Der Fünfte Strafsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts
Vier Fälle der Unterstützung einer terroristischen ausländischen Vereinigung sah der Fünfte Strafsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts (OLG) als erwiesen an. Die Richter verurteilten den Mönchengladbacher Sven Lau gestern im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgericht in Düsseldorf zu einer Gesamtstrafe von fünfeinhalb Jahren Haftstrafe.
Sven Lau bleibt in Haft. Ein Antrag auf Freilassung wurde wegen Fluchtgefahr abgelehnt. So verbleibt der 36-jährige Salafist, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, in Untersuchungshaft in Aachen.
Lau und sein Anwalt Mutlu Günal nahmen das Urteil emotionslos zur Kenntnis.
Der Verteidiger trat unmittelbar nach der dreistündigen Urteilsbegründung durch den Vorsitzenden Richter Frank Schreiber vor die versammelte Presse und meinte: „ Dies ist ein schwarzer Tag für den Rechtsstaat. Das Urteil ist falsch. Schon morgen werde ich Revision einlegen. Wir erwarten, dass der Bundesgerichtshof dieses Urteil kassiert“.
Für Günal kommt nur ein Freispruch in Frage. „Jeder Bankräuber wäre in einem vergleichbaren Fall freigesprochen worden,“ meinte er nicht alle überzeugend.
Erwartet wird nun, sollte eine beantragte Revision Erfolg haben, dass der Prozess neu verhandelt wird. Das könnte im Winter 2017 oder Frühjahr 2018 bereits der Fall sein.
Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. fordert eine Neuausrichtung des sozialen Wohnungsbaus.
Nach Ansicht der Vorsitzenden des Sozialverbands, Ilse Müller, biete der Milliardenüberschuss im Bundeshaushalt den nötigen Spielraum, Bewegung in den Wohnungsmarkt zu bringen und sich für soziale Gerechtigkeit durch Taten stark zu machen:
„Eine entscheidende Stellschraube der Sozialpolitik bleibt die Bereitstellung günstigen Wohnraums in den Städten. Gerade in Zeiten urbaner Verdichtung und Flüchtlingskrise entscheidet sich hier, ob der soziale Ausgleich gelingt, oder ob es zu Gettoisierung und der Bildung von Parallelgesellschaften und Armutsmilieus kommen wird. Mit Blick auf dynamische Zentren wie Berlin, München oder Frankfurt muss bereits heute offen und ehrlich von fortschreitender Verdrängung ärmerer Haushalte in die Peripherie gesprochen werden. Der Überschuss von mehr als 23 Milliarden Euro würde den Bund in die Lage versetzen, mit Hilfe einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft dort aktiv zu werden, wo Not am Mann ist und gewachsene soziografische Strukturen erhalten werden können. Zudem wäre es denkbar das Wohngeld, das bislang nur alle sieben Jahre angepasst wird, konsequent Jahr für Jahr an die Mietsteigerungen vor Ort angepasst wird. Diese Sofortmaßnahme besitzt hohe Priorität.“
Es müsse zügig gehandelt werden, so Ilse Müller weiter, da eine wachsende Zahl von Sozialwohnungen in den kommenden Jahren aus der Zweckbindung herausfalle und die Lage für Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen damit zunehmend prekärer werden dürfte. Eine Zweckentfremdung von Sozialwohnungen zu einem späteren Zeitpunkt könne unter Steuerung einer bundeseigenen Immobiliengesellschaft zudem ausgeschlossen werden, bis sich die Lage auf dem regionalen Wohnungsmarkt entspannen sollte
Die Initiativen gegen Fluglärm im Umkreis der Landeshauptstadt Düsseldorf vertreten die Interessen von mehr als 40.000 Menschen in dieser Region. Über 1600 Einwendungen gegen die Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf kamen aus dem Osten von Mönchengladbach. Die Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“, hofft nun, dass die neue Landesregierung der Kapazitätserweiterung widerspricht und der Flughafengesellschaft keine Genehmigung dafür erteilt.
Aus den Koalitionsvereinbarungen zwischen CDU und FDP können unterschiedliche Schlüsse gezogen werden. Die Initiativen bitten nun in einem Schreiben an den neuen Vwekehrsminister Wüst um einen konstruktiven Dialog und um einen Gesprächstermin, um die anstehenden Fragen aus dem Koalitionsvertrag zu klären. Außerdem wollen sie die Anliegen der Fluglärmgegner persönlich deutlich vortragen.
„Aus dem Koalitionspapier kann einerseits entnommen werden, dass die Regionalflughäfen in Weeze, Dortmund und Osnabrück gestärkt werden sollen, andererseits will sich aber die Regierung auch für die Abschaffung der Luftverkehrssteuer einsetzen und somit noch mehr Luftverkehr ermöglichen. Eine Ablehnung der Kapazitätserweiterung geht aus diesen Vereinbarungen nicht hervor. Daher brauchen wir Klarheiten seitens der Landesregierung zum Thema Kapazitätserweiterung und vor allem über die Reduzierung von Lärm und Schadstoffen über unseren Häusern“, so Hajo Siemes, Sprecher der Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“
Rückenwind bekommen nun die Initiativen von einer Novelle des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die im Juli im Bundestag beschlossen wurde. „Damit werden endlich die europäischen Vorgaben im deutschen Gesetzt angepasst und eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung zur Bedingung für Erweiterungen gemacht“, fasst Hajo Siemes zusammen und geht davon aus, dass die neue Landesregierung dieses Gesetzt anwenden muss, da bisher von der Flughafengesellschaft Düsseldorf, diese umfassende UVP nicht vorgelegt wurde.
Wahlkampf als Wunschkonzert? Nein.
Gehören Wünsche zum Wahlkampf? Ja.
Die gesamten Spektren von Forderungen, Wünschen, Vorhaltungen des Versagens oder auch Leistungsdarstellungen, alles gehört wohl dazu.
Es geht um das Organisieren von Mehrheiten, das betonen sie alle, unsere Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer aller Parteien. Trotzdem glauben etliche von ihnen, dem jeweiligen Konkurenten vorschreiben zu dürfen was genehm ist oder auch nicht.
Hat etwa jemand vergessen, das Armin Laschet mehr Polizei forderte um dem Bürger die berechtigte Forderung nach größerer Sicherheit zu erfüllen? Und nun? Hat Mönchengladbach auch nur einen Polizisten mehr auf der Straße?
Er, Laschet, glaubt nun, einem Kontrahenten Martin Schulz das Thema Flüchtlinge verbieten zu dürfen. Welche Vermessenheit.
Zugegeben, dieser sollte eine Lösung parat haben bei seinem Engagement. Ohne Lösungsansatz geht nichts.
Die aktuelle Untätigkeit der Bundesregierung (GroKo) ist gleichwohl unwürdig.
Gehört der wahrscheinliche Auto-Industrie-Betrug (Kartellabsprachen) in den Wahlkampf ? Ganz sicher.
Es muss die Behauptung geklärt werden, ob unsere Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Auto-Lobbyisten, einen Parteifreund, einen Berater und ehemaligen Bundesverkehsminister, den Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann zum Chefaufklärer eines solchen Skandals vorgeschlagen hat. Die Nähe Merkels und mit ihr die gesamte Bundesregierung zur Auto-Industrie ist für die Menschen nicht nachvollziehbar. Gleichviel Nähe zu ihren Wählerinnen und Wählern würde allen gut tun.
Ein toller Marktplatz in Rheydt erfreut alle, fast alle. Einem Gastronom und etlichen Gleichgesinnten, einigen Politikern reicht dies nicht.
Für Befürworter der Grünabgrenzung hier ein MG-Beispiel, man wird nicht gesehen und sieht bald nichts mehr.
Der Pächter des Ratskellers möchte die gepachtete Freifläche für seine Außengastronomie auf dem Marktplatz mit Blumen verschönern, berichtet die RP in einem entsprechenden Artikel. Rheydt ist Blumenstadt.
Er möchte tatsächlich jedoch eine Abgrenzung seines Terrains schaffen mit den geplanten Blumenkübeln. Abgrenzung zum Rest des Platzes.
Dies ist gemäß der geltenden, erst vor ca. 2 Jahren durch politischen Beschluß eingeführten Gestaltungsrichtlinie Rheydt verboten.
Diese soll nun auf den Prüfstand, es soll geprüft werden, ob Änderungen sinnvoll sind.
Den benötigten Spielraum könnte die Streichung des Punktes 5.4 der Satzung ergeben.
Dann wäre eine Begrünung innerhalb des gastronomischen Freibereichs möglich, so wie es unter Punkt 4.2 bereits möglich ist, so wie es der Gastronom wünscht. Ohne Terrainabgrenzung.
Unten auszugsweise die entsprechenden Auszüge der Satzung:
Begrünungselemente
4.1. Hochwertige bzw. hochwertig gestaltete Begrünungselemente (z.B. Pflanzkübel) sind im unmittelbaren Anschluss an die Fassade zulässig.
4.2. Die Begrünung eines gastronomischen Freibereichs ist innerhalb der konzessionierten Flächen zulässig. Kübel und Töpfe dürfen nicht als Einfriedung in geschlossenen Reihen eingesetzt werden.
4.3. Bei unzureichender Pflege der Begrünungselemente behält sich die Verwaltung vor, die Sondernutzungserlaubnis zu entziehen.
Besondere Regelungen für den Markt sowie die Marktstraße zwischen Marktplatz und Harmoniestraße
Abweichend von den Regelungen der Ziffern 3.1, 3.3, 3.4 und 4 gilt:
5.1 Das gesamte Mobiliar eines Gastronomiebetriebs (Tische, Stühle bzw. Bänke, Theken etc.) ist in Material und Farbe aufeinander abzustimmen. Es sind ausschließlich helle, naturfarbene Materialien zu verwenden, um ein einheitliches Gesamtbild (Ensemble-Wirkung) zu erzielen.
5.2 Für Sonnenschirme sind ausschließlich helle, naturfarbene Farbtöne zu wählen. Im Übrigen gelten die Regelungen der Ziffer 3.3.
5.3 Windschutze und Trennwände sowie Abgrenzungen und Einfriedungen jeglicher Art sind unzulässig.
“Die Stadt hat einen jährlichen Investitionsstau, den sie vor sich herschiebt, weil die Aufgaben nicht bewältigt werden können. Etwa bei den Schultoiletten. Wir versprechen uns vom Eigenbetrieb, dass die Aufgaben schneller abgearbeitet werden können”, wird SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs in einem Artikel der RP zitiert.
Das ist die öffentliche Demaskierung einer unfähigen Verwaltung, die ihre Aufgaben nicht erfüllen kann. Möglicherweise das Ergebnis der personellen Ausblutung, sehenden Auges betrieben durch politische Beschlüsse.
Geplant und auch beschlossen ist ein weiterer Eigenbetrieb der Stadt, eine Auslagerung von Aufgaben und Mitarbeitern.
80 Mitarbeiter aus dem Gebäudemanagement sollen in den Eigenbetrieb wechseln.
Außerdem sollen etwa 200 Reinigungskräfte aus der bisherigen GSM in die Gesellschaft wechseln.
Auslagerungen sind modern, gelten in der Wirtschaft oftmals als letzte Möglichkeit der Unternehmensrettung.
Werden dort begleitet durch kostengünstige Führungsstrukturen. Auch das ist in Mönchengladbach anders.
Die Gesellschaften werden durch teure Kräfte geführt, Einsparungen auf städtischer Seite werden nicht dargestellt und sind nicht erkennbar. Im Gegenteil, durch kostenträchtige partei-politische Aufsichtsräte, in diesem speziellen Fall Betriebsausschuss genannt, eine wirkliche Kontrolle ist nicht erkennbar, zahlt der Steuerbürger zusätzlich.
Wir dürfen uns also auf eine weitere Steuer/Gebührenerhöhung ab 2018 einstellen. Die Frage der Begründung wird in den nächsten Haushaltsberatungen im Herbst beantwortet werden.
Hellhörig sollte jeden Bürger auch die Absicht machen, dass neben einem die Geschäfte führenden Betriebsleiter der Planungs- und Bauausschuss die Steuerungs- und Kontrollfunktionen in besagtem Betriebsausschuss übernehmen soll. Nicht hauptamtliche Verwaltungsmitarbeiter steuern, sonder ehrenamtliche, von Parteiinteressen gelenkte Parteimitglieder entscheiden über den Einsatz der Steuergelder, z.B. ob die Schultoilette x oder y saniert wird. Das wäre neu und fraglich die Rechtsmäßigkeit.
Offenbar soll durch diese neue Stadttochter auch der sinnvolle Neubau des geplanten, riesigen und sehr teuren Verwaltungsneubau umgesetzt werden. Ein weiteres Betätigungsfeld unseres omnipräsenten Planungsdezernenten Dr. Bonin.
Eine durch ihn abgegebene Überlastungsanzeige ist nicht zu erwarten.
In der Stadt Mönchengladbach ist die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss deutlich höher als im Durchschnitt des Landes NRW.
Das geht aus der aktuellen Bildungsstudie der Caritas hervor.
Für diese Studie hat die Caritas die Daten aus mehr als 400 kreisfreien Städten und Kreisen für das Jahr 2015 ausgewertet.
Während die Quote der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss im gesamten Land NRW von sechs auf 5,8 Prozent gesunken ist, stieg sie in Mönchengladbach an: von 7,5 Prozent in 2014 auf 10 Prozent im Jahr 2015.
Damit lag sie in der Stadt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Arbeitslosenquote in Mönchengladbach sank im Beobachtungszeitraum von 11,4 in 2014 auf 10,8 Prozent.
„Es ist unbedingt notwendig, Schüler frühzeitig zu fördern“, sagt Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Jugendliche ohne Schulabschluss hätten deutlich schlechtere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. „Damit haben sie auch deutlich schlechtere berufliche Perspektiven und das Risiko steigt, dass sie später von staatlichen Leistungen abhängig sind“, erläutert Polixa.
Nach Angaben von Caritas-Experten in Städten und Kreisen mit niedriger Schulabbrecher-Quote wird deutlich: Der richtige Mix von Schulsozialarbeit, rechtzeitiger Förderung, Berufsberatung, Berufsorientierung und Elternarbeit trägt wesentlich dazu bei, dass Schüler den Hauptschulabschluss schaffen.
Ein Musterbeispiel an intransparenter städtischer Politik läuft gerade bei der Stadttochter EWMG ab.
Nein, nicht der dringend benötigte Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten wird vorangetrieben. Es werden fertige Pläne für ein Hockey-Leistungszentrum neben dem Sparkassenpark aus der Schublade gezogen. Ein weiteres Millionengrab neben der Event- Arena “Sparkassenpark”?
Seit Jahren ist dieser Hockeytempel zweckentfremdet da überflüssig. Sport wird dort seit Jahren nicht mehr betrieben.
Mit der Planung dieses neuen Projektes “Leistungszentrum” haben sich die EWMG-Mitarbeiter wohl schon lange Zeit beschäftigen müssen. Diese Zeit fehlt ihnen, um sich um Grundstücke und deren Entwicklung zu Bauland für den Wohnungsbau zu kümmern. Genau das wäre ihre Aufgabe, nicht Handlangerdienste für den Deutschen Hockey-Bund.
Oberbürgermeister Reiners und seine Kollegen im Verwaltungsvorstand sind nun gefordert. Wo bleibt die Kontrolle durch den Aufsichtsrat, bestehend aus Politikern aller Fraktionen?
Weshalb sollte die Stadt Mönchengladbach das Geld der Bürger zur Wunscherfüllung eines Sportbundes ausgeben?
Dieses Kapital, zusammen mit den Hunderttausenden für die sinnfreie Tour-Durchfahrt, es würde helfen die Wohnungsnot in Mönchengladbach schneller in den Griff zu bekommen, Grundstücke verkaufsfähig zu machen.
Aber nein, „Leuchtturmprojekte“ zur Profilierung sind heutzutage wohl wichtiger als die Versorgung der Bevölkerung mit dem Notwendigsten.
Sobald das Wetter etwas wärmer und angenehmer wird – häufen sich die Fälle von Vandalismus und unbefugtem Betreten am Nierssee, der Teil der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk ist. So wurde die Umzäunung des Sees in den letzten Wochen wiederholt zerstört, Warnhinweise ignoriert und das Gelände um den Nierssee unbefugt betreten.
„Die Unbekannten schrecken nicht davor zurück, Teile des Zauns aufzuschneiden oder meterweise Zaun zu zerstören, nur um durch diese Löcher auf das Gelände um den Nierssee zu gelangen“, ärgert sich Jochen Kottmann, Betriebsleiter auf der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk. Wahrscheinlich haben es die meisten darauf abgesehen, im Nierssee schwarz zu angeln. In Teilen wird jedoch auch festgestellt, dass für die Abwasserreinigung notwendige Infrastruktur absichtlich zerstört wird. Sobald das Wetter jetzt wieder wärmer wird, sind vereinzelt auch Schwimmer unter den Unverbesserlichen.
Dies ist lebensgefährlich: So schön und harmlos der See liegt – er birgt große Gefahren. Der See hat als ehemaliger Baggersee sehr steile Böschungen, die bis zu 18 Meter abfallen – und es an vielen Rändern unmöglich machen, wieder aus dem Wasser zu steigen.
Außerdem ist der See Teil des Betriebsgeländes der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk. Dem See wird Sauerstoff zugeführt: Drei große Kreisel belüften den See, die häufig stehen – und dann plötzlich anlaufen. Was fatale Folgen haben kann: Halten sich Schwimmer im Bereich der Kreisel auf, können die Kreisel wie Schiffschrauben wirken, den Schwimmer direkt verletzen oder ihn durch den entstehenden Sog unter die Wasseroberfläche ziehen. Zusätzlich wird der See mit Reinsauerstoff aus auf dem Grund liegenden Verteilermatten begast. Dies führt dazu, dass an diesen Stellen, wo der Sauerstoff aufsteigt, Schwimmer vom Wasser nicht getragen werden und untergehen können.
Und die so genannte „Restverkeimung“ im Wasser muss nicht lebensgefährlich sein, kann aber mindestens für Magen- und Darmprobleme sorgen.
Der Niersverband weist daher noch einmal eindringlich darauf hin, Warnschilder und Absperrungen zu beachten.
Er wird weiterhin Kontrollen rund um den Nierssee durchführen. Bei Antreffen von unbefugten Personen behält sich der Verband vor, Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen.
Deutlicher kann einer Menschengruppe nicht gezeigt werden dass man sie ablehnt.
In diesem speziellen Fall lehnt die Mönchengladbacher CDU die Schwulen und Lesben dieser Stadt ab.
Sie dokumentiert dies durch Abwesenheit beim 3. Christopher Street Day.
Schlimmer noch, die Würde, die jedem Menschen mitgegeben ist, die durch unser Grundgesetz geschützt sein soll, sie wird missachtet.
Beim 1. CSD in Mönchengladbach in 2015 betonte der CDU-Vertreter Frank Eibenberger bei seiner Teilnahme noch die Unterstützung der Ziele des CSD. (siehe entsprechenden Artikel)
Geblieben ist nichts. Nicht einmal die Teilnahme an dem heutigen 3. CSD ist es den christlichen Demokraten wert. Sie lehnen heutzutage die Ziele der gleichgeschlechtlich liebenden Menschen rundweg ab, verstecken sich hinter angeblichen Sorgen und Ängsten um das Kindeswohl. Das ist weit weg von der Realität.
Dass manche CDU-Politiker die Ehe für alle und das soeben beschlossene Gesetz dazu ablehnen, ist ihr gutes Recht.
Menschen durch Nichtbeachtung/Nichtteilnahme auszugrenzen ist arm. Das “C” will ich in diesem Zusammenhang garnicht erwähnen.
Gerade im Bundestagswahlkampf.
Der derzeit noch namenlose Platz zwischen Eingang des Museums Abteiberg und neuer Außengastronomie an der Abteistraße soll nach dem ehemaligen städtischen Museumsdirektor Johannes Cladders benannt werden.
Das regt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Dieter Breymann, an und erklärt:
„Diese Widmung hätte gerade an diesem Ort großen Charme. Sie würde eine beeindruckende Person der Stadtgeschichte endlich prominent und gebührend ehren. Johannes Cladders stieß die Fenster der Gladbacher Kultur auf, sorgte teilweise in Orkanstärke für frischen Wind und weckte eine ganze Szene aus ihrem Dornröschenschlaf. Sein Lebenswerk bleibt identitätsstiftend für Mönchengladbach. Mit legendären Ausstellungen und dem Museumsneubau schenkte er unserer Stadt in Architektur und Gegenwartskunst einen dauerhaften Ruf von Weltrang. Dank Cladders sind wir international geschätzte und anerkannte Kulturstadt. Der 50. Jahrestag seines Dienstantrittes in Mönchengladbach 1967 ist der richtige Zeitpunkt, ihn auch im Stadtbild erkennbar zu würdigen. Die Gelegenheit hierzu sollten wir am Schopf packen.“
Wie jetzt erst bekannt wurde, kam es bereits am 01.07.2017 auf der Donker Straße in Höhe der Grunewaldstraße zu einer versuchten Vergewaltigung zum Nachteil einer 30jährigen Mönchengladbacherin.
Die Tat geschah nach der Veranstaltung “Mönchengladbach Ole”, die auch von dem späteren Opfer besucht wurde. Gemeinsam mit einer Freundin nahm die Geschädigte nach der Veranstaltung ein Taxi.
Während die Freundin bereits früher ausstieg, ließ sich die Geschädigte bis zum Wendehammer der Donker Straße fahren und stieg dort aus, um den restlichen Heimweg zu Fuß zu gehen.
Es war etwa 23:00 Uhr, als die Frau bemerkte, dass sie offensichtlich von einem Mann verfolgt wurde.
Aus Angst ging sie daraufhin schneller, stolperte aber und fiel zu Boden.
Der die Frau verfolgende Unbekannte griff sein Opfer daraufhin sofort an, sprang der am Boden Liegenden in den Rücken und riss ihr an den Haaren.
Die Frau setzte sich daraufhin unter anderem mit Bissen zur Wehr, schrie laut und kratzte den Unbekannten im Gesicht, sodass dieser durch diese Abwehrhandlungen möglicherweise sichtbare Verletzungen davontrug.
Als dann noch Hunde auf einem nahen Grundstück anschlugen und anscheinend näher kamen, ließ der Unbekannte von seinem Opfer ab und lief über die Donker Straße davon.
Die durch die körperliche Attacke leicht verletzte 30-Jährige selbst flüchtete in Richtung Grunewaldstraße vom Ort.
Der Unbekannte ist etwa 180-185 cm groß und 30 bis 40 Jahre alt.
Er trug vermutlich ein dunkles Kapuzenshirt, hat kurze dunkle Haare und sprach nur gebrochenes Deutsch.
Die Polizei fragt, wer zu diesem Fall sachdienliche Hinweise geben kann und wer Beobachtungen machte, die mit der Straftat möglicherweise in Verbindung stehen könnten. Welcher im Tatortbereich wohnende Hundehalter hat nach dem Anschlagen seines oder seiner Hunde Beobachtung gemacht?
Welcher der Täterbeschreibung entsprechende Mann hatte nach der Tat Verletzungen, die von der Abwehr des Opfers stammen könnten?
Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.
Ganz Mönchengladbach trauert um Klaus Cörstges. Er verstarb am vergangenen Samstag unerwartet und viel zu früh.
Für MG-heute schrieb Klaus Cörstges fast 30 Gastbeiträge, in denen er sich mit Brauchtumsthemen befasste.
Unser persönlicher Kontakt war immer geprägt von Herzlichkeit, Wertschätzung und Freundschaft.
Als Herausgeber trauere auch ich um diesen wertvollen Menschen mit allen Mönchengladbacher Bürgern.
Feiern war gestern angesagt, der VdK wird 70 Jahre alt in Odenkirchen. 455 Mitglieder zählt der Ortsverband des VdK in Odenkirchen. Etwa 100 waren gestern gekommen, um miteinander zu feiern. In Odenkirchen bietet sich für derartige Festlichkeiten die Burggrafenhalle bestens an.
Da hatte es der Vorsitzende des Ortsverbandes, Peter Langenberg, in seiner Eröffnungsansprache leicht, er hieß wohlgelaunt alle Mitglieder und die gekommenen Ehrengäste herzlich willkommen und dokumentierte ein weiteres Mal, das gesellige Beisammensein der VdK-Mitglieder ist ein wichtiges Element für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
Ihm gleich tat es der neue Kreisverbandsvorsitzende Manfred Stegner, er hat diese schwere Aufgabe spontan in einem Moment übernommen, als das Schiff VdK im vergangenen Jahr zu schwanken drohte. Er ist stolz auf die vielen Ehrenamtler in Odenkirchen und in der gesamten Stadt.
Dies unterstrichen auch die anwesenden Ehrengäste aus der Politik. Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber überbrachte in Vertretung von OB Reiners Grüße, er und auch Heinen Daubner lobten den ehrenamtlichen Einsatz auf höchsten Niveau. “Ich ziehe meinen Hut vor ihrer Einsatzbereitschaft” war ihr hohes Lob an die Odenkirchener.
Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann hob die Tätigkeit des Ehrenvorsitzenden Hans Segschneider für den gesamten Kreisverband hervor. Sie appelierte an die Mitglieder, ein Amt im VdK zu übernehmen, damit auch in Zukunft die bewährte Unterstützung sichergestellt werden kann.
Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lobte die Nähe des VdK zu den Menschen und das Motto in Odenkirchen; BUZ bedeutet:„ “B“ steht für Beraten, “U“ steht für Unterstützen und “Z“ für Zuhören, ich finde, besser kann man ihre Arbeit nicht beschreiben,”so Yüksel.
Peter Jeromin, stellvertretender Vorsitzender des Vdk Landesverbandes überbrachte eine Grußbotschaft aus Düsseldorf. Er spannte den Bogen zum “Urgestein” des VdK, Hans Segschneider. Dieser hat auch auf Landesebene lange Jahre wertvolle Dienste geleistet.
„Das “K“ in VdK steht jetzt für Kümmern“, erklärte Jeromin, seiner Ansicht nach dürfte es den VdK heute nicht mehr geben. „Wir haben die ausgefeilteste Sozialgesetzgebung der Welt, ein Beratungsnetzwerk ohne Gleichen, trotzdem kommen die Menschen zu uns, weil sie weitere Beratung brauchen”. Er betonte, dass also etwas nicht stimmt, das Menschen durch den Rost fallen.
Er forderte die Politik auf, diese Dinge zu beachten.
Dr. Günter Krings, unser Mann in Berlin, Staatssekretär im Innenministerium, lobte ebenfalls Hans Segschneider und hofft, dieser möge noch lange nicht in den Ruhestand gehen. “Ehrenamt macht gesund, hält gesund”, so Krings. Er erzählte von seiner ersten Begegnung mit Segschneider, der ihm damals Mut gemacht hatte.
Auch Krings betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes, sieht es als genauso wichtig wie das Hauptamt.
Hans Willi Körfges, Landtagsabgeordneter hatte als letzter Redner den schwersten Part. „Alles ist schon gesagt, manches mehrfach. Der Vdk ist unabhängig, er hat es nicht nötig, der Verwaltung, der Politik nach dem Mund zu reden. Ratschläge des VdK können schon mal wehtun“.
Körfges kann sich Mönchengladbach ohne Hans Segschneider nicht vorstellen. „Die Gemeinschaft kann sich bei Ihnen nur bedanken“, wandte er sich an den Ehrenvorsitzenden, der sein 50-jähriges VdK-Jubiläum feiert.
Dieser hatte nun die Aufgabe die von ihm selbst erstellte Chronik zu verlesen. Die in der Festschrift abgedruckte tiefgreifende Chronik ist unten im Artikel als Audio-Datei anzuhören, sie ist beeindruckend und wurde von Segschneider emotional vorgetragen.
Nachdem alle Reden gehalten waren, konnte bei leckerem Essen und Getränken gefeiert werden, für angeregte Unterhaltung, auch zwischen den offiziellen Beiträgen, sorgten dabei beim VdK altbekannte Künstler mit ihren launigen Darbietungen. So bleibt diese 70 Jahr Feier bei allen in bester Erinnerung.
Hier die sehr ausführliche Chronik, erstellt und vorgetragen von Hans Segschneider, Dauer etwa 39 Minuten.
Peter Langenberg
Mönchengladbachs Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel sprach auf der Hauptversammlung in Mönchengladbach
Aktuell ist es wieder heiß, die Temperaturen steigen über 30°C an und wir Menschen suchen Schatten, suchen Abkühlung, kleiden uns wetterangepasst.
Genau dies wird den Busfahrern der NEW Mobil in Mönchengladbach/Viersen verwehrt. Kaum wurden die ersten Busfahrer in kurzen Hosen gesichtet, schon entbrannte eine hitzige Diskussion über eine Unmöglichkeit von kurzen Hosen an Männerbeinen.
Kurzerhand gab es eine entsprechende Dienstanweisung.
Nach mehreren Fusionen habe das Unternehmen eine einheitliche Arbeitskleidung verordnet, sagt man. Seitdem sind die kurzen Hosen aus ästhetischen Gründen verboten. Bei einem Verstoß gegen die Kleiderordnung drohe ein Verweis oder sogar eine Abmahnung.
Als Miteigentümer und Auftraggeber sollte die Stadt Mönchengladbach ihre geplante Auftragsvergabe im nächsten Jahr, die Neuvergabe des ÖPNV steht an, ernsthaft überdenken und eine derartig inhumane Kleiderordnung in einem Anforderungskatalog verbieten. Das würde ein Einlenken der Entscheider möglich machen.
Im Übrigen fällt der Stadt Mönchengladbach ebenfalls eine Fürsorgepflicht zu.
Wenn nicht schon der oberste Dienstherr, OB Reiners, so sollte das Gesundheitsamt Stellung beziehen. In einem möglichen Krankheitsfall aufgrund der „langen Hose Anordnung“ sind alle Wissensträger zu belangen.
Was sagt eigentlich der Aufsichtsrat der NEW Mobil dazu, an dessen Spitze der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs (SPD) steht?
Oder auch der Aufsichtsratsvorsitzende der NEW AG, Dr. Schlegelmilch (CDU)?
Gilt für sie Wirtschaftsmeinung vor Menschenwohl/Gesundheit?
„Borussia und die Stadt Mönchengladbach haben sich unabhängig voneinander sofort beim DFB in Frankfurt gemeldet, als klar wurde, dass sich Deutschland für die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2024 bewerben würde“, erklärte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners den Pressevertretern heute im Innenhof des Rathauses Abtei.
Stadt und Borussia erarbeiteten gemeinsam die Bewerbungsunterlagen, alle im Pflichtenheftgeforderten Angaben wurden zusammengetragen, alle Fragen beantwortet.
Ein dickes Werk ist es geworden, zusammen mit den fast 12.000 Fan-Unterstützungsunterschriften wird die Bewerbung durch eine fußballbegeisterte Mönchengladbacher Familie morgen in Frankfurt persönlich beim DFB übergeben.
Selbstverständlich wird sie auch auf elektronischem Weg übersandt. Das offizielle Anschreiben hier.
„Wir sind jetzt dran“, glaubt Reiners, „wir können sportliche Großveranstaltungen“, er meint damit sicher neben der Frauen-Fußball-WM auch die Tour-Durchfahrt.
„Borussia und Mönchengladbach passen zusammen“, glaubt Rolf Königs, Präsident der Borussia. „Mit dem Borussenstadion, es ist Eigentum des Vereins, haben wir 15 Millionen Menschen in die Stadt und ins Stadion geholt, wir haben 6 Länderspiele und 19 internationale Begegnungen hier ausgetragen. Ich bin sicher, wir werden zu den 10 Stadien gehören, in denen die EM24 ausgetragen wird“.
Klaus Röttgen (53) wird neuer Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach. Der Vater zweier erwachsener Kinder wird seinen Dienst bei der Stadt Mönchengladbach voraussichtlich am 1. Oktober 2017 antreten.
Röttgen, der in der Vitusstadt die Nachfolge des langjährigen Jugendamtsleiters Reinhold Steins antritt, der Ende Juni endgültig in den Ruhestand getreten ist, blickt auf fast drei Jahrzehnte Berufserfahrung im Kinder- und Jugendbereich zurück. Nach einem Studium der Sozialpädagogik wurde er 1990 Bezirkssozialarbeiter bei der Stadt Köln. Der Domstadt, für die er während seiner beruflichen Laufbahn im Jugendamt und Sozialamt tätig war, ist er bis heute treu geblieben. Nachdem er seit 2005 verschiedene Bezirksjugendämter geleitet hat, wurde er 2010 Abteilungsleiter aller Kölner Bezirksjugendämter und Chef von mehr als 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an zehn Standorten.
In Mönchengladbach wird Röttgen die Verantwortung für den mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größten Fachbereich der Stadtverwaltung übernehmen. Sein Aufgabengebiet umfasst die städtischen Kindertageseinrichtungen und Familienzentren über Jugendpflege, Jugendschutz und Jugendarbeit, die wirtschaftliche Jugendhilfe und den Allgemeinen Sozialen Dienst.
Die Theatergruppe der Hochschule Niederrhein präsentiert ihr selbstgeschriebenes Stück: „Weder du, noch sonst wer“ – oder wie ich lernte Falco zu lieben.
Dieses findet am 13. und 14. Juli jeweils um 19.30 Uhr im BIS- Zentrum für offene Kulturarbeit in Mönchengladbach (Bismarckstraße 97,99) statt. Die Karten können an der Abendkasse oder vorab unter theater-hsnr@gmx.de für 4€ reserviert und erworben werden.
„Du hattest geglaubt zu wissen, wie die Welt funktioniert und du in ihr.“
Harvey lebt in einer heilen Welt. Er ist ein selbstständiger und freier Mensch. Das dachte er. Bis Jeanney in sein Leben hüpfte und ihm beibrachte, dass es ein Leichtes ist, seinen Verstand zu verlieren. Ein Stück darüber, wie sich zwei Menschen in den Wahnsinn treiben und was danach geschah.
Schauspieler/in: Michelle Blase & Jacob Matthias
Autorin, Regisseurin: Leonie Hackländer Wann: 13.07.17/14.07.17 | jeweils 19:30 Uhr | Eintrittspreis 4€
Wo: BIS – Zentrum Mönchengladbach (Bismarckstraße 97,99)
Für wen: jeder ist willkommen
Veranstalter: Leonie Hackländer, Michelle Blase, Jacob Matthias (Hochschule Niederrhein)