Ein Interessenverband, der VdV, „empfiehlt“ seinen Mitgliedsunternehmen Behinderte mit Elektromobilen/E-Scootern nicht mehr in den Bussen des ÖPNV mitzunehmen.
Begründung: Sie sind möglicherweise breiter als ein Meter und bis zu 500 Kilogramm schwer. Bei einer Bremsung des Fahrers oder bei einer Beschleunigung könnte daraus eine Gefahr für die übrigen Fahrgäste ausgehen.
Das alles mag stimmig sein, Gefahren gibt es jedoch auch ohne Elektromobile/E-Scooter in den Bussen. Davon zeugen die Unfallberichte.
Unfassbar ist die Handlungsweise der Verantwortlichen aufgrund dieser Erkenntnisse aus einem Gutachten:
Sie gehen nicht daran die Ursachen zu beseitigen und die Rechte von Behinderten zu schützen. Sie gehen den vermeintlich bequemen Weg der Ausgrenzung.
Einen Interessenverband solcher Prägung, in einem mit Steuergeldern finanzierten ÖPNV, der nach eigenen „Werbe-Angaben“ Rückgrat und Motor eines zukunftsorientierten Mobilitätsverbundes sein will, den sollte es nicht geben.
Für die NEW in Mönchengladbach gibt es überhaupt keinen Zwang, den Vorgaben des VdV zu folgen. Umso unverständlicher ist die praktizierte, unreflektierte Vorgehensweise.
Die Stadt Mönchengladbach als Mit-Eigentümerin und Mit-Finanziererin sollte schnellstens korrigierenden Einfluß nehmen.
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