wieder verstärkt betont wurden, sind für die Bewohner unserer jeweiligen Grenzgebiete nur zufällige Linien auf der Landkarte. Für uns ist die Grenze keine Barriere, kein Kontrollpunkt. Unsere Freundschaften reichen über die Grenzen hinweg. Und dass schon seit 50 Jahren.”

    Wie breit und spartenübergreifend Mönchengladbach auf kulturellem Gebiet aufgestellt ist, wurde im Rahmenprogramm des Festaktes deutlich: Den virtuosen Auftakt machte Harfenist Enea Cavallo vom Theater Mönchengladbach mit Werken von Domenico Scarletti und Marcel Tournier. Francis Norman, der sich in der Welt des Jazz und Pop zu Hause fühlt, begeisterte mit seiner Bratsche und einer Loopstation nicht nur den Ministerpräsidenten. Mit den Rockstreichern der Musikschule spielte er dann noch Stücke des Mönchengladbacher Komponisten Joachim Reiser. Zum Abschluss lieferten die Poetry Slammer Marco Jonas Jahn und Markim Pause unter der Überschrift “Wo schlägt das Herz deiner Stadt” nicht nur akrobatische Limmericks sondern auch eine Liebeserklärung an die Mönchengladbacher Stadtteile voller hintersinnigem Humor.

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  • „Die Erbgesundheitsgerichtsbarkeit am Beispiel Mönchengladbach“

    „Die Erbgesundheitsgerichtsbarkeit am Beispiel Mönchengladbach“

    Seit fast vier Jahrzehnten ist die Erbgesundheitsgerichtsbarkeit während der NS-Diktatur Gegenstand historischer Forschung.

    Auch das Stadtarchiv Mönchengladbach hat sich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Aspekt des sogenannten “Dritten Reiches” befasst. Der Vortrag knüpft daran an und beleuchtet am Beispiel Mönchengladbachs eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, das bislang kaum in das öffentliche Bewusstsein gedrungen ist.
    Die Referenten haben in diesem Zusammenhang für Mönchengladbach Pionierarbeit geleistet.

    Mittwoch, 12. Februar, 19.00 Uhr; Rittersaal, Museum Schloss Rheydt
    Referenten: Lukas Kellers, B. A. / Prof. Dr. Dr. Helge Kleifeld

    Der Eintritt ist frei.

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  • Bezirkshaushalte 2025: Jetzt Anträge auf Förderung stellen!

    Bezirkshaushalte 2025: Jetzt Anträge auf Förderung stellen!

    Auch in diesem Jahr stehen in Mönchengladbach wieder 400.000 Euro für Projekte, Veranstaltungen und Vereinsförderung in den vier Stadtbezirken zur Verfügung.

    Die Anträge können Vereine und Verbände, aber auch Einzelpersonen stellen.

    Mithilfe der 2024 eingeführten Bezirkshaushalte werden Maßnahmen unterstützt, die dem jeweiligen Stadtbezirk zugutekommen. Die Mittel können Vereine bei ihrer Arbeit helfen, Veranstaltungen ermöglichen oder kleinere Verbesserungen im Stadtteil finanzieren.

    Anträge können bis zum 30. April bei den zuständigen Bezirksverwaltungsstellen eingereicht werden. Die jeweiligen Bezirksvertretungen entscheiden dann in ihren Sitzungen Anfang Juni über eine Förderung. Falls nach der ersten Vergaberunde noch Mittel verfügbar sind, wird es ein zweites Bewerbungsfenster bis Ende Juli geben.

    Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen gibt es online unter: www.stadt.mg/bezirkshaushalte

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  • Redaktionsmitglieder für Stadtteilzeitung gesucht

    Redaktionsmitglieder für Stadtteilzeitung gesucht

    Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Gladbach und Westend geht es neben baulichen Veränderungen auch darum, die Stadtteile stärker in den Fokus zu rücken.

    Dieser Aufgabe haben sich im Westend 2020 einige Engagierte angenommen und die Stadtteilzeitung “Hallo Westend!” entwickelt. In bisher sechs farbenfrohen und interessanten Ausgaben wurde über Projekte im Stadtteil, die Geschichte des Viertels und Baumaßnahmen vor Ort berichtet. Die Redaktion, die vor allem aus Ehrenamtlichen aus dem Westend besteht, sucht nun neue Mitglieder, um weitere Ausgaben von “Hallo Westend!” mit Leben zu füllen.

    Ca. alle acht bis zehn Wochen trifft sich die Redaktion im Gemeinschaftszentrum Das Westend. (© QM / Stadt Mönchengladbach)

    Gesucht werden daher insbesondere Menschen, die Spaß daran haben, mit einem Grafikprogramm die Zeitung, die Artikel und Bilder zu setzen. Ein Laptop wird zur Verfügung gestellt. Die Anwendung des Programms kann bei Bedarf erklärt werden. Auch wer gerne zeichnen und die Zeitung mit kleinen Illustrationen noch ansprechender machen will, ist willkommen. Ebenso wie Interessierte, die gerne Texte schreiben, für Reportagen zu Veranstaltungen gehen und Anwesende befragen oder kleine Artikel zu Projekten schreiben möchten.

    Die Redaktion freut sich auf frischen Wind, besonders auch über Jugendliche oder junge Erwachsene, die ihre Ideen mit in die Zeitung einfließen lassen. Die Treffen sind ca. alle acht bis zehn Wochen im Gemeinschaftszentrum Das Westend.
    Ein Großteil der redaktionellen Arbeit kann zuhause erfolgen. Bei Interesse oder Fragen zum Ehrenamt kann man sich unter hallowestend@qm.mg an die Redaktion wenden oder bei Quartiersmanagerin Stephanie Schoenen anrufen: 02161-2953274.

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  • Linienbusse werden aus Hindenburgstraße verlagert

    Linienbusse werden aus Hindenburgstraße verlagert

    Umbau der Viersener Straße / Steinmetzstraße für beidseitigen Busverkehr ist beschlossen | Baustart ab 2026 | für Hindenburgstraße sind kleine Pendelbusse geplant.

    Die Verkehrsachse Viersener Straße / Steinmetzstraße in der Gladbacher Innenstadt soll künftig den Linienbusverkehr in beiden Fahrtrichtungen abwickeln und wird dafür umgebaut. Das hat der zuständige Ausschuss für Umwelt und Mobilität in seiner letzten Sitzung beschlossen. Bisher fahren die Busse auf dieser Trasse nur bergab in Richtung Europaplatz. Der bergauffahrende Linienbusverkehr verläuft über die Hindenburgstraße. Sie soll künftig nur noch von kleinen Elektro-Pendelbussen bedient werden.

    “Mit der Verlagerung der großen Linienbusse machen wir den Weg frei für eine umfassende Aufwertung der oberen Hindenburgstraße sowie angrenzender Bereiche. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass unsere zentrale Einkaufsmeile mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar bleibt. Etwa durch barrierefreie Haltestellen, Querungshilfen für Fußgänger oder durch das ergänzende Angebot der kleinen Elektro-Pendelbusse auf der Hindenburgstraße selbst”, sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.

    Umbau für den beidseitigen Busverkehr: Das ist geplant Bereits im Herbst letzten Jahres hatten die Planerinnen und -planer nachgewiesen, dass die Linienbusverlagerung grundsätzlich “verkehrlich machbar” ist. Nun stellte die Verwaltung vor, wie genau die Viersener Straße und die Steinmetzstraße für das Vorhaben umgebaut werden sollen. Es ist vorgesehen, dass die am Europaplatz startenden Busse sich im ersten Streckenabschnitt die beiden Fahrspuren mit dem Autoverkehr teilen. Ab der Kreuzung Albertusstraße soll dann die rechte Fahrspur zu einer Busspur werden. Anders als auf der Gegenfahrbahn, wo es eine solche Busspur bereits gibt, wird der Radverkehr hier wegen der hohen Geschwindigkeitsunterschiede beim Bergauffahren aber weiterhin separat im Seitenbereich geführt.

    An zwei Stellen werden für den Busverkehr barrierefreie Haltestellen mit Wetterschutzhäuschen eingerichtet. In Verbindung mit den Haltestellen werden auch Verkehrsinseln in der Straßenmitte gebaut, die beim Überqueren der Straße helfen. Die Eventhaltestelle am Croonsquartier, bisher nur an Karneval in Betrieb, wird dauerhaft eingerichtet. Außerdem entsteht ein neuer Haltepunkt auf Höhe der Straße Marktstieg. Hierzu gehört auch eine neue Haltestelle auf der Gegenfahrbahn, die das bisherige Haltestellen-Provisorium “Kapuzinerplatz (Museum Abteiberg)” ablösen wird.

    Dieses Jahr soll die Umbauplanung bis zur Baureife geführt und die Ausschreibung der Bauleistungen eingeleitet werden. Der Umbau des Straßenabschnitts wird voraussichtlich 2026 starten. Für die Maßnahme sind inklusive erwarteter Kostensteigerungen rund 7 Mio. Euro kalkuliert. Damit wird neben dem reinen Umbau auch die grundhafte Erneuerung des Straßenbelags und -untergrunds finanziert, die aufgrund des aktuellen Straßenzustands ohnehin absehbar notwendig geworden wäre.

    Hindenburgstraße: Von der Einkaufsstraße zum Stadtquartier

    Auf der Hindenburgstraße sollen in Zukunft nur noch kleine Elektro-Pendelbusse fahren, für die die aktuell sehr breite Fahrspur nicht erforderlich ist, so hat es der Rat der Stadt 2023 beschlossen. Entsprechend erarbeiten NEW und Verwaltung derzeit Konzepte. Die Verlagerung des Linienbusverkehrs ist damit Grundvoraussetzung für eine ganze Reihe an Projekten, die die Stadtverwaltung zusammen mit dem niederländischen Planungsbüro Karres en Brands unter der Vision “Von der Einkaufsstraße zum Stadtquartier” zusammengefasst hat. Ziel ist es, die Hindenburgstraße nicht mehr vornehmlich als Verkehrsachse auszubilden, sondern sie gemeinsam mit den umliegenden Plätzen zu einem attraktiven öffentlichen Raum im Herzen der Stadt umzuwandeln.

    So ist die Herausnahme des Linienbusverkehrs beispielsweise Grundvoraussetzung für die Umgestaltung des Alten Marktes, für die 2025 ein Planungswettbewerb ausgelobt werden soll. Auch der zeitnah geplante Durchstich zum Museum Abteiberg oder die dauerhafte Begrünung des Sonnenhausplatzes beziehen den (bisherigen Straßen-)Raum der Hindenburgstraße konzeptionell mit ein.

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  • Gürteltier ist Zootier des Jahres 2025

    Gürteltier ist Zootier des Jahres 2025

    Tiergarten Mönchengladbach unterstützt Artenschutzkampagne.

    Mit ihrem einzigartigen Knochenpanzer haben sie 60 Millionen Jahre Erdgeschichte überdauert, doch heute kämpfen viele Gürteltierarten um ihr Überleben. Die ‚Zootier des Jahres‘-Kampagne 2025 widmet sich dem Schutz dieser besonderen Säugetiere.

    “Gürteltiere sind stille Botschafter des Artenschutzes. Diese faszinierenden Tiere haben es im Laufe ihrer Millionen Jahre dauernden Evolution immer wieder geschafft, sich anzupassen und zu überleben. Doch selbst diese kleinen Naturwunder sind verletzlich und mittlerweile zunehmend bedroht. Der Mensch greift viel zu stark in ihre Lebensräume ein und zerstört damit ihre Lebensgrundlage. Gürteltiere sind deshalb ein Sinnbild dafür, wie wichtig es ist, Naturschutz global zu denken und lokal zu handeln. Es ist unsere Aufgabe, ihren Lebensraum zu schützen und damit auch die Zukunft vieler anderer Arten zu sichern”, betonte Cem Özdemir, Schirmherr der diesjährigen Artenschutzkampagne.

    Der Tiergarten Mönchengladbach als regionaler Zoo und Mitglied der Deutschen Tierpark-Gesellschaft beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv an den Kampagnen. “Die Plakate zum Zootier des Jahres mit den jeweiligen Projekten finden Sie bei uns an der Kasse und im Papageienhaus. Über unsere Spendendose an der Kasse und bei Veranstaltungen sammeln wir zudem kleine und große Beträge, um das Zootier des Jahres zu unterstützen”, so Dr. Katrin Ernst, Leiterin des Tiergartens. Im letzten Jahr kamen hierbei über 3.300 Euro zusammen, die an die ZGAP für den Arterhalt von Geckos übergeben werden konnten.

    Seit 2016 macht die Kampagne auf bedrohte Tierarten aufmerksam, die oft im Schatten anderer Tiere und damit weniger im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stehen. Sie wird initiiert von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) zusammen mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ), und dem Verband der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ). Weitere Informationen zu Zootier des Jahres 2025 finden Sie unter https://zootierdesjahres.de/ oder auf der Homepage des Tiergartens Mönchengladbach https://www.tiergarten-moenchengladbach.de/.

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  • 1.641 Einbürgerungen in Mönchengladbach

    1.641 Einbürgerungen in Mönchengladbach

    Die Einbürgerungsbehörde der Stadtverwaltung hat im Jahr 2024 insgesamt 1.879 Einbürgerungsanträge entgegengenommen und 1.641 Personen eingebürgert.

    Das sind rund 70 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit konnte der Fachbereich Bürgerservice die abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren bereits im vierten Jahr hintereinander deutlich steigern.

    2023 lag die Zahl der Einbürgerungen bei 952. Zum Vergleich: 2022 gab es 429 Einbürgerungen, 2021 waren es 331 und 2020 insgesamt 269 Einbürgerungen.

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  • Zahl der Geschwindigkeits- und Parkverstöße gestiegen…

    Zahl der Geschwindigkeits- und Parkverstöße gestiegen…

    Das geht aus der Jahresbilanz der Bußgeldstelle des Ordnungsamtes hervor.

    Danach hat die Bußgeldstelle 2024 insgesamt 94.499 Parkverstöße festgestellt (Vorjahr: 86.913).
    Dafür fallen Buß- und Verwarngelder in Höhe von rund 3.286.000 Euro (Vorjahr rund 3.077.000 Euro) an.

    Häufigste Tatbestände waren fehlende oder nicht lesbar ausgelegte Parkscheine, Parken im eingeschränkten Halteverbot und Parken im absoluten Halteverbot.
    Die Zahl der festgestellten Geschwindigkeitsübertretungen ist im vergangenen Jahr auf 141.934 Fälle (Vorjahr 94.677) gestiegen. Am häufigsten geblitzt wurden Fahrzeugführer*innen an der Aachener Straße, an der Gartenstraße und am Reststrauch.
    Den höchsten Geschwindigkeitsverstoß gab es bei einem Fahrzeugführer, der mit 112 km/h auf der Fliethstraße geblitzt wurde, wo nur Tempo 40 erlaubt ist.
    Die steigende Fallzahl macht sich auch bei den Buß- und Verwarngeldern bemerkbar. Hier waren im vergangenen Jahr rund 9.061.000 Euro fällig (Vorjahr 7.065.000 Euro).

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  • Neue Online-Recherche im Stadtarchiv

    Neue Online-Recherche im Stadtarchiv

    Ab sofort sind über die Webseite des Stadtarchivs die Bestände der Amtsakten von zu Hause aus und ortsunabhängig recherchierbar.

    Sie beinhalten, mit mehr als 27.000 Verzeichnungseinheiten, Archivalien zur Stadt Mönchengladbach und dessen Verwaltung. Über die Online-Recherche sind die Bestände aus der Zeit vor der kommunalen Neuordnung von 1974/75 sowie Einzelbestände der jeweiligen Stadtteile, darunter die ehemals selbstständigen Kommunen Rheydt und Wickrath, zugänglich. Ebenfalls sind darin unter Bestand 17 und Bestand 33 Schularchive zu finden. Die neue Online-Recherche ist direkt über folgenden Link zu erreichen https://stadtarchivportal.moenchengladbach.de/ oder über die Webseite des Stadtarchivs
    https://www.moenchengladbach.de/de/stadtarchiv

    Auf der Internetseite gibt es auch weitere Informationen zur neuen Recherchemöglichkeit sowie zum Stadtarchiv und seinen Beständen. Weitere Bestände und Funktionen für die Online Recherche werden sukzessive vom Stadtarchiv freigegeben. Die Einsicht der Archivalien erfolgt weiterhin im Lesesaal des Stadtarchivs. Für Bestellungen und Rückfragen erreichen Sie das Stadtarchiv per E-Mail stadtarchiv@moenchengladbach.de und telefonisch 02161 / 25-53511.

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  • Zeugensuche nach Raubdelikt in Hardterbroich-Pesch

    Zeugensuche nach Raubdelikt in Hardterbroich-Pesch

    Drei Männer haben am Dienstagabend, 7. Januar, einen 44-Jährigen an der Rheinstraße mit einer Glasflasche geschlagen und beraubt.

    Am Donnerstag, 9. Januar, meldete sich der 44-Jährige bei der Polizei und gab an, dass er sich am Dienstag zwischen 23 Uhr und 23.30 Uhr an der Rheinstraße aufgehalten habe. Dort seien dann drei Männer auf ihn zugekommen und hätten ihm angeboten Marihuana zu kaufen. Als er dies abgelehnt habe, sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen und er habe sich dann von den Männern entfernt. Kurz darauf habe er bemerkt, dass das Trio ihm folge und er habe sich daraufhin umgedreht. In dem Moment habe ihm einer der Männer mit einer Glasfalscher ins Gesicht geschlagen und er sei ohnmächtig geworden.

    Als er wieder zu sich gekommen sei, habe er festgestellt, dass seine Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten fehle. Außerdem habe er Verletzungen im Gesicht erlitten, die ein Arzt später ambulant behandelt habe.

    Der Mann, der mit der Flasche zugeschlagen haben soll, wird vom Geschädigten wie folgt beschrieben: Er ist circa 30 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß. Er hat eine normale Statur und seine Haare trug er zu Dreadlocks geflochten. Auffällig sind außerdem ein goldener Nasenring und viele goldene Ohrringe an beiden Ohren gewesen. Darüber hinaus haben die drei Tatverdächtigen eine schwarze Hautfarbe. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der 02161 290 zu melden. (JL)

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  • 50 Jahre miteinander eine Stadt – ist das so?

    50 Jahre miteinander eine Stadt – ist das so?

    Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise vom 10. September 1974 beschloss der Landtag auch die Vereinigung von Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath.

    Am 1. Januar 1975 wurde aus den drei Gebietskörperschaften eine Stadt Mönchengladbach.

    Die entwickelte sich mit mehr als 270.000 Einwohner*innen zur größten Stadt am linken Niederrhein, mit 44 individuellen Stadtteilen und Menschen aus über 150 Nationen, die über Nachbarschaft, Arbeit oder Ausbildung, Freizeit, Ehrenamt und Sport auf vielfältige Weise miteinander verbunden sind.

    Ein halbes Jahrhundert kommunale Neugliederung bietet Anlass zur Retrospektive, zum Blick nach vorn und auch zum Feiern – an Orten und mit Aktionen, wo Menschen zusammenkommen und Stadtteilgrenzen überwunden werden.

    Auf dem Markt in Rheydt haben Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Friedhelm Lange, Geschäftsführer von MGMG und WFMG, jetzt einen ersten Ausblick auf das Jubiläumsjahr mit seinen Veranstaltungen gegeben – und die Kampagne “50 Jahre miteinander eine Stadt” vorgestellt. Denn um den gemeinsamen Aktionen im Jubiläumsjahr eine visuelle Wahrnehmung zu geben, hat die Marketing Gesellschaft ein für diesen Anlass konzipiertes Aktionsdesign entworfen.

    Das Aktions-Design

    Der “Mönchengladbach Code”, der die 44 Stadtteile symbolisiert, ist so bunt und vielfältig wie die Stadt. Er stellt ganz bewusst kein weiteres städtisches Logo dar, bietet aber als “Aktions-Siegel” die Möglichkeit, eine visuelle Klammer für das Jubiläumsjahr zu schaffen. Das auffällige Design lässt sich flexibel und charmant in jede visuelle Kommunikation integrieren: Es funktioniert als kompakter Sticker, als Gestaltungselement auf Plakaten und Webseiten ebenso wie als Großbanner, wie es seit Montag den Karstadt-Bau am Rheydter hängt.

    Wir-Gefühl stärken

    Die kommunale Neugliederung 1975 wurde umgesetzt, um effizientere und leistungsfähigere Gemeindestrukturen zu schaffen. Teile der Bevölkerung mit hoher lokaler Verbundenheit haben das als Verlust erlebt. Und für einige scheint die Einheit auch nach 50 Jahren keine Selbstverständlichkeit zu sein. Hinzu kommt, dass Mönchengladbach in den vergangenen 50 Jahren einen starken wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel durchlebt hat. Die Kampagne “50 Jahre miteinander eine Stadt ” steht für die Reflektion und den Aufruf zu einem neuen Wir-Gefühl. Ohne Rheydt und Wickrath wäre Mönchengladbach nicht das, was es heute ist. Ohne das Zusammenhalten und Zusammengestalten, um gemeinsam diese Stadt mit Leben zu füllen, wäre Mönchengladbach nicht das, was es heute ist. Bei aller Verbundenheit mit unseren Stadtteilen sind wir Teil einer großen Gemeinschaft.

    Miteinander feiern

    Diese Gemeinschaft und das große Engagement von Menschen in unserer Stadt soll durch einen umfassenden und vielfältigen Veranstaltungskalender erlebbar werden. Deshalb stehen 2025 zahlreiche große und kleinere Events – vom Karneval über das Theaterjubiläum, das Vereinsjubiläum der Borussia, die Hockey-EM bis zum Bundesschützenfest – unter dem Zeichen #miteinandereinestadt.

    Einen Überblick über das Konzept, die Ziele und Events sowie ein Medienpaket für alle, die sich der Kampagne anschließen möchten, gibt es auf der Website https://50jahre-mg.de .

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  • Von der kommunalen Wärmeplanung zur Wärmewende im eigenen Zuhause

    Von der kommunalen Wärmeplanung zur Wärmewende im eigenen Zuhause

    Stadt lädt zur Info- und Beratungsveranstaltung | offener Veranstaltungsteil mit Beratungsangeboten der Verwaltung und zahlreicher Partner | Anmeldung erforderlich

    Im Dezember hat der Rat das Energiekonzept der Stadt Mönchengladbach inklusive der kommunalen Wärmeplanung beschlossen. Über die Kernaussagen des Konzepts können sich Interessierte jetzt informieren und gleichzeitig Beratungsangebote kennenlernen, wie die Wärmewende in den eigenen vier Wänden gelingen kann. Die Stadtverwaltung lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 23. Januar, von 18 bis 20 Uhr in den Wandelsaal der Zentralbibliothek Mönchengladbach. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, den 21. Januar, per Mail an waermeplan@moenchengladbach.de erforderlich.

    “Viele Menschen in Mönchengladbach wissen, dass es auch auf ihr Mitwirken bei der Wärme- und Energiewende ankommt. Sie sind interessiert und bereit etwas zu tun, haben aber verständlicherweise noch Fragen und Unsicherheiten”, hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs anlässlich des Ratsbeschlusses im Dezember festgestellt. Genau da setzt die Veranstaltung der Stadtverwaltung an und teilt sich inhaltlich in zwei Blöcke. Zunächst werden die Teilnehmenden in das Thema eingeführt, erhalten einen kompakten Überblick über die wesentlichen Inhalte des Energiekonzepts samt Wärmeplanung und lernen Informationsangebote der Verwaltung kennen. Anschließend geht die Veranstaltung in einen offenen Teil mit verschiedenen Informationsständen über.

    Ziel ist es, dass die Teilnehmenden Informations- und Beratungsangebote unterschiedlicher Stellen kennenlernen. Dabei können sie neue Teilaspekte der Wärmewende für ihre vier Wände entdecken und vielleicht schon die ein oder andere Antwort auf eigene Fragen erhalten. Vor Ort ansprechbar sind unter anderem die NEW als lokaler Energieversorger, die Verbraucherzentrale und die Kreishandwerkerschaft. Auch die Energielenker, die zusammen mit der Stadtverwaltung das Energiekonzept erarbeitet haben, stehen für Fragen zur Verfügung. Gleiches gilt für die WohnBau Mönchengladbach und das städtische Handlungsfeld Wohnen, das Bürgerinnen und Bürger rund um die Landes-Wohnraumförderung berät. Nicht zuletzt wird Franz Füg von der Stadt Mönchengladbach das Gespräch mit den Menschen suchen. Er ist neuer Mitarbeiter im Fachbereich Umwelt und ab sofort erster Ansprechpartner der Verwaltung für alle Bürgerfragen zu den Themen Wärmeplanung, GEG, Heizungstausch, Fördermöglichkeiten etc.

    Viele Informationen und Antworten rund um die kommunale Wärmeplanung und das Thema Wärmewende / Heizungstausch gibt es schon heute online unter https://stadt.mg/waerme

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  • Mönchengladbachs kommunale Wärmeplanung steht

    Mönchengladbachs kommunale Wärmeplanung steht

    Plan ist Bestandteil eines übergeordneten Energiekonzepts für die Strom- und Wärmewende bis 2045 | Infoveranstaltung im Januar

    Mönchengladbach hat einen Fahrplan für die treibhausgasneutrale Wärme- und Energieversorgung bis 2045. In seiner Sitzung am 11. Dezember hat der Rat das „Gesamtstädtische integrierte Energiekonzept Mönchengladbach“ beschlossen. Bestandteil des Konzepts ist die kommunale Wärmeplanung, die gemäß dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) des Bundes alle Kommunen erstellen müssen. Mit der Planung steckt die Verwaltung den Rahmen für die zukünftige Energie- und Wärmeversorgung in Mönchengladbach ab und schafft damit eine Grundlage für Bürgerinnen und Bürger, individuelle Entscheidungen für ihr eigenes Wohnobjekt zu treffen. Alle Infos gibt es unter https://stadt.mg/waerme

    „Viele Menschen in Mönchengladbach wissen, dass es auch auf ihr Mitwirken bei der Wärme- und Energiewende ankommt. Sie sind interessiert und bereit etwas zu tun, haben aber verständlicherweise noch Fragen und Unsicherheiten. Das haben die gute Teilnahme und der rege Austausch auf unserer Beteiligungsveranstaltung im Sommer gezeigt“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Ich bin deshalb froh, dass wir jetzt vergleichsweise früh das Energiekonzept und die kommunale Wärmeplanung verabschiedet und darin Maßnahmen definiert und Entwicklungsrichtungen aufgezeigt haben. Im Januar werden wir die Bürgerinnen und Bürger dazu noch ein weiteres Mal zu einer Informations- und Austauschrunde einladen“, kündigt Heinrichs an.

    Umweltwärme und grüner Strom statt fossiler Energieträger

    Wie jedes Strategiepapier beginnt auch das Energiekonzept mit einer gründlichen Bestandsanalyse. Und die zeigt für Mönchengladbach durchaus einen großen Handlungsbedarf. 69 Prozent der Wohngebäude in Mönchengladbach wurden vor 1978 errichtet, also vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung. Entsprechend wichtig ist, dass Wohngebäude in Mönchengladbach energetisch saniert werden. Für private Haushalte sieht das Konzept im Klimaschutzszenario bis 2045 vor, dass der Endenergiebedarf um rund ein Drittel auf rund 1,6 Millionen Megawattstunden sinkt. Rechnet man weitere Verbraucher wie die Industrie, den Gewerbesektor und den Verkehr hinzu, wird im Energiekonzept für Mönchengladbach im Jahr 2045 ein Gesamtendenergiebedarf von 3,5 Millionen Megawattstunden angenommen.

    Nicht sinken, sondern steigen wird der Strombedarf. Verkehr und Industrieprozesse werden zunehmend elektrifiziert. Aber auch eine umweltfreundliche Wärmeerzeugung ohne die fossilen Energieträger Gas, Öl, Kohle etc. bedingt den Einsatz von Strom, etwa um Wärmepumpen zu betreiben. Das Klimaschutzszenario im Konzept geht für 2045 von einem jährlichen Strombedarf von 2,15 Millionen Megawattstunden aus. Im Energiekonzept werden deshalb die Potentiale der Gewinnung von Umweltwärme durch oberflächennahe Geothermie, Abwasserwärme etc. ebenso betrachtet wie die Möglichkeiten, durch Photovoltaik und Windkraft erneuerbare Energie in Mönchengladbach zu gewinnen. Perspektivisch soll laut Energiekonzept voraussichtlich der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, die in Mönchengladbach, aber auch in der Region, erzeugt werden. Die Stadt strebt deshalb an, sich an regionalen Erzeugungskapazitäten etwa rund um den Tagebau Garzweiler zu beteiligen.

    Wärmenetze nur in dicht besiedelten Stadtteilen möglich

    Zentrales Element der Wärmeplanung und von großem Interesse für die Bürgerschaft ist die Frage, inwiefern Wärmenetze als Option für die Wärmeversorgung der eigenen Immobilie zur Verfügung stehen könnten. Bislang gibt es ein solches Angebot in Mönchengladbach nicht. Grundvoraussetzung dafür, dass Wärmenetze geschaffen und wirtschaftlich betrieben werden können, sind viele Abnehmerinnen und Abnehmer sowie ein hoher Wärmebedarf auf geringer Fläche, damit Leitungswege kurz und effizient sind.

    Diese Bedingungen sieht die Verwaltung im Bereich von Eicken über Gladbach bis Rheydt sowie im Zentrum von Rheindahlen als gegeben an. Diese sind in der Wärmeplanung als sogenannte Kerngebiete definiert. Auch mögliche Erweiterungsgebiete und potentielle Keimzellen für Nahwärmenetze, beispielsweise in Giesenkirchen, Odenkirchen und Wickrath, wurden identifiziert. Für alle anderen Gebiete der Stadt ist damit klar, dass hier höchstwahrscheinlich keine Wärmenetze entstehen und stattdessen individuelle Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung gefunden werden müssen – etwa eine Wärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage. Die Stadt bereitet derzeit für Ihre Website eine adressscharfe Kartenansicht zu den Ergebnissen der Wärmeplanung vor, in denen unter anderem auch die Wärmenetz-Potentialgebiete zu erkennen sein werden.

    Konzept beschlossen – jetzt startet die Umsetzung

    Mit dem Beschluss des Energiekonzeptes inklusive der Wärmeplanung ist der Prozess für die Stadt aber noch nicht am Ende – ganz im Gegenteil. „Die Energie- und Wärmewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der alle politischen Ebenen, Institutionen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten müssen. Jetzt sollten schon zeitnah die nächsten Schritte erfolgen! Deswegen beinhaltet das Konzept einen Maßnahmenkatalog, den wir gemeinsam in den kommenden Jahren abarbeiten wollen.“ erklärt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.

    Ganz konkret sollen als erste Schritte Machbarkeitsstudien für Wärmenetze in den Zentren von Gladbach und Rheydt ausgeschrieben werden. Zudem sollen Formate entwickelt werden, wie Bürgerinnen und Bürger an der Energiewende partizipieren können. Dazu wird die Stadt über Fördermöglichkeiten informieren. Weitere Maßnahmen sehen etwa energetische Sanierungen an städtischen Gebäuden sowie die stärkere Verpflichtung privater Investoren und der Gebäudeeigentümer*innen im Rahmen der geplanten Sanierungsgebiete in Rheydt und Gladbach vor. Auch Machbarkeitsstudien für Wärmenetze in Eicken und Giesenkirchen stehen auf der mittelfristigen Agenda, da diese Stadtteile als sogenannte Fokusgebiete im Energiekonzept vertieft betrachtet wurden.

    Für den Ausbau von Photovoltaik sind ebenfalls unterschiedliche Maßnahmen geplant. So sollen etwa immer mehr städtische Gebäude mit den Solarpaneelen ausgestattet werden, aber auch die möglichen Standorte für Freiflächen-Photovoltaik sollen planungsrechtlich untersucht und bewertet werden. Nicht zuletzt will die Stadt Hemmnisse für Solaranlagen auf Gewerbedächern und Parkplätzen identifizieren und abbauen. Die Maßnahmenübersicht ist so zusammengestellt, dass alle Maßnahmen in den kommenden fünf Jahren zumindest begonnen werden. Denn in fünf Jahren sollen die Fortschritte gemessen, der Status Quo und die Planungsannahmen noch einmal überprüft und das Energiekonzept samt Wärmeplanung fortgeschrieben werden.

    Mönchengladbachs Wärmeplanung ist eine der ersten

    Bereits lange bevor das Wärmeplanungsgesetz (WPG) am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, hat sich die Stadt auf den Weg gemacht, in einem Energiekonzept die konzeptionellen Grundlagen für die Wärme- und Stromwende in Mönchengladbach zu schaffen. Entsprechend gehört die jetzt beschlossene Wärmeplanung zu den ersten in NRW. Im Juni 2024 hat der Ausschuss für Umwelt und Mobilität beschlossen, den Entwurf der kommunalen Wärmeplanung im Internet zu veröffentlichen und eine Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen. Bürgerinnen und Bürger und sogenannte Träger öffentlicher Belange, etwa Verbände, Behörden und weitere Institutionen, haben 49 schriftliche Stellungnahmen abgegeben, die geprüft, bewertet und wo möglich ins Konzept eingearbeitet wurden.

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  • Sebastian Dreyer tritt Dienst als Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach an

    Sebastian Dreyer tritt Dienst als Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach an

    Im Oktober hat der Rat der Stadt Mönchengladbach Sebastian Dreyer mit großer Mehrheit zum Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit gewählt.

    Sebastian Dreyer und OB Felix Heinrichs 
    (Copyright: Stadt Mönchengladbach)

    Heute hat Dreyer seinen Dienst bei der Stadt angetreten. Vorher überreichte Oberbürgermeister Felix Heinrichs ihm die Ernennungsurkunde. Der 44-jährige Jurist hat den Geschäftsbereich von Dörte Schall übernommen, die seit Juli als Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz tätig ist.

    Sebastian Dreyer ist in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, hat am Franz-Meyers-Gymnasium sein Abitur gemacht, studierte an der Heinrich-Heine-Universität Rechtswissenschaften und absolvierte beim Oberlandesgericht Düsseldorf sein Referendariat, welches er erfolgreich mit der zweiten juristischen Staatsprüfung abschloss. An der Hochschule Niederrhein studierte Dreyer, der seit 2010 als Rechtsanwalt tätig war, ein Masterstudium im Fach Sozialmanagement.

    Beruflich kehrte Dreyer 2011 als Jurist und Stellvertretender Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der freien Wohlfahrtsverbände nach Mönchengladbach zurück, bevor er 2016 die Leitung der Verbraucherzentrale Mönchengladbach übernahm. Seit 2021 leitete Dreyer die Verbraucherzentrale in Düsseldorf.

    Zum Geschäftsbereich des Dezernates, das Sebastian Dreyer verantwortet, gehören der Fachbereich Soziales und Wohnen, der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, der Fachbereich Gesundheit und der Fachbereich Altenhilfe sowie die Stabstellen Sozialplanung und Inklusion.

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