Wie der Großteil der Stadtverwaltung wird nun auch die Zulassungsstelle an der Rheinstraße ab dem 24. Dezember komplett geschlossen.
Die für gewerbliche Kunden geplanten Sonderöffnungszeiten vom 28. bis 30. Dezember werden nach Absprache mit der Kfz-Innung nicht durchgeführt.
Grund ist die aktuelle Coronaschutzverordnung, nach der der Autohandel vom 16. Dezember bis 10. Januar geschlossen bleiben muss.
Für alle Kunden steht der Service der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle bis zum 23. Dezember und ab dem 04. Januar wie gewohnt nach Terminabsprache zur Verfügung.
Wichtige Informationen für Eltern, deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden
Die Stadt Mönchengladbach erreichte am Freitagmittag (11. Dezember) eine Information des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zur Kinderbetreuung in Kitas und Tagespflegestellen:
“Die Coronapandemie hat eine Dynamik, die uns in diesem Jahr immer wieder zwingt, auch kurzfristig zu handeln. Das ist auch jetzt der Fall. Das erneut explodierende Infektionsgeschehen und die angespannte Lage auf den Intensivstationen machen dies notwendig. Das gesellschaftliche Leben muss soweit runter gefahren werden wie möglich. Auch die Kindertagesbetreuung kann hier einen Beitrag leisten”, so das Ministerium.
Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten daher folgende Hinweise für die Kindertagesbetreuung:
– Die von den Einrichtungen geplanten Schließzeiten in den Weihnachtsferien werden umgesetzt.
– Die Angebote der Kindertagesbetreuung werden darüber hinaus nicht geschlossen, das heißt: Es wird kein Betretungsverbot (wie im Frühjahr) ausgesprochen.
– Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot.
– Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Das gilt ausdrücklich auch für private Gründe. Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson.
– Der Betrieb in den Kindertagesstätten und Tagespflegestelle soll vom 14. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 aber auf ein Minimum reduziert werden.
– Das Ministerium richtet daher der dringende Appell an alle Eltern, dieses Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist. Die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren sind für viele Familien ohnehin arbeitsfreie Tage. Das Ministerium bitten alle Eltern: Machen Sie von allen anderen Möglichkeiten Gebrauch, Beruf und Betreuung zu vereinbaren und bringen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, Ihr Kind nicht in die Betreuung!
Die städtischen Kindertageseinrichtungen haben heute die Eltern bereits über die Regelung informiert. Darüber hinaus hat der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt auch die Träger der anderen Kitas darüber in Kenntnis gesetzt.
Die Verbandsversammlung der euregio rhein-maas-nord hat Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs als neues Vorstandsmitglied bestätigt. Die euregio rhein-maas-nord ist ein Zweckverband deutscher und niederländischer Städte und Gemeinden entlang der deutsch-niederländischen Grenze. 31 Mitgliedskommunen, Kreise, kreisfreie Städte sowie die Industrie- und Handelskammer und MKB Limburg sind in der euregio vertreten. “Ich freue mich sehr, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region weiter vorantreiben zu können. Diese Zusammenarbeit fördert das Verständnis untereinander und hilft uns dabei, unserer gemeinsame Identität zu stärken. Wir sind nicht nur Nachbarn, sondern vor allem Freunde. Diese fruchtbare und intensive Partnerschaft verwirklicht den europäischen Gedanken eines Miteinanders, das keine Grenzen kennt”, so der Oberbürgermeister.
Die Aktivitäten der euregio werden über Zuschüsse der Provinz Limburg und des Landes Nordrhein-Westfalen mitfinanziert. Projekte im Rahmen des INTERREG V A-Programms werden von der Europäischen Union, der Provinz Limburg sowie von den Wirtschaftsministerien der Niederlande und des Landes Nordrhein-Westfalens kofinanziert. Darüber hinaus ist die euregio mit ihrem GrenzInfoPunkt auch ein Anlaufpunkt für Menschen, die jenseits der Grenze arbeiten möchte. Im Rahmen des euregio-Xperience-Projektes werden Praktika, Sprachkurse und Bewerbungstrainings für Schülerinnen und Schüler angeboten.
Der Vorstand des Zweckverbandes besteht aus zehn Mitgliedern und wird für die Dauer von vier Jahren gewählt. Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer übernimmt die Präsidentschaft am 1. Januar 2021, sein Stellvertreter ist dann Venlos Bürgermeister Antoin Scholten, der bisher das Amt des Präsidenten inne hatte. Mehr Infos zur euregio gibt es im Internet unter www.euregio-rmn.de.
Im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden soll zukünftig ein Rederecht für Petenten eingeführt werden.
Dafür sprach sich der Ausschuss in seiner gestrigen Sitzung in einer Empfehlung an den Rat, der am kommenden Mittwoch, 16. Dezember, tagt, aus. Demnach soll, sofern der Rat zustimmt, dem Antragsteller Gelegenheit gegeben werden, seinen Antrag in der Sitzung zu erläutern. Die Redezeit ist auf fünf Minuten begrenzt. Allerdings kann der Ausschuss im Einzelfall auch beschließen, von einer Anhörung abzusehen, wie in der Formulierung für die Hauptsatzung vorgesehen. “Das Rederecht für Petenten im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein für mehr Bürgerfreundlichkeit in unserer Stadt. Ich freue mich, dass der Ausschuss der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist. Abschließend hat der Rat in der nächsten Woche darüber zu entscheiden”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden hatte die Verwaltung damit beauftragt, die im Ortsrecht vorhandenen Regelungen zu Paragraf 24 in der Gemeindeordnung NRW zu überarbeiten, laut der “jeder das Recht hat, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden”.
“Bus und Bahn für Baum und Borke”, “Erwachsenwerden kann Kinderspiel werden”, “Weniger Schlagloch, mehr Straße” – mit diesen Slogans und passenden Bildern unterstützt die Stadt ab heute in den Sozialen Netzwerken eine Kampagne des Aktionsbündnisses “Für die Würde unserer Städte”, in der auf die schwierige Finanzsituation in den Kommunen hingewiesen wird.
Das Bündnis, in dem die Stadt Mitglied ist, fordert vom Land eine angemessene Finanzausstattung, um vor Ort Klimaschutz, einen Schulabschluss für jede Schülerin und jeden Schüler und eine intakte Infrastruktur sicherstellen zu können.
Die Kampagne auf Facebook und Instagram, die von Mönchengladbacher Seite aus mit einem Video begleitet wird, in dem Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck an exemplarischen Orten wie das Theater, Pahlkebad oder einer Schule auf die Bedeutung der Einrichtungen für das Gemeinwohl hinweisen, ist zugleich eine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger, die Petition des Bündnisses zu unterschreiben.
“Für die Würde unserer Städte” hat vor wenigen Wochen den politisch Verantwortlichen im Land einen Zukunftspakt NRW vorgeschlagen. Seit mehr als zehn Jahren kämpft das Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” parteiübergreifend für eine auskömmliche Finanzausstattung sowie eine Lösung des kommunalen Altschuldenproblems, das zum größten Teil durch nicht ausreichend gegenfinanzierte Gesetze beim Aufbau des Sozialstaates verursacht worden ist. “Statt der Übernahme der kommunalen Altschulden hat der Bund entschieden, lieber die Zuschüsse für die Kosten der Unterkunft erheblich zu erhöhen. Das ist auf der einen Seite für die Kommunen als strukturelle Entlastung sehr wichtig, auf der anderen schiebt der Bund damit seine Mitverantwortung für die Notlage vieler Kommunen auf die Länder ab”, heißt es in der Kampagne des Aktionsbündnisses.
“In dieser Situation bleibt uns nichts Anderes übrig, als die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Online-Petition aufzurufen. Unterstützen Sie unser Aktionsbündnis und unterstützen Sie die Online-Petition für die Würde unserer Städte”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtkämmerer Michael Heck in ihrer Videobotschaft. Beide hoffen, dass das Land endlich tätig wird und die überfällige Lösung des Altschuldenproblems herbeiführt, wie von Ministerpräsident Armin Laschet bereits im Dezember 2018 zugesagt. “Für die Würde unserer Städte” umfasst 70 Kommunen aus acht Bundesländern, 37 davon sind aus NRW.
Die Stadt Mönchengladbach richtet in einer leerstehenden Flüchtlingsunterkunft im Nordpark (Am Nordpark 260) ein Corona-Impfzentrum ein.
Der Gebäudekomplex mit zwei 16 x 80 Meter langen Hallen und einem 20×30 Meter großen Verwaltungstrakt ist Eigentum der Stadt Mönchengladbach.
“Seit einer Woche liegt uns ein Anforderungskatalog des Landes für ein Impfzentrum vor. Wir freuen uns, dass wir so schnell einen Standort gefunden haben, der die Anforderungen erfüllt und darüber hinaus noch Platzreserven hat”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
“Wir haben im Nordpark eine Lösung gefunden, die eine Menge Vorteile bietet: Der Standort ist mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, vor dem Impfzentrum ist ein großer Parkplatz und in den Gebäuden lässt sich das geforderte ‚Einbahnstraßenprinzip‘ an den verschiedenen Stationen ohne große Umbauten optimal umsetzen”, ergänzt Beigeordneter Matthias Engel.
Die Projektleitung für den Aufbau des Impfzentrums, das am 15. Dezember einsatzbereit sein soll, hat der Fachbereich Feuerwehr übernommen. Auf Dirk Schattka, stellvertretender Feuerwehrchef, und sein Team warten in den nächsten Tagen und Wochen große logistische und organisatorische Herausforderungen. Das Impfzentrum soll an bis zu sieben Tagen pro Woche, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes, im Einsatz sein. Pro Schicht werden dabei zu Beginn bis zu 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von der Reinigungskraft bis zum medizinischen Fachpersonal, vom Hausmeister über Ärzte bis zum Notfallsanitäter benötigt. Vom zentralen Impfzentrum aus werden auch mobile Impfteams koordiniert. An der personellen Besetzung ist neben der Stadtverwaltung auch die Kassenärztliche Vereinigung beteiligt.
Die Stadt Mönchengladbach wird das Impfzentrum mindestens so lange betreiben, bis die Impfstoffe in ausreichender Menge über niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an die Patienten verteilt werden können. Die Stadt geht derzeit davon aus, dass das Impfzentrum sechs bis zwölf Monate benötigt wird.
Je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe können im Nordpark an mehreren sogenannten Impfstraßen täglich bis zu 1.000 Menschen geimpft werden. Wenn genügend Impfstoff verfügbar ist, lässt sich die Kapazität auch ausbauen. Die Besucher*innen des Impfzentrums erreichen zunächst die Anmeldung und Registrierung, werden aufgeklärt und über das Vorliegen von Krankheitssymptome befragt, kommen in den Wartebereich und erreichen dann einen der Impfräume. Nach der Impfung bleiben sie noch 30 Minuten in einem Ruheraum, bevor sie das Impfzentrum wieder verlassen.
Matthias Engel, Leiter des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse, der sich seit Anfang 2020 mit der Bewältigung der Pandemie auseinandersetzt, dämpft Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, dass in dem Impfzentrum schon bald breite Teile der Bevölkerung geimpft werden können: “Wir sind an die Impfstrategie des Bundes und an die Vorgaben des Landes NRW gebunden, die detailliert festlegen wird, welche Personengruppen vorrangig zu impfen sind.” Die betroffenen Personen erhalten eine Einladung ins Impfzentrum.
Zuallererst versorgen die mobilen Impfteams besonders gefährdete Personen und medizinisch-pflegerisches Personal in Einrichtungen des Gesundheitswesens, in denen eine Impfung durch eigenes Personal nicht möglich ist. Hierzu gehören in erster Linie die Pflegeeinrichtungen. Im Impfzentrum selbst werden zunächst jene besonders gefährdeten Personengruppen geimpft, die in der eigenen Häuslichkeit leben und ausreichend mobil sind (etwa Personen mit bestimmten Lungenkrankheiten, schwerem Diabetes usw.) sowie ambulant tätiges medizinisch-pflegerisches Personal.
Alle, die Lust auf ihr eigenes Weihnachts-Hörspiel haben und zwischen 10 und 14 Jahren sind, können jetzt beim Weihnachts-Hörspiel-Special der “Ohrenbibliothek” mitmachen.
Das geht ganz digital. Die notwendige Technik kann in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden. Das Projekt findet im Rahmen des Programms “Kulturrucksack NRW” statt.
Am 18. Dezember von 15 bis 18 Uhr sowie am 19. und 20. Dezember von 14 bis 16 Uhr erstellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes ihr eigenes Weihnachtshörspiel. Die Kids agieren dabei selber als Hörspielautoren, Sprecher und Produzenten. Gemeinsam wird der Text für das Hörspiel erarbeitet. Danach werden die Rollen verteilt. Durch kleine Sprechübungen werden die Teilnehmer schnell zu Hörbuchsprechern. Im letzten Schritt wird das Hörspiel digital bearbeitet und mit Geräuschen versehen. Unter der Anleitung eines erfahrenen Hörfunk-Redakteurs erstellen die Teilnehmer so Schritt für Schritt ein eigenes Weihnachtshörspiel. Informationen zum weiteren Vorgehen werden nach Anmeldung per Mail zugeschickt.
Die Teilnahme am Projekt “Ohrenbibliothek” – gefördert vom Land NRW – ist kostenlos. Die jungen Hörspielproduzenten treffen sich virtuell. Die Plätze sind begrenzt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Nachdem die Baubeschlüsse für die Umgestaltung des Platzes der Republik, des Hans-Jonas-Parks und der Westend-Promenade bereits gefasst sind, greift der Entwurf für den Geropark Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft auf.
Jetzt wurde der Entwurf zur Umgestaltung des Geroparks in der Bezirksvertretung Nord und im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt.
Für letzte Anregungen wird das Quartiersmanagement noch in diesem Jahr eine interaktive Beteiligungs- und Informationsmöglichkeit anbieten, die sowohl draußen als auch digital stattfinden wird. Geplant ist, QR-Codes im Park zu verteilen, um Interessierten via Smartphone einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen. Zentrale Bausteine sind die Umgestaltung des Geroplatzes, die Vergrößerung des Weihers sowie die Angebotserweiterung für Familien im Park. “Die Neugestaltung des Geroparks ist ein weiterer Schritt, um die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich zu erhöhen. Der Geropark wird zum Familienpark“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. “Die Projekte liegen alle im Zeitplan. Wir werden nächstes Jahr erleben, wie gut die Vorarbeit war und wie die Veränderungen im IHEK-Gebiet Schritt für Schritt sichtbar werden.”
Die Arbeit des Quartiersmanagements hat sich im Quartier etabliert. In der Zwischenzeit haben sich vier fest installierte und projektbezogene Arbeitskreise mit Anwohnern, Anliegern und weiteren Akteuren gebildet, die regelmäßig tagen und sich zum Stand der Planungen austauschen sowie Konzepte für die zukünftige Nutzung der neuen Parks und Plätze entwickeln. “Die Arbeit ist sehr produktiv. Trotz Corona findet ein enger Austausch statt. Wir nehmen alle Beteiligten mit und profitieren von zahlreichen Ideen und Anregungen”, fasst Dr. Frank Schulz von der Abteilung Stadterneuerung und Stadtentwicklung zusammen.
Obwohl der Fonds “Aktive Mitwirkung” zu Beginn der Pandemie stark eingeschränkt werden musste, ist das Interesse an diesem Finanzierungsinstrument weiterhin ungebrochen. Derzeit sind 16 Projekte mit einem Volumen von rund 90.000 Euro umgesetzt worden. Über das Hof- und Fassadenprogramm konnten von 17 beantragten Maßnahmen bereits neun mit einem Volumen von rund 140.000 Euro zugesagt bzw. umgesetzt werden. “Viele weitere Antragsteller werden derzeit von uns professionell beraten. Das Hof- und Fassadenprogramm kommt bei den Eigentümern gut an”, so Quartiersmanager Frank Jessen. Beim Umbau der Zentralbibliothek sind die Arbeiten zur Schadstoffsanierung bereits in vollem Gange. Die Zentralbibliothek als größtes Bauprojekt im Förderprogramm Soziale Stadt soll mit der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung das soziale Miteinander im Quartier stärken und als hybrider und innovativer Vernetzungsraum ein neuer kultureller Treffpunkt sein. Die Bauarbeiten am Platz der Republik, im Hans-Jonas-Park sowie auf der Westend-Promenade starten in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.
Erstmals hat das Land Nordrhein-Westfalen eine Verordnung zu den Quarantäne-Regelungen erlassen, die am 1. Dezember in Kraft getreten ist.
Ziel der Verordnung ist es, die Bestimmungen für betroffene Bürgerinnen und Bürger landeseinheitlich und klar zu regeln. Dies hilft den Betroffenen, die eines positives Testergebnis erhalten haben oder die engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Gleichzeitig erleichtert die Verordnung die Arbeit der Gesundheitsämter, da nun in vielen Fällen keine individuelle Quarantäneanordnung mehr erforderlich ist.
Hier die wichtigsten Punkte, die in der Quarantäneverordnung geregelt sind: Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, müssen bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne.
Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen für zehn Tage nach der Testung in Quarantäne. In diesen Fällen bedarf es keines weiteren Quarantänebescheides. Das Gesundheitsamt nimmt jedoch mit jedem Betroffenen Kontakt auf und klärt die individuellen Quarantäneregelungen. Die Quarantäne endet grundsätzlich erst nach zehn Tagen und auch nur, sofern man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.
Personen, die mit positiv Getesteten im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese Quarantäne dauert in der Regel 14 Tage. Eine Verkürzung ist nur bei Symptomfreiheit mit einem negativen Test ab dem 10. Tag möglich. Bei Symptomen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.
Die Regelungen ersetzen die individuellen Quarantäneanordnungen durch die zuständigen Behörden vor Ort und entfaltet – solange keine individuelle Quaratäneanordnung durch das Gesundheitsamt festgelegt wurde – die gleiche rechtliche Wirkung einschließlich des Anspruchs auf Lohnersatz nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Die hierfür erforderliche Quarantänebescheinigung wird durch das Gesundheitsamt erstellt und im Nachhinein übersandt.
Stadt wirbt für Unterstützung zu ihrer Stellungnahme zur vierten Leitentscheidung
Derzeit läuft die Beteiligung der Öffentlichkeit zur vierten Leitentscheidung zum Fortgang des Braunkohlenabbaus. Mit dem Tagebau Garzweiler II, der einen Teil des südlichen Stadtgebiets auskohlt, ist auch Mönchengladbach von den neuen Regelungen betroffen.
Alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher haben bis zum 1. Dezember die Möglichkeit, sich online unter www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de einzubringen. Über die Website können persönliche Stellungnahmen direkt an das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übermittelt werden.
Leider besteht aufgrund des von der Landesregierung gewählten engen Zeitrahmens nicht die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern eine vom Rat der Stadt Mönchengladbach verabschiedete Stellungnahme zur Verfügung zu stellen.
Bei der Leitentscheidung von 2016 hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger der Stellungnahme der Stadt angeschlossen. “Das hat Eindruck hinterlassen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen, desto stärker ist unsere Position. Den Entscheidern muss klar sein, dass eine ganze Stadt hinter dieser Stellungnahme steht”, fordert Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin zum Mitmachen auf. Der Rat wird die Vorlage erst in seiner nächsten Sitzung am 16. Dezember endgültig abstimmen können, aber Interessierte haben schon jetzt die Möglichkeit, die Inhalte der zur Beratung stehenden Stellungnahme aus dem Ratsinformationssystem unter https://bit.ly/2KpIJBk herunterzuladen und für ihre Stellungnahme bis zum 1. Dezember zu nutzen. Die Stellungnahme bezieht sich schwerpunktmäßig auf im Zusammenhang mit der Leitentscheidung stehende städtische Belange. Darüber hinaus wird es noch direkt nach der Ratssitzung am 16. Dezember die Möglichkeit geben, über die Website der Stadt bis Weihnachten eine Stellungnahme abgeben zu können.
“Wir haben im Ministerium um eine Fristverlängerung gebeten, der entsprochen wurde. Aber nur unter der Bedingung, dass sich Bürgerinnen und Bürger der städtischen Stellungnahme vollumfänglich anschließen”, erklärt Barbara Weinthal, Leiterin des Fachbereichs Umwelt.
Ulrich Elsen (SPD) wurde bei der konstituierenden Sitzung der Bezirksvertretung Süd im Rathaus Rheydt gewählt.
Erster Stellvertreter ist Peter König (FDP), Marcel Klotz (Grüne) setzte sich bei einer Stichwahl gegen Roderich Busch (CDU) durch und ist zweiter Stellvertreter. Eröffnet wurde die konstituierende Sitzung von der Altersvorsitzenden Monika Schuster (SPD).
Elsen ist seit 1984 für die SPD in der Bezirksvertretung Rheydt-West aktiv und seit 1989 Mitglied im Rat der Stadt. Von 1994 bis 1999 war er Vorsitzender des Kulturausschusses und bis 2014 Vorsitzender des Schulausschusses. In der vergangenen Wahlperiode war der 67-Jährige Bürgermeister der Stadt. Der ehemalige Lehrer am Gymnasium Gartenstraße und an der Gesamtschule Rheydt-Mülfort tritt als Bezirksvorsteher die Nachfolge von Barbara Gersmann an.
Elsen betonte in seiner Antrittsrede ein von Respekt geprägtes Miteinander und bot eine konstruktive Zusammenarbeit an. Er wolle gemeinsam mit der Bezirksvertretung aus Visionen Strategien entwickeln und Strategien Realität werden lassen.
Die Sitzverteilung im Stadtbezirk Süd (19 Sitze): CDU: 28,68 Prozent (5 Sitze) SPD: 25,69 Prozent (5 Sitze) Grüne: 22,71 Prozent (4 Sitze) DIE LINKE: 5,28 Prozent (1 Sitz) FDP: 5,01 Prozent (1 Sitz) AfD: 7,90 Prozent (2 Sitze) Die Partei: 3,27 Prozent (1 Sitz).
Die Bezirksvertreter im Stadtbezirk Süd auf einen Blick:
Heinen-Dauber, Petra (CDU, Reservelistenplatz 1) Roeske, Joachim (CDU, Reservelistenplatz 2) Busch, Roderich (CDU, Reservelistenplatz 3) Kaumanns, Markus (CDU, Reservelistenplatz 4) Durst, Daniel (CDU, Reservelistenplatz 5)
Neben den Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die Corona-Pandemie treten in Deutschland derzeit auch zwei hochansteckende Tierseuchen auf, die die Gesundheit von Wild- und Nutztieren gefährden.
Seit September wurden in Brandenburg und Sachsen rund 150 Ausbrüche der Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen festgestellt. In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein grassiert die “hochpathogene aviäre Influenza” (Geflügelpest). Seuchenausbrüche wurden auch in zahlreichen Nachbarstaaten diagnostiziert und führen dort bereits zu drastischen Bekämpfungsmaßnahmen.
“Als besonders problematisch muss für beide Tierseuchen festgestellt werden, dass die Virusinfektionen über Wildschweine sowie Wildgeflügel übertragen werden und eine sprunghafte Ausbreitungstendenz besitzen. Das Friederich-Loeffler-Institut hat in einer Risikoabschätzung den Eintrag und die Weiterverbreitung beider Tierseuchenerreger als hoch eingestuft und die nachgeordneten Behörden aufgefordert, sich auf mögliche Seuchenausbrüche einzustellen”, berichtet Dr. Ferdinand Schmitz, Leiter des Fachbereichs Tiergesundheit und Lebensmittelüberwachung der Stadt Mönchengladbach.
Um für einen möglichen Ausbruch von Tierseuchen in unserer Region gewappnet zu sein, organisiert der Fachbereich regelmäßig Krisenübungen mit Unterstützung der Feuerwehr und anderen städtischen Fachbereichen. Gestern (10.11.) wurde mit der Feuerwehr und dem städtischen Gebäudemanagement die Einrichtung eines Logistikzentrums geprobt. Von dort wird bei einem Ausbruch der operative Teil der Tierseuchenbekämpfung organisiert und abgewickelt.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung ist die Kenntnis über alle Nutztierhaltungen in Mönchengladbach. Der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit bittet deswegen darum, alle noch nicht bekannten Nutzierhaltungen (Schweine, Geflügel, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) anzuzeigen. Ein entsprechendes Meldeformular befindet sich auf der Homepage der Stadt.
In den vier Mönchengladbacher Krankenhäusern werden aktuell insgesamt 90 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für Covid-19-Patienten vorgehalten.
Eine weitere Aufstockung auf insgesamt 134 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit ist innerhalb kurzer Zeit möglich. Darüber hinaus haben sich die LVR-Kliniken und die Herzklinik im Hardter Wald bereit erklärt, zur Entlastung der Akutkrankenhäuser weitere Patienten aufzunehmen.
Fazit: Mönchengladbach ist aktuell gut aufgestellt und bietet noch ausreichend Puffer.
Aktuelle Lage in den Krankenhäusern: Derzeit werden 73 an CoVid-19 erkrankte Patienten in den Krankenhäusern behandelt, darunter sind 17 Intensivpatienten beatmungspflichtig. Von den 90 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten sind aktuell 24 Betten frei. Zum Vergleich: Vor gut einem Jahr waren in Folge der Influenzawelle nahezu alle Kapazitäten auf den Intensivstationen erschöpft.
Fazit: die Entwicklung der Intensiv-Patienten und Patienten, die beatmet werden müssen ist mit aktuell 17 Personen stabil Seit Beginn der Corona-Entwicklung wurden in den vier Krankenhäusern insgesamt 400 Patienten behandelt, von denen inzwischen wieder 319 gesund entlassen werden konnten.
Es gibt momentan mit 24 freien Intensivbetten noch ausreichend Kapazität für schwer kranke Patienten im Stadtgebiet. Die Krankenhäuser sind hier gut aufgestellt und vorbereitet.
In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass es drei Kategorien an Corona infizierten Patienten in Quarantäne gibt: – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten macht eine ständige ärztliche Beobachtung erforderlich. – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten macht etwa aufgrund seiner Vorerkrankung eine intensiv medizinische Behandlung erforderlich. – Die Erkrankung eines an Corona infizierten Patienten erfordert eine zusätzliche Beatmung, die – je nach Krankheitsbild – entweder stundenweise oder über Tage erforderlich ist.
Hinweis: Ein geringer Prozentsatz der insgesamt an Corona infizierten Patienten (Stand heute: 2488) ist beatmungspflichtig. Dies sind aktuell 17 Patienten in den Mönchengladbacher Krankenhäusern.
Die Stadt präsentiert trotz zusätzlicher Haushaltsbelastungen durch die Corona-Pandemie einen ausgeglichenen Entwurf des Doppelhaushalts 2021/2022
Die Corona-Pandemie hält auch die Stadt Mönchengladbach fest im Griff. Gerade finanzschwache und hoch verschuldete Kommunen, wie die Stadt Mönchengladbach, trifft diese Pandemie mit ihren massiven und dauerhaften fiskalischen Folgewirkungen im städtischen Haushalt schwer.
Stadtkämmerer Michael Heck
Trotz vielfältiger Haushaltsbelastungen ist es Kämmerer Michael Heck aufgrund der sogenannten “Bilanzierungshilfe” des Landes NRW gelungen, dem Rat in seiner gestrigen konstituierenden Sitzung (4. November 2020) einen ausgeglichenen Haushalt zur Beratung vorzulegen. Ebenso positiv: Der Entwurf kommt ohne Steuererhöhungen bei den Hebesätzen für die Gewerbesteuer und Grundsteuer aus.
Der Entwurf zum Doppelhaushalt 2021/2022 weist bei einem Haushaltsvolumen von jeweils mehr als 1,1 Milliarden Euro für 2021 ein positives Jahresergebnis von rund einer Million Euro und für 2022 einen Überschuss von rund drei Millionen Euro aus.
Dies gelingt nur durch eine gesetzliche Regelung, wonach die finanziellen Corona-Auswirkungen, hier sind insbesondere wegbrechende Steuererträge und Mehrkosten zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger und der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nennen, buchhalterisch isoliert werden dürfen. Im Jahr 2021 sind dies rund 103 Millionen Euro und im Folgejahr rund 87 Millionen. Positiv trägt nicht zuletzt auch die Erhöhung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft sowie die eigene Konsolidierung von 235 HSP-Maßnahmen mit einem Einsparpotenzial von insgesamt rund 403,5 Millionen Euro zum Haushaltsausgleich bei.
Haushaltsentwurf folgt strategischer Planung durch Priorisierung von Maßnahmen Mit dem Haushaltsplanentwurf 2021/2022 legt die Stadtverwaltung in einer freiwilligen Anlage erstmals einen strategischen Controllingbericht zu ausgewählten Produkten des städtischen Haushalts vor. In dieser freiwilligen Anlage werden die Maßnahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+, welche im Etatentwurf berücksichtigt werden konnten, mit ihren Steckbriefen, Zielen und Kennzahlen sowie der jeweiligen Kalkulation zur Maßnahme aufgeführt und sollen den Ratsmitgliedern bei den Etatberatungen zusätzliche Information und Entscheidungshilfen bieten. In den beiden Ansatzjahren des Doppelhaushaltes sollen Investitionen in Höhe von etwa 27,5 Mio. Euro in 2021 und 24,4 Mio. Euro in 2022 getätigt werden und somit zur Stärkung der strategischen Leitmotive beitragen.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Dieser Haushalt schafft Transparenz, wie wir Mönchengladbach besser machen wollen. Es wird klar, wie wir die Strategie umsetzen wollen und dass wir die Wirkung des Mittel-Einsatzes auch kontrollieren”. Schwerpunkte bei den Investitionen liegen in den Bereichen Stadtentwicklung mit (19,3 Mio. Euro in 2021 und 18,3 Mio. in 2022), Schulen (71, Mio. Euro in 2021 und 9,9 Mio. in 2022), Radwegeausbau (2 Mio. Euro in 2021 und 2,2 Mio. in 2022) sowie Lärm- und Umweltschutz (1,2 Mio. Euro in 2021 und 3,8 Mio. Euro in 2022).
Der Trend des Schuldenabbaus der letzten Jahre kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht fortgesetzt werden – das Gegenteil ist der Fall. Die Gesamtverschuldung der Stadt wird gemäß vorgelegter Planung von 970,9 Mio. Euro Ende 2019 auf rund 1,175 Mrd. Euro Ende 2025 ansteigen. “Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln”, so zitiert Kämmerer Michael Heck den Dalai-Lama in seiner Haushaltsrede zur Einbringung des Entwurfs für den Doppelhaushalt in der gestrigen konstituierenden Ratssitzung. Diese Entschlossenheit fordert er auch von Bund und Land, da die Kommunen in schwierigen Zeiten mit “zusätzlichen, nachhaltig wirkenden Finanzhilfen in die Lage versetzt werden müssen, aktiv und zielgerichtet gegen die sich weiter verschärfenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu agieren.” Die Kommunen sind ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Nachfrage. “Sparen bei laufenden Aufgaben und erst recht bei Investitionen”, so Kämmerer Heck, “wäre angesichts der wirtschaftlichen Rezession aktuell überaus kontraproduktiv. Zudem kann es nicht sein, dass die finanziellen Schäden der Pandemie in den kommunalen Haushalten zunächst “wegisoliert” werden und zukünftige Generationen ab 2025 mit dem Abbau dieser Schäden belastet werden.”
Bei der konstituierenden Ratssitzung in der Kaiser Friedrich Halle wurden auch die Fachausschüsse benannt und besetzt.
In der neuen Amtsperiode kommt mit dem Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz ein weiterer Ausschuss hinzu. Der Feuerwehrausschuss war in der letzten Amtsperiode noch Teil des Umweltausschusses.
Künftig wird der Umweltausschuss als Ausschuss für Umwelt und Mobilität auch Mobilitätsthemen beinhalten. Die Ausschüsse unterstützen die Arbeit des Rates, indem sie Beschlüsse im kleineren Kreis vorberaten und dem Stadtrat Empfehlungen geben. Darüber hinaus haben die Ausschüsse das Recht, in vielen Fachfragen eigenständige Entscheidungen zu treffen. Welche das sind, ist in der Zuständigkeitsordnung festgelegt.
Der neue Rat hat folgende Ausschüsse gebildet und besetzt:
Hauptausschuss, Vorsitz: Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen, Vorsitz: Achim Wyen (FDP) Rechnungsprüfungsausschuss, Vorsitz: Fred Hendricks (CDU) Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz, Vorsitz: Verena Rhein (CDU) Ausschuss für Schule und Bildung, Vorsitz: Petra Heinen-Dauber (CDU) Ausschuss für Kultur, Vorsitz: Josephine Gauselmann (SPD) Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung, Vorsitz: Ralf Horst (SPD) Ausschuss für Freizeit-, Sport- und Bäder, Vorsitz: Robert Baues (CDU) Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung, Vorsitz: Thomas Fegers (SPD) Ausschuss für Umwelt und Mobilität, Vorsitz: Lena Zingsheim-Zobel (Grüne) Ausschuss für Betriebe und Vergabe, Vorsitz: Andreas Wurff (Grüne) Wahlprüfungsausschuss, Vorsitz: Anita Hoffmann (Grüne) Die Besetzung des Jugendhilfeausschusses erfolgt laut Satzung für das Jugendamt nach gesonderter Vorlage.
Einstimmig wurde die Zahl der Ausschussmitglieder pro Ausschuss auf 19 festgesetzt.
Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) ist bei der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrates in der Kaiser-Friedrich-Halle in sein Amt als Oberbürgermeister eingeführt und vereidigt worden.
Er tritt damit die Nachfolge von Hans Wilhelm Reiners (CDU) an. Die Vereidigung und Amtseinführung des neuen Oberbürgermeisters nahm Monika Schuster (SPD) als Altersvorsitzende des Rates vor. Sie überreichte auch die Amtskette.
Nach einem Geleitwort von Superintendent und Pfarrer Dietrich Denker betonte der neue erste Bürger der Stadt in seiner Antrittsrede, dass die Corona-Pandemie Staat, Gesellschaft und Wirtschaft vor Herausforderungen stellt, die Anfang des Jahres noch nicht absehbar waren.
“Deshalb kommt es jetzt mehr denn je darauf an, wohl überlegte Entscheidungen zu treffen. Es wird unsere Aufgabe der nächsten Monate und Jahre sein, diesen Anforderungen vernünftig zu begegnen und dafür Sorge zu tragen, dass die Stadt gut durch die Krise kommt. Wir müssen den Kern unserer Stadt bewahren. Das, was sie im Inneren zusammenhält”, so der Oberbürgermeister. Der Wandel sei das verbindende und das konstitutive Merkmal der Stadt. Nicht nur Corona würde das gesamte Leben verändern. Der Wandel sei auch in anderen Bereichen erkennbar: im Verkehr, bei den Innenstädten, in der Art der Kommunikation, in der Energiewende, im Bereich der Digitalisierung und im Strukturwandel, aber auch in einem anderen Verständnis von Bildung, Kultur, Sport und Ehrenamt. “Wir müssen den Wandel als Chance begreifen”, betont der Oberbürgermeister. Dafür sei Ideenreichtum, Kreativität, Tatkraft und Mut nötig.
Die neuen Bürgermeister (v.l.n.r.) Josephine Gauselmann, Petra Heinen-Dauber und Hajo Siemes mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
Bei repräsentativen Anlässen stehen Heinrichs drei ehrenamtliche Bürgermeister als Stellvertreter zur Verfügung, die bei der konstituierenden Ratssitzung gewählt wurden: Josephine Gauselmann (SPD) ist Erste Bürgermeisterin, Petra Heinen-Dauber (CDU) wurde als Zweite Bürgermeisterin und Hajo Siemes (Grüne) als Dritter Bürgermeister gewählt.
Mit der offiziellen Ernennung und Amtseinführung des neuen Oberbürgermeisters beginnt auch die neue Amtsperiode des Stadtrates. Der Rat der Stadt umfasst 76 Mitglieder. Und so setzt sich der Rat zusammen:
CDU (26 Sitze): Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Martin Heinen, Annette Bonin, Herbert Pauls, Manuela Luhnen, Markus Spinnen, Bernhard Stein, Christoph Dohmen, Fred Hendricks, Dr. Matthias Johnen, Jürgen Schöttler, Michael Schroeren, Frank Eibenberger, Willi Schmitz, Norbert Post, Robert Baues, Verena Rhein, Markus Kaumanns, Joachim Roeske, Petra Heinen-Dauber, Ralf Kremer, Vanessa Odermatt, Markus Heynckes, Marion Gutsche, Michael Schmitz, Henry Ferl
SPD (20 Sitze): Janann Safi, Ulrich Elsen, Josephine Gauselmann, Thomas Fegers, Nicole Wilms, Tonda Löffler, Jürgen Hermanns, Andrea Koczelnik, Oliver Büschgens, Sylvia Barck, Heinz Ritters, Ralf Horst, Ute Hermanns, Reinhold Schiffers, Evamaria Enk, Michael Roth, Monika Schuster, Pascal Zitzen, Heike Adolphs, Ursula Schiffer
Die Grünen (16 Sitze): Boris Wolkowski, Lena Zingsheim, Andreas Wurff, Laura Steeger, Angela Gunkel, Anita Hoffmann, Dr. Gerd Brenner, Hajo Siemes, Bernd Meisterling-Riecks, Anna Bögner, Melissa Laws, Nasser Zeaiter, Thomas Schmieder, Ulla Schmitz, Marcel Klotz, Marion Manske
Förderverein Schriefersmühle hat jetzt den Bewilligungsbescheid erhalten – Arbeiten sollen Anfang 2021 starten
Freude beim städtischen Kulturbüro und beim gemeinnützigen Förderverein Schriefersmühle: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt für abschließende Baumaßnahmen in der Schriefersmühle Fördergelder in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung.
Dies hat die Landschaftsversammlung Ende September beschlossen. Der Bewilligungsbescheid ging jetzt beim Vorstand des Fördervereins und im städtischen Kulturdezernat, das den Antrag unterstützt hatte, ein.
9.000 Euro muss der Verein, der die Schriefersmühle seit 2011 schrittweise saniert und zum öffentlichen Treffpunkt und für kulturelle Veranstaltungen ausbaut, als Eigenanteil aufbringen. “Die Baumaßnahmen sollen Anfang kommenden Jahres starten und möglichst im Frühjahr 2021 abgeschlossen werden”, teilte Professor Dr. Michael Schmitz, Vorsitzender des Vereins, jetzt den Vereinsmitgliedern mit.
Im letzten Sanierungsschritt soll die Schriefersmühle so hergerichtet werden, dass sie ganzjährig als Ort für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und andere Kulturveranstaltungen genutzt werden kann.
Geplant sind die Sanierung der Innenwände und der Einbau von Fußböden mit Trittschalldämmung in den oberen Geschossen, der Einbau von Fenstern im dritten Obergeschoss, die Abdichtung des hinteren Zugangs, die Beleuchtung auf allen Ebenen und als Highlight eine Glasöffnung in der Decke der obersten Ebene, damit Mühlenkappe und Flügelwelle auch im Inneren des Mühlenturms sichtbar werden.
Im Rahmen der neuen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom heutigen Tag, gültig ab Montag, 2. November 2020, kommt es zu Schließungen und Einschränkungen. Diese gelten zunächst bis Ende November:
Sporteinrichtungen: Die städtischen Bäder sind für den Publikumsverkehr und den Vereinssport geschlossen. NEW und der Fachbereich Schule und Sport erarbeiten ein Konzept für eine Nutzung einzelner Bäder für den Schwimmunterricht. Die Turn- und Sporthallen bleiben für den Schulsport geöffnet. Für den Vereinssportbetrieb sind sie genauso gesperrt wie die städtischen Außensportanlagen. Der Individualsport, wie zum Beispiel Joggen, ist auf den Außensportanlagen unter Beachtung der Vorschriften der Coronaschutzverordnung allerdings weiterhin möglich.
Museen: Das Museum Abteiberg, das Museum Schloss Rheydt und das TextilTechnikum müssen bis zum 30. November schließen. Die angekündigten Eröffnungen der Ausstellungen “Operativ bedeutsame Kontakte. Die Stasi und Mönchengladbach” im Museum Schloss Rheydt und “Hiwa K. All Cities Have Destruction in Common” sowie die Präsentation der Jahresgaben des Museumsvereins im Museum Abteiberg werden verschoben. Neue Termine und Laufzeiten werden zu gegebener Zeit veröffentlicht. Der Skulpturengarten des Museums Abteiberg und die Außenanlagen des Museums Schloss Rheydt sind während der sonst üblichen Museumsöffnungszeiten zugänglich. Die Verwaltung der Museen ist während der üblichen Bürozeiten erreichbar.
Musikschule und Volkshochschule: Auch die Musikschule der Stadt Mönchengladbach ist ab Montag geschlossen. Die Verwaltung bleibt für den Publikumsverkehr- nach vorheriger Terminvereinbarung – geöffnet. Die Verwaltung der Musikschule ist telefonisch unter 25-6430 zu erreichen.
In der Volkshochschule finden nur noch Angebote aus nachfolgenden Bereichen statt: Schulabschlüsse, Alphabetisierung, Integrationskurse /DeuFÖ / BIF-Projekt, Prüfungen (auch Sprachprüfungen), Abschlussbezogene berufliche Bildung sowie Bildungsurlaube. Die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer ausfallender Angebote werden informiert. Auch die Volkshochschule bleibt für den Publikumsverkehr- nach vorheriger Terminvereinbarung – geöffnet. Sie ist telefonisch unter 25 – 6400 zu erreichen.
Stadtarchiv und -bibliotheken: Das Stadtarchiv und die Einrichtungen der Stadtbibliothek im Vitus-Center, in Rheydt, Rheindahlen und Giesenkirchen sind durch Neuregelungen der Coronaschutzverordnung nicht betroffen und bleiben weiterhin geöffnet.
Dabei sind die Regelungen bezüglich Mindestabstand (1,5m), Tragen der Alltagsmaske sowie der Rückverfolgung strengstens zu beachten. Veranstaltungen sind nicht möglich.
Maskenpflicht: In den Räumen von VHS und Musikschule sowie den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek gilt eine allgemeine Maskenpflicht.
Freie Szene: Die neue Verordnung hat u.a. auch Auswirkungen auf die aktuelle Ausstellung im vom Kulturbüro kuratierten Projektraum EA71. Kommenden Samstag, 31. Oktober, eröffnet die neue Ausstellung “Lockdown” vom Künstler-Duo Link & Kress im Projektraum EA71. In ihren fotografischen und malerischen Arbeiten beschäftigen sich die beiden c/o-Künstschaffenden mit ihren subjektiven Positionen zur Corona-Pandemie. Eine Vernissage kann den aktuellen Umständen entsprechend leider nicht stattfinden, durch die neue Verordnung wird die Ausstellung ab kommenden Montag vorerst geschlossen bleiben. Das Kulturbüro prüft gemeinsam mit den Künstlerinnen derzeit Möglichkeiten die Ausstellung unter den gegebenen Voraussetzungen dennoch sichtbar zu machen.
Von den Einschränkungen betroffene und durch die Stadt geförderte Projekte der freien Szene:
Die zweite Ausstellung “Rien ne va plus” des vom Kulturbüro geförderten “ArtCasino” auf der Waldhausener Straße , die zum 7.11. eröffnet werden sollte, sowie die Werkschau des Atelier Strichstärke der Ev. Stiftung Hephata können nicht wie geplant stattfinden. Leider mussten nun auch die verbleibenden Textstationen-Lesungen des Lust am Lesen e.V. abgesagt werden. Weitere Projekte und Termine in den Einrichtungen Köntges und Projekt 42 sind ebenfalls betroffen und müssen verschoben oder umgestaltet werden. Die Einschränkungen haben zusätzlich auch Auswirkungen auf geplante Streaming Angebote der freien Szene wie z.B. das Chorkonzert zur Weihnachtszeit des pro Vocale Lyra Chors, da die Produktionen unter den gegebenen Umständen nicht umgesetzt werden können.
Weitere Infos: Detailinformationen werden im Laufe der nächsten Woche auch auf den jeweiligen Internetseiten der Einrichtungen zu finden sein.